Christopher A. Ferrara, (2 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.


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Eine wachsende Besetzung der „Homo Kirchen“ – Untestützer und – Aktivisten

Martin

LGBT-Mainstreamer James Martin, SJ. Das Foto spricht für sich selbst

Der ärgerliche, überempfindliche Pater James Martin, der es liebt, oft und öfter „Was zur Hölle“ zu sagen, ist ein unerbittlicher Förderer des homosexuellen Priestertums und der „Homo“ Ehe. Er ist nicht nur allen kirchlichen Sanktionen durch seine Unterordnung unter die unfehlbare moralische Lehre der Kirche entgangen, Bergoglio macht ihn zum Konsultor des Vatikanischen Sekretariats für Soziale Kommunikation. Offensichtlich begrüßt Bergoglios Vatikan seinen pro-homosexuellen Aktivismus., einschließlich einem Buch über „eine zu errichtende Brücke zwischen der Kirche und der imaginären LGBT-Gemeinschaft“, in dem Martin die Lehre der Kirche, die auch im aktualisierten Katechismus von Johannes Paul II. sagt, dass homosexuelle Veranlagung in sich selbst ungeordnet sind (Maritn würde es lieber „anders geordnet“ nennen),  und dass homosexuelle Handlungen schwerwiegend verdorben sind und dass Sodomie eine Sünde ist, schlicht ablehnt.

Martin fördert eifrig die Vorstellung, dass Gott Homosexuelle und „Transgender“ als solche „geschaffen“ hat, was nur bedeuten kann, dass er sie mit wirklich wesentlichen Erkrankungen positiv begabt hat, die sie zu Taten schwerer Verderbtheit neigen lassen.

In einem Video, in dem er sein Buch verteidigt, zitiert Martin die Lehre der Kirche über die intrinsische Unmoral der Sodomie und verwirft sie dann sofort, weil sie von der „LGBT-Gemeinschaft“ nicht „angenommen“ worden sei. „Der Rest des Videos, mit Bildern von glücklichen“ Homosexuellen “ In ihren glücklichen „homosexuellen“ Beziehungen, argumentiert für das „Hineinströmen (mainstreaming)“ der „LGBT-Gemeinschaft“ in die Kirche.

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Walter Kasper: Vom waschechten Modernisten zum „Hof-Theologen“ des Bergoglioanischen Barmherzigkeitszeitalters.  Entspann dich!

Kardinal Walter Kasper, Bergoglios Lieblings-Theologe, dessen modernistische Vorstellung von „Barmherzigkeit“ das gesamte Bergoglianische Programm der moralischen Revolte belebt hat, verteidigte die Legalisierung der  „Homo-Ehe“ in Irland im Jahr 2015: „Ein demokratischer Staat hat die Pflicht, den Willen des Volkes zu respektieren; Und es scheint klar, dass, wenn die Mehrheit der Leute solche homosexuellen Gemeinschaften will, der Staat die Pflicht hat, solche Rechte anzuerkennen. „

Marx

Reinhard Marx: Pro-Homo Symbol einer wohlhabenden, aufgeblähten und korrupten deutschen Hierarchie

Kardinal Reinhard Marx, der der Weltpresse mitteilte, dass Bergoglio seine Freude über die bischöfliche Genehmigung der Heiligen Kommunion für Ehebrecher Amoris Lätitia folgend ausdrückte, sieht bei der jüngst erfolgten Legalisierung der „Homo Ehe“ in Deutschland kein Problem. Das eigentliche Problem, sagt er, ist, dass „die Kirche kein dezidierter Wegbereiter gewesen ist, was die Rechte der Homosexuellen betrifft.“ In Bezug auf die „Homo Ehe“ erklärte Marx: „Die christliche Position ist eine Sache. Eine andere Sache ist es zu fragen, ob man aus allen christlichen Moralkonzepten Gesetze machen kann. Wer nicht versteht, dass das eine nicht automatisch zum anderen führt , hat das Wesen der modernen Gesellschaft nicht verstanden.“

Schönborn

Christoph Schönborn:
„Offizieller“ Interpret von Amoris Laetitia und falsch konservativer Mainsteamer der „Homo Ehe“ und der „Homo Adoption“

Kardinal Christoph Schönborn, den Franziskus unter dem peinlich falschen Eindruck, er sei „Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre“, einen „großen Theologen“ genannt hat, ist der Anführer des Weges zur kirchlichen Anerkennung der „Homo Ehe“ „-Adoption“ und „LGBT-Familien „.

We are Family, Georg Urbanitsch

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Wie Life Site News berichtete, erklärte Schönborn in einem Interview von 2015 in La Civiltà Cattolica, dessen Inhalt von Bergoglios Vatikanischen Staatssekretär Kardinal Parolin geprüft wurde, „Wir können und müssen die Entscheidung, eine Beziehung mit einer Person gleichen Geschlechts einzugehen respektieren, (und) zivilrechtliche Mittel suchen, um ihr Zusammenleben mit solchen Gesetzen zu schützen, die diesen Schutz sichern. Bergoglio hat Schönborn als seinen vertrauten „Interpreten“ von AL bezeichnet.

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Christopher A. Ferrara, (1 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche


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Der vorliegende ausgezeichete und ausgezeichnet übersetzte Text von Christopher A. Ferrara betrifft die USA, welches sich von D, A und CH darin unterscheidet, dass es dort noch katholische also rechtgläubige Bischöfe gibt. Ferrara befasst sich also mit denen, bei welchen die Homophilie, um es so vorsichtig zu formulieren, aufällig ist. In Deutschland ist es umgekehrt, denn uns kommt kein einziger Bischof in den Sinn, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hätte, wenigstens seit Bischof Dyba nicht. Unsere Homo-Bischöfe, diejenigen also, welche die katholische Lehre über die Sünde der Sodomie nicht richtig wiedergeben, entnehmen Sie bitte unserer kurzen Reihe über die Bischofsperlen, die wir deswegen eingestellt haben, um nicht gezwungen zu sein auch noch in diesem Dreck zu wühlen. Sicherlich wäre es gut eine deutsche, österreichische oder schweizer Version des u.a. Artikels zu verfassen, wozu uns leider die Leute und die Mittel fehlen. Aber es ist wirklich sehr einfach:

Ein jeder, der behauptet, dass Homosexualität keine Sünde ist, ist selbst ein Sodomit.

Und was ist so schlimm daran?,

würde uns vielleicht jemand fragen, der kein Katholik ist und sich hierhin verirrt hat.

