Die Bußpsalmen-Erweiterung – für die Lösung des Bergoglio-Problems


praying Moses

Gebetserhörung

Laut der katholischen Lehre gibt Gott allen Menschen, auch schweren Sündern und Ungläubigen, jede mögliche aktuelle Gnade, welche ihr Rettung ermöglicht, aber für konkrete Gnaden, die wir für uns fordern (Gesundheit, Glauben, Arbeit), müssen wir selbst bitten, denn es heißt ja:

„Bittet und es wir euch gegeben“ (Mt 7,7).

Gott ist aber, wie treffend es ein Leser in den Kommentaren ausdrückte, kein Kaffeeautomat, in den man ein Gebet reinwirft, wonach die Gebetserhörung raus kommt. Gott erhört diejenigen Bitten, die mit seinem und nicht mit unserem Willen übereinstimmen. Er erhört sie erst dann, wenn Er es für richtig hält. Der Schreiber dieser Zeilen (DSDZ) hat in seinem Leben sehr selten eine sofortige Gebetserhörung erfahren und kann wirklich sagen, dass er öfters nicht erhört wurde als er erhört worden ist. Warum? Weil Gott andere Pläne mit ihm hatte, die Er ihm nach und nach offenbarte. Die Gebetserhörung fand dann schließlich statt als DSDZ dafür vorbereitet war und sie fand so statt, dass diese Erhörung DSDZ nicht mehr schaden könnte.

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Vom Schmutz und den Abwehrkräften


Saint_Paul_the_hermit

Bei der Durchsicht der traditionellen Seiten oder der überhaupt konservativ-religiösen Seiten macht sich Unmut und Verzweiflung breit, weil man fast ausnahmslos den Schmutz des Franziskus-Pontifikats, seine Skandale und dementsprechend scharfe Polemik findet. Das ist normal, denn auf Aktion folgt Reaktion. Der vermeintlich konservative Katholizismus schmilzt zusammen, wie der Schnee in der Frühlingssonne, der Kaiser ist nackt, was uns gar nicht fröhlich stimmt. Viele Menschen verlieren den Glauben, manche Neokonservative werden zu Traditionalisten und viele Seelen rasen auf die Hölle zu. Als der hl. Paulus der Einsiedler mit 15 während der arianischen Apostasie in seine Höhle kroch, wo er mit 105 starb, so hat er wirklich nichts verpasst, sondern seine eigene Seele gerettet und den hl. Antonius am Lebensende unterrichtet, der dieses Wissen an seine eigenen Schüler weitergab.

Wir geben uns Mühe, wenig vom und aus dem Vatikan zu berichten, weil es niemandem hilft und unseren Seelen nur schadet. Ist es nicht besser für die eigene Heiligung zu sorgen und sich eine kleine, heile Welt in seiner eigenen Einsiedlerhöhle zu schaffen, wie einst der hl. Paulus der Einsiedler? Natürlich ist es das! Seien wir Gott für Franziskus dankbar, denn er ist wie eine Seuche, welche die Krankheit der nachkonziliaren Kirche offenlegt und diese jetzt konsequent zerstört. Stichwort Amazonas-Synode, Abschaffung des Zölibats, die Neue Ökumenische Messe.

Warum lässt Gott es zu?

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Ingmar Mathias Bauer, Mein Hausaltar


