Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 4. Beim Händewaschen.


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Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete

Beim Händewaschen

Es gibt Berufe, in denen man sich beinahe pausenlos die Hände wäscht, was die meisten Hauttypen gar nicht vertragen. Man kann diese Tätigkeit, die man wirklich mehrmals am Tag verrichtet mit diesem Gebet verknüpfen, wo man sowohl um Kraft als auch um Reinheit bittet. Denn nur diese Gnaden werden uns zuteil, um die wir wirklich bitten.

Cum manus abluis

Da virtutem, Domine, manibus meis ad abstergendam omnem maculam, ut sine pollutione mentis et corporis valeam tibi servire.

Beim Händewaschen

Gib Kraft, o Herr, meinen Händen, damit ich jeden Makel wegwische und so ohne Verunreinigung des Geistes und des Körpers Dir zu dienen vermöge.

 

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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (19) Menschliche Antriebe.


Pentecost 2

Kardinal Bona schreibt, dass der menschliche Geist einem jeden Menschen angeboren ist. Ein ungetaufter Heide hat also nur einen Geist auf sechs mögliche Geister, die Kardinal Bona beschreibt und hält das für die Welt. Der Schreiber dieser Zeilen lebt und arbeitet unter lauten Atheisten. „Aber gute Menschen“, würde ein Novus Ordo Pfarrer zufügen. Nein, leider keine guten, sehr schlechte Menschen. Es ist die gefallene Natur – natura lapsa, welche von der Erbsünde lädiert und von anderen Sünden wurmstichartig zersetzt ist, wie ein wurmstichiger Pilz, den man im Wald findet. Interessanterweise halten sich all diese Menschen für den Mittelpunkt der Welt und fordern einen quasi-göttlichen Kult für sich, den der Schreiber dieser Zeilen natürlich nicht entgegenbringt. Nein, liebe Leserinnen und Leser, es ist wirklich nicht dasselbe, denn ein Atheist:

  • nimmt die Welt anders war,
  • hat eine ganz andere Hierarchie der Werte,
  • und benimmt sich dementsprechend,
  • es geht die ganze Zeit nur im IHN.

Der menschliche Geist ist also sogut wie nichts, er kann sehr leicht vom bösen Geist aufgrund der Affinität angetrieben werden. Woher also die Aufforderung „des Dialogs mit der Welt“? Daher, dass diese Theologen selbst Atheisten oder noch besser Apostaten sind und mit ihresgleichen schnell eine gemeinsame Ebene finden. Ein Apostat, also ein vom Glauben abgefallener Getaufter, ist in einer schlimmeren Situation als ein ungetaufter Heide. Denn ihm wurd die Gnade gegeben, er hat wenigstens ganz kurz am göttlichen, innertrinitären Leben Anteil gehabt, bevor er wie ein gefallener Engel niederstürzte. Wenn er gar noch ein Priester ist, dann wurde er wirklich mit allen Sakramenten ausgestattet. Der eine gefallene Engel wird von einem anderen gefallenen Engel geleitet. Diese Menschen sind sehr gefährlich. Sie bevölkern Bischofskonferenzen, die römische Kurie, Ordinariate und fast alle Pfarrereien, sie hassen Gott und hassen alle, die sich zu Gott bekennen. Wenn sie Sie auch hassen, dann haben Sie alles richtig gemacht.

 

Drittes Kapitel

Wie weit sich die Unterscheidung der Geister erstrecke. – Mancherlei Bewegungen und Neigungen der Menschen. – Bedeutung des Wortes „Geist“. – Was und wievielerlei der Geist sei. – Es gibt hauptsächlich einen dreifachen Geist, einen in uns, einen zweifachen außer uns.

 

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 3. Beim Anziehen.


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Diarium aspirationum – Tagebuch der Stoßgebete

Beim Ankleiden

Das nachfolgende Gebet deckt so etwas Banales wie das Anziehen ab. Es erinnert an die Ankleidegebete des Priesters im Alten Ritus, welche, das sie nicht absolut vorgeschrieben sind, kaum jemand aufsagt. Da wir aber mit jedem Tag Gott näher kommen sollen, so sollen wir auch täglich mehr den alten Menschen ausziehen und den neuen Menschen anziehen, womit wir im u.a. Gebet bitten.

Dum indueris
Exue me, Domine, veterem hominem cum actibus suis et indue me novum hominem, qui secundum Deum creatus est in iustitia et sanctitate veritatis.
Beim Ankleiden
Ziehe, o Herr, mir den alten Menschen mit seinen Werken aus und ziehe mir den neuen Menschen an, der in Gerechtigkeit und Heiligkeit der Wahrheit nach Dir geschaffen wurde.

 

 

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (18) Drei Grundgeister.


Pentecost 1

Da jeder, der sich mit einer Sache näher beschäftigt gut zu differenzieren weiß, unterscheidet der Hl. Bernhardt von Clairvaux sechs Geister, die im Menschen wirken. Nur einer ist der rein menschliche Geist. Nur eines ist das ICH, das moderne ICH, das Subjekt, das Individuum oder wie wir es auch nennen wollen. Und schon allein dadurch sieht man, wie absolut falsch der „moderne Ansatz“ ist, der den „modernen Menschen“ auf den Altar stellt, weil der „moderne Mensch“, den es ja nicht gibt, nur solch einen kleinen Teil der Wirklichkeit ausmacht. Das, was der hl. Bernhardt mit St. Paulus „den Geist der Welt“ nennt, ist die kulturelle Matrix, in der wir leben. Manchmal trifft der Schreiber dieser Zeilen Menschen, die ihn irgendwie beeindrucken wollen und ohne es zu wissen Leitartikel der Mainstreampresse aufsagen, überzeugt ihre eigensten Gedanken wiederzugeben. Ja, die Propaganda hat ganze Arbeit geleistet, denn jemanden so zu beeinflussen, dass er 100% Systemkonform wird, ohne das er es merkt, ist die höchste Leistung der Manipulation.  Man muss sich wirklich die Frage stellen:

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 2. Beim Aufstehen.


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Beim Aufstehen

 

Das folgende Gebet ist beim morgendlichen Aufstehen zu verrichten, es lässt sich aber auch aufsagen, wenn wir überhaupt vom Sitzen oder Liegen aufstehen. Es wirkt motivierend, inspirierend und bittet Christus, den Gekreuzigten, um seinen Schutz.

 

Mane cum surgis
In nomine Domini nostri Jesu Christi crucifixi surgo: ipse, qui me redemit, me custodiat, protegat atque defendat ab omni malo hodie, semper et in hora mortis meae.
Beim morgendlichen Aufstehen
Im Namen unseres Herren Jesus Christus des Gekreuzigten stehe ich auf: er selbst, der mich erlöst hat, möge mich bewahren, beschützen und verteidigen von allem Bösen heute, immer und in der Stunde meines Todes.

 

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (17) Was „Geist“ bedeutet.


holy spirit

Im nachfolgenden Beitrag stellt Kardinal Bona die Bedeutungen des Wortes „Geist“, wie sie in der Heiligen Schrift vorkommen zusammen. Er verwendet das Wort aber im Sinne einer Motivation, einer inneren Regung, die einem Menschen von innen heraus einen Impuls verleiht. Dennoch ist dieser Impuls etwas, was von außen kommt. Wie wir Luft holen, also den Spiritus, den Hauch von außen, so holen wir auch von außen unsere Motivationen. Diese sind: Gott oder Teufel, soweit Gott ihm seine Tätigkeit erlaubt. Es ist aber nicht so, wie Luther glaubte, dass der Mensch ein Esel sei, auf dem entweder Gott oder der Teufel reitet, was den freien Willen ausschließen würde, sondern damit jede Tätigkeit mit zum Heil oder zur Verdammnis gereichen kann, geht die Motivation zu einer Handlung oder zur Art und Weise ihrer Erfüllung entweder von oben oder von unten aus. Es ist also nicht das Ich, wie der deutsche Idealismus es gerne hätte, welches sich der Außenwelt überstülpt, sodass immer irgendwo etwas „gottet“, weil alles irgendwie „Geist“ ist, wie der dumme Hegel es wollte.  Nein, die menschliche Eigenheit wird bewahrt, die Eigenständigkeit auch, da aber das Geistliche auf das Körperliche wirkt, weil es dem Letzteren übergeordnet ist, so wirken die geistigen Mächte auf uns, meistens so, dass wir es nicht merken, wenn wir noch keine Geistesunterscheidung ausgearbeitet haben.

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Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 1. Beim Aufwachen in der Nacht.


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Beim Aufwachen in der Nacht

Viele Menschen haben Probleme mit dem Durchschlafen, wachen in der Nacht auf, manchmal von Alpträumen geplagt, da die Finsternis wirklich die Wirkungszeit der Mächte der Finsternis ist. Es empfiehlt sich in solchen Augenblicken dieses Gebet auswendig zu lernen, aufzusagen und bis zum Einschlafen zu meditieren.

Cum quis noctu expergiscitur
Deus propitius esto mihi peccatori: educ me de tenebris et umbra mortis et dic de tenebris lucem splendescere.
Wenn jemand in der Nacht aufwacht
Gott sei mir Sünder nahe: führe mich aus der Dunkelheit und den Schatten des Todes heraus und sage der Dunkelheit, dass sie Licht ausstrahlen solle.