Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)


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Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun.

Was ist das Ziel unseres Lebens auf Erden?

Unser Seelenheil zu retten, also nicht für die Ewigkeit verdammt zu werden und zur beseligenden Anschauung Gottes (visio beatifica) zu gelangen. Das Ziel des irdischen Lebens ist also nicht:

  • Gesundheit,
  • Familie,
  • weltliches Wohlergehen
  • Absicherung des Lebensabends,
  • Karriere,
  • Geld,
  • anderes.

Das Ziel ist die Rettung der Seele. Dieses Ziel ist aber heutzutage schwerer erreichbar als je zuvor, weil wir:

  1. keine katholische Lehre gelehrt bekommen,
  2. keine ausreichenden sakramentalen Gnadenmittel erhalten,
  3. auf keine Vorbilder schauen können, die wirklich das halten, was sie versprechen.

In Rom herrscht Häresie, Novus Ordo Sakramente wirken wenig, manchmal werden sie aufgrund der fehlenden Intention des Priesters gar nicht gespendet, sie werden kaum von den Gläubigen im Gnadenstand empfangen und die Alte Messe ist sehr schwer erreichbar. Man muss leider sagen, dass die jetzige kirchliche Hierarchie alles dafür tut, damit wir alle direkt in die Hölle kommen oder wirklich sehr lange im Fegefeuer sitzen werden. Wenn wir davon ausgehen, dass Gott die Objektivität schlechthin ist, dass wir nackt vor ihm stehen werden, dass es keine Ausflüchte geben wird und wir auch dafür gerichtet werden, was wir alles nicht getan haben, was Gott für uns vorgesehen hat, dann sieht unsere Lage wirklich schlecht aus. Und was ist mit der unbesiegbaren Ignoranz? Damit also, dass man es wirklich nicht besser weiß? Dies kann nicht aus Ausflucht dienen, da ansonsten der Sendungsbefehl Christi lauten würde:

Bleibet da, wo ihr seid. Und lasset alle in der Ignoranz verbleiben. Wenn sie es nicht besser wissen, dann können sie nicht gerichtet werden.

Christus sagt aber stattdessen:

Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Mk 16, 15-16)

Warum aber auch taufen und nicht nur verkünden? Damit die Menschen die Gnade empfangen, am Leben der Hl. Dreifaltigkeit teilzunehmen und in der Lage sind die Gesetze Christi zu erfüllen. Katholizismus ist, entgegen dem, was Bergoglio sagt, kein Pelagianismus. Man ist durch die Erbsünde lädiert und man braucht die Gnade.

Novus Ordo ist nicht Katholizismus

Wenn Sie sich das alles vor die Augen stellen, dann wird Ihnen bewusst, wie schrecklich weit sich die nachkonziliare Kirche vom Auftrag Christi auf allen Ebenen entfernt hat. Deswegen hat Hilary White Recht, indem sie ständig wiederholt: „Novus Ordo ist nicht Katholizismus“. Man kann keine wahre Schlussfolgerung treffen, wenn man von einer falschen Prämisse ausgeht. Die falsche Prämisse lautet:

  1. Novus Ordo ist katholisch.
  2. Das Zweite Vatikanische Konzil war katholisch.
  3. Die Lehren des Konzils sind mit der vorkonziliaren Kirchenlehre zu vereinbaren.

Dies stimmt leider nicht und die persönliche Rücktrittsentscheidung von Benedikt XVI. zeigt, dass es keine „Hermeneutik der Kontinuität“ geben kann. Der Wunsch Novus Ordo, womit wir verkürzt das Konzil, seine Reformen und die nachkonziliare Entwicklung meinen, mit dem vorkonziliaren Katholizismus zur versöhnen, gleicht einer Quadratur des Kreises. Es geht nicht. Man verliert nur Zeit. Man hat jahrzehntelang Berge von Papier dafür verschwendet auf schwammig-nebulöse Weise eine Versöhnung herbeizuschreiben. Dies ist aber nicht möglich und der um sich greifende Verfall der Kirche spricht eine deutliche, faktische Sprache. Alles verfällt seit 1962 und seit Bergoglio wird der Verfall beschleunigt.[1] Wie immer wieder die Amerikaner Steven Skojec, Ann Barnhardt und die Kanadierin Hilary White sagen:

Seit dem Einschlag des Meteoriten (1962-1965) sterben und verenden die Tiere, d.h. die Katholiken, an einer unheilbaren Novus Ordo Seuche.

Wie viele Menschen sind seit dem in die Hölle gekommen? Kaum auszudenken. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass jetzt eine Agenda in der Kirche zum Ausdruck kommt, welche nicht zufällig ist, sondern wenigstens seit 1958, wahrscheinlich noch viel früher, geplant worden ist. Denn:

  • ohne Johannes XXIII. gäbe es kein Konzil und keinen Paul VI.,
  • ohne Paul VI. gäbe es keinen Johannes Paul II.,
  • ohne Johannes Paul II. gäbe es keinen Benedikt XVI.,
  • ohne Benedikt XVI. gäbe es keinen Franziskus.

All das ist eine konsequente und notwendige Nachfolge, immer tiefer in die Apostasie hinein.

Der Verfall der Glaubenskongregation

Man hat nach und nach die Hierarchen ersetzt, die Mitarbeiter der Kurie und die Glaubenskongregation nach und nach ausgehöhlt. Aber dieser Prozess dauert wenigstens seit Paul VI. Schauen wir uns die nachkonziliaren Präfekten der Glaubenskongregation kurz an:

  1. Alfredo Kardinal Ottaviani (1959-1968), noch alte Garde, rettete, was zu retten war, dennoch zu unergiebig.
  1. Franjo Kardinal Šeper (1968-1981), angesichts des nachkonziliaren Chaos‘ sehr ineffizient.
  1. Joseph Kardinal Ratzinger (1981-2005), „Konzilstheologe“ vor dem Konzil unter Häresieverdacht.
  1. William Joseph Kardinal Levada (2005-2012), ein No-Name Amerikaner, führte zur großen Homosexualisierung der Glaubenskongregation und wurde nach seiner Emeritierung wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet.
  1. Gerhard Ludwig Kardinal Müller (2012-2017), dem wir uns widmen werden.
  1. Luis Ladaria SJ (2017 -), ein postkonziliarer Jesuit, womit alles gesagt ist.[2]

Zu den Persönlichkeiten  Šeper und Levada fehlen uns zurzeit fundierte Informationen, sie können aber weder rechtgläubig noch wirklich konservativ gewesen sein, wenn der Verfall der Glaubenssubstanz dermaßen fortgeschritten ist.  Es scheint, dass man sich im Vatikan seit 1962 im Vatikan der Mär vom guten Bullen und bösen Bullen bedient. Der gute Bulle ist natürlich der Papst, menschennah, freundlich, nachkonziliar und so populär, der böse Bulle ist der Präfekt der Glaubenskongregation, der immer „konservativ“ und „reaktionär“ ist und deswegen als ein angeblich solcher, von den konservativen „Dunkelkatholiken“ verehrt, wenn nicht angebetet wird, zumal er ein Landsmann ist. Dabei ist die Grundprämisse einfach falsch. In der postkonziliaren Kirche gilt das Barnhardt-Axiom, welches lautet:

The fact that a given person is holding or seeking high-level public office is, in and of itself, proof that said person is morally and/or psychologically UNFIT to hold public office.

Die Tatsache, dass eine konkrete Person ein hohes öffentliches Amt inne hat oder anstrebt, beweist an sich und durch sich, dass die besagte Person moralisch und/oder psychologisch UNFÄHIG ist, dieses öffentliche Amt zu bekleiden.

Für die Kirche übersetzt, bedeutet dies, dass im Falle, dass jemand in der Kirche ein hohes Amt bekleidet, er per se:

  1. ungläubig ist und an diesen Bullshit nicht glaubt,
  2. kein spirituelles Leben führt,
  3. nur an Macht und/oder Vergnügen interessiert ist.

Sollte es anders sein, so ist er längst rausgeworfen worden, siehe Kardinal Burke oder lebt irgendwo in Kasachstan, wie Weihbischof Schneider, denn noch weiter weg können sie ihn nicht schicken.

[1] Siehe den Beitrag Motus in fine velocior von Roberto de Mattei.

[2] Mehr zu seiner Person findet sich hier: https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2017/07/04/muller-and-ladaria-are-both-conservatives-is-this-getting-through-yet/

Ann Barnhardt: Antipapst Bergoglio und seine Gesellschaft – Sie hassen Gott. Nein, ehrlich: SIE.HASSEN.GOTT.


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Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt. Ja, die wahre Prämisse ist schwer zu akzeptieren, aber auf die Dauer heilsam. Alle neuen Lesern empfehlen wir alle Argumente von Ann Barnhardt und von uns zum Antipapst-Bergoglio zu lesen. Wir spinnen vielleicht weniger, als manche denken. Eine zusammenfassende Darstellung wird auch demnächst folgen. Vergelt’s Gott, Kreuzknappe!

Jeden Tag wird es herzzerreißender, zu sehen, wie die Leute versuchen zu verstehen was in der Kirche geschieht, und so viele verlieren ihren Glauben Tag für Tag, Stück für Stück. Und das alles ist unnötig, einfach weil die Menschen von einer falschen Prämisse ausgehen – aktuell von zweien.

 

Die erste der falschen Prämissen ist die, dass Jorge Bergoglio der Papst sei. Er ist es nicht. Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. Ist der eine und einzig lebende Papst. Ratzingers versuchte Resignation erfolgte in dem wesenhaft irrigen Glauben Ratzingers, dass er das Papsttum “ausdehnen, und vom administrative Aspekt des Petrinischen Munus (Amt) zurücktreten könne, während er den kontemplativen Teil des Amtes beibehält. Er tat das in einem Versuch die freimaurerisch sodomitische Mafia zufriedenzustellen, die ihn unter Druck setzte, ihm vielleicht drohte und ihn erpresste, damit er zurücktritt. Ratzinger ist ein notorischer Feigling. Einer seiner engsten bayerischen Freunde, erklärte, während er seinen versuchten Rücktritt versuchte zu begreifen:

 

“Er lief weg, wie er es immer tat”.

 

Hier ist ein Zitat von Papst Benedikt persönlichem Sekretär, Erzbischof Gänswein, aus seiner Rede am Gregorianum im Mai des Jahres 2016, einem Typ, der Tag für Tag immer schändlicher und beunruhigender wird:

 

Das Schlüsselwort dieser Erklärung ist der Begriff Munus Petrinum, das hier – wie meistens – als Petrusdienst übersetzt wurde. Doch das lateinische Munus hat eine vielfältige Bedeutung. Es kann Dienst, Aufgabe, Leitung, oder Geschenk heißen – bis hin zu Wunderwerk. Als Teilhabe an einem solchen „petrinischen Dienst“ aber verstand und versteht Benedikt seine Aufgabe vor und nach dem Rücktritt bis heute. Er hat seinen Stuhl geräumt, doch diesen Dienst hat er mit seinem Schritt vom 11. Februar 2013 eben nicht verlassen.

 

So; die falsche Prämisse Nummer eins ist, dass Bergoglio der Papst sei, was er nicht ist. Er ist ein Gegenpapst.

 

Die zweite falsche Prämisse, welche die Leute nicht begreifen wollen (und ich verwende den Begriff “nicht wollen” absichtlich) ist die Tatsache, dass Bergoglio und ein erschreckend hoher Prozentsatz der Kirchenmänner heute sehr einfach schlicht GOTT UND SEINE HEILIGE KIRCHE HASSEN.

 

Warum hassen sie Gott? Für viele ist es deswegen, weil Gott vollkommen gut ist und so Sodomie und alle Formen von sexuellen Perversionen verurteilt. Die meisten dieser Männer sind Sodomiten – AKTIVE Sodomiten – und sie hassen Gott, weil sie wissen, dass Gott niemals jemals ihre Bosheiten, ihre monströsen, narzisstischen, hasserfüllten sodomitischen Akte, in den sie sich alle genießerisch wälzen, billigen und bestätigen wird.

 

Darüber hinaus HASSEN SIE GOTT, weil er sie buchstäblich liebt. Ja, diabolische Narzissten HASSEN Leute, die sie zuerst lieben, deswegen, weil sie Leute hassen, die zur Liebe fähig sind, etwas wozu DNs sich freiwillig entschlossen haben, es niemals jemals zu tun. Gott ist die Liebe. Sehen Sie das Problem?

 

 Zweitens erkennen DNs in ihrem Inneren, dass, wenn jemand einen liebt, und in diesem Fall reden wir von Gott SELBST, die Verpflichtung besteht, diese Liebe zu erwidern, und sie (die DNs) weisen sie (die Liebe) zurück. Wenn Christus mindestens viermal (zu DNs)  sagt “ Wenn du mich liebst, halte meine Gebote” empfinden sie das als einen Angriff, einen Versuch, sie zu kontrollieren und emotional zu manipulieren, oder noch schlimmer, als einen Versuch, sie durch eine Beziehung, die sie unweigerlich dazu führt, sich einem anderen Wesen, selbst wenn dieses Wesen Gott SELBST ist. unterzuordnen, sie in  ihrem einzigartigen elitären und hochgestellten Status auszutricksen und zu betrügen. – (Siehe auch Eph 5 und die Ausführungen des Heiligen Paulus zur Ehe als einem Ebenbild der Liebe Christi für seine Braut, die Kirche). 

 

Während einer Unterhaltung während des Wochenendes wurde es so erklärt, dass, wenn jemand die Göttlichen Seligpreisungen umkehrt, diese eine perfekter Erklärung und Kundgabe der Überzeugungen Bergoglios und seiner schwulen Freimaurerer Kabalen ist.

 

Dies sind die göttlichen Anrufnungen, die auch Benediktionen genannt werden, (die gebetet werden), wenn das Allerheiligste Altarsakrament in der Monstranz ausgesetzt wird, und dann der Priester die Menschen mit der Monstranz, die Unseren Herrn enthält, segnet. Nach dem Segen werden die Göttlichen Anrufungen gebetet. Der Priester rezitiert jeden Vers und die Gemeide wiederholt das Gebet,

 

Gepriesen sei Gott  

Gepriesen sei sein Heiliger Name  

Gepriesen sei Jesus Christus, Wahrer Gott und wahrer Mensch

Gepriesen sei der Name Jesus

Gepriesen sei sein Allerheiligstes Herz  

Gepriesen sei sein kostbarstes Blut  

Gepriesen sei Jesus in Allerheiligsten Altarsakrament  

Gepriesen sei sein der Heilige Geist, der Beistand

Gepriesen sei die erhabene und allerheiligste Mutter Gottes Maria

Gepriesen sei sei ihre Heilige und unbefleckte Empfängnis  

Gepriesen sei ihre glorreiche Himmelfahrt  

Gepriesen sei der Name Maria, Jungfrau und Mutter Gottes

Gepriesen sei der Heilige Joseph, ihr keuscher Bräutigam

Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und in seinen Heiligen

 

Wenn man Gegenpapst Bergoglio und all diese abscheulichen schwulen Häretiker, die buchstäblich versuchen, die Kirche zu zerstören und so viele Menschen wie sie nur irgend können, in die Hölle zu ziehen, verstehen will, muss man die Worte der göttlichen Anrufungen: “Gepriesen sei…” mit “Sie hassen…” ersetzen, und es wird sehr klar, kristallklar werden.

 

Sie hassen Gott. 

(Wir wissen das, weil sie Seine Gebote, seine Kirche und die rechtmäßige Gottesanbetung in jeder Form hassen.)

 

Sie hassen seinen heiligen Namen.

(Bergoglio geht dem (der Nennung des Namens Jesu) dadurch aus dem Weg, dass er ganze Ansprachen ohne Nennung Jesu Christi liefert. Gleichfalls, als weiteres Beispiel dafür verbirgt Bergoglio sein Brustkreuz in all seinen monatlichen Ansprachen in seinen Gebetsvideos.)

 

Sie hassen Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch. 

(Bergoglio hat die Göttlichkeit Christi mehrmals geleugnet, zum Beispiel mehrmals das (göttliche) Wunder der Vermehrung der Brote und Fische).

 

Sie hassen den Namen Jesu. 

(Nochmalige Wiederholung der Bedetung des Namens Jesu: Unglücklicherweise war ich einst mit einem sakrilegischem Sodomiten vertraut, dessen Lieblingsausspruch bei Ekel und Verachtung: „Oh süßer Jesus!“ war. Es war eine tödliche Zugabe. Jemandes Namen zu gebrauchen, um Ekel auszudrücken ist ein Ausdruck profunden Hasses.)

 

Sie hassen sein heiligstes Herz.

(Sie hassen Sein heiliges Herz, weil es die reine Liebe ist – und die Liebe sie persönlich angreift, wie wir schon diskutiert haben)

 

Sie hassen Sein kostbarstes Blut. 

(Sie hassen Sein kostbarstes Blut, weil er es für sie und ihre Sünden vergossen hat, und sie sich weigern zu erkennen, dass ihre Sünden Sünden sind. Tatsächlich glauben viele von ihnen, dass ihre Sünden ein Zeichen ihrer überlegenen Natur und ihres Elite-Status sind, oder dass sie derentwegen von jedermann und jedem, einschließlich Christus beurteilt werden.)

 

Sie hassen Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altars.

(Natürlich tun sie es, weil die Eucharistie das Sakrament der Liebe ist. DARUM BEUGT WEDER BERGOGLIO NOCH DER REST IHRE KNIE VOR DEM ALLERHEILIGSTEN SAKRAMENT. Deshalb hassen sie das heilige Opfer der Messe und versuchen es vom Angesicht der Erde zu tilgen. Darum sollen so viele Menschen, wie möglich, die Eucharistie im Stand der Todsünde empfangen, denn das ist eine Entheiligung und Schändung der Eucharistie und der Akt des höchsten Sakrileges. Wie Judas Iskariot in Johannes 6 sind sie angesichts der Eucharistie peinlich berührt und hassen DIE EUCHARISTIE dafür, was sie ist – die Liebe.)

 

Sie hassen den Heiligen Geist, den Beistand 

(Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit, und Bergoglio und seine Kabalen sind Diener der Lüge und des Satans, der ein Lügner und ein Mörder ist, der Heilige Geist leitet und schützt die Kirche. Weil Gegenpapst Bergoglio und seine Kabalen von freimaurerischen Schwulen die Kirche zerstören wollen, ist der DER HEILIGE GEIST per definitionem ihr Feind.)

 

Sie hassen die Allerheiligste Gottesmutter Maria 

(Sie hassen sie aus denselben Gründen, aus denen Satan und die Dämonen sie hassen: wegen ihrer Demut, ihrer Güte, ihrer Schönheit, ihrer Reinheit, und weil sie die Mutter der Kirche ist, die sie zu zerstören versuchen, die Mittlerin aller Gnaden und die Miterlöserin, darum hat Bergoglio die Gotteslästerung ausgesprochen, daß Maria (angeblich Anm. d Übers.) am Fuße des Kreuzes zweifelte und Gott beschuldigte, ein Lügner zu sein.)

 

Sie hassen ihre heilige und unbefleckte Empfängnis.

(Die Unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Jungfrau weist direkt auf die Wirklichkeit der Erbsünde hin, ein Dogma, das Gegenpapst Bergoglio und seine schwule freimaurerischen Kabale leugnen und verzweifelt versuchen, es aus den Köpfen der Menschen zu tilgen.)

 

Sie hassen ihre glorreiche Himmelfahrt. 

(Sie hassen ihre Himmelfahrt in den Himmel, weil sie ihre Sündenlosigkeit und die Verheißung der Auferstehung des Leibes und des wahren Endes des Menschen, der seligen Gottesschau, bezeugt. Gegenpapst Bergoglio und seine schwulen freimaurerischen Kabalen wollen die Menschen gänzlich auf die Sinnlichkeit und den Materialismus fokussieren und darauf, dass der einzige „Himmel“ der „Himmel“ ist, den die Menschen auf Erden erschaffen und (die Menschen glauben machen) dass das Schlimmste, was beim Tod passieren kann, die Vernichtung der Seelen ist.)

 

Sie hassen den Namen von Maria, Jungfrau und Mutter. 

(Sie hassen ihre immerwährende Jungfräulichkeit, nicht nur, weil sie direkt die Göttlichkeit Christi bezeugt, sondern auch ihre Reinheit, die sie hassen.)

 

Sie hassen den hl. Josef, ihren keuschesten Ehemann

(Sie hassen den hl. Josef für seine Reinheit und für seine Männlichkeit, speziell wegen seiner bewunderungswürdigen Verwirklichung der Vaterschaft – Gegenpapst Bergoglio und seine schwulen Freimaurer-Kabalen sind Anti-Väter der Herde Christi, nicht liebende Beschützer und Wächter wie es der Heilige Joseph war, sondern vielmehr Mörderische Wölfe – und sie wissen es.)

 

Sie hassen Gott in seinen Engeln und in seinen Heiligen. 

(Sie hassen die Engel und die Heiligen, weil die Engel und die Heiligen Gott lieben, die Gottesanschauung genießen und dadurch alle Menschen lieben und die Menschen der streitenden Kirche betreuen und schützen. Da Gegnpapst Bergoglio und seine schwulen Freimaurer-Kabalen Gott hassen, hassen sie per definitionem die Freunde Gottes.)

 

Ich weiß nicht, was ich tun kann, um das noch klarer zu machen. Ich hoffe, das es zumindest einer Person hilft zu verstehen, was los ist, und damit die Verwirrung und den Skandal REDUZIERT, die durch das Bergoglianische Gegenpapsttum und die Ereignisse in der Kirche heute verursacht werden. Die Wirklichkeit macht nur Sinn, wenn sie sich auf das Fundament der Wahrheit bezieht. Wenn man versucht, diese Situation von der falschen Voraussetzung, die besagt, dass diese Leute Liebhaber Gottes und seine Kirche und Männer guten Willens seien, die sie absolut nicht sind, und aus der falschen Prämisse heraus, dass Bergoglio Papst sei, weiterzuentwickeln, wird man irgendwann entweder verrückt oder den Glauben verlieren, und dieser Glaubensabfall wird entweder in Bergoglio in die abtrünnige Kirche folgen, die er vorbereitet und aufbaut. ODER man wird daran zweifeln müssen dass Christus und Seine Kirche jemals an erster Stelle standen, weil, wenn der Mann der der Stellvertreter Christi ist, eine apostatische Kirche aufbaut, die Versprechungen Christi leere Lügen waren, was dann direkt darauf hinweisen würde, dass Christus nicht göttlich ist, was dann bedeuten würde, dass sein Tod am Kreuz bedeutungslos war, was dann bedeuten würde, dass wir nicht gerettet sind und keine Hoffnung haben, gerettet zu werden. Q(uod) E(rat) D(emontrandum) (was zu beweisen war).

 

Außer es ist NICHT Q.E.D. Weil die Ausgangsprämisse falsch war.

Sehen Sie, warum es eine solch sehr sehr große Rolle spielt und weshalb ich egal was da kommt, darauf beharre es herauszuschreien?

 

Wieder – ich hoffe, das hilft.

 

Quellentext ist hier.

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe


Evangelium des fünften Sonntags nach Pfingsten

Mt 5, 20 – 24 (Aus der Bergpredigt)

Ich sage euch, wenn eure Gerechtigkeit nicht vollkommener sein wird als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr in das Himmelreich nicht eingehen.

Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt worden ist: Du sollt nicht töten; wer aber tötet, soll dem Gerichte verfallen sein. Ich aber sage euch, jeder, der seinem Bruder zürnt, soll dem Gerichte verfallen. Wer zu seinem Bruder sagt: Du Tor! Soll dem Hohen Rate verfallen. Und wer zu ihm sagt: Du Gottloser! Soll dem Feuer der Hölle verfallen. Wenn du also deine Opfergabe zum Altare bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß deine Gabe dort vor dem Altare, geh zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder; dann komm und opfere deine Gabe.

Betrachtung zum Evangelium des fünften Sonntags nach Pfingsten

Ohne innere gute Gesinnung, äusserlich nur die gesetzlichen Handlungen verrichten, ist Gott nicht wohlgefällig. Lieben wir aber Gott und den Nächsten nach der Lehre Jesu, so werden wir jenseits Gerechtigkeit finden. Aus diesem Grunde nun müssen wir auch den Haß und den Zorn gegen unsere Brüder fliehen, da jedes Wort auch bei dem ewigen Richter abgewogen wird. Heimlicher Haß und Groll gegen den Nächsten ist uns Christen schon verboten; größer aber ist unsre Sünde, wenn wir diesen Zorn und Haß durch Schmäh- und Schimpfworte ausdrücken; noch strafbarer machen wir uns vor Gott, wenn wir aus Zorn oder Rache gegen den Nächsten Fluch- und Lästerworte aussprechen und ihm zu schaden suchen.