Am 24. April 2017 riefen wir die Aktion aus Bilder von eigenen Hausaltären uns zu schicken, damit wir einander auferbauen können. Und schon nach fünfeinhalb Monaten finden sich die ersten Früchte in der Form des Beitrags und des Hausaltars unseres Lesers Ingmar Mathias Bauer.  Die Bilder sowie der Beitrag sprechen für sich und die Thematik, dass eine Meditationsbank doch nicht die optimale Lösung ist, werden wir hier noch vertiefen. Die größte Ausgabe stellt wohl der Betstuhl oder die Kniebank dar. In unserem katholischen Nachbarland Polen, welcher durch die letzte Rosenkranzaktion in Erscheinung getreten ist, kann man sich Kniebänke recht günstig, im Vergleich zu den Preisen aus Deutschland oder Italien kaufen, denn dank des günstigen Euro-Kurses kostet eine Kniebank ohne Sitz ca. 171 EUR, eine mit Sitz 208 EUR, wie auch hierEine einfachere Ausführung mit Sitz kostet woanders nur 100 EUR oder ohne Sitz nur 85 EUR. Obwohl diese Kniebänke günstig sind und augenscheinlich von guter Qualität, welche von uns vorort nicht geprüft wurde, so ist der Onlineeinkauf in Polen leider nur bedingt zu empfehlen. Der Grund: fehlende Kommunikation. Wir haben zwei dieser Produzenten vor zwei Wochen auf Polnisch angeschrieben und nach dem Versandpreis nach Deutschland, sowie nach der außer-polnischen Kommunikationspsrache gefragt, für den Fall, dass sich jemand aus Deutschland solch eine Kniebank bestellen wollte. Wir haben bis heute keine Antwort erhalten, was diese Produzenten wirklich disqualifiziert. In Polen ticken die Uhren halt anders, man antwortet auf Polnisch gar nicht oder sehr spät. Will dennoch jemand unserer Leser etwas riskieren, dann kann er sie auf Englisch anschreiben und abwarten, was sich tut. Vielleicht werden unsere polnischen Leser dort bestellen und wir können etwas Positives darüber berichten. So kann die Vervollständigung eines Hausaltars tatsächlich dauern, weil man viele Dinge eventuell in verschiedenen Ländern bestellen muss, worüber wir noch in einem anderen Kontext berichten werden. Wir freuen uns über diese erste Leserzuschrift und hoffen auf mehr.

Nun habe ich mir also auch einen Hausaltar gebaut, angeregt durch die Beitragsserie „Wir basteln uns einen Hausaltar“ auf diesem Blog. Zunächst hat es einige Zeit gedauert, bis ich damit angefangen habe, da ich erst noch ein paar schöne Dinge dafür kaufen wollte, mich aber nicht entscheiden konnte. Eines Tages habe ich dann einfach genommen, was ich schon hatte, und daraus einen Hausaltar gebaut, damit einmal ein Anfang gemacht ist. Denn ohne einen ersten Schritt erreicht man natürlich kein Ziel. Wichtig ist dabei aber, es so gut zu machen wie man kann, auch wenn man darin vielleicht wenig Talent hat. Denn es ist für Gott, und wenn man Gott nicht das Schönste und Beste gibt, dann hat man in Wirklichkeit einen anderen Gott.

Wie auf den Bildern zu sehen, ist alles noch sehr einfach gehalten, sozusagen die Minimalkonfiguration. Aber da nichts davon im Novus-Ordo-Stil ist, erfüllt es trotzdem schon ganz gut seinen Zweck. Ja, es macht wirklich einen Unterschied, ob man ein traditionelles Kruzifix ansieht oder eine Novus-Ordo-Klimmzugstange. Also keine Novus Ordo Sachen verwenden, sonst hat man auch eine Novus Ordo Wirkung.

Damit die jeweilige liturgische Farbe des Tages sichtbar wird, habe ich mir Kerzen in den entsprechenden Farben gekauft. Statt eines Betstuhls habe ich erst einmal nur eine Decke zusammengerollt, auf der man im Prinzip wie auf einem Betstuhl auch gut knien kann. Von den mittlerweile so verbreiteten Meditationshockern, auf denen man so halb kniet, halb hockt, rate ich eher ab. Ich kann es mir zwar nicht genau erklären, aber die Körperhaltung, die man auf diesen Hockern einnimmt, fördert einfach keine christliche Gebetshaltung, eher im Gegenteil. Vielleicht sind sie deshalb in der Novus-Ordo-Kirche oder auch in Taizé so beliebt.

Eine kleine Besonderheit ergibt sich bei mir dadurch, dass ich für den Hausaltar ein ganzes Zimmer zur Verfügung habe und sich sonst nichts darin befindet. Deshalb hallt der Raum etwas, wodurch eine Art Kathedralen-Effekt entsteht, was sich bei gregorianischem Gesang sehr schön anhört.

Hierzu vielleicht noch eine Nebenbemerkung: Bei mir geschah es insbesondere durch das Singen von gregorianischem Choral, dass ich aus den Fängen des Novus Ordo befreit wurde. Angefangen hat es damit, dass ich beziehungsweise wir eine Gebetsgruppe von Männern begonnen haben, in der wir auf männlichere Weise beten wollten, also auf gar keinen Fall eine „Novus-Ordo-Stuhlkreismeditation“ um eine „gestaltete Mitte“ herum mit einer „Vorstellungsrunde“ zu Beginn, wonach wir dann im Kerzenschein Taizélieder singen. Um das zu vermeiden, haben wir uns die alte monastische Tradition zum Vorbild genommen und uns ihr nach und nach angenähert, was dann eben Latein und gregorianischen Choral mit einschließt. Verteidiger des Novus Ordo sagen immer wieder gerne, dass man auch im Novus Ordo Latein verwenden und gregorianischen Choral singen kann. Das stimmt. Das heißt aber noch lange nicht, dass es dazu passt. Ich kann zum Beispiel auch einem Schimpansen ein Priestergewand anziehen und in einem Bordell Lateinisch sprechen. Das macht den Schimpansen nicht zum Priester und das Bordell nicht zu einem reinen Ort. Zumindest in meinen Ohren klang es immer nach Konzert, wenn einmal eine Schola in einer neuen Messe gesungen hat, wofür schon der übliche Applaus zum Ende der Messe spricht. In meiner ersten alten Messe mit Schola habe ich zum ersten Mal gemerkt, wie der gregorianische Gesang ein echter Teil der Liturgie ist und das heilige Mysterium auf besondere Weise dem Herzen nahe bringt. Da er eine so positive geistliche Wirkung entfaltet, ist es natürlich klar, dass es ihn im Novus Ordo nicht geben darf oder eben nur als exotisches Konzert.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Insgesamt kann ich einen Hausaltar sehr empfehlen. Als Christen sollen wir ja heilig sein und heilig sein hat immer etwas mit Absonderung zu tun – Absonderung vom Weltlichen und natürlich von der Sünde – und da ist ein abgesonderter Bereich, den ein Hausaltar darstellt, von Nutzen. Es entsteht fast automatisch eine geistliche Atmosphäre, durch die man geheiligt wird. In diesem Zusammenhang ist mir folgender Vergleich eingefallen: In der heutigen Zeit ist die Verehrung Gottes weitgehend verschwunden und an ihre Stelle ist unter anderem ein umso ausgeprägter Körperkult getreten, was man an den vielen Fitnessstudios, die es mittlerweile gibt, erkennen kann.

Wie sehen nun diese Hallen des Körperkults aus? Es stehen darin erstklassige Fitnessgeräte, es laufen ausgebildete Trainer herum, um den Trainierenden die besten Trainingspläne aufzuzeigen, und an den Wänden hängen Bilder von durchtrainierten Körpern beziehungsweise von Starathleten, denen man nacheifert. Oft wird auch spezielle Fitnessnahrung angeboten.

In Bezug auf die Verehrung Gottes und das Heil unserer Seelen sollten Kirchen im Grunde recht ähnlich sein: erstklassige Altäre und Beichtstühle, hervorragende Priester, die uns den Weg zur Heiligkeit führen, Bilder von Heiligen, denen wir nacheifern, und besonders die heilige Eucharistie als Nahrung für die Seele.

Ein Hausalter ist also wie ein Fitnessgerät zu Hause, ein Hometrainer sozusagen. Natürlich, man kann auch ohne Geräte trainieren, allein mit seinem Körpergewicht, aber beides zusammen ist noch besser. Und mit dem richtigen Trainingsplan, das heißt Gebetsplan, sind die Erfolgsaussichten gut. Seit ich dem Novus Ordo entflohen bin, verwende ich hierfür in erster Linie vorgefasste Gebete, also Psalmen, Rosenkranz, Angelus und andere Gebete aus dem großen Gebetsschatz der Kirche. Denn richtig Beten lernen ist ähnlich wie eine Sprache richtig lernen, und das lernen Kinder ja auch nicht, indem sie ihrem eigenen Gebrabbel zuhören, sondern indem sie die Sprache der Erwachsenen nachahmen.

