Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)


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Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview

All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher. Deswegen wünschen wir Kardinal Müller, dass er auf dem Umweg des Leidens, denn sein Rausschmiss ist ja Leiden, Gottes Maßstäbe entdeckt und erreicht und auf diese Weise nicht verloren geht. Man sieht leider nicht die Matrix, wenn man in ihr steckt. Man braucht einen Außenblick und deswegen hatten so viele Heilige eine Einsiedlerphase oder eine Phase der Krankheit, wo das Bisherige völlig für sie zusammenbrach.

Bekehrung ist immer schwierig. Intellektuelle Bekehrung noch mehr, weil man sein ganzes intellektuelles Koordinatensystem und Weltbezug verändern muss. Der Schreiber dieser Zeilen lernt in der letzten Zeit, dass deswegen so wenige Menschen an intellektuellen Fragen interessiert sind und nach diesen ihr Leben und nicht umgekehrt ausrichten, weil die Meisten das Intellektuelle, d.h. die Bildung, die Titel, die Bücher, die eigene Wirkung als eine Art Zierde ihrer Persönlichkeit betrachten, als einen Teil ihrer selbst. Wie eine teure Uhr oder ein teures Auto, welche der eigenen Persönlichkeit einen Glanz verleiht. Ein Titel ist also ein schönes Kleid oder ein teurer Anzug.  Müller verdankt ja seinen Novus Ordo Ansichten alles: sein Priestertum, das bequeme Leben eines steuerfinanzierten Geistlichen, seine akademische Laufbahn, sein Bischofsamt und sein Kardinalat.  Jetzt versteht er die Welt nicht mehr, da er ja alles richtig gemacht habe und es nach hinten losgegangen ist. Er versteht Gott nicht, denn es war nicht Gott, der ihn führte, sondern die eigene müllersche Novus Ordo Gottesvorstellung. Es ist wahrscheinlich, dass Müller eher dem Atheismus verfällt, als das Vat. II in Frage stellt. Warum? Weil Vat. II dieses weltliche Klerikerleben sanktioniert und empfiehlt. Sonst wäre es ja viel härter und man käme gar nicht auf die Idee sich bei der Welt zu beschweren, dass man die Wohnung auf eigene Kosten renoviert hat. Ein deutscher Bischof verdient 11.000 EUR im Monat, nicht im Jahr! Es ist wahrscheinlich, dass die vermeintlich „konservativen“ Hierarchen viel mehr Schaden anrichten als progressive, weil sie die Restkatholiken verleiten immer weiter von Gott abzufallen, Restkatholiken, welche einem Progressiven nicht gefolgt wären. Deswegen hat man nach dem Vat. II immer ein Paar Vorzeigekonservative gehalten. Just in case! Beten wir für Müller, dass er sehend werde, dass er Buße tut, dass er endlich etwas für die Kirche und Christus und nicht für seine eigene Karriere tut. Noch ist er am Leben, noch kann er gerettet werden. Amen.

 

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)


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Der Fall Müller

Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg.

Seine Häresien

In seinem Buch Die Messe aus dem Jahre 2005 bezweifelt er als katholischer Bischof die Wesensverwandlung, indem er schreibt:

„… In Wirklichkeit bedeuten Leib und Blut Christi nicht die materiellen Bestandteile des Menschen Jesus während seiner Lebenszeit oder in der verklärten Leiblichkeit. Leib und Blut bedeuten hier vielmehr Gegenwart Christi im Zeichen des Mediums von Brot und Wein, die im Hier und Jetzt sinnengebundener menschlicher Wahrnehmung kommunizierbar wird.“

Dies geht auf die Leugnung des historischen Christus im sakramentalen Christus hinaus, wogegen die Lehre der Kirche in dem Berengar vorgeschriebenen Glaubensbekenntnis (Synode von Rom 1059) behauptet:

„Ich, Berengar, … erkenne den wahren und apostolischen Glauben und belege jede Häresie mit dem Anathema, insbesondere jene, derentwegen ich bisher beschuldigt wurde: sie wagt zu behaupten, das Brot und der Wein, die auf den Altar gelegt werden, seien nach der Konsekration lediglich ein Sakrament und nicht der wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus; auch könnten sie nicht sinnenhaft – es sei denn allein im Sakrament – mit den Händen der Priester berührt oder gebrochen oder mit den Zähnen der Gläubigen zerrieben werden. […] Autorität festzuhalten überliefert und mir bestätigt hat: daß nämlich das Brot und der Wein, die auf den Altar gelegt werden, nach der Konsekration nicht nur ein Sakrament, sondern auch der wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus sind und sinnenhaft – nicht nur im Sakrament, sondern in Wahrheit – mit den Händen der Priester berührt und gebrochen und mit den Zähnen der Gläubigen zerrieben werden […];“ (DH 690)

„Ich, Berengar, glaube von Herzen und bekenne mit dem Mund, daß das Brot und der Wein, die auf den Altar gelegt werden, durch das Geheimnis des heiligen Gebetes und die Worte unseres Erlösers substanzhaft in das wahre, eigene und lebendig machende Fleisch und Blut unseres Herrn Jesus Christus verwandelt werden und nach der Konsekration der wahre Leib Christi, der von der Jungfrau geboren wurde, der, für das Heil der Welt geopfert, am Kreuze hing und der zur Rechten des Vaters sitzt, und das wahre Blut Christi sind, das aus seiner Seite vergossen wurde, nicht nur durch das Zeichen und die Kraft des Sakramentes, sondern in der Eigentlichkeit der Natur und der Wahrheit der Substanz. […]“   (DH 700)

Ferner schreibt Papst Clemens VI. (1351): im Brief an Mekhithar, dem Katholikos der Armenier folgende katholische Glaubenssätze vor:

  1. Der Leib Christi ist nach den Worten der Konsekration der Zahl nach derselbe wie der Leib, der von der Jungfrau geboren und am Kreuz geopfert wurde. (DH 1083), vgl. (DH 1253, 1640, 1651, 1866, 2535)

In den nachfolgenden Worten wird die Anwesenheit Christi in der Eucharistie von Müller nur symbolisch oder metaphorisch verstanden:

„… so haben wir jetzt Gemeinschaft mit Jesus Christus, vermittelt durch das Essen und Trinken des Brotes und des Weines. Schon allein im zwischenmenschlichen Bereich vermag etwa ein Brief die Freundschaft zwischen Menschen darzustellen und beim Empfänger sozusagen die Zuneigung des Adressaten zu veranschaulichen und zu verleiblichen.“

„Dieses natürliche Wesen von Brot und Wein wird von Gott verwandelt in diesem Sinn, dass das Wesen von Brot und Wein nun darin besteht, die Heilsgemeinschaft mit Gott anzuzeigen und zu realisieren….“[3]

Dagegen sprechen die Kanones über das Sakrament der Eucharistie des Konzils von Trient eine andere Sprache:

Kan. 1. Wer leugnet, daß im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze Christus enthalten ist, vielmehr sagt, er sei lediglich wie in einem Zeichen bzw. Abbild oder der Wirkkraft nach in ihm: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. *1636 *1640].

Kan. 8. Wer sagt, man esse den in der Eucharistie dargereichten Christus nur geistlich und nicht auch sakramental und wirklich: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. *1648].

Papst Pius XII. stellt in Humani generis (1950) fest:

„Es fehlen auch nicht solche, die behaupten, die Lehre von der Transsubstantiation müsse, da sie sich auf einen veralteten philosophischen Begriff von Substanz stütze, so verbessert werden, daß die wirkliche Gegenwart Christi in der heiligsten Eucharistie auf einen gewissen Symbolismus zurückgeführt werde, da ja die konsekrierten Gestalten nur wirksam Zeichen der geistigen Gegenwart Christi und seiner innigsten Verbindung mit den gläubigen Gliedern im mystischen Leibe seien.“…  (DH 3891) (vgl. DH 4411)

Dies schreibt aber keine ungebildete „Unschuld vom Lande“, sondern ein katholischer Theologieprofessor und der Bischof von Regensburg. Verbreitet Müller Häresien? Ja, das tut er wenigstens im Sinne einer sententia haeresim proxima. Warum hat man denn einem Mann mit solchen Ansichten trotzdem zum Bischof von Regensburg und später zum Präfekten der Glaubenskongregation berufen? Nicht trotzdem, sondern deswegen, damit er schön die nachkonziliare Linie hält.