Das, dass solch ein Bischof in der Lüge lebt, etwas vorgibt, was er nicht ist und  seine „Partner“ von unser aller Steuergelder finanziert!

Und dafür wollen wirklich die wenigsten Katholiken zahlen. Will er „seinem Herzen folgen“ oder „sich outen“, dann soll er sein Amt niederlegen, sich in den Laienstand versetzen lassen, all das Geld zurückzahlen, das er durch das Vorheucheln des Priestertums erschwindelt hatte, sowie seine „Partner“ von seiner Hände Arbeit finanzieren, nachdem er die Schulden abgestottert hat. Jeder kann sich leider selbst für die Ewigkeit zu Grunde richten, aber nicht für unser Geld und nicht unter der Fassade etwas zu sein, was man nicht ist und etwas zu vertreten, was man nicht vertritt. Punkt.

Verfasst von  Christopher A. Ferrara

Joseph Tobin hebt Gewichte und heißt „Homo Paare“ in seiner Kathedrale willkommen

 Joseph Tobin

 Ein Bergoglio Kardinal für die neue Homo Kirche

 

Einführung

Wie ich auf diesen Seiten mehr als einmal bemerkt habe, ist der sorgfältig geplante und unerbittlich ausgeführte Angriff auf das Sechste Gebot in der Gestalt der „begleiteten“ und „integrierten“ öffentlichen Sünder, die in „Zweitehen“ und anderen „irregulären Gemeinschaften“ in einem vagen Prozess der „Unterscheidung“ ihrer „konkreten Situationen“ die wesentliche Neuheit des Bergoglianischen Pontifikats, selbst inmitten des turbulenten Meeres der Neuheiten, welches die nachkonziliäre Epoche darstellt. Mit anderen Worten, eine Form der Situationsethik in der sexuellen Thematik . Diese Entwicklung ist schlicht apokalyptisch. Es gibt für das, was wir erleben, kein anderes Wort.

Von Anfang an war dieser Angriff auch darauf ausgerichtet, die praktizierenden Sodomiten und ihre „homosexuellen Verbindungen“ zu etablieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass es Bergoglio war, der den Homo Ball dadurch ins Rollen brachte, dass er ein Dokument genehmigte und beauftragte, das der Welt fälschlich als die veröffentlichte Relatio der Synodenväter im Jahr 2014 präsentiert wurde, obwohl diese es nicht gesehen hatten und es später mit überwältigender Mehrheit ablehnten. Darin lesen wir:

„Homosexuelle haben Gaben und Qualitäten, die sie der christlichen Gemeinschaft anbieten: Sind wir in der Lage, diese Menschen zu begrüßen und ihnen einen brüderlichen Platz in unseren Gemeinden zu garantieren? Sie wünschen sich oft, einer Kirche zu begegnen, die ihnen ein einladendes  Zuhause bietet. Sind unsere Gemeinden fähig, ihre sexuelle Orientierung zu akzeptieren und zu würdigen, ohne die katholische Lehre über die Familie und die Ehe zu gefährden?“

Die Schaffung eines „einladenden Zuhauses“ für Homosexuelle qua (als) Homosexuelle müsste die Anerkennung  ihres diabolischen Spotts über die Ehe beinhalten. Darum erklärt dasselbe Dokument, dass „gleichgeschlechtliche Gemeinschaften nicht mit der Ehe zwischen Männern und Frauen gleichgesetzt werden können…es gibt (aber) Fälle, in denen die gegenseitige Unterstützung bis hin zum Punkt des Opfers eine kostbare Unterstützung für das Leben der Partner darstellt.“

Es war Bergoglio, der darauf bestand, dass dieser abscheuliche Text in das Verfahren der Synode 2015 aufgenommen wurde, als hätten die Väter es „trotz ihrer Ablehnung dieses „schockierendsten Dokuments in der Geschichte Roms“ verabschiedet. Die betrügerische Veröffentlichung „ihres“ Berichtes hat geholfen, eine offene Rebellion gegen Bergoglios ungeschickte Manipulation des Synoden-Verfahrens zu entfachen. (Anmerkung: Die englische, französische und spanische Übersetzung des ursprünglich italienischen Dokuments scheint von der Vatikanischen Website gelöscht worden zu sein, nur die italienischen und portugiesischen Versionen bleiben bestehen.)

Betrachten wir die folgenden Anzeichen, in denen Papst Bergoglio den Eroberungsmarsch des militanten Homosexualismus in Kirche und Staat respektiert:

  • Am Anfang seines Pontifikats ernannte Bergoglio einen berüchtigten Homosexuellen, Msgr. Battista Ricca, zum Prälaten des eigenen päpstlichen Haushaltes und der sogenannten Vatikanischen Bank.
  • Mit dem Skandal der Ricca-Berufung während einer Luftfahrt-Pressekonferenz konfrontiert, äußerte Bergoglio sein berüchtigtes „Wer bin ich, zu urteilen?“, um „eine Person, die schwul ist und Gott sucht und guten Willes ist …“ nicht zu respektieren – damit auf einen aktiven Homosexuellen hindeutend, dem unbestritten bewiesen ist,  in zahlreiche sodomitische Beziehungen involviert zu sein und dabei auch mit einem jungen Mann in einem Aufzug erwischt wurde.
  • Den Ton für das gesamte Projekt der aufkommenden Homo Kirche justierend, spottete Papst Bergoglio in dem berüchtigten Interview im America Magazin von September 2013 über die Idee der Missbilligung homosexuellen Verhaltens: „Einst fragte mich jemand in einer provozierenden Art und Weise, ob ich Homosexualität billige. Ich antwortete mit einer Gegenfrage: „Sagen Sie mir; wenn Gott einen Homosexuellen ansieht, billigt er die Existenz dieser Person mit Liebe, oder weist er sie zurück und verdammt sie?“ Wir müssen immer die Person betrachten. Hier treten wir in das Geheimnis des Menschen ein. Hier im Leben begleitet Gott die Menschen, und wir müssen sie begleiten, ausgehend von ihrer Situation … „
  • Seitdem hat Bergoglio eine große Show veranstaltet aus persönlichen Begegnungen mit körperlichen Umarmungen mit einer Auswahl von Menschen, die von der (sexuellen) Norm abweichen, und akzeptierte sogar die „Ehe“ einer Frau, die vorgab, ein Mann zu sein und mit einem anderen Mann „verheiratet war“ als gegeben.
  • Bergoglio hat es zurückgewiesen sich gegen die Legalisierung von „Homosexuellen Partnerschaften“, „Homo Ehen“ oder sogar „Homo Adoption“ in Italien, Irland, den Vereinigten Staaaten, und Malta auszusprechen. Für diese Verletzung seiner Pflicht führt er die Entschuldigung an, dass „der Papst sich nicht in die konkrete Politik eines Landes einmischt“, während es exakt das ist, was er tut, wenn es um politische Fragen wie „Klimawandel“ und Einwanderungspolitik geht,  die über seine Kompetenz hinausgehen.
  • Einer der wenigen direkten Gegenspieler der drohenden „Homo Kirche“ im Bischofsamt ist Erzbischof Charles Chaput, von Papst Benedikt zum Erzbischof ernannt, der als US-Delegierter zu der aufgetaktelten Synode gewählt wurde. Er verabschiedete pastorale Leitlinien, die die Heilige Kommunion sowohl für sexuell aktive „Homo Paare“ als auch für „wiederverheiratete“ Paare, die in ihren ehebrecherischen sexuellen Beziehungen verbleiben, verbieten. Erzählenswert ist, dass Bergoglio zurückwies, Chaput zum Kardinal zu kreieren, obwohl Philadelphia ein traditioneller Kardinalssitz ist.

Nun – mit Bergogios schwerer Hand auf dem Steuerruder des Petrus-Schiffes, das er immer heftiger nach links zerrt, kommt es überall und oft mit Begolgios direkter Hilfe zum „Coming out“ der Homosexuellen, die die Kirche inmitten der schlimmsten Krise in 2000 Jahren befallen.

Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (3 von 10). Häresien bei JP2?


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Häresien in den Lehren von Johannes Paul II?

Der Satz, dass Christen und Muslime an denselben Gott glauben, hatte aber doch tatsächlich Johannes Paul II, im Stadion Mohammed V. von Casablanca (Marokko) vor 80.000 islamischen Jugendlichen am 19. August 1985 gesagt:

Wir haben als Christen und Muslime viele Dinge gemeinsam, als Gläubige und als Menschen. […] Wir glauben an denselben Gott, an den einzigen Gott, an den lebendigen Gott, an den Gott, der die Welten schafft und Seine Geschöpfe zu ihrer Vollendung führt. […]

Es ist also Gott, auf Den sich mein Denken bezieht und zu Dem sich mein Herz erhebt: von Gott selbst möchte ich vor allem zu euch sprechen; von Ihm, weil Er es ist, an Den wir glauben, ihr Muslime und wir Katholiken, und ich möchte zu euch auch über menschliche Werte sprechen, die ihr Fundament in Gott haben, die Werte, welche die Entfaltung unserer Personen betreffen, aber auch die unserer Familien und unserer Gesellschaften wie auch die der Internationalen Gemeinschaft. […] So komme ich zu euch heute auch als Glaubender. Ich möchte hier ganz einfach ein Zeugnis davon geben von dem, was ich glaube, von dem, was ich für das Wohl meiner Menschenbrüder wünsche, von dem, was ich aus Erfahrung für alle als nützlich ansehe.“

Der Papst sagt also, dass wir Christen und Muslime „an denselben Gott glauben“. Dies ist sachlich falsch, denn Christen glauben an die Trinität und Muslime nicht. Außer der Dreifaltigkeit, so lehrt die Kirche, gibt es keine göttliche Natur (DH 188, 851). Aber es ist dennoch keine Häresie (sententia haeretica), weil die Kirche nirgend definiert hat:

„Wer behauptet, dass Christen und Muslime an denselben Gott glauben, der sei ausgeschlossen“.

Kein Mensch ist auf Idee gekommen, besonders im ordentlichen Lehramt eines Papstes, so etwas zu behaupten. Wenn es stimmen würde, dann wäre der Gott der Christen nicht trinitarisch und sie würden einen nicht näher spezifizierten Monotheismus vertreten, was sie nicht tun. Dies sagt der Papst aber nicht, indem er etwa behauptet:

Der christliche Gott ist einer, aber er ist nicht trinitarisch.

Deswegen ist die Aussage des Papstes keine Häresie, im Sinne einer sententia haeretica.

Unserer Einschätzung nach erfüllt der päpstliche Satz aus der Casablanca-Rede, nach dem o.a. Schema der Zensuren, die folgenden Kriterien:

I. Was die Glaubenslehre selbst (doctrina ipsa) anbelangt:

  1. Der Häresie nahe Meinung (sententia haeresi proxima)

II. Was die Art und Weise (modum) der Darstellung der Glaubenslehre anbelangt:

  1. Mehrdeutige Meinung (aequivoca)
  2. Unklare Meinung (ambigua)
  3. Vermessene Meinung (praesumptuosa)
  4. Trügerische Meinung (captiosa)
  5. Verdächtige Meinung (suspecta)
  6. Übel klingende Meinung (male sonans)
  7. Fromme Ohren verletzende Meinung (piarum aurium offensiva

III. Was die Auswirkung (effectum), welche diese Meinung auf die Gläubigen ausüben könnte.

  1. Ärgernis erregende Meinung (scandalosa)

Hat denn Papst Johannes Paul II eine formelle Häresie in forum externum durch diese Aussage begangen? Nein, er hat der Häresie nahe Meinung (sententia haeresi proxima) öffentlich geäußert, das zweitschlimmste Vergehen also.

 Man muss bei diesen Zensuren wie bei der Bestimmung des Strafmaßes im Strafrecht denken. Im deutschen Rechtskreis besteht eine Straftat aus drei Bestandteilen::

  1. Tatbestand,
  2. Rechtswidrigkeit und
  3. Schuld.

Angenommen jemand pustet jemandem bei einem Streit ins Gesicht. Ist der Tatbestand einer schweren Körperverletzung damit erfüllt? Nein.  Jemand gibt jemanden eine leichte Ohrfeige? Körperverletzung  – ja, schwere – nein. Jemand schlägt jemanden, der vorher Box trainiert hatte mit einem Schlagring ins Gesicht. Schwere Körperverletzung? Ja.

Ebenso muss man bei der Bestimmung der theologischen Zensuren zuerst den Tatbestand bestimmen:

  1. Hat er es geschrieben.
  2. Har er es tatsächlich gesagt und es autorisiert.
  3. Hat er offiziell und nicht privat gesprochen.