Einige Zeit zuvor habe ich bei Freunden mehrere Male Erfahrungen mit einer Novus-Ordo-Gebetsecke sammeln können. Wir saßen dabei auf Meditationshockern und vor uns auf dem Boden standen ein paar Figuren, in Sand gesteckte Kerzen und noch ein paar Dinge. Ich weiß gar nicht mehr, ob auch ein Kreuz dabei war, wahrscheinlich schon, erinnern kann ich mich aber nicht, was schlimm genug ist. Das Gebet war eine Mischung aus modernem Stundengebet, modernen Lobpreis- und Taizéliedern und freiem Gebet. Rein subjektiv hat es sich für mich immer wie sentimentale fromme Berauschung angefühlt, im Grunde genommen nicht geistlich, sondern fleischlich. Das wurde schon allein durch die komischen Hocker und das Hinabschauen auf die Figuren bewirkt, statt dass man auf normale Weise kniend zum Herrn aufblickt. Das moderne Gebet hat das noch verstärkt. Eigenartigerweise haben traditionelle Gebete wie zum Beispiel das Vaterunser, die vereinzelt auch vorkamen, immer eine entgegengesetzte Spannung zur ganzen Atmosphäre erzeugt. Selbst eine Andacht aus dem neuen Gotteslob war schon zu traditionell. Ich konnte mich durch all das allerdings nicht fromm berauschen, so wie das vielen anderen besonders in charismatischen Kreisen gelingt. Das liegt vielleicht auch daran, dass bei mir gewöhnliche Rauschmittel wie Alkohol oder laute, moderne Musik ebenfalls keinen Rausch hervorrufen, sondern nur zu Benebelung führen. Dementsprechend habe ich mich nach solchem Gebet auch nur benebelt gefühlt und nicht geistlich gestärkt.

Bei dem traditionellen Hausaltar in Verbindung mit traditionellen Gebeten kann ich diese Wirkungen nicht feststellen. Im Gegenteil: Es passt alles zusammen, es ist geistlich, man verfällt nicht in Sentimentalität, sondern wird aus ihr herausgehoben, wodurch eine echte Anbetung Gottes in Geist und Wahrheit erst möglich wird.

Es lohnt sich also, zur Ehre Gottes und zu unserem Heil.

Viele Bilder von Hausaltären lassen sich im Internet finden unter den Begriffen „home altar“, „family altar“ oder „prayer corner“.

 

 

 

Die Zeit kritisiert Kardinal Marx oder vielleicht wirken die Bußpsalmen wirklich?


Francis birds

Schon die Alten (Äsop, Fabel 304) meinten, dass eine Schwalbe keinen Sommer macht, dennoch ist es schön nach dem tiefsten Winter eine Schwalbe beobachten zu können. Da es sich bei Schwalben um Zugvögel handelt, so sind sie im Winter in Europa nicht anzutreffen, wovon die alten „marianischen“ Bauerregeln zeugen:

„Am Tage von Maria Geburt fliegen die Schwalben furt [d.h. fort Red.].“ (8. September)

„Marienverkündigung kommen sie wiederum.“ (25. März)

Kurz und gut: wenn Sie eine Schwalbe sehen, dann ist kein Winter mehr, aber lange noch kein Sommer. Wir haben unsere Bußpsalmen-Gebetsaktion am 20.11.2015 ausgerufen, ohne bis jetzt sichtbare Erfolge zu sehen, denn um unsere, d.h. die deutsche, österreichische oder schweizerische Bischofskonferenzen ist es schlimmer denn je bestellt. Siehe die Reaktionen zu, nach und wegen Amoris Laetitia. Es ist sicherlich schwierig, sowohl im Natürlichen als auch im Übernatürlichen, motiviert zum bleiben, wenn man gar keine Erfolge sieht.

