Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)


35c1bd6cc4038bc0bf6cc591f3e2c86b

Vom Nichts ins Nichts

Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände:

Fehlendes spirituelles Leben

Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder?

a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt.

b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt.

c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird.

d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird.

Genau all das passierte in der nachkonziliaren sog. Homo-Agenda, die unter dem gay friendly pope Francis Aufwind bekommt. Diese Agenda lautet, an den o.a. Punkten gemessen, wie folgt:

Ad a) Sodomie ist weder Sünde, noch Perversion, noch etwas Schlimmes, sondern eine „Orientierung“, etwas „Angeborenes“ oder eine „persönliche Wahl“ innerhalb der „sexuellen Selbststimmung“.

Ad b) Sodomie soll von anderen toleriert und akzeptiert werden.

Ad c) „Schwul ist cool und gay is ok“.

Ad d) Sodomie ist etwas “Höheres” und „Homosexuelle verfügen über Gaben“ (Amoris Laetitia)

Schiefe Ebene

Wenn wir aber statt Sodomie in das Schema a) bis d) „Pädophilie“, „Nekrophilie“, „Zoophilie“ oder auch „Diebstahl“, „Lüge“, „Drogensucht“, „Mord“ eintragen, dann ist der Weg zur jeglichen Anarchie und Anomie (Gesetzeslosigkeit) frei. Und der coole Papst Franziskus wird es schon absegnen. Das Schlimme ist aber, dass die Punkte a) bis d) nicht nur in der Welt, sondern auch in der Kirche vorgebracht werden, wie Christoph Ferrara, den wir übersetzen, deutlich darlegt. Wir sind also bei der Kirches des Asmodeus, sprich in der Homo-Kirche angenommen.

Wann hat es angefangen? Wie wir schon zeigten, lange vor dem Vat. II als Priester ihre sexuellen Fehltritte, zuerst wohl noch heterosexueller Natur, durch eine Einstellung rechtfertigten, die in etwa folgendermaßen lautet:

„Das ist menschliche Schwäche! Gott wird es vergeben, denn er ist barmherzig. Das Wesen des Priestertums wird dadurch nicht angegriffen. Die Sakramente sind gültig!

 

Im homosexuellen Kontext lautet diese Entschuldigung etwas anders:

„Ich halte ja das Zölibat ein, denn ich bin nicht verheiratet, habe keinen Sex mit einer Frau und das, was ich mit einem Mann oder mit einem Knaben tue, fällt nicht unter die Verletzung des Zölibats.“

David Berger sagte sogar in einem Interview, da diese Problematik ihn selbst betrifft, Gott sei Dank ist er kein Priester, dass man da strategisch nach der Moraltheologie von hl. Alphons Liguori vorgeht, indem man nur bestimmte sexuellen Handlungen praktiziert, die weniger schwer wiegen und wohl nicht einmal als Sünde gesehen werden. Das ist wirklich diabolisch und sakrilegisch! Einen Heiligen dazu zu mißbrauchen die eigene Perversion zu rechtfertigen.

Nehmen wir die erste Entschuldigung der sündigenden Priester auseinander. Das mit der menschlichen Natur qui proclivis est ad lapsum – „welche zum Fall geneigt ist“, wie die Liturgie sagt, ist zwar richtig, aber es zeigt nur eine Seite der Medaille.

„Das ist menschliche Schwäche!“

Aber durch das sakramentale Leben, durch das Sakrament der Weihe und durch die damit verbundene Standesgnade erhält man Gnaden, die einem helfen dies Schwäche zu überwinden, wenn man a) es will, b) sich anstrengt und c) um diese Gnaden bittet.

„Gott wird es vergeben, denn er ist barmherzig.“

Dies stimmt, aber solch ein Spruch deutet auf ein vermessenes Sündigen hin, was die erste Sünde wider den Hl. Geist ausmacht. Gott vergibt, wenn Reue vorliegt und der Vorsatz es nie wieder zu tun. Damit Christus in seiner Passion nicht mehr leidet!

„Das Wesen des Priestertums wird dadurch nicht angegriffen.“

Das Weihesakrament ist zwar unauslöschlich, aber die hartnäckige Sünde verblendet so sehr den Verstand und raubt den Glauben, dass am Ende dieser schiefen Ebene der Atheismus steht.

„Die Sakramente sind gültig.“

Beim Atheismus liegt die Intention das zu tun, was die Kirche mit diesem Sakrament tut, nicht mehr vor, weil kein Glaube, im Sinne der intellektuellen Zustimmung zur geoffenbarten Wahrheit vorliegt. Dann sind auch die Sakramente wohl ungültig.

Falls uns jetzt homosexuellen Priester lesen, dann hoffen wird, dass sie sich bekehren, obwohl die hierfür Chance recht klein ist. Wir wollen aber diese schiefe Ebene der Selbstentschuldigung und des Selbstbetruges allen aufzeigen, da an ihrem Anfang immer die Selbstgefälligkeit und die fehlende Askese steht. Es gibt die Hölle und Gott rechnet mit einem Priester für jede Seele ab, die seinetwegen verlorengegangen ist, aufgrund des Skandals oder der falschen oder fehlenden Unterweisung. Die Gay-Church fing nicht gestern an, sie wurde jahrzehntelang im Untergrund der Sünde vorbereitet und bricht jetzt wie eine Seuche aus.

 

Advertisements

Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)


35c1bd6cc4038bc0bf6cc591f3e2c86b

Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben

Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt:

Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren.

Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute.

Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert.

Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren.
Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet.
Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]

Worauf der Kommentator Suarez für Deutschland antwortet:

Hochverehrter Adrien Antoine,

schon in den 60er Jahren begann die Umwertung von Pädophilie als Ausdruck normaler Sexualität. In der Protestbewegung der 68er Zeit wurde die Pädophilie zum Kampfmittel gegen bürgerliche Moral. In den 70er Jahren versuchten dann die Gründer der GRÜNEN diese Sichtweise in Politik und Gesellschaft fest zu etablieren. Es ist doch gar nicht von der Hand zu weisen, dass gerade diese Zeit auch tief in die Katholische Kirche hineingewirkt hat. Die massiven Verunsicherungen innerhalb der Kirche nach dem Konzil, öffneten Kräften die Türen, die dann besonders intensiv in der Priesterausbildung aktiv wurden. Ich habe es schon an anderer Stelle ausführlich geschildert, wie mir Mitte der 80er Jahre ein homosexueller Theologiestudent von den Zuständen am Frankfurter Priesterseminar St. Georgen erzählte und sich darüber amüsierte, dass die Kirche doch eine arge Doppelmoral lehre, sich daraus aber prächtige Subkulturen entwickeln ließen. Gerade unter dem Schutz des Zölibates sei eine unbehelligte Ausweitung solcher Praktiken einfach. Es steht zu vermuten, dass in den 70er und 80er Jahren scharenweise Pädophile zu Priestern geweiht wurden. Und es steht auch zu vermuten, dass dies zumindest einem Teil der Bischöfe nicht verborgen geblieben sein kann. Die Umwertungen der Sexualmoral in der 68er Generation haben dann dazu geführt, dass das Thema Pädophilie insofern tabuisiert wurde, als man jede kritische Auseinandersetzung als generellen Angriff auf Homosexuelle auslegte. Hier sorgten dann früh die Grünen dafür, dass die Thematik sogar über strafbewährte Sanktionen gegen eine tiefere gesellschaftliche Auseinandersetzung geschützt blieb.

Wärend diejenigen, welche die Augen vor der Wirklichkeit schließen, einwenden mögen, dass es sich hier um anonyme Einzelfälle handelt, so wurde diese Thematik in den USA überaus kompetent und quellenbelegt im Buch von Michael S. Rose, Goodbye, Good Men: How Liberals Brought Corruption into the Catholic Church aus dem Jahre 2002 dargelegt.  Hinter diesem Wahnsinn steckte die Methode die guten, intelligenten und frommen Priesteramtskandidaten auszuschließen und die anderen aufzunehmen, zu weihen und zu befördern, was die Zusammensetzung aller Bischofskonferenzen, die zu Amoris Laetitia schweigen, erklärt. Der Schreiber dieser Zeilen  hat sich dieses Buch bestellt und wird darüber noch schreiben.

Gebet um einen guten Tod


unction

Alles in unserem Leben läuft auf den Moment des Todes hinaus, nach dem das persönliche Gericht stattfindet, in welchem wir unser Leben im Lichte der Gerechtigkeit Gottes passieren und alle unsere Taten und ihre Konsequenzen sehen. Die Nahtoderlebnisse berichten davon, verschiedene Legenden auch, denn es sind dieselben Erlebnisse. Lesenswert, faktisch, wissenschaftlich und seriös stellt der holländische Arzt Pim van Lommel in seinem Buch Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung (Patmos: 20115) die Nahtoderlebnisse dar. Wie man es dreht und wendet, das persönliche Gericht wartet, und da uns die nachkonziliare Kirche insbesondere „Papst“ Franziskus die Allerlösungslehre und die allumgreifende Barmherzigkeit Gottes predigt, so können wir davon getrost ausgehen, dass sehr viele Menschen verdammt werden, dass sehr viele täglich in die Hölle eingehen, da sich kaum jemand von der Hölle fürchtet, die es, ja nach Novus Ordo-Theologie:

  1. nicht gibt,
  2. falls doch, dass sie leer ist,
  3. falls doch nicht leer mit ein paar Schwerverbrechern gefüllt ist (Hitler, Stalin, Ted Bundy und all jenen, die den Müll nicht trennen)
  4. ein normaler Mensch, der nach seinem Gewissen lebt und sich bemüht „in der Liebe“ zu leben vor der ewigen Verdammnis sicher sein kann.

Weitgefehlt. Die Hölle gibt es, sie füllt sich täglich neu, weil so viele Menschen in Todsünde sterben, weil so viele Menschen die Todsünde Euthanasie wählen, weil so viele Menschen ungetauft sind, falls doch sie ihre Taufgnade nicht bis zum Tod bewahrt haben, weil so viele Menschen nicht katholisch sind und falls doch sie ebenfalls in der Todsünde leben, weil so viele Katholiken nicht die Lehre vom guten Tod kennen und durch keine Sterbesakramente auf den Tod vorbereitet werden.

Was sind die Sterbesakramente?

Es ist die Beichte, die Letzte Ölung und die Sterbekommunion, das Viatikum. Warum so viele? Um sich auf den Tod, den Übergang und die Konfrontation mit dem strengen, aber hoffentlich gnädigen Richter vorzubereiten. All das können Sie aber erst dann erleben, wenn Sie keines jähen und unvorbereiteten Todes sterben. Es ist die Welt, vom Teufel verführt, welche sich wünscht „gleich auf einem Schlag“ zu sterben. Kaum ein Gläubiger ist auf einen jähen Tod vorbereitet, weil beim persönlichen Gericht alles offenbart wird, auch das, was Sie selbst nicht als Sünde gesehen haben. Sünde ist Sünde. Es ist etwas Objektives. Ein objektiver Verstoß gegen die Gesetze Gottes. Es gibt Schuldminderung, falls es sich wirklich um unbesiegbare Ignoranz gehandelt haben könnte, die wirklich sehr selten ist. Die meisten Menschen wollen es wirklich nicht besser wissen und werden von ihren Priestern darin bestätigt, die es ebenfalls nicht besser wissen wollen. Durch den Prozess des Sterbens trennen Sie sich langsam von allem Irdischen, sehen Ihr Leben in einer anderen Perspektive, vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben ahnen Sie, was auf Sie zukommen wird: das schreckliche Gericht und Sie beginnen sich zu fürchten.

Der Schreiber dieser Zeilen war beim Tod einer nahen Angehörigen, welche drei Tage lang im Sterben lag und nicht mehr sprechen konnte (Herzinfarkt, Gehirnschlag), welche sich aber sehr fürchtete, ständig in eine Ecke sah, wo niemand Sichtbares stand, viel Trost darin fand, dass man bei ihrem Todesbett betete und erst wirklich erleichtert aufatmete als sie die Letzte Ölung, leider im Novus Ordo Ritus, erhielt. Sie seufzte gleichsam auf als wollte sie sagen:

„So, geschafft. Jetzt bin ich über den Berg.“

Sie hatte also einen halbwegs guten Tod, obwohl sie nicht beichten und kein Viatikum empfangen konnte.  Da die Beiträge beim spirituellen Mittwoch leichter und praktisch gehalten werden sollen, so wollen wir an dieser Stelle die theologische Lehre von der Letzten Ölung nicht darlegen, was woanders erfolgen wird. An dieser Stelle wollen wir sagen, dass man um einen guten Tod beten sollte, da dieser von der Gnade Gottes zeugt. Schauen wir uns doch die Todesfälle der Konzilsperiti und der berühmten Theologen der letzten Jahre und Jahrzehnte an:

„Pierre Teilhard de Chardin verstarb am Ostersonntag des Jahres 1955, mitten aus einer Diskussion heraus. “

„Rahner fell ill from exhaustion and died on 30 March 1984 at the age of 80, after a birthday celebration that also honoured his scholarship.”

„Er starb am 20. Mai 1974 an einem Herzinfarkt im Treppenhaus eines Pariser Bordells, welches er in Ausübung seiner seelsorgerischen Tätigkeit besuchte, [so, so Red.]“

  • Hans Urs von Balthasar es SJ, jäher und unerwarteter Tod.

Der Tod soll ihn bei der morgendlichen Rasur ereilt haben.

„Döpfner starb völlig unerwartet am 24. Juli 1976 in der Pförtnerloge des Erzbischöflichen Palais[7] in München im Alter von 62 Jahren an einem Herzinfarkt,“

Diese Reihe ließe sich sicherlich noch weiter fortsetzen. Ein jäher und unerwarteter Tod zeugt nicht von der Gnade Gottes und kann auf eine ewige Verdammnis verweisen, weil man nicht weiß, in welchem Zustand jemand verstorben ist, da ihm das zusätzliche Licht, die man beim Sterbeprozess erhält, fehlte. Deswegen sollte man Gott um einen guten Tod bitten, da wir den Augenblick unseres Todes wirklich nicht selbst bestimmen können. Auch im Falle eines Selbstmordversuchs wissen Sie nicht mit Sicherheit, ob Sie es nicht doch überleben, ob Sie nicht gerettet werden, ob Sie Gott nicht noch einmal runter schickt, wovon viele Nahtoderfahrungen berichten. Selbstmord ist aber eine Todsünde, ein sicheres Ticket in die Hölle.

Daher sollten wir mit dem nachfolgenden Gebet um einen guten Tod beten, welches im Brevier des Pius X. Divino afflatu gefunden wurde und bis zur unseligen „Reform“ des Ablasswesens durch Paul VI. mit 100 Tage Ablass einmal täglich verbunden war. Der Schreiber dieser Zeilen betet dieses Gebet in letzter Zeit immer abends, seit ein Bekannter von ihm eines jähen und unerwarteten Todes gestorben ist und die Chancen, dass er es ins Fegefeuer geschafft hat sehr schlecht stehen. Wir leben in den Zeiten einer schrumpfenden Kirche, die Priester gehen uns aus, diejenigen, die da sind, taugen nichts, es besteht die Möglichkeit, dass der Pfarrer bei Ihrem Tod Ihnen eine bürstenschnittige Pastoralassistentin schicken wird, die „ganz, ganz lieb“ sein wird, aber keine Vollmacht haben wird Ihnen die Sakramente zu spenden. Vielleicht werden Sie auch in der Nähe einer Vetus Ordo Gemeinde mit anständigen Priestern wohnen. Sie wissen es nicht, obwohl Ann Barnhardt allen, die es können, dorthin zu ziehen, empfiehlt, wo man sich wenigstens in einer Fahrtdistanz von der Alten Messe befindet. Beten Sie also regelmäßig dieses gnadenreiche Gebet auf Lateinisch, das Deutsche dient nur der Orientierung, damit sich Gott Ihrer in Ihrer Todesstunden annimmt. Amen.

 

Oratio ad impetrandam bonam mortem
O Maria, sine labe concépta, ora pro nobis, qui confúgimus ad te; o Refúgium peccatórum, Mater agonizántium, noli nos derelínquere in hora éxitus nostri, sed ímpetra nobis dólorem pérfectum, sincéram contritiónem, remissiónem peccatórum nostrórum, sanctissimi Viátici dignam receptiónem, extrémae Unctiónis Sacraménti corroboratiónem, quátenus secúri praesentári valeámus ante thronum justi, sed misericórdis Júdicis, Dei et Redemptóris nostri. Amen.
Das Gebet, um einen guten Tod zu erbitten
O Maria, ohne Makel empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir fliehen; Du Zuflucht der Sünder, Mutter der Sterbenden, verlasse uns nicht in der Stunde unseres Ausgangs, aber erbitte uns den vollkommenen Schmerz, die ehrliche Liebesreue, die Vergebung unserer Sünden, den würdigen Empfang des Sakraments der Letzten Ölung, damit wir uns sicher vorstellen können vor dem Thron des gerechten, aber barmherzigen Richters, Gottes und unseres Erlösers. Amen.

 

Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (2 von 4). Gibt es Ausweg?


Bonaventura 1

Gibt es einen Ausweg?

Wenn Sie nicht durch irgendein unverdientes Privileg der Vorsehung nach der akademisch-theologischen Vorbildung an die richtigen, lateinischen Bücher zu der richtigen Zeit kommen sollten, dann werden Sie wirklich niemals intellektuell aus der nachkonziliaren Matrix herauskommen können, weil alle Ebenen Ihres theologischen Denkens durch das Theologiestudium verseucht worden sind.

Weiterlesen!

Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (1 von 4) Theologische Lage.


Bonaventura 1

Die vorliegende Beitragsreihe dient als Vorbereitung zu unserer Reihe, in der wir darlegen möchten, warum Bergoglio ein Antipapst ist. Da dies ein theologischer Blog ist, in welchem theologische Fachbegriffe verwendet werden, so müssen diese dem Leser zuerst vorgestellt werden, damit er weiß, was wir meinen. Sie brauchen sich aber, lieber Leser, nicht schlecht zu fühlen, da die u.a. notae theologicae kaum jemand kennen wird, der Theologie studiert und sogar promoviert hat. Weiterlesen!

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)


6a00d8341c464853ef019103d9935c970c-500wi

 

Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview

All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher. Weiterlesen!

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)


6a00d8341c464853ef019103d9935c970c-500wi

Der Fall Müller

Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg.

Weiterlesen!