Nicht bloß böse Handlungen, sondern auch böse Gesinnungen und böse Reden sind Sünde. Wollen wir daher insbesondere über unser Herz wachen, daß wir uns ja nicht dem Zorn ergeben! Der Zorn ist ein häßliches Laster, die Quelle vieler anderer Sünden, verderblich für Seele und Körper. Die Versöhnung mit dem beleidigten Feinde dagegen ist Gott angenehmer, als alle Opfer. Ohne Versöhnung gefallen ihm die Opfer nicht. — Besonders vor der heiligen Kommunion haben wir uns zu prüfen, ob wir Nächstenliebe im Herzen haben. Denn eine Religion, deren Seele die Liebe ist, kann am Fuße des Altars kein rachsüchtiges Herz dulden.

Kirchengebet

O Gott, der Du denen, die Dich lieben, unsichtbare Güter vorbereitet hast; ergieß in unsere Herzen die Anmuthung deiner Liebe, damit wir Dich in Allem und über Alles lieben, und so deiner Verheissungen, die alle Wünsche übersteigen, theilhaftig werden! Amen.

Dämonologie hilft die Kirche zu verstehen: Eine Einführung zum Text von Ann Barnhardt


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Als follow up oder Nachfolgebeitrag nach unserer, leider wenig gelesenen Reihe Am deutschen Wesen mag die Welt genesen, bringen wir wieder einen Text von Ann Barnhardt in der kongenialen Übersetzung von davillatollkuehn.  Für alle, die unsere „deutsche“ Reihe nicht gelesen, nicht zu Ende gelesen oder nicht verstanden haben, hier eine Zusammenfassung:

  1. Joseph Görres stellt in seiner, mit deutscher Gründlichkeit, dargestellten Christlichen Mystik quellenfundierte Fälle von Besessenheit dar.
  1. Aus diesen Fällen geht hervor, dass Menschen und vor allem Geistliche durch folgende Sünden besessen werden können:
    1. Apostasie, d.h. Glaubensabfall und Verbreitung von Häresien
    2. Sakrilegischer Kommunionempfang
    3. Sakrilegische Sakramentenspendung
    4. Blasphemie
    5. Verfolgung der Heiligen, d.h. der gläubigen Katholiken
    6. Kirchenraub
    7. Laster vor allem sexuelles Laster
  1. Da sich die Vorgehensweise der Dämonen oder die Zulassung Gottes nicht geändert haben, so können wir davon ausgehen, dass sehr viele Geistliche besessen sind.
  1. Ihre Besessenheit, d.h. die freiwillige Übergabe durch die Sünde, aber auch durch den Satanskult an die Mächte der Finsternis verursacht einen sehr guten negativen sensus fidei.
  1. Dieser fand in der Entwicklung der Novus Ordo Liturgie seinen Ausdruck, welche wie nichts desakralisierend wirkt und wirkte, zum allgemeinen Glaubensabfall führte und in Antipapst Franziskus ihren bisherigen Höhepunkt fand. 

Soweit die Ergebnisse unserer Görres-Reihe, wie sie in ihrem vierten Teil zusammengefasst wird. Schauen Sie sich doch in der Kirche um! Sie finden die Punkte 2. 1. bis 2.7. bei Ihrem Pfarrer um die Ecke, bei Ihrem Bischof, in Ihrem Ordinariat, bei fast allen Priestern Ihrer Diözese, bei denjenigen, welche Theologie lehren. Seit Amoris Laetitia und ihrer Umsetzung seitens der DBK[1] wurden die Punkte 2 2. und 2 3. amtlich. Wir lesen in dem DBK-Dokument Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche (Seite 6) folgendes:

Anmerkung 351 (zu AL Nr. 305) weist zudem darauf hin, dass man auch in einer Situation, die objektiv irregulär, subjektiv aber nicht oder zumindest nicht völlig schuldhaft ist, „in der Gnade Gottes leben kann, dass man lieben kann und dass man auch im Leben der Gnade und der Liebe wachsen kann“ (AL Nr. 305), wenn man die Hilfe der Kirche und in gewissen Fällen auch die Hilfe der Sakramente bekommt. Auch dies spricht für die Möglichkeit des Sakramentenempfangs in diesen Situationen. Nicht alle Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, können ohne Unterscheidung die Sakramente empfangen. Erforderlich sind vielmehr differenzierte Lösungen, die dem Einzelfall gerecht werden und dann zum Tragen kommen, wenn die Ehe nicht annulliert werden kann. Wir ermutigen in diesem Zusammenhang alle, die begründete Zweifel daran haben, dass ihre Ehe gültig zustande gekommen ist, den Dienst der kirchlichen Ehegerichte in Anspruch zu nehmen, damit ihnen ggf. eine neue kirchliche Heirat ermöglicht wird. Allen, die an den kirchlichen Gerichten arbeiten, danken wir an dieser Stelle für ihren diskreten und seelsorgerischen Einsatz.

[…]

Amoris laetitia geht von einem Prozess der Entscheidungsfindung aus, der von einem Seelsorger begleitet wird. Unter der Voraussetzung dieses Entscheidungsprozesses, in dem das Gewissen aller Beteiligten in höchstem Maß gefordert ist, eröffnet Amoris laetitia die Möglichkeit, die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie zu empfangen.

[…]

Am Ende eines solchen geistlichen Prozesses, dem es immer um das Eingliedern geht, steht nicht in jedem Fall der Empfang der Sakramente von Buße und Eucharistie. Die individuelle Entscheidung, unter den jeweiligen Gegebenheiten nicht oder noch nicht in der Lage zu sein, die Sakramente zu empfangen, verdient Respekt und Achtung. Aber auch eine Entscheidung für den Sakramentenempfang gilt es zu respektieren. […]

Was geht aus diesem widersprüchlichen, nachkonziliaren Gewusel hervor? In der Praxis wohl dies, dass sich die Ehebrecher mit einer bürstenhaarigen Pastoralassistentin zusammensetzen werden, welche sie in dem „Prozess der Unterscheidung“ begleitet, am Ende dessen sie „für sich entscheiden können“, dass sie zu einer sakrilegischen Kommunion gehen können, weil ihr Gewissen sie nicht dabei hindert. So muss man diese Leitlinien, wie Maike Hickson auf onepeterfive angibt,[2] lesen, zumal der Pressesprecher der DBK sich dazu nicht äußern wollte. Erzbischof Koch sagt stolz: „Wir halten an der kirchlichen Lehre fest“, indem wir sie aushebeln. Sowohl-als-Auch, jedoch-aber-wenn-die-pastoralen-Gründe-dafür sprechen, ja, wir kennen es zu Genüge.[3]

Wenn wir also von der Prämisse ausgehen, dass:

  1. es Dämonen gibt,
  2. sie durch die o.a. Sünden in die Menschen einfahren können,

dann

3. müssen wir durch die Umsetzung von AL mit einer Plage von Besessenheit  und Umsessenheit rechnen,

4. welche die Menschen für das nachfolgende Zeitalter der satanischen Religion vorbereiten wird.

Wir haben diese Zusammenhänge schon woanders dargestellt und Amoris Laetitia macht sie verpflichtend. Fassen wir nochmals zusammen:

  • ein Priester (oder Gott sei’s geklagt ein Kommunionhelfer), der wissentlich einem schweren Sünder die Kommunion spendet begeht selbst eine schwere Sünde: Einfallstor für den Satan,
  • ein schwere Sünder, der die hl. Kommunion empfängt, begeht eine schwere Sünde der sakrilegischen Kommunion: Einfallstor für den Satan.

So sieht es objektiv nun mal aus, ganz gleich, wie es die Betroffenen selbst sehen. Gott ist eine objektive Wirklichkeit, der Teufel ist eine objektive Wirklichkeit, die Sünde ist eine objektive Wirklichkeit. Was ist ein sicheres Zeichen der Besessenheit? Odium Dei – Hass auf Gott und alles Heilige, siehe Antipapst Franziskus. Die Zeichen der Besessenheit (possessio) und der Umsessenheit (circumsessio) werden in dem noch vormodernistischen Kirchenlexikon von Wetzer und Welte,[4] wie folgt angegeben:

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Wir lesen also von der Abscheu von allem Heiligen, von Gotteshass, weil diese Personen die Eigenschaften des Dämons annehmen, welcher in ihrem Innern waltet. Nach dieser kurzen Einführung schreiten wir zu dem Text von Ann Barnhardt, welche diesen Zustand beschreibt, sowie die Motive von Bergoglio und seinen Mannen darlegt. Nein, es ist nicht nur Unglauben und der Wunsch nach einem bequemen Leben, für was man keinen Preis zahlen will, siehe die jüngsten Orgien in Rom.[5] Es ist auch der Wunsch durch Gotteshass motiviert die irdische Kirche ein für allemal zu zerstören. Ja, leider ist die Lage der Dinge so, wie sie ist. Gehen Sie selbst nicht unter.

