Welche Kirche braucht der deutsche Staat? Eine die Gegenwerte vermittelt.


Duerer_Karl_der_Grosse

Dieser Eintrag entstand einige Tage vor dem Terroranschlag  in München und wir freuen uns, dass wir vor diesem tragischen Ereignis unseren  Beitrag über die 9 Herz-Jesu-Freitage und über den guten Tod veröffentlichen konnten. Den Opfern von München hat es wahrscheinlich nichts gebracht, aber wir können für sie das Totenoffizium beten. Wir werden sicherlich noch dazu kommen dieses Totenoffizium noch oft für verschiede Terroropfer in Europa und woanders auch zu beten. Der Schreiber dieser Zeilen stellte sich seit Langem die Frage, warum Deutschland so lange von Terrorangriffen verschont geblieben ist und ging davon aus, dass die die Regierung-Merkel irgendwie davon freikaufen konnte. Damit scheint es aber vorbei zu sein. Also beichten wir oft, leben im Gnadenstand, führen die 9 Herz-Jesu-Freitage durch, wer es noch nicht getan hat, denn mehr können wir, was die eigene Todesvorbereitung anbelangt, wirklich nicht tun.

 Das Staatskirchentum in Deutschland

Die Verquickung des Staatskirchentums in Deutschland und in Österreich ist zwar zu beklagen, aber es ist nun mal eine Tatsche. Eigentlich ist es in der Geschichte des Christentums keine Neuheit, dass die Kirche die Stütze der Gesellschaft bildet und mit dem Staat mitregiert. Seit der Ära Konstantin versuchte die Kirche einen Gottesstaat zwar zu meiden, aber ein mehr oder minder entwickeltes Staatskirchentum war immer schon vorhanden. Interessanterweise konnte die Westkirche aufgrund des Primats des Papstes und des späteren Kirchenstaates auch ihre politische Eigenständigkeit viel länger als die Ostkirche wahren, welche einem Cäsaropapismus unterlag  und, wie in Russland immer noch der Fall, zu einer Agenda des Staates wurde. Durch die jahrhundertlang ausgefochtene Gregorianische Reform, welche eigentlich das ganze Mittelalter beherrschte, kämpfte die Kirche mit den Ziel dem Staat die moralischen Maßstäbe darzustellen und manchmal zu diktieren zu können, siehe Dictatus Papae. Die Kirche kämpfte also darum keine staatliche Agenda zu werden und somit nicht vom politischen Tagesgeschäft beeinflusst zu werden und ihm unterzugehen. Dies gelang auf dem Wege die Investitur der Bischöfe, die auch Landesherren und so gesehen Diener des Staates waren, vom Papst und nicht vom Kaiser vornehmen zu lassen.

„Denn  hat erst der Staat das Sagen“, das wusste man aus der Vergangenheit, „so wird er einen jeden christlichen und sonstigen Wert so aushöhlen und umändern, wie es ihm passt“.

Man hielt dagegen und es gab Märtyrer. Interessanterweise steht die deutsche oder deutschsprachige Geschichtsschreibung auch die kirchengeschichtliche irgendwie traditionell in der Schuld des Staates, nicht der Kirche, was man wirklich von den Briten oder Amerikanern und von anderen Nationen wirklich nicht sagen kann. Der Deutsche ist irgendwie genetisch staattreu, was man wohl nicht ändern kann. Daher hat ein deutscher Katholik meistens instinktiv kein Problem damit, dass der Staat, auch „das Miteinander“ genannt, gegenüber der Kirche die übergreifende Einheit bildet. Dem 30-jährigen Krieg, dem Cuius-regio-eius-religio, dem Kirchenkampf, dem Dritten Reich und der DDR zum Trotz. Die Gene sind halt stärker. Vielleicht ist diese Diagnose nicht 100% zutreffend, denn es gibt auch in Deutschland einige meist süddeutsche Inseln eines katholisch, Antipreußentum, aber diese Einstellung ist in den Massmedien, in den Ordinariaten, in den Akademien, auf den Universitäten nicht vorhanden.  Da geht es um den Staat und um ihn allein.

Was liefert also die katholische Kirche Anno Domini 2016 dem Staat in Deutschland?

  • Religionslehrer, welche die staatliche Agenda in ihrem Unterricht umsetzen.
  • Akademische Lehrer, welche die staatliche Agenda in ihrem Unterricht umsetzen.
  • Bischöfe und Priester, welche ebenfalls diese Agenda umsetzen und als Wahlhelfer, hauptsächlich für die CDU/CSU dienen.
  • Sozialdienstleister aller Art. Manchmal gefügiger und billiger als der Staat und andere privaten Dienstleister, z.B. Orden.
  • Brain-Pool für die Regierenden.
  • Nachwuchsorganisation für Politiker.
  • Renten- und Aussonderungsstelle für ehemalige Politiker.

Dieses System funktioniert prächtig seit die Volkparteien an der Macht sind, d.h. seit 1945. Dieses System funktioniert aber nur äußerlich gut, weil es äußerst  pragmatisch ist und sich an keinen moralischen Werten richtet. Die Verfassung ist ja rein rechtspositivistisch. Sie kann jederzeit in eine Scharia-Islamische-Republik Deutschland umgewandelt werden, wenn die nötige Stimmmehrheit stimmt. In diesem System geht es nur um die eigene Stelle und damit alles ruhig bleibt. Dieses System verliert seine Funktionsfähigkeit, wenn entweder eine Partei an die Macht gerät, welche die Kirche nicht braucht oder eine Religionsgemeinschaft, beispielsweise der Islam, den ganzen Staat übernimmt. Dann braucht man keine Kirche mehr.

„Bis dahin bin ich in Rente“, denkt sich Kard. Marx und pafft seine Zigarre.

 „Wenn es bis dahin noch Rente gibt und Sie am Leben sind“, antworten wir.

„Dann gehe ich nach Rom“, sagt er weiter.

 „Wenn die ISIS noch etwas übrig gelassen hat“, antworten wir.

„Hirngespinste“,

sagt der Kardinal und hört mit der Lektüre auf, aber ein wenig Unruhe und Unmut befällt ihn schon.

Es sind jedoch keine Hirngespinste: ISIS hat versprochen Rom zu erobern, wie sie schon vor Jahren versprach den Westen mit Flüchtlingswellen zu destabilisieren. Das Letztere ist ihr ja wunderbar gelungen, das Erstere ist auch machbar. Es muss ja kein richtiger Krieg geführt werden, ein intensiver, lokal begrenzter Terroranschlag, wie der am 11 September in den USA, genügt.

Werteschwäche der Demokratie

Der heutige Bund zwischen Staat und Kirche funktioniert so lange keine Fragen gestellt werden. Wie beispielsweise diese: Welche Werte hat der Westen? Die Antwort ist denkbar einfach: Keine. Keine richtigen. Hedonismus, Toleranz, hauptsächlich sexueller Natur, Freizeitkultur etc. Das sind doch keine Werte, an denen sich der Mensch ausrichten kann. Kein Gott, keine Moral, kein gar nichts. Was soll man den Neo-Islamisten entgegenstellen? Den Terror der Französischen Revolution? Ja, es ist dasselbe. „Freiheit. Gleichheit. Brüderlichkeit“, aber nicht für Aristokraten und den Klerus. Nicht für die Royalisten. Diese beiden Stände wurden niedergemetzelt, wie später auch halb Europa, dem man die revolutionäre Freiheit, d.h. Atheismus und Antiklerikalismus brachte. Und dies sollen die Urwerte der Demokratie sein? Die Demokratie ist ein rein pragmatisches Regierungssystem. Sie hat als solche keine Werte, sie übernimmt nur welche. Dies haben schon die Politiker der Weimarer Republik erkannt als sie gegen die Roten und die Braunen wie gegen die Wand redeten.  Warum werden den die Moslems der dritten oder vierten Generation Islamisten? Weil sie hier keine Werte finden und natürlich auch entwurzelt sind, aber ihre islamistischen Kampfgenossen in Jemen, Saudi Arabien und wo auch immer sind nicht entwurzelt, sind nicht arm, sind gebildet, oft in westlichen Hochschulen und sie lehnen wegen des Islams die ganze westliche Pseudokultur ab. Wir haben keinen Respekt vor uns selbst, vor unseren Familien, Alten, Frauen, weil wir kein gottgebundenes Wertesystem besitzen – wir Europäer. Und warum nicht?

Weil die katholische Kirche, die wahre Kirche Gottes, welche ein Fels in der Brandung sein sollte, seit 1962 anfing ihre eigene Lehre und den gesunden Menschenverstand zu verleugnen, indem sie theoretisch und praktisch die Religionsfreiheit annahm. Während die Religionsfreiheit bis zum letzten Konzil so aufgefasst wurde, dass die wahre Religion, sprich der Katholizismus, alle Freiheiten und Rechte genießen sollte und den Staat, weil sie wahr ist, mitgestalten sollte, drehte man nach und durch Vat. II den Spieß um und erklärte, entgegen die bisherige Tradition und Lehre der Kirche, dass absolut jede, unsinnige, blasphemische, Menschen mordende wie auch immer Religion dieselben Rechte wie die Kirche im Staat genießen sollte, weil jetzt die Toleranz herrscht. Während die Kirche nach der Reformation in manchen Ländern in der Minderheit war, so war sie dort gezwungen sich tolerieren zu lassen, was beispielsweise in Großbritannien kaum von statten ging. Man führte aber den Grundsatz der religiösen Toleranz überall ein. Auch in ursprünglich rein katholischen Staaten. Und was haben wir jetzt? Die zunehmende Islamisierung Europas, eine Sinnleere und natürlich die maßgebliche Islamisierung Deutschlands. Die katholische Kirche vermittelt keine Werte und hält nichts dagegen, weil sie es seit dem Vat. II nicht darf. Es geht doch um Toleranz und das Miteinander. Man solle doch seine Religion, um Gottes Willen, niemanden, aber auch niemanden aufdrängen. Man solle keine Juden und schon gar keine Moslems missionieren, weil das für die Letzteren  den Tod bedeuten kann und wir wollen doch nicht, dass ihnen was passiert? Oder?  Auch wenn einer unserer Leser ein Atheist sein sollte, der nicht an die Unsterblichkeit der Seele und an das ewige Leben glaubt, so lässt sich doch nicht verleugnen, dass wir in einem ideologischen und auch militärischen Religionskrieg stecken, bei welchem das Christentum, sprich die katholische Kirche, nichts beizutragen hat, weil das Christentum in Europa nicht mehr funktioniert. Und das katholische Christentum funktioniert in Deutschland auch nicht! Es funktionier nicht für einen Preis von 15 Milliarden Euro jährlich! Nicht etwa für 15 Miliarden in einem Jahrzehnt, meine Damen und Herren Politiker, die uns vielleicht jetzt lest, sondern für 15 Miliarden im Jahr! Und nichts kommt bei all dem Geld dabei raus. Keine Werte, keine langzeitige Terrorismusvorsorge, keine Islamismus-Vorsorge, kein gar nichts. Nichts für 15 Milliarden pro Jahr! Welch eine grandiose Steuergeldverschwendung. Ja, ja, ich weiß, Sie verschwenden auch größere Summen, aber wir sprechen jetzt von dieser.

 Ein Nachtgespräch mit einem Politiker

„Sagen Sie doch ganz ehrlich, meine Damen und Herren Politiker, wenn Sie von all diesen kleinen, schmutzigen politischen Deals nach Hause kommen, ja, ja, oft auf dem Umweg über ein Escort-Girl/Boy, auch steuerfinanziert, natürlich, wenn Sie irgendwie genug haben von all dem Schmutz, diesem Pragmatismus, diesem An-dem-Ruder-Bleiben, wenn Sie dann noch nicht gänzlich betrunken oder sonst wie berauscht sind, um es überhaupt ertragen zu können, sehnen Sie sich dann nicht nach etwas Licht, Reinheit und Wahrheit? Nach Gott und Wahrheit? Kurz und bündig nach der wahren Kirche? Ja, ja es gibt sie wirklich. Sie ist eine versunkene Kathedrale unter dem Meer des zweiten Vatikanischen Konzils. Wen braucht ein Politiker, um nicht gänzlich zu einem degenerierten, zynischen Schwein zu werden? Einen Heiligen.“

Vinzenz_von_Paul

Heute, am 19.07, feiern wir im alten liturgischen Kalender das Fest des Vinzenz a Paulo (1581-1660), einem Heiligen auf dem Ludwig XII. bis Ludwig XIV. hörten, der auf den französischen Hof von der Margarete von Valois (1553-1615) geholt wurde, welche durch ihren abenteuerlichen und skandalösen Lebenswandel viele abendfüllende Fernsehserien für Erwachsene hätte füllen können. Sie hatte sich doch bekehrt, ist im Gnadenstand gestorben, dem Heiligen Vinzenz oblag die Erziehung des künftigen Königs, er genoss das höchste Vertrauen der Mächtigen, weil er so anders war, arm, fromm, demütig, abgetötet. Einer der nicht dazu gehört, weil er die Welt längst verlassen hatte und über die Weltkinder nachsichtig lächelt. Ein Vertreter der wahren Religion, des vorkonziliaren Katholizismus. Würden Sie ihre Seele vor Kardinal Marx ausbreiten?

„Dieser Harpyie? Ich bin doch nicht verrückt“,

werden Sie antworten und Sie werden recht haben. Er ist doch genauso wie Sie. Ein reiner hedonistischer Machtpolitiker, der schön geölt reden kann, wie man in Mafiakreisen sagt. Je verkommender die Politik, desto mehr Gegengewicht an Heiligkeit braucht sie. Und sagen Sie bitte nicht, dass Berlin nicht verkommen ist. Wir wissen doch Bescheid!

Und deswegen sollten Sie, meine Damen und Herren der Politik, anfangen die konservativen, traditionellen Katholiken zu unterstützen, denn nur diese können langfristig ein Gegengewicht gegen den Islam bilden und Ihnen Ihren Kopf und Kragen und zwar wörtlich gesprochen, retten. Denken Sie darüber nach!

Was können wir für die Kirche tun? Die sieben Bußpsalmen beten (2). Bischofskonferenz und die Gauss-Kurve


 

Procession to transfer the relics of the Holy Bishops to the Old Cathedral of St Peter, 1656, by Francesco Maffei (1605-1660), painting, Old Cathedral...
Procession to transfer the relics of the Holy Bishops to the Old Cathedral of St Peter, 1656, by Francesco Maffei (1605-1660), painting, Old Cathedral…

Wie man im ersten Beitrag nachlesen kann:

  • ist es eine Tat der Nächstenliebe für andere zu beten;
  • man soll für alle Menschen beten,
  • da man nicht weiß, wer erwählt und wer verworfen ist.

Es ist sicherlich sehr löblich für die Hirten der Kirche zu beten, da man durchaus davon ausgehen kann, dass nicht alle Bischöfe der jeweiligen Bischofskonferenz zu den Verworfenen gehören. Manche hingegen schon, da das Verbreiten von Häresien oder der Häresie nahen Aussagen durch einen katholischen Bischof sicherlich nicht für seine Prädestination spricht.

Wie viele Bischöfe sind noch katholisch? oder Die Aussagen der deutschen Bischöfe!

 

Diese zugegeben recht direkt gestellte Frage, d.h. nach der Katholizität der Bischöfe, lässt sich mathematisch recht exakt, aufgrund der Gaus-Kurve, beantworten. Dazu noch später. An der Katholizität der deutschen, österreichischen oder schweizerischen Bischöfe lässt sich dennoch, aufgrund der Aussagen ihrer Vertreter, durchaus zweifeln. Unter der Katholizität verstehen wir hier:

  • Die Anerkennung und Vertretung des katholischen Lehramtes, womit der ganze Denzinger und alle Konzilien der Kirche, nicht nur das letzte pastorale, gemeint sind.
  • Ein Lebenswandel, welche dem geistlichen Stand eines katholischen Bischofs entspricht.

Dass es weder mit dem Einen, noch dem Anderen zum Besten bestellt ist, weiß man seit langem (siehe die berühmte Homo-Lobby). Was den Lebenswandel anbelangt, können wir einiges, was wir wissen aus rechtlichen Gründen, hier nicht veröffentlichen. Veröffentlichen können wir aber einige Aussagen der deutschen Bischöfe, welche wohl für sich, bzw. gegen sich sprechen. Bei den österreichischen oder schweizerischen Bischöfen, die wir jetzt auslassen, ist es auch nicht besser.

Beispiel Bischof Bode – Hamburg

Hier ein Auszug aus dem Interview, welches Bischof Bode, einer der deutschen Synodalen, der Katholischen Nachrichten Agentur (KNA) gegeben hat. Wir sparen uns an dieser Stelle, die Aufregung sowie die Konfrontation der Aussagen des Bischofs mit der katholischen Glaubenslehre, stellen aber fest, dass ein deutscher Bischof hier über:

  • Ehebrecher,
  • Homosexuelle,
  • Konkubinarier

spricht, welchen er de facto einen Segen für ihren weiteren Lebensweg in der Todsünde spendet, sowie die Chance auf die kirchliche Anerkennung einer sakrilegischen Kommunion für nicht einmal gebeichtete und bereute Sünden öffnet. Die Unterstreichungen stammen von uns.

KNA: Ein großes Thema sollen die wiederverheirateten Geschiedenen sein. Sie selbst haben sich dafür ausgesprochen, Betroffene unter bestimmten Bedingungen wieder zum Kommunionempfang zuzulassen. Welche?

Bode: Die Ehe ist nach dem Willen Jesu unauflöslich. Mit einer sakramentalen Ehe ist etwas geschlossen, was sich niemals einfach auflöst. Durch die Schwäche der Menschen kann diese Lebensbeziehung dennoch zerbrechen und scheitern. Menschen können zu einer neuen Beziehung kommen, die reifer ist, aber sakramental nicht die gleiche Wertigkeit hat wie die erste. Die Frage ist, ob diese neue Wirklichkeit, die vielleicht besser dem Bund Gottes mit den Menschen entspricht als die erste, immer den Ausschluss von Beichte und Kommunion zur Folge haben muss. Wir sollten die Frage einbeziehen, welche Umstände zum Bruch der Ehe geführt haben. Bislang behandeln wir alle gleich, ob jemand Schuld trägt oder nicht. Zudem verbindet sich damit eine Frage nach dem Verständnis der Eucharistiefeier. Ist sie wirklich ausschließlich die Darstellung einer vollkommenen Einheit in Glaube und Kirche oder ist sie auch Hilfe für Lebenswege, die ihre Wunden haben? Und dass Menschen das nicht in der Beichte ausdrücken und Vergebung dafür erlangen können, finde ich fast noch schwieriger als die Frage nach der Kommunion.

KNA: Großes Thema wird auch der Umgang mit Homosexuellen und eine kirchliche Wertschätzung ihrer festen Partnerschaften sein. Zeichnet sich dafür eine Lösung ab?

Bode: Der Katechismus macht deutlich, dass wir diese Menschen nicht diskriminieren. Wie bei anderen, die vor der Ehe zusammenleben, geht es auch bei ihnen darum, ihre Stärken zu erkennen und nicht nur ihre Schwächen und Defizite. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind aber nicht der Ehe gleichzusetzen. Ehe ist für uns die Beziehung von Mann und Frau, aus der auch Kinder hervorgehen können. Kirche kann den Lebenspartnerschaften in Gesprächen und in positiver Begleitung helfen und ihnen beistehen. Es wird jedoch nichts geben können, was einer Trauung gleichkommt. Aber mit Gebet und einer privaten Form von Segen wird man ihren Weg begleiten können.

KNA: Wo Treue und Verlässlichkeit gelebt werden, kann es eine Anerkennung von der Kirche geben?

Bode: Anerkennung dessen, was da gelebt wird. Ein Sakrament ist das nicht. Aber wenn ich grundsätzlich die Offenheit habe, nicht immer nur alles oder nichts einzufordern, dann gilt das auch für die Homosexualität. Wobei das natürlich auch abhängig ist von kulturellen und politischen Zusammenhängen. Schon die vergangene Synode hat die Unterschiede in der Weltkirche aufgezeigt. Vielleicht muss man da unterschiedliche Wege gehen.

KNA: Welche Chancen sehen Sie für einheitliche Lösungen in der katholischen Kirche weltweit?

Bode: Die Chance gibt es immer, weil wir gemeinsam an den einen Christus glauben, weil die Grundlage die Heiligen Schrift ist und weil wir eine Tradition der Kirche insgesamt haben. Das war ja immer der Vorteil der Kirche, dass sie über Grenzen hinweg, über die Kulturen hinaus eine Gemeinschaft bildet. In der grundgelegten Auffassung von Ehe und Familie herrscht doch Einmütigkeit. Bei den homosexuellen Lebensformen wird man eine größere Verschiedenheit in den Kulturen annehmen müssen.[1]

Erzbischof Koch – Berlin

Auch Bischof Kochs Erklärungen über Homosexualität sprechen wohl für sich, aber gegen dessen Katholizität:

Frage: Stichwort Homosexualität: Hält die Kirche gleichgeschlechtliche Partnerschaften für Leben in Sünde?

Koch: Homosexualität als Sünde darzustellen, ist verletzend. Die Kirche braucht eine andere Sprache, wenn es um Homosexuelle geht. Wichtig ist vor allem ein gutes Miteinander, vor Ort in den Pfarreien. Vieles lässt sich nicht über Thesen in Zeitungen lösen, sondern im Gespräch und Austausch. Ich kenne homosexuelle Paare, die Werte wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in vorbildlicher Weise leben.[2]

Kardinal Woelki – Köln

Kardinal Woelki spricht ebenfalls zum Thema Homosexualität, welches viele Hierarchen besonders zu interessieren scheint, und meint in einem Interview im Dom-Radio:

„Homosexuelle gehören natürlich genauso zur Kirche wie alle anderen auch“, sagte Woelki am Sonntag im WDR-Radio. „Wir reduzieren niemanden auf seine Sexualität.“[3]

Aber nach der überlieferten katholischen Morallehre gibt es keine „Sexualität“ als solche, sondern es gibt bestimmte Taten, die unter bestimmten Umständen begannen werden und davon hängt ihre moralische Qualifikation ab. Dies im Lichte des Naturrechts, der ewigen Gebote Gottes und der unwandelbaren menschlichen Natur. Alles andere ist Situationsethik und Relativismus. Ein geschlechtlicher Akt ist nur dann moralisch zu verantworten also gut, wenn er innerhalb einer Ehe, zwischen Mann und Frau, der Kinderzeugung dient oder darauf hin geordnet ist. Alles andere:

  • Heterosexuell mit Empfängnisverhütung in der Ehe,
  • Heterosexuell mit Ausschluss der Zeugung in der Ehe,
  • Heterosexuell vor der Ehe,
  • Heterosexuell außerhalb der Ehe,
  • Homosexuell jeglicher Art .
  • Wie auch immer anders sexuell

ist sündhaft.

Deswegen spielt es keine Rolle, ob die „Homosexuellen füreinander Verantwortung übernehmen“, wie Kard. Woelki sich auszudrücken beliebte,[4] da sie dauerhaft in einer schweren Sünde gegen die Natur leben und somit in diesen Zustand verbleiben wollen, wie die heterosexuellen Konkubinarier es auch tun.

Kardinal Marx – München

Kardinal Marx leugnet praktisch die Hölle, indem er sagte:

„Die Kirche habe mit Bildern wie dem vom Fegefeuer und der Hölle, Angst vor dem Tod gemacht, „und dafür müssen wir Buße tun“.[5]

Natürlich hat die Kirche richtig gehandelt, indem sie den Menschen ihr Ende vor Augen stellte. Diejenigen, die nicht an die Hölle glauben, landen ja meistens dort, weil sie niemand warnte. Vielleicht findet sich Kardinal Marx bald in dieser Gesellschaft, wenn er nicht umkehrt.

Die Gauss-Kurve als Rettung

Wenn also die drei Synodalen, welche aufgrund ihres Ansehens, ihrer irgendwelcher Qualitäten, die sich uns nicht erschließen, von den übrigen Bischöfen der DBK gewählt wurden, wie muss es um diese Bischofskonferenz stehen? Gibt es innerhalb der 67 Bischöfe,[6] denn die Weihbischöfe zählen auch dazu, die zur Vollversammlung der DBK gehören, noch überhaupt irgendwelche Bischöfe mit katholischen Ansichten? Rein mathematisch und statistisch gesehen, sollte es dennoch dort zwischen 6 bis 7 Katholiken geben. Warum gerade so viel? Weil die Gauss-Kurve (siehe unten) es sagt.

gauss-kurve

Was ist die Gauss-Kurve? Es ist eine vom genialen Mathematiker Carl Friedrich Gauß (1777-1885) entworfene, aber eigentlich entdeckte,[7] Funktion (auch die Glockenkurve genannt), welche die Wahrscheinlichkeitsverteilungen bzw. die Wahrscheinlichkeitsdichte wiedergibt.[8] In einfachen Worten ausgedrückt alles, wirklich alles auf der Welt, vom Gott dem großen Mathematiker entworfen, verhält sich gemäß der Gauss-Kurve, so z.B.:

  • Die Körpergröße,
  • Der BMI,
  • Der IQ,
  • Das Einkommen,
  • Die Größe der Regenwürmer in Thüringen

Dies bedeutet, dass in jeder Population 2/3 dem Durchschnitt entspricht, ungefähr 10% über–oder unterdurchschnittlich sind und davon ca. 2% wirklich, über-über oder auch unter-unterdurchschnittlich. Dies bedeutet, dass bei 67 Bischöfen der DBK es 6 bis 7 weniger schlimme als der Rest geben muss, wovon vielleicht ein bis zwei wirklich fromm sind, natürlich alles im Rahmen der Normen oder der Normverteilung der DBK und nicht des Himmels oder es vollumfänglichen katholischen Lehramts (leider). Nichtdestotrotz geht unser Gebet nicht an die jeweilige Bischofskonferenz verloren, denn ein paar Bischöfe werden doch im Gnadenstand sein und für die Gnaden des fürbittenden Gebets empfänglich. Wenn es also so ist, warum sagen sie nichts? Weil sie zu feige sind, vielleicht bekommen sie durch unsere Gebet Kraft zur Einsicht und Mut zum Bekenntnis, so mal zur Abwechslung.

Außerdem ist es mit der göttlichen Weltregierung, auch Vorsehung genannt, nicht vereinbar, wenn die deutschsprachigen Völker überhaupt keine gläubigen Bischöfe besitzen würden. Denn die Standesgnade haben sie durchaus, dazu müsste noch die aktuelle, persönliche Gnade kommen.

[1] http://www.domradio.de/themen/weltkirche/2015-09-11/bischof-bode-ueber-seine-erwartungen-die-familiensynode-rom

[2] http://www.nwzonline.de/interview/homosexualitaet-als-suende-darzustellen-ist-verletzend_a_24,0,1242641575.html http://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2015-02-21/dresdner-bischof-koch-zu-homosexuellen

[3] http://www.express.de/koeln/im-wdr-gespraech-erzbischof-woelki—homosexuelle-gehoeren-zur-kirche-,2856,28403402.html

[4] http://gloria.tv/media/eouVvHk5auv

[5] https://www.erzbistum-muenchen.de/Page023722.aspx

[6] http://www.dbk.de/themen/themen-vollversammlung/

[7] Wir befürworten hier den mathematischen Realismus, was bedeutet, dass die Mathematik die Wirklichkeit abbildet, welche mathematisch angeordnet ist. Vom wem? Von Gott, natürlich.

[8] https://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrscheinlichkeitsverteilung

„Sie bekommen Geld vom Staat“ oder die katholische Kirche als die Stütze der demokratischen Gesellschaft


Theofilos_PalaiologosAls der Schreiber dieser Zeilen in der französischen Abtei Fontgombault war, lerne er dort Amerikaner und Franzosen kennen, welche, als sie erfuhren, dass er in Deutschland wohnt, ihm ihr tiefstes Mitgefühl aussprachen, sowie ihrem Entsetzen mit folgenden Worten Ausdruck gaben:

„Stellt Euch vor: Die deutschen Bischöfe bekommen Geld vom Staat … vom Staat, unglaublich und daher sind sie verpflichtet die Lehre zu verändern“.

Obwohl der Schreiber dieser Zeilen beschwichtigend erklärte, dass dieser Zusammenhang so direkt nicht vorkommt, so weiß er wirklich nicht, welche Schriften sein Bischof oder Pfarrer, als staatlicher Bediensteter, mit seinem Lohnzettel erhält, denn eine bessere Propagandamaschine des Staates als die predigenden Geistlichen findet sich wohl nirgends. Weder bei Beamten noch bei Politikern. Bei jeder Predigt, die der Schreiber dieser Zeilen in der letzten Zeit frequentiert, findet er Lobhymnen auf die Flüchtlingsströme bzw. „Flüchtlingsströme“ und die Willkommenskultur der „Mutti“ Merkel, die zurzeit nicht einmal auf die Unterstützung ihrer eigenen Partei hoffen kann.

Ein Priester setzte neuerdings Christentum mit der Barmherzigkeit und die Letztere mit der Aufnahme von „Flüchtlingen“ gleich. „Ja, ja, unsere Welt wird sich ändern“, meinte er, „aber es muss so sein“. Natürlich muss es nicht sein, denn das, was zurzeit Kanzlerin Merkel fördert, widerspricht dem gesunden Menschenverstand, jeglicher Logik und dient eindeutig nicht den Interessen der Bevölkerung, welche Frau Dr. Merkel ja eigentlich gewählt hat.

Aber das Politische bei Seite lassend, kann man sich wirklich fragen, ob die deutschen Priester tatsächlich der Politik, die sich ja auch von einem Tag auf den anderen ändert, jeden Wunsch von den Augen ablesen oder irgendwelche Instruktionen von oben bekommen und die Kanzlerin vielleicht auch? Dieser Zug ausschließlich „politische Theologie“ zu betreiben, beziehungsweise die Zeitungsweisheit während der Predigt in eigenen Worten wiederzugeben, resultiert einfach aus:

  1. Agnostizismus oder Atheismus sowie aus
  2. Narzismus.

Denn (ad a) gibt es nichts woran ich glaube und habe ich infolgedessen nichts zu sagen, (ad b) will ich dennoch im Mittelpunkt stehen, so bleibt mir nur ein politisches Gerede mit einer moralisierenden Beilage, aber nur so, um die jeweilige political correctness nicht zu überschreiten. Politiker lieben zu reden, Geistliche auch. Sie lieben es auch sich selbst zuzuhören. Daher ist der häufige Wechsel der protestantischen Bischöfe oder Geistlichen in die Politik erklärbar. Das Rede-Handwerk hat man ja schon. Von den Geistlichen des Doms der Heimatstadt des Schreibers dieser Zeilen lässt sich so viel Positives sagen, dass sie sonore Stimmen haben und gut nach vorne sprechen. Geistlicher Inhalt – Fehlanzeige. Das politische Tagesgeschäft herrscht vor. Interessanter weise war die ebenfalls damals kirchensteuerfinanzierte katholische Kirche des Bismarckreichs und des Dritten Reiches nicht dermaßen ideologisch vom Staat abhängig, wie es jetzt der Fall ist.

In der Zeit des real herrschenden Sozialismus war es üblich Parteiaktivisten bei Parteischulungen mit aktuellen politischen und sozialen Ereignissen bekannt zu machen und sie auf die Parteilinie und Partei-Apologetik einzustimmen. Dabei trieb die hegelsche Dialektik ihre höchsten Blüten, wie sie es heute auch in der deutschen Amtskirche tut. Auf eventuelle Fragen: „Warum gibt es kein Fleisch zu kaufen?“ Wurde geantwortet:

  1. „Fleisch ist ungesund, pflanzliche Nahrung ist gesünder.“
  2. „Ein Sozialist/Kommunist, welcher im besten aller Systeme lebt, sollte nicht so kleinbürgerlich eingestellt sein, um ans Fleisch zu denken.“
  3. „Die Genossen in [hier beliebig einführen], die wirklich für Sozialismus kämpfen, haben nicht nur kein Fleisch, sondern auch kein [hier beliebig einführen].“
  4. „Im Zarenreich/vor der Revolution/im Kapitalismus hatte man vielleicht Fleisch, aber keine Freiheit/Bauern-und-Arbeiter-Staat/Sozialismus.“

Man gewinnt den Eindruck, dass in den Ordinariaten ähnliche Schulungen stattfinden, denn solche Predigten gibt es jetzt überall zu hören.

Während der letzten 50 Jahre wurde durch die fehlende Verkündigung in Europa dem Islam der Nährboden bereitet, da langfristig sich wirklich nirgends, nicht einmal in Albanien, Atheismus bewährt hat. Jeder Staat braucht einen moralischen Rahmen, der höher verankert ist als die jeweilige Parteipolitik. Ein Grundgesetz kann dies auch nicht sein, da auch dieses parteipolitisch durch einen Konsens beschlossen wurde und jederzeit geändert werden kann. Ius ist nicht gleich Lex, dass heißt es kann auch unrechte Gesetze geben, welche die Formen der jeweiligen Staatsverständnisses erfüllen: siehe Drittes Reich, Stalinreich, Kambodscha, Nordkorea etc. Legalismus ist also noch keine Moral. Da die Kirche seit dem Zweiten Vatikanum den Anspruch auf einen konfessionsgebundenen Staat aufgegeben hat, wieweit er realisierbar gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt und das Grundgesetz keine herrschende Religion vorschreibt, so steht wirklich nichts im Wege, dass die nächste herrschende Religion in Deutschland, nach der Grundgesetzänderung, Islam werden kann. Die neuen Bürger sind schon auf dem Wege und es gibt keine wirklichen Ideen oder Ansprüche, die diesem Trend entgegengestellt werden könnten. Interessanterweise werden gerade die Einwanderer der dritten Generation oder Deutsche ohne jeden Migrationshintergrund Islamisten, weil sie in Europa absolut keine absoluten Werte entdecken, für welche es sich letztendlich zu leben und sterben lohnt.

Somit sägt der deutsche Staat durch diese praktische ideologische Übernahme der Kirchen, natürlich mit ihrem Einverständnis, am eigenen Ast. Denn die Stufen sehen wie folgt aus:

  1. Der Islam wird in Deutschland toleriert.
  2. Der Islam gehört zur Deutschland.
  3. Deutschland wird weitgehend islamisiert.
  4. Der Islam wird Mehrheitsreligion und führt zur einen Grundgesetzänderung.
  5. Der Islam wird die herrschende Religion in Deutschland mit anfänglichem Minderheitenschutz für Nichtmoslems.
  6. Deutschland wird ein islamischer Staat innerhalb des Kalifats Europa.

Diese Entwicklung ist nicht mehr abstrus, sondern sehr wahrscheinlich, zumal jetzt durch die „Flüchtlinge“ und eingeschleuste Islamisten die „brüderliche Hilfe“ von außen kommt. Die Demokratie ist von der Überzeugung her sehr schwach. Denn was soll man dem entgegensetzen? Das Volk? Nicht alle Deutschen identifizieren sich, durch das Dritte Reicht geschädigt, mit dem Deutschtum. Außerdem wohnen in der Bundesrepublik Deutschland viele Ausländer, die keine Deutschen sind, aber sich aber sehr wohl mit dem föderalen Staat Bundesrepublik Deutschland identifizieren. Worauf soll man sich berufen, um eine Islamisierung Europas abzuwehren? Auf die Französische Revolution also auf die Freimaurer? Auf die Humanität also auf die Freimaurer? Auf die Mitmenschlichkeit also auf die Freimaurer? Houellebecq sicherlich von einer dämonischen Eingebung getrieben, hat es schon aufgegeben, siehe sein Roman „Die Unterwerfung“. Und was ist so schlimm an einem islamischen Europa? Es wird kein Europa mehr sein und wir werden alle tot sein. Manche vielleicht als Märtyrer – siehe Syrien.

Freie Wirtschaft – katholische Amtskirche in Deutschland: ein Vergleich (1) Satz von Identität


bergpredigt-sixtinische-kapelleDer Schreiber dieser Zeilen gewinnt seit einiger Zeit Einblick in die Struktur und Wesen einer Firma von größerem Umsatz, welche seit Jahrzehnten zu den besten und größten ihrer Branche in Deutschland zählt. Da er ebenfalls Einblicke in die akademische Welt der theologischen Fakultäten, theologischen Akademien und pastoraler Strukturen der Amtskirche in Deutschland gewinnen konnte, so drängt sich ihm ein Vergleich auf, dessen erste Eindrücke er notieren möchte. Mit der Amtskirche sind die sichtbaren, kirchensteuerfinanzierten Strukturen der katholischen Kirche in Deutschland – Körperschaft des öffentlichen Rechts –gemeint, welche im Jahre 2014 217.716 Menschen durch Kirchenaustritt verlassen haben. Eine Tatsache, die sich die DBK wieder einmal nicht erklären kann. Die nachfolgenden Ausführungen haben die Form einer Skizze, welche sicherlich in der nachfolgenden Zeit noch weiter vertieft werden wird.

Erster Unterschied: Aristotelische Logik gegen hegelianische Logik

Der erste Unterschied, der auffällt, ist die selbstverständliche Anwendung in der Firma dessen, was wir hier, logisch-theoretisch recht verkürzt, als die aristotelische Logik bezeichnen werden. Es handelt sich um die Grundgesetze des menschlichen Denkens, auch Denkgesetze genannt, welche aufgrund der Schöpfung im Menschen durch den göttlichen Ratschluss verankert sind. Dies sind:

  1. Der Satz von Identität
  2. Der Satz vom Widerspruch
  3. Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten
  4. Der Satz vom zureichenden Grund

All diese Sätze leiten sich von einander her, führen ineinander über und stellen eine Einheit dar, welche instinktiv das menschliche Denken ausmacht. Man braucht also keine Logik zu studieren, umso denken zu können, denn jeder denkt so. Die logische Analyse zeigt uns jedoch die Grundmuster unseres Denkens auf.

Ad 1. Der Satz von Identität

Raffael_Schule_von_Athen_DetailAristoteles: Der Satz von Identität besagt, dass die Dinge selbstidentisch sind, d. h. jeder Begriff soll im Denkverlaufe als der gleiche und in gleichem Sinne gesetzt und behandelt werden.[1] Formallogisch ausgedrückt: A=A. „Der Satz ist die Grundnorm unseres Denkens, zugleich ein Ausdruck der Identität (s. d.) unseres Ich, welches, um seine Einheit zu behaupten, sich in seinem Wollen und Denken gleichbleiben und, wenn es Wahrheit haben will, die Konstanz der Begriffe bewahren muss. Unter allen Umständen und in allen Verwicklungen und Umhüllungen muss der Begriff als eben der gleiche Begriff fixiert werden können.“, soweit Rudolf Eisler in seinem Wörterbuch der philosophischen Begriffe.

Dies bedeutet Fisch ist Fisch und Fleisch ist Fleisch. Fisch, welcher als solcher bestimmt wurde, ist nicht gleichzeitig Fleisch oder zusätzlich noch eine Schnecke. Mann ist Mann und Frau ist Frau, Priester ist Priester und Laie ist Laie.

In der Firma verwendet man selbstverständlich klare, eindeutige Definitionen, welche die Grundbausteine der übrigen Elemente ausmachen, als solche erkennbar sind und daher keine Verwirrung stiften. Diese Definitionen sind deswegen möglich, weil die Dinge als selbstidentisch betrachtet werden, d.h. ein Schraubenzieher bleibt ein Schraubenzieher und mutiert nicht zu einem Hammer.

hegelNach Hegel, dessen Logik sich in die nachkonziliare Kirche eingeschlichen hat und gleichzeitig mit der aristotelischen Logik verwendet wird, was natürlich viel Verwirrung stiftet, lautet der Satz der Identität: A = A, negativ: „A kann nicht zugleich A und nicht A sein.“ Insoweit stimmt Hegel mit Aristoteles überein. Aber seiner Meinung nach kann das Identitätsgesetz kein wahres Denkgesetz sein, nur, »das Gesetz des abstrakten Verstandes«. »Die Form des Satzes widerspricht ihm schon selbst, da ein Satz auch einen Unterschied zwischen Subjekt und Prädikat verspricht, dieser aber das nicht leistet, was seine Form fordert.« »Das Sprechen nach diesem sein-sollenden Gesetze der Wahrheit… gilt mit vollem Recht für albern« (Encykl. § 115).[2]

Hegel sagt hier wieder einmal Unsinn, welchen wir entkräften werden, wenn Schreiber dieser Zeilen eine weniger harte Arbeitswoche hinter sich haben wird.[3] Es genügt hier auszuführen, dass nach Hegel der Satz von Identität ein reines Denkgesetz, aber kein Seinsgesetz ist, da aufgrund der hegelschen Erkenntnislehre, das Denken das Sein nicht widerspiegelt, sondern es sozusagen schafft. Hegel schafft künstlich eine weitere Ebene zwischen 1. Denken, und 3. Sein, welche er in der 2. Satzstruktur sieht. Denn seiner Meinung nach spiegelt der Satz der Sprechebene nicht die Denkebene wieder, welche wiederum nicht die Seinsebene wiederspiegelt. Die Thematik, inwieweit das Denken, durch das sprechen ausgedrückt, dass Sein wiederspiegelt, wurde schon von Plato per arbeitet und dargelegt, auf dessen Kenntnisse sich Aristoteles in seiner Sprachphilosophie der Analytica priora und Analytica posteriora stützte. Wir wollen es hier nicht darlegen, da es sich um eine philosophische Facharbeit handeln würde, wollen aber die Ergebnisse darstellen, nach welchem ein Denken, welches sich nach den logischen Grundprinzipien richtet tatsächlich das Sein durch die Sprache widerspiegeln kann. Dies ist die Einstellung des gesunden Menschenverstandes, der Rechtsprechung und aller juristischen Fächern und die eigentliche Einstellung der tatsächlich katholischen Theologie. Allem Unsinn des deutschen Idealismus zum Trotz.

Im Gegensatz dazu gibt es bei Hegel eigentlich nicht Selbstidentisches, dabei, wie wir noch sehen werden, der Übergang zwischen Sein und Nichtsein fließend ist. In seiner Philosophie ist das „Ja“ von einem „Nein“ nicht zu unterscheiden, so dass alles ein „Jein“ ausmacht. Die Letztere ist eine Aussage, bei der sich jeder Logiker windet und Aristoteles im Grabe umdreht. Die Logik Hegels, dessen Philosophie lange als reines Gift für den Katholizismus betrachtete wurde, hielt in den Konzilsdokumenten ihren desaströsen Einzug in die Theologie und die Kirche. Ihre Konsequenzen sehen wir heute überall.

In der deutschen Amtskirche gilt das hegelsche-nachkonziliare „grundsätzlich ist es ein A ….jedoch, aber wenn pastorale Gründe dafür sprechen, dann ist es ein Nicht-A“. Der Satz von Identität wird auf der berühmt-berüchtigten „pastoralen Ebene“, aber auch zusehends auf der doktrinären Ebene aufgehoben, siehe die letzten Aussagen der drei deutschen „Synoden-Bischöfe“. Dies ist etwas, was jeden halbwegs mit gesundem Menschenverstand begabten Menschen automatisch und instinktiv von der Kirche fernhält oder bei logisch geschulten Menschen, welche die Fehler im Hintergrund sogleich erkennen, Übelkeitsanfälle hervorruft. So haben wir in der Amtskirche die fließenden Übergänge zwischen Mann und Frau in der Form eines verweiblichten Pastoralreferenten oder der maskulinen Pastoralassistentin, sowie den fließenden Übergang zwischen Priester und Laie in jeder möglichen Form, die man sich wünschen kann, weil der Pfarrer „dialogbereit“ und „offen“ sein soll oder es von Natur oder Ausbildung her aus ist, welche als Ganzes im hegelschen Geist gestaltet wird. Keine Forderungen der Liturgie oder des Katechismus werden eingehalten, obwohl sie auf dem Papier stehen, das Kirchenrecht ebenfalls nicht, sondern durch pastorale Durchführungsverordnungen, siehe das neueste Arbeitsgesetz der DBK, in ihr Gegenteil verdreht werden.

[1] http://www.textlog.de/4002.html

[2] http://www.textlog.de/4002.html

[3] Wer möchte kann hier über Hegel Logik nachlesen. Vom Verfasser dieser Zeilen noch nicht durchgearbeitet, daher sub conditione zu empfehlen http://www.vordenker.de/ggphilosophy/schmitz_hegels-logik.pdf

Treiben die deutschen Amtskirchen die Islamisierung voran? Ja, sie tun es. (4 von 4)


1099jerusalem

[Brief einer deutschen Katholikin an Kardinal Marx]

  1. Die Inschrift der neuen Moschee in Pfaffenhofen

Bei der Eröffnung der neuen Moschee in Pfaffenhofen im vergangenen Monat haben sich viele Vertreter der Amtskirchen eingefunden. Kennen Ihre Untergebenen die Bedeutung der Inschrift in der Kuppel dieser Moschee? Hat irgendeiner von ihnen danach gefragt? Dieser Vers ist der letzte Vers von Sure 2 und ruft Allah an, die Moslems im Kampf gegen die Ungläubigen zu unterstützen. Nur zur Erinnerung, die Ungläubigen, das sind auch wir, die Katholikinnen und Katholiken. Und Vertreter unserer Amtskirche nehmen an Feierlichkeiten teil, die unter so einer Aussage stattfinden. Wo bleibt die Gegenwehr der Kirche?

  1. Die Haltung der Kirche zur islamischen Charta des ZDM

Ich habe noch nie eine Stellungnahme der Kirchen zur Islamischen Charta des ZDM vernommen. Dabei empfinde ich als Katholikin besonders die ersten drei Punkte hier als vollkommen inakzeptabel, die weiteren Punkte beziehen sich auf weltliche Zusammenhänge und sind meines Erachtens nicht verfassungskonform:

  1. Der Islam ist die Religion des Friedens

„Islam“ bedeutet gleichzeitig Friede und Hingabe. Der Islam sieht sich als Religion, in welcher der Mensch seinen Frieden mit sich und der Welt durch freiwillige Hingabe an Gott findet. Im historischen Sinne ist der Islam neben Judentum und Christentum eine der drei im Nahen Osten entstandenen monotheistischen Weltreligionen und hat als Fortsetzung der göttlichen Offenbarungsreihe mit diesen viel gemein.