In seinem Buch Katholische Dogmatik für Studium und Praxis aus dem Jahre 2003 leugnet Müller die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens,[4] indem er schreibt:

„Es geht nicht um abweichende physiologische Besonderheiten in dem natürlichen Vorgang der Geburt (wie etwa die Nichteröffnung der Geburtswege, die Nichtverletzung des Hymen und der nicht eingetretenen Geburtsschmerzen), sondern um den heilenden und erlösenden Einfluss der Gnade des Erlösers auf die menschliche Natur, die durch die Ursünde ‚verletzt’ worden war. … Der Inhalt der Glaubensaussage bezieht sich also nicht auf physiologisch und empirisch verifizierbare somatische Details[5]

Müller leugnet hier expressis verbis die Jungfräulichkeit Mariens während der Geburt (in partu), welche eine fordauernde Lehre der Kirche ist. So schreibt Leo I. der Große in seinem Brief Brief »Licet per nostros« an Julian von Kos, 13. Juni 449:

Obwohl nämlich die Geburt des Herrn dem Fleische nach gewisse Eigentümlichkeiten hat, durch die sie die Anfänge der menschlichen Verfaßtheit übersteigt, sei es, weil er allein [aus dem Heiligen Geist] von der unversehrten Jungfrau ohne Begehrlichkeit empfangen und geboren wurde, sei es, weil er so aus dem Schoße der Mutter hervorgebracht wurde, daß sowohl die Fruchtbarkeit gebar als auch die Jungfräulichkeit fortdauerte, (DH 299)

Der Papst Hormidas schrieb in seinem Brief »Inter ea quae« an Kaiser Justin, 26. März 521 wie folgt:

(Kap. 10) Die Eigentümlichkeit des Sohnes Gottes aber Christi, daß … in den letzten Zeiten das Wort Fleisch wurde und unter uns wohnte [vgl. Joh 1,14], wobei sich die beiden Naturen ohne irgendeine Vermischung im Schoß der heiligen Jungfrau und Gottesgebärerin Maria so einten, daß er, der vor den Zeiten Sohn Gottes war, Sohn des Menschen wurde und in der Zeit nach Art des Menschen geboren wurde, indem er bei der Geburt den Schoß der Mutter öffnete und die Jungfräulichkeit der Mutter kraft der Gottheit nicht versehrte. (DH 368)

Diese Lehre wird außerdem noch woanders bestätigt (DH 571, 572,  619, 681, 801, 852)

In der jüngeren Zeit in der Konstitution »Cum quorumdam hominum«, 7. Aug. 1555, welche sagt:

[In der Absicht,] alle und die einzelnen zu ermahnen, die bisher behaupteten, lehrten oder glaubten, […] oder daß dieselbe seligste Jungfrau Maria nicht wahre Gottesmutter sei und nicht immer in der Unversehrtheit der Jungfräulichkeit verblieben sei, nämlich vor der Geburt, in der Geburt und fortwährend nach der Geburt, (DH 1880)

Eine Verwerfung der Jungfräulichkeit während der Geburt (in partu) ist doch eine Verwerfung der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens, da sie, hätte sie während der Geburt die Jungfräulichkeit verloren, keine Jungfrau nach der Geburt geblieben wäre. Und jemand mit solchen Ansichten wurde zum Präfekten der Glaubenskongregation gewählt! Sicherlich könnte man die Aufzählung der müllerschen Häresien fortsetzen, denn es ist unmöglich, dass jemand in solch wichtigen Bereichen wie Mariologie und Eucharistie-Lehre irrt, in anderen Bereichen völlig orthodox ist. Wir lassen es jedoch, denn solche Expertisen anzustellen wäre die Aufgabe der Glaubenskongregation gewesen und zwar vor der Berufung Müller auf Bischofsamt oder vor seiner Berufung zum Präfekten der CDF. Vielleicht hat es sogar jemand gemacht, die Expertise ist jedoch im Papierkorb verendet.

Seine Persönlichkeit

Während seiner Zeit in Regensburg zeigte er sich als ein Machtpolitiker, der dann zuschlug, wenn es ihn nichts kostete. Siehe das Seminar der Piusbruderschaft in Zaitzkofen. Er hat auch einen verurteilten pädophilen Priester erneut eingesetzt, wobei er nachweislich um dessen Vergangenheit wusste.[6]

Es folgte im Jahre 2011, ein Jahr vor der Beförderung nach Rom also, eine interessante Aussage. In einer Laudatio für den protestantischen Landesbischof Dr. Johannes Friedrich sagte Bischof Müller am 11. Oktober 2011:

„Auch die Christen, die nicht in voller Gemeinschaft der Lehre, der Heilsmittel und der apostolisch-bischöflichen Verfassung mit der katholischen Kirche stehen, sind durch Glaube und die Taufe gerechtfertigt und in die Kirche Gottes als Leib Christi voll eingegliedert.“[7]

Die letztere Aussage widerspricht dem katholischen Kirchenverständnis und sogar dem konziliaren Lumen Gentium. Nicht einmal nach Vat. II kann man so etwas behaupten, denn, logisch gefragt, wie können sie „in die Kirche voll eingegliedert sein“, wenn sie „nicht in voller Gemeinschaft … stehen“. Entweder sie stehen und sind eingegliedert oder sie sind nicht eingegliedert und stehen nicht.  Es ist doch sowohl logisch als auch theologisch Unsinn. Wir haben also einen Geistlichen, der Häresien verbreitet, Pädophile schützt und über keine Gradlinigkeit verfügt, sowie im Umgang mit Menschen sehr ungeschickt ist, ganz gelinde formuliert. Der Schreiber dieser Zeile lernte einen Priester aus Regensburg kennen, welcher ihm erzählte, dass Müller extrem zickig und launisch reagiert, völlig ich-zentriert und unberechenbar ist, alles persönlich nimmt und dadurch regiert, dass er seine Leute leidvoll anschreit. Ja, Müller sieht recht cholerisch aus und zusammen mit seiner imposanten Körpergröße von fast 2 Meter, kann er schon bedrohlich wirken. Wie aber alle großen Männer kann er nicht kämpfen, weil er sich wohl niemals körperlich durchsetzen musste. Es stellt sich die Frage, warum Benedikt ihn überhaupt berief. Wir haben die folgende Hypothese:

  • er war ein Deutscher,
  • er war einigermaßen „orthodox“, im postkonziliaren Sinn natürlich,
  • er ist eine imposante, körperlich-männliche Erscheinung,
  • er kann laut schreien,
  • er wird Benedikt gegenüber loyal gewesen sein,
  • er ist recht aggressiv.

Da Ratzinger selbst eine recht feminine Erscheinung war und ist, so kann er sich durchaus zu großen, starken Männern hingezogen fühlen, da er sich von ihnen eine Stärke erhofft, über die er selbst nicht verfügt. Diese Rechnung ging aber für Benedikt nicht auf, weil er unerwartet, wohl auch für sich selbst, am 28. Februar 2013 zurücktrat, so konnte Müller nur ein Jahr von der Gunst Benedikts profitieren. Was danach folgte war nur Feigheit, Schweigen und Katzbuckeln und deswegen sind wir immer amüsiert und irritiert, wenn unsere Freunde oder wenigstens (noch?) nicht Feinde von katholisches.info gerade Müller als den deutschen Helden darstellen, den guten, orthodoxen „Konservativen“, der dem dahinscheidenden Benedikt die Nibelungentreue hält. Hilary White ist derselben Meinung, siehe die beigefügten Bilder. Es werden noch sicherlich viele Resümees von Müllers Amtszeit folgen, aber unter dem Strich lässt sich sagen, dass er wirklich nichts tat, um Franziskus zu stoppen. Man erzählt sich, dass er es war, der die vier Dubia Kardinäle zum Schweigen überredete, denn keine weiteren Schritte sind ihrerseits gefolgt, indem er mit dem Schisma drohte.[8] Steve Skojec meinte sogar, dass Müller an einem Stockholm Syndrom leide und deswegen nichts gegen Franziskus unternimmt. Wir glauben jedoch, dass Müller keine katholischen Ansichten hatte, Karriere machen wollte und wie andere in der Kurie erpressbar war und ist, wovon seine jüngste Aussage bei einem Klassentreffen zeugt:

Differenzen zwischen mir und Papst Franziskus gab es nicht“, sagt Kardinal Müller, der in Finthen geboren und aufgewachsen ist. Auch in Sachen „Amoris Laetitia“, dem Schreiben, in dem Franziskus mehr Spielraum im Umgang mit wiederverheiraten Katholiken eingeräumt hatte, und in dem er nicht in allen Punkten die Zustimmung des Kurienkardinals Müller fand, habe es keinen Streit gegeben, so Müller. Bedauerlich allerdings sei es gewesen, dass Papst Franziskus vor wenigen Wochen drei seiner Mitarbeiter entlassen habe. „Das waren kompetente Leute“, sagt er.

Vielleicht sagt er sogar die Wahrheit. Differenzen zwischen ihm und Bergoglio gibt es nicht, weil sie beide „an diesen Bullshit nicht glauben“, um es mit Ann Barnhardt zu formulieren. Es ist doch wirklich wundersam, wie die konservativen Katholiken die Wirklichkeit leugnen. „Benedikt der Gute“, Müller „der Konservative“, siehe katholisches.info und nicht nur sie, fast die gesamte prolife Bewegung denkt wie sie. Ist es wirklich die Sehnsucht nach dem starken Mann, der alles ins Lot bringt? Sind es finanzielle Interessen seine Spender und Unterstützer nicht zu vergraulen, welche die Ratzinger/Müller Bücher verlegen oder kaufen? Wir glauben das Letztere. Denn, wenn der hart arbeitende Kirchensteuer zahlende deutsch-österreichische Katholik nicht einmal Ratzinger/Benedikt und Müller hat, dann hat er wirklich nichts. Ja, dies stimmt leider, es gibt nichts nur eine häretische Einöde soweit das Auge reicht. Wäre man vielleicht gleich nach dem Konzil auf die Strassen gegangen, hätte die säkularisierten Kirchen beschützt, nach dem Motto:

„Ich zahle die Kirchensteuer, ich verlange!“

dann wäre es vielleicht anders geworden, nicht nur in Deutschland. Ja, ja, hätte, wäre, sollen sein….

Nicht feige sein: kämpfen!

Und was können wir daraus lernen? Dass Müller wirklich alles verloren hat. Keine Ansichten, keine Karriere, keine Arbeit, keine Würde. Wir wollen auch nicht andeuten, welchen Körperteil Müller Bergoglio hingehalten hatte, denn nach den jüngsten Vorgängen im Gebäude der Glaubenskongregation,[9] könnte man diese Metapher durchaus wörtlich nehmen. Ist dieser Ausdruck nicht zu stark? Nein, weil Abertausende von Menschen buchstäblich den Glauben verlieren, vielleicht in die Hölle kommen werden und es war Müllers Aufgabe für diese zu kämpfen. Er hat nichts getan! Er hat sich dem häretischen Papst nicht entgegengestellt! Das ewige wohlergehen der Seelen ist ihm gleichgültig! Weil er wohl an keine Hölle und keine Unsterblichkeit der Seele glaubt! Er ist schuld an dieser Misere, wenigstens sehr mitschuldig. Warum wurde er denn entlassen? Weil eine neue Fassade aufgebaut wird. Es wurde kein Ricca, Tagle oder Paglia an die Spitze der Glaubenskongregation berufen, weil man immer noch den Schein wahren möchte, indem man von Innen heraus alles aushöhlt. Es wird Schicht für Schicht abgebaut werden, wie in den 50 Jahren zuvor. Bergoglio wird auch nicht ex cathedra verkünden, dass es keinen Gott gibt. Er wird hin und her wedeln, verwirren, Sand in die Augen streuen, ab und zu etwas fast Frommes sagen, damit die Restkatholiken, während sie abgeschlachtet werden, immer noch zweifeln und sich fragen, ob er nicht doch Recht hat. Die Stalin-Ära kommt da einem in dem Sinn und die Sonnenfinsternis von Arthur Koestler, wo exakt dieselbe Thematik: Mut angesichts der Tyrannei, besprochen wird. Viele Weggefährten Stalins stellten sich kurz vor der Exekution oder im Lager die Frage, ob Stalin doch nicht Recht hatte und ihre Konsequenzen gerade so aussehen. Bergoglio zeigt uns die Konsequenzen des Konzils und seien wir ihm dafür dankbar.

Ja, Mut kostet es immer und Sie sind meistens allein. Der Schreiber dieser Zeilen hatte freiwillig einige einträgliche und durchaus mit Prestige verbundene Stellen wegen seiner unnachgiebigen moralischen Haltung selbst quittiert, von anderen ist er wegen derselben Haltung rausgeworfen worden. Ja, das ist ihm mehr als einmal passiert, es wird ihm auch wieder passieren. Er hatte sich jedoch immer dabei als Sieger gefühlt und seine feigen Kollegen oder andere Beobachter haben ihm im Nachhinein zu seinem Mut gratuliert. Eine neue Anstellung hat sich immer gefunden, Gott sorgte für ihn und tut es auch jetzt. Es gibt also wirklich keinen Grund, nicht für die Wahrheit mannhaft einzutreten und die Konsequenzen dafür zu tragen, anstatt sich dauernd mit „Weib und Kindern“ zu entschuldigen. (Müller hat ja keine, wenigstens offiziell nicht.) Diese Konsequenzen gibt es immer, sie sind schmerzlich und unangenehm. Aber unter dem Strich zahlt es sich aus. Was wir in der Kämpfenden Kirche wirklich brauchen, sind Krieger, kämpfende Männer, welche sich für die Wahrheit einsetzen und wie David gegen Goliath stellen. Er war kleiner, er war jünger, er hat es dennoch getan und gewonnen. Der Novus Ordo hat aber alle verweiblicht und verweichlicht. Dieses stromlinienförmige Gerede, dieses Nett-sein-Wollen, dieses Jedoch-aber-Wenn, es ist zum Verzweifeln. Es ist ein Fehler zu denken, dass, falls wir immer klein beigeben werden, wenn es zum eigentlichen Gefecht kommt, wir den Mut aufbringen, um etwas zu kämpfen. Nein, wir werden es gerade dann nicht, weil wir niemals gekämpft haben. Kriegsführung muss man lernen, die geistige sowieso. In der heutigen Kirche haben wir es mit dermaßen verkommenen Menschen zu tun (Bergoglio und seine Mannen), die sich vor absolut nichts scheuen und keine Gegenwehr zu erwarten haben, weil es keine Männer gibt, welche Frauen und Kinder schützen wollen und können. Man kann, nach Origenes, das Männliche durchaus spirituell verstehen. Als eine erwachsene, mannhafte Seele, während das Weibliche, das Schwache und das Kindliche das Unreife ist.

 

 

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ludwig_M%C3%BCller#Akademische_Laufbahn

[2] http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_167_TL-OR-2.html

[3] https://gloria.tv/article/1iubRUKiKnWR3X9Djn2EycVq7 http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_160_Muller_Trans.html

[4] http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_161_Muller_Virgin.html

[5] Katholische Dogmatik für Studium und Praxis, Freiburg 2003, S. 498 Deutsch nach: https://gloria.tv/article/2GMoRAngfyyP1XgzZrNWfZ1CU Der ganze Text ist hier einzusehen.

[6] http://www.traditioninaction.org/HotTopics/a01z_002_Kramer.html https://www.welt.de/politik/deutschland/article142520193/Papst-Franziskus-macht-den-Bock-zum-Gaertner.html http://www.podles.org/case-studies/files/Kramer-Case-Study.pdf

[7] http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_159_Muller-Prot.html

[8] https://onepeterfive.com/beleaguered-cardinal-muller-to-exit-cdf-july-2nd/

[9] https://gloria.tv/article/rXCrvWc3scF72DsggvCnmARSZ http://www.katholisches.info/2017/06/gendarmerie-beendet-homo-orgie-im-vatikan-alkohol-drogen-luxus/

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)


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Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun.

Was ist das Ziel unseres Lebens auf Erden?

Unser Seelenheil zu retten, also nicht für die Ewigkeit verdammt zu werden und zur beseligenden Anschauung Gottes (visio beatifica) zu gelangen. Das Ziel des irdischen Lebens ist also nicht:

  • Gesundheit,
  • Familie,
  • weltliches Wohlergehen
  • Absicherung des Lebensabends,
  • Karriere,
  • Geld,
  • anderes.

Das Ziel ist die Rettung der Seele. Dieses Ziel ist aber heutzutage schwerer erreichbar als je zuvor, weil wir:

  1. keine katholische Lehre gelehrt bekommen,
  2. keine ausreichenden sakramentalen Gnadenmittel erhalten,
  3. auf keine Vorbilder schauen können, die wirklich das halten, was sie versprechen.

In Rom herrscht Häresie, Novus Ordo Sakramente wirken wenig, manchmal werden sie aufgrund der fehlenden Intention des Priesters gar nicht gespendet, sie werden kaum von den Gläubigen im Gnadenstand empfangen und die Alte Messe ist sehr schwer erreichbar. Man muss leider sagen, dass die jetzige kirchliche Hierarchie alles dafür tut, damit wir alle direkt in die Hölle kommen oder wirklich sehr lange im Fegefeuer sitzen werden. Wenn wir davon ausgehen, dass Gott die Objektivität schlechthin ist, dass wir nackt vor ihm stehen werden, dass es keine Ausflüchte geben wird und wir auch dafür gerichtet werden, was wir alles nicht getan haben, was Gott für uns vorgesehen hat, dann sieht unsere Lage wirklich schlecht aus. Und was ist mit der unbesiegbaren Ignoranz? Damit also, dass man es wirklich nicht besser weiß? Dies kann nicht aus Ausflucht dienen, da ansonsten der Sendungsbefehl Christi lauten würde:

Bleibet da, wo ihr seid. Und lasset alle in der Ignoranz verbleiben. Wenn sie es nicht besser wissen, dann können sie nicht gerichtet werden.

Christus sagt aber stattdessen:

Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Mk 16, 15-16)

Warum aber auch taufen und nicht nur verkünden? Damit die Menschen die Gnade empfangen, am Leben der Hl. Dreifaltigkeit teilzunehmen und in der Lage sind die Gesetze Christi zu erfüllen. Katholizismus ist, entgegen dem, was Bergoglio sagt, kein Pelagianismus. Man ist durch die Erbsünde lädiert und man braucht die Gnade.

Novus Ordo ist nicht Katholizismus

Wenn Sie sich das alles vor die Augen stellen, dann wird Ihnen bewusst, wie schrecklich weit sich die nachkonziliare Kirche vom Auftrag Christi auf allen Ebenen entfernt hat. Deswegen hat Hilary White Recht, indem sie ständig wiederholt: „Novus Ordo ist nicht Katholizismus“. Man kann keine wahre Schlussfolgerung treffen, wenn man von einer falschen Prämisse ausgeht. Die falsche Prämisse lautet:

  1. Novus Ordo ist katholisch.
  2. Das Zweite Vatikanische Konzil war katholisch.
  3. Die Lehren des Konzils sind mit der vorkonziliaren Kirchenlehre zu vereinbaren.

Dies stimmt leider nicht und die persönliche Rücktrittsentscheidung von Benedikt XVI. zeigt, dass es keine „Hermeneutik der Kontinuität“ geben kann. Der Wunsch Novus Ordo, womit wir verkürzt das Konzil, seine Reformen und die nachkonziliare Entwicklung meinen, mit dem vorkonziliaren Katholizismus zur versöhnen, gleicht einer Quadratur des Kreises. Es geht nicht. Man verliert nur Zeit. Man hat jahrzehntelang Berge von Papier dafür verschwendet auf schwammig-nebulöse Weise eine Versöhnung herbeizuschreiben. Dies ist aber nicht möglich und der um sich greifende Verfall der Kirche spricht eine deutliche, faktische Sprache. Alles verfällt seit 1962 und seit Bergoglio wird der Verfall beschleunigt.[1] Wie immer wieder die Amerikaner Steven Skojec, Ann Barnhardt und die Kanadierin Hilary White sagen:

Seit dem Einschlag des Meteoriten (1962-1965) sterben und verenden die Tiere, d.h. die Katholiken, an einer unheilbaren Novus Ordo Seuche.

Wie viele Menschen sind seit dem in die Hölle gekommen? Kaum auszudenken. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass jetzt eine Agenda in der Kirche zum Ausdruck kommt, welche nicht zufällig ist, sondern wenigstens seit 1958, wahrscheinlich noch viel früher, geplant worden ist. Denn:

  • ohne Johannes XXIII. gäbe es kein Konzil und keinen Paul VI.,
  • ohne Paul VI. gäbe es keinen Johannes Paul II.,
  • ohne Johannes Paul II. gäbe es keinen Benedikt XVI.,
  • ohne Benedikt XVI. gäbe es keinen Franziskus.

All das ist eine konsequente und notwendige Nachfolge, immer tiefer in die Apostasie hinein.

Der Verfall der Glaubenskongregation

Man hat nach und nach die Hierarchen ersetzt, die Mitarbeiter der Kurie und die Glaubenskongregation nach und nach ausgehöhlt. Aber dieser Prozess dauert wenigstens seit Paul VI. Schauen wir uns die nachkonziliaren Präfekten der Glaubenskongregation kurz an:

  1. Alfredo Kardinal Ottaviani (1959-1968), noch alte Garde, rettete, was zu retten war, dennoch zu unergiebig.
  1. Franjo Kardinal Šeper (1968-1981), angesichts des nachkonziliaren Chaos‘ sehr ineffizient.
  1. Joseph Kardinal Ratzinger (1981-2005), „Konzilstheologe“ vor dem Konzil unter Häresieverdacht.
  1. William Joseph Kardinal Levada (2005-2012), ein No-Name Amerikaner, führte zur großen Homosexualisierung der Glaubenskongregation und wurde nach seiner Emeritierung wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet.
  1. Gerhard Ludwig Kardinal Müller (2012-2017), dem wir uns widmen werden.
  1. Luis Ladaria SJ (2017 -), ein postkonziliarer Jesuit, womit alles gesagt ist.[2]

Zu den Persönlichkeiten  Šeper und Levada fehlen uns zurzeit fundierte Informationen, sie können aber weder rechtgläubig noch wirklich konservativ gewesen sein, wenn der Verfall der Glaubenssubstanz dermaßen fortgeschritten ist.  Es scheint, dass man sich im Vatikan seit 1962 im Vatikan der Mär vom guten Bullen und bösen Bullen bedient. Der gute Bulle ist natürlich der Papst, menschennah, freundlich, nachkonziliar und so populär, der böse Bulle ist der Präfekt der Glaubenskongregation, der immer „konservativ“ und „reaktionär“ ist und deswegen als ein angeblich solcher, von den konservativen „Dunkelkatholiken“ verehrt, wenn nicht angebetet wird, zumal er ein Landsmann ist. Dabei ist die Grundprämisse einfach falsch. In der postkonziliaren Kirche gilt das Barnhardt-Axiom, welches lautet:

The fact that a given person is holding or seeking high-level public office is, in and of itself, proof that said person is morally and/or psychologically UNFIT to hold public office.

Die Tatsache, dass eine konkrete Person ein hohes öffentliches Amt inne hat oder anstrebt, beweist an sich und durch sich, dass die besagte Person moralisch und/oder psychologisch UNFÄHIG ist, dieses öffentliche Amt zu bekleiden.

Für die Kirche übersetzt, bedeutet dies, dass im Falle, dass jemand in der Kirche ein hohes Amt bekleidet, er per se:

  1. ungläubig ist und an diesen Bullshit nicht glaubt,
  2. kein spirituelles Leben führt,
  3. nur an Macht und/oder Vergnügen interessiert ist.

Sollte es anders sein, so ist er längst rausgeworfen worden, siehe Kardinal Burke oder lebt irgendwo in Kasachstan, wie Weihbischof Schneider, denn noch weiter weg können sie ihn nicht schicken.

[1] Siehe den Beitrag Motus in fine velocior von Roberto de Mattei.

[2] Mehr zu seiner Person findet sich hier: https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2017/07/04/muller-and-ladaria-are-both-conservatives-is-this-getting-through-yet/

Ann Barnhardt: Antipapst Bergoglio und seine Gesellschaft – Sie hassen Gott. Nein, ehrlich: SIE.HASSEN.GOTT.


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Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt. Ja, die wahre Prämisse ist schwer zu akzeptieren, aber auf die Dauer heilsam. Alle neuen Lesern empfehlen wir alle Argumente von Ann Barnhardt und von uns zum Antipapst-Bergoglio zu lesen. Wir spinnen vielleicht weniger, als manche denken. Eine zusammenfassende Darstellung wird auch demnächst folgen. Vergelt’s Gott, Kreuzknappe!

Jeden Tag wird es herzzerreißender, zu sehen, wie die Leute versuchen zu verstehen was in der Kirche geschieht, und so viele verlieren ihren Glauben Tag für Tag, Stück für Stück. Und das alles ist unnötig, einfach weil die Menschen von einer falschen Prämisse ausgehen – aktuell von zweien.

 

Die erste der falschen Prämissen ist die, dass Jorge Bergoglio der Papst sei. Er ist es nicht. Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. Ist der eine und einzig lebende Papst. Ratzingers versuchte Resignation erfolgte in dem wesenhaft irrigen Glauben Ratzingers, dass er das Papsttum “ausdehnen, und vom administrative Aspekt des Petrinischen Munus (Amt) zurücktreten könne, während er den kontemplativen Teil des Amtes beibehält. Er tat das in einem Versuch die freimaurerisch sodomitische Mafia zufriedenzustellen, die ihn unter Druck setzte, ihm vielleicht drohte und ihn erpresste, damit er zurücktritt. Ratzinger ist ein notorischer Feigling. Einer seiner engsten bayerischen Freunde, erklärte, während er seinen versuchten Rücktritt versuchte zu begreifen:

 

“Er lief weg, wie er es immer tat”.

 

Hier ist ein Zitat von Papst Benedikt persönlichem Sekretär, Erzbischof Gänswein, aus seiner Rede am Gregorianum im Mai des Jahres 2016, einem Typ, der Tag für Tag immer schändlicher und beunruhigender wird:

 

Das Schlüsselwort dieser Erklärung ist der Begriff Munus Petrinum, das hier – wie meistens – als Petrusdienst übersetzt wurde. Doch das lateinische Munus hat eine vielfältige Bedeutung. Es kann Dienst, Aufgabe, Leitung, oder Geschenk heißen – bis hin zu Wunderwerk. Als Teilhabe an einem solchen „petrinischen Dienst“ aber verstand und versteht Benedikt seine Aufgabe vor und nach dem Rücktritt bis heute. Er hat seinen Stuhl geräumt, doch diesen Dienst hat er mit seinem Schritt vom 11. Februar 2013 eben nicht verlassen.

 

So; die falsche Prämisse Nummer eins ist, dass Bergoglio der Papst sei, was er nicht ist. Er ist ein Gegenpapst.

 

Die zweite falsche Prämisse, welche die Leute nicht begreifen wollen (und ich verwende den Begriff “nicht wollen” absichtlich) ist die Tatsache, dass Bergoglio und ein erschreckend hoher Prozentsatz der Kirchenmänner heute sehr einfach schlicht GOTT UND SEINE HEILIGE KIRCHE HASSEN.

 

Warum hassen sie Gott? Für viele ist es deswegen, weil Gott vollkommen gut ist und so Sodomie und alle Formen von sexuellen Perversionen verurteilt. Die meisten dieser Männer sind Sodomiten – AKTIVE Sodomiten – und sie hassen Gott, weil sie wissen, dass Gott niemals jemals ihre Bosheiten, ihre monströsen, narzisstischen, hasserfüllten sodomitischen Akte, in den sie sich alle genießerisch wälzen, billigen und bestätigen wird.

 

Darüber hinaus HASSEN SIE GOTT, weil er sie buchstäblich liebt. Ja, diabolische Narzissten HASSEN Leute, die sie zuerst lieben, deswegen, weil sie Leute hassen, die zur Liebe fähig sind, etwas wozu DNs sich freiwillig entschlossen haben, es niemals jemals zu tun. Gott ist die Liebe. Sehen Sie das Problem?

 

 Zweitens erkennen DNs in ihrem Inneren, dass, wenn jemand einen liebt, und in diesem Fall reden wir von Gott SELBST, die Verpflichtung besteht, diese Liebe zu erwidern, und sie (die DNs) weisen sie (die Liebe) zurück. Wenn Christus mindestens viermal (zu DNs)  sagt “ Wenn du mich liebst, halte meine Gebote” empfinden sie das als einen Angriff, einen Versuch, sie zu kontrollieren und emotional zu manipulieren, oder noch schlimmer, als einen Versuch, sie durch eine Beziehung, die sie unweigerlich dazu führt, sich einem anderen Wesen, selbst wenn dieses Wesen Gott SELBST ist. unterzuordnen, sie in  ihrem einzigartigen elitären und hochgestellten Status auszutricksen und zu betrügen. – (Siehe auch Eph 5 und die Ausführungen des Heiligen Paulus zur Ehe als einem Ebenbild der Liebe Christi für seine Braut, die Kirche). 