Danach die Rechtswidrigkeit anhand des Denzingers und der Notae theologicae, sowie die Schuld, welche bei einem Papst, also einem studierten Theologen recht hoch ist, einzuschätzen. Dennoch muss ein Papst tatsächlich eine Häresie sensu stricto im Sinne einer sententia haeretica begehen, wie es Franziskus mehrmals in Amoris Laetitia getan hat, um der Häresie angeklagt werden zu können, was leider niemand tut.

Um auf JP2 zurückzukommen, so sagt er den muslimischen Jugendlichen, quasi seine private Meinung, indem er seinen, persönlichen Glauben mit ihnen teilt. Er tut dies mit den Worten:

Es ist also Gott, auf Den sich mein Denken bezieht und zu Dem sich mein Herz erhebt: von Gott selbst möchte ich vor allem zu euch sprechen; von Ihm, weil Er es ist, an Den wir glauben, ihr Muslime und wir Katholiken, und ich möchte zu euch auch über menschliche Werte sprechen, die ihr Fundament in Gott haben

Der Papst spricht also hier von seiner eigenen Gottesvorstellung, die leider keine katholische Gottesvorstellung ist. Und er tut dies als Papst. Dies ist dennoch immer noch keine Häresie. Unserer Meinung nach hat die assistentia negativa auch Johannes Paul II, da er Papst und kein Antipapst war, davor bewahrt formelle Häresien zu verkünden, obwohl ihm, unseres Erachtens, die zweit schlimmste theologische Zensur – der Häresie nahe Meinung (sententia  haeresi proxima) mehr als einmal zugeschrieben werden kann. Dennoch zog Gott die Reißleine und, unseres Erachtens, ist es bei JP2 zu keiner Häresie gekommen, was nicht bedeutet, dass er orthodoxe katholische Lehre lehrte. So kompliziert kann es werden nach Vat. II.

Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (6 von 6)


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Okkultismus und das umgekehrte Prinzip der Dämonen

Da hinter jeder Versuchung zur Unkeuschheit der Dämon Asmodeus steht, so müssen wir uns wieder etwas näher der Dämonologie zuwenden, um zu verstehen, warum Homosexualität in den okkulten Praktiken eine wichtige Rolle spielt. Was hat das mit der Kirche zu tun? Das, dass sehr viele Kleriker Satanisten sind[1] und über ein okkultes Wissen verfügen. Da Okkultismus die Lehre der Dämonen ist, so müssen wir uns zuerst die Natur des Dämons anschauen. Was ist er? Ein Geist, der widerspricht. Ein Geist, der die Ordnung umkehrt.[2] Wie Joseph Görres in seiner Christlichen Mystik angibt, kehrt der Teufel, was sich am stärksten in der Besessenheit zeigt das Oben und Unten, vorne und hinten, rechts und links um.[3] So schreibt Görres:

„Erscheint nämlich in der gesunden Ordnung der Dinge, dort, wo die höheren Einflüsse an den Menschen treten, auch seine Höhe, der sich alsdann, den tieferen Influenzen zu, seine Tiefe unterbreitet; so hat dies mit dem Einwohnen der dämonischen Kraft jetzt sich umgekehrt. Jene Höhe hat der Dämon von ihrer Mitte ab- und sich entgegengewendet, da aber die Tiefe sein Teil ist, und der räumlich-symbolische Ausdruck seines Gegensatzes gegen das Gute, das die Höhe hält; darum gilt sie ihm als das Oben und er sucht diese Umkehr der Verhältnisse in Allem darzustellen. Daher das Streben der Besessenen, die normale Stellung einzunehmen; dadurch, dass sie das Haupt gegen den Abgrund hingerichtet, mit dem sie im Paroxism [Konvulsion Red.] im nächsten Rapporte [dämonische Manifestation Red.] stehen, die Füße aber gegen den Himmel hinwenden; um unter die Fersen zu bringen, was ihnen als das Tiefere gilt.

So die Besessene, die noch jetzt in Rom unter dem Exorzismus liegt. So oft ihr Anfall beginnt, legt sie sich auf den Rücken, die Beine nach Aufwärts kehrend. Mehrmals ist es geschehen, dass sie ganz steilrecht sich also aufgerichtet; so dass sie hinten allein auf dem Nackenwirbel oder dem Scheitel aufsitzend, mit den Beinen den Himmel tritt, und also das Grundverhältnis gänzlich umgekehrt.“[4]

Kurz und gut: der Teufel kann während einer Manifestation, bei Görres Rapport genannt, die Gravitation umkehrend, jemanden auf den Kopf stellen, was auch andere Quellen bestätigen,[5] um seinen Widerspruch gegen die göttliche Ordnung zu zeigen. Was ist aber noch die Umkehrung dieser göttlichen Ordnung? [Warnung ein!] Der gleichgeschlechtliche Sex und natürlich, der, pardon, Analverkehr, welche das Unzweckmäßige mit dem Umgekehrten aufs Beste verbindet. Alexis Crowley, der Begründer des modernen Satanismus, hat in seiner Sex-Magie (sex magick) dem Analverkehr einen hohen Platz eingeräumt, weil jeder Grad der sexuellen Perversion gleichzeitig ein weiterer Grad der satanischen Initiation ist.[6] Das ist natürlich nichts Neues, weil perverse Sexpraktiken immer bei magischen Ritualen vorkamen, was beispielsweise die peinliche Befragung der Templerritter beweist. Dies passiert leider auch heute und zwar vermehrt durch den fast omnipräsenten Satanismus.[7] Die Verbindung zwischen Homosexualität und Satanismus zeigt sehr treffend und tiefgründig Joseph Sciambra, der jahrelang in der Gay-Szene tätig war.[8] Wir wollen diese Themen hier nicht vertiefen, aber es lässt sich feststellen, dass dort, wo Pädophilie ist, Satanismus nicht weit ist und wo Satanismus stattfindet, dort findet sicherlich grausame Pädophilie statt. Wir können mit Sicherheit annehmen, dass unter den vielen Fällen des Kindesmissbrauchs in der Kirche viele Fälle satanistisch motiviert waren, was William H. Kennedy, der leider im Jahre 2010 ermordet wurde, wenigstens für fünf Fälle lückenlos nachweist.[9] Wenn es aber so viele homosexuelle Priester gibt, so fällt ihnen der Weg von den Praktiken, die sie privat praktizieren zu denen, die sie kultisch-satanistisch ausüben sicherlich leichter als im Falle von Heterosexuellen, was der Fall Joseph Sciambra auch beweist. Deswegen kann die Verallgemeinerung von Ann Barnhardt, dass Vatikan zu 90% von Satanisten/Sodomiten bevölkert ist, stimmen, denn der Dämon Asmodeus, der zur Unzucht antreibt, treibt schließlich dazu an ihn oder Luzifer als Gott anzubeten, was Satanisten auch wirklich tun.[10] Warum fand also innerhalb der letzten 50 Jahre, so ab 1965, die Rekrutierung der Sodomiten in der Kirche statt? Um die Kirche Christi in eine satanische Afterkirche, frei nach Anna Katharina Emmerick, zu verwandeln. Sie haben sich durch ihre Sünde dem Asmodeus ausgeliefert, wurden ihm ab dem Moment ihrer Priesterweihe übergeben und besudeln die Kirche von innen heraus, indem sie Bischöfe und Kardinäle geworden sind, vielleicht auch Päpste. Das ist natürlich eine Tatsache, welche schwer zu akzeptieren ist, aber die letzte Homo-Orgie im Gebäude der Glaubenskongregation ist kein zynischer Einfall unseres Blogs, sondern eine Tatsache.[11] [Warnung aus!]

Was kann man dagegen tun? Sich bemühen selbst noch heiliger zu werden, schlechte Menschen zu meiden. Wie treffend es wieder einmal Ann Barnhardt ausdrückte, es kommt darauf an von den richtigen Leuten gehasst zu werden, denn die Welt, so hat es uns Christus versprochen (Joh 15,18), wird uns hassen. Gehen Sie, sooft Sie können, zur Tridentinischen Messe, beichten Sie oft, beten Sie viel, machen Sie eucharistische Anbetung, dann werden Sie gegen den Teufel immuner werden und er wird Sie hassen, sowie Menschen vorbei schicken, die Sie hassen werden. Viel Feind, viel Ehr!

Da wir um alle Gnaden, auch diejenige der Keuschheit, bitten müssen, so empfiehlt es sich diese Gebete aufzusagen:

Für Laien:

Ure igne Sancti Spiritus renes nostros et cor nostrum, Domine, ut tibi casto corpore serviamus et mundo corde placeamus.

 

Entfache mit dem Feuer des Hl. Geistes unsere Nieren und unser Herz, oh Herr, damit wir Dir mit keuschem Leib dienen mögen und reinen Herzens gefallen mögen.

Für Priester/Ordensleute, die Latein können sollten:

Domine, Jesu Christe, sponse animae meae, deliciae cordis mei, immo cor meum et anima mea, ante conspectum tuum genibus me provolvo ac maximo ardore te oro atque obtestor, ut mihi des servare fidem a me tibi solemniter datam in receptione subdiaconatus [diaconatus]. Ideo, o dulcissime Jesu, abnegem omnem impietatem, sim semper alienus a carnalibus desideriis, et terrenis concupiscentiis, quae militant adversus animam, et castitatem, te adjuvante, intemerate servem.

O sanctissima et immaculata Maria, Virgo virginum et Mater nostra amantissima, munda in dies cor meum et animam meam, impetra mihi timorem Domini et singularem mei diffidentiam.

Sancte Joseph, custos virginitatis Mariae, custodi animam meam ab omni peccato.

Omnes sanctae Virgines divinum Agnum quocumque sequentes, estote mei, peccatori, semper sollicitae, ne cogitatione, verbo aut opere derelinquam et a castissimo Corde Jesu umquam discedam. Amen.

 

[Quelle: Brevier Divino afflatu, Breviarium Romanum Pii Pape X, Ratisbonae 1922,  Mit diesem Gebet war vor 1966 ein Ablass von 100 Tagen einmal am Tag für Kleriker verbunden, Indulg. 100 dierum semel in die pro constitutis in sacris Leo PP. XIII, 16 Martii 1889]

[1] Dazu: http://www.barnhardt.biz/2017/03/27/satanism-some-things-to-remember/ http://www.barnhardt.biz/2017/08/02/barnhardt-podcast-016-saint-mary-magdalene-is-a-catholic-not-a-shameless-lutheran-feminist/ http://www.spiegel.de/panorama/uups-et-orbi-satanische-sekten-im-vatikan-a-527076.html http://www.katholisches.info/2010/03/der-teufel-die-kirche-und-die-exorzisten-padre-gabriele-amorth-erzahlt-aus-seinem-leben/ Von dem umstrittenen Pater Malachi Martin abgesehen, gibt das Insiderbuch I Millenari. Wir klagen an. Zwanzig römische Prälaten über die dunklen Seiten des Vatikans, aus dem Jahre 2001, welches anonym von den Mitarbeitern der Kurie herausgebracht wurde, ebenfalls Informationen zum praktizieren Satanismus. Kap. XVII: Bolschewismus und Satanismus, 258-266, Kap. XVIII: Satansrauch im Vatikan, 267-289.

[2] Auf youtube unter: law of reversal, reverse principle nachschauen.

[3] Görres, Christliche Mystik, Regensburg 1842,  Bd. 4,1, 166, 168, 171 und 173.

[4] Ebd. 165-166.

[5] Ebd. Manu. Pad., p.57.

[6] [Warnung ein!] http://www.esoteric.msu.edu/VolumeV/Unleashing_the_Beast.htm Crowley’s VIIIth degree unveiled… that masturbating on a sigil of a demon or meditating upon the image of a phallus would bring power or communication with a divine being…The IXth degree was labeled heterosexual intercourse where the sexual secrets were sucked out of the vagina and when not consumed…put on a sigil to attract this or that demon to fulfill the pertinent wish…In the XIth degree, the mostly homosexual degree, one identifies oneself with an ejaculating penis. The blood (or excrements) from anal intercourse attract the spirits/demons while the sperm keeps them alive. [60] Koenig, „SpermoGnostics and the O.T.O.“  See also Crowley, Magick: Liber ABA, Book Four Parts I-IV (York Beach: Samuel Weiser, 1997).  Two of the most important texts for the IX degree rituals are Liber Agape and De Arte Magicka, republished as Liber Agape, De Arte Magica (Kadath Press 1986), and the magical diaries based on his sexual operations: John Symonds and Kenneth Grant, eds. The Magical Record of the Beast 666: The Diaries of Aleister Crowley  (London: Duckworth, 1972). [Warnung aus!]

[7] http://www.exposingsatanism.org/satanic-ritual-calander/ http://www.denkmalnach.org/ra/index.htm

[8] https://onepeterfive.com/1p5-podcast-episode-37-joseph-sciambra-leaving-gay/ https://onepeterfive.com/podcast-ep-40-joseph-sciambra/

[9] Hörenswert: https://www.youtube.com/results?search_query=william+h.+kennedy

[10] https://www.youtube.com/watch?v=Sy_pvffqchk https://www.youtube.com/watch?v=JXAWeQw5fYs https://www.youtube.com/watch?v=y4A4YmL1hhQ

[11] https://gloria.tv/article/7TARxk47WiPn2P1ZkcGdrPRBQ http://www.katholisches.info/2017/06/gendarmerie-beendet-homo-orgie-im-vatikan-alkohol-drogen-luxus/ http://www.katholisches.info/2016/06/homo-orgien-unter-seminaristen-fernsehsender-der-bischoefe-macht-homo-werbung/

Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)


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Vom Nichts ins Nichts

Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände:

Fehlendes spirituelles Leben

Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder?

a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt.

b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt.

c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird.

d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird.

Genau all das passierte in der nachkonziliaren sog. Homo-Agenda, die unter dem gay friendly pope Francis Aufwind bekommt. Diese Agenda lautet, an den o.a. Punkten gemessen, wie folgt:

Ad a) Sodomie ist weder Sünde, noch Perversion, noch etwas Schlimmes, sondern eine „Orientierung“, etwas „Angeborenes“ oder eine „persönliche Wahl“ innerhalb der „sexuellen Selbststimmung“.

Ad b) Sodomie soll von anderen toleriert und akzeptiert werden.

Ad c) „Schwul ist cool und gay is ok“.

Ad d) Sodomie ist etwas “Höheres” und „Homosexuelle verfügen über Gaben“ (Amoris Laetitia)

Schiefe Ebene

Wenn wir aber statt Sodomie in das Schema a) bis d) „Pädophilie“, „Nekrophilie“, „Zoophilie“ oder auch „Diebstahl“, „Lüge“, „Drogensucht“, „Mord“ eintragen, dann ist der Weg zur jeglichen Anarchie und Anomie (Gesetzeslosigkeit) frei. Und der coole Papst Franziskus wird es schon absegnen. Das Schlimme ist aber, dass die Punkte a) bis d) nicht nur in der Welt, sondern auch in der Kirche vorgebracht werden, wie Christoph Ferrara, den wir übersetzen, deutlich darlegt. Wir sind also bei der Kirches des Asmodeus, sprich in der Homo-Kirche angenommen.

Wann hat es angefangen? Wie wir schon zeigten, lange vor dem Vat. II als Priester ihre sexuellen Fehltritte, zuerst wohl noch heterosexueller Natur, durch eine Einstellung rechtfertigten, die in etwa folgendermaßen lautet:

„Das ist menschliche Schwäche! Gott wird es vergeben, denn er ist barmherzig. Das Wesen des Priestertums wird dadurch nicht angegriffen. Die Sakramente sind gültig!

 

Im homosexuellen Kontext lautet diese Entschuldigung etwas anders:

„Ich halte ja das Zölibat ein, denn ich bin nicht verheiratet, habe keinen Sex mit einer Frau und das, was ich mit einem Mann oder mit einem Knaben tue, fällt nicht unter die Verletzung des Zölibats.“

David Berger sagte sogar in einem Interview, da diese Problematik ihn selbst betrifft, Gott sei Dank ist er kein Priester, dass man da strategisch nach der Moraltheologie von hl. Alphons Liguori vorgeht, indem man nur bestimmte sexuellen Handlungen praktiziert, die weniger schwer wiegen und wohl nicht einmal als Sünde gesehen werden. Das ist wirklich diabolisch und sakrilegisch! Einen Heiligen dazu zu mißbrauchen die eigene Perversion zu rechtfertigen.

Nehmen wir die erste Entschuldigung der sündigenden Priester auseinander. Das mit der menschlichen Natur qui proclivis est ad lapsum – „welche zum Fall geneigt ist“, wie die Liturgie sagt, ist zwar richtig, aber es zeigt nur eine Seite der Medaille.

„Das ist menschliche Schwäche!“

Aber durch das sakramentale Leben, durch das Sakrament der Weihe und durch die damit verbundene Standesgnade erhält man Gnaden, die einem helfen dies Schwäche zu überwinden, wenn man a) es will, b) sich anstrengt und c) um diese Gnaden bittet.

„Gott wird es vergeben, denn er ist barmherzig.“

Dies stimmt, aber solch ein Spruch deutet auf ein vermessenes Sündigen hin, was die erste Sünde wider den Hl. Geist ausmacht. Gott vergibt, wenn Reue vorliegt und der Vorsatz es nie wieder zu tun. Damit Christus in seiner Passion nicht mehr leidet!

„Das Wesen des Priestertums wird dadurch nicht angegriffen.“

Das Weihesakrament ist zwar unauslöschlich, aber die hartnäckige Sünde verblendet so sehr den Verstand und raubt den Glauben, dass am Ende dieser schiefen Ebene der Atheismus steht.

„Die Sakramente sind gültig.“

Beim Atheismus liegt die Intention das zu tun, was die Kirche mit diesem Sakrament tut, nicht mehr vor, weil kein Glaube, im Sinne der intellektuellen Zustimmung zur geoffenbarten Wahrheit vorliegt. Dann sind auch die Sakramente wohl ungültig.

Falls uns jetzt homosexuellen Priester lesen, dann hoffen wird, dass sie sich bekehren, obwohl die hierfür Chance recht klein ist. Wir wollen aber diese schiefe Ebene der Selbstentschuldigung und des Selbstbetruges allen aufzeigen, da an ihrem Anfang immer die Selbstgefälligkeit und die fehlende Askese steht. Es gibt die Hölle und Gott rechnet mit einem Priester für jede Seele ab, die seinetwegen verlorengegangen ist, aufgrund des Skandals oder der falschen oder fehlenden Unterweisung. Die Gay-Church fing nicht gestern an, sie wurde jahrzehntelang im Untergrund der Sünde vorbereitet und bricht jetzt wie eine Seuche aus.

 

Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)


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Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben

Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt:

Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren.

Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute.

Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert.

Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren.
Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet.
Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]

Worauf der Kommentator Suarez für Deutschland antwortet:

Hochverehrter Adrien Antoine,

schon in den 60er Jahren begann die Umwertung von Pädophilie als Ausdruck normaler Sexualität. In der Protestbewegung der 68er Zeit wurde die Pädophilie zum Kampfmittel gegen bürgerliche Moral. In den 70er Jahren versuchten dann die Gründer der GRÜNEN diese Sichtweise in Politik und Gesellschaft fest zu etablieren. Es ist doch gar nicht von der Hand zu weisen, dass gerade diese Zeit auch tief in die Katholische Kirche hineingewirkt hat. Die massiven Verunsicherungen innerhalb der Kirche nach dem Konzil, öffneten Kräften die Türen, die dann besonders intensiv in der Priesterausbildung aktiv wurden. Ich habe es schon an anderer Stelle ausführlich geschildert, wie mir Mitte der 80er Jahre ein homosexueller Theologiestudent von den Zuständen am Frankfurter Priesterseminar St. Georgen erzählte und sich darüber amüsierte, dass die Kirche doch eine arge Doppelmoral lehre, sich daraus aber prächtige Subkulturen entwickeln ließen. Gerade unter dem Schutz des Zölibates sei eine unbehelligte Ausweitung solcher Praktiken einfach. Es steht zu vermuten, dass in den 70er und 80er Jahren scharenweise Pädophile zu Priestern geweiht wurden. Und es steht auch zu vermuten, dass dies zumindest einem Teil der Bischöfe nicht verborgen geblieben sein kann. Die Umwertungen der Sexualmoral in der 68er Generation haben dann dazu geführt, dass das Thema Pädophilie insofern tabuisiert wurde, als man jede kritische Auseinandersetzung als generellen Angriff auf Homosexuelle auslegte. Hier sorgten dann früh die Grünen dafür, dass die Thematik sogar über strafbewährte Sanktionen gegen eine tiefere gesellschaftliche Auseinandersetzung geschützt blieb.

Wärend diejenigen, welche die Augen vor der Wirklichkeit schließen, einwenden mögen, dass es sich hier um anonyme Einzelfälle handelt, so wurde diese Thematik in den USA überaus kompetent und quellenbelegt im Buch von Michael S. Rose, Goodbye, Good Men: How Liberals Brought Corruption into the Catholic Church aus dem Jahre 2002 dargelegt.  Hinter diesem Wahnsinn steckte die Methode die guten, intelligenten und frommen Priesteramtskandidaten auszuschließen und die anderen aufzunehmen, zu weihen und zu befördern, was die Zusammensetzung aller Bischofskonferenzen, die zu Amoris Laetitia schweigen, erklärt. Der Schreiber dieser Zeilen  hat sich dieses Buch bestellt und wird darüber noch schreiben.

Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (3 von 6)


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Homosexualität in der Kirchengeschichte und ihre Lösung

Ja die heutige Situation mit der Homosexuellendichte im Klerus ist höchst „verquer“, um es mit Theodor Fontane zu sagen, die heutige Lese-und Schreibweise lautet wohl „verqueer“. Hat es denn das auch früher gegeben? Durchaus, wovon das Buch Liber Gomorrhianus des hl. Kirchenvaters Petrus Damianus aus dem Jahre 1049 zeugt, was wirklich vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil  war. Auch das Dekret des hl. Papstes Pius V Horrendum illud scelus aus dem Jahre 1568, das die Entfernung der schuldigen, also der homosexuellen Kleriker aus dem Priesterstand oder Buße in einem Kloster empfiehlt, war auch vorkonziliar.

Brief des Papstes Leon IX. an hl. Petrus Damianus

Dergleichen, also Homosexualität unter Priestern, kam also immer vor, wenn die höchste kirchliche Autorität dagegen vorgehen musste und ihre Entscheidungen dokumentiert sind. Es ist aber dem heiligen und höchst asketischen hl. Petrus Damianus (1006-1072) zu verdanken, der teilwiese Zustände in seinem eigenen Kloster beschreibt, dass sich solche lehramtliche Fragmente im Denzinger-Hünermann einfinden, wie die Passagen, die sich unten einfinden. Da es sich um recht explizite Inhalte sexueller Natur handelt, so wollen wir hier einer Warnung voranstellen [Warnung ein!], damit diejenigen unserer Leser, wie fromme Ordensschwestern, die es nicht lesen möchten, gewarnt werden und es mit einer Entwarnung [Warnung aus!] beenden.

Leo IX. Brief »Ad splendidum nitentis« an Petrus Damiani, i. J. 1054:

… Es ist angebracht, daß Wir, wie Du wünschst, Unsere Apostolische Autorität einsetzen, damit Wir den Lesern ängstlichen Zweifel fortnehmen und für alle sicher feststeht, daß Unserem Urteil alles gefallen hat, was diese Schrift [der Liber Gomorrhianus] enthält, die dem teuflischen Feuer wie Wasser entgegengesetzt ist. Damit sich also nicht die Willkür schmutziger Begierde ungestraft verbreite, ist es notwendig, daß sie mit dem angemessenen Tadel Apostolischer Strenge zurückgewiesen und gleichwohl ein Versuch mit ihnen in herber Zucht unternommen werde. (DH 687)

[Warnung ein!]

Siehe, all jene, die sich durch irgendeine Abscheulichkeit der vier Arten,[1] die genannt wurden, beflecken, werden sowohl nach dem Urteil der heiligen Kanones als auch nach Unserem durch die vorgesehene Zensur der Billigkeit von allen Stufen der unbefleckten Kirche vertrieben. Da Wir aber recht milde verfahren, wollen Wir und gebieten auch im Vertrauen auf die göttliche Erbarmung, daß diejenigen, die entweder mit eigenen Händen oder untereinander den Samen zum Ausstoß brachten oder auch zwischen Schenkeln ausströmen ließen, und nicht in langer Gewohnheit sowie nicht mit mehreren, wenn sie die Lust gezügelt und durch eine angemessene Buße die schändlichen Taten gesühnt haben, zu denselben Stufen zugelassen werden, auf denen sie, im Frevel verweilend, nicht für immer verweilend, gewesen waren; den anderen soll die Hoffnung auf Wiedererlangung ihrer Stellung genommen sein, die sich entweder lange Zeit über mit sich oder mit anderen oder mit mehreren – wenn auch nur kurze Zeit – wie auch immer mit einer der zwei Arten abscheulichen Verhaltens, die Du beschrieben hattest, befleckt oder – was schauderhaft zu sagen und zu hören ist – sich auf die Rücken anderer geschoben haben. Wer es wagen sollte, gegen dieses Unser Dekret Apostolischer Strafbestimmung entweder zu urteilen oder anzubellen, soll wissen, daß er unter Gefährdung seiner Stellung handelt. (DH 688)

Kurz und gut: abhängig von den homosexuellen Praktiken [Masturbation, gegenseitige Masturbation, Schenkelverkehr], Oralverkehr fehlt, interessanterweise, wird man entweder noch zur Buße zugelassen, wenn die Gewohnheit nicht zu lange dauerte, bei einer langen Gewohnheit und Analverkehr wird man aus dem Klerikerstand entlassen. Denn bei den Letzteren gibt es keine Hoffnung auf Besserung. [Warnung aus!]

Pius V. Horrendum illud scelus

Horrendum illud scelus, ein Dekret von Pius V. liest sich in der Übersetzung aus dem Englischen von davillatollkuehn wie folgt. Wir zitieren nach Tradition in Action:

„Homosexuelle Priester müssen ihrer klerikalen Würde beraubt und zu Tode gebracht werden.

In der Renaissance erhob das Laster der Homosexualität wieder sein Haupt. Das war ein Anlass zu großer Sorge für den heiligen Papst Pius V. Aus diesem Grund schrieb er, beginnend im ersten Jahr seines Pontifikats, einige wichtige Dokumente dagegen. Das wichtigste ist die Konstitution Horredum illud scelus, deren Kernsätze wir weiter unten nochmals darstellen.

In unseren Tagen der moralischen Erschlaffung und Liberalisierung der Sitten, erleben wir ein schändliches Beharren der religiösen Autorität – bis hin zu den höchsten Ämtern – auf dem Laster der Homosexualität im Klerus und in den Seminaren.

Wir halten es für angebracht, diese konstanten, unveränderlichen Prinzipien, die der hl. Pius V. in seiner apostolischen Verfassung ausdrückt, in Erinnerung zu bringen. Vielleicht werden dadurch ein paar Augen geöffnet, um die Tiefe des Abgrunds zu sehen, in den wir gefallen sind.

Der Heilige Pius V:

Dieses schreckliche Verbrechen (horrendum illud scelus), wegen dessen Obszönität und Perversion ganze Städte durch göttliche Verdammung im Feuer zerstört wurden, bereitet uns bitterstes Leiden, erschüttert unseren Geist und treibt uns an, ein solches Verbrechen mit größtmöglichen Eifer zu unterdrücken.

Ganz dem angemessen veröffentlichte das fünfte Lateran Konzil (1512-15179) dieses Dekret: „Wird irgendein Mitglied des Klerus diesem Laster gegen die Natur überführt, wegen dem der Zorn Gottes über die Söhne der Niedertracht kam, soll er aus dem klerikalen Stand entlassen werden oder gezwungen werden, in einem Kloster Buße zu tun“ (Kap. 4, X, V, 31).

Damit die Ansteckung eines solch schweren Vergehens nicht mit großer Verwegenheit fortschreiten kann, indem sie die Straflosigkeit, die der größte Anreiz zur Sünde ist, ausnutzt, müssen die Kleriker, die dieses schändlichen Verbrechens schuldig sind, umso schwerer bestraft werden, und diejenigen, die sich nicht vor dem Tod ihrer Seele fürchten, sollen – so legen wir fest – der Gewalt der weltlichen Autorität übergeben werden, die das Zivilrecht durchsetzt.

Deswegen wünschen wir mit größerer Strenge, als wir seit dem Beginn unseres Pontifikates begannen, fortzufahren, und beschließen, dass jeder Priester oder Mitglied des Klerus, sei es ein Weltkleriker oder ein Ordensangehöriger, der ein solches abscheuliches Verbrechen begeht, durch die Macht dieses Gesetzes jedes klerikalen Privilegs, jedes Postens, jeder Würde und jedes kirchlichen Benefiziums beraubt wird und, nachdem er von einem kirchlichen Richter degradiert wurde,  er unverzüglich der weltlichen Autorität übergeben werden soll, um getötet zu werden, wie es gesetzlich als passende Strafe für Laien, die in diesen Abgrund versanken, vorgeschrieben ist.“[2]

Soweit Tradition in Action. Sicherlich hat schon jemand über die kirchlichen Strafen gegen die homosexuellen Kleriker geforscht und etwas darüber geschrieben. Dies tat u.a. sehr ausführlich Randy Engel in ihrem mehrteiligen und sehr gut belegten Werk Rite of Sodomy und dies taten wahrscheinlich andere auch. Da der Schreiber dieser Zeilen immer noch in der Welt der zweiwertigen Logik lebt, so fragt er sich, wie man dermaßen sündigen kann, was mutatis mutandis auch für das heterosexuelle Konkubinat gilt, und danach Sakramente spenden, predigen und sich für „einen guten Priester“ halten kann. Wahrscheinlich hat man nach einer Zeit kein Gewissen mehr. Der Teufel scheint eine Spaltung der Wirklichkeit und des rationalen Denken zu verursachen, sodass ein solches Leben machbar scheint. Priester-Sodomiten hat es schon immer gegeben, worüber sich auch Christus in den Gesprächen mit der hl. Katharina von Siena beklagt, aber bis zu der Franziskus-Ära sah man Sünde als Sünde und wollte sie nicht in etwas Gutes ummünzen. Es scheint wirklich so zu sein, dass in den Zeiten der Verweltlichung der Kirche Sodomie beim Klerus Überhand zu nehmen scheint, denn:

  • Petrus Damianus und sein Liber Gomorrhianus beschreibt den Zustand des verweltlichten Klerus in der Zeit der gregorianischen Reform, welche dagegen vorgehen wollte.
  • Katharina von Siena beschreibt in ihrem Dialog den Zustand der Kirche während des Großen Schismas.
  • Pius V nimmt in seinem Horrendum illud scelus zum Erbe der Renaissance-Kirche Stellung, die einen regen „Dialog mit der Welt“ pflegte.

Wann hat man die besten Priester? In den Zeiten einer verfolgten und absolut armen Kirche.

[1] [Warnung ein!] Petrus Damiani unterscheidet »vier unterschiedliche Weisen« (Kap. 1: PL 145,161C): »die einen verfehlen sich nämlich wider die Natur mit sich selbst [Masturbation Red.], andere mit den Händen anderer [Gegenseitige Masturbation Red.], andere zwischen den Schenkeln [Schenkelverkehr, interkrularer Verkehr Red.], andere schließlich durch den Vollzug des Aktes [Analverkehr Red.]« (»alii siquidem secum, alii aliorum manibus, alii inter femora, alii denique consummato actu contra delinquunt«). [Warnung aus!]

[2] (Constitution Horrendum illud scelus, August 30, 1568, in: Bullarium Romanum, Rome: Typographia Reverendae Camerae Apostolicae, Mainardi, 1738, chap. 3, p. 33)   St. Pius V.