Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)


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Vom Nichts ins Nichts

Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände:

Fehlendes spirituelles Leben

Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder?

a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt.

b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt.

c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird.

d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird.

Genau all das passierte in der nachkonziliaren sog. Homo-Agenda, die unter dem gay friendly pope Francis Aufwind bekommt. Diese Agenda lautet, an den o.a. Punkten gemessen, wie folgt:

Ad a) Sodomie ist weder Sünde, noch Perversion, noch etwas Schlimmes, sondern eine „Orientierung“, etwas „Angeborenes“ oder eine „persönliche Wahl“ innerhalb der „sexuellen Selbststimmung“.

Ad b) Sodomie soll von anderen toleriert und akzeptiert werden.

Ad c) „Schwul ist cool und gay is ok“.

Ad d) Sodomie ist etwas “Höheres” und „Homosexuelle verfügen über Gaben“ (Amoris Laetitia)

Schiefe Ebene

Wenn wir aber statt Sodomie in das Schema a) bis d) „Pädophilie“, „Nekrophilie“, „Zoophilie“ oder auch „Diebstahl“, „Lüge“, „Drogensucht“, „Mord“ eintragen, dann ist der Weg zur jeglichen Anarchie und Anomie (Gesetzeslosigkeit) frei. Und der coole Papst Franziskus wird es schon absegnen. Das Schlimme ist aber, dass die Punkte a) bis d) nicht nur in der Welt, sondern auch in der Kirche vorgebracht werden, wie Christoph Ferrara, den wir übersetzen, deutlich darlegt. Wir sind also bei der Kirches des Asmodeus, sprich in der Homo-Kirche angenommen.

Wann hat es angefangen? Wie wir schon zeigten, lange vor dem Vat. II als Priester ihre sexuellen Fehltritte, zuerst wohl noch heterosexueller Natur, durch eine Einstellung rechtfertigten, die in etwa folgendermaßen lautet:

„Das ist menschliche Schwäche! Gott wird es vergeben, denn er ist barmherzig. Das Wesen des Priestertums wird dadurch nicht angegriffen. Die Sakramente sind gültig!

 

Im homosexuellen Kontext lautet diese Entschuldigung etwas anders:

„Ich halte ja das Zölibat ein, denn ich bin nicht verheiratet, habe keinen Sex mit einer Frau und das, was ich mit einem Mann oder mit einem Knaben tue, fällt nicht unter die Verletzung des Zölibats.“

David Berger sagte sogar in einem Interview, da diese Problematik ihn selbst betrifft, Gott sei Dank ist er kein Priester, dass man da strategisch nach der Moraltheologie von hl. Alphons Liguori vorgeht, indem man nur bestimmte sexuellen Handlungen praktiziert, die weniger schwer wiegen und wohl nicht einmal als Sünde gesehen werden. Das ist wirklich diabolisch und sakrilegisch! Einen Heiligen dazu zu mißbrauchen die eigene Perversion zu rechtfertigen.

Nehmen wir die erste Entschuldigung der sündigenden Priester auseinander. Das mit der menschlichen Natur qui proclivis est ad lapsum – „welche zum Fall geneigt ist“, wie die Liturgie sagt, ist zwar richtig, aber es zeigt nur eine Seite der Medaille.

„Das ist menschliche Schwäche!“

Aber durch das sakramentale Leben, durch das Sakrament der Weihe und durch die damit verbundene Standesgnade erhält man Gnaden, die einem helfen dies Schwäche zu überwinden, wenn man a) es will, b) sich anstrengt und c) um diese Gnaden bittet.

„Gott wird es vergeben, denn er ist barmherzig.“

Dies stimmt, aber solch ein Spruch deutet auf ein vermessenes Sündigen hin, was die erste Sünde wider den Hl. Geist ausmacht. Gott vergibt, wenn Reue vorliegt und der Vorsatz es nie wieder zu tun. Damit Christus in seiner Passion nicht mehr leidet!

„Das Wesen des Priestertums wird dadurch nicht angegriffen.“

Das Weihesakrament ist zwar unauslöschlich, aber die hartnäckige Sünde verblendet so sehr den Verstand und raubt den Glauben, dass am Ende dieser schiefen Ebene der Atheismus steht.

„Die Sakramente sind gültig.“

Beim Atheismus liegt die Intention das zu tun, was die Kirche mit diesem Sakrament tut, nicht mehr vor, weil kein Glaube, im Sinne der intellektuellen Zustimmung zur geoffenbarten Wahrheit vorliegt. Dann sind auch die Sakramente wohl ungültig.

Falls uns jetzt homosexuellen Priester lesen, dann hoffen wird, dass sie sich bekehren, obwohl die hierfür Chance recht klein ist. Wir wollen aber diese schiefe Ebene der Selbstentschuldigung und des Selbstbetruges allen aufzeigen, da an ihrem Anfang immer die Selbstgefälligkeit und die fehlende Askese steht. Es gibt die Hölle und Gott rechnet mit einem Priester für jede Seele ab, die seinetwegen verlorengegangen ist, aufgrund des Skandals oder der falschen oder fehlenden Unterweisung. Die Gay-Church fing nicht gestern an, sie wurde jahrzehntelang im Untergrund der Sünde vorbereitet und bricht jetzt wie eine Seuche aus.

 

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)


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Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben

Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt:

Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren.

Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute.

Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert.

Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren.
Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet.
Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]

Worauf der Kommentator Suarez für Deutschland antwortet:

Hochverehrter Adrien Antoine,

schon in den 60er Jahren begann die Umwertung von Pädophilie als Ausdruck normaler Sexualität. In der Protestbewegung der 68er Zeit wurde die Pädophilie zum Kampfmittel gegen bürgerliche Moral. In den 70er Jahren versuchten dann die Gründer der GRÜNEN diese Sichtweise in Politik und Gesellschaft fest zu etablieren. Es ist doch gar nicht von der Hand zu weisen, dass gerade diese Zeit auch tief in die Katholische Kirche hineingewirkt hat. Die massiven Verunsicherungen innerhalb der Kirche nach dem Konzil, öffneten Kräften die Türen, die dann besonders intensiv in der Priesterausbildung aktiv wurden. Ich habe es schon an anderer Stelle ausführlich geschildert, wie mir Mitte der 80er Jahre ein homosexueller Theologiestudent von den Zuständen am Frankfurter Priesterseminar St. Georgen erzählte und sich darüber amüsierte, dass die Kirche doch eine arge Doppelmoral lehre, sich daraus aber prächtige Subkulturen entwickeln ließen. Gerade unter dem Schutz des Zölibates sei eine unbehelligte Ausweitung solcher Praktiken einfach. Es steht zu vermuten, dass in den 70er und 80er Jahren scharenweise Pädophile zu Priestern geweiht wurden. Und es steht auch zu vermuten, dass dies zumindest einem Teil der Bischöfe nicht verborgen geblieben sein kann. Die Umwertungen der Sexualmoral in der 68er Generation haben dann dazu geführt, dass das Thema Pädophilie insofern tabuisiert wurde, als man jede kritische Auseinandersetzung als generellen Angriff auf Homosexuelle auslegte. Hier sorgten dann früh die Grünen dafür, dass die Thematik sogar über strafbewährte Sanktionen gegen eine tiefere gesellschaftliche Auseinandersetzung geschützt blieb.

Wärend diejenigen, welche die Augen vor der Wirklichkeit schließen, einwenden mögen, dass es sich hier um anonyme Einzelfälle handelt, so wurde diese Thematik in den USA überaus kompetent und quellenbelegt im Buch von Michael S. Rose, Goodbye, Good Men: How Liberals Brought Corruption into the Catholic Church aus dem Jahre 2002 dargelegt.  Hinter diesem Wahnsinn steckte die Methode die guten, intelligenten und frommen Priesteramtskandidaten auszuschließen und die anderen aufzunehmen, zu weihen und zu befördern, was die Zusammensetzung aller Bischofskonferenzen, die zu Amoris Laetitia schweigen, erklärt. Der Schreiber dieser Zeilen  hat sich dieses Buch bestellt und wird darüber noch schreiben.

Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (1 von 6)


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Priestertum als gay profession?

Da wir hier Klartext reden, so können wir nicht umhin festzustellen, dass das Priestertum mittlerweile zu einer gay profession (schwulem Beruf), wie die Amerikaner sagen, verkommen ist und die Homosexuellendichte zurzeit wirklich extrem hoch ist. Jawohl, überall auch in angeblich streng katholischen Ländern wie Polen oder Philippinnen, auch bei den Konservativen, auch leider Gottes bei den Traditionalisten. Woher wissen wir das? Teilweise aus eigener Erfahrung, teilweise aus glaubwürdigen Quellen, teilweise aus Beobachtung. Wenn sich ein Priester wie eine Diva verhält, dann ist er nicht heterosexuell. Punkt. Praktiziert er denn auch die Sodomie, wenn alles auf sie hindeutet? Wahrscheinlich schon. Die homosexuelle Veranlagung an sich, falls es sie wirklich gibt, ist nicht Gutes, sie ist „ungeordnet“, d.h. intrinsisch böse und pervertiert, einer Persönlichkeitsstörung entwachsen und eine Persönlichkeitsstörung als solche. Solch ein Mann hätte überhaupt nicht geweiht werden sollen, weil er die Mühen und die Anfechtungen des priesterlichen Lebens nicht ertragen wird.

Er hatte sich aber für diesen Weg aus den folgenden Gründen entschieden:

  1. Weil er so naiv war, dass er dachte, dass die Weihe und das geistliche Leben, sprich die Gnade, ihn von dieser Veranlagung heilen wird.

2. Weil er sich ein bequemes und abgesichertes Leben wünschte in einem Beruf, der ein soziales Ansehen genießt und bei dem er nicht gefragt wird, warum er denn keine Frau und Kinder habe.

i) Er entschloss sich seine Veranlagung entweder „platonisch“ zu sublimieren

ii) oder ihr irgendwo anonym und sporadisch im Ausland (Thailand, Sri Lanka, Philippinen, in den „Missionen“) oder dort, wo man ihn nicht kennt, nachzugehen.

3. Weil er das Priestertum deswegen gewählt hat, um zügellos und recht offen seinen homosexuellen Perversionen nachzugehen und dadurch möglichst viele Menschen und Seelen zu verderben, sowie paradoxerweise dadurch durch Homo-Seilschaften kirchliche Karriere zu machen.

Der Schreiber dieser Zeilen hat Männer all dieser Kategorien kennengelernt. Er persönlich schließt es aus, dass eine homosexuelle Veranlagung in einer rein männlichen Umgebung zu keinen Taten führen wird. Jemand wird uns vielleicht die Frage stellen, die zeitgeistgemäß wie folgt formuliert sein wird:

„Ist es denn nicht möglich, dass Jesus selbst einen schwulen Mann zum Priestertum beruft?“

Die Antwort lautet: Nein. Sie lautet: „Nein“, im Falle, dass (i) „nur“ eine Veranlagung, aber keine Taten vor dem Eintritt ins Priesterseminar vorlagen, sie lautet „Nein“, wenn (ii) Taten bereits stattfanden. Im letzteren Falle lebt derjenige in einer schweren Sünde gegen die Natur, in welcher ihn die Stimme Gottes nicht erreicht, die des Teufels leider schon. Im ersteren Falle wird Gott niemanden zu etwas berufen, zu dem er objektiv nicht taugt, wenn es Gott ist, der redet. Leider gibt es allerhand geistliche Berufungen, die zwar übernatürlichen, aber dämonischen Ursprungs sind. Denn der Teufel, als Engel des Lichts verkleidet, beruft auch seine Leute. Sollte tatsächlich nur eine Veranlagung ohne Taten vorliegen, so werden sich innerhalb des heutigen Klerus schnell solche finden, die sowohl eine Veranlagung als auch ihre Ausübung ausweisen können und welche ihre künftigen Opfer schnell ausspähen. Wahrscheinlich ist die Analogie aus der Pädophilie statthaft, wo der Pädophile viele Kinder umgarnt, man nennt es die Grooming-Phase, nach welcher er das schwächste und unsicherste Kind aussucht, welches Vieles freiwillig tut und nichts preisgibt. Deswegen ist es durchaus möglich, dass es Seminaristen oder Priester gibt, die niemals mit solchen Angeboten konfrontiert wurden, weil die Verführer sahen, dass es aussichtlos ist und ihre Zeit nicht verschwenden wollten. Sollten aber wirklich keine Taten vorliegen, die Veranlagung aber schon, so lebt man dauernd in Lüge und weiß nach einer Zeit selbst nicht, in welcher Hinsicht man an seinen geistlichen Söhnen interessiert ist. Ann Barnhardt erzählt, dass Michael Voris, der nach einer Erpressung seitens der Erzdiözese New York eingeräumt hatte mehrere Jahrzehnte (sic!) homosexuell gewesen zu sein und mit dieser Sünde angeblich (?) tatsächlich brach, in seinem Haus, das er mit seinem Vater bewohnte seine männlichen Mitarbeiter wohnen ließ und ihnen Eifersuchtsszenen machte, wenn Sie eine Freundin hatten, unter dem Vorwand, sie würden dadurch ihre Arbeit bei Church Militant, dem Fernsehsender von Michael Voris, vernachlässigen. Diese Mitarbeiter, die Voris für eine Art  Heiligen hielten, haben dieses irrationale und tyrannische Verhalten nicht verstanden, bevor das verspätete Coming Out vieles plausibel machte. War es wirklich keusch, was Michael Voris praktizierte, indem er sich einen platonischen Harem von jungen Männern zulegte? Sie wurden zwar nicht belästigt, aber all das war im höchsten Maße verlogen und pervertiert. Die Situation von Chef zu Untergebener, Freund zu Freund, Mann zu Mann, geistlicher und intellektueller Mentor zu Schüler wurde pervertiert und verlogen und der Teufel, der Vater der Lüge war nicht weit.

Correctio filialis, der Volkssturm und die falsche Prämisse


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Correctio filialis – Wortbedeutung

Gestern am 24. Oktober, dem Fest Beatæ Mariæ Virginis de Mercede (Bild oben), der Heiligen Jungfrau Maria von der Barmherzigkeit und einen Tag nach der interessanten, marianischen Sternkonstellation, die nur alle 7000 Jahre vorkommt, veröffentlichten 62 katholische Akademiker und Geistliche eine öffentliche Zurechtweisung des „Papstes“ Franziskus, welche sie die Correctio filialis zu Deutsch die „kindliche“ Ermahnung des Papstes nennen.

Das Adjektiv filialis kommt von filius – „Sohn“ oder filia – „Tochter“ und bezeichnet adjektivisch etwas, was vom Sohn oder von der Tochter herkommt. Die bekannte Stelle in der das Adjektiv filialis vorkommt, ist die Gegenüberstellung der „sklavischen oder knechtischen Furcht“ (timor servilis), die der Sünder seiner Sünden wegen Gott gegenüber hegt und der „kindlichen Furcht“ (timor filialis), welche der Gerechte hegt, der sich fürchtet den geliebten Vater zu beleidigen und seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden (Summ. Theol. 2.2. q. 19, a.11).  Der Begriff der Correctio filialis scheint ein theologisches Novum zu sein, da die bisherige Theologie lediglich die Correctio fraterna – die „brüderlicher Ermahnung“ kennt. Während die brüderliche Ermahnung unter Gleichrangigen stattfindet und zwar unter Gleichrangigen im Bischofs- oder Priesteramt, so findet die Correctio filialis von unten nach oben statt, was die Autoren der Kindlichen Ermahnung selbst zugeben.

Marianische Umstände

Bevor wir uns der Correctio näher widmen, ein paar tröstende Worte zu den marianischen Umständen. Obwohl es ein Falschglaube oder Aberglaube (superstitio) ist anzunehmen, dass Sterne auf unser Schicksal Einfluss haben, so ist es durchaus die Lehre der Kirche, dass die göttliche Vorsehung alles verwaltet und das Sichtbare ein Abbild des Unsichtbaren darstellt. Ferner ist es eine verbreitete Theologenmeinung, dass sich Gott zur Weltregierung der Engel bedient, welche auf physikalische Geschicke Einfluss haben. Wenn also etwas dermaßen Ungewöhnliches stattfindet, dass ein gesamtes Sternenbild der Jungfrau bildlich die Worte der Offenbarung darstellt, dann hat es auch im Übernatürlichen etwas zu bedeuten. Diese Worte lauten wie folgt:

„Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt.“ (Off 12, 1-2)

Obwohl der Schreiber dieser Zeilen gewillt ist die Offenbarung des Johannes metaphorisch und nicht wörtlich zu interpretieren und schon gar nicht astronomisch, so hatten wir doch tatsächlich am 23. September das Phänomen, dass

„ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen im Himmel“

zu sehen war. Und dies das erste Mal seit Christi Geburt, bzw. das erste Mal seit 7000 Jahren, wie man liest. Das gestrige Fest der Mutter der Barmherzigkeit, welche oft mit dem Schutzmantel dargestellt wird, geht auf die Marienerscheinung die St. Raymund von Penafort und Petrus Nolasco unabhängig zuteilwurde, welche den Mercedarierorden (Ordo Beatae Mariae de Mercede Redemptionis Captivorum, ital. Ordine della B. M. Vergine della Mercede ) gründeten, die dem Loskauf der christlichen Sklaven aus der islamischen Gefangenschaft diente.

schutzmantel

Am 24. September fand in der Bundesrepublik Deutschland, deren Kirche durch die Kirchensteuer die katholischen Kirche weltweit am meisten korrumpiert, eine Bundestagswahl statt, welche wenigstens eine starke Machtverschiebung vom Merkelismus weg zufolge hatte. Obwohl die Correctio filialis am 16. Juli 2017 verfasst und dem Papst in August übergeben wurde, so scheint der Augenblick ihrer Veröffentlichung nach dem 23. September und am Marienfest vom 24 September ein glücklicher Umstand zu sein. Denn Gott bereitet etwas geistlich vor, bevor man aufgrund der empfangenen Gnaden faktisch tätig werden kann. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt nicht an ein kommendes Wunder, aber er hält es für möglich, dass die Sternenkonstellation vom 23. September, welchem ein doppeltes marianisches Fest folgte, da es an einem Mariensamstag stattfand, eine positive übernatürlich-natürliche Wende in der Kirche einleitet, für welche wir noch viel kämpfen und leiden werden müssen.

Warum denn kindlich?

Warum haben wir aber eine Correctio filialis also eine Ermahnung der Kinder, die sich an den Vater richtet anstatt einer Correctio fraternalis, einer brüderlichen Ermahnung, die unter Gleichgestellten erteilt wird. Weil alle fratres – Brüder, d.h. Kardinäle, Bischöfe und Erzbischöfe gekniffen haben. Die von Kardinal Burke, einem der beiden „Überlebenden“ der Dubia-Kardinäle angekündigte formelle Ermahnung des Papstes fand nicht statt. Dann mussten die Laien ran, da sonst niemand will. Unter den Unterzeichnern der Correctio (Stand vom 25.09. 2017 19:11) befindet sich nur ein emeritierter Bischof, der im Nachhinein dazugekommen ist, aber unter den Erstunterzeichnern ist außer Weihbischof Fellay von der Piusbruderschaft kein Bischof, und da Bischof Fellay weiterhin kein offizielles Amt in der Kirche innehat, so kann man sagen, dass sich unter den Erstunterzeichnern kein katholischer Bischof befindet. Welche praktische Bedeutung hat es denn, wenn Kinder den Vater ermahnen, der ein absoluter Tyrann ist, wie ihn richtigerweise Ann Barnhardt beschreibt. So gut wie keine, leider, höchstens eine symbolische. Sollten Sie einen solchen Vater gehabt haben und z.B. 8 alt Jahre gewesen sein als Sie sich zum ersten Mal gegen ihn wehrten, dann wissen Sie, wie nutzlos es gewesen ist und welche sadistische Strafe es nach sich zog. Es blieb abzuwarten, größer zu werden oder die Polizei zu rufen. Aber hinsichtlich eines Papstes, keines Antipapstes wohlgemerkt, sind wir alle wie Kinder, da wir ihm untergeordnet sind. Kann er denn alles mit uns machen? Nein, denn er ist an das Gesetz Christi gebunden. Wenn er sich aber nicht daran hält? Dann muss man ihn irgendwie loswerden, bevor er die Kirche vollends zerstört. Um dies tun zu können, muss man aber über irgendwelche Machtmittel verfügen, welche leider die Unterzeichner der Ermahnung nicht haben, Kardinäle und Bischöfe aber schon.

Der „Volkssturm“ der Kirche

Wer sind denn die Unterzeichner? Ich will sie, nicht abfällig, den „Volkssturm“ oder die „Volkswehr“ der Kirche nennen. Wenn die richtigen Soldaten oder Offiziere, denn Kriegsführung ist ein Handwerk, nicht mehr vorhanden waren, so kam es ab und zu vor, dass bei massiver Bedrohung wirklich alle Alte, Junge, Frauen und Kinder am Krieg teilnahmen, siehe die ersten Kreuzzüge, um den Feind irgendwie zu bekämpfen. Unsere Offiziere, d.h. Kardinäle und Bischöfe, sind desertiert oder zum Feind übergelaufen, unsere Soldaten – Priester- sind größtenteils untätig, so bleiben nur ungeübte Zivilisten, Laien, übrig, um in die Schlacht zu ziehen. Die 61 Unterzeichner sind vielleicht nicht völlig unbekannt, aber größtenteils Nonames und emeritierte Akademiker. Der Titel former – „ehemaliger“ kommt dort am häufigsten vor und wir haben es von fünf bis sechs Leuten abgesehen mit Menschen zu tun, von denen niemand irgendwann etwas gehört hat. Es sind Akademiker des Mittelbaus, aber niemand ist darunter, der wirklich Macht und Einfluss ausübt, leider. Natürlich haben alle Angst, denn Franziskus wird bittere Rache an ihnen nehmen und eine Exkommunizierung ist nicht ausgeschlossen, aber wenn ein katholischer Akademiker nicht bei so etwas mitmacht, dann sollte er seinen Lehrauftrag aufgeben, denn sein Katholizismus ist nichts wert und Gott wird ihn schon zur Rechenschaft ziehen. Da Rorate Caeli nach Unterzeichnern mit akademischen Titeln sucht, so ist es möglich, dass sich noch welche finden. Der Schreiber dieser Zeilen hat sich auch gemeldet, da er aber keine Stelle zurzeit inne hat, so weiß er nicht, ob er genommen wird. Falls doch, hat er sich seine Anstellungschancen im deutschsprachigen Raum wohl verspielt, was ihm aber gleich ist. Die Wahrheit ist wichtiger, das Seelenheil auch. Es ist doch wichtiger im Kampf zu fallen, als niemals gekämpft zu haben. Gott wird es uns schon vergelten, wenn die irdische Kirche es nicht tut. Dennoch ist die Kirche hierarchisch gegliedert und alle Macht, wie wir jetzt leidvoll unter Antipapst Franziskus erfahren, kommt von oben. Daher glaubt der Schreiber dieser Zeilen, dass die Correctio vom Propaganda-Effekt abgesehen praktisch nichts bewirken wird. Franziskus will die Kirche ruinieren und spalten, denn er treibt das Schisma voran. Denn:

  • Wenn die Leute ihn anklagen, hat er sein Ziel erreicht.
  • Wenn ein juristisches – denn faktisch ist es schon der Fall- Schisma ausbricht, hat er sein Ziel erreicht.
  • Wenn nichts unternommen wird, hat er sein Ziel erreicht.

Das Ziel lautet: die Zerstörung der Kirche. Was wäre die Lösung? Eine Pressekonferenz von Kardinälen und Bischöfen, welche öffentlich erklären, dass Papst Franziskus der Häresie verfallen ist und ipso facto aufhört ein Papst zu sein und dass sie ihm die Treue kündigen, weil die Treue zu Christus wichtiger ist. Danach würde wohl ein kurzzeitiges Schisma folgen bis Antipapst Franziskus stirbt, wonach ein, hoffentlich katholischer Papst gewählt wird, der das Franziskus Pontifikat abrogiert und Vat. II hoffentlich auch. Wie wahrscheinlich ist es, dass dies eintritt? Sehr unwahrscheinlich bei der jetzigen Zusammensetzung des Kardinalskollegiums und der Bischofskonferenzen. Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Sternenkonstellation, wie die am 24. September 2017 eintritt? Sehr unwahrscheinlich, alle 7000 Jahre einmal, aber die Sterne sind vorhersehbar und Franziskus nicht.

Falsche Prämisse

Der Schreiber dieser Zeilen hat die Correctio filialis bereits gelesen, für gut befunden und wir werden sie hier kommentiert wiedergeben. Dennoch gehen die Unterzeichner von der falschen Prämisse aus, dass Bergoglio der Papst ist, sodass sie seine Häresien zu ernst nehmen. Sie schreiben zwar richtigerweise:

Heiliger Vater, das Petrusamt wurde Ihnen nicht anvertraut, damit Sie den Gläubigen seltsame Lehren auferlegen, sondern damit Sie als treuer Diener, das anvertraute Gut bis zur Wiederkunft des Herrn bewahren (Lk 12; 1 Tim 6). […]

Dennoch werden jene Katholiken, die die Grenzen der päpstlichen Unfehlbarkeit nicht klar erfassen, durch die Worte und Handlungen Eurer Heiligkeit in einen von zwei katastrophalen Irrtümern getrieben: entweder machen sie sich die Häresien zu eigen, die nun verbreitet werden, oder sie werden im Bewusstsein, dass diese Lehren dem Wort Gottes widersprechen, an den Vorrechten der Päpste zweifeln oder sie leugnen. Andere Gläubige sind verleitet, die Gültigkeit des Amtsverzichts des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zu bezweifeln. Auf diese Weise wird das Petrusamt, das der Kirche von Unserem Herrn Jesus Christus für das Wohl der Glaubenseinheit verliehen wurde, missbraucht, der Häresie und dem Schisma einen Weg zu öffnen.

Die Unterzeichner stellen also fest, dass der Papst das Amt und die Kirche schädigt. Sie schreiben aber nichts von der Assistentia negativa, von dem Schutz Gottes also, welcher auch einen schlechten Papst daran hindert die Kirche zu zerstören. Aber es hat doch schon häretische Päpste gegeben? Ja, die gab es: Vigilantius, Liberius, Honorius I., Johannes XXII., wenigstens die Letzteren. Aber es geht um das Maß der Häresie. Honorius I. wurde nach dem Tod verurteilt (DH 550-552), Johannes XXII. hatte vor dem Tod widerrufen. Nach den postkonziliaren Maßstäben gemessen, waren diese verurteilten Häresien Peanuts. Wir wären heute froh Männer zu haben, die in solchen Kategorien überhaupt denken können, wenn auch häretisch. Aber keiner der bisherigen Päpste, auch der schlechtesten Päpste, hat sich programmatisch vorgenommen die Kirche zu zerstören und eine Blasphemie und Häresie nach der anderen von sich gegeben. Dies ist der große Unterschied. Warum denn die Henne erlegen, die goldene Eier legt? Warum den Geldhahn zudrehen? Bergoglio schützt aber, im Gegensatz zu den schlechtesten Päpsten, die dennoch keine Häresien verbreiteten, keine assistentia negativa, weil er kein Papst ist, deswegen wird er auf keine Apelle hören.

Deswegen sollte man irgendwie seine Amtsenthebung betreiben, obwohl er sich mit Zähnen und Klauen dagegen wehren wird. Vielleicht wäre ein Marsch auf Rom die richtige Lösung? Angenommen zwei Millionen Menschen marschieren ein, die Italiener bringen es nicht über sich, sie über den Haufen zu schießen, weil sie von Franziskus wegen seiner Immigrations-Islam-Politik ebenfalls genug haben, man stürmt den Vatikan, die Schweizer Garde läuft über, man bringt Franziskus in die Engelsburg und verurteilt ihn. Der deutsche heilige Kaiser Heinrich verfuhr so mit einem Gegenpapst, woran wir alle ein Beispiel nehmen können. Wunschvorstellung? Vielleicht, aber haben Sie bessere Vorschläge? Zwar steht auf die Gewalt gegen den Papst eine Exkommunikationsstrafe, dies gilt aber für Päpste, nicht für Gegenpäpste. Ätsch! Wir hoffen stark, dass die Unterzeichner der Correctio filialis noch einen Plan B haben, aber in der Zwischenzeit beten wir für sie, denn Sie werden sicherlich verfolgt werden. Ave Maria ….

 

Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (2 von 4). Gibt es Ausweg?


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Gibt es einen Ausweg?

Wenn Sie nicht durch irgendein unverdientes Privileg der Vorsehung nach der akademisch-theologischen Vorbildung an die richtigen, lateinischen Bücher zu der richtigen Zeit kommen sollten, dann werden Sie wirklich niemals intellektuell aus der nachkonziliaren Matrix herauskommen können, weil alle Ebenen Ihres theologischen Denkens durch das Theologiestudium verseucht worden sind.

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)


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Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview

All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher. Weiterlesen!

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)


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Der Fall Müller

Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg.

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