[1] http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2017/2017-015a-Wortlaut-Wort-der-Bischoefe-Amoris-laetitia.pdf http://www.katholisches.info/2017/02/kardinal-marx-und-die-dbk-richtlinien-zu-amoris-laetitia-ich-glaube-dass-einstimmigkeit-herrschte/

[2] https://onepeterfive.com/chaos-german-church-wake-new-pastoral-guidelines/ vgl. https://onepeterfive.com/german-bishops-allow-holy-communion-remarried-now/

[3] Vgl. https://onepeterfive.com/?s=German+Bishops

[4] Wetzer und Weltes Kirchenlexikon oder Encyklopädie der katholischen Theologie und ihrer Hülfswissenschaften, Zweite Auflage, Freiburg 1883, Band II: Basilianer bis Censuren, Kol. 524-525. Online hier zu finden.

[5] http://www.katholisches.info/2017/06/gendarmerie-beendet-homo-orgie-im-vatikan-alkohol-drogen-luxus/ https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2017/06/30/we-have-a-winnah/ https://gloria.tv/article/7TARxk47WiPn2P1ZkcGdrPRBQ  https://gloria.tv/article/8nUBmy99EUGX49gnjdjzpmqWy

 

Spendenaufruf – Juli 2017


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Der Schreiber dieser Zeilen hat kürzlich Podcasts von Ann Barnhardt und Steven Skojec von onepeterfive gehört und ist tief beindruckt. Diese Gradlinigkeit, dieser Mut, diese Frömmigkeit, dieses es einfach fassen können, weil man weiß, wie es geht. Es ist zugleich tief befreiend wie auch tief beschämend solche Menschen zu finden, die wirklich Gott und seine Kirche so sehr lieben, dass sie alles für Ihn aufgegeben haben und sich ausschließlich dieser Tätigkeit widmen.  Man sieht, dass noch Glauben in Israel ist und man fühlt sich weniger verrückt und allein. Als der Schreiber dieser Zeilen mit Bloggen angefangen hat, konnte er noch von seinem Restvermögen leben und dementsprechend mehr und vielleicht auch fundierter schreiben. Jetzt geht er einem Brotberuf nach, der wirklich für ihn in seiner Lage zurzeit optimal ist, dennoch aber einige Zeit in Anspruch nimmt und zeitweise und wenig Schlaf verbunden ist, wodurch leider die kognitiven Fähigkeiten kurzzeitig, so hoffen wir, leiden. Andere Mitarbeiter und Autoren gehen auch ihrem Beruf nach und somit werden wir leider nicht mehr Zeit für Sie haben. Es sei denn jemand von uns wird arbeitslos oder landet im Gefängnis wegen „Hassrede“, „Homophobie“ oder „Beleidigung des Islams“ oder „hassenden, homophoben Islambeleidigung“, wo er wohl mehr Zeit, aber andere Sorgen hätte.

Es ist dennoch gut im Tiefen des Internets geistliche Lichtoasen zu finden, welche von Laienkatholiken betrieben werden, die wirklich auf Gott hören, was immer viel Heroismus und Leidensbereitschaft mit sich bringt, wovon z.B. das Leben von Hilary White zeugt. Aber so ist es nun mal. Jemand muss leiden und von Gott vielfältig geprüft werden, um den anderen davon, „was er dort gesehen hat“ mitteilen zu können. Warum machen es keine Priester? Weil wir keine haben. Deswegen.

Im Gegensatz aber zu Ann Barnhardt, Hilary White oder Steven Skojec wollen wir weder nur unsere persönlichen Erlebnisse oder Ansichten mitteilen, noch ein Nachrichtenportal starten, sondern vor allem katholische Glaubenslehre weitergeben mit allen Fußnoten, Zitaten, Quellenangaben und Finessen, die notwendig sind. Denn im deutschsprachigen Raum ist die traditionelle, unverkürzte Lehre der Kirche wirklich kaum irgendwo anzutreffen und schon gar nicht im Internet. Die englischsprachigen Katholiken haben es da wirklich viel leichter.

Um die Lehre der Kirche mitteilen zu können, muss man jedoch verschiedene Bücher kaufen, vieles aus USA oder Großbritanien importieren, manches antiquarisch erwerben, um alls dies hier auf diesem Blog verarbeiten und mitteilen zu können.  Deswegen brauchen wir Ihre Unterstützung, um es verwirklichen zu können.

Der Schreiber dieser Zeilen spürt seit längerer Zeit den Ruf sich mehr diesem Blog zu widmen und außer den polemischen Beiträgen und Hiobsbotschaften aus Rom auch Beiträge aus dem geistlichen Leben, zur Herzenserwärmung zu posten. Wie man aus den Diskussionen z.B. auf katholisches.info entnehmen kann, gibt es dort Poster, welche theologisch überragend gebildet sind, andere urteilen nur ihrem Gefühl nach, weil sie nirgendwo nachlesen können, wie es um die Lehre der Kirche wirklich steht. Nicht jeder ist wirklich in der Lage, durch Selbststudium sich alles anzulesen. Man braucht schon eine Anleitung und Begleitung.

Bei all unseren Unternehmungen zählt letztendlich unser eigenes Seelenheil. Nicht das von Papst Franziskus, den Gott schon richten wird. Die gängige Einstellung eines Laienkatholiken hingegen lautet:

„Die [Geistlichen] sollen es machen!“

Der deutsche oder österreichische Katholik fügt noch hinzu:

„Die leben ja von meiner Kirchensteuer!“

Ja, das tun sie. Ja, Sie haben wirklich nichts davon, aber schminken Sie es sich ab, dass sie etwas für Ihr Seelenheil tun werden. Sie werden es nicht, denn sie sind fast alle ungläubig oder schlechthin zu feige. Siehe die Haltung der DBK zur Homo-Ehe. Wenn Sie als Kardinal oder Bischof ein „Mann ohne Eigenschaften“ sind, ohne Ansichten und/oder sehr erpressbar, dann schauen Sie nur woher der Wind weht. Politisch wie kirchlich. Und warum gibt es keine anderen Prälaten? Weil die nachkonziliare Kirche eine Negativselektion betrieben hat. Männer, die fromm, integer, heterosexuell, rechtschaffen und intelligent waren, kamen gar nicht weiter. Viele haben freiwillig das Seminar verlassen oder suchten nach dem Theologiestudium woanders Arbeit. Womit musste man den fehlenden Bestand aufstocken? Mit Quotenfrauen und Quotenschwulen (sorry!), im Falle der Priester mit den Letzteren. Wir haben es also mit einer multi-kulti-rosa-roten Gremienrepublik der Berufskatholiken geistlichen Standes oder auch nicht zu tun, welche uns alle immer tiefer in die Apostasie führen und letztendlich für den Untergang so vieler Seelen verantwortlich sind. Von diesen Menschen haben Sie wirklich keine katholische Wahrheit zu erwarten, denn erstens kennen sie diese nicht, wie denn? Rahner, Ratzinger, Küng, Congar, de Lubac und wie sie alle heißen, vermitteln kein depositum fidei. Und sollten da Spuren von Verständnis vorhanden sein, wohin der nachkonziliare Katholizismus führte, dann sind sie alle viel zu sehr in all das verstrickt, um integer zu sein. Denn sie müssten alles aufgeben, Buße tun, sich als Einsiedler irgendwo niederlassen und hoffen, dass Gott sich ihrer doch am Ende erbarmt. Was ist Häresie? Ermordung von Seelen und ihr Verderbnis im ewigen Höllenfeuer. Diese Menschen, der auf diesen Leim des nachkonziliaren Relativismus und der Allerlösung reingefallen sind, werden doch spätestens in der Todesstunde wissen, wie falsch das alles war und wie falsch sie gelebt haben, auch wenn ein katholischer Bischof, selbst schwul, ihre „Homo-Ehe“ segnete Sie werden in der Hölle landen, in den ewigen Qualen, weil sie auf solch einen Pfarrer, Bischof, Theologieprofessor etc. gehört haben. Der letztere, der Theologe ist aber primär schuld und er wird die Konsequenzen seiner Lehre in aller Ewigkeit tragen. Daher die Heiligkeit der Kirchenväter und Kirchenlehrer, daher die Verderbnis der Heresiarchen, d.h. der Erfinder von Häresien. Gott ist sehr gerecht und auch sehr streng.  Dass er uns aber alle noch am Leben lässt, zeugt von seiner Güte.

Deswegen ist die Chance, dass Sie jetzt 50 Jahre nach dem großen Meteoriteneinschlag, auch Vat. II genannt, irgendwo katholische Lehre vermittelt bekommen, sehr gering.

Unterstützen Sie uns, dann haben Sie etwas davon. In diesem Leben und in der Ewigkeit. Amen.

Wir bitten Sie um Ihre Spende!

 

Unsere Kontonummer lautet:

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Zusatz: Tradition und Glauben

„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (4 von 4)


Bonifatius

Novus Ordo – ein Werk von besessenen Geistlichen?

Wir haben auf diesem Blog mehr als einmal die Frage gestellt, wie es möglich sei, dass die nachkonziliaren Reformen dermaßen gründlich und effizient die Kirche zerstörten. Als wüsste jemand ganz genau, wo man den Hebel anzusetzen habe oder die Schraube drehen sollte, damit der Welt durch die Kirche weniger Gnade und Heiligung zukommt. Wie wir aus der gegenwärtigen exorzistischen Praxis wissen, wirkt wirklich all das antidämonisch, was nach dem Konzil abgeschafft wurde. Man lese beim Fall Klingenberg nach. Es handelt sich um:

  • Die Gebete zum Erzengel Michael
  • Verehrung der Jungfrau Maria
  • Kruzifixe
  • Weihwasser
  • Knien
  • Rosenkranz
  • Prolog des Johannesevangeliums
  • Und vieles, vieles mehr.

Der Prolog des Johannesevangeliums (J 1, 1-14), das Schlussevangelium der Tridentinischen Messe, bildet, wie vielleicht nicht alle wissen, einen festen Bestandteil des großen Exorzismus, sodass es als erstes Evangelium, nach Psalm 53 und den nachfolgenden Gebeten gebetet wird.[1] Da das Rituale romanum erst im Jahre 1614 als für die ganze Kirche verbindlich kodifiziert wurde, die Exorzismen aber auch vorher stattfanden, so muss man davon ausgehen, dass das im Rituale festgehalten wurde, was besonders antidämonisch wirkt und was die Exorzisten im Laufe der Jahrhunderte ausprobieren konnten.

Warum hasst der Teufel den Johannesprolog? Weil er die Menschwerdung Gottes beschreibt. Satan kann es nicht aushalten, dass sich Gott mit dem Menschen, der ontisch unterhalb der Engelshierarchie steht, verbunden hatte und dass die menschliche Natur seine Engelsnatur besiegt hatte. Das Schlussevangelium wurde zwar erst durch Papst Pius V. in das Missale verbindlich für die ganze Kirche eingefügt. Aber, wie Michael Fiedrowicz angibt,

„wurde hierdurch nur ein Brauch geregelt und kodifiziert, der schon weitaus älter war. Das Schlussevangelium findet sich erstmals 1256 in den Missalien des Dominikaner-Ordens, wo es der Priester nach der Privatmesse bei Ablegen der Paramente oder auch anschließend sprach. Der Brauch der Verlesung verbreitete sich im 13. Und 14. Jh., insofern viele Gläubige nach der Messe verlangten, diesen Prolog zu hören, dem zunächst eine besondere Segnungsfunktion zuerkannt wurde. Der darüber hinaus aber auch von seinem Inhalt her bestens geeignet war, zum Abschluss der Opferfeier noch einmal den Glauben an das göttliche Wort, seine Menschwerdung und sein Wirken voll Gnade und Wahrheit dankbar zu bekennen“.[2]

Da Prof. M. Fiedrowicz nolens volens trotz allem dem nachkonziliaren Mainstream angehört, so verwendet er eine Wortwahl, die wir doch ein wenig übersetzen müssen.

  • Der Johannesprolog ist also als Schlussevangelium spätestens 1256 nachweisbar, da man damals aber recht spät etwas aufschrieb, da Pergament/Papier sehr teuer war – noch dazu waren die Missale mit Buchmalereien verziert -, so muss man davon ausgehen, dass dieser Brauch viel früher stattfand.
  • Warum „verlangten“ Gläubige danach? Weil sie eine heiligende Wirkung spürten, vielleicht eine antidämonische.
  • Da die Exorzismen zu den Benedictiones – d.h. den Segnungen der Kirche sensu lato gehören, indem sie die Adiurationes – Beschwörungen bilden,[3] so kann man nicht ausschließen, dass es sich bei den „Segnungsfunktionen“ um Exorzismen handelte.

Michael Davies gibt in seinem monumentalen Werk Pope Paul’s New Mass,[4] welches interessanterweise nicht auf Deutsch übersetzt wurde und bezeichnenderweise nur in einer einzigen deutschen Universitätsbibliothek (Tübingen) aufzufinden ist, den folgenden Verlauf der Abschaffung des Schlussevangeliums an:

  1. Pius XII ordnete mit seinem Dekret De Rubricis ad Simpliciorem Formam vom 23 März 1955 an, dass das Schlussevangelium nicht:
    1. bei der dritten Messe an Weihnachten
    2. bei der Messe vom Palmsonntag

gebetet werden sollte.

  1. Diese Anordnung wurde von Johannes XXIII mit seinem Motu proprio Novum Rubricarum vom 26 Juli 1960 ratifiziert.[5]
  1. Die Instruktion Inter Oecumenici der Heiligen Ritenkongregation zur ordnungsgemäßen Durchführung der Konzilskonstitution  über die heilige Liturgie Sacrosanctum concilium vom September 1964 bestimmt[6] aber im Punkt 48 (Messordo):

j) Das letzte Evangelium entfällt; die Leoninischen Gebete werden abgeschafft.

Interessanterweise wirken die Leontinischen Gebete, die nach der stillen Messe gebetet wurden, ebenfalls antidämonisch. Interessanterweise wurde die Kniebeuge beim Credo bei den Worten Incarnatus est – „Hat Fleisch angenommen“ auch verboten.[7]

Wie kann aber ein Mensch, sei er auch ein kommunistischer Agent, ein CIA-Mann, ein modernistischer Gelehrter einen dermaßen guten umgekehrten sensus fidei entwickeln, dass er ganz genau weiß, was abzuschaffen ist, weil es antidämonisch wirkt. Das ist doch ein übernatürliches Wissen im Sinne der occulta, d.h. der verborgenen Dinge, welche das Rituale romanum als ein Zeichen der Besessenheit darstellt.[8] Woher dieses destruktive liturgische Antiwissen, welches mit der Liturgiereform überliefert wurde? Ein Evangelium mehr oder weniger, eine Kniebeuge hier oder dort macht doch „den Kohl auch nicht fett“, könnte man sagen. Ja für uns ist es belanglos, aber für die Dämonen wohl nicht. Wenn es sie nicht gibt, dann ist es doch gleich, was man betet und was man nicht betet. Wenn es sie aber gibt, dann muss es Dinge geben, welche ihnen schaden oder welche ihnen zuträglich sind.  So einfach ist das.

Wenn es also Dämonen gibt und sie die Menschen in Besitz nehmen können um ihre Agenda zu verwirklichen, dann wäre der beste Weg, die Kirche zu zerstören, diese Priester zu besitzen und ihnen eine hohe kirchliche Karriere zu ermöglichen. Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass Bergoglio besessen ist.[9] Wie ist es aber mit anderen nachkonziliaren Päpsten, Theologen, Periti und Würdenträgern? Ja, es ist durchaus möglich, wenn man von den Wirkungen auf die Ursachen (ex effectibus) schließt.  Interessanterweise sehen fast alle uns bekannten Autoritäten: Bischofsberger, Poulain und Görres den Übergang zwischen Umsessenheit und Besessenheit als fließend an. Der Mensch kann sich unter dem Einfluss eines Dämons befinden und besessen sein, ohne dies zu wissen. Bei der Besessenheit ist es sogar recht lange der Fall, da der Teufel es nicht zulässt, entdeckt zu werden. Bei den Besessenen, welche nicht den Weg der Bekehrung bestreiten, kann es sehr lange keine Manifestationen geben. Sie können normal kommunizieren, beichten und ein normales Leben führen. Bei all diesen Dingen ist es wichtig festzuhalten, dass die Besessenheit oder Umsessenheit keine Krankheit oder kein physikalischer Zustand ist, welcher immer mit den richtigen Instrumenten feststellbar ist.  Es spielen hier drei Willen eine Rolle:

  1. Der Wille Gottes
  2. Der Wille des Teufels
  3. Der Wille des Menschen

Will der Mensch nicht umkehren, dann hält ihn der Teufel mit Zulassung Gottes fest. So einfach ist es.

Wodurch wird ein Mensch besessen?

In den häufigsten Fällen durch die eigene Sünde, durch welche er ein Band mit dem Teufel knüpft.  Geben wir doch Görres selbst das Wort:

„Die Sünde also ist in der Regel das eigentliche und wahre Band, in dem diese Verhältnisse [des Menschen zu dem Dämon] sich knüpfen; und in diesem Sinne sagt der hl. Augustin: »Die feindliche Macht gewaltig und unterjocht niemand, außer durch die Gemeinschaft des Vergehens; und wieder: Die Dämonen können niemanden besitzen, außer den, welchen sie zuvor betrügerisch hintergangen.« (De civ. X c. 22 und IV. c. 32)“.[10]

Durch eine schwere Sünde lässt Gott also Besessenheit zu, so Görres und andere. Welche Sünden sind es aber?

Apostasie und sakrilegische Kommunion

„Die Vergehen, die am häufigsten in solcher Weise [durch Besessenheit Red.] gestraft werden, sind daher jene, die gegen Gott selbst verübt werden. So berichtet Cyprianus: viele seien zu seiner Zeit besessen worden, die vom Glauben abgefallen; da diese das Licht [des wahren Glaubens] nicht gewollt, führte dieser Abscheu sie ganz natürlich in Rapporte [Görres verwendet diesen Begriff zur Kennzeichnung der Verbindung des Menschen mit dem Dämonen Red.] mit dem Geiste der Finsternis. Derselbe fügt hinzu: Männer und Frauen seien von diesem Übel befallen worden, weil sie ohne gehörige Vorbereitung durch Beichte und Reue, zu dem Tische des Herrn hinzugegangen.« (De lapsis aus Ruadra, L. 4. c. 7)“

Die Stelle aus Cyprian von Karthago, die Görres wohl hier anführt, lautet wie folgt:

„Wie viele werden täglich von unreinen Geistern erfüllt, indem sie keine Buße tun und die Schuld ihres Verbrechens nicht bekennen! Wie viele werden bis zu geistiger Umnachtung verblendet und mit Raserei und Wahnsinn geschlagen! Doch es ist nicht nötig, das Ende einzelner zu erzählen, da bei dem mannigfaltigen Verderben, das über die Welt hereinbricht, die Strafe für die Sünden ebenso verschiedenartig ausfällt, wie die Menge der Sünder zahlreich ist.“ (De Lapsis cap. 26)[11]

Sakrilegische Sakramentenspendung

Weiter führt Görres ein Beispiel eines besessenen Priesters aus den Heiligenakten des hl. Johannes Gualbertus an:

„Ein besessener Priester, hoher Körpergestalt, wurde aus Romandiola nach Valumbrosa gebracht, und dort beschworen [Exorzismen unterzogen Red.]. Vom Exorzisten gefragt:  »Wie er [der Dämon] so verwegen gewesen, in Christi Priester zu fahren«? Erwiderte er: »Auf Gottes Geheiß habe ich diesen ergriffen, halte ihn und werde ihn halten, bis er sein verdientes Ende genommen«. Als der Beschwörer [Exorzist] darauf bestand, dass er ausfahre und dem hl. Geiste Raum lasse, rief er: »Ich will nicht und kann nicht; denn dieser ist durch Gottes Zulassung mein!« [Exorzist:] »Wie wagst du Vermaledeiter das zu sagen: Ist er nicht Gottes Geschöpf und ein Priester des Herrn?« »Es wird sich ausweisen«, erwiderte der Dämon. […] »Dieser muss untergehen, denn er hat einen Menschen umgebracht, und die göttlichen Sakramente gotteslästerlich mit unzerknirschten Herzen, ohne Beichte und Lossprechung, Anderern zu reichen, und sie selbst zu nehmen sich nicht gescheut.« […]“[12]

Der Priester wurde nicht befreit und nachdem er das Kloster des Heiligen verlassen hatte, vom Dämon erwürgt.[13]

Blasphemie, Verfolgung der Heiligen und Kirchenraub

Auch Blasphemie wird mit Besessenheit bestraft,[14] ebenso wie die Versündigung an den Heiligen.[15]

„Offener Diebstahl, am meisten Kirchenraub, besonders gar von Priestern ausgeübt, wird daher ebenfalls in solcher Weise heimgesucht. Im Leben des Abtes Euthymius erzählt Paulus, ein von der Besessenheit geheilter Mönch, wie diese an ihn gekommen. Als er Diakon im Kloster geworden, habe der Geiz, etwas zu besitzen, ihn angewandelt; und er sei Raths geworden, einige der heiligen Gefäße sich anzueignen. Er habe deswegen die Schlüssel vom Altare genommen, und den Vorsatz ausgeführt […].“[16]

Ein (sexuelles?) Laster

Aber nicht nur der Kirchenraub kann Besessenheit verursachen, sondern wohl auch die sexuellen Sünden, welche Görres nicht beim Namen nennt.

„Überhaupt aber ist bei allen Lastern die Befreiung häufig an die Besserung von denselben geknüpft; und das Übel kehrt wieder, wenn diese sich versäumt. Der Bischof Altmann in Passau heilte in solcher Weise einen besessenen Kleriker; sagte ihm aber dabei voraus: dass wenn er wieder in das Laster verfalle, wegen dessen er besessen worden, auch die Strafe abermal über ihn kommen werde. Er gebietet ihm deswegen, im Kloster mit den Brüdern ein besseres Leben zu führen. Später bitten die Brüder den Bischof, dass er ihn zum Priester weihe; dieser aber erwidert: dass es ihm nicht gedeihen werde. Zuletzt jedoch gibt er den Brüdern nach, und weiht ihn wirklich; fügt jedoch abermal die Warnung bei: er werde Gottes schrecklichem Urteil nicht entgehen, wenn er das Laster nicht einstelle. Einige Jahre hütet der Gewarnte sich wohl; nach deren Verlaufe verfällt er aber wieder in dasselbe Laster, und wird sogleich besessen. Der Heilige erbarmt sich seiner, und befreit ihn abermal, zum drittenmal ihn warnend. Der Mönch, gewizigt, enthält sich eine Zeit lang. Als aber der Bischof gestorben war, gibt er wieder sich der Sünde hin. Nun nimmt der unreine Geist sieben andere, die ärger sind denn er; sie fahren ein in ihn, peinigen ihn Tag und Nacht, und nötigen ihn, seine Schande selbst vor aller Welt auszurufen. Er wird gefesselt, endlich zwar durch die Gebete der Brüder befreit; stirbt aber am dritten Tage mit allen Heilmitteln der Kirche versehen“.[17]

Um welches Laster, dessen man sich enthalten kann, es sich handelt, bleibt uns verborgen. Wir tippen aber entweder auf Masturbation oder auf Sodomie, denn, wenn dieser Mönch, zu seiner Schande gezwungen wurde, diese Sünde auszurufen, so muss es sich um etwas Substantielles gehandelt haben.

Soweit Görres. Nehmen wir für einen Moment an, dass es sich hier um keine Spinnereien, keine ausgedachten, frommen moralisierenden Legenden, um keine literarische Fiktion, sondern um Tatsachenberichte handelt. Nehmen wir ferner an, dass sich weder der modus operandi Gottes, der die Besessenheit zulässt, noch der modus operandi der Dämonen, welche in den Sünder einfahren und von ihm Besitz ergreifen, geändert hat. Wenn wir diese Prämisse der Unveränderlichen annehmen, dann muss es heutzutage massenweise Besessene geben und auch besessene Priester und höher. Dass es Epidemien der Besessenheit gibt, lässt sich sogar in der weltlichen Presse nachlesen.[18] Die Anzahl der Exorzisten erhöhte sich bspw. in Polen innerhalb der Jahre (1998-2013) von 4 auf 120 und sie alle haben zu tun,[19] wobei der Leidensweg eines Besessenen wirklich lange dauert, bis er den richtigen Exorzisten findet. Wenn also:

  1. Die Anzahl der Besessenen objektiv steigt,
  2. So muss doch auch die Anzahl der besessenen Priester steigen.

Wir haben doch seit Jahrzehnten die von Görres beschriebenen Sünden und wohl nicht nur diese bei unseren Geistlichen im Übermaß:

  1. Sünde als solche.
  2. Apostasie und Häresie in jedem erdenklichen Ausmaß
  3. Sakrilegische Kommunion
  4. Sakrilegische Sakramentenspendung
  5. Blasphemie
  6. Verfolgung der „Dunkelkatholiken“ und „Fundamentalisten“
  7. Kirchenraub wie die nachkonziliare Verschleuderung der Paramente und anderen Kirchenbesitzes, Zweckenteignung der Kirchen etc.
  8. Sexuelle Sünden jeglicher Art.

Wenn wir all die o.a. Punkte betrachten, dann muss die Anzahl der besessenen Kleriker immens sein. Franziskus kann ja kaum den Mund aufmachen, ohne eine Blasphemie auszuspeien. Aber dieser Zustand des Klerus währte schon lange vor dem Konzil, da die den Dämonen konformen Konzilsreformen ja vor dem Konzil vorbereitet wurden.

Das Barnhardt-Axiom

An dieser Stelle schreiten wir zum Barnhardt-Axiom, welches nach der vorangegangenen dämonologischen Einführung nun die Zusammensetzung unserer Bischofskonferenzen, der römischen Kurien und des Kardinalskollegiums erklärt. Das Barnhardt-Axiom, von unserer Mitstreiterin Ann Barnhardt entworfen, lautet im Original wie folgt:

The fact that a given person is holding or seeking high-level public office is, in and of itself, proof that said person is morally and/or psychologically UNFIT to hold public office.

Die Tatsache, dass eine konkrete Person ein hohes öffentliches Amt inne hat oder anstrebt, beweist an sich und durch sich, dass die besagte Person moralisch und/oder psychologisch UNFÄHIG ist, dieses öffentliche Amt zu bekleiden.

Bevor einige an dieser Stelle zu verneinen anfangen, weil diese Definition sie irgendwie trifft, fassen wir hier zusammen:

  • Es handelt sich um tatsächliche Personen.
  • Es handelt sich um hohe öffentliche Ämter. Um keine Stellen der Privatwirtschaft also.
  • Es handelt sich um Personen, die dieses Amt bereits inne haben.
  • Oder es anstreben.

Fällt denn ein Bischof, Erzbischof oder Kardinal der katholischen Kirche unter das Kriterium eines high-level office, eines hohen öffentlichen Amtes? Ja, durchaus. Schauen wir uns einmal um:

  • Bergoglio,
  • Paglia
  • Marx
  • Koch
  • Bode
  • Schönborn
  • Wollen Sie wirklich mehr?

Mit der Politik wollen wir gar nicht erst anfangen:

  • Kohl
  • Schröder
  • Merkel
  • Putin
  • Bush
  • Clinton
  • Obama
  • Trump
  • Wir geben es auf, weil die Liste unendlich sein kann.

Ist es denn nicht immer so gewesen? Wir hoffen nicht, denn in der Politik mit ihrer immerwährenden Unmoral richtet man sich nach den moralischen Kriterien der Mehrheit, die mal höher (Innozenz III.), mal niedriger (Alexander VI.) ausfallen kann. Je unmoralischer die Zeit, z.B. die Kaiser nach Nero, desto unmoralischer die Herrschenden und vice versa. Ohne ein Sinngefüge und die moralische Ausrichtung verkommt doch alles. Und deswegen ist die theoretische und praktische Entmachtung Gottes durch die Französische Revolution 1789 so verhängnisvoll gewesen, weil sich seitdem jeder seine moralische und rechtliche Ordnung selbst schafft. Diese Lehre ist leider durch das Vat. II in die Kirche eingedrungen und treibt unter Franziskus und Amoris Laetitia seine unmoralischen Blüten. Aber Gott ist Gott und wird seiner nicht spotten lassen. Die Strafe wird kommen und sie wird schrecklich ausfallen. Was sollen Sie tun? Gehen Sie beichten, tun Sie irgendwelche Sühnewerke und hören Sie damit auf sich damit zu entschuldigen, dass die von der Kirchensteuer lebenden Kleriker noch viel schlimmer sind  als Sie. Ja, das sind sie, aber Sie werden für Ihre eigenen Sünden und Unterlassungen gerichtet werden, nicht für die der Anderen. Freuen Sie sich, dass Sie so viel geistliche Literatur in der deutschen Sprache zur Verfügung haben und auch viele theologischen Werke. Sie können von vielem zehren, wovon andere Nationen nur träumen können. Eine Generalbeichte ist auch zu empfehlen, denn der islamische Terrorismus kann jederzeit und überall auch in Deutschland zuschlagen und Sie sollen im Gnadenstand sterben. Amen.

[1] Rituale romanum, Roma 1944, 330.

[2] Fiedrowicz, Michael, Die überlieferte Messe. Geschichte. Gestalt. Theologie, Mühlheim 2011, 122-123.

[3] Müller, Theologia moralis, Vol. III, Wien 1895, 539-542.

[4] Davies, Michael, Pope Paul’s New Mass. Liturgical Revolution. Volume Three, Kansas City: Angelus Press 20094. Muss leider in den USA bei amazon.com bestellt werden. Aber es lohnt sich, trotz der Lieferzeit bis zu 6 Wochen.

[5] Davies, 13.

[6] Davies, 31-32.

[7] Davies, 325. Vgl. https://www.remnantnewspaper.com/Archives/archive-2007-0430-waiting_for_the_universal_indult.htm http://www.catholictradition.org/Eucharist/revolution10.htm

[8] Rituale, Titulus XI. Caput 1., Punkt 3., 326.

[9] https://traditionundglauben.wordpress.com/2017/01/20/ann-barnhardt-und-die-lage-der-dinge/ https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/11/24/warum-papst-franziskus-die-abtreibung-banalisiert-oder-das-umgekehrte-opfer/

[10] Görres, J., Christliche Mystik, Achtes Buch: Die Besessenheit  [Bd. 4.1], Regensburg 1842, 91.

[11] Kapitel 25 De lapsis ist auch sehr interessant:

[12] Ebd., 92-93. Die zitierte Quelle ist: Hieronymus Radiolensis, Miracula S. Joannis Gualberti,  s. 388. Auch darin zu finden: PL 147, 811-960.

[13] Görres, 94.

[14] Görres, 94. Primärquelle: Hieronymus Radiolensis, ebd. p. 412.

[15] Görres, 94. Primärquelle : Acta Sanctorum 28 Julii, p. 528.

[16] Görres, 95-96. Primärquelle : Vita Scti. Euthym. Magni Abbat 20. Januar., p. 324.

[17] Görres, 99. Primärquelle: Vita b. Altmanni, Episc. Confess. A.S. S. Augusti, p. 383.

[18] http://www.news.com.au/lifestyle/parenting/school-life/dozens-of-children-from-elsa-perea-flores-school-in-peru-in-outbreak-of-contagious-demonic-possession/news-story/2d5172b98a69028bd61f8c8b2bfd8209 http://www.mirror.co.uk/news/world-news/exorcist-reveals-how-tell-someone-8030769 http://www.mirror.co.uk/news/weird-news/22-schoolgirls-suffered-mass-demonic-8405568 http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/26/urgent-need-for-more-exorcists-as-increasing-number-of-people-da/ http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/26/leading-us-exorcists-explain-huge-increase-in-demand-for-the-rit/ https://agensir.it/chiesa/2016/12/04/exorcists-in-italy-and-in-the-rest-of-the-world-the-priests-engaged-in-the-extremely-difficult-fight-against-the-devil/

[19] http://natemat.pl/80661,egzorcysta-potrzebny-od-zaraz-w-polsce-dynamicznie-rosnie-liczba-egzorcystow-rownie-szybko-wzrasta-zainteresowanie-ich-pomoca