Dennoch scheint sich der Herrscher dieser Welt, d.h. der Teufel, seiner Maskottchen und Marionetten zu entledigen, da vor kurzem die Zeit, das Mainstream-Medium in Deutschland schlechthin, auf das Versagen von Kardinal Marx in einem Mißbrauchsfall aufmerksam machte.[1] Die Zeit macht auch nicht zum ersten Mal auf diesen Fall aufmerksam.[2] Hier also zum Mitschreiben: die Zeit schreibt von dem Super-Dupper-Weltfreundlichen-C-9-Schweinshaxen-Kurienkardinal Marx nicht in höchsten Tönen. Was ist denn passiert? Woher diese Verstimmung? Ist es nicht der erste Schritt zur Bischofsabsetzung nach einem Szenario, das wir von den Bischöfen Mixa und Tebartz-von-Elst schon können. Wann ziehen andere Medien mit? Wann wird in den Mainstream-Medien der „Bauprotz“ des Kardinals: das Münchener Ordinariat zu 130 Millionen und die Kardinalsvilla in Rom für schlappe 10 Milionen Euro thematisiert werden? Ja, diese Zahlen stammen auch aus der Presse, aber sie wurden bislang noch nicht in eine stringente Reihe des Bischofs-Bashing gestellt, weil Kardinal Marx „der Gute“ war und Papst „der barmherzige“ Franziskus ihn mochte. Wann können wir wieder das gesammelte Vorgehen: der FAZ, der Welt, der Bild und der Zeit erwarten? Vielleicht ist die Zeit-Publikation tatsächlich die erste Schwalbe eines neuen Anti-Marx-Kurses?

Von einer ähnlichen Schwalbe kann man bei der Publikation des Wall Street Journals sprechen, wo behauptet wird, dass Franziskus der Führer der Welt-Linken geworden ist. Dies ist natürlich zutreffend und etwas, was ein Blinder mit Krückstock sieht, aber wenn es ausgerechnet die Wall Street Journal publiziert, so geschieht dies nicht von ungefähr. Auch andere englischsprachige Mainstream-Medien sind Bergoglio immer weniger gewogen,[3] Matthias Matussek ist es auf Deutsch ebensowenig.[4] Das, was bisher „verrückte traditionalistische Verschwörungsfanatiker“ behaupteten, dass Benedikts Rücktritt erzwungen worden ist, wird auf einmal von einem italienischen Militärtheoretiker Professor Dottori auf Umwegen bestätigt.[5] Wir sehen jedoch, im Gegensatz zu unseren Freunden von katholisches.info, Benedikt nicht als den „Guten“ und „das Opfer“ an, sondern glauben, dass dieser amerikanische Druck den Teil eines größeren Komplexes darstellte und das Benedikt durch etwas Schwerwiegenderes erpresst wurde als durch das SWIFT-System. Dass aber jetzt überhaupt solche Stimmen hörbar werden, lässt auf einen politischen Umschwung schließen, welcher der Trump-Wahl in den USA geschuldet sein durfte. Viele machen sich auch Sorgen über die Zeit nach Franziskus, der selbst von einer fünfjährigen Regierungszeit sprach.[6] Dies bedeutet nicht, dass der Nachfolger von Franziskus besser sein wird, wenn man auf die Zusammensetzung des Kardinalskollegiums schaut. Dennoch scheint es eine weltweite Wende bezüglich Franziskus und seiner Mannen, wie Marx, zu geben, was uns ermutigen sollte weiterhin die Bußpsalmen auf den Knien zu beten.

Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber sicherlich auch keinen Winter. Amen.

[1] http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kardinal-marx-sieht-versaeumnis-in-missbrauchsskandal-leider-erst-im-nachhinein-a2109923.html  http://de.radiovaticana.va/news/2017/05/04/d_marx_%C3%BCbt_selbstkritik_bei_missbrauchskandal/1309964

[2] http://www.zeit.de/2016/36/kardinal-marx-missbrauchsvorwuerfe-deckung http://www.zeit.de/thema/reinhard-marx

[3] http://theweek.com/articles/685573/why-conservative-catholics-think-pope-francis-fraud http://www.latimes.com/world/europe/la-fg-pope-conservatives-2017-story.html https://www.theguardian.com/world/2017/feb/23/pope-francis-better-to-be-atheist-than-hypocritical-catholic

[4] http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2017-14/artikel/papst-allerlei-die-weltwoche-ausgabe-142017.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/franziskus-und-die-katholische-kirche-der-sponti-papst-a-1143566.html

[5] http://www.katholisches.info/2017/05/ratzinger-von-usa-zur-abdankung-gezwungen-obama-intrige-fuer-den-islam-und-gegen-russland/ http://www.freiewelt.net/nachricht/wurde-papst-benedikt-xvi-von-obama-zum-ruecktritt-gezwungen-10070334/

