Onepeterfive und Ann Barnhardt: hörenswerte amerikanische Podcasts


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Allen, die einigermaßen Englisch verstehen, empfehlen wir die Podcasts, also mp3-Dateien, der Blogs onepeterfive und ann barnhardt.  Sollten Sie zur Arbeit mit dem Auto fahren oder sonst die Zeit haben eher etwas zu Hören als es zu lesen, dann ist diese Form für Sie sehr empfehlenswert. Der Schreiber dieser Seiten hat vor Kurzem auf dem Weg zur und von seiner Arbeit damit angefangen und ist dermaßen von diesem Inhalt begeistert, dass er seine Erfahrung an seine Leser weitergeben möchte. Diese Klarheit, dieser Mut, diese Heiligkeit, dieser sensus fidei, diese Glaubensstärke. Ja, meine Damen und Herren, die Amerikaner sehen es viel klarer als wir, die wir in den deutschsprachigen Ländern mit diesem schrecklichen nachkonziliaren, nebulösen Geschwafel jahrzehntelang genährt wurden. Und je gebildeter Sie sind, desto mehr müssen Sie umdenken, bevor Sie aus diesem ganzen Novus Ordo Denken ausbrechen können. Für den Schreiber dieser Zeilen sind diese Podcastas immer kleine Exerzitien, bei denen ihm selbst ein Spiegel vorgehalten wird. Man kann noch mutiger sein, noch mehr Christus lieben, noch mehr aufopfern und noch weniger jammern.

Es ist so tröstlich, dass es irgendwo da draußen noch andere Katholiken gibt, welche die Lage der Kirche genauso sehen. Es ist so tröstlich zu sehen, wie Gott an Menschen wirkt, wie er sie mit seiner Vorsehung führt und sichert. Es ist wirklich beschämend zu sehen, wie sehr manche Menschen Gott lieben und was sie alles für ihn tun.

Ob wir vielleicht auch Podcasts zu den Glaubensthemen anbieten werden? Es ist überlegenswert, dennoch recht zeitaufwendig. Man muss es vorbereiten, aufnehmen, schneiden etc.  Steve Skojec und Ann Barnhardt können von ihren Blogs leben, wir haben alle unsere Berufe, die zeitlich an uns zehren, aber dies ist eine mögliche Entwicklung, denn Glauben kommt vom Hören.

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (4 von 4)


Mantilla with me

Mantillageschichten

Tag 7:

Weiterer Verlauf: An weiteren Tagen (für die Zähnung „Tag 7“) – scheinen die anderen Gottesdienstbesucher erst „richtig“ auf die Mantilla aufmerksam zu werden. Jemand, der sich auskennen sollte meint, sowas sei doch überhaupt nicht nötig (die Mantilla ist meines Wissens ein Sakramentale, ebenso wie der Rosenkranz und das Weihwasser, und eine Kopfbedeckung war für Frauen bis zum Vatikanum II verpflichtend während des Gottesdienstes zu tragen), jemand anders, ich solle doch die Mantilla unter dem Kinn binden, weil die Enden beim Gehen hin und her schwanken …

Und: Nein, ich werde mich dadurch nicht davon abbringen lassen, die Mantilla zu tragen. Und ich werde die Mantilla auch nicht unter dem Kinn binden, obwohl mir ein orthodoxer Christ gesagt hat, dass das die Frauen bei ihnen wohl tun. Aber ob die eine so feine Mantilla tragen oder einfach ein Kopftuch? – Vermutlich schon, denn dieser Mann hat mir früher einmal eine Mantilla gezeigt, die er für eine Frau aus seiner Gemeinde besorgt hatte. …

Tag 8:

Und dennoch überlege ich mir bei der nächsten Gelegenheit, ob ich denn überhaupt noch Lust(!!!) habe, die Mantilla zu tragen. Nein. Zu dem Zeitpunkt definitv nicht.

Aber: Die Mantilla ist ein Sakramentale. Der Teufel hasst so etwas. Also: AUFLEGEN!!! Das war dann gleich ein Mantilla-„Marathon“, da nach dem Gottesdienst noch Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten war. Zwischendurch immer wieder der Gedanke, nach der Heiligen Messe die Mantilla abzunehmen. Was? Wirklich? – Nein, das kommt gar nicht in Frage! – Und es war gut, dass ich die Mantilla aufbehalten habe. Der innere Kampf hat sich gelegt …

Tag 9 (gewissermaßen):

Ich sitze im Novus-Ordo-Gottesdienst. Da heute ausnahmsweise ein anderer Priester die Heilige Messe hält als sonst*, sitze ich an meinem ansonsten üblichen Platz, nicht vorne, von wo man aus in wenigen Schritten an den Ambo treten kann. Da spricht mich nach dem Gottesdienst eine Frau aus der Bank hinter mir an, was ich denn hier hinten zu suchen hätte und ich bräuchte gar nicht so zu frömmeln und mich (im Vetus Ordo-Gottesdienst) zu verschleiern, diese Messe sei kein Automatismus, bessern müsse man sich schon selbst. Nachdem sie auf meine Frage erklärt hat, wie sie zu dieser Anschuldigung kommt (sie ist völlig unbegründet, die Frau hat falsche Rückschlüsse gezogen), vermute ich zu wissen, warum ich immer wieder dazu geneigt bin, die Mantilla im Vetus-Ordo-Gottesdienst weg zu lassen. Habe ich ihre Abneigung und Vorurteile gespürt? Ich versuche, das Missverständnis aufzuklären, aber sie hält an ihrer Behauptung fest. Warum quält sie sich selbst?

* Der „übliche“ hat eine Stimmbanderkrankung, und deshalb habe ich mich entschlossen, für ihn die Lesung zu lesen – sebstverständlich nachdem ich ihm das angeboten hatte, ansonsten halte ich mich an die Regel aus dem Vetus Ordo, dass der Chorraum den Männern vorbehalten ist. Das hier zu erklären reicht mein Verständnis dessen noch nicht aus und würde auch zu weit führen.

Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (3 von 4)


Mantilla with me

Mantillageschichten

Tag 5:

Ich besitze eine braune Mantilla für Advent und (Vor-) Fastenzeit, eine weiße für die übrigen (Sonn-) Tage. Werktags ist nur Gottesdienst bei besonderen Anlässen. Wie z. B. heute: Mitten in der „violetten  Kirchenjahreszeit“ (während der ich die braune Mantilla trage) wird ein „weißer“ Heiliger gefeiert: gebotener Festtag, d. h. Der Festtag hat die gleiche Wichtigkeit wie ein Sonntag.

Wie zu der Zeit, da ich begonnen habe, in die TLM zu gehen, bin ich auch jetzt – trotz aller äußerlichen Ruhe – nervös … ob wohl … denn heute sind wieder andere Gottesdienstbesucher da, und auch wieder eine andere Organistin. Hallo, Eugenie, das ist nicht wichtig! Du tust das um Gottes Willen! Sie werden sich noch daran gewöhnen … ja, das werde ich mir noch etliche Male sagen müssen! Aber ich bin dankbar, dass es die Mantilla gibt und dass ich die Möglichkeit habe, eine zu tragen … schon seit Jahren wünsche ich mir „irgendein“ Kleidungsstück, das ich nur beim Beten trage, oder zu besonderen Anlässen … obwohl ich die Mantilla im Grunde erst vor einigen Wochen kennengelernt habe. Dass man so etwas IRGENDWANN FRÜHER getragen hat, wusste ich ja von Bildern… aber heutzutage …

Tag 6:

Wieder ein außergewöhnlicher Tag, wieder Feier eines Heiligen mit der liturgischen Farbe weiß – und eigentlich Zeit für die weiße Mantilla. Aber ich denke nicht daran und greife zu Hause nach der braunen … UND heute ist ein fremder Priester da. Und heute singt die Schola nicht, ich sitze etliche Bänke weiter vorn, mitten im „Kirchenvolk“. Ja, doch, es ist alles noch gewöhnungsbedürftig. Die Mantilla setze ich erst auf, als die Glocke an der Sakristeitür den Beginn des Gottesdienstes ankündigt (husch, husch!!!). Ich bin schon weniger nervös als im ersten Gottesdienst, trotz meines Platzes recht weit vorn und trotz des fremden Priesters … Da ich die Mantilla ausschließlich für liturgishe Handlungen (Hl. Messe, Andacht, Anbetung etc.) nutzen möchte und es doch immer wieder einmal vorkommt, dass nochmal kurz etwas zu klären ist bezüglich des Gottesdienstverlaufs etc. – nicht nur die Schola musste neu aufgestellt werden wegen des Wegfalls wichtiger Mithelfer – möchte ich die Mantilla wirklich erst kurz vor Beginn der Liturgie auflegen um zu vermeiden, dass ich nach Auflegen der Mantilla noch einmal den Gottesdienstraum verlasse.

Nun erwarte ich nicht mehr, dass mich jemand wegen der Mantilla anspricht, inzwischen müsste das jeder gesehen haben. Das nimmt einen Großteil der Nervosität.

Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (2 von 4)


Mantilla with me

Mantillageschichten

Tag 3:

Der Sonntag, an dem meine Freundin in „ihren“ Gottesdienst geht. Der Sonntag, an dem ich schon vor dem Gottesdienst die geweihten Mantillas in Händen halte. Am Vorabend habe ich vorsorglich die raue Haut an meinen Händen „gebändigt“, die den Mantillas durchaus gefährlich werden kann, denn sie sind aus einem sehr feinen Gewebe. Ich will mir doch Tipps holen, wie ich sie am besten aufsetze, dazu muss ich sie ja in die Hand nehmen.

