Correctio filialis, der Volkssturm und die falsche Prämisse


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Correctio filialis – Wortbedeutung

Gestern am 24. Oktober, dem Fest Beatæ Mariæ Virginis de Mercede (Bild oben), der Heiligen Jungfrau Maria von der Barmherzigkeit und einen Tag nach der interessanten, marianischen Sternkonstellation, die nur alle 7000 Jahre vorkommt, veröffentlichten 62 katholische Akademiker und Geistliche eine öffentliche Zurechtweisung des „Papstes“ Franziskus, welche sie die Correctio filialis zu Deutsch die „kindliche“ Ermahnung des Papstes nennen.

Das Adjektiv filialis kommt von filius – „Sohn“ oder filia – „Tochter“ und bezeichnet adjektivisch etwas, was vom Sohn oder von der Tochter herkommt. Die bekannte Stelle in der das Adjektiv filialis vorkommt, ist die Gegenüberstellung der „sklavischen oder knechtischen Furcht“ (timor servilis), die der Sünder seiner Sünden wegen Gott gegenüber hegt und der „kindlichen Furcht“ (timor filialis), welche der Gerechte hegt, der sich fürchtet den geliebten Vater zu beleidigen und seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden (Summ. Theol. 2.2. q. 19, a.11).  Der Begriff der Correctio filialis scheint ein theologisches Novum zu sein, da die bisherige Theologie lediglich die Correctio fraterna – die „brüderlicher Ermahnung“ kennt. Während die brüderliche Ermahnung unter Gleichrangigen stattfindet und zwar unter Gleichrangigen im Bischofs- oder Priesteramt, so findet die Correctio filialis von unten nach oben statt, was die Autoren der Kindlichen Ermahnung selbst zugeben.

Marianische Umstände

Bevor wir uns der Correctio näher widmen, ein paar tröstende Worte zu den marianischen Umständen. Obwohl es ein Falschglaube oder Aberglaube (superstitio) ist anzunehmen, dass Sterne auf unser Schicksal Einfluss haben, so ist es durchaus die Lehre der Kirche, dass die göttliche Vorsehung alles verwaltet und das Sichtbare ein Abbild des Unsichtbaren darstellt. Ferner ist es eine verbreitete Theologenmeinung, dass sich Gott zur Weltregierung der Engel bedient, welche auf physikalische Geschicke Einfluss haben. Wenn also etwas dermaßen Ungewöhnliches stattfindet, dass ein gesamtes Sternenbild der Jungfrau bildlich die Worte der Offenbarung darstellt, dann hat es auch im Übernatürlichen etwas zu bedeuten. Diese Worte lauten wie folgt:

„Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt.“ (Off 12, 1-2)

Obwohl der Schreiber dieser Zeilen gewillt ist die Offenbarung des Johannes metaphorisch und nicht wörtlich zu interpretieren und schon gar nicht astronomisch, so hatten wir doch tatsächlich am 23. September das Phänomen, dass

„ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen im Himmel“

zu sehen war. Und dies das erste Mal seit Christi Geburt, bzw. das erste Mal seit 7000 Jahren, wie man liest. Das gestrige Fest der Mutter der Barmherzigkeit, welche oft mit dem Schutzmantel dargestellt wird, geht auf die Marienerscheinung die St. Raymund von Penafort und Petrus Nolasco unabhängig zuteilwurde, welche den Mercedarierorden (Ordo Beatae Mariae de Mercede Redemptionis Captivorum, ital. Ordine della B. M. Vergine della Mercede ) gründeten, die dem Loskauf der christlichen Sklaven aus der islamischen Gefangenschaft diente.

schutzmantel

Am 24. September fand in der Bundesrepublik Deutschland, deren Kirche durch die Kirchensteuer die katholischen Kirche weltweit am meisten korrumpiert, eine Bundestagswahl statt, welche wenigstens eine starke Machtverschiebung vom Merkelismus weg zufolge hatte. Obwohl die Correctio filialis am 16. Juli 2017 verfasst und dem Papst in August übergeben wurde, so scheint der Augenblick ihrer Veröffentlichung nach dem 23. September und am Marienfest vom 24 September ein glücklicher Umstand zu sein. Denn Gott bereitet etwas geistlich vor, bevor man aufgrund der empfangenen Gnaden faktisch tätig werden kann. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt nicht an eine kommendes Wunder, aber er hält es für möglich, dass die Sternenkonstellation vom 23. September, welchem ein doppelt marianisches Fest folgte, da es an einem Mariensamstag stattfand, eine positive übernatürlich-natürliche Wende in der Kirche einleitet, für welche wir noch viel kämpfen und leiden werden müssen.

Warum denn kindlich?

Warum haben wir aber eine Correctio filialis also eine Ermahnung der Kinder, die sich an den Vater richtet anstatt einer Correctio fraternalis, einer brüderlichen Ermahnung, die unter Gleichgestellten erteilt wird. Weil alle fratres – Brüder, d.h. Kardinäle, Bischöfe und Erzbischöfe gekniffen haben. Die von Kardinal Burke, einem der beiden „Überlebenden“ der Dubia-Kardinäle angekündigte formelle Ermahnung des Papstes fand nicht statt. Dann mussten die Laien ran, da sonst niemand will. Unter den Unterzeichnern der Correctio (Stand vom 25.09. 2017 19:11) befindet sich nur ein emeritierter Bischof, der im Nachhinein dazugekommen ist, aber unter den Erstunterzeichnern ist außer Weihbischof Fellay von der Piusbruderschaft kein Bischof und da Bischof Fellay weiterhin kein offizielles Amt in der Kirche innehat, so kann man sagen, dass sich unter den Erstunterzeichnern kein katholischer Bischof befindet. Welche praktische Bedeutung hat es denn, wenn Kinder den Vater ermahnen, der ein absoluter Tyrann ist, wie ihn richtigerweise Ann Barnhardt beschreibt. So gut wie keine, leider, höchstens eine symbolische. Sollten Sie einen solchen Vater gehabt haben und z.B. 8 Jahre gewesen sein als Sie sich zum ersten Mal gegen ihn wehrten, dann wissen Sie, wie nutzlos es gewesen ist und welche sadistische Strafe es nach sich zog. Es blieb abzuwarten, größer zu werden oder die Polizei zu rufen. Aber hinsichtlich eines Papstes, keines Antipapstes wohlgemerkt, sind wir alle wie Kinder, da wir ihm untergeordnet sind. Kann er denn alles mit uns machen? Nein, denn er ist an das Gesetz Christi gebunden. Wenn er sich aber nicht daran hält? Dann muss man ihn irgendwie loswerden, bevor er die Kirche vollends zerstört. Um dies tun zu können, muss man aber über irgendwelche Machtmittel verfügen, welche leider die Unterzeichner der Ermahnung nicht haben, Kardinäle und Bischöfe aber schon.

Der „Volkssturm“ der Kirche

Wer sind denn die Unterzeichner? Ich will sie, nicht abfällig, den „Volkssturm“ oder die „Volkswehr“ der Kirche nennen. Wenn die richtigen Soldaten oder Offiziere, denn Kriegsführung ist ein Handwerk, nicht mehr vorhanden waren, so kam es ab und zu vor, dass bei massiver Bedrohung wirklich alle Alte, Junge, Frauen und Kinder am Krieg teilnahmen, siehe die ersten Kreuzzüge, um den Feind irgendwie zu bekämpfen. Unsere Offiziere, d.h. Kardinäle und Bischöfe, sind desertiert oder zum Feind übergelaufen, unsere Soldaten – Priester- sind größtenteils untätig, so bleiben nur ungeübte Zivilisten, Laien, übrig, um in die Schlacht zu ziehen. Die 61 Unterzeichner sind vielleicht nicht völlig unbekannt, aber größtenteils Nonames und emeritierte Akademiker. Der Titel former – „ehemaliger“ kommt dort am häufigsten vor und wir haben es von fünf bis sechs Leuten abgesehen mit Menschen zu tun, von denen niemand irgendwann etwas gehört hat. Es sind Akademiker des Mittelbaus, aber niemand ist darunter, der wirklich Macht und Einfluss ausübt, leider. Natürlich haben alle Angst, denn Franziskus wird bittere Rache an ihnen nehmen und eine Exkommunizierung ist nicht ausgeschlossen, aber wenn ein katholischer Akademiker nicht bei so etwas mitmacht, dann sollte er seinen Lehrauftrag aufgeben, denn sein Katholizismus ist nichts wert und Gott wird ihn schon zur Rechenschaft ziehen. Da Rorate Caeli nach Unterzeichnern mit akademischen Titeln sucht, so ist es möglich, dass sich noch welche finden. Der Schreiber dieser Zeilen hat sich auch gemeldet, da er aber keine Stelle zurzeit inne hat, so weiß er nicht, ob er genommen wird. Falls doch, hat er sich seine Anstellungschancen im deutschsprachigen Raum wohl verspielt, was ihm aber gleich ist. Die Wahrheit ist wichtiger, das Seelenheil auch. Es ist doch wichtiger im Kampf zu fallen, als niemals gekämpft zu haben. Gott wird es uns schon vergelten, wenn die irdische Kirche es nicht tut. Dennoch ist die Kirche hierarchisch gegliedert und alle Macht, wie wir jetzt leidvoll unter Antipapst Franziskus erfahren, kommt von oben. Daher glaubt der Schreiber dieser Zeilen, dass die Correctio vom Propaganda-Effekt abgesehen praktisch nichts bewirken wird. Franziskus will die Kirche ruinieren und spalten, denn er treibt das Schisma voran. Denn:

  • Wenn die Leute ihn anklagen, hat er sein Ziel erreicht.
  • Wenn ein juristisches, denn faktische ist es schon der Fall, ein Schisma ausbricht, hat er sein Ziel erreicht.
  • Wenn nichts unternommen wird, hat er sein Ziel erreicht.

Das Ziel lautet: die Zerstörung der Kirche. Was wäre die Lösung? Eine Pressekonferenz von Kardinälen und Bischöfen, welche öffentlich erklären, dass Papst Franziskus der Häresie verfallen ist und ipso facto aufhört ein Papst zu sein und dass sie ihm die Treue kündigen, weil die Treue zu Christus wichtiger ist. Danach würde wohl ein kurzzeitiges Schisma folgen bis Antipapst Franziskus stirbt, wonach ein, hoffentlich katholischer Papst gewählt wird, der das Franziskus Pontifikat abrogiert und Vat. II hoffentlich auch. Wie wahrscheinlich ist es, dass dies eintritt? Sehr unwahrscheinlich bei der jetzigen Zusammensetzung des Kardinalskollegiums und der Bischofskonferenzen. Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Sternenkonstellation, wie die am 24. September 2017 eintritt? Sehr unwahrscheinlich, alle 7000 Jahre einmal, aber die Sterne sind vorhersehbar und Franziskus nicht.

Falsche Prämisse

Der Schreiber dieser Zeilen hat die Correctio filialis bereits gelesen, für gut befunden und wir werden sie hier, kommentiert wiedergeben. Dennoch gehen die Unterzeichner von der falschen Prämisse, dass Bergoglio der Papst ist, sodass sie seine Häresien zu ernst nehmen. Sie schreiben zwar richtigerweise:

Heiliger Vater, das Petrusamt wurde Ihnen nicht anvertraut, damit Sie den Gläubigen seltsame Lehren auferlegen, sondern damit Sie als treuer Diener, das anvertraute Gut bis zur Wiederkunft des Herrn bewahren (Lk 12; 1 Tim 6). […]

Dennoch werden jene Katholiken, die die Grenzen der päpstlichen Unfehlbarkeit nicht klar erfassen, durch die Worte und Handlungen Eurer Heiligkeit in einen von zwei katastrophalen Irrtümern getrieben: entweder machen sie sich die Häresien zu eigen, die nun verbreitet werden, oder sie werden im Bewusstsein, dass diese Lehren dem Wort Gottes widersprechen, an den Vorrechten der Päpste zweifeln oder sie leugnen. Andere Gläubige sind verleitet, die Gültigkeit des Amtsverzichts des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zu bezweifeln. Auf diese Weise wird das Petrusamt, das der Kirche von Unserem Herrn Jesus Christus für das Wohl der Glaubenseinheit verliehen wurde, missbraucht, der Häresie und dem Schisma einen Weg zu öffnen.

Die Unterzeichner stellen also fest, dass der Papst das Amt und die Kirche schädigt. Sie schreiben aber nichts von der Assistentia negativa, von dem Schutz Gottes also, welcher auch einen schlechten Papst daran hindert die Kirche zu zerstören. Aber es hat doch schon häretische Päpste gegeben? Ja, die gab es: Vigilantius, Liberius, Honorius I., Johannes XXII., wenigstens die Letzteren. Aber es geht um das Maß der Häresie. Honorius I. wurde nach dem Tod verurteilt (DH 550-552), Johannes XXII. hatte vor dem Tod wiederrufen. Nach den postkonziliaren Maßstäben gemessen, waren diese verurteilten Häresien Peanuts. Wir wären heute froh Männer zu haben, die in solchen Kategorien überhaupt denken können, wenn auch häretisch. Aber keiner der bisherigen Päpste, auch der schlechtesten Päpste, hat sich programmatisch vorgenommen die Kirche zu zerstören und eine Blasphemie und Häresie nach der anderen von sich gegeben. Dies ist der große Unterschied. Warum denn die Henne erlegen, die goldene Eier legt? Warum den Geldhahn zudrehen? Bergoglio schützt aber, im Gegensatz zu den schlechtesten Päpsten, die dennoch keine Häresien verbreiteten, keine assistentia negativa, weil er kein Papst ist, deswegen wird er auf keine Apelle hören.

Deswegen sollte man irgendwie seine Amtsenthebung betreiben, obwohl er sich mit Zähnen und Klauen dagegen wehren wird. Vielleicht wäre ein Marsch auf Rom die richtige Lösung? Angenommen zwei Millionen Menschen marschieren ein, die Italiener bringen es nicht über sich, sie über den Haufen zu schießen, weil sie von Franziskus wegen seiner Immigrations-Islam-Politik ebenfalls genug haben, man stürmt Vatikan, die Schweizer Garde läuft über, man bringt Franziskus in die Engelsburg und verurteilt ihn. Der deutsche heilige Kaiser Heinrich verfuhr so mit einem Gegenpapst, woran wir alle ein Beispiel nehmen können. Wunschvorstellung? Vielleicht, aber haben Sie bessere Vorschläge? Zwar steht auf die Gewalt gegen den Papst eine Exkommunikationsstrafe, dies gilt aber für Päpste, nicht für Gegenpäpste. Ätsch! Wir hoffen stark, dass die Unterzeichner der Correctio filialis noch einen Plan B haben, aber in der Zwischenzeit beten wir für sie, denn Sie werden sicherlich verfolgt werden. Ave Maria ….

 

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (2 von 4). Gibt es Ausweg?


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Gibt es einen Ausweg?

Wenn Sie nicht durch irgendein unverdientes Privileg der Vorsehung nach der akademisch-theologischen Vorbildung an die richtigen, lateinischen Bücher zu der richtigen Zeit kommen sollten, dann werden Sie wirklich niemals intellektuell aus der nachkonziliaren Matrix herauskommen können, weil alle Ebenen Ihres theologischen Denkens durch das Theologiestudium verseucht worden sind.

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)


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Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview

All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher. Weiterlesen!

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)


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Der Fall Müller

Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg.

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)


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Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun.

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Ann Barnhardt: Antipapst Bergoglio und seine Gesellschaft – Sie hassen Gott. Nein, ehrlich: SIE.HASSEN.GOTT.


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Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt. Ja, die wahre Prämisse ist schwer zu akzeptieren, aber auf die Dauer heilsam. Alle neuen Lesern empfehlen wir alle Argumente von Ann Barnhardt und von uns zum Antipapst-Bergoglio zu lesen. Wir spinnen vielleicht weniger, als manche denken. Eine zusammenfassende Darstellung wird auch demnächst folgen. Vergelt’s Gott, Kreuzknappe!

Jeden Tag wird es herzzerreißender, zu sehen, wie die Leute versuchen zu verstehen was in der Kirche geschieht, und so viele verlieren ihren Glauben Tag für Tag, Stück für Stück. Und das alles ist unnötig, einfach weil die Menschen von einer falschen Prämisse ausgehen – aktuell von zweien.

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (6 von 6)


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Postscriptum

GNOSIS IN DER HEUTIGEN WELT

Wir werden im folgenden Abschnitt die Gnosis in der heutigen Welt untersuchen, wie sie außerhalb der Kirche, zuerst im Atheismus und dann in den esoterischen Sekten blüht.

A. Atheismus

Sie ist im Atheismus auf drei Arten vorhanden:

a) weil der Atheismus mit seiner Lehre von der Evolution behauptet, daß der Mensch aus etwas weniger als sich selbst oder gar aus dem Nichts entstanden sei

b) weil der Atheismus mit derselben Doktrin andeutet, dass das Prinzip, aus dem der Mensch hervorgeht und und in das er sich dann auflöst, gleichzeitig eine höhere Realität ist

c) weil der Atheismus, wenn er Gott leugnet, den Menschen effektiv vergöttlicht

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