Islamischer Terrorismus und die Lehre vom guten Tod


martyr

Aus aktuellem Anlass möchten wir nochmals diesen Beitrag publizieren. Wir fürchten, dass sich solche Anlässe mehren werden, denn zuerst „Flüchtlinge“, dann Terroristen.

Von Terror bedroht

Der islamische Terrorismus macht auch von deutschsprachigen Ländern nicht halt, was der letzte Anschlag von Würzburg beweist.[1] Wie früher im kommunistischen Totalitarismus man westliches Radio hören musste, um zu wissen, was im eigenen Land vorgeht, so muss man jetzt ausländische, meist amerikanische Nachrichtenportale lesen, um zu wissen, was in Europa gerade passiert. Besonders in Deutschland werden in der Mainstreampresse alle Angaben zum islamischen Hintergrund der Attentäter zensiert, dass es hierzulande gilt, dass:

  1. Islam eine Religion des Friedens ist.
  2. Dem radikalen Islam ein gemäßigter Islam entgegengestellt werden muss.
  3. Die „Flüchtlinge“ die künftigen Fachkräfte sind, die sich ausnahmslos in die glückliche Multi-Kulti-Gesellschaft integrieren werden.
  4. Alle „Flüchtlinge“ Gutmenschen und keine eingeschleusten Terroristen sind.

Wir glauben zwar nicht, dass alle „Flüchtlinge“ diesen Namen verdienen und alle Terroristen sind, denn die ISIS nimmt auch nicht jeden, aber manche schon, was die neuesten Attentate, auf welche noch andere folgen werden, beweisen. Fand ein Attentat statt, dann waren es, unseren Medien nach:

  • Belgier oder Franzosen und keine Islamisten
  • Arabisch klingenden Namen werden unterschlagen, so dass ein „Hesse“ solchen Anschlag ausführt.
  • Religiöse Motive ausgeschlossen.
  • Depression als Motiv angegeben.

Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache. Wie katholisches.info angibt:

Der Sprecher des Islamischen Staates (IS), Abu al-Adnani, in einer Audiobotschaft Ende Mai über Twitter die Muslime in Europa aufgerufen, im Namen Allahs die „Ungläubigen“ zu töten:

„Schlagt ihnen mit einem Stein den Schädel ein, schlachtet sie mit einem Messer, überfahrt sie mit einem Auto, werft sie von einem erhöhten Ort hinunter, erstickt oder vergiftet sie.“

Da der Prophet viele eifrige Nachfolger hat, so wird dieser Ratschlag sicherlich noch mehr als einmal umgesetzt werden.

Warum lügt man denn so?

  • Um die politischen Entscheidungen die Grenzen zu öffnen, um Europa mit Islam zu übervölkern nicht zu hinterfragen.
  • Um keine zusätzliche Panik zu verbreiten.

Es gibt in Europa so gut wie keine freie Presse mehr und in Deutschland schon gar nicht. So sieht es nun mal aus. Man muss im Internet recherchieren, um sich ein plausibles Bild zu machen. Wir führen hier aber keine Nachrichtenagentur und befassen uns nicht näher damit.

Es bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass uns allen, mehr als je zuvor, ein „böser Tod“ droht, was theologisch einen „jähen und unerwarteten Tod“ bedeutet.  Sie brauchen sich wahrscheinlich nicht um Ihre Rente zu sorgen, liebe Leser, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese nicht erleben werden ist größer als je zuvor. Während der linke Terrorismus der 1970-ger und 1980-ger nur gegen die „Repräsentanten des imperialistischen Kapitalismus“ gerichtet war, richtet sich der jetzige islamische Terrorismus gegen alle europäisch Aussehenden, die für Christen gehalten werden. Sehen Sie nichtarabisch aus, dann sind Sie dran und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen die Polizei sagt, dass Sie irgendwie selbst schuld daran waren (wie nach der Silvesternacht in Köln), ist leider sehr groß. Privat haben zwar die Polizisten und besonders die Polizistinnen eine andere Meinung, aber öffentlich repräsentieren sie den Staat und der sagt, dass Sie schuld sind. Aber wir wollen uns hier nicht mit Politik der Mutti-Merkel befassen, sondern mit Theologie und der Lehre vom guten Tod.

Ist Tod nicht gleich Tod?