2. Wir glauben an den barmherzigen Gott

Die Muslime glauben an Gott, den sie wie arabische Christen „Allah“ nennen. Er, der Gott Abrahams und aller Propheten, der Eine und Einzige, außerhalb von Zeit und Raum aus Sich Selbst existierende, über jede Definition erhabene, transzendente und immanente, gerechte und barmherzige Gott hat in Seiner Allmacht die Welt erschaffen und wird sie bis zum Jüngsten Tag, dem Tag des Gerichts, erhalten.

3. Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes

Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad, dem „Siegel der Propheten“. Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde. Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens, des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.

Hier wird der Islam als Fortführung des Christentums dargestellt, das durch ihn ersetzt wird. Die christliche Heilslehre wird somit als überholt dargestellt. Dennoch betonen Vertreter der Amtskirchen noch immer, dass Judentum, Christentum und Islam drei verschiedene Wege zu dem einen Gott seien. Aber diese Sichtweise ist nachgewiesener Weise nicht die des Islams. Dennoch findet keine Diskussion mit dem Islam statt.

  1. Die Aktionen der Amtskirche zum Fastenbrechen

erade in diesem Jahr wurde dem Ramadan viel Medienaufmerksamkeit geschenkt. Und auch die Amtskirche hat sich eifrig beim Fastenbrechen gezeigt. Das Bistum München hat sogar dazu aufgerufen, Moslems zum Fastenbrechen in die Gemeinden einzuladen.

Es tut mir leid, aber zu einer derartigen Anbiederung fehlen mir fast die Worte.

Wissen die Amtsträger in der Kirche eigentlich, dass es Moslems verboten ist, auch nur auf „Frohe Weihnachten“ zu antworten? Wissen Sie, dass es Sünde für Moslems ist, an christlichen Festen teilzunehmen? Wieso sollen die KatholikInnen die Feste zugewanderter Ideologien zelebrieren, deren Lehre uns noch unter das Vieh stellt?

  1. Die fehlende Diskussion mit dem Islam

Eine Diskussion der deutschen Amtskirchen mit dem Islam findet nicht statt. Stattdessen nimmt die Kirche devot nickend jede Einschränkung der christlichen Werte in Deutschland schweigend hin. Seitens des Staats wird im vorauseilenden Gehorsam die christliche Wertegemeinschaft zerstört, die Kirchen schauen zu.

Der Islam wird von den Kirchen nicht zu einem wahrhaften Dialog aufgefordert. Auf der einen Seite wird seitens der Moslemvertreter gesagt, dass der Koran unantastbar sei, dass er Wort für Wort Gottes Wille sei und nicht abgeändert werden könne. Gleichzeitig wird dort aber auch behauptet, dass die Mordaufrufe gegenüber Christen, Juden und anderen im Koran heute keine Gültigkeit mehr hätten. Diese Aufrufe jedoch gehören zu den jüngsten Teilen des Korans, und wenn man sich diesbezüglich bildet, lernt man, dass die späteren Suren die älteren abrogieren, also überschreiben. Aber niemand in der Kirche fühlt sich berufen, dies einmal offen und ohne Taquiya mit moslemischen Religionsgelehrten zu diskutieren. Die Islamvertreter stellen den Koran so dar, wie sie ihn gerade brauchen – und die Kirche schweigt.

Solange die Kirche aktiv an der Zerstörung unserer christlichen Welt mitarbeitet und den Islam dabei unterstützt, in Deutschland und Europa aus dem „Haus des Krieges“ (Regionen, die nicht vom Islam unterworfen sind) ein „Haus des Friedens“ (Regionen, die vom Islam unterworfen sind) zu machen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie die Christen nicht mehr erreichen können. Sollte die Kirche wieder anfangen, für katholische Belange einzustehen, sollte sie wieder anfangen, das christliche Kreuz in den Mittelpunkt ihres Handelns zu rücken, dann würden die Menschen vielleicht – wenn das Vertrauen nicht schon zu sehr zerstört worden ist – zur Amtskirche zurückkehren.

Die Amtskirche hat schon vor langer Zeit aufgehört, mit den Gläubigen in Diskurs zu treten. Aber wenn ich nicht kommuniziere, werde ich früher oder später von allen guten Geistern verlassen. So ist das Leben.

Ich würde mich freuen, eine ehrliche Stellungnahme zu meinem Schreiben zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßenxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Treiben die deutschen Amtskirchen die Islamisierung voran? Ja, sie tun es. (3 von 4)


1099jerusalem

[Brief einer deutschen Katholikin an Kardinal Marx. Teil 3]

  1. Kirchenasyl und der OIC

Zur Zeit unterwandert die Kirche massiv die deutsche und europäische Rechtsprechung. Das Kirchenasyl wurde ursprünglich eingerichtet für Menschen, die ohne Rechtsgrundlage verfolgt werden. Heute missbraucht die Kirche es dafür, dass Menschen, die ein ordentliches Asylverfahren auf der Grundlage unserer Gesetze durchlaufen haben und gehen müssen, weiterhin vom deutschen Staat alimentiert werden sollen. Was, bitteschön, ist daran auszusetzen, Menschen auf der Grundlage europäischer Gesetze in das Land ihrer Ersteinreise zurückzuschicken? Sie wollen mir doch nicht weismachen, dass es gegen die Menschenwürde verstößt, in Italien oder Spanien auf das Asylverfahren zu warten.

Mit dieser Handlungsweise macht sich die katholische Kirche zum Ausführungsgehilfen der Islamisierung Europas, zum Handlanger des OIC (Organisation of Islamic Countries). Diese Organisation hat schon Anfang der 90er Jahre geplant, Europa durch eine gezielte Destabilisierung mithilfe moslemischer „Flüchtlingswellen“ zu islamisieren, um so dem Weltherrschaftsanspruch des Islams gerecht zu werden. Dies ist nachzulesen bei BassamTibi und Udo Ulfkotte. Auch ein offener Brief an Herrn Masyek von Wilfried Puhl-Schmidt spricht dies an und wurde von Masyek nie widersprochen. Wenn Sie diesen drei Herren nicht glauben, können Sie sich wahrscheinlich direkt an Herrn Masyek wenden, der mehrere Jahre lang Delegierter beim OIC in Kairo war.

  1. Christliche Mission

Im Zusammenhang mit dem Kirchenasyl ist es für mich als Katholikin auch nicht nachvollziehbar, wieso die Kirche sich lautstark und öffentlich weigert, bei den Menschen, denen sie „Zuflucht“ gewährt, zu missionieren. Das Christentum war seit seiner Entstehung immer eine missionierende Religion. Wieso ist es der deutschen Amtskirche ein Angang, diesen Auftrag Jesu zu erfüllen („Geht hinaus in die Welt und verkündet mein Wort“)? Sieht die Amtskirche es als Beleidigung von Moslems an, sie mit unserer Religion zu belästigen?

  1. Verbreitung von Halbsätzen zur Untermauerung von Halbwahrheiten und Unwahrheiten

Die Islamisierung Deutschlands und Europas wird auch durch die Verbreitung von Halbsätzen aus dem Neuen Testament und dem Koran vorangetrieben. Hierbei stehen jedoch Ihre Kollegen Bedford-Strohm von der Evangelischen Kirche und Mouhanad Korchide als Vertreter des Islams im Vordergrund.

Bedford-Strohm begründet die Islamophilie mit dem Zitat „Liebe deinen Nächsten“. Aber er unterschlägt dabei die Fortführung des Satzes: „… wie dich selbst“. Das Christentum ist keine fatalistische Vereinigung, die sich in Selbstvernichtung übt. Auch es kennt die Notwendigkeit, sich zuallererst um sich selbst zu kümmern, und dann um den Nächsten, und dann erst um den Fremden. Aber diese Zusammenhänge werden seitens der Amtskirchen nur noch unterschlagen. Das beliebte Koranzitat des Herrn Korchide ist „… wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Welt…“ Auch hier wird der Zusammenhang weggelassen, damit man den Islam als Friedensreligion verkaufen kann. Diese Zeilen sind eine Ermahnung an die Juden und beziehen sich auf die jüdischen Lehren. Der Islam baut auf dem Gedanken auf, die Ungläubigen zu töten, wo immer er sie findet.

  1. Die Inschrift der neuen Moschee in Pfaffenhofen

Bei der Eröffnung der neuen Moschee in Pfaffenhofen im vergangenen Monat haben sich viele Vertreter der Amtskirchen eingefunden. Kennen Ihre Untergebenen die Bedeutung der Inschrift in der Kuppel dieser Moschee? Hat irgendeiner von ihnen danach gefragt? Dieser Vers ist der letzte Vers von Sure 2 und ruft Allah an, die Moslems im Kampf gegen die Ungläubigen zu unterstützen. Nur zur Erinnerung, die Ungläubigen, das sind auch wir, die Katholikinnen und Katholiken. Und Vertreter unserer Amtskirche nehmen an Feierlichkeiten teil, die unter so einer Aussage stattfinden. Wo bleibt die Gegenwehr der Kirche?

[Fortsetzung folgt.]

Treiben die deutschen Amtskirchen die Islamisierung voran? Ja, sie tun es. (2 von 4)


1099jerusalem

[Brief einer deutschen Katholikin an Kardinal Marx. Teil 2]

  1. Umwidmung katholischer Kirchen

Immer öfter werden moslemische Gemeinden von christlichen Gemeinden zum gemeinsamen Gebet eingeladen. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass diese gemeinsamen Gebete grundsätzlich in den christlichen Gotteshäusern stattfinden, meines Wissens noch nie in einer Moschee. Ist Ihnen bekannt, dass der Islam die Annahme vertritt, dass jedes Gebäude, in dem moslemisch gebetet wird, zur Moschee wird? Somit sind schon zahlreiche katholische Kirchen, unter ihnen der Kölner Dom und der Speyerer Dom schon lange zur Moschee umgewidmet. Beim Kölner Dom fand diese Umwidmung schon in den 60er-Jahren statt, als Kardinal Höffner den ersten Gastarbeitern anbot, in einer Ecke des Doms zu beten.

  1. Den eigenen Gläubigen das Licht ausschalten, aber für Moslems beten, die Christen ertränken

Ich denke, hier haben wir einen der Haupt-Austritts-Gründe für das vergangene Jahr. Die Licht-Aus-Aktion im Kölner Dom. Ich habe Ihrem Amtskollegen damals einen Brief dazu geschrieben und nie eine Antwort erhalten (Wenn ich mit meinen Schäfchen nicht in Dialog trete, kann ich sie natürlich nicht erreichen, aber Kardinal Wölki demonstriert lieber mit Vertretern von Mily-Görüs als die Mitglieder seiner eigenen Kirche anzuhören). Wenn die Kirche ihren eigenen Mitgliedern ohne vorangegangenes Gespräch, ohne Diskussion vorwirft, radikal zu sein, wenn sie sich gegen die Islamisierung unseres Landes stellen, dann ist doch wohl nachvollziehbar, dass viele Menschen keinen Bezug mehr zur Amtskirche haben. Zum Beginn des diesjährigen Ramadans hat Kardinal Wölki dann auch noch den Dicken Pitter für die Moslems läuten lassen, die vielleicht auf dem Mittelmeer tödlich verunglückt sind. Dabei kam nicht ein Wort zu den Christen über seine Lippen, die von Moslems auf dem Mittelmeer nachweislich ertränkt worden sind. Was ist das für eine Kirche, die die eigenen toten Gläubigen ignoriert, aber die Toten anderer Ideologien (Religion möchte ich den Islam nicht nennen) würdigt?

  1. Zwei katholische Päpste küssen den Koran

Sowohl Johannes Paul II als auch Franziskus haben den Koran geküsst. Es ist nicht überliefert, ob der anwesende Islam-Vertreter im Gegenzug auch die Bibel geküsst hat. Aber davon ist nicht auszugehen, denn der Islam unterwirft sich nicht freiwillig.

Mit dem Küssen des Korans haben diese beiden Päpste signalisiert, dass sie den Koran als Heilige Schrift anerkennen. Dies bedeutet aber auch, dass sie – um es drastisch zu formulieren – gleichzeitig auf die Bibel, die eigene Kirche und die Gemeinschaft der Katholiken spucken. Der Koran besagt eindeutig, dass der Islam alle vorangegangenen Religionen ersetzt, besonders das Judentum und das Christentum. Der Koran beinhaltet zahlreiche Mordaufrufe gegen Christen. Der Koran fordert die Unterwerfung der gesamten Welt unter den Islam. Wenn ein Papst diesem Buch huldigt, wofür braucht man dann noch eine katholische Amtskirche?

  1. Die Haltung der Kirche zum Lehrerinnen-Kopftuchurteil des BGH

Die deutschen Amtskirchen haben das Urteil als Sieg für die Religionsfreiheit begrüßt. Wieso? Als die Kreuze aus Schulen und Gerichtssälen geworfen wurden, hat die Kirche geschwiegen. Dass in Gerichtssälen in NRW stattdessen islamische Fußwaschbecken installiert werden, interessiert weder Kardinal Wölki noch Bischof Glehn.

Aber die Bedeutung des Kopftuchs scheint Ihnen und Ihren Amtskollegen überhaupt nicht bewusst zu sein. Sure 33,59 spricht davon, dass die moslemischen Frauen sich bedecken sollen, damit sie nicht von Allahs Männern belästigt und vergewaltigt werden. Es gibt klare Aussagen sowohl in Arabien als auch in Europa, dass Kuffar-Frauen, die sich nicht bedecken, also kein Kopftuch tragen, danach schreien, vergewaltigt zu werden. Und wenn sie die Vergewaltigungsstatistiken von Norwegen und Schweden studieren, werden sie erkennen, dass zahlreiche Moslems sich dieses Recht herausnehmen, da die Kuffar-Frauen es nicht anders wollen. Auch in Deutschland nehmen die sexuellen Übergriffe auf Frauen durch moslemische Männer ständig zu.

Wenn die Kirche dieses Kopftuch-Urteil also begrüßt, dass der Verschleierung in der gesamten Gesellschaft massiven Vorschub leisten wird, wirft sie die Kuffar-Frauen, also auch christliche, auch katholische Frauen der moslemischen Willkür zum Fraß vor.

Warum sollte sich eine Katholikin dieser Amtskirche noch verbunden fühlen?

  1. Der Bundespräsident darf von den Kirchen unwidersprochen Christen indirekt als Ungläubige bezeichnen

Bundespräsident Gauck fühlte sich berufen, sich sowohl zum Beginn als auch zum Ende des Ramadans mit Grußworten an die Moslems in Deutschland zu wenden. In diesem Monat, der vom Präsidenten und in der deutschen Presse als „Friedensmonat“ propagiert wird, obwohl der Koran gerade den Märthyrern, die im Ramadan töten, besonderen Lohn verspricht und Mohamed selbst im Ramadan seine blutigsten Angriffskriege geführt hat, wurden übrigens über 300 islamische Anschläge mit über 3.000 Toten und fast 4.000 Schwerverletzten verübt.

Am letzten Freitag hat Gauck folgendes gesagt „…Ich fühle mich dem Gedanken des Ramadan verbunden, dem Festmonat der Freude, des Gebets und der Nächstenliebe, der die Gläubigen zur Verantwortung für den Anderen anhält.“ Mit diesen Worten macht er implizit deutlich, dass für ihn alle anderen Menschen, dass wir, die Christen, die Katholiken Ungläubige sind. – Und die Kirche schweigt.

[Fortsetzung folgt.]