Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (4 von 4). Gewissheitsgrade und Zensuren.


Bonaventura 1

Positive Darstellung der Gewissheitsgrade und der Zensuren

Um die Gewissheitsgrade und die Zensuren noch deutlicher darzustellen, haben wir die u.a. Tabellen entwickelt.[1] Bevor diejenigen unserer Leser, die zu Skrupeln neigen oder ihren Glauben sehr ernst nehmen, sich durch die Bezeichnung „Todsünde“ erschrecken lassen, sei an dieser Stelle gesagt, dass zu einer Todsünde: (a) Bewusstsein und (b) Freiwilligkeit notwendig ist, sodass die Qualifikation der Todsünde im Kontext der Glaubenslehre nur einen ausgebildeten Theologen betreffen kann. Wenn ich es wirklich nicht besser weiß und Unsinn rede, dann ist es keine schwere Sünde, sondern eine leichte, da sie die Menschen intellektuell und später auch anders schädigt. Weiterlesen!

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (3 von 4) Theologische Gewissheitsgrade


Bonaventura 1

Gewissheitsgrade und notae theologicae

Im Abschnitt „der Gegenstand der kirchlichen Lehrgewalt“ lesen wir bei Diekamp-Jüssen:

„Die kirchliche Lehrgewalt und ihre Unfehlbarkeit erstreckt sich auf die gesamte Offenbarungswahrheit und alles, was zu dieser in innerer Beziehung steht“.[1]

Was bedeutet das? Dass verbindlich das zu glauben ist, was die Kirche als verbindlich zum Glauben bestimmt. Und „was bestimmt sie als verbindlich zu glauben“ oder anders gefragt:

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (2 von 4). Gibt es Ausweg?


Bonaventura 1

Gibt es einen Ausweg?

Wenn Sie nicht durch irgendein unverdientes Privileg der Vorsehung nach der akademisch-theologischen Vorbildung an die richtigen, lateinischen Bücher zu der richtigen Zeit kommen sollten, dann werden Sie wirklich niemals intellektuell aus der nachkonziliaren Matrix herauskommen können, weil alle Ebenen Ihres theologischen Denkens durch das Theologiestudium verseucht worden sind.

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (1 von 4) Theologische Lage.


Bonaventura 1

Die vorliegende Beitragsreihe dient als Vorbereitung zu unserer Reihe, in der wir darlegen möchten, warum Bergoglio ein Antipapst ist. Da dies ein theologischer Blog ist, in welchem theologische Fachbegriffe verwendet werden, so müssen diese dem Leser zuerst vorgestellt werden, damit er weiß, was wir meinen. Sie brauchen sich aber, lieber Leser, nicht schlecht zu fühlen, da die u.a. notae theologicae kaum jemand kennen wird, der Theologie studiert und sogar promoviert hat. Weiterlesen!