Hmm … soll ich? Die Entscheidung fällt leicht. Natürlich! Einen Moment lang bin ich im Vorraum alleine, da nehme ich die braune Mantilla aus ihrer Hülle und setze sie mir auf den Kopf um zu sehen, ob ich die Pelikanschnäbel brauche oder ob die Mantilla auch ohne hält. Ergebnis: das bisschen „Stroh“ auf meinem Kopf hält die Mantilla so, wie ich sie aufsetze! Seidig weiches Haar hatte ich noch nie und diese Mantilla ist auch etwas steifer. Die Mantilla kann nicht herunterfallen.

An dieser Stelle möchte ich nun einige Punkte aus dem 50-Punkte Programm zur Mantilla (nenne ich das jetzt mal) erwähnen und mit meinen Erfahrungen vergleichen, die ich im ersten Gottesdienst mit Mantilla gemacht habe:

  1. Atmen Sie tief und regelmäßig, während Sie ihn auf Ihren Kopf legen.

Doch, ja, ich habe schon tiefer eingeatmet … das tut gut …

  1. Gehen Sie nervös in die Kirche.

Meine Nervosität war nicht so groß, wie ich es erwartet hatte, aber deutlich spürbar.

  1. Fühlen Sie sich sehr unsicher.

Unsicher war ich durchaus, aber ich hatte ja etwas „getrickst“ (wie, das erzähle ich gleich).

  1. Ziehen Sie an Ihrer Mantilla, um sicherzugehen, dass sie sicher sitzt, aber tun Sie es heimlich (WAS, WENN JEMAND ES SIEHT???)

So sicher, wie die Mantilla im Vorraum auf meinen Haaren gesessen hatte, war dies absolut NICHT notwendig und ich hatte keinerlei Bedürfnis, das zu tun.

  1. Schauen Sie um sich um zu sehen, ob die Leute Sie nun vollends verurteilen.

Auch dieses Bedürfnis war eher gering ausgeprägt, ich konnte mich, im Vergleich zu dem, was ich mir auf Grund der neuen und ungewohnten Situation erwartet hatte, gut auf den Gottesdienst konzentrieren. Einer gewissen Ablenkung ist der Mensch ja immer unterlegen, ich denke, die war nicht wesentlich größer als sonst.

  1. Seien Sie überrascht, dass sie es nicht tun.

Der einzige Anlass, dessentwegen mir etwas mulmig zu Mute war – der Gang nach vorne zur Kommunionbank. Wie viele der Gläubigen würden mich sehen – und nach dem Gottesdienst ansprechen???

  1. Seien Sie ein wenig enttäuscht, dass es die Leute nicht einmal berührt.

Nein, enttäuscht war ich nicht, eher etwas verwundert und dankbar.

Die Neigung der Mantilla zum Verrutschen war zu meiner höchsten Zufriedenheit getestet, ich steckte die Mantilla wieder gefaltet in die Tasche zu Schott und Gesangbuch (nicht in die Hülle, ich wollte sie ja zum Gottesdienst tragen) und setzte mich hinten neben die Orgel auf den gewohnten Platz. Der Rosenkranz wurde schon gebetet, es waren wohl noch 25 Minuten bis zum Beginn des Gottesdienstes. Wer in den Gottesdienstraum trat, musste mich sehen (zur Erinnerung: die Mantilla steckte noch in der Tasche).

Nach dem Ende des Rosenkranzgebetes bereitete ich die Orgel für den Organisten vor. Die Organisten kommen und gehen leider immer sehr knapp, da sie vorher und nachher in anderen Kirchen den Orgeldienst zu verrichten haben. Daher kommen sie manches Mal leider auch zu spät. Also macht immer vorher jemand die Orgel „startklar“.

Kurz vor dem Beginn des Gottesdienstes ein schneller Griff in die Tasche, Schott und Gesangbuch auf ihren Platz, ebenso die Mantilla. Im Vorraum gibt es keinen Spiegel, da hatte das ja (vermutlich, ich konnte es ja nicht sehen) auch auf Anhieb geklappt. Da huscht noch schnell eine Mitsängerin herein, die mich zuvor ohne Mantilla hatte sitzen sehen und fängt (zwar dem Ort ensprechend SEHR gedämpft, aber) prustend an zu lachen (nur gut, dass die Schola nicht im Chorraum sitzt … Niemand scheint das Lachen zu hören). Offensichtlich weiß sie überhaupt nicht, was das ist und was das bedeutet … (Schade!). Ich kannte die Mantilla bislang nur von Bildern, die wohl während Gottesdiensten aufgenommen worden waren … immerhin …

Gottesdienstbeginn. Vor dem Asperges stellt sich die Schola zum Singen auf. Nun sehen mich auch die anderen Scholasänger, die ansonsten vor mir ihre Plätze haben. Ich kann keine Reaktion erkennen, höchstens einen kurzen erstaunten Blick aus dem Augenwinkel. Den anderen scheint nichts aufzufallen.

Der Sakristan weiß, dass ich die geweihten Mantillas habe. Der Priester hat sie geweiht, und er wird wohl auch wissen, wem sie gehören (die Segnungen und Weihen geschehen hinter verschlossener Tür, da der Raum sehr kein ist. Wollte jeder dabei sein …). Bei der Verlesung von Lesung und Evangelium auf Deutsch sowie bei der Predigt steht der Priester dem Volk zugewandt. Es ist keine Reaktion auf seinem Gesicht erkennbar, man könnte denken, dass er kurz in meine Richtung schaut.

Beim Gang zur Hl. Kommunion nehme ich mir vor, mich auf das Geschehen zu konzentrieren – mein Gott möchte in mein Herz einziehen – die Menschen um mich herum sollten mich jetzt nicht interessieren. Und auch hier bin ich wohl nicht wesentlich mehr abgelenkt als sonst. Gott sei Dank!

Nach dem Gottesdienst habe ich gleich die Mantilla abgesetzt und eingepackt. Eine Gottesdienstbesucherin, der ich Mantillas gezeigt hatte, als ich sie zum Weihen mitgebracht hatte, und die wusste, dass ich die nun geweihten Mantillas wieder hatte, fragte mich vorwurfsvoll, warum ich sie denn nicht aufgesetzt hätte … So andächtig möchte ich auch Gottesdienst mitfeiern können, dass ich praktisch nichts sonst wahrnehme. Und ich habe bemerkt: die Mantilla hilft dabei! Der Segen macht’s!

Tag 4:

Heute wollte meine Freundin aus dem Osten mit mir zusammen in die TLM gehen, aber sie ist verhindert. Schade! Sonst wären wir zu zweit mit Mantilla gewesen.

Inzwischen hat sich wohl „herumgesprochen“, dass die eine aus der Schola … letzte Woche hat ja anscheinend (!?!) kaum jemand bemerkt, dass ich mit Kopfbedeckung im Gottesdienst war (das war von mir so beabsichtigt). Heute haben zwei aus der Schola schon etwas mehr hingeschaut, auch im „Kirchenvolk“ haben sich einige umgedreht. – Um zu sehen, ob ich heute wieder …? Hallo, Eugenie, das ist nicht wichtig! Du tust das um Gottes Willen! Sie werden sich noch daran gewöhnen – und für mich ist das ja auch neu. Letzte Woche war auch eine orthodoxe Organistin da, die ist das gewohnt. Heute hat jemand anders gespielt. So ein wenig „menschliche“ Unterstützung tut am Anfang doch sehr gut, das ist mir heute aufgefallen.

Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (1 von 4)


Mantilla with me

Mantillageschichten

Wir sind dazu übereingekommen unserer Mitarbeiterin Eugenie Roth in einem polnischen online-shop zwei Mantillas zu kaufen, eine braune für die Advents- und Fastenzeit und die gewöhnlichen Sonntage und eine weiße für die hohen Feste, die Weihnachts- und Osterzeit. Ja, soviel Liturgie muss sein! Eugenie Roth sollte das Mantilla-Experiment absolvieren und ihre Eindrücke des Selbstversuchs dokumentieren. Hier sind sie: ehrlich und frisch. Sicherlich werden sich viele Leserinnen und wie wir hoffen künftige Mantilla-Trägerinnen damit identifizieren können. Es bleibt an dieser Stelle zu sagen:

Wenn Sie etwas selbstbewußt genug tragen, dann werden es die Menschen nach einer Zeit akzeptieren, es als normal empfinden und sich nach einiger Zeit die Frage stellen, warum sie selbst es nicht tragen.

Die Tugend des Muts kann man nur bei Widerständen gewinnen und das Leben ist halt ein Kampf. Die Mantilla ist ein Sakramentale, sie ärgert den Teufel und würden Sie einen Bottich bei der Heiligen Messe auf dem Kopf tragen, wohlgemerkt zu einer Lederjacke und Springerstiefel, so würde diese Aufmachung die Menschen weniger stören als eine Mantilla, vor allem die Frauen. Es gibt eine Comic-Geschichte vom Häger dem Schrecklichen, wo Häger, Helga – seine Frau – und sein Freund Sven Karten spielen.

„Ich habe einen König“, sagt Sven, „ich gewinne.“

„Pech gehabt“, sagt Helga, „ich habe eine Dame!“

„Wenn Helga mitspielt, schlägt die Dame alles“, erläutert Häger.

Und in diesem Sinne: Durchhalten!

Tag 1:

Die Mantillas sind da! Eine braune für den „Alltag“, eine weiße für die kirchlichen Feiertage, so hatte ich mir das gedacht. Vorschriften dazu gibt es nicht. Ich zeige sie einem Bekannten, der von Beruf Schneider ist. Die Qualität sei sehr gut, meint er. Zu Hause werden sie fotografiert und wieder in die Schutzhüllen gesteckt. Nun warte ich auf den einen Tag im Monat, an dem Kerzen und Sakramentalien geweiht werden. Ich nehme mir vor, die Mantillas am großen Feiertag in einigen Wochen das erste Mal zu tragen. Der Anblick meines Gesichtes, umrahmt von einer Mantilla, wird ungewohnt sein, ich muss mich erst an den Gedanken gewöhnen. Nein, ich setze sie mir nicht auf den Kopf. Heute noch nicht. Wenn sie geweiht sind, werde ich sie meiner Nachbarin zeigen, die hat einen guten Geschmack und kann mir sicherlich sagen, wie ich sie am besten aufsetze. Für so etwas habe ich keinen Blick und bei ihr bin ich sicher, keinen unangenehmen Kommentar zu hören, denn sie ist nicht katholisch und steht dem allem neutral gegenüber.

Tag 2:

Ich frage meine Freundin aus dem Osten (auch katholisch wie ich), ob sie gewohnt ist, eine Mantilla zu tragen. Ja, sagt sie, bei Ihnen zu Hause ist das selbstverständlich, und wenn hier Gottesdienst in der Muttersprache ist, setzt sie diese auch auf. Nein, nicht in den deutschen Gottesdiensten, die sie sonst besucht, da bleibt die Mantilla zu Hause. …  Ob ich ihr denn zeigen könne, wo man Mantillas kaufen kann, sie möchte gerne noch eine haben. Als ich ihr im Internet die Mantillas zeige, die ich geschenkt bekam (ohne dies zu erwähnen), sagt sie, nein solche Mantillas möchte sie nicht, die sind ihr zu billig (pro Stück deutlich weniger als 20 € umgerechnet), sie hat eine solche (vergleichbare, hat wohl an die 100 € gekostet), und so eine ähnliche möchte sie sich noch kaufen. – So viel Geld möchte sie dafür ausgeben? Ja, denn so etwas kauft man nur einmal und schließlich ist das für Gott! – Ob ich eine Mantilla habe? Ich weiche aus und sage, dass mir ein Freund die Links geschickt hat, über die wir auf die Seiten gekommen sind. Ich möchte sie überraschen.

Schon vor einiger Zeit habe ich sie eingeladen, mit mir in die TLM zu gehen, nun sagt sie mir zu, dass sie übernächsten Sonntag mit mir gehen wird. Nächsten Sonntag ist Gottesdienst in der Muttersprache, den besucht sie natürlich lieber … und da tragen alle Frauen eine Mantilla, wie sie das von zu Hause gewöhnt ist.

Mantilla – Häufig gestellte Fragen (FAQs)


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Anbei stellen wir den übersetzten Beitrag eines amerikanischen Mantilla-Shops Veils by Lilly, den wir interessant und amerikanisch-pragmatisch finden.  Wie wir bereits geschreiben haben, brauchen Sie sich Ihre Mantilla nicht in den USA zu bestellen. Es gibt auch welche in Polen, die wir bestellt und für gut befunden haben. Natürlich können Sie sich eine auch woanders kaufen,  wir bekommen von diesen Geschäften keine Provision. Da aber viele Mantilla-Anhängerinnen sich wohl die u.a. Fragen stellen, so wollen wir ihre Ängste mit diesem praktischen Beitrag zerstreuen und somit zur Verschönerung des Kircheninneren und -äußeren beitragen. Liebe Damen, es liegt jetzt an Ihnen!

Über das Verhüllen des Hauptes:

Über die Schleier bei  Lily und das Bestellen

Haben Sie weitere Fragen? Senden Sie Ihre  hier.

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Warum tragen katholischen Frauen während der Messe einen Schleier?

Der Schleier ist als äußeres Zeichen des inneren Wunsches einer Frau gedacht, sich vor Gott zu demütigen, der wahrhaft im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig ist. Als Frauen sind wir Symbol der Kirche – der Braut Christi – und „der Schleier ist gedacht zur sichtbaren Erinnerung an die perfekte Unterwerfung der Kirche unter die liebende Herrschaft Christi.“

2000 Jahre lang haben katholische Frauen in der Kirche eine Art von Kopfbedeckung getragen. Obwohl die besonderen Gründe, dies zu tun, sich geändert haben (z. B. Bescheidenheit in den Zeiten des Hl. Paulus), war der Hauptgrund hierfür immer die Transzendenz des Ortes – die Kirche, DER Ort der Realpräsenz Christi in der Eucharistie. Da ihr dieses ausgezeichnete Geschenk von Jesus selbst gegeben wurde, hat jede katholische Kirche etwas, das man nirgendwo anders findet: die wahre, lebendige Gegenwart unseres Bräutigams, verborgen in der Erscheinungsform von Brot und Wein.

„Der Schleier ist eine sichtbare Predigt, … eine öffentliche Proklamation vor dem Herrn, dass ER der Herr IST und dass wir Ihn lieben und das wir bereit sind, Ihm zu dienen. Diese Erklärung des Gehorsams geht vollkommen gegen die heutige Kultur, die vollkommen durchdrungen ist von dieser Haltung des ‚Ich werde nicht dienen.'“

Der Schleier ist ein Zeichen der großen Würde, die einer Frau innewohnt, die das Potenzial hat, Leben in sich zu empfangen … sowohl menschliches Leben aus auch das übernatürliche Leben von Gott. Dies ist eine wichtige Botschaft, welche die Welt hören muss, heute mehr als je zuvor!

Lesen Sie mehr über die Theological Significance of the Veil.

Warum tragen Männer keinen Schleier?

St. Paulus sagt in 1 Korinther 11:7 (Henne/Rösch):

„Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen; denn er ist ein Bild der Herrlichkeit Gottes; die Frau aber ist die Herrlichkeit des Mannes.“

Dies hat zu tun mit der Bildsymbolik der Hochzeit, die immer wieder in der Bibel gebraucht wird. In Epheser 5:25 sagt St. Paulus: „Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche liebt“, und dies, in Verbindung mit 1 Korinther 11:7 (und dem Rest dieses Absatzes), offenbart diese hochzeitliche Bildsymbolik: Mann ist zu Christus wie Frau zur Kirche. Da die Kirche die „Braut“ Christi ist, macht es Sinn, dass die Braut ihren Kopf bedecken sollte „als Zeichen der Herrschaft“ (1 Kor 11:10) und Unterordnung gegenüber dem Bräutigam, Christus, den die Männer repräsentieren. Die Kirche ordnet sich Christus unter, nicht andersherum. Und die Natur dieser Unterordnung ist eine der Liebe, nicht der Repression – wer würde sich nicht Ihm unterwerfen, Der sie bis zum Tod liebt?

Wann sollte ich meinen Schleier tragen?

Tragen Sie ihren Schleier immer, wenn Sie in der Gegenwart des Allerheiligsten Sakraments sind, ob in einer katholischen Kirche für die Heilige Messe oder wenn sie gerade durch eine Kirche gehen.

Muss ich eine Spitzenmantilla tragen? Was ist mit Hüten und anderen Arten von Kopfbedeckungen?

Wenn wir sagen „Schleier“, meinen wir ganz einfach „Kopfbedeckung“ irgendeiner Art. Obwohl viele Frauen Spitzenmantillas wählen wegen ihrer Fraulichkeit, ist die richtige innere Disposition wichtiger als die Art des Schleiers. Ebenso wie ein Ordenshabit, ist Ihr Schleier eine öffentliche Proklamation Ihres Wunsches, Sich dem Willen Gottes Ihr Leben lang zu unterwerfen, und Ihrer Verpflichtung, den umfassenden Ruf zu Heiligkeit und beständiger Umkehr zu beantworten. Behalten Sie dies im Gedächtnis, wenn Sie in der Gegenwart Gottes einen Schleier tragen. (Am. d. Übs.: Aber ein Hut o. ä. wird – jedenfalls üblicherweise – nicht geweiht und ist somit kein Sakramentale).

Sollte ich es nicht vermeiden, während der Messe die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen?

Wir sollten niemals darauf aus sein das Objekt der Aufmerksamkeit anderer zu werden, besonders während der Messe. Jedoch, wie es in der Predigt über die Theological Significance of the Veil erklärt wird, sind unsere Schleider dazu gedacht, eine sichtbare Stellungnahme, „eine öffentliche Proklamation vor dem Herrn“ zu sein, „dass ER der Herr IST und dass wir Ihn lieben und dass wir bereit sind, Ihm zu dienen.“

Bei der Betrachtung dieser Frage sollte der Kernpunkt dessen, was wir uns fragen sollten sein: was ist meine Motivation? Suche ich die Aufmerksamkeit anderer Leute oder möchte ich meinen Herrn lieben und ehren? Möchte ich die Aufmerksamkeit auf mich ziehen oder auf die Wahrheit der Realpräsenz Christi in der Eucharistie?

Wenn Sie darüber nachdenken, Nonnen im Habit fallen tatsächlich auf inmitten einer Welt, die sich von Gott losgesagt hat. In der Tat sind wir alle gerufen, das Licht der Welt zu sein – Zeugen der Liebe Christi, die real und lebendig in der Welt ist.

Ich bin etwas besorgt, was die Leute wohl denken, wenn ich einen Schleier trage. Was empfehlen Sie?

Es ist natürlich, dass man sich Sorgen macht darüber, was andere Leute denken. Sicher mögen manche denken, dass den Schleier zu tragen eine überholte Praxis ist, die keine Bedeutung in der heutigen Kultur hat, während andere uns beurteilen als jemand, der versucht, heiliger als die anderen zu sein. Liebe jedoch möchte Liebe mit Schönheit schmücken und in Demut anbeten. Ein Akt der Anbetung wie das Tragen eines Schleiers tut beides, während er unsere Liebe zu Gott vor alles andere in den Vordergrund stellt.

Wenn Sie immer noch besorgt sind, was die Leute denken werden, erinnern Sie sich daran, dass Menschen immer urteilen – auch Sie und ich! So sind wir nun mal, [dies ist] eine Folge der Erbsünde. Ob es nun darum geht, welche Schuhe wir tragen, wie wir aussehen, wenn wir gehen, ob wir eine Kniebeuge machen, bevor wir in die Kirchenbank gehen, ob wir nach der Messe bleiben, um Gott zu danken, während die anderen alle tratschen und gehen … Alles dies könnte mit einer reinen Intention getan werden oder mit einer weniger reinen, aber die Leute können uns nicht ins Herz sehen, nur Gott. Helfen wir freiwillig bei der Tafel mit, weil wir uns wirklich um die Menschen sorgen? Oder weil wir beachtet werden möchten? Oder weil wir nichts besseres zu tun haben? Egal, was wir tun, wichtig ist nur, dass es wir aus den richtigen Beweggründen tun, dass wir es aus Liebe tun. Das selbe gilt für das Tragen des Schleiers. Wenn wir das aus Liebe zu Gott tun, sollte es uns egal sein, was die Leute denken.

Hat die Kirche die Schleier nach dem Vaticanum II abgeschafft?

Ein Artikel in The Atlanta Journal vom 21. Juni 1969, der den Titel trug: „Der Vatikan besteht darauf: Frauen müssen ihren Kopf bedecken“, stellte fest:

„Ein Sprecher des Vatikans sagt, wie berichtet wird, es habe hier in der Römisch Katholischen Regelung keine Änderung gegeben, dass Frauen in der Kirche ihren Kopf bedecken. Rev. Annibale Bugnini, Sekretär der Neuen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, sagte, die Berichte kämen von einem Missverständnis einer seiner Feststellungen bei einer Pressekonferenz im Mai. Bugnini stellte fest: ‚Die Regel wurde nicht geändert. Dies ist eine Frage der allgemeinen Disziplin.’“

Jedoch enthält der Codex Iuris Canonici von 1983, das Gesetzbuch der Kirche, das derzeit in Kraft ist, keine Vorschrift, dass Frauen ihren Kopf in der Kirche bedecken. Wie Kardinal Burke, (zu jener Zeit) Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur, in einem privaten Brief feststellte:

„Das Tragen eines Schleiers wird von den Frauen nicht verlangt, wenn sie die Heilige Messe nach der ordentlichen Form des Römischen Ritus‘ besuchen. Es wird jedoch erwartet, dass Frauen, welche die Messe nach der Außerordentlichen Form besuchen, ihren Kopf bedecken, wie es zu der Zeit üblich war, als das Missale von 1962 in Kraft war. Es ist jedoch keine Sünde, der Heiligen Messe nach der Außerordentlichen Form ohne Schleier beizuwohnen.“

Genau wie die Kirche nicht vorschreibt, dass Jeder den Rosenkranz zu beten hat, so schreibt sie nicht vor, dass jede Frau einen Schleier zu tragen hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dies keine würdige Andacht sei. Im Gegenteil, diese Andacht gefällt Gott, wenn sie aus Liebe zu Ihm geschieht.

Ich trage den Schleier erst seit kurzem. Haben die Farben des Schleiers eine Bedeutung?

Traditionell tragen verheiratete Frauen schwarz oder dunklere Farben und unverheiratete Frauchen weiß oder hellere Farben. Da die Schleier jedoch gerade wieder aufkommen, gibt es nicht wirklich feste Regeln, denen man zu folgen hat. In manchen Kirchen, in denen ich war, tragen manche Frauen Schleier, die zu ihrer Kleidung passen, andere tragen Farben, die sie einfach mögen etc. In Pfarreien, in denen wenige Frauen einen Schleier tragen, ist es üblich, dass die Frauen etwas tragen möchten, was zu ihrem Haar passt. Oft heben die Frauen die besonderen Schleier für Kirchenfeste auf. Ein neuerer Trend, den Frauen begonnen haben ist der, den Schleier zu den liturgischen Farben passend zu tragen.

Muss mein Haar ganz bedeckt sein?

Weil das Bedecken der Haare in der heutigen Kultur eine rein symbolische Geste ist, ist es nicht notwendig, dass das gesamte Haar bedeckt oder verhüllt ist. Kleine Schleier wie die kleinen runden Mantillas zu tragen ist ebenso in Ordnung wie komplette Schleier, bei denen man das Haar durch die Spitze sieht.

Wie verhindere ich, dass mein Schleier vom Kopf rutscht?

Wenn Sie sich sorgen, dass Ihr Schleier herunterfallen könnte, denken Sie an die Möglichkeit, eine Haarnadel zu verwenden, die Sie vorsichtig durch eines der Löcher in der Spitze führen können. Wir bieten auch eingenähte Clips und Kämme an, welche die sicherste Möglichkeit sind, sicherzustellen, dass Ihr Schleier dort bleibt, wo er hingehört, besonders wenn die kleine Kinder mit in die Messe nehmen. Wir können sie für Sie gegen eine kleine Gebühr auf Ihren Schleier nähen, oder Sie bestellen mit Ihrer Bestellung einen Kamm oder Clip kostenlos mit, den Sie dann einnähen können, wenn Sie Ihren Schleier erhalten haben.

Die Mantillas, die man am besten ohne Kamm tragen kann, sind die Starter Veils, die Black Chantilly Lace Mantilla, alle French Mantillas, und die Infinity Scarf Mantillas.

In welchem Alter sollte meine Tochter anfangen, einen Schleier zu tragen?

Wann immer Sie und Ihre Tochter dies wünschen. Einige Mädchen bitten ungeduldig darum, einen Schleier zu tragen, während andere dies nicht tun und sich vielleicht entschließen, nach der Heiligen Erstkommunion  einen zu tragen. Manche Mütter fangen schon im Babyalter ihrer Töchter damit an, während andere ihre älteren Töchter dazu ermutigen, einen Schleier zu tragen, wann immer sie das möchten. Wie auch immer Sie das handhaben, erinnern Sie sich, dass die Heilige Mutter Kirche uns in diesem Fall die Freiheit gibt, und dass es keine Sünde ist, ohne Schleier zu gehen.

Ist es Eitelkeit, eine schöne Spitzenmantilla zu tragen?

Die Tatsache, dass ein Schleier uns schön aussehen lässt bedeutet nicht unbedingt, dass wir eitel sind. Genauso wie wir uns fein anziehen, um einen König zu treffen, machen wir uns fein, um unseren Gott und König zu treffen.

Wenn Sie feststellen, dass Sie den Schal hauptsächlich als Mittel betrachten, die Bewunderung anderer zu suchen, korrigieren Sie Ihre Intention durch einen inneren Akt, wie z. B. „Herr, ich trage das für dich alleine, und ich möchte nicht darauf achten, was andere Leute denken.“ Sie könnten auch darüber nachdenken, einen Schleier zu tragen, den Sie nicht so sehr mögen, oder einen schöneren Schleier für Feste und Feiertage zu tragen und einen schlichteren für normale oder Bußtage.

Read more: Vanity, Vanity… Does God Really Need to See a Veil to Recognize Piety?

Sollte ich einen Schleier zu einer Hochzeit tragen?

Wenn die Hochzeit in einer Kirche ist, in der das Allerheiligste Sakrament im Tabernakel gegenwärtig ist, JA! Das heißt, es dürfte am besten sein, weiß zu meiden, um sich nicht mit der Braut zu messen. Vielleicht sollten Sie auch nicht schwarz tragen, um den Eindruck der Trauer zu vermeiden. Schwarz und gold ist eine tolle, dezente Kombination für festliche Anlässe. Sie können die Farbe auch passend zu Ihrer Kleidung tragen; z. B. Können Sie einen grauen Schleier mit grauer Kleidung kombinieren, oder schwarz und blau mit blauer Kleidung.

Wie sollte ich meinen Schleier lagern?

Heben Sie Ihren Schleier staubfrei in einer kleinen Plastiktüte auf oder kaufen Sie unsere Schnurzugbeutel Satin Chapel Veil Carrying Bags, die an Ihrem Schleier Fadenzug verhindern. Dies ist die verbesserte Version der Satintäschchen, die nun größer sind, 15,4 x 22,8 cm ungefähr, mit verstärkten Säumen für verbesserte Haltbarkeit.

Wie sollte ich meinen Schleier reinigen?

Alle handgefertigten Schleier (Lily’s Signature VeilsLimited Edition Veils, und die aus der Soft-Tüll-Kollektion  Soft Tulle Collection) können mit einem milden Waschmittel kalt von Hand gewaschen und zum Trocknen flach hingelegt werden. Falls der Schleier nach dem Trocknen an der Luft steif ist, befeuchten Sie ihn ein wenig und stecken Sie ihn mit einem Weichspüler in den Trockner, im Programm für Feinwäsche. Falls nötig auf Stufe 1 bügeln.

Alle französischen French mantillas und spanischen Spanish mantillas sollten nur gereinigt werden.

Mein Reisealtar


Wir wollen hiermit eine Reihe eröffnen, in der unsere Leser uns ihre eigenen, selbstgebastelten oder selbst zusammengestellten Reisealtäre vorstellen. Obwohl das oben vorangestellte Bild ein wenig irreführend erscheinen mag, da es keinen Reisealtar, sondern das Innere einer orthodoxen Kirche darstellt, so geht es doch bei einem Reisealtar darum, das Bisschen Schönheit und Sakralität sich auf die Reisen mitzunehmen, welches uns möglich ist und uns anspricht. Man braucht schon einen Reisealtar, wenn man regelmässig betet und es qualifiziert so wie ästhetisch schön tun möchte. Gott ist doch die Schönheit schlechtin. Warum sollen wir uns den mit Hässlichkeit in unserem Gebetsleben zufrieden geben?

Weiterlesen!