[6] http://remnantnewspaper.com/web/index.php/fetzen-fliegen/item/3208-the-path-to-rome-and-the-ascendency-of-pope-peter-ii

Wir basteln uns einen Hausaltar (1 von 8) Heilige Räume schaffen


hausaltar

Einführung: Heilige (Privat-)Räume schaffen

Anm. der Red.: Da es sich hierbei um einen theologischen Blog und um keinen Bastel-Blog handelt, so wird den eigentlichen Bastel- und Einkaufstipps zur Errichtung eines Hausaltars eine theologische Einführung vorangestellt. Alle, die mehr am Praktischen interessiert sind, bitten wir um Geduld. Zuerst die Theologie also, dann das Basteln, sonst landen wir im Novus Ordo und dem Kinderbastelkram im Altarraum und das wollen wir doch nicht, gell?

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Der Reisealtar (4 von 4): Einen Reisealtar „basteln“


gregormesse

Wir basteln uns einen Reisealtar

Da in unserem Leben also es hauptsächlich um Selbstheiligung geht, da wir an fremden Orten geistliche Räume schaffen sollen, so ist es höchst zuträglich auf Reisen nicht nur zu beten, sondern es auch qualifiziert zu tun, indem wir einen Reisealtar aufstellen und davor beten. Zuerst ist es gut das Hotelzimmer mit dem Weihwasser, aus einer Weihwasserflasche zu besprengen, damit wir uns wohl und die Dämonen unwohl fühlen. Da der Schreiber dieser Zeilen auf Reisen oder in Urlaub ebenfalls betet, so hat er sich einen Reisealtar zusammengebastelt, da der Markt nicht derartiges bietet und das, was man antiquarisch erwerben kann entweder zu teuer, zu kitschig oder zu wenig praxistauglich ist. Die meisten Reisealtäre dienen eigentlich dazu, wenn man denn welche finden, davor eine Messe zu zelebrieren und nicht davor zu beten. Deswegen fand der Schreiber dieser Zeilen im Laufe der Jahre mehrere Bestandteile, welche zusammengesetzt ihn einigermaßen ästhetisch befriedigen. Es ist noch nicht vollkommen, aber besser als nichts. Der Reisealtar sieht wie folgt aus (ja, abgenutzt, weil benutzt):

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Der Reisealtar (3 von 4): Geistlicher Raum und Heilsegoismus


gregormesse

Geistlichen Raum schaffen

Wenn man betet, dann schafft man an dem betreffenden Ort einen geistlichen Raum. Dies ist wörtlich zu verstehen. Alle unsere Gebete, Opfer, Sühnehandlungen etc. bleiben am Ort, an dem sie erbracht wurden, sozusagen stehen. Dies ist eine weitverbreitete Erfahrung der sakralen Atmosphäre in alten Kirchen auch in solchen, welche leider in den letzten Jahrzehnten desakralisiert wurden. All die Hl. Messen, die Beichten und all diese Gebete sind immer noch an diesem Ort vorhanden und strahlen nach wie vor eine Heiligkeit aus. Aber auch in privaten Räumen merkt man, vielleicht nicht jeder, manche aber schon, wer dort wohnt und wie und ob er dort betet. Diese Erfahrung kann man machen, wenn man verschiedene Klosterzellen oder Wohnungen von Priestern „visitiert“. Mal ist es Licht und Klarheit, mal eine verdorrte Trockenheit, ein stehender Staub. Wenn Sie also am Ort, an dem Sie wohnen, beten oder viel beten, dann schaffen Sie dort einen geistlichen Raum, der dableibt, auch wenn Sie wegziehen. Manche Menschen werden davon angezogen, manche fortgetrieben. Als der Schreiber dieser Zeilen seine Wohnung verkaufte, so war einer der Kaufargumente der Käuferin dieser, dass sie an diesem Ort eine „positive Atmosphäre“ spürte und sich fragte, wer wohl darin wohnte. Da sie eine Künstlerin war und ist, so hatte sie ein Gespür für diese Dinge, obwohl der Schreiber dieser Zeilen, als er in dieser Wohnung lebte, noch viel weniger geistlich fortgeschritten war als er jetzt ist, da er damals weder die Tridentinische Messe noch die Alten Breviere kannte.

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