 

Während einer Unterhaltung während des Wochenendes wurde es so erklärt, dass, wenn jemand die Göttlichen Seligpreisungen umkehrt, diese eine perfekter Erklärung und Kundgabe der Überzeugungen Bergoglios und seiner schwulen Freimaurerer Kabalen ist.

 

Dies sind die göttlichen Anrufnungen, die auch Benediktionen genannt werden, (die gebetet werden), wenn das Allerheiligste Altarsakrament in der Monstranz ausgesetzt wird, und dann der Priester die Menschen mit der Monstranz, die Unseren Herrn enthält, segnet. Nach dem Segen werden die Göttlichen Anrufungen gebetet. Der Priester rezitiert jeden Vers und die Gemeide wiederholt das Gebet,

 

Gepriesen sei Gott  

Gepriesen sei sein Heiliger Name  

Gepriesen sei Jesus Christus, Wahrer Gott und wahrer Mensch

Gepriesen sei der Name Jesus

Gepriesen sei sein Allerheiligstes Herz  

Gepriesen sei sein kostbarstes Blut  

Gepriesen sei Jesus in Allerheiligsten Altarsakrament  

Gepriesen sei sein der Heilige Geist, der Beistand

Gepriesen sei die erhabene und allerheiligste Mutter Gottes Maria

Gepriesen sei sei ihre Heilige und unbefleckte Empfängnis  

Gepriesen sei ihre glorreiche Himmelfahrt  

Gepriesen sei der Name Maria, Jungfrau und Mutter Gottes

Gepriesen sei der Heilige Joseph, ihr keuscher Bräutigam

Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und in seinen Heiligen

 

Wenn man Gegenpapst Bergoglio und all diese abscheulichen schwulen Häretiker, die buchstäblich versuchen, die Kirche zu zerstören und so viele Menschen wie sie nur irgend können, in die Hölle zu ziehen, verstehen will, muss man die Worte der göttlichen Anrufungen: “Gepriesen sei…” mit “Sie hassen…” ersetzen, und es wird sehr klar, kristallklar werden.

 

Sie hassen Gott. 

(Wir wissen das, weil sie Seine Gebote, seine Kirche und die rechtmäßige Gottesanbetung in jeder Form hassen.)

 

Sie hassen seinen heiligen Namen.

(Bergoglio geht dem (der Nennung des Namens Jesu) dadurch aus dem Weg, dass er ganze Ansprachen ohne Nennung Jesu Christi liefert. Gleichfalls, als weiteres Beispiel dafür verbirgt Bergoglio sein Brustkreuz in all seinen monatlichen Ansprachen in seinen Gebetsvideos.)

 

Sie hassen Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch. 

(Bergoglio hat die Göttlichkeit Christi mehrmals geleugnet, zum Beispiel mehrmals das (göttliche) Wunder der Vermehrung der Brote und Fische).

 

Sie hassen den Namen Jesu. 

(Nochmalige Wiederholung der Bedetung des Namens Jesu: Unglücklicherweise war ich einst mit einem sakrilegischem Sodomiten vertraut, dessen Lieblingsausspruch bei Ekel und Verachtung: „Oh süßer Jesus!“ war. Es war eine tödliche Zugabe. Jemandes Namen zu gebrauchen, um Ekel auszudrücken ist ein Ausdruck profunden Hasses.)

 

Sie hassen sein heiligstes Herz.

(Sie hassen Sein heiliges Herz, weil es die reine Liebe ist – und die Liebe sie persönlich angreift, wie wir schon diskutiert haben)

 

Sie hassen Sein kostbarstes Blut. 

(Sie hassen Sein kostbarstes Blut, weil er es für sie und ihre Sünden vergossen hat, und sie sich weigern zu erkennen, dass ihre Sünden Sünden sind. Tatsächlich glauben viele von ihnen, dass ihre Sünden ein Zeichen ihrer überlegenen Natur und ihres Elite-Status sind, oder dass sie derentwegen von jedermann und jedem, einschließlich Christus beurteilt werden.)

 

Sie hassen Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altars.

(Natürlich tun sie es, weil die Eucharistie das Sakrament der Liebe ist. DARUM BEUGT WEDER BERGOGLIO NOCH DER REST IHRE KNIE VOR DEM ALLERHEILIGSTEN SAKRAMENT. Deshalb hassen sie das heilige Opfer der Messe und versuchen es vom Angesicht der Erde zu tilgen. Darum sollen so viele Menschen, wie möglich, die Eucharistie im Stand der Todsünde empfangen, denn das ist eine Entheiligung und Schändung der Eucharistie und der Akt des höchsten Sakrileges. Wie Judas Iskariot in Johannes 6 sind sie angesichts der Eucharistie peinlich berührt und hassen DIE EUCHARISTIE dafür, was sie ist – die Liebe.)

 

Sie hassen den Heiligen Geist, den Beistand 

(Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit, und Bergoglio und seine Kabalen sind Diener der Lüge und des Satans, der ein Lügner und ein Mörder ist, der Heilige Geist leitet und schützt die Kirche. Weil Gegenpapst Bergoglio und seine Kabalen von freimaurerischen Schwulen die Kirche zerstören wollen, ist der DER HEILIGE GEIST per definitionem ihr Feind.)

 

Sie hassen die Allerheiligste Gottesmutter Maria 

(Sie hassen sie aus denselben Gründen, aus denen Satan und die Dämonen sie hassen: wegen ihrer Demut, ihrer Güte, ihrer Schönheit, ihrer Reinheit, und weil sie die Mutter der Kirche ist, die sie zu zerstören versuchen, die Mittlerin aller Gnaden und die Miterlöserin, darum hat Bergoglio die Gotteslästerung ausgesprochen, daß Maria (angeblich Anm. d Übers.) am Fuße des Kreuzes zweifelte und Gott beschuldigte, ein Lügner zu sein.)

 

Sie hassen ihre heilige und unbefleckte Empfängnis.

(Die Unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Jungfrau weist direkt auf die Wirklichkeit der Erbsünde hin, ein Dogma, das Gegenpapst Bergoglio und seine schwule freimaurerischen Kabale leugnen und verzweifelt versuchen, es aus den Köpfen der Menschen zu tilgen.)

 

Sie hassen ihre glorreiche Himmelfahrt. 

(Sie hassen ihre Himmelfahrt in den Himmel, weil sie ihre Sündenlosigkeit und die Verheißung der Auferstehung des Leibes und des wahren Endes des Menschen, der seligen Gottesschau, bezeugt. Gegenpapst Bergoglio und seine schwulen freimaurerischen Kabalen wollen die Menschen gänzlich auf die Sinnlichkeit und den Materialismus fokussieren und darauf, dass der einzige „Himmel“ der „Himmel“ ist, den die Menschen auf Erden erschaffen und (die Menschen glauben machen) dass das Schlimmste, was beim Tod passieren kann, die Vernichtung der Seelen ist.)

 

Sie hassen den Namen von Maria, Jungfrau und Mutter. 

(Sie hassen ihre immerwährende Jungfräulichkeit, nicht nur, weil sie direkt die Göttlichkeit Christi bezeugt, sondern auch ihre Reinheit, die sie hassen.)

 

Sie hassen den hl. Josef, ihren keuschesten Ehemann

(Sie hassen den hl. Josef für seine Reinheit und für seine Männlichkeit, speziell wegen seiner bewunderungswürdigen Verwirklichung der Vaterschaft – Gegenpapst Bergoglio und seine schwulen Freimaurer-Kabalen sind Anti-Väter der Herde Christi, nicht liebende Beschützer und Wächter wie es der Heilige Joseph war, sondern vielmehr Mörderische Wölfe – und sie wissen es.)

 

Sie hassen Gott in seinen Engeln und in seinen Heiligen. 

(Sie hassen die Engel und die Heiligen, weil die Engel und die Heiligen Gott lieben, die Gottesanschauung genießen und dadurch alle Menschen lieben und die Menschen der streitenden Kirche betreuen und schützen. Da Gegnpapst Bergoglio und seine schwulen Freimaurer-Kabalen Gott hassen, hassen sie per definitionem die Freunde Gottes.)

 

Ich weiß nicht, was ich tun kann, um das noch klarer zu machen. Ich hoffe, das es zumindest einer Person hilft zu verstehen, was los ist, und damit die Verwirrung und den Skandal REDUZIERT, die durch das Bergoglianische Gegenpapsttum und die Ereignisse in der Kirche heute verursacht werden. Die Wirklichkeit macht nur Sinn, wenn sie sich auf das Fundament der Wahrheit bezieht. Wenn man versucht, diese Situation von der falschen Voraussetzung, die besagt, dass diese Leute Liebhaber Gottes und seine Kirche und Männer guten Willens seien, die sie absolut nicht sind, und aus der falschen Prämisse heraus, dass Bergoglio Papst sei, weiterzuentwickeln, wird man irgendwann entweder verrückt oder den Glauben verlieren, und dieser Glaubensabfall wird entweder in Bergoglio in die abtrünnige Kirche folgen, die er vorbereitet und aufbaut. ODER man wird daran zweifeln müssen dass Christus und Seine Kirche jemals an erster Stelle standen, weil, wenn der Mann der der Stellvertreter Christi ist, eine apostatische Kirche aufbaut, die Versprechungen Christi leere Lügen waren, was dann direkt darauf hinweisen würde, dass Christus nicht göttlich ist, was dann bedeuten würde, dass sein Tod am Kreuz bedeutungslos war, was dann bedeuten würde, dass wir nicht gerettet sind und keine Hoffnung haben, gerettet zu werden. Q(uod) E(rat) D(emontrandum) (was zu beweisen war).

 

Außer es ist NICHT Q.E.D. Weil die Ausgangsprämisse falsch war.

Sehen Sie, warum es eine solch sehr sehr große Rolle spielt und weshalb ich egal was da kommt, darauf beharre es herauszuschreien?

 

Wieder – ich hoffe, das hilft.

 

Quellentext ist hier.

Verpflichtende Konzelebration oder damit es noch weniger „gottet“


Gregors Messe drache

Das gestrige katholisches.info vom 28.6.2017 brachtet einen Beitrag von Roberto de Mattei, welcher darüber berichtet, dass der Gegenpapst Franziskus den römischen Priesterkollegien die Konzelebration gebietet.

Was ist die „Messe“?

Bevor wir uns noch näher diesem Beitrag widmen werden, sollte man sich zuerst die Frage stellen, was eigentlich eine Messe ist und was sie bewirkt?

Wie immer genial bringt es Hl. Thomas von Aquin auf den Punkt:

Missa dicitur quasi transmissa, scilicet a populo ad Deum, et e converso […]“ (Summ. Theol. III q. 83. 4 ad 9.)[1]

„Die Messe wird so genannt, weil sie sozusagen das Hinübergeschickte ist, nämlich vom Volk [der Gläubigen] zu Gott und umgekehrt […]“.

Das deutsche Wort Messe kommt vom lateinischen mittere – „schicken, senden, aussenden“ bzw. von der Aufforderung am Ende: ite missa est in etwa „gehet, es wurde geschickt“ oder „gehet, es ist die Messe“ was im Novus Ordo mit dem unmöglichen „gehet hin in Frieden“ übersetzt wurde. Der hl. Thomas schreibt aber darüber wie folgt (Summ. Theol. III q. 83. 4 ad 9.):

 Ad 9. Der Priester betet nicht, daß die äußeren Gestalten in den Himmel getragen werden, und auch nicht, daß dies geschehe mit dem wahren Körper Christi, der nie aufhört, im Himmel zu sein. Er betet vielmehr für den mystischen Leib Christi, der in diesem Sakramente bezeichnet wird, daß nämlich der Engel, welcher beim Opfer beisteht, die Gebete des Priesters und des Volkes Not dem Herrn vorstelle, nach Apok. 8.: „Es stiegen aus wie duftender Weihrauch die Gebete der Heiligen.“ Der erhabene Altar aber ist entweder die triumphierende Kirche, in die wir gelangen, oder Gott selbst, an dem wir durch das Schauen seines Wesens Anteil haben wollen. Von diesem Altare heißt es Ex 20.: „Sie sollen nicht aufsteigen zu meinem Altare auf Stufen“ d. h. „du sollst in der Dreieinigkeit keine Gradunterschiede annehmen,“ sagt die Glosse. Oder man kann unter dem Engel Christum selbst verstehen, „den Engel des großen Ratschlusses“, der da seinen mystischen Leib verbindet mit Gott dem Vater und der triumphierenden Kirche.

Deshalb heißt auch dieses Opfer „Messe“, weil der Priester durch den Engel die Gebete zu Gott sendet (mittit), wie das Volk durch den Priester; oder weil Christus die uns von Gott gesandte Opfergabe ist. Und demgemäß singt an den Festtagen der Diakon am Ende: Ite missa est; d. h. die Opfergabe oder Hostie ist durch den Engel zu Gott „gesandt“, auf daß nämlich sie Ihm wohlgefällig sei.[2]

Dies bedeutet also, dass der Priester die Gebete der Gläubigen zu Gott durch den geopferten Jesus Christus mittels des Erzengels Michael schickt (mittit) und Gott auf demselben Wege dem Volk seine Gnaden vermittelt, beziehungsweise zurückschickt. Denn im Kanonteil Supplices, te rogamus bittet die Kirche:

Súpplices te rogámus, omnípotens Deus: iube hæc perférri per manus sancti Angeli tui in sublíme altáre tuum, in conspéctu divínæ majestátis tuæ: ut, quotquot ex hac altáris participatióne sacrosánctum Fílii tui Corpus, et Sánguinem sumpsérimus, omni benedictióne cælésti et grátia repleámur.  Per Christum, Dóminum nostrum. Amen.

Wir bitten dich, allmächtiger Gott: Dein heiliger Engel trage diese Opfergabe auf deinen himmlischen Altar vor deine göttliche Herrlichkeit; und wenn wir durch unsere Teilnahme am Altar den heiligen Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, erfülle uns mit aller Gnade und allem Segen des Himmels. [3]

Novus Ordo und die katholische Messe

Was ist die Messe? Die Messe ist eine „Transmission“ ein quasi geistlicher Wärmeaustausch, in dem die Kirche Gott das vollkommenste Bitt-, Lob-, Dank- und Sühneopfer darbietet, den höchsten Gotteskult auf Erden und von Gott wiederum die nötigen Gnaden erhält. Dies ist die eigentliche katholische Theologie der Messe, wie sie vor Vaticanum II und Novus Ordo Missae galt und beispielsweise in Mediator Dei von Pius XII. nachgelesen werden kann. Warum wurde aber die Neue Messe entwickelt? Damit Gott viel weniger Ehre erbracht wird, Gott demzufolge weniger Gnade schickt, die Welt mehr abstraft und ein massenweiser Glaubensabfall stattfindet. Was ist die Sünde? Sie ist die Beleidigung Gottes (Katechismus der Katholischen Kirche 1850) und da die Messe der höchste Gottesdienst auf Erden ist, so muss doch ein schlechter und schlecht gemachter Gottesdienst Gott sehr beleidigen. Das Opfer Abels wurde angenommen, das Opfer Kains aber verworfen. Aber die Kirche durch ihre höchsten Vertreter, d.h. Papst Paul VI., Erzbischof Bugnini, das Concilium etc. hat diese Messe erarbeitet? Umso schlimmer für sie und uns alle. Der Schreiber dieser Zeilen hat neulich ein Podcast von Ann Barnhardt gehört, in welchem sie angibt, dass in den USA von der Tridentinischen Messe bis zur Novus Ordo Messen keine 6 Wochen vergangen sind.[4] Wie es in Deutschland damals gewesen ist, entzieht sich unserer Kenntnis, aber der Zeitraum der Zerstörung wird wohl derselbe gewesen sein. In deswegen sind seit der Einführung der Neuen Messe im Jahre 1969 so viele Menschen aus der Kirche ausgetreten. Eine Abstimmung mit den Beinen fand statt, denn mit der Neuen Messe haben die „Reformen“ des Konzils auch jeden Katholiken erreicht. Die folgenden Graphiken sollen unsere These untermauern:

Die erste, welche von Statista stammt, zeigt die Anzahl der Messbesucher in den Jahren 1950 bis 2011, neuer Angaben sind hier einzusehen. Der nachkoziliare Einbruch ist deutlich zu erkennen: von 11,9 Mio im Jahre 1965, auf 10,2 im Jahre 1970 und 8,8 Mio im Jahre 1975, wonach der freie Fall beginnt.[5]

Statista 1

Hält man sich aber die liturgischen „Reformen“ samt den Angaben der Deutschen Bischofskonferenz vor Augen, dann wird der Zusammenhang von weniger katholische Liturgie = mehr Apostasie deutlich:

statistik-2.jpg

Wobei wir bei der obligatorischen Tabelle der Kirchenaustritte[6] wären:

dokument13.jpg

Vergleicht man aber die Tendenz bei der Messbesucher mit der Anzahl der Kirchenaustritte, wohlgemerkt mit einer veränderten Skala, damit diese beiden Kurven miteinander vergleichbar sind, dann ergibt sich ein solches Bild.dokument9.jpg

Wenn wir annehmen, dass:

  1. Der Hl. Geist die Kirche leitet.
  2. Gott den Erhalt seiner Kirche, nach Innen und Außen sichern möchte.
  3. Die jetzige Apostasie und der weltweite Zusammenbruch der Kirche nichts Gutes ist

dann:

 kann weder das Vaticanum II noch die nachfolgende liturgische Revolution vom Hl. Geist geleitet worden sein.

Wem  haben wir es zu verdanken?

Männern, die Gott und seine Kirche hassen und welche die kirchliche Hierarchie seit Jahrzehnten infiltriert haben, um einen Bergoglio an die Spitze der Kirche zu setzen. Wie sehr treffend Ann Barnhardt immer wieder widerholt:

von einer falschen Prämisse ausgehend, gelang man zu keinen wahren Schlüssen.

Wenn man davon ausgeht, dass Vat. II gut und richtig war, dann muss man annehmen, dass die Apostasie und Bergoglio etwas Gutes sind. Schließt man das Letztere aus, dann können weder das Konzil noch seine „Reformen“ von Gott stammen. Sie stammen vom Herrscher dieser Welt, der die Kirche bis in ihre Spitze infiltriert hat und der seinen Erwählten einen sehr guten umgekehrten sensus fidei eingepflanzt hatte, damit sie die Destruktion zielgerichtet vornehmen können. Geht man davon aus, dass Theologie und Liturgie ein nebulös-konstruiertes Etwas ist, wie z.B. die Literaturkritik, sodass man Goethe mal so, mal so interpretiert, ohne dass es einem schadet, wenn man keine akademische Karriere anstrebt, dann sind die praktischen Auswirkungen der theologischen und liturgischen Reformen nicht erklärbar. Warum soll denn jemand seinen Glauben verlieren, weil man einen Priester in der Pferdedecke von Angesicht zu Angesicht, anstatt einen Priester im Ornat von hinten sieht? Geht man aber davon aus – wie alle Religionen, wie Esoteriker oder Satanisten wissen -, dass kultische Handlungen und Rituale etwas faktisch und real bewirken, dann muss ja eine Veränderung der Liturgie die Veränderung des Glaubens und der Moral nach sich ziehen. Warum ist es so? Weil die Messe, wie der o.a. hl. Thomas bereits sagte, eine „Transmission“ ist.  Es ist ein spiritueller „Wärmetausch“, eine Umverteilung der Sünde und des Heiligen. Christus wird in der hl. Messe für uns unsere Sünden geopfert, Gott nimmt dieses Opfer an und schenkt uns Vergebung und Gnaden.

Christus der eigentliche Priester oder mehr ist mehr

Was passiert in jeder Messe, wenn eine gültige Wandlung stattfindet? Christus wird unter der Gestalt des Brotes gegenwärtig. Martin von Cochem fasst in seiner sehr lesenswerten Erklärung des heiligen Meßopfers die Anwesenheit Christi in der hl. Messe wie folgt zusammen:

  1. In der hl. Messe erneuert Christus seine Menschwerdung
  2. In der hl. Messe erneuert Christus seine Geburt
  3. In der hl. Messe erneuert Christus sein Leben
  4. In der hl. Messe erneuert Christus sein Leiden
  5. In der hl. Messe wird Christi Tod erneuert
  6. In der hl. Messe wird Christi Blutvergießung erneuert

All diese Punkte treffen für die Alte Messe zu, aber auch für die Neue Messe. Wenn gewandelt wird, wird Christus durch die Wesensverwandlung „vom Himmel herabgezogen“, wie es Martin von Cochem formuliert und befindet sich dann unter uns. Eine Heiligkeit durch den anwesenden Herrn wird ausgestrahlt. Ja, auch bei der Messe eines schlechten Priesters.

Je mehr Messen, desto mehr Menschwerdung Gottes aus Erden, desto mehr Heiligkeit für die Welt, die Kirche und für alle Teilnehmenden, seien sie körperlich präsent oder abwesend. Ja, man kann diese ausstrahlende Heiligkeit förmlich spüren und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass Martin von Cochem sein 26. Kapitel mit der Überschrift versieht: Nützliche Lehre, mehrere Messen zugleich zu hören. Der Schreiber dieser Zeilen hat dies während seines Aufenthaltes in Fontgombault praktiziert, wo bis zu 19 Messen auf einmal aufgeopfert wurden, konzentrierte sich auf „seine“ Messe gedachte aber der Menschwerdung Gottes bei einer jeden Wandlung die ein wenig zeitversetzt stattfand. Es wird auch von Heiligen berichtet, welche, wie der hl. Peter Labre, den ganzen Tag damit zubrachten von einer Messe zur anderen zu pilgern, um dadurch mehr Gnade zu akkumulieren. In der guten alten vorkonziliaren Zeit natürlich. Man fühlt sich wirklich so, als würde man in der Gnade baden.

Der Weg der Konzelebration

Dies konnten natürlich der „Reformer“ nicht dulden, sodass schon am 7 März 1965 im Dekret Ecclesiae Semper die Praxis der Konzelebration eingeführt wurde.[7] Darüber, dass Konzelebration niemals die normale Praxis der Kirche war, noch ihre (Wieder-?)Einführung historisch fundiert war, hat über jeden Zweifel hinaus Pater Joseph de Sainte-Marie, OCD. The Holy Eucharist—The World’s Salvation. Studies on the Holy Sacrifice of the Mass, its Celebration, and its Concelebration bewiesen.[8] Wie denn sonst? Da alle liturgischen Reformen einer theologischen Begründung entbehrten, sondern an den Haare herbei gezerrt wurden, so kann es mit der Konzelebration auch nicht anders gewesen sein. Während aber im Jahre 1965 Konzelebration erlaubt wurde, so wurde immer mehr von den Privatmessen, also von der Messe ohne Volk – missa sine populo abgeraten und einsam zelebrierende Priester zur Konzelebration gedrängt.[9] So schreibt die Kongregation für die Göttlichen Kult in ihrer Erklärung In Celebratione Missae vom 7 August 1972 vor, mit folgender Begründung:

Die Konzelebration der Eucharistie in den Gemeinschaften ist sehr zu schätzen. Die Konzelebration bezeichnet und festigt das brüderliche Band der Priester untereinander und der ganzen Gemeinschaft. Denn diese Form der Opferfeier, an der alle bewusst, tätig und auf die je eigene Weise teilnehmen, bringt deutlicher das Tun der ganzen Gemeinschaft zum Ausdruck, in ihr stellt sich die Kirche in hervorragender Weise dar, geeint im Opfer und im Priestertum, in einer einzigen Danksagung vereint um den einen Altar.

Dennoch:

 Obschon die Konzelebration die hervorragende Form der eucharistischen Feier in Kommunitäten ist, bleibt dennoch auch die Zelebration ohne Teilnahme der Gläubigen „die Mitte der ganzen Kirche und gleichsam das Herz der priesterlichen Existenz“.[9]

Die Konzelebration wird also wenigstens seit 1972 empfohlen, aber in der Allgemeinen Einführung in das Römische Messbuch von 2002 lesen wir, dass in Klöstern, Gemeinschaften, Konventen etc. eine Gemeinschaftsmesse zu konzelebrieren ist:

  1. Unter den Messen aber, die von bestimmten Gemeinschaften gefeiert werden, kommt ein besonderer Rang der Konventmesse zu, die Teil des täglichen Offiziums ist, oder der sogenannten „Kommunitätsmesse“. Wenn diese Messen auch keine besondere Form der Feier aufweisen, ist es doch höchst angemessen, sie mit Gesang zu halten, vor allem mit der vollen Teilnahme aller Mitglieder der jeweiligen Ordens- oder Kanonikergemeinschaft. In ihnen haben darum die Einzelnen die ihrer Weihe oder Beauftragung entsprechende Aufgabe auszuüben. Es empfiehlt sich also, dass alle Priester, die zum pastoralen Wohl der Gläubigen nicht einzeln zelebrieren müssen, so weit als möglich in diesen Messen konzelebrieren. Darüber hinaus können alle zu der entsprechenden Kommunität gehörenden Priester, die von Amts wegen verpflichtet sind, zum Wohl der Gläubigen einzeln zu zelebrieren, die Konventmesse oder „Kommunitätsmesse“ am gleichen Tag konzelebrieren.[94] Es ist nämlich besser, dass Priester, die bei einer Eucharistiefeier anwesend sind, mit den liturgischen Gewändern bekleidet, den der eigenen Weihe entsprechenden Dienst in der Regel ausüben und folglich als Konzelebranten teilnehmen, sofern sie nicht durch einen gerechten Grund entschuldigt sind. Andernfalls tragen sie die ihnen eigene Chorkleidung oder den Chorrock über dem Talar.

Was hat aber diese Erlaubnis oder Ermutigung zur Konzelebration bewirkt? Das viel weniger Messen überhaupt zelebriert werden. Stellen Sie sich einen Orden von 30 Priestern vor, welche seit dem Konzil alle einmal am Tag konzelebrieren, anstatt dass jeder von ihnen eine eigene Messe feiert. Also nur eine Menschwerdung Christi pro Tag, anstatt 30 „Menschwerdungen“ Christi pro Tag. Es ist doch tatsächlich der unselige Karl Rahner SJ, welche in seinem Buch von 1949 Die vielen Messen und das eine Opfer. Eine Untersuchung über die rechte Norm der Meßhäufigkeit die These vertrat, dass die vielen Messen, die von vielen Priestern zelebriert werden nicht mehr Gnade bringen als eine einzige konzelebrierte Messe.[10] Diese These wurde eigens von Papst Pius XII. im Jahre 1954 verurteilt:

[…] assertio quae his nostris temporibus non solum a laicis, sed interdum et a quibusdam theologis et sacerdotibus fit ab iisque spargitur, tamquam opinionis error reici debet, scilicet idem esse unius Missae celebrationem, cui centum sacerdotes religioso cum obsequio adstent, atque centum Missas a centum sacerdotibus celebratas. Non ita profecto. Quoad sacrificii Eucharistici oblationem tot sunt actiones Christi Summi Sacerdotis, quot sunt sacerdotes celebrantes, […].[11]

[…] in unseren Tagen wird nicht nur von Laien, sondern gar von manchen Theologen und Priestern die Meinung vertreten, dass es dasselbe ist eine einzige Messe zu zelebrieren, bei welcher hundert Priester mit einer geistlichen Dienstbeflissenheit anwesend sind, wie hundert Messen, welche von hundert Priestern zelebriert werden. Dem ist aber nicht so. Denn es bestehen so viele eucharistische Opfer wie viele Handlungen von Christus dem Hohepriester und wie viele zelebrierende Priester.

Was bedeutet dies im Klartext? Durch den Körper eines jeden Priesters wirkt Christus der Hohepriester. Es ist Christus, der betet, segnet, predigt etc., weil ein jeder Priester mit Christus ontisch durch seine Priesterweihe vereinigt ist. So schreibt Martin von Cochem:

Dass Christus wirklich selbst der eigentliche Priester bei der hl. Messe ist, beweise ich aus dem hl. Chrysostomus: „Was da vorgesetzt wird, sind nicht die Werke menschlicher Kraft: der damals bei jenem Male wirksam war, der wirkt das auch jetzt. Wir haben nur den Platz der Diener inne, der aber die Gaben heiligt und verwandelt, ist Christus selbst. Du nun, o Laie: wenn du den Priester opfern siehst, dann glaube nicht, dass er als Priester dies tue, sondern die unsichtbar ausgestreckte Hand Christi“.[12]

Das heißt: je mehr Priester eine Messe einzeln also jeder für sich zelebrieren, desto mehr Christus in der Welt, desto mehr Gnade. Sicherlich strömt die Novus Ordo Messe kaum Gnade aus, dass sie aber immerhin etwas ausstrahlt, wird durch die neueste Anordnung von Gegenpapst Franziskus deutlich, auf die sich Roberto de Mattei beruft. In dem „working paper“ der Kleruskongregation „Über die Konzelebration an den Priesterkollegien von Rom“ (Sulla concelebrazione nei collegi sacerdotali di Roma), können wir nachlesen:

Es ist empfehlenswert, daß die Priester generell an der eucharistischen Konzelebration an den im Kolleg vorgesehenen Zeiten teilnehmen können, indem die gemeinschaftliche Zelebration immer der individuellen vorgezogen wird. In diesem Sinn könnten die Kollegien mit einer ansehnlichen Zahl dort untergebrachter Priester die Eucharistische Zelebration zu 2 oder 3 unterschiedlichen Zeiten am Tag festlegen, damit es jedem nach seinen persönlichen, akademischen oder pastoralen Bedürfnissen ermöglicht wird, daran teilzunehmen.“[13]

Was sollen die Priester in den Priesterkollegien Rom pflegen? Jawohl, ein „Miteinander“, was wohl ein homosexuelles Codewort zu sein scheint.[14] Die Priester sollen sich also in einem Kollektivismus suhlen, anstatt die Lehre der Kirche (welche denn?) kennenzulernen und ihre Beziehung zu Christus zu vertiefen. Weil die Vorgänge in Rom immer richtungsweisend für die ganze Kirche sind und viele Karriere machen wollen, so können wir annehmen, dass der Zwang zur Konzelebration noch weiter ausgebaut wird. Ja, ja der umgekehrte sensus fidei von Franziskus und seinen Mannen ist untrüglich, sie spüren solche Dinge und gehen gegen diese vor.

Durch die Einschränkung der Privatmessen und durch den Zwang durch Konzelebration wird noch zusätzlich die Kirche entheiligt. Die deutschen Priester kümmert dies wahrscheinlich wenig, weil sie sowieso kaum zelebrieren, einzeln oder in Gruppen. Was hat also das Vat. II auf den Weg gebracht? Die Entheiligung der Kirche und durch die Kirche der Welt und Franziskus führt den Todesstoß aus.

[1] S. Thomas Aquinatis, Summa Theologica, Tomus Octavus,  (ed). Nicolai, Sylvii, Billuart et C. J. Drioux, Paris 1882, Index III, CCLXV

[2] Deutsche Übersetzung nach: http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel789-4.htm

[3] Deutsch nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Canon_Missae

[4] http://www.barnhardt.biz/2017/06/19/barnhardt-podcast-009-the-whore-of-babylon-will-arrive-shortly/  http://www.barnhardt.biz/2016/08/18/the-novus-ordo-must-be-exterminated-barnhardt-cmr-interview-part-5/ http://www.barnhardt.biz/2015/07/14/cmr-interview-part-5-hey-hey-ho-ho-the-novus-ordo-mass-has-to-got-to-go/

[5] Die Angaben der DBK sind hier: https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Katholiken%20und%20Gottesdienstteilnehmer/2015-Katholiken-Gottesdienstteilnahme-Zeitreihe_1950-2015.pdf

[6] Angaben der DBK sind hier einzusehen: http://www.dbk.de/zahlen-fakten/kirchliche-statistik/ Eine weltliche Statistik ist hier.

[7] Davies, Michael, Pope Paul’s New Mass. Liturgical Revolution – Volume Three, Kansas City: Angelus Press 2009, 35

[8] Siehe die Besprechung: http://www.newliturgicalmovement.org/2015/06/book-notice-definitive-study-of.html#.WVTjeYTyios

[9] Vgl. Cekada, A., Work of Human Hands. A Theological Critique of the Mass of Paul VI, West Chester: Philothea Press 2010, 185-186

[10] http://www.piusx.org.pl/zawsze_wierni/artykul/631 Siehe seine Argumente in: https://mthz.ub.lmu.de/index.php/MThZ/article/view/443/372

[11] http://www.vatican.va/archive/aas/documents/AAS-46-1954-ocr.pdf S. 669.

[12] Martin von Cochem, Erklärung des heiligen Meßopfers, Stuttgart: Sarto Verlag 2011, 42.

[13] Zitat nach: http://www.katholisches.info/2017/06/franziskus-zwingt-den-roemischen-priesterkollegien-die-konzelebration-auf/

[14] Der Vergleich ist nicht zu hoch gegriffen: http://www.katholisches.info/2017/06/gendarmerie-beendet-homo-orgie-im-vatikan-alkohol-drogen-luxus/ https://gloria.tv/article/8nUBmy99EUGX49gnjdjzpmqWy https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2017/06/28/lets-play-a-game-i-call-it-connect-the-vatican-perv-dots/

[1] S. Thomas Aquinatis, Summa Theologica, Tomus Octavus,  (ed). Nicolai, Sylvii, Billuart et C. J. Drioux, Paris 1882, Index III, CCLXV

[2] Deutsche Übersetzung nach: http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel789-4.htm

[3] Deutsch nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Canon_Missae

[4] http://www.barnhardt.biz/2017/06/19/barnhardt-podcast-009-the-whore-of-babylon-will-arrive-shortly/  http://www.barnhardt.biz/2016/08/18/the-novus-ordo-must-be-exterminated-barnhardt-cmr-interview-part-5/ http://www.barnhardt.biz/2015/07/14/cmr-interview-part-5-hey-hey-ho-ho-the-novus-ordo-mass-has-to-got-to-go/

[5] Die Angaben der DBK sind hier: https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/Zahlen%20und%20Fakten/Kirchliche%20Statistik/Katholiken%20und%20Gottesdienstteilnehmer/2015-Katholiken-Gottesdienstteilnahme-Zeitreihe_1950-2015.pdf

[6] Angaben der DBK sind hier einzusehen: http://www.dbk.de/zahlen-fakten/kirchliche-statistik/ Eine weltliche Statistik ist hier.

[7] Davies, Michael, Pope Paul’s New Mass. Liturgical Revolution – Volume Three, Kansas City: Angelus Press 2009, 35

[8] Siehe die Besprechung: http://www.newliturgicalmovement.org/2015/06/book-notice-definitive-study-of.html#.WVTjeYTyios

[9] Vgl. Cekada, A., Work of Human Hands. A Theological Critique of the Mass of Paul VI, West Chester: Philothea Press 2010, 185-186

[10] http://www.piusx.org.pl/zawsze_wierni/artykul/631 Siehe seine Argumente in: https://mthz.ub.lmu.de/index.php/MThZ/article/view/443/372

[11] http://www.vatican.va/archive/aas/documents/AAS-46-1954-ocr.pdf S. 669.

[12] Martin von Cochem, Erklärung des heiligen Meßopfers, Sarto: Stuttgart 2011, 42.

[13] Zitat nach: http://www.katholisches.info/2017/06/franziskus-zwingt-den-roemischen-priesterkollegien-die-konzelebration-auf/

[14] Der Vergleich ist nicht zu hoch gegriffen: http://www.katholisches.info/2017/06/gendarmerie-beendet-homo-orgie-im-vatikan-alkohol-drogen-luxus/ https://gloria.tv/article/8nUBmy99EUGX49gnjdjzpmqWy https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2017/06/28/lets-play-a-game-i-call-it-connect-the-vatican-perv-dots/

 

Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (6 von 6)


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Postscriptum

GNOSIS IN DER HEUTIGEN WELT

Wir werden im folgenden Abschnitt die Gnosis in der heutigen Welt untersuchen, wie sie außerhalb der Kirche, zuerst im Atheismus und dann in den esoterischen Sekten blüht.

A. Atheismus

Sie ist im Atheismus auf drei Arten vorhanden:

a) weil der Atheismus mit seiner Lehre von der Evolution behauptet, daß der Mensch aus etwas weniger als sich selbst oder gar aus dem Nichts entstanden sei

b) weil der Atheismus mit derselben Doktrin andeutet, dass das Prinzip, aus dem der Mensch hervorgeht und und in das er sich dann auflöst, gleichzeitig eine höhere Realität ist

c) weil der Atheismus, wenn er Gott leugnet, den Menschen effektiv vergöttlicht

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (5 von 6)


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III.    Gnosis als die Neue Religion

Wenn wir tatsächlich einer neuen Religion gegenüberstehen, muss unsere nächste Frage sein, was ihre Natur ist. Bevor wir sie im trüben Licht der Gnosis untersuchen, können wir fragen, ob es einfach eine neue Form des Protestantismus, des Humanismus oder des Atheismus ist. Gewiß hat der katholische Glaube, wie er heute präsentiert wird, eine gewisse Ähnlichkeit mit jedem dieser Systeme. Aber diese Ähnlichkeit beruht nicht auf einem Prinzip, das einem dieser Systeme eigen ist, sondern auf einem Prinzip, das alle diese Systeme teilen, nämlich das des Subjektivismus.

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