Wir alle werden sterben. Früher oder später, gesünder oder kränker, heiliger oder sündiger. So lautet das Dogma:

Alle erbsündigen Menschen sind dem Gesetz des Todes unterworfen. De fide (1512)

Zwar können aufgrund eines besonderen Gnadenprivilegs Gottes manche Menschen, die mit Erbsünde behaftet sind, vor dem Tod bewahrt werden, wie Elias und Henoch und die Gottesmutter, die jedoch ohne Erbsünde war, dies sind aber ganz große Ausnahmen.[2] Es herrscht unter den Theologen auch keine einheitliche Meinung, ob bei der Wiederkunft Christi nicht irgendein Übergang stattfinden wird, welcher dem Tod gleicht. Kurz und gut: rechnen Sie bitte nicht damit, dass Ihnen der Tod erspart bleibt. Es ist unrealistisch.

Ferner lehrt die Kirche:

Mit dem Eintritt des Todes hört die Zeit des Verdienstes und des Mißverdienstes und die Möglichkeit der Bekehrung auf. (Sententia certa) (DH 411)

Was ist Verdienst?

Das sind all die guten Werke, die Sie im Gnadenstand vollbracht haben.

Was ist Mißverdienst?

Das sind alle Sünden und Nachlässigkeiten, die Sie im Gnadenstand und außerhalb dessen vollbracht haben.

Im Augenblick des Todes entscheidet sich alles, worauf ein Crashkurs über die letzten Dinge folgt.

Die Hölle

Möglichkeit A: Sie sterben in Todsünde.

Dann haben Sie nur ein Minuskonto und gehen sogleich in die Hölle, wo Sie nach dem „Betrag“ dieses Minuskontos in der Ewigkeit entsprechend schwer dafür gemartert werden. Denn die Höllenstrafen fallen auch verschieden aus. Die Kurzlehre zur Hölle sieht wie folgt aus:

Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. De fide (DH 76, 1002, vgl. 801, 854 ff., 1304 f, 1575, 1580)

Das ist die Wahrheit und da kann sich ihr progressiver Herr Pfarrer und Herr Bischof sosehr winden, wie er möchte, es stimmt leider so.

Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. (De fide) (DH 801, vgl. 76, 1575, 1580, 411)

Das Strafmaß der einzelnen Verdammten ist verschieden je nach dem Grade ihrer Schuld. Sententia communis (DH 854, 1304 ff)

Wenn Sie also nur mit einer Todsünde sterben, sind Sie für alle Ewigkeit verloren und wir brauchen uns hier damit nicht länger zu befassen.

Das Fegefeuer

Möglichkeit B: Sie sterben im Gnadenstand

Im Moment des Todes werden ihre Verdienste gegen ihre Mißverdienste, d.h. alle lässliche Sünden und ihre Konsequenzen, d.h. mit zeitlichen Sündenstrafen, aufgewogen. Die Kirche lehrt:

Die Seelen der Gerechten, die im Augenblick des Todes noch mit lässlichen Sünden oder zeitlichen Sündenstrafen belastet sind, gehen in das Fegefeuer ein. (De fide) (DH 838, 1066, 854, 1304, 1487, 1820)

Dies bedeutet, dass, wenn Sie:

  • Im Gnadenstand sterben,
  • Aber noch wenigstens eine lässliche Sünde auf dem Gewissen haben,
  • Oder die zeitlichen Strafen für eine auch gebeichtete, lässliche Sünde auf dem Gewissen haben

Sie ins Fegefeuer kommen, wo Sie passiv durch Leiden gereinigt werden. Die Dauer und die Schwere des Fegefeuers hängt auch von der Schwere der lässlichen Sünden und ihrer zeitlichen Strafen ab. Manche bleiben kurz, manche bis zum Jüngsten Tag. Sie Suffragien der Kirche, d.h. die Fürbitten und andere Hilfen, tragen nur, falls Gott es zulässt, die zeitlichen Sündenstrafen Ihrer Seele ab, sie vergrößert aber nicht ihre Verdienste, für die Sie selbst während Ihres irdischen Lebens Sorge getragen haben oder auch nicht. Das Fegefeuer dient der Reinigung, nicht dem Verdiensterwerb. Dies bedeutet praktisch, dass, sollten Sie es überhaupt ins Fegefeuer geschafft haben, niemand Sie so „freibeten“ kann, dass Sie beispielsweise die Heiligkeit einer Theresia von Avila oder noch höher erwerben. Für Ihre Heiligkeit tragen Sie durch Ihre Verdienste selbst Sorge, denn dazu gibt es den freien Willen, bei der Läuterung hilft die Kirche als die Gemeinschaft der Heiligen mit.

Wenn diese Lehre sich für jemanden nicht allzu berauschend anhört, da man in den allermeisten Fällen die Wahl zwischen Hölle und Fegefeuer hat, dann sei an dieser Stelle gesagt, dass dies die Realität ist und das Fegefeuer doch besser als die Hölle ist. Mit der Lehre von der „leeren Hölle“ nach Hans Urs von Balthasar[3] befassen wir uns hier gar nicht, denn sie ist häretisch und wir hoffen, dass sich von Balthasar nicht persönlich davon überzeugt, dass sie doch nicht so leer ist. Natürlich ist die falsche Leere von der Nichtexistenz der Hölle der beste Weg dazu die Hölle gut zu bevölkern, was ja seit 1962 stattfindet, hauptsächlich mit Geistlichen, aber nicht nur mit ihnen.

Wie stirbt man im Gnadenstand?

Um also nicht in die Hölle zu kommen und ewig gemartert zu werden, müssen Sie im Gnadenstand sterben, also von jeder Todsünde frei.  Es hat sicherlich immer Menschen gegeben und gibt sie immer noch, der hl. Theresia von Lisieux hat es ein Beichtvater bestätigt, die niemals eine Todsünde begannen haben, weil sie sich sehr um Gott bemühen, ihn lieben und oft beichten, sodass sie wissen, ob sie schwer sündigen oder nicht. Aber anno 2016, nach Amoris Laetitia stellen diese Menschen, besonders in den deutschsprachigen Ländern die große Ausnahme dar. Man kann davon ausgehen, dass die meisten in Todsünde leben und Papst Franziskus verleitet mit AL dazu, dass es noch mehr werden. Todsünde bringt aber den Tod und zwar den ewigen Tod, im Sinne einer ewigen Qual. Manchmal passiert es aber, dass jemand eine Todsünde begeht und sich nicht aufraffen kann diese zu beichten, noch weiter Todsünden hinzufügt und dann das Vorhaben überhaupt aufgibt, da ihm der Teufel eine falsche Scham schenkt. Dann kommt aber unser islamischer Attentäter schlachtet den Todsünder ab und dieser kommt, mit der interreligiösen Hilfe des Islams, sofort in die Hölle. Viele Menschen verschieben ihre Beichte, Buße und Reue in das Alter, in die Zeit, wo sie wirklich einen frommen und heiligen Priester treffen werden etc. Schminken Sie sich das ab! Sie werden ihn nicht treffen. Sie müssen vorlieb nehmen damit, was Sie, Gott sei’s geklagt, in Ihrer Diözese haben. Sie können heutzutage wirklich nicht sicher sein nicht plötzlich sterben zu können, was keine Panikmache, sondern unsere sozial-politische Situation ist. Sprich mehr islamische „Flüchtlinge“ bedeutet eine größere Wahrscheinlichkeit des islamischen Terrors. Wo es keinen Islam gibt, da gibt es keine Islamisten, Frau Dr. Merkel!

„Na, gut“ – sagen Sie. Man soll eine Todsünde möglichst schnell beichten, auch bei einem unwürdigen Priester, wenn es keine anderen gibt (jetzt haben auch die Piusbrüder die Beichtjurisdiktion von Franziskus‘ Gnaden, aber sie ist gültig), aber manchmal sündigt man schwer, schafft es nicht gleich zu beichten, man ist nicht sicher, ob man im Augenblick in dem man in die Luft fliegt oder einem der Schädel mit der Axt, wie neulich in Würzburg, eingeschlagen wird Zeit hat an Gott, die Sünden zu denken und eine Liebesreue zu erwecken. Also schlechte Karten oder? Nicht ganz. Es gibt da eine Lösung.

Die neun Herz Jesu Freitage und ihre Versprechen

Jesus Christus unser Heiland gab der hl. Margarete Alacoque (1647-1690) das folgende Versprechen:

Die große Verheißung:

Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen (erster Freitag im Monat ist der Herz-Jesu-Freitag) neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die hl. Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein. [4]

Und was heißt das konkret?

Es bedeutet, dass Sie nicht sterben werden, ohne die Beichte, die letzte Ölung oder die Sterbenskommunion empfangen zu haben. Dies bedeutet nicht unbedingt alle Sakramente auf einmal an einem Tag, aber dass Sie wenigstens nicht in Todessünde sterben werden. Denn sowohl die Beichte auch die Letzte Ölung tilgen die Sünden, sollten Sie nicht mehr bei Bewusstsein oder nicht sprechen können sein, um zu beichten, denn unbewusst sein (d.h. im Koma) bedeutet nicht, dass man nichts wahrnimmt, was ihnen in jedem Krankenhaus bestätigt werden wird. Also wenn Sie wenigstens einmal im Leben die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert haben, dann kommen Sie wenigstens ins Fegefeuer. Wenn das nichts ist?

Funktioniert es wirklich?

Ja, es funktioniert. Es gibt unzählige Zeugnisse darüber. Der Schreiber dieser Zeilen glaubte auch nicht so recht daran, doch er erlebte selbst, dass eine ihm nahe stehende Person, welche .. nun..ja.. nicht immer im Gnadenstand lebte, die jedoch in ihrer Kindheit die 9 Freitage praktiziert hatte, auf ihrem Totenbett die letzte Ölung bekam, obwohl sie unerwartet einen Herzinfarkt, wahrscheinlich mit Gehirnschlag verbunden, erlitt, allein wohnte und durch eine Aufeinanderreihung äußerst glücklicher Umstände und Zufälle oder eher Wunder doch aufgefunden, ins Krankenhaus gebracht und dort so lange am Leben erhalten wurde, bis sie das eine Sterbesakrament bei Bewusstsein empfing und glücklich und entspannt aus dem Leben schied. Gott ist wirklich treu und macht uns nichts vor.

Der Schreiber dieser Zeilen hatte in seiner Kindheit auch wenigstens einmal, wenn nicht zweimal die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert, da er sich dessen nicht ganz bewusst war, praktizierte er diese vor ein paar Jahren noch einmal, da er immer wieder bestimmte Sportarten betreibt, wo ein jäher und unerwarteter Tod nicht ausgeschlossen ist und sein jetziger Brotberuf einen solchen Tod auch nicht ganz ausschließt. Deswegen ist er auf dem Laufenden und kann mit einem Rat dienen.

Wie gestalte ich die 9 Herz-Jesu-Freitage?

In dieser religiösen Praxis geht es darum, an einem ersten Freitag die hl. Kommunion im Gnadenstand zu empfangen. Praktisch geht man wie folgt vor:

  1. Man geht an einem ersten Freitag eines Monats zur Beichte.
  2. Man geht anschließend zur Kommunion.
  3. Dies wiederholt man bei den aufeinanderfolgenden 9 ersten Freitagen.
  4. Fertig.

Wenn man jedoch einen einzigen Freitag verpasst, muss man den ganzen Zyklus von vorne starten. Muss man denn vorher beichten, wenn man im Gnadenstand ist? Nein, aber besser ist, um auf diese Art und Weise ganz rein zu sein, auch von den lässlichen Sünden und die Gewohnheit einer Beichte wenigstens einmal im Monat zu erlernen.

Wenn man sehr lange nicht gebeichtet hat?

Sollten Sie seit ihrer Erstkommunion oder Hochzeit nicht gebeichtet haben, dann empfiehlt es sich mit einer Generalbeichte anzufangen, mit der man einen größeren Zeitraum abdeckt.  Unter einer Generalbeichte versteht man eine Beichte für einen längeren Zeitraum auch für Sünden, die bereits gebeichtet wurden. Wenn Sie aber mehrere Jahre oder Jahrzehnte überhaupt nicht gebeichtet haben, dann ist es eine Generalbeichte.

Suchen Sie sich einen guten, fordernden Beichtspiegel, wie diesen hier,[5] und nicht dieses Wischi-Waschi-Zeug aus dem letzten Gotteslob, wo jeder sündenfrei erscheint, suchen Sie sich einen Priester, der etwas frommer ist als der Rest, bereiten Sie sich schriftlich vor, indem Sie in Ruhe alles vorbereiten, geben Sie wenigstens die Anzahl und Umstände aller schweren Sünden an, sagen Sie vor der Beichte, dass es sich um eine Generalbeichte handelt und dann beichten Sie.

Es empfiehlt sich erst nach einer Generalbeichte mit den 9 Freitagen anzufangen, denn praktisch gesehen kann die Generalbeichte lange dauern, der Priester wird vielleicht noch am Herzjesufreitag zelebrieren müssen und Sie hetzen möglichst schnell ihre Beichte abzulegen etc. Das sind keine guten Umstände Ihr geistliches Leben in den Griff zu bekommen, deswegen zuerst die Generalbeichte und z.B im nächsten Monat die erste Herz-Jesu-Beichte. Sie müssen dafür sorgen es richtig zu organisieren, denn von unseren Priestern dürfen Sie nicht allzu viel erwarten.

Wenn Sie die 9 Herz-Jesu-Freitage absolviert haben, dann brauchen Sie sich vor dem Tod oder dem Terrorismus nicht zu fürchten, denn Sie werden eines guten Todes sterben. Natürlich ist es besser diese Freitage aus der Liebe zum liebenden Herz Jesu zu absolvieren, aber Gott ist sehr gütig, sieht den Willen und auch die Angst vor der Verdammung ist eine bessere Motivation, um aus der Todsünde herauszukommen als keine. Das Herz Jesu wird Sie schon leiten und mehr Vorsorge als für den eigenen guten Tod zu sorgen kann man wirklich nicht treffen. Amen.

PS

Sollte uns jetzt der Staatsschutz oder ein Mitglied des Grünen-Ausschusses lesen, so wollen wir festhalten, dass dieser Beitrag nicht anti-islamisch ist. Islam ist eine falsche Religion, welche immer und von ihren Anfängen an mit Gewalt gegen die „Ungläubigen“ war. Es ist eine alte, christliche Tradition das Märtyrium unter den „Mauren“ zu suchen, wo es einem sicher ist. Dank Kanzlerin Merkel kommen die Mauren aber zu uns, um uns auf unserem Boden abzuschlachten. Viele Christen werden dadurch das Christentum entdecken, wenn sie sehen, wie es geschändet wird. Viele Katholiken werden die Lehre ihrer Kirche und die Beichte entdecken, weil sie aus Angst vor einem Tod im Terroranschlag zur Beichte gehen werden, was sie sonst nicht getan hätten. Wir hoffen, dass dieser Beitrag, dem wir dem Islam verdanken, wenigstens ein paar Leser zur sakramentalen und sicheren Vergebung ihrer Sünden führen wird. Ohne Islam wäre es nicht möglich. So wird der Islam viele Katholiken, wenn diese noch leben werden, zurück in ihre Kirche führen werden. Deswegen ist dieser Beitrag nicht anti-islamisch. Islam ist die wohlverdiente Geißel Gottes für das ungläubige Europa und vor allem für die ungläubig gewordene Katholische Kirche.

[1] http://www.katholisches.info/2016/07/19/die-vielen-gesichter-islamischer-gewalt-wuerzburg-tihna-al-jabal-nizza-und-venedig/

[2] Nach Ott, Grundriss der Dogmatik, Bonn 201011, 641.

[3] http://www.kath.net/news/45590 http://www.kath.net/news/45590

[4] Text nach: http://www.herz-jesu-freitag.de/

[5] https://gloria.tv/article/2V4Nr7Nb8nXe5e21yeqdCr8B8/language/bnehHFGU7xSX4dj1jbvcEDxRy

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Welche Kirche braucht der deutsche Staat? Eine die Gegenwerte vermittelt.


Duerer_Karl_der_Grosse

Dieser Eintrag entstand einige Tage vor dem Terroranschlag  in München und wir freuen uns, dass wir vor diesem tragischen Ereignis unseren  Beitrag über die 9 Herz-Jesu-Freitage und über den guten Tod veröffentlichen konnten. Den Opfern von München hat es wahrscheinlich nichts gebracht, aber wir können für sie das Totenoffizium beten. Wir werden sicherlich noch dazu kommen dieses Totenoffizium noch oft für verschiede Terroropfer in Europa und woanders auch zu beten. Der Schreiber dieser Zeilen stellte sich seit Langem die Frage, warum Deutschland so lange von Terrorangriffen verschont geblieben ist und ging davon aus, dass die die Regierung-Merkel irgendwie davon freikaufen konnte. Damit scheint es aber vorbei zu sein. Also beichten wir oft, leben im Gnadenstand, führen die 9 Herz-Jesu-Freitage durch, wer es noch nicht getan hat, denn mehr können wir, was die eigene Todesvorbereitung anbelangt, wirklich nicht tun.

 Das Staatskirchentum in Deutschland

Die Verquickung des Staatskirchentums in Deutschland und in Österreich ist zwar zu beklagen, aber es ist nun mal eine Tatsche. Eigentlich ist es in der Geschichte des Christentums keine Neuheit, dass die Kirche die Stütze der Gesellschaft bildet und mit dem Staat mitregiert. Seit der Ära Konstantin versuchte die Kirche einen Gottesstaat zwar zu meiden, aber ein mehr oder minder entwickeltes Staatskirchentum war immer schon vorhanden. Interessanterweise konnte die Westkirche aufgrund des Primats des Papstes und des späteren Kirchenstaates auch ihre politische Eigenständigkeit viel länger als die Ostkirche wahren, welche einem Cäsaropapismus unterlag  und, wie in Russland immer noch der Fall, zu einer Agenda des Staates wurde. Durch die jahrhundertlang ausgefochtene Gregorianische Reform, welche eigentlich das ganze Mittelalter beherrschte, kämpfte die Kirche mit den Ziel dem Staat die moralischen Maßstäbe darzustellen und manchmal zu diktieren zu können, siehe Dictatus Papae. Die Kirche kämpfte also darum keine staatliche Agenda zu werden und somit nicht vom politischen Tagesgeschäft beeinflusst zu werden und ihm unterzugehen. Dies gelang auf dem Wege die Investitur der Bischöfe, die auch Landesherren und so gesehen Diener des Staates waren, vom Papst und nicht vom Kaiser vornehmen zu lassen.

„Denn  hat erst der Staat das Sagen“, das wusste man aus der Vergangenheit, „so wird er einen jeden christlichen und sonstigen Wert so aushöhlen und umändern, wie es ihm passt“.

Man hielt dagegen und es gab Märtyrer. Interessanterweise steht die deutsche oder deutschsprachige Geschichtsschreibung auch die kirchengeschichtliche irgendwie traditionell in der Schuld des Staates, nicht der Kirche, was man wirklich von den Briten oder Amerikanern und von anderen Nationen wirklich nicht sagen kann. Der Deutsche ist irgendwie genetisch staattreu, was man wohl nicht ändern kann. Daher hat ein deutscher Katholik meistens instinktiv kein Problem damit, dass der Staat, auch „das Miteinander“ genannt, gegenüber der Kirche die übergreifende Einheit bildet. Dem 30-jährigen Krieg, dem Cuius-regio-eius-religio, dem Kirchenkampf, dem Dritten Reich und der DDR zum Trotz. Die Gene sind halt stärker. Vielleicht ist diese Diagnose nicht 100% zutreffend, denn es gibt auch in Deutschland einige meist süddeutsche Inseln eines katholisch, Antipreußentum, aber diese Einstellung ist in den Massmedien, in den Ordinariaten, in den Akademien, auf den Universitäten nicht vorhanden.  Da geht es um den Staat und um ihn allein.

Was liefert also die katholische Kirche Anno Domini 2016 dem Staat in Deutschland?

  • Religionslehrer, welche die staatliche Agenda in ihrem Unterricht umsetzen.
  • Akademische Lehrer, welche die staatliche Agenda in ihrem Unterricht umsetzen.
  • Bischöfe und Priester, welche ebenfalls diese Agenda umsetzen und als Wahlhelfer, hauptsächlich für die CDU/CSU dienen.
  • Sozialdienstleister aller Art. Manchmal gefügiger und billiger als der Staat und andere privaten Dienstleister, z.B. Orden.
  • Brain-Pool für die Regierenden.
  • Nachwuchsorganisation für Politiker.
  • Renten- und Aussonderungsstelle für ehemalige Politiker.

Dieses System funktioniert prächtig seit die Volkparteien an der Macht sind, d.h. seit 1945. Dieses System funktioniert aber nur äußerlich gut, weil es äußerst  pragmatisch ist und sich an keinen moralischen Werten richtet. Die Verfassung ist ja rein rechtspositivistisch. Sie kann jederzeit in eine Scharia-Islamische-Republik Deutschland umgewandelt werden, wenn die nötige Stimmmehrheit stimmt. In diesem System geht es nur um die eigene Stelle und damit alles ruhig bleibt. Dieses System verliert seine Funktionsfähigkeit, wenn entweder eine Partei an die Macht gerät, welche die Kirche nicht braucht oder eine Religionsgemeinschaft, beispielsweise der Islam, den ganzen Staat übernimmt. Dann braucht man keine Kirche mehr.

„Bis dahin bin ich in Rente“, denkt sich Kard. Marx und pafft seine Zigarre.

 „Wenn es bis dahin noch Rente gibt und Sie am Leben sind“, antworten wir.

„Dann gehe ich nach Rom“, sagt er weiter.

 „Wenn die ISIS noch etwas übrig gelassen hat“, antