Islamischer Terrorismus und die Lehre vom guten Tod


martyr

Aus aktuellem Anlass möchten wir nochmals diesen Beitrag publizieren. Wir fürchten, dass sich solche Anlässe mehren werden, denn zuerst „Flüchtlinge“, dann Terroristen.

Von Terror bedroht

Der islamische Terrorismus macht auch von deutschsprachigen Ländern nicht halt, was der letzte Anschlag von Würzburg beweist.[1] Wie früher im kommunistischen Totalitarismus man westliches Radio hören musste, um zu wissen, was im eigenen Land vorgeht, so muss man jetzt ausländische, meist amerikanische Nachrichtenportale lesen, um zu wissen, was in Europa gerade passiert. Besonders in Deutschland werden in der Mainstreampresse alle Angaben zum islamischen Hintergrund der Attentäter zensiert, dass es hierzulande gilt, dass:

  1. Islam eine Religion des Friedens ist.
  2. Dem radikalen Islam ein gemäßigter Islam entgegengestellt werden muss.
  3. Die „Flüchtlinge“ die künftigen Fachkräfte sind, die sich ausnahmslos in die glückliche Multi-Kulti-Gesellschaft integrieren werden.
  4. Alle „Flüchtlinge“ Gutmenschen und keine eingeschleusten Terroristen sind.

Wir glauben zwar nicht, dass alle „Flüchtlinge“ diesen Namen verdienen und alle Terroristen sind, denn die ISIS nimmt auch nicht jeden, aber manche schon, was die neuesten Attentate, auf welche noch andere folgen werden, beweisen. Fand ein Attentat statt, dann waren es, unseren Medien nach:

  • Belgier oder Franzosen und keine Islamisten
  • Arabisch klingenden Namen werden unterschlagen, so dass ein „Hesse“ solchen Anschlag ausführt.
  • Religiöse Motive ausgeschlossen.
  • Depression als Motiv angegeben.

Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache. Wie katholisches.info angibt:

Der Sprecher des Islamischen Staates (IS), Abu al-Adnani, in einer Audiobotschaft Ende Mai über Twitter die Muslime in Europa aufgerufen, im Namen Allahs die „Ungläubigen“ zu töten:

„Schlagt ihnen mit einem Stein den Schädel ein, schlachtet sie mit einem Messer, überfahrt sie mit einem Auto, werft sie von einem erhöhten Ort hinunter, erstickt oder vergiftet sie.“

Da der Prophet viele eifrige Nachfolger hat, so wird dieser Ratschlag sicherlich noch mehr als einmal umgesetzt werden.

Warum lügt man denn so?

  • Um die politischen Entscheidungen die Grenzen zu öffnen, um Europa mit Islam zu übervölkern nicht zu hinterfragen.
  • Um keine zusätzliche Panik zu verbreiten.

Es gibt in Europa so gut wie keine freie Presse mehr und in Deutschland schon gar nicht. So sieht es nun mal aus. Man muss im Internet recherchieren, um sich ein plausibles Bild zu machen. Wir führen hier aber keine Nachrichtenagentur und befassen uns nicht näher damit.

Es bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass uns allen, mehr als je zuvor, ein „böser Tod“ droht, was theologisch einen „jähen und unerwarteten Tod“ bedeutet.  Sie brauchen sich wahrscheinlich nicht um Ihre Rente zu sorgen, liebe Leser, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese nicht erleben werden ist größer als je zuvor. Während der linke Terrorismus der 1970-ger und 1980-ger nur gegen die „Repräsentanten des imperialistischen Kapitalismus“ gerichtet war, richtet sich der jetzige islamische Terrorismus gegen alle europäisch Aussehenden, die für Christen gehalten werden. Sehen Sie nichtarabisch aus, dann sind Sie dran und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen die Polizei sagt, dass Sie irgendwie selbst schuld daran waren (wie nach der Silvesternacht in Köln), ist leider sehr groß. Privat haben zwar die Polizisten und besonders die Polizistinnen eine andere Meinung, aber öffentlich repräsentieren sie den Staat und der sagt, dass Sie schuld sind. Aber wir wollen uns hier nicht mit Politik der Mutti-Merkel befassen, sondern mit Theologie und der Lehre vom guten Tod.

Ist Tod nicht gleich Tod?

Wir alle werden sterben. Früher oder später, gesünder oder kränker, heiliger oder sündiger. So lautet das Dogma:

Alle erbsündigen Menschen sind dem Gesetz des Todes unterworfen. De fide (1512)

Zwar können aufgrund eines besonderen Gnadenprivilegs Gottes manche Menschen, die mit Erbsünde behaftet sind, vor dem Tod bewahrt werden, wie Elias und Henoch und die Gottesmutter, die jedoch ohne Erbsünde war, dies sind aber ganz große Ausnahmen.[2] Es herrscht unter den Theologen auch keine einheitliche Meinung, ob bei der Wiederkunft Christi nicht irgendein Übergang stattfinden wird, welcher dem Tod gleicht. Kurz und gut: rechnen Sie bitte nicht damit, dass Ihnen der Tod erspart bleibt. Es ist unrealistisch.

Ferner lehrt die Kirche:

Mit dem Eintritt des Todes hört die Zeit des Verdienstes und des Mißverdienstes und die Möglichkeit der Bekehrung auf. (Sententia certa) (DH 411)

Was ist Verdienst?

Das sind all die guten Werke, die Sie im Gnadenstand vollbracht haben.

Was ist Mißverdienst?

Das sind alle Sünden und Nachlässigkeiten, die Sie im Gnadenstand und außerhalb dessen vollbracht haben.

Im Augenblick des Todes entscheidet sich alles, worauf ein Crashkurs über die letzten Dinge folgt.

Die Hölle

Möglichkeit A: Sie sterben in Todsünde.

Dann haben Sie nur ein Minuskonto und gehen sogleich in die Hölle, wo Sie nach dem „Betrag“ dieses Minuskontos in der Ewigkeit entsprechend schwer dafür gemartert werden. Denn die Höllenstrafen fallen auch verschieden aus. Die Kurzlehre zur Hölle sieht wie folgt aus:

Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. De fide (DH 76, 1002, vgl. 801, 854 ff., 1304 f, 1575, 1580)

Das ist die Wahrheit und da kann sich ihr progressiver Herr Pfarrer und Herr Bischof sosehr winden, wie er möchte, es stimmt leider so.

Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. (De fide) (DH 801, vgl. 76, 1575, 1580, 411)

Das Strafmaß der einzelnen Verdammten ist verschieden je nach dem Grade ihrer Schuld. Sententia communis (DH 854, 1304 ff)

Wenn Sie also nur mit einer Todsünde sterben, sind Sie für alle Ewigkeit verloren und wir brauchen uns hier damit nicht länger zu befassen.

Das Fegefeuer

Möglichkeit B: Sie sterben im Gnadenstand

Im Moment des Todes werden ihre Verdienste gegen ihre Mißverdienste, d.h. alle lässliche Sünden und ihre Konsequenzen, d.h. mit zeitlichen Sündenstrafen, aufgewogen. Die Kirche lehrt:

Die Seelen der Gerechten, die im Augenblick des Todes noch mit lässlichen Sünden oder zeitlichen Sündenstrafen belastet sind, gehen in das Fegefeuer ein. (De fide) (DH 838, 1066, 854, 1304, 1487, 1820)

Dies bedeutet, dass, wenn Sie:

  • Im Gnadenstand sterben,
  • Aber noch wenigstens eine lässliche Sünde auf dem Gewissen haben,
  • Oder die zeitlichen Strafen für eine auch gebeichtete, lässliche Sünde auf dem Gewissen haben

Sie ins Fegefeuer kommen, wo Sie passiv durch Leiden gereinigt werden. Die Dauer und die Schwere des Fegefeuers hängt auch von der Schwere der lässlichen Sünden und ihrer zeitlichen Strafen ab. Manche bleiben kurz, manche bis zum Jüngsten Tag. Sie Suffragien der Kirche, d.h. die Fürbitten und andere Hilfen, tragen nur, falls Gott es zulässt, die zeitlichen Sündenstrafen Ihrer Seele ab, sie vergrößert aber nicht ihre Verdienste, für die Sie selbst während Ihres irdischen Lebens Sorge getragen haben oder auch nicht. Das Fegefeuer dient der Reinigung, nicht dem Verdiensterwerb. Dies bedeutet praktisch, dass, sollten Sie es überhaupt ins Fegefeuer geschafft haben, niemand Sie so „freibeten“ kann, dass Sie beispielsweise die Heiligkeit einer Theresia von Avila oder noch höher erwerben. Für Ihre Heiligkeit tragen Sie durch Ihre Verdienste selbst Sorge, denn dazu gibt es den freien Willen, bei der Läuterung hilft die Kirche als die Gemeinschaft der Heiligen mit.

Wenn diese Lehre sich für jemanden nicht allzu berauschend anhört, da man in den allermeisten Fällen die Wahl zwischen Hölle und Fegefeuer hat, dann sei an dieser Stelle gesagt, dass dies die Realität ist und das Fegefeuer doch besser als die Hölle ist. Mit der Lehre von der „leeren Hölle“ nach Hans Urs von Balthasar[3] befassen wir uns hier gar nicht, denn sie ist häretisch und wir hoffen, dass sich von Balthasar nicht persönlich davon überzeugt, dass sie doch nicht so leer ist. Natürlich ist die falsche Leere von der Nichtexistenz der Hölle der beste Weg dazu die Hölle gut zu bevölkern, was ja seit 1962 stattfindet, hauptsächlich mit Geistlichen, aber nicht nur mit ihnen.

Wie stirbt man im Gnadenstand?

Um also nicht in die Hölle zu kommen und ewig gemartert zu werden, müssen Sie im Gnadenstand sterben, also von jeder Todsünde frei.  Es hat sicherlich immer Menschen gegeben und gibt sie immer noch, der hl. Theresia von Lisieux hat es ein Beichtvater bestätigt, die niemals eine Todsünde begannen haben, weil sie sich sehr um Gott bemühen, ihn lieben und oft beichten, sodass sie wissen, ob sie schwer sündigen oder nicht. Aber anno 2016, nach Amoris Laetitia stellen diese Menschen, besonders in den deutschsprachigen Ländern die große Ausnahme dar. Man kann davon ausgehen, dass die meisten in Todsünde leben und Papst Franziskus verleitet mit AL dazu, dass es noch mehr werden. Todsünde bringt aber den Tod und zwar den ewigen Tod, im Sinne einer ewigen Qual. Manchmal passiert es aber, dass jemand eine Todsünde begeht und sich nicht aufraffen kann diese zu beichten, noch weiter Todsünden hinzufügt und dann das Vorhaben überhaupt aufgibt, da ihm der Teufel eine falsche Scham schenkt. Dann kommt aber unser islamischer Attentäter schlachtet den Todsünder ab und dieser kommt, mit der interreligiösen Hilfe des Islams, sofort in die Hölle. Viele Menschen verschieben ihre Beichte, Buße und Reue in das Alter, in die Zeit, wo sie wirklich einen frommen und heiligen Priester treffen werden etc. Schminken Sie sich das ab! Sie werden ihn nicht treffen. Sie müssen vorlieb nehmen damit, was Sie, Gott sei’s geklagt, in Ihrer Diözese haben. Sie können heutzutage wirklich nicht sicher sein nicht plötzlich sterben zu können, was keine Panikmache, sondern unsere sozial-politische Situation ist. Sprich mehr islamische „Flüchtlinge“ bedeutet eine größere Wahrscheinlichkeit des islamischen Terrors. Wo es keinen Islam gibt, da gibt es keine Islamisten, Frau Dr. Merkel!

„Na, gut“ – sagen Sie. Man soll eine Todsünde möglichst schnell beichten, auch bei einem unwürdigen Priester, wenn es keine anderen gibt (jetzt haben auch die Piusbrüder die Beichtjurisdiktion von Franziskus‘ Gnaden, aber sie ist gültig), aber manchmal sündigt man schwer, schafft es nicht gleich zu beichten, man ist nicht sicher, ob man im Augenblick in dem man in die Luft fliegt oder einem der Schädel mit der Axt, wie neulich in Würzburg, eingeschlagen wird Zeit hat an Gott, die Sünden zu denken und eine Liebesreue zu erwecken. Also schlechte Karten oder? Nicht ganz. Es gibt da eine Lösung.

Die neun Herz Jesu Freitage und ihre Versprechen

Jesus Christus unser Heiland gab der hl. Margarete Alacoque (1647-1690) das folgende Versprechen:

Die große Verheißung:

Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen (erster Freitag im Monat ist der Herz-Jesu-Freitag) neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die hl. Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein. [4]

Und was heißt das konkret?

Es bedeutet, dass Sie nicht sterben werden, ohne die Beichte, die letzte Ölung oder die Sterbenskommunion empfangen zu haben. Dies bedeutet nicht unbedingt alle Sakramente auf einmal an einem Tag, aber dass Sie wenigstens nicht in Todessünde sterben werden. Denn sowohl die Beichte auch die Letzte Ölung tilgen die Sünden, sollten Sie nicht mehr bei Bewusstsein oder nicht sprechen können sein, um zu beichten, denn unbewusst sein (d.h. im Koma) bedeutet nicht, dass man nichts wahrnimmt, was ihnen in jedem Krankenhaus bestätigt werden wird. Also wenn Sie wenigstens einmal im Leben die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert haben, dann kommen Sie wenigstens ins Fegefeuer. Wenn das nichts ist?

Funktioniert es wirklich?

Ja, es funktioniert. Es gibt unzählige Zeugnisse darüber. Der Schreiber dieser Zeilen glaubte auch nicht so recht daran, doch er erlebte selbst, dass eine ihm nahe stehende Person, welche .. nun..ja.. nicht immer im Gnadenstand lebte, die jedoch in ihrer Kindheit die 9 Freitage praktiziert hatte, auf ihrem Totenbett die letzte Ölung bekam, obwohl sie unerwartet einen Herzinfarkt, wahrscheinlich mit Gehirnschlag verbunden, erlitt, allein wohnte und durch eine Aufeinanderreihung äußerst glücklicher Umstände und Zufälle oder eher Wunder doch aufgefunden, ins Krankenhaus gebracht und dort so lange am Leben erhalten wurde, bis sie das eine Sterbesakrament bei Bewusstsein empfing und glücklich und entspannt aus dem Leben schied. Gott ist wirklich treu und macht uns nichts vor.

Der Schreiber dieser Zeilen hatte in seiner Kindheit auch wenigstens einmal, wenn nicht zweimal die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert, da er sich dessen nicht ganz bewusst war, praktizierte er diese vor ein paar Jahren noch einmal, da er immer wieder bestimmte Sportarten betreibt, wo ein jäher und unerwarteter Tod nicht ausgeschlossen ist und sein jetziger Brotberuf einen solchen Tod auch nicht ganz ausschließt. Deswegen ist er auf dem Laufenden und kann mit einem Rat dienen.

Wie gestalte ich die 9 Herz-Jesu-Freitage?

In dieser religiösen Praxis geht es darum, an einem ersten Freitag die hl. Kommunion im Gnadenstand zu empfangen. Praktisch geht man wie folgt vor:

  1. Man geht an einem ersten Freitag eines Monats zur Beichte.
  2. Man geht anschließend zur Kommunion.
  3. Dies wiederholt man bei den aufeinanderfolgenden 9 ersten Freitagen.
  4. Fertig.

Wenn man jedoch einen einzigen Freitag verpasst, muss man den ganzen Zyklus von vorne starten. Muss man denn vorher beichten, wenn man im Gnadenstand ist? Nein, aber besser ist, um auf diese Art und Weise ganz rein zu sein, auch von den lässlichen Sünden und die Gewohnheit einer Beichte wenigstens einmal im Monat zu erlernen.

Wenn man sehr lange nicht gebeichtet hat?

Sollten Sie seit ihrer Erstkommunion oder Hochzeit nicht gebeichtet haben, dann empfiehlt es sich mit einer Generalbeichte anzufangen, mit der man einen größeren Zeitraum abdeckt.  Unter einer Generalbeichte versteht man eine Beichte für einen längeren Zeitraum auch für Sünden, die bereits gebeichtet wurden. Wenn Sie aber mehrere Jahre oder Jahrzehnte überhaupt nicht gebeichtet haben, dann ist es eine Generalbeichte.

Suchen Sie sich einen guten, fordernden Beichtspiegel, wie diesen hier,[5] und nicht dieses Wischi-Waschi-Zeug aus dem letzten Gotteslob, wo jeder sündenfrei erscheint, suchen Sie sich einen Priester, der etwas frommer ist als der Rest, bereiten Sie sich schriftlich vor, indem Sie in Ruhe alles vorbereiten, geben Sie wenigstens die Anzahl und Umstände aller schweren Sünden an, sagen Sie vor der Beichte, dass es sich um eine Generalbeichte handelt und dann beichten Sie.

Es empfiehlt sich erst nach einer Generalbeichte mit den 9 Freitagen anzufangen, denn praktisch gesehen kann die Generalbeichte lange dauern, der Priester wird vielleicht noch am Herzjesufreitag zelebrieren müssen und Sie hetzen möglichst schnell ihre Beichte abzulegen etc. Das sind keine guten Umstände Ihr geistliches Leben in den Griff zu bekommen, deswegen zuerst die Generalbeichte und z.B im nächsten Monat die erste Herz-Jesu-Beichte. Sie müssen dafür sorgen es richtig zu organisieren, denn von unseren Priestern dürfen Sie nicht allzu viel erwarten.

Wenn Sie die 9 Herz-Jesu-Freitage absolviert haben, dann brauchen Sie sich vor dem Tod oder dem Terrorismus nicht zu fürchten, denn Sie werden eines guten Todes sterben. Natürlich ist es besser diese Freitage aus der Liebe zum liebenden Herz Jesu zu absolvieren, aber Gott ist sehr gütig, sieht den Willen und auch die Angst vor der Verdammung ist eine bessere Motivation, um aus der Todsünde herauszukommen als keine. Das Herz Jesu wird Sie schon leiten und mehr Vorsorge als für den eigenen guten Tod zu sorgen kann man wirklich nicht treffen. Amen.

PS

Sollte uns jetzt der Staatsschutz oder ein Mitglied des Grünen-Ausschusses lesen, so wollen wir festhalten, dass dieser Beitrag nicht anti-islamisch ist. Islam ist eine falsche Religion, welche immer und von ihren Anfängen an mit Gewalt gegen die „Ungläubigen“ war. Es ist eine alte, christliche Tradition das Märtyrium unter den „Mauren“ zu suchen, wo es einem sicher ist. Dank Kanzlerin Merkel kommen die Mauren aber zu uns, um uns auf unserem Boden abzuschlachten. Viele Christen werden dadurch das Christentum entdecken, wenn sie sehen, wie es geschändet wird. Viele Katholiken werden die Lehre ihrer Kirche und die Beichte entdecken, weil sie aus Angst vor einem Tod im Terroranschlag zur Beichte gehen werden, was sie sonst nicht getan hätten. Wir hoffen, dass dieser Beitrag, dem wir dem Islam verdanken, wenigstens ein paar Leser zur sakramentalen und sicheren Vergebung ihrer Sünden führen wird. Ohne Islam wäre es nicht möglich. So wird der Islam viele Katholiken, wenn diese noch leben werden, zurück in ihre Kirche führen werden. Deswegen ist dieser Beitrag nicht anti-islamisch. Islam ist die wohlverdiente Geißel Gottes für das ungläubige Europa und vor allem für die ungläubig gewordene Katholische Kirche.

[1] http://www.katholisches.info/2016/07/19/die-vielen-gesichter-islamischer-gewalt-wuerzburg-tihna-al-jabal-nizza-und-venedig/

[2] Nach Ott, Grundriss der Dogmatik, Bonn 201011, 641.

[3] http://www.kath.net/news/45590 http://www.kath.net/news/45590

[4] Text nach: http://www.herz-jesu-freitag.de/

[5] https://gloria.tv/article/2V4Nr7Nb8nXe5e21yeqdCr8B8/language/bnehHFGU7xSX4dj1jbvcEDxRy

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Islamischer Terrorismus und die Lehre vom guten Tod


martyr

Von Terror bedroht

Der islamische Terrorismus macht auch von deutschsprachigen Ländern nicht halt, was der letzte Anschlag von Würzburg beweist.[1] Wie früher im kommunistischen Totalitarismus man westliches Radio hören musste, um zu wissen, was im eigenen Land vorgeht, so muss man jetzt ausländische, meist amerikanische Nachrichtenportale lesen, um zu wissen, was in Europa gerade passiert. Besonders in Deutschland werden in der Mainstreampresse alle Angaben zum islamischen Hintergrund der Attentäter zensiert, dass es hierzulande gilt, dass:

  1. Islam eine Religion des Friedens ist.
  2. Dem radikalen Islam ein gemäßigter Islam entgegengestellt werden muss.
  3. Die „Flüchtlinge“ die künftigen Fachkräfte sind, die sich ausnahmslos in die glückliche Multi-Kulti-Gesellschaft integrieren werden.
  4. Alle „Flüchtlinge“ Gutmenschen und keine eingeschleusten Terroristen sind.

Wir glauben zwar nicht, dass alle „Flüchtlinge“ diesen Namen verdienen und alle Terroristen sind, denn die ISIS nimmt auch nicht jeden, aber manche schon, was die neuesten Attentate, auf welche noch andere folgen werden, beweisen. Fand ein Attentat statt, dann waren es, unseren Medien nach:

  • Belgier oder Franzosen und keine Islamisten
  • Arabisch klingenden Namen werden unterschlagen, so dass ein „Hesse“ solchen Anschlag ausführt.
  • Religiöse Motive ausgeschlossen.
  • Depression als Motiv angegeben.

Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache. Wie katholisches.info angibt:

Der Sprecher des Islamischen Staates (IS), Abu al-Adnani, in einer Audiobotschaft Ende Mai über Twitter die Muslime in Europa aufgerufen, im Namen Allahs die „Ungläubigen“ zu töten:

„Schlagt ihnen mit einem Stein den Schädel ein, schlachtet sie mit einem Messer, überfahrt sie mit einem Auto, werft sie von einem erhöhten Ort hinunter, erstickt oder vergiftet sie.“

Da der Prophet viele eifrige Nachfolger hat, so wird dieser Ratschlag sicherlich noch mehr als einmal umgesetzt werden.

Warum lügt man denn so?

  • Um die politischen Entscheidungen die Grenzen zu öffnen, um Europa mit Islam zu übervölkern nicht zu hinterfragen.
  • Um keine zusätzliche Panik zu verbreiten.

Es gibt in Europa so gut wie keine freie Presse mehr und in Deutschland schon gar nicht. So sieht es nun mal aus. Man muss im Internet recherchieren, um sich ein plausibles Bild zu machen. Wir führen hier aber keine Nachrichtenagentur und befassen uns nicht näher damit.

Es bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass uns allen, mehr als je zuvor, ein „böser Tod“ droht, was theologisch einen „jähen und unerwarteten Tod“ bedeutet.  Sie brauchen sich wahrscheinlich nicht um Ihre Rente zu sorgen, liebe Leser, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese nicht erleben werden größer ist als je zuvor. Während der linke Terrorismus der 1970-ger und 1980-ger nur gegen die „Repräsentanten des imperialistischen Kapitalismus“ gerichtet war, richtet sich der jetzige islamische Terrorismus gegen alle europäisch Aussehenden, die für Christen gehalten werden. Sehen Sie nichtarabisch aus, dann sind Sie dran und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen die Polizei sagt, dass Sie irgendwie selbst schuld daran waren (wie nach der Silvesternacht in Köln), ist leider sehr groß. Privat haben zwar die Polizisten und besonders die Polizistinnen eine andere Meinung, aber öffentlich repräsentieren sie den Staat und der sagt, dass Sie schuld sind. Aber wir wollen uns hier nicht mit Politik der Mutti-Merkel befassen, sondern mit Theologie und der Lehre vom guten Tod.

Ist Tod nicht gleich Tod?

Wir alle werden sterben. Früher oder später, gesünder oder kränker, heiliger oder sündiger. So lautet das Dogma:

Alle erbsündigen Menschen sind dem Gesetz des Todes unterworfen. De fide (1512)

Zwar können aufgrund eines besonderen Gnadenprivilegs Gottes manche Menschen, die mit Erbsünde behaftet sind, vor dem Tod bewahrt werden, wie Elias und Henoch und die Gottesmutter, die jedoch ohne Erbsünde war, dies sind aber ganz große Ausnahmen.[2] Es herrscht unter den Theologen auch keine einheitliche Meinung, ob bei der Wiederkunft Christi nicht irgendein Übergang stattfinden wird, welcher dem Tod gleicht. Kurz und gut: rechnen Sie bitte nicht damit, dass Ihnen der Tod erspart bleibt. Es ist unrealistisch.

Ferner lehrt die Kirche:

Mit dem Eintritt des Todes hört die Zeit des Verdienstes und des Mißverdienstes und die Möglichkeit der Bekehrung auf. (Sententia certa) (DH 411)

Was ist Verdienst?

Das sind all die guten Werke, die Sie im Gnadenstand vollbracht haben.

Was ist Mißverdienst?

Das sind alle Sünden und Nachlässigkeiten, die Sie im Gnadenstand und außerhalb dessen vollbracht haben.

Im Augenblick des Todes entscheidet sich alles, worauf ein Crashkurs über die letzten Dinge folgt.

Die Hölle

Möglichkeit A: Sie sterben in Todsünde.

Dann haben Sie nur ein Minuskonto und gehen sogleich in die Hölle, wo Sie nach dem „Betrag“ dieses Minuskontos in der Ewigkeit entsprechend schwer dafür gemartert werden. Denn die Höllenstrafen fallen auch verschieden aus. Die Kurzlehre zur Hölle sieht wie folgt aus:

Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. De fide (DH 76, 1002, vgl. 801, 854 ff., 1304 f, 1575, 1580)

Das ist die Wahrheit und da kann sich ihr progressiver Herr Pfarrer und Herr Bischof sosehr winden, wie er möchte, es stimmt leider so.

Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. (De fide) (DH 801, vgl. 76, 1575, 1580, 411)

Das Strafmaß der einzelnen Verdammten ist verschieden je nach dem Grade ihrer Schuld. Sententia communis (DH 854, 1304 ff)

Wenn Sie also nur mit einer Todsünde sterben, sind Sie für alle Ewigkeit verloren und wir brauchen uns hier damit nicht länger zu befassen.

Das Fegefeuer

Möglichkeit B: Sie sterben im Gnadenstand

Im Moment des Todes werden ihre Verdienste gegen ihre Mißverdienste, d.h. alle lässliche Sünden und ihre Konsequenzen, d.h. mit zeitlichen Sündenstrafen, aufgewogen. Die Kirche lehrt:

Die Seelen der Gerechten, die im Augenblick des Todes noch mit lässlichen Sünden oder zeitlichen Sündenstrafen belastet sind, gehen in das Fegefeuer ein. (De fide) (DH 838, 1066, 854, 1304, 1487, 1820)

Dies bedeutet, dass, wenn Sie:

  • Im Gnadenstand sterben,
  • Aber noch wenigstens eine lässliche Sünde auf dem Gewissen haben,
  • Oder die zeitlichen Strafen für eine auch gebeichtete, lässliche Sünde auf dem Gewissen haben

Sie ins Fegefeuer kommen, wo Sie passiv durch Leiden gereinigt werden. Sie Dauer und die Schwere des Fegefeuers hängt auch von der Schwere der lässlichen Sünden und ihrer zeitlichen Strafen ab. Manche bleiben kurz, manche bis zum Jüngsten Tag. Sie Suffragien der Kirche, d.h. die Fürbitten und andere Hilfen, tragen nur, falls Gott es zulässt, die zeitlichen Sündenstrafen Ihrer Seele ab, sie vergrößert aber nicht ihre Verdienste, für die Sie selbst während Ihres irdischen Lebens Sorge getragen haben oder auch nicht. Das Fegefeuer dient der Reinigung, nicht dem Verdiensterwerb. Dies bedeutet praktisch, dass, sollten Sie es überhaupt ins Fegefeuer geschafft haben, niemand Sie so „freibeten“ kann, dass Sie beispielsweise die Heiligkeit einer Theresia von Avila oder noch höher erwerben. Für Ihre Heiligkeit tragen Sie durch Ihre Verdienste selbst Sorge, denn dazu gibt es den freien Willen, bei der Läuterung hilft die Kirche als die Gemeinschaft der Heiligen mit.

Wenn sich das für jemanden diese Lehre nicht allzu berauschend anhört, da man in den allermeisten Fällen die Wahl zwischen Hölle und Fegefeuer hat, dann sei an dieser Stelle gesagt, dass dies die Realität ist und das Fegefeuer doch besser als die Hölle ist. Mit der Lehre von der „leeren Hölle“ nach Hans Urs von Balthasar[3] befassen wir uns hier gar nicht, denn sie ist häretisch und wir hoffen, dass sich von Balthasar nicht persönlich davon überzeugt, dass sie doch nicht so leer ist. Natürlich ist die falsche Leere von der Nichtexistenz der Hölle der beste Weg dazu die Hölle gut zu bevölkern, was ja seit 1962 stattfindet, hauptsächlich mit Geistlichen, aber nicht nur mit ihnen.

Wie stirbt man im Gnadenstand?

Um also nicht in die Hölle zu kommen und ewig gemartert zu werden, müssen Sie im Gnadenstand sterben, also von jeder Todsünde frei.  Es hat sicherlich immer Menschen gegeben und gibt sie immer noch, der hl. Theresia von Lisieux hat es ein Beichtvater bestätigt, die niemals eine Todsünde begannen haben, weil sie sich sehr um Gott bemühen, ihn lieben und oft beichten, sodass sie wissen, ob sie schwer sündigen oder nicht. Aber anno 2016, nach Amoris Laetitia stellen diese Menschen, besonders in den deutschsprachigen Ländern die große Ausnahme dar. Man kann davon ausgehen, dass die meisten in Todsünde leben und Papst Franziskus verleitet mit AL dazu, dass es noch mehr werden. Todsünde bringt aber den Tod und zwar den ewigen Tod, im Sinne einer ewigen Qual. Manchmal passiert aber, dass jemand eine Todsünde begeht und sich nicht aufraffen kann diese zu beichten, noch weiter Todsünden hinzufügt und dann das Vorhaben überhaupt aufgibt, da ihm der Teufel eine falsche Scham schenkt. Dann kommt aber unser islamischer Attentäter schlachtet den Todsünder ab und dieser kommt, mit der interreligiösen Hilfe des Islams, sofort in die Hölle. Viele Menschen verschieben ihre Beichte, Buße und Reue in das Alter, in die Zeit, wo sie wirklich einen frommen und heiligen Priester treffen werden etc. Schminken Sie sich das ab! Sie werden ihn nicht treffen. Sie müssen vorlieb nehmen damit, was Sie, Gott sei’s geklagt, in Ihrer Diözese haben. Sie können heutzutage wirklich nicht sicher sein nicht plötzlich sterben zu können, was keine Panikmache, sondern unsere sozial-politische Situation ist. Sprich mehr islamische „Flüchtlinge“ bedeutet eine größere Wahrscheinlichkeit des islamischen Terrors. Wo es keinen Islam gibt, da gibt es keine Islamisten, Frau Dr. Merkel!

„Na, gut“ – sagen Sie. Man soll eine Todsünde möglichst schnell beichten, auch bei einem unwürdigen Priester, wenn es keine anderen gibt (jetzt haben auch die Piusbrüder die Beichtjurisdiktion von Franziskus‘ Gnaden, aber sie ist gültig), aber manchmal sündigt man schwer, schafft es nicht gleich zu beichten, man ist nicht sicher, ob man im Augenblick in dem man in die Luft fliegt oder einem der Schädel mit der Axt, wie neulich in Würzburg, eingeschlagen wird Zeit hat an Gott, die Sünden zu denken und eine Liebereue zu erwecken. Also schlechte Karten oder? Nicht ganz. Es gibt da eine Lösung.

Die neun Herz Jesu Freitage und ihre Versprechen

Jesus Christus unser Heiland gab der hl. Margarete Alacoque (1647-1690) das folgende Versprechen:

Die große Verheißung:

Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen (erster Freitag im Monat ist der Herz-Jesu-Freitag) neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die hl. Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein. [4]

Und was heißt das konkret?

Es bedeutet, dass Sie nicht sterben werden, ohne die Beichte, die letzte Ölung oder die Sterbenskommunion empfangen zu haben. Dies bedeutet nicht unbedingt alle Sakramente auf einmal an einem Tag, aber dass Sie wenigstens nicht in Todessünde sterben werden. Denn sowohl die Beichte auch die Letzte Ölung tilgen die Sünden, sollten Sie nicht mehr bei Bewusstsein oder nicht sprechen können sein, um zu beichten, denn unbewusst sein (d.h. im Koma) bedeutet nicht, dass man nichts wahrnimmt, was ihnen in jedem Krankenhaus bestätigt werden wird. Also wenn Sie wenigstens einmal im Leben die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert haben, dann kommen Sie wenigstens ins Fegefeuer. Wenn das nichts ist?

Funktioniert es wirklich?

Ja, es funktioniert. Es gibt unzählige Zeugnisse darüber. Der Schreiber dieser Zeilen glaubte auch nicht so recht daran, doch er erlebte selbst, dass eine ihm nahe stehende Person, welche .. nun..ja.. nicht immer im Gnadenstand lebte, die jedoch in ihrer Kindheit die 9 Freitage praktiziert hatte, auf ihrem Totenbett die letzte Ölung bekam, obwohl sie unerwartet einen Herzinfarkt, wahrscheinlich mit Gehirnschlag verbunden, erlitt, allein wohnte und durch eine Aufeinanderreihung äußerst glücklicher Umstände und Zufälle oder eher Wunder doch aufgefunden, ins Krankenhaus gebracht und dort so lange am Leben erhalten wurde, bis die das eine Sterbesakrament bei Bewusstsein empfing und glücklich und entspannt aus dem Leben schied. Gott ist wirklich treu und macht uns nichts vor.

Der Schreiber dieser Zeilen hatte in seiner Kindheit auch wenigstens einmal, wenn nicht zweimal die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert, da er sich dessen nicht ganz bewusst war, praktizierte er diese vor ein paar Jahren noch einmal, da er immer wieder bestimmte Sportarten betreibt, wo ein jäher und unerwarteter Tod nicht ausgeschlossen ist und sein jetziger Brotberuf einen solchen Tod auch nicht ganz ausschließt. Deswegen ist er auf dem Laufenden und kann mit einem Rat dienen.

Wie gestalte ich die 9 Herz-Jesu-Freitage?

In dieser religiösen Praxis geht es darum, an einem ersten Freitag die hl. Kommunion im Gnadenstand zu empfangen. Praktisch geht man wie folgt vor:

  1. Man geht an einem ersten Freitag eines Monats zur Beichte.
  2. Man geht anschließend zur Kommunion.
  3. Dies wiederholt man bei den aufeinanderfolgenden 9 ersten Freitagen.
  4. Fertig.

Wenn man jedoch einen einzigen Freitag verpasst, muss man den ganzen Zyklus von vorne starten. Muss man denn vorher beichten, wenn man im Gnadenstand ist? Nein, aber besser ist, um auf diese Art und Weise ganz rein zu sein, auch von den lässlichen Sünden und die Gewohnheit einer Beichte wenigstens einmal im Monat zu erlernen.

Wenn man sehr lange nicht gebeichtet hat?

Sollten Sie seit ihrer Erstkommunion oder Hochzeit nicht gebeichtet haben, dann empfiehlt es sich mit einer Generalbeichte anzufangen, mit der man einen größeren Zeitraum abdeckt.  Unter einer Generalbeichte versteht man eine Beichte für einen längeren Zeitraum auch für Sünden, die bereits gebeichtet wurden. Wenn Sie aber mehrere Jahre oder Jahrzehnte überhaupt nicht gebeichtet haben, dann ist es eine Generalbeichte.

Suchen Sie sich einen guten, fordernden Beichtspiegel, wie diesen hier,[5] und nicht dieses Wischi-Waschi-Zeug aus dem letzten Gotteslob, wo jeder sündenfrei erscheint, suchen Sie sich einen Priester, der etwas frommer ist als der Rest, bereiten Sie sich schriftlich vor, indem Sie in Ruhe alles vorbereiten, geben Sie wenigstens die Anzahl und Umstände aller schweren Sünden an, sagen Sie vor der Beichte, dass es sich um eine Generalbeichte handelt und dann beichten Sie.

Es empfiehlt sich erst nach einer Generalbeichte mit den 9 Freitagen anzufangen, denn praktisch gesehen kann die Generalbeichte lange dauern, der Priester wird vielleicht noch am Herzjesufreitag zelebrieren müssen und Sie hetzen möglichst schnell ihre Beichte abzulegen etc. Das sind keine guten Umstände Ihr geistliches Leben in den Griff zu kommen, deswegen zuerst die Generalbeichte und z.B im nächsten Montat dier erste Herz-Jesu-Beichte. Sie müssen dafür sorgen es richtig zu organisieren, denn von unseren Priestern dürfen Sie nicht allzu viel erwarten.

Wenn Sie die 9 Herz-Jesu-Freitage absolviert haben, dann brauchen Sie sich vor dem Tod oder dem Terrorismus nicht zu fürchten, denn Sie werden eines guten Todes sterben. Natürlich ist es besser diese Freitage aus der Liebe zum liebenden Herz Jesu zu absolvieren, aber Gott ist sehr gütig, sieht den Willen und auch die Angst vor der Verdammung ist eine bessere Motivation, um aus der Todsünde herauszukommen als keine. Das Herz Jesu wird Sie schon leiten und mehr Vorsorge als für den eigenen guten Tod zu sorgen kann man wirklich nicht treffen. Amen.

PS

Sollte uns jetzt der Staatsschutz oder ein Mitglied des Grünen-Ausschusses lesen, so wollen wir festhalten, dass dieser Beitrag nicht anti-islamisch ist. Islam ist eine falsche Religion, welche immer und von ihren Anfängen an mit Gewalt gegen die „Ungläubigen“ war. Es ist eine alte, christliche Tradition das Märtyrium unter den „Mauren“ zu suchen, wo es einem sicher ist. Dank Kanzlerin Merkel kommen die Mauren aber zu uns, um uns auf unserem Boden abzuschlachten. Viele Christen werden dadurch das Christentum entdecken, wenn sie sehen, wie es geschändet wird. Viele Katholiken werden die Lehre ihrer Kirche und die Beichte entdecken, weil sie aus Angst vor einem Tod im Terroranschlag zur Beichte gehen werden, was sie sonst nicht getan hätten. Wir hoffen, dass dieser Beitrag, dem wir dem Islam verdanken, wenigstens ein paar Leser zur sakramentalen und sicheren Vergebung ihrer Sünden führen wird. Ohne Islam wäre es nicht möglich. So wird der Islam viele Katholiken, wenn diese noch leben werden, zurück in ihre Kirche führen werden. Deswegen ist dieser Beitrag nicht anti-islamisch. Islam ist die wohlverdiente Geißel Gottes für das ungläubige Europa und vor allem für die ungläubig gewordene Katholische Kirche.

[1] http://www.katholisches.info/2016/07/19/die-vielen-gesichter-islamischer-gewalt-wuerzburg-tihna-al-jabal-nizza-und-venedig/

[2] Nach Ott, Grundriss der Dogmatik, Bonn 201011, 641.

[3] http://www.kath.net/news/45590 http://www.kath.net/news/45590

[4] Text nach: http://www.herz-jesu-freitag.de/

[5] https://gloria.tv/article/2V4Nr7Nb8nXe5e21yeqdCr8B8/language/bnehHFGU7xSX4dj1jbvcEDxRy

Bischofsperlen: Kard. Woelki „Auch IS-Terroristen haben Menschenwürde“


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Bevor wir zur nächsten „Bischofsperle“ übergehen eine Anmerkung in eigener Sache. Die Kategorie „Bischofsperlen“ zeigt Aussagen deutschsprachigen Bischöfe, welche absolut nicht mit ihrem Bischofssein und der katholischen Lehre übereinstimmen, damit wir motiviert bleiben auf den Knien die Bußpsalmen für sie zu beten. Die Bezeichnung „Bischofsperlen“ ist ironisch gemeint. Das oben beigefügte Bild ist es aber nicht, denn es zeigt einen Mönch, der einen Segen von seinem Bischof, in diesem Falle vom hl. Nikolaus, empfängt. Man sieht die Innigkeit des Gebens und des Empfangens der sich treffenden Blicke. Es ist den beiden ernst. Wie sehr sehnt man sich heute nach einem katholischen Bischof? Nach einem Mann Gottes, mit einem sensus fidei ausgestattet und einem geistlichen Leben, der seiner Position, dem Nachfolger der Apostel, entspricht. Dies ist aber keine Wunschvorstellung, sondern danach wird jeder Bischof von Gott gerichtet werden, mit einem bekannten Ausgang. In den Vergangenheit wurde die Heiligkeit der Heiligen von der Heiligkeit der Bischöfe und der Päpste erkannt, siehe hl. Franziskus und Hl. Innozenz III. Gleich und gleich gesellt sicht gern und man erkennt im Anderen das, was man in sich selbst trägt. Deswegen werden die Heiligen von den Sündern verabscheut und gemieden. Der Hl. Karl Borromäus hat mehr als einmal Falschmystiker entlarvt, da er einfach wußte oder eher spürte wessen Geistes sie sind. Ein wahrlich katholischer Bischof wäre von unserer Aktion sehr angerührt, dass wir solche Mühen, auch für ihn, auf uns nehmen. Vielleicht gibt es wenigstens einen Gerechten.

Da langsam unser zweites Gebet der Bußpsalmen, am 25.12 (ja, ja, auch an Weihnachten) u.a. für die Bischofskonferenz naht, so ergreifen wir gerne die Gelegenheit unsere Leser noch mehr zu motivieren. Dazu soll hier wieder einmal eine Aussage von Kardinal Woelki aus Köln dienen,[1] welche nach kath.net folgendermaßen lautet:

München (kath.net/KNA) Die Menschenwürde gilt nach den Worten des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki auch für die Mitglieder der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS). Bei ihnen handle es sich vielfach um junge Leute, «die sich irgendwie zu kurz gekommen fühlen und die dann Rattenfängern in die Hände fallen und fanatisiert werden», sagte Woelki dem Münchner Magazin «Focus». Deshalb müsse alles getan werden, ihnen eine Perspektive zu bieten. Dann wäre ein großer Teil der Betroffenen nicht mehr für solche radikalen und fanatischen Weltbilder empfänglich.

Es stellt sich wirklich die Frage, welche „Menschenwürde“ ein IS-Terrorist hat, der wahllos in Paris in die Menge schießt? Die Antwort lautet: keine. Denn der Begriff „Würde“ beinhaltet die Würdigkeit einer Person, welche doch aus ihren Taten, welche ihrem Sein folgen resultiert. Unter Würde versteht man im Allgemeinen:

„Die inneren Werte des Menschen“.

Das Wort „Wert“ ist aber nicht neutral, es bezeichnet etwas Gutes in einer Hierarchie der Werte und deswegen kann etwas „unwürdig“ sein oder „würdiger“ als etwas anderes. Welche Menschenwürde haben denn Leute, denn die Würde und Menschenwürde aller anderen mit den Füßen treten, indem sie sie umbringen? Hat Kardinal Woelki schon einmal ein Lexikon mit der Worterklärung „Würde“ in der Hand gehabt?

Vielleicht resultiert dieses Faux pas aus der Aneignung der weltlichen, politisch-korrekten Sprache, die doch irgendwie von der Aufklärung oder gar den Freimaurern selbst resultiert, wo es besser gewesen wäre das christliche Wort „Seele“ zu benutzen? Jeder Mensch hat eine Seele, aber nicht jeder hat eine Würde die dem Menschsein entspricht, also eine „Menschenwürde“. Die katholische Aussage hätte gelautet:

Auch die Terroristen haben eine Seele, die es zu retten gilt, indem wir versuchen sie von dieser falschen Religion abzubringen.

Aber natürlich wird diese Antwort nicht fallen. Wenn Kard. Woelki aber annimmt, dass:

  1. Die IS-Terroristen „Menschenwürde“ haben, also ganz unabhängig davon, was sie tun, dann
  2. geht die Bekämpfung der IS gegen die „Menschenwürde“ der IS-Terroristen und wäre
  3. somit gegen die „Menschenrechte“ auch ein populäres Aufklärer-Wort.

Vielleicht aber ist dieser Schritt schon geplant, dass die Täter in den politisch-korrekten Gremien zu Opfern („Betroffene“) ausgerufen werden.

Des Weiteren meint Kardinal Woelki:

Der Kölner Erzbischof sprach sich außerdem dafür aus, zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren. Dem Islamismus dürfe in Deutschland kein Raum gegeben werden. Der Islam habe dagegen eine «ganz große Kultur» und könne «als Religion für unsere Gesellschaft auch eine Bereicherung sein». Auf der Basis des Grundgesetzes «müsste eigentlich ein friedliches Miteinander in einer solchen multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft, zu der wir uns wahrscheinlich entwickeln werden, möglich sein».

Also wieder ein bisschen Logik und Sprachphilosophie. Nach der Logik von Kard. Woelki wäre

  1. der Islamismus ist etwas anderes als der Islam.
  2. der Katholizismus ist etwas anderes als der katholische Glauben.
  3. der Protestantismus ist etwas anderes als der Glaube der Protestanten.
  4. der Nihilismus ist etwas anderes als die Philosophie des Nichts.

Für die Punkte (b) bis (d) ist diese Aussage falsch, denn so wie sich der Katholizismus vom katholischen Glaubensverständnis herleitet, so auch der Islamismus aus dem Islam. Die Islamisten wollen doch keinen katholischen oder protestantischen Staat errichten, sondern einen islamischen Staat beziehungsweise ein ganzes Kalifat Europa. Sie setzen einfach den Islam wortwörtlich um. Wie groß „die Kultur des Islams“ ist, konnten vor kurzem die Bewohner von Paris und die Opfer des Kindergartenmassakers in den USA erfahren.

Ferner sagt der islamfreundliche Kardinal als würde er um die Wählerstimmen unter den Islamisten und den Muslimen in Deutschland bangen:

In Köln lebten tausende Muslime seit vielen Jahren und hätten sich in der Regel gut integriert, sagte Woelki. Als er noch in Berlin gelebt habe, sei er «fast ausschließlich von Muslimen umgeben» gewesen. Zu ihnen habe er ein «völlig unkompliziertes Verhältnis» gehabt. Viele von ihnen seien traurig gewesen, als er weggegangen sei.

 Wie das unkomplizierte Verhältnis des Islams zu anderen Religionen in Deutschland aussieht, kann man vielerorts nachlesen.[2] Wenn man zum Islam konvertiert, wird das Verhältnis tatsächlich „unkompliziert“, wenn er Christ ist, nicht. Der Schreiber dieser Zeilen bekommt immer öfters allergische Reaktionen, wenn er die Begriffe „Miteinander“, „unkompliziert“, „entkrampft“, „dialogbereit“ etc. hört. Aber das Berühmte „Miteinander“ konnte auch hier nicht fehlen.

Nun ja das sind Ansichten, eines deutschen Kardinals, der in einer Stadt lebt, in der der Islam die zweitstärkste Religion geworden ist. Durch die Wirkung des Kard. Woelki wird es bald zu der stärksten Religion werden und nach und nach die Kölner Kirchen übernehmen, zuerst die mit einer großen, schönen Kuppel, siehe Hagia Sophia.

Jetzt sind wir wieder motiviert, nicht wahr?

[1] http://www.kath.net/news/53238

[2] Dieser Beitrag ist sehr lesenswert, obgleich recht lang http://www.paxeuropa.de/2015/10/fluechtlingsstroeme-nach-europa-eine-getarnte-masseneinwanderung/

Islamischer Bekenntnisstaat in Deutschland – geht doch.


Christian-Martyrs

Der Islam-Vertrag

Obwohl wir uns hüten auf diesem Blog politische Nachrichten zu verbreiten, da man sie auch woanders nachlesen kann, so veröffentlichen wir ab und zu etwas, was unserer Sicht der Wirklichkeit nahe kommt. Diese Sicht lautet wie folgt:

Die Welt duldet keine geistliche Leere – diese wird bald mit einer anderen, falschen Religion aufgefüllt werden.

Wo der Niedergang des Christentums in Europa wirklich eine Tatsache ist, da kommt der Islam.

Deutschland und andere europäische Staaten haben innerhalb der nächsten Jahrzehnte gute Chancen islamische Staaten zu werden, nach dem Motto: cuius regio, eius religio. Dafür spricht einfach die Bevölkerungsentwicklung, da die Moslems in Deutschland und woanders auch einfach viel mehr Kinder als die Deutschen haben. Die Moslems werden bald zu einer Bevölkerungsmehrheit, welche in einer Demokratie ja das Sagen hat. Die deutschen Politiker versuchen bei Zeiten auf diesen Zug zu springen und wie man nachlesen kann,[1] plant der SPD und Grüne-regierter Bundesstaat Niedersachsen, einen „Islam-Vertrag“, welcher den Muslimen und nur ihnen in den staatlich-öffentlichen Schulen Gebetsräume zusichert. Da die SPD einen Teil der großen Koalition ausmacht, ist es eher ausgeschlossen, dass dies ohne den Segen der Kanzlerin geschieht, welche gleich eine weitere Million größtenteils Moslems, nach Deutschland holt, sie übers Land verteilt, was die Bewaffnung der Bevölkerung nach sich zieht.[2]

Islam als die neue Staatsreligion?

Natürlich hat in einem nominal christlichen Deutschland eine staatliche Schule „neutral“, also nicht christlich und schon gar nicht katholisch, zu sein. Deswegen werden keine christlichen Gebetsräume an den staatlichen Schulen oder Universitäten bewilligt,[3] da dies zum „religiösen Fanatismus“, „Bekenntnisstaat“, „katholischen Taliban“, „fehlender Achtung den Andersgläubigen gegenüber“ führen würde. All diese Vorbehalte fallen beim Islam natürlich weg? Warum? Weil wohl Islam die wahre Religion ist oder in ein paar Jahren die politisch mächtigere. Anders lässt es sich nicht erklären. Liest man ein wenig die Main-Stream-Medien oder hört man die Predigten in der Amtskirche, so bekommt man zu hören:

  • Alle Religionen sind gut, aber der Islam ein bisschen besser.
  • Jeder religiöse Fanatismus ist schlimm, aber derjenige der konservativen Katholiken ist am schlimmsten.
  • Jeder religiöse Fundamentalismus ist schrecklich, aber am meisten der katholische etc.

Vielleicht wird der „Islam-Vertrag“ noch nicht in dieser Form verabschiedet, vielleicht erst in ein paar Jahren. Vielleicht wird er aber tatsächlich verabschiedet und als Präzedenzfall von den anderen Bundesländern übernommen und anschließend bundesweit verabschiedet werden. Vielleicht wollte die Diktatur der political correctness dem Islam in der westlichen Welt den Boden bereiten, da es absehbar ist, dass es bald eine Gesetzgebung geben wird, welche jegliche „islamfeindliche Äußerungen“ unter Strafe stellen wird. Wie man in manchen Länder nicht mehr straffrei sagen oder schreiben kann, dass die Homosexualität eine Sünde ist, was sie auch ist, ohne unter den Hass-Paragraphen zu fallen. Es hat auch diesbezüglich Verurteilungen gegeben. Dies Bedeutet, dass die Meinungsfreiheit ein hohes Gut ist, wenn sie nicht den Islam, die Homosexuellen oder […] beleidigt. Das Christentum und der Katholizismus dürfen natürlich in jedem möglichen Umfang beleidigt werden

Hat es das nicht schon einmal gegeben?

Wenn uns jemand liest, der sich ein wenig in der europäischen Geschichte auskennt, so wird er einwenden, dass es dies alles schon einmal gegeben hat, da man bis zum Anfang des 20 Jhds. für „Islam“ „Christentum“ setzte. Dies ist auch richtig. Der Schreiber dieser Zeilen ist in diesem Moment nicht gesundheitlich in der Lage den europaweiten Verlauf von einem katholischen Bekenntnisstaat zum einen bekenntnislosen oder atheistischen Staat darzustellen, was irgendwann einmal folgen wird. Kurz und bündig verlief dieser Vorgang im Großen und Ganzen überall wie folgt:

a. Bis zur Reformation gab es katholischer Staat mit Katholizismus als der herrschenden Religion. Hier und da wurden kleine, religiösen Minderheiten wie der Juden oder Moslems geduldet.

b. Nach der Reformation erfolgte zuerst die Lösunge cuius regio, eius religio, danach eine immer größer werdende Duldung der religiösen Minderheiten, besonders im 19 Jhd. Die Toleranz seitens der Katholiken schien immer die größere gewesen zu sein als der Nichtkatholiken.

c. Nach der Französischen Revolution gab es zuerst das Bestreben einen bekenntnisfreien Staates zu etablieren und als dies nicht gelang, gab es anschließend die Duldung von verschiedenen Religionen innerhalb des Staates, zuerst mit einer herrschenden Religion, später ohne eine bestimmte Religion hervorzuheben. Zeitlich und örtlich variierte dies sehr.

d. Seit 1945 gilt die Doktrin eines konfessionslosen Staates als die überragende Staatsdoktrin, welcher sich die Kirchen, meisten ex aequo behandelt, unterzuordnen haben. Dies führt hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz, dank der Kirchensteuer, zu einem praktischen Staatskirchentum der schlimmsten Couleur.

f. Seit dem Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils 1965 wird die Religionsfreiheit betrieben. Dies geschieht im Sinne der Gleichheit aller Religionen und der Aufgabe der Vormachtstellung des Katholizismus dort, wo diese in den Konkordaten verankert war. Seitens des Vatikans (sic!) führte diese „nachkonziliare Neuausrichtung“ zur Revision und Neuverhandlung fast aller Konkordate, was zum Nachteil der Kirche ausfiel.[4]

Natürlich würde die Ausarbeitung der Punkte a. bis e. vieler Seiten und Quellenbelege erfordern, eine Mühe, die wir irgendwann einmal gerne auf uns nehmen werden. Da also wenigstens seit dem Konzil angeblich, so der kirchliche und weltliche Mainstream in Deutschland, keine Religion von sich behaupten kann die Richtige zu sein, daher kann keine von ihnen auch als die Falsche gelten. Keine von ihnen ist daher für den Staat bindend oder bedarf des Schutzes seitens des Staates. Religion gehört in Deutschland in die Kategorie „Brimborium“ und „Folklore“, ein bisschen Heimat und ein bisschen Frieden. Soviel auf dem Papier, aber welche „Religion“ ist tatsächlich vorherrschend? Die Religion der Mainstream-Ansichten des jeweiligen Staates, zurzeit ist es die islamfreundlichen political correctness und der Gender, im Dritten Reich war es was anderes, im Kommunismus auch.

Islam als die neue Staatsreligion – die Ablösung der Political Correctness

Während die Mainstream-Medien und die Amtskirche der Piusbruderschaft und den sehr konservativen Katholiken vorwarfen, dass sie einen katholischen Bekenntnisstaat wollen, was für die Piusbruderschaft eigentlich auch zutrifft, was aber „wirklich schlimm“ wäre, so erleben wir in der letzten Zeit seitens derselben Politik und den von ihr gesteuerten Medien die Einführung eines islamischen Bekenntnisstaates in mehreren Schritten. Die Darstellung des Islams in den sog. „Qualitätsmedien“ ist dermaßen islamfreundlich, dass man sich wirklich zurückhalten muss, um nicht gleich zu konvertieren.

„Eine Religion der Liebe, des Friedens, der Mitmenschlichkeit (dieses Wort darf natürlich auch nicht fehlen) und natürlich der Toleranz!“

Soviel der Mainstream, leider sagen die letzten terroristischen Anschläge das genaue Gegenteil. Liest man die Posts unter einer weitaus islamfreundlichen Berichterstattung in den online Medien, so ist der Hass der Poster wirklich unverhohlen und irgendwann einmal wird er ausbrechen. Warum so viel Hass? Weil man sich absolut angelogen und betrogen vorkommt, da die Medien, wie in jedem Totalitarismus, einem etwas anderes vorgaukeln, als was man mit den eigenen Augen sieht und am eigenen Leibe erlebt. Und wenn man der Presse und der Politik nicht mehr trauen kann, dann sucht man nach radikalen Lösungen, siehe die Weimarer Republik und später das Jahr 1933. Es wird tatsächlich in den katholischen Kirchen von der Kanzel vor „Pegida“ und „AfD“ gewarnt, als hätte man keine anderen Themen, was eine weitere Radikalisierung von rechts und wohl von links nach sich ziehen wird. In ein paar Jahren können wir auch in Deutschland einen Bürgerkrieg erleben, wie er auch vor einigen Jahren in Frankreich in den Banlieus, als Sarkozy sich als der „starke Mann“ bewähren konnten, stattfand, ohne als solcher natürlich genannt zu werden. Es ist sehr sicher, dass es in der Zukunft rein islamische Stadtteile oder gar Orte, dank Merkels „Flüchtlingspolitik“, geben wird, da es solche, leider rechtsfreie Stadtteile bereits in Westdeutschland gibt, wo sich die Polizei nicht mehr rein traut.[5]

Jemand kann sagen:

Was ist an Islam so schlimm? Dann haben wir halt einen islamischen Staat, darin kann man auch leben.

Man kann darin kaum leben, denn als Atheist kann man seinen Hedonismus aufgrund der strengen islamischen Gesetze nicht ausleben und als Christ kann man dort nicht überleben. Erstens gelten dort andere Gesetze für Muslime und Nicht-Muslime und wenn man zum Islam konvervierten sollte, dann darf man erst recht wenig. Europäische Gebräuche und Sitten werden eigentlich nur in den fünf Sterne Hotels geduldet, wo die Besserverdiener unter den Facharbeitern leben. Draußen ist Wüste, Sonne und der Islam. Drinnen ist die Klimaanlage, die künstliche Hotelwelt und Alkoholismus, der dort geduldet wird. Da in den verschiedenen arabischen Staaten europäische Fachkräfte gesucht werden, so kann man durchaus nach Dubai, Kuwait oder Saudi-Arabien fahren, sich wenigstens ein paar Monate dort aufhalten und sehen, wie gut sich in einem islamischen Staat für einen Europäer leben lässt. Religiöse Toleranz – null, allgemeine Toleranz- null. Will man weiter Karrierestufen erklimmen, so wird eine Konversion zum Islam vorausgesetzt. Dabei muss man auch wissen, dass der in Europa angestrebte Islam noch viel radikaler als der bisherige arabische Islam ist. Die Konvertiten sind ja meistens viel eifriger als die Altgläubigen. Die IS will in Europa ein islamisches Kalifat erschaffen und mit der Hilfe der westlichen Regierungen, hauptsächlich leider der Angela Al-Merkel, wird es ihr wohl gelingen.

Der Islam lässt sich weder verwestlichen noch zivilisieren, leider. Denn gerade in Iran – dem westlichsten und liberalsten Staat des Nahen Ostens – begann im Jahre 1979 die islamische Revolution mit dem Ziel einen islamischen Staat zu gründen, der in andere Staaten exportiert wurde. Aus der westlichen Sicht hat der Schah von Persien, von den Menschenrechtsfragen abgesehen, da er einen starken Polizeistaat führte, alles richtig gemacht. Aus der islamischen Sicht alles falsch. Ebenso war der Libanon bis ca. 1970 eine „westliche Oase“ bis der Bürgerkrieg eintrat und alles bis heute in Schutt und Asche legte. Sicherlich ist all diese politische Entwicklung multikausal und sehr vielschichtig, aber wir wollen uns hier auf die religiöse Thematik konzentrieren. Es bleibt festzuhalten, dass der Islam nirgendwo mit den nicht-islamischen Werten integrierbar ist, siehe einst die Mongolei und jetzt Afrika,  und schon gar nicht mit den europäischen, doch dem Christentum entwachsenen Werten. „Sozialismus oder der Tod“, sagte Fidel Castro auf Kuba und jetzt haben wir: „Islam oder der Tod“. Die Lösung ist einfach: „Tod den Ungläubigen“, so bleibt nur der Islam übrig. Frau Bundeskanzlerin bringt uns aber noch mehr Islam nach Deutschland, wohin er angeblich schon gehört. Wird sie abgewählt, so wird jemand anderes in ihre integrativen Fußspuren treten, denn irgendwie scheint all das gesteuert zu sein. Die Intervention der Bundeswehr in Syrien wird sicherlich terroristische Anschläge in Deutschland nach sich ziehen, da man wirklich nicht davon ausgehen kann, dass Deutschland die bessere Polizei als Frankreich hat. Die Schläfer der Terrorzellen haben sich bisher zurückgehalten und auf den richtigen Befehl gewartet. Ein paar neue oder wahrscheinlich mehr als ein paar neue Terroristen sind mit den „Flüchtlingsstrom“ zugezogen. Wir können uns also auf etwas gefasst machen.

Es gibt wirklich interessante Koinzidenzen in der letzten Weltgeschichte:

  • Ab 1960 die Antibabypille kommt in die westlichen Industrieländer;[6]
  • Ab 1961 die ersten türkischen, also muslimischen, Gastarbeiter kommen nach Deutschland;[7]
  • 1962-1965 das Zweite Vatikanische Konzil, mit der Deklaration Nostra aetate (28.10. 1965) über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen endend.

Im Jahre 2015, also 50 Jahre nach dem Konzil und Nostra aetate haben wir:

  • Eine Geburtenrate bei Deutschen ohne Migrationshintergrund, die sich um 0% bewegt oder gar negativ ist, die allgemeine Geburtenrate, aller Ethnien in Deutschland beträgt 1,36 Kinder, wo man mindestens 2,1 Kinder brauchen würde.[8]
  • Muslime machen zurzeit 5% der deutschen Bevölkerung aus, Tendenz steigend, da ihre Geburtenrate viel höher als bei der deutschstämmigen Bevölkerung ist.[9] Die Anzahl der Muslime wird sich weltweit erhöhen, was Europa natürlich auch betreffen wird.[10]
  • Die Islamfreundlichkeit der Päpste von Johannes Paul II (Korankuss), über Benedikt XVI (Entschuldigung für die Regensburger Rede) zu Papst Franziskus (Gartengebet und vieles mehr) ist wirklich nicht zu überbieten und der vatikanische Staatssekretär Msg. Parolin, sagt sogar, dass das Heilige Jahr den Muslimen offen steht.[11]

Wir es dann ein buntes „Multi-Kulti-Europa“ geben? Nein, ein monolithisches islamisches Europa. Warum? Weil es mit dem Islam immer so war. Wo er einzog, dort wurde alles entweder islamisch oder tot. Siehe der ganze Mittelmeerraum: der Nahe Osten – einst christlich, jetzt islamisch, Nordafrika – einst christlich, jetzt islamisch, Türkei – einst christlich, jetzt islamisch, manche afrikanische Staaten – eins christlich, jetzt der Islamisierung unterworfen oder schon islamisch. Eine falsche Religion, welche den Dschihad als eine ihrer Säulen hat, wird immer aggressiv sein. Nur das Christentum kennt das Gebot der Feindesliebe und daher scheint es so schwach zu sein. Die Kreuzzüge hatten das Ziel die islamische Gefahr von Europa fernzuhalten, was wir jetzt mehr als jemals zuvor verstehen können.[12]

Was kann man konkret tun?

  1. Die Bußpsalmen auf den Knien für die jeweilige Bischofskonferenz beten.
  2. Im Gnadenstand sein, da der plötzliche und unvorhergesehene Tod tatsächlich eintreten kann.
  3. Die Praxis der neuen Herz-Jesu-Freitage entdecken.
  4. Bei der nächsten Wahl überlegen, wem man seine Stimme gibt.

[1] http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/12/katholiken-sollen-in-niedersachsen.html http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/weiter-wirbel-um-islam-vertrag_a_6,0,1005914174.html http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/muslimische-gebetsraeume-in-oeffentlichen-schulen-islam-vertrag-in-niedersachen-stoesst-auf-scharfe-kritik-landtag-a1289399.html?meistgelesen=1

[2] http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bevoelkerung-bewaffnet-sich-vertrauen-in-staatliche-sicherheit-sinkt-a1283332.html

[3] http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/12/christliche-andachten-uni-doch.html

[4] Diese Entwicklung wird von Romano Amerio anhand des italienischen Konkordats gut dargestellt. Siehe Amerio, Romano, Iota unum. Eine Studie über die Veränderung in der katholischen Kirche im XX. Jahrhundert, Kirchliche Umschau: 20112, 176-181.

[5] Ja sogar der Spiegel schreibt darüber http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nordrhein-westfalen-polizei-warnt-vor-rechtsfreien-raeumen-a-1045222.html

[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Antibabypille

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_aus_der_T%C3%BCrkei_in_die_Bundesrepublik_Deutschland

[8] http://www.welt.de/politik/deutschland/article140454529/Wo-die-Welt-noch-kinderfreundlich-ist.html

[9] http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/studien-droht-eine-islamisierung-deutschlands-13405013.html

[10] http://www.welt.de/politik/ausland/article142756110/Muslime-Die-Gewinner-des-demografischen-Wandels.html http://www.citizentimes.eu/2011/02/01/muslimische-bevoelkerungsentwicklung-1990-2030/

[11] http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/11/vatican-secretary-of-state-holy-year-is.html

[12] Vgl. http://www.katholisches.info/2015/11/26/ja-aber-die-kreuzzuege-zum-tod-von-altkanzler-helmut-schmidt/ http://www.katholisches.info/2011/11/16/die-schwarzen-legenden-rund-um-die-kreuzzuge-oder-die-mar-von-friedlichen-moslems-und-barbarischen-kreuzrittern/

Die wirklichen Ursachen der Terrorangriffe von Paris


rebelang

Dämonen als die Anstifter zum Bösen

Die schrecklichen Nachrichten von Paris, wonach in einem islamistischen Terroranschlag nach den letzten Informationen 129 Menschen getötet und 350 verletzt worden sind, lässt nach Gründen für solche Taten fragen, da man den Motiven der Terroristen mit rationalen Gründen nicht beizukommen ist. Es stimmt. Die nur-rationale Erklärungs-und Verständnisebene hört hier tatsächlich auf. Während die RAF oder Action directe-Terroristen „nur“ Vertreter des Staates, der Politik oder der „Großfinanz“ umbrachten, haben die islamistischen Terroristen überhaupt keine Scheu wirklich alle umzubringen. Dieser von der falschen Religion motivierte Terrorismus übersteigt wirklich jeder Vorstellungskraft. Man macht sich ja auch selbst zum Feind und sprengt sich in die Luft.

Daher benötigt man eine höhere, geistliche Erklärungebene und wird bitten alle sich auf diese Reise mit uns einzulassen, den Text bis zum Ende durchzulesen und sobald sie das Wort „Dämon“ lesen nicht aufzuhören. Es lohnt sich. Die letzten Anschläge bestätigen unsere Theorie, dass es geistliche, böse Mächte sind, die die Menschen zu solchen Taten inspirieren. Warum aber gerade jetzt? Es scheint uns, dass dem Teufel jetzt deswegen so viel Raum gegeben worden ist, weil die Heiligkeit, hauptsächlich durch die fehlende Tridentinische Messe, abgenommen hat. Die letzte Synode der Kirche mit ihrer Relatio synodis, welche die bisherige katholische Lehre wenigstens aushebelt, war eine himmelschreiende Sünde, welche das Strafgericht Gottes auf sich ruft. Das Benehmen von Papst Franziskus tut es auch. Die Dunkelheit steigt und die Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten. Man muss dabei bedenken, dass nach dem katholischen Verständnis ein Priester tatsächlich ein Eigentum Gottes ist und deswegen wiegen seine Sünden doppelt und dreifach mehr wie die eines Laien. Auch wenn sie exakt dasselbe tun. Was ist aber schwerer als die Sünde der Häresie und der Blasphemie?! Das Umgehen der Gesetze Gottes, um der Welt zu gefallen? Durch die Bischöfe, die Kardinäle und leider durch den Papst. Nun gut, es sind Sünden der Einzelnen, aber man stellt sich die Frage: „Wie können aber die Sünden von einigen auf die Gesamtheit einwirken?“ Sie können, weil die Kirche der mystische Leib Christi ist. Die Kirche ist das Licht der Völker und wenn sie sich verdunkelt, so gerät wirklich alles, auch die Heiden, die dadurch auch weniger Licht haben, außer Rand und Band.

Obwohl wir hier eine gesunde Nüchternheit predigen und von Privatoffenbarungen Abstand halten, so ist es doch wahrscheinlich, dass die Hölle auf die Menschheit deswegen losgelassen wurde, weil die Menschheit in der letzten Zeit so schwer sündigt, siehe die Homo-Ehe und das Euthanasie-Gesetz. Diese Sicht von Ursache-Wirkung bestätigt auch die große Botschaft von La Salette:

„Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, daß diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.“

Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient.[1]

Wenn uns hier Menschen lesen, die „an so etwas“ nicht glauben, dass sollten sie sich selbst die Frage beantworten, wie ein normaler Mensch auf die Idee kommt sich einen Sprengstoffgürtel umzulegen, sich selbst und andere in die Luft zu jagen oder eine Menschenmenge mit einem Maschinengewehr niederzumetzeln? Das ist wirklich nicht normal. Denn er hat diese Ideen nicht von sich aus, sondern von einer bösartigen, höheren und geistlichen Intelligenz – einem Dämon. Leider.

Die Rolle der Geißel Gottes scheint in unseren Zeiten der islamische Terrorismus zu spielen. Warum aber so viele Dämonen? Gerade jetzt? Wenn sie, falls man es glauben möchte, bereits 1864 aus der Hölle losgelassen wurden, so hatten sie ungefähr 100 Jahre das Zweite Vatikanische Konzil und die nachfolgenden Entwicklung vorzubereiten. Wir leben aber schon 50 Jahre später. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist die ständige, stätige und massenhafte, industriell betriebene Sünde der Abtreibung. Nach dem Zeugnis der Kolumbianerin Gloria Polo, welche vom Blitz getroffen ein Nachtoterfahrung erlebt hatte, die wörtlich verstandene Höllenfahrt eingeschlossen, stellt die Abtreibung die abscheulichste aller Sünden dar – „ein Brandopfer an Satan“ – wobei, so Polo, nach jeder Abtreibung eine Anzahl von Dämonen aus der Hölle auf die Menschheit losgelassen wird,[2] die sich sozusagen zusätzlich zu allen anderen und denen aus dem Jahre 1864 gesellen.

Denn hinter jedem Bösen steckt eine böse geistliche Macht, aus welcher sich das Böse der Menschen speist. Darum wundert es nicht, dass Hitler und Himmler, der Erstere in den 1920-er in der Münchener Thule-Gesellschaft, der Letztere lebenslang, Okkultisten waren. Deswegen die okkulten „Germanen-Kulte“ der Nazis besonders der SS. Deswegen das „Hexenforschungsprogramm“ Himmlers, der sozusagen die geistlichen Ahnen der Nazi-Bewegung suchte.[3] Dies sind bekannte Tatsachen, welche sogar schon in die akademische Forschung und in die Mainstream-Medien Einzug gehalten haben. Und der Gedanke, der dahinter steckt und welcher natürlich in den Medien nicht verbreitet wird: hinter jeder Wirklichkeit und besonders jeder Macht steckt eine geistliche Wirklichkeit. Was also für das Nazi-Regime galt, warum kann es nicht für andere Gewalt gelten?

Überführung in die Gewalt des Teufels als Folge der Todsünde

Theologisch gesehen, ist die Sicht der dämonischen Inspiration der bösen, spricht der sündigen Taten durchaus stichhaltig und begründet, denn die Folgen, sprich die Wirkungen, der Todsünde sind die folgenden:

  1. Feindschaft mit Gott (DH 1680).[4]
  2. Verlust der Rechtfertigungsgnade also der Taufgnade (DH 1705)
  3. Ausschluss aus der Reich Gottes (DH 835)
  4. Überführung in die Gewalt des Teufels (DH 1347, 1349, 1521, 1668)
  5. Ewige Verdammnis und Hölle (DH 780, 839,858, 1002, 1075, 1306).

Ad 4. Überführung in die Gewalt des Teufels

Die Exorzisten sagen, dass jede schwere Sünde „ein kleiner Teufelspakt“ sei, mit dem der Teufel die Macht über das Leben dieser Person gewinnt. Das Konzil von Trient in seiner Lehre über das Sakrament der Buße (14. Sitzung, 25. Nov. 1551) fasst es wie folgt:

„Weil aber »Gott, reich an Barmherzigkeit« [Ephf 2,4] »weiß, wie wir gebildet sind« [Ps 103, 14 f.], verlieh er auch denen das Heilmittel des Lebens, die sich hernach in die Knechtschaft der Sünde und die Macht des Teufels ausgeliefert hatten nämlich das Sakrament der Buße [Kan. 1], in dem den nach der Taufe Gefallenen die Wohltat des Todes Christi zugewandt wird.“ (DH 1668)

Der Ausdruck „Auslieferung der Macht des Teufels“ ist so zu verstehen, dass jeder Todsünder und natürlich jeder ungetaufte Heide, denn die Taufe bricht die Macht des Teufels, einen oder mehrere ihn quälende Dämonen, nach der begangenen Todsünde oder vor der Taufe, zugeordnet bekommt, da das Reich des Teufels aus vielen Untertanen besteht. Diese Teufel oder Dämonen sitzen teilweise in der Hölle, wo sich einander gegenseitig quälen und wohin sie nach erfolgreichen Exorzismen wieder hinab geschickt werden, wovor sie sich aber scheuen, da dies auch für sie eine Qual bedeutet. Sie müssen aber aus der Hölle wieder irgendwie herauskommen, um die Menschen erneut zu versuchen und zu quälen. Lehramtlich sind diese Fragen nicht geregelt, aber die Zunahme der Sünde in der Welt verläuft immer, wie die Kirchengeschichte zeigt, in den folgenden Schritten:

  1. Zunahme der Todsünden, „kleine Teufelspakte“;
  2. Dämonen verlassen die Hölle, um zu noch mehr Sünden anzustiften;
  3. Noch mehr Todsünden;
  4. Strafgericht Gottes;
  5. Bekehrung und Zunahme der Heiligkeit;
  6. Dämonen kehren zurück in die Hölle und bleiben dort bis zum neuen Abfall der Menschen.

Diese zugegeben sehr spirituelle Sicht der Welt- und Kirchengeschichte, ist bei vielen christlichen Schriftstellern und Heiligen zu finden, siehe De ira Dei (Vom Zorne Gottes) von Laktanz (gest. nach 317).[5] So sahen viele Kirchenschriftsteller und Kirchenväter den Untergang Roms samt der Völkerwanderung als die Strafe Gottes für die Sünden des heidnischen römischen Reiches, die Christenverfolgung eingeschlossen. „Die Mühlen Gottes mahlen langsam, aber fein“, sagt das Sprichwort. Ob in jedem Fall die oben genannte dämonologische Argumentation verwendet wurde, entzieht sich zurzeit unserer Kenntnis. Da aber der Teufel, wie das Lehramt ausdrücklich sagt, der eigentliche Anstifter zur Sünde ist:

„Obwohl in Gerechtigkeit von Gott begründet, hat der Mensch dennoch auf Anraten des Bösen (suadente Maligno) gleich von Anfang der Geschichte an seine Freiheit missbraucht …“ (DH 4313)

„Der Teufel nämlich und die anderen Dämonen wurden zwar von Gott ihrer Natur nach gut geschaffen, sie wurden aber selbst durch sich böse. Der Mensch aber sündigte aufgrund der Eingebung der Teufels (diaboli suggestione)“. (DH 800)

Denn in der Heilsgeschichte erfolgte zuerst der Engelfall und danach die Ursünde. Daraus folgt: ohne den versuchenden Teufel – keine Sünde, denn irgendwoher mussten die Ureltern die Idee gehabt haben Gott ungehorsam zu werden. Sie hatten sie von denen, die zuerst ungehorsam geworden sind. Diese Reihenfolge wiederholt sich bei jeder Sünde, der lässlichen Sünde wie der Todsünde:

  • Der versuchende Teufel/Dämon,
  • Die Sünde seitens des Menschen.

Heiligkeit und die Rolle der Sakramentalien. Ein Zeugnis.

Wie ist dem abzuhelfen? Indem man geistliche Räume schafft, welche die Dämonen meiden und zwar Räume von Heiligkeit. Dazu dienen die Sakramente und Sakramentalien der Kirche: Weihwasser, gesegnete Kultgegenstände, Haussegnungen, Segnungen von verschiedenen Gegenständen, St. Benediktus-Medaille, gesegnetes Öl, gesegnetes Salz etc. Diese Hilfsmittel wurden wenigstens seit der Reformation verlacht und durch die Aufklärer und progressiven Theologen als „magisch“ und „abergläubisch“ abgetan. Dies sollte uns allen zeigen, dass sie sehr wirksam sind, da sich ansonsten die dämonisch inspirierten Menschen und die Welt nicht so dagegen wehren wurden.

Der Schreiber dieser Zeilen hat lange an diese Dinge, d.h. an die Wirksamkeit der Sakramentalien nicht geglaubt. Er hat aber über die hohe antidämonische Wirkung der St. Benediktus-Medaille gelesen, sowie über diese Wirkung des Weihwassers und des gesegneten Salzes. Im Haus, in dem er wohnt, hatte er eine über beinahe zwei Jahre gehende Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn gehabt, welche direkt vor seinem Parterrefenster (ca. 80 cm davor) rauchten, tranken und sich sehr laut unterhielten, bei schlechtem Wetter aber verlegten sie diese Aktivitäten in das Treppenhaus vor seine Haustür (ca. 50 cm davor). Da dies beinahe täglich stattfand, war es extrem störend. Leider half da kein Bitten, Zureden oder Drohen. Ebenso wenig fruchteten die Schreiben an die Vermieter oder die Androhung einer Klage. In seiner großen Not beschloss der Schreiber dieser Zeilen die Stellen und Orte, an denen sich seiner Nachbarn aufhielten mit gesegneten St. Benediktus-Medaillen zu versehen, aber so dass die Nachbarn es nicht merkten. Und siehe da: Von einem Tag auf den anderen hörten sie auf sich dort aufzuhalten! Wie ist solch eine Koinzidenz zu erklären?! Diese Zufälle ereigneten sich auch weiterhin, denn überall wo er im Haus oder auf dem Grundstück die St. Benediktus-Medaillen, oft in einem Behältnis mit gesegneten Salz, versteckte, hörten diese Nachbarn wirklich von einem Tag auf den anderen auf sich an diesen Stellen aufzuhalten. Ohne, dass irgendwelche Gespräche stattgefunden haben. Er besprengte das Treppenhaus öfters mit Weihwasser, was vielleicht dazu führte, dass eine störende Mietpartei aus dem Hause auszog, die andere hält sich seitdem viel seltener im Hause auf und alle neuen Mieter sind sehr ruhig. So viele Zufälle auf einmal gibt es einfach nicht. Die Sakramentalien wirken wirklich. Warum? Weil sich die Mächte der Finsternis an diesen Stellen ungern, selten oder gar nicht aufhalten und die Menschen nicht zur Sünde anstacheln können. Darum wurde vor dem Konzil oder in den früheren Zeiten so viel gesegnet? Damit es die Dämonen schwerer haben. Die Erfahrung zeigt, dass sich böse und sündige Menschen, d.h. Menschen, die nicht im Gnadenstand sind (alle Nachbarn des Schreibers sind ungläubig und ungetauft) an solchen Orten sehr ungern aufhalten, ohne zu wissen warum. Auch Besessene halten es an einem Ort mit gesegneten Gegenständen nicht aus.

Verlöschen der Heiligkeit nach dem Konzil

Da aber nach dem Konzil nicht nur durch die Neue Messe und die Novus Ordo Sakramente viel weniger Heiligkeit den Menschen und der Welt zukommt, sondern auch fast überall die Sakramentalien als „nicht mit der Mentalität des modernen Menschen vereinbar“ kaum eingesetzt werden, so gewannen und gewinnen die Dämonen immer mehr an Raum. Schauen wir uns doch die Zeittafel der zweiten Hälfte des XX Jhds. ein wenig an:

  • Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965)
    • Erste Neue Messe von 1965 (eine Mischform)
    • Novus Ordo Messe 1969
  • Gründung der Satanskirche (Church of Satan) am 30.04.1966 in den USA durch Szandor Lavey
  • Die 1968er Bewegung
  • Terrorismus in Europa:
    • Rote Brigaden (1970-1988)
    • RAF (1971-1988)
    • Action directe (1977-1987)
  • Weltweit:
    • Regierung der Roten Khmer (1975-1987)
    • Kulturrevolution in China (1966-1976)
    • Vietnamkrieg – Höhenpunkt und Untergang Südvietnams (1968-1976)

Sicherlich sind die Ursachen alle der o.a. Ereignisse sehr komplex, aber spirituell gesehen, muss doch irgendetwas in der geistlichen Sphäre passieren sein, damit die Menschheit moralisch gesehen, außer Rand und Band gerät und auf einmal alles erlaubt zu sein scheint. Es finden weltweit Verbrechen und Umbrüche statt, die wirklich beispiellos sind. Die Reformation und die nachfolgenden religiösen Kriege in Europa wurden als die Konsequenzen der Sünden der Renaissancekirche gesehen, die Napoleon-Kriege als die Konsequenzen der Französischen Revolution, der Erste und der Zweite Weltkrieg als die Konsequenzen des Glaubensabfalls des ausgehenden XIX und des beginnenden XX Jhdts., siehe die Botschaft von Fatima. Analog gesehen müssen doch die o.a. Ereignisse ab 1962 mit dem Konzil und dem nachkonziliaren Zusammenbruch gesehen werden. Das Licht der Kirche, ja, ja, sie ist wirklich das Lumen Gentium – das Licht der Völker, erlosch zusehends und aus der Dunkelheit krochen die Mächte der Finsternis hervor, welche sich in der nachfolgenden Dunkelheit, die jetzt mehr als je zuvor andauert, wohlfühlen und die Menschen versuchen.

Der Zusammenbruch des Katholizismus in Frankreich

Welcher Ereignisse in Frankreich haben langfristig zu den Anschlägen vom 14.November 2015 geführt. Die tabellarische Skizze des institutionellen und spirituellen Zusammenbruchs der katholischen Kirchen in Frankreich,[6] die noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, zeigt die wichtigsten Markierungspunkte:

  • 1517 Auftritt Luthers und der Zerfall der Kirche
  • 1598 das Edikt von Nantes – erste Duldung der Nichtkatholiken durch den Staat
  • 1789-1799 Französische Revolution
    • 1794 Dechristianisierung und Einführung des Kultes des höchsten Wesens[7]
  • 1801 das Konkordat – Einschränkung der Rechte der Kirche gegenüber dem Staat
  • 1870 Bildungsgesetze des Jules Ferry
    • 1882 laizistische Bildung wird vorgeschrieben
  • 1905 Akt der Trennung der Kirche vom Staat- die Kirche verliert den Status der privilegierten Religion[8]
  • 1962-1965 das Zweite Vatikanische Konzil
    • Nostra aetate (1965)- Erklärung über die Nichtchristlichen Religionen
      • führt zur praktischen Aufgabe der Heidenmisssion
    • Dignitatis humane (1965) – Erklärung zur Religionsfreiheit
      • Führt zur praktischen Anerkennung der anderen Religionen und zum Relativismus
      • Führt zur praktischen Aufgabe jeglicher Mission mit dem Zweck der Bekehrung der Heiden, der Häretiker, der Schismatiker oder anderer auch. Von nun an soll wohl „jeder nach seiner Façon selig werden“, wie der Atheist Friedrich II. von Preußen sagte.

Die Folgen:

Während im Jahre 1910, ungeachtet der Französischen Revolution und der nachfolgenden Laizisierung 98,4% noch Franzosen katholisch waren,[9] sank ihre Anzahl im Jahre 1972 auf 87% und im Jahre 2009 auf 65%. Dabei nahm die Anzahl der praktizierenden Katholiken von 20% im Jahre 1972 auf 4,5% im Jahre 2009 ab.[10] Die nachfolgende Tabelle gibt die Angaben für das Jahr 1910, ale Frankreich noch 98,4 % Katholiken zählte (Graphik nach Pewforum, Fußnote 9).Catholics 1910

Diese zeigt die Angaben aus dem Jahre 2010 (Graphik nach Pewforum, Fußnote 9)

Catholics 2010

Es ist selbstverständlich, dass in dieser Zeit die Anzahl von Atheisten und Vertreter anderer Religionen zunahm. Frankreich ist eines der Länder der Welt mit den meisten Atheisten und zwar welt- und europaweit.

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Die obere Graphik zeigt die Anzahl der Atheisten in Europa, wo man sehen, kann dass Frankreich und Tschechische Republik ganz vorne liegen. Aus anderen Quellen ergibt sich dasselbe Bild.[11] 

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Es ist also kein Wunder, dass in dieser atheistischen und nihilistischen Leere, in dieser dämonischen Dunkelheit Terrorismus gedeihen kann, da der Katholizismus als die Religion der Wahrheit, des Guten und des Schönen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil das Feld geräumt hat. Und somit gibt es in Frankreich, wie in Deutschland natürlich auch:

  • Keine Verkündigung,
  • Keine Heiligung,
  • Keine Heidenmission.

Ein junger Moslem sieht einfach keine Alternative zum Islam, welche ihm als die einzig wahre Religion erscheint, weil es ihm niemand was anderes verkündet. Die „republikanischen Werte“:

  • Freiheit,
  • Gleichheit,
  • Brüderlichkeit

sind sinnleer, jeder positiven Spiritualität bar und wirken einfach nicht. Der Westen erscheint dem Islam korrupt und gottlos und er ist es auch.

„Warum also nicht etwas zerstören, was keine religiösen Werte beinhalten? Nichts Heiliges hat und schätzt? Warum nicht diese Welt mit Feuer und Schwert islamisieren?“

So denken wohl diese Leute und wir sind alle daran schuld, dass sie es tun. Weil wir nichts verkünden! Zuerst kommt ja die Wahrheit, nach welcher sich die Taten richten können. Die Amtskirche tut es nicht aus Agnostizismus, die Traditionalisten aus Angst und Bequemlichkeit. Aus der Sinnleere und aus dem horror vacui (der Schrecken vor der Leere) der der menschlichen Natur eingeschrieben ist, entwächst Terrorismus. Das haben wir in Europa nach 1968, bzw. 1969 der Einführung der Neuen Messe, alle erlebt. Jetzt erleben wir es wieder und es wird noch schlimmer werden.

Wenn mehr geopfert, im Sinne des Heiligsten Messopfers der Tridentinischen Messe oder auch, obwohl weit weniger wirksam, der Novus Ordo Messe, werden würde, wenn Katholiken mehr beten und opfern würden, so würde eine geistliche Atmosphäre entstehen, welche weniger „dämonenfreundlich“ wäre. Diese würden die Menschen weit weniger inspirieren (von in-spiritus) und es würde langfristig besser werden.

Was wir konkret für die Todesopfer von Paris tun können, wird im nächsten Beitrag gesagt werden, da jetzt der Schreiber dieser Zeilen sich mangels Alternative zu einer Novus Ordo Messe aufraffen muss, um für die Opfer von Paris wenigsten einen Teilablass zu erwirken, was er auch allen Lesern empfiehlt.

[1] http://www.herzmariens.de/Mystik/lasalette.htm

[2] http://www.gottliebtuns.com/bekehrungweltfrau.htm#polo_19_4

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenkartothek http://www.stern.de/politik/geschichte/zeitgeschichte-heinrich-himmlers-hexen-wahn-3218250.html http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1495346/Himmlers-Macht-#/beitrag/video/1495346/Himmlers-Macht-

[4] DH = Denzinger-Hünermann, Enchiridion symbolorum definitionum et declarationum de rebus fidei et morum, Freiburg: Herder 201043.

[5] https://www.unifr.ch/bkv/kapitel501.htm

[6] https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_catholique_en_France#La_crise_de_l.27Action_fran.C3.A7aise

https://en.wikipedia.org/wiki/Roman_Catholicism_in_France

[7] https://en.wikipedia.org/wiki/Dechristianization_of_France_during_the_French_Revolution https://de.wikipedia.org/wiki/Entchristianisierung

[8] https://fr.wikipedia.org/wiki/Loi_de_s%C3%A9paration_des_%C3%89glises_et_de_l’%C3%89tat

[9] http://www.pewforum.org/2013/02/13/the-global-catholic-population/

[10] https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_catholique_en_France

[11] http://www.welt.de/kultur/article106207333/Der-Unglaube-im-Osten-ist-ein-Erbe-Preussens.html

„Sie bekommen Geld vom Staat“ oder die katholische Kirche als die Stütze der demokratischen Gesellschaft


Theofilos_PalaiologosAls der Schreiber dieser Zeilen in der französischen Abtei Fontgombault war, lerne er dort Amerikaner und Franzosen kennen, welche, als sie erfuhren, dass er in Deutschland wohnt, ihm ihr tiefstes Mitgefühl aussprachen, sowie ihrem Entsetzen mit folgenden Worten Ausdruck gaben:

„Stellt Euch vor: Die deutschen Bischöfe bekommen Geld vom Staat … vom Staat, unglaublich und daher sind sie verpflichtet die Lehre zu verändern“.

Obwohl der Schreiber dieser Zeilen beschwichtigend erklärte, dass dieser Zusammenhang so direkt nicht vorkommt, so weiß er wirklich nicht, welche Schriften sein Bischof oder Pfarrer, als staatlicher Bediensteter, mit seinem Lohnzettel erhält, denn eine bessere Propagandamaschine des Staates als die predigenden Geistlichen findet sich wohl nirgends. Weder bei Beamten noch bei Politikern. Bei jeder Predigt, die der Schreiber dieser Zeilen in der letzten Zeit frequentiert, findet er Lobhymnen auf die Flüchtlingsströme bzw. „Flüchtlingsströme“ und die Willkommenskultur der „Mutti“ Merkel, die zurzeit nicht einmal auf die Unterstützung ihrer eigenen Partei hoffen kann.

Ein Priester setzte neuerdings Christentum mit der Barmherzigkeit und die Letztere mit der Aufnahme von „Flüchtlingen“ gleich. „Ja, ja, unsere Welt wird sich ändern“, meinte er, „aber es muss so sein“. Natürlich muss es nicht sein, denn das, was zurzeit Kanzlerin Merkel fördert, widerspricht dem gesunden Menschenverstand, jeglicher Logik und dient eindeutig nicht den Interessen der Bevölkerung, welche Frau Dr. Merkel ja eigentlich gewählt hat.

Aber das Politische bei Seite lassend, kann man sich wirklich fragen, ob die deutschen Priester tatsächlich der Politik, die sich ja auch von einem Tag auf den anderen ändert, jeden Wunsch von den Augen ablesen oder irgendwelche Instruktionen von oben bekommen und die Kanzlerin vielleicht auch? Dieser Zug ausschließlich „politische Theologie“ zu betreiben, beziehungsweise die Zeitungsweisheit während der Predigt in eigenen Worten wiederzugeben, resultiert einfach aus:

  1. Agnostizismus oder Atheismus sowie aus
  2. Narzismus.

Denn (ad a) gibt es nichts woran ich glaube und habe ich infolgedessen nichts zu sagen, (ad b) will ich dennoch im Mittelpunkt stehen, so bleibt mir nur ein politisches Gerede mit einer moralisierenden Beilage, aber nur so, um die jeweilige political correctness nicht zu überschreiten. Politiker lieben zu reden, Geistliche auch. Sie lieben es auch sich selbst zuzuhören. Daher ist der häufige Wechsel der protestantischen Bischöfe oder Geistlichen in die Politik erklärbar. Das Rede-Handwerk hat man ja schon. Von den Geistlichen des Doms der Heimatstadt des Schreibers dieser Zeilen lässt sich so viel Positives sagen, dass sie sonore Stimmen haben und gut nach vorne sprechen. Geistlicher Inhalt – Fehlanzeige. Das politische Tagesgeschäft herrscht vor. Interessanter weise war die ebenfalls damals kirchensteuerfinanzierte katholische Kirche des Bismarckreichs und des Dritten Reiches nicht dermaßen ideologisch vom Staat abhängig, wie es jetzt der Fall ist.

In der Zeit des real herrschenden Sozialismus war es üblich Parteiaktivisten bei Parteischulungen mit aktuellen politischen und sozialen Ereignissen bekannt zu machen und sie auf die Parteilinie und Partei-Apologetik einzustimmen. Dabei trieb die hegelsche Dialektik ihre höchsten Blüten, wie sie es heute auch in der deutschen Amtskirche tut. Auf eventuelle Fragen: „Warum gibt es kein Fleisch zu kaufen?“ Wurde geantwortet:

  1. „Fleisch ist ungesund, pflanzliche Nahrung ist gesünder.“
  2. „Ein Sozialist/Kommunist, welcher im besten aller Systeme lebt, sollte nicht so kleinbürgerlich eingestellt sein, um ans Fleisch zu denken.“
  3. „Die Genossen in [hier beliebig einführen], die wirklich für Sozialismus kämpfen, haben nicht nur kein Fleisch, sondern auch kein [hier beliebig einführen].“
  4. „Im Zarenreich/vor der Revolution/im Kapitalismus hatte man vielleicht Fleisch, aber keine Freiheit/Bauern-und-Arbeiter-Staat/Sozialismus.“

Man gewinnt den Eindruck, dass in den Ordinariaten ähnliche Schulungen stattfinden, denn solche Predigten gibt es jetzt überall zu hören.

Während der letzten 50 Jahre wurde durch die fehlende Verkündigung in Europa dem Islam der Nährboden bereitet, da langfristig sich wirklich nirgends, nicht einmal in Albanien, Atheismus bewährt hat. Jeder Staat braucht einen moralischen Rahmen, der höher verankert ist als die jeweilige Parteipolitik. Ein Grundgesetz kann dies auch nicht sein, da auch dieses parteipolitisch durch einen Konsens beschlossen wurde und jederzeit geändert werden kann. Ius ist nicht gleich Lex, dass heißt es kann auch unrechte Gesetze geben, welche die Formen der jeweiligen Staatsverständnisses erfüllen: siehe Drittes Reich, Stalinreich, Kambodscha, Nordkorea etc. Legalismus ist also noch keine Moral. Da die Kirche seit dem Zweiten Vatikanum den Anspruch auf einen konfessionsgebundenen Staat aufgegeben hat, wieweit er realisierbar gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt und das Grundgesetz keine herrschende Religion vorschreibt, so steht wirklich nichts im Wege, dass die nächste herrschende Religion in Deutschland, nach der Grundgesetzänderung, Islam werden kann. Die neuen Bürger sind schon auf dem Wege und es gibt keine wirklichen Ideen oder Ansprüche, die diesem Trend entgegengestellt werden könnten. Interessanterweise werden gerade die Einwanderer der dritten Generation oder Deutsche ohne jeden Migrationshintergrund Islamisten, weil sie in Europa absolut keine absoluten Werte entdecken, für welche es sich letztendlich zu leben und sterben lohnt.

Somit sägt der deutsche Staat durch diese praktische ideologische Übernahme der Kirchen, natürlich mit ihrem Einverständnis, am eigenen Ast. Denn die Stufen sehen wie folgt aus:

  1. Der Islam wird in Deutschland toleriert.
  2. Der Islam gehört zur Deutschland.
  3. Deutschland wird weitgehend islamisiert.
  4. Der Islam wird Mehrheitsreligion und führt zur einen Grundgesetzänderung.
  5. Der Islam wird die herrschende Religion in Deutschland mit anfänglichem Minderheitenschutz für Nichtmoslems.
  6. Deutschland wird ein islamischer Staat innerhalb des Kalifats Europa.

Diese Entwicklung ist nicht mehr abstrus, sondern sehr wahrscheinlich, zumal jetzt durch die „Flüchtlinge“ und eingeschleuste Islamisten die „brüderliche Hilfe“ von außen kommt. Die Demokratie ist von der Überzeugung her sehr schwach. Denn was soll man dem entgegensetzen? Das Volk? Nicht alle Deutschen identifizieren sich, durch das Dritte Reicht geschädigt, mit dem Deutschtum. Außerdem wohnen in der Bundesrepublik Deutschland viele Ausländer, die keine Deutschen sind, aber sich aber sehr wohl mit dem föderalen Staat Bundesrepublik Deutschland identifizieren. Worauf soll man sich berufen, um eine Islamisierung Europas abzuwehren? Auf die Französische Revolution also auf die Freimaurer? Auf die Humanität also auf die Freimaurer? Auf die Mitmenschlichkeit also auf die Freimaurer? Houellebecq sicherlich von einer dämonischen Eingebung getrieben, hat es schon aufgegeben, siehe sein Roman „Die Unterwerfung“. Und was ist so schlimm an einem islamischen Europa? Es wird kein Europa mehr sein und wir werden alle tot sein. Manche vielleicht als Märtyrer – siehe Syrien.

Treiben die deutschen Amtskirchen die Islamisierung voran? Ja, sie tun es. (4 von 4)


1099jerusalem

[Brief einer deutschen Katholikin an Kardinal Marx]

  1. Die Inschrift der neuen Moschee in Pfaffenhofen

Bei der Eröffnung der neuen Moschee in Pfaffenhofen im vergangenen Monat haben sich viele Vertreter der Amtskirchen eingefunden. Kennen Ihre Untergebenen die Bedeutung der Inschrift in der Kuppel dieser Moschee? Hat irgendeiner von ihnen danach gefragt? Dieser Vers ist der letzte Vers von Sure 2 und ruft Allah an, die Moslems im Kampf gegen die Ungläubigen zu unterstützen. Nur zur Erinnerung, die Ungläubigen, das sind auch wir, die Katholikinnen und Katholiken. Und Vertreter unserer Amtskirche nehmen an Feierlichkeiten teil, die unter so einer Aussage stattfinden. Wo bleibt die Gegenwehr der Kirche?

  1. Die Haltung der Kirche zur islamischen Charta des ZDM

Ich habe noch nie eine Stellungnahme der Kirchen zur Islamischen Charta des ZDM vernommen. Dabei empfinde ich als Katholikin besonders die ersten drei Punkte hier als vollkommen inakzeptabel, die weiteren Punkte beziehen sich auf weltliche Zusammenhänge und sind meines Erachtens nicht verfassungskonform:

  1. Der Islam ist die Religion des Friedens

„Islam“ bedeutet gleichzeitig Friede und Hingabe. Der Islam sieht sich als Religion, in welcher der Mensch seinen Frieden mit sich und der Welt durch freiwillige Hingabe an Gott findet. Im historischen Sinne ist der Islam neben Judentum und Christentum eine der drei im Nahen Osten entstandenen monotheistischen Weltreligionen und hat als Fortsetzung der göttlichen Offenbarungsreihe mit diesen viel gemein.

2. Wir glauben an den barmherzigen Gott

Die Muslime glauben an Gott, den sie wie arabische Christen „Allah“ nennen. Er, der Gott Abrahams und aller Propheten, der Eine und Einzige, außerhalb von Zeit und Raum aus Sich Selbst existierende, über jede Definition erhabene, transzendente und immanente, gerechte und barmherzige Gott hat in Seiner Allmacht die Welt erschaffen und wird sie bis zum Jüngsten Tag, dem Tag des Gerichts, erhalten.

3. Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes

Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad, dem „Siegel der Propheten“. Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde. Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens, des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.

Hier wird der Islam als Fortführung des Christentums dargestellt, das durch ihn ersetzt wird. Die christliche Heilslehre wird somit als überholt dargestellt. Dennoch betonen Vertreter der Amtskirchen noch immer, dass Judentum, Christentum und Islam drei verschiedene Wege zu dem einen Gott seien. Aber diese Sichtweise ist nachgewiesener Weise nicht die des Islams. Dennoch findet keine Diskussion mit dem Islam statt.

  1. Die Aktionen der Amtskirche zum Fastenbrechen

erade in diesem Jahr wurde dem Ramadan viel Medienaufmerksamkeit geschenkt. Und auch die Amtskirche hat sich eifrig beim Fastenbrechen gezeigt. Das Bistum München hat sogar dazu aufgerufen, Moslems zum Fastenbrechen in die Gemeinden einzuladen.

Es tut mir leid, aber zu einer derartigen Anbiederung fehlen mir fast die Worte.

Wissen die Amtsträger in der Kirche eigentlich, dass es Moslems verboten ist, auch nur auf „Frohe Weihnachten“ zu antworten? Wissen Sie, dass es Sünde für Moslems ist, an christlichen Festen teilzunehmen? Wieso sollen die KatholikInnen die Feste zugewanderter Ideologien zelebrieren, deren Lehre uns noch unter das Vieh stellt?

  1. Die fehlende Diskussion mit dem Islam

Eine Diskussion der deutschen Amtskirchen mit dem Islam findet nicht statt. Stattdessen nimmt die Kirche devot nickend jede Einschränkung der christlichen Werte in Deutschland schweigend hin. Seitens des Staats wird im vorauseilenden Gehorsam die christliche Wertegemeinschaft zerstört, die Kirchen schauen zu.

Der Islam wird von den Kirchen nicht zu einem wahrhaften Dialog aufgefordert. Auf der einen Seite wird seitens der Moslemvertreter gesagt, dass der Koran unantastbar sei, dass er Wort für Wort Gottes Wille sei und nicht abgeändert werden könne. Gleichzeitig wird dort aber auch behauptet, dass die Mordaufrufe gegenüber Christen, Juden und anderen im Koran heute keine Gültigkeit mehr hätten. Diese Aufrufe jedoch gehören zu den jüngsten Teilen des Korans, und wenn man sich diesbezüglich bildet, lernt man, dass die späteren Suren die älteren abrogieren, also überschreiben. Aber niemand in der Kirche fühlt sich berufen, dies einmal offen und ohne Taquiya mit moslemischen Religionsgelehrten zu diskutieren. Die Islamvertreter stellen den Koran so dar, wie sie ihn gerade brauchen – und die Kirche schweigt.

Solange die Kirche aktiv an der Zerstörung unserer christlichen Welt mitarbeitet und den Islam dabei unterstützt, in Deutschland und Europa aus dem „Haus des Krieges“ (Regionen, die nicht vom Islam unterworfen sind) ein „Haus des Friedens“ (Regionen, die vom Islam unterworfen sind) zu machen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie die Christen nicht mehr erreichen können. Sollte die Kirche wieder anfangen, für katholische Belange einzustehen, sollte sie wieder anfangen, das christliche Kreuz in den Mittelpunkt ihres Handelns zu rücken, dann würden die Menschen vielleicht – wenn das Vertrauen nicht schon zu sehr zerstört worden ist – zur Amtskirche zurückkehren.

Die Amtskirche hat schon vor langer Zeit aufgehört, mit den Gläubigen in Diskurs zu treten. Aber wenn ich nicht kommuniziere, werde ich früher oder später von allen guten Geistern verlassen. So ist das Leben.

Ich würde mich freuen, eine ehrliche Stellungnahme zu meinem Schreiben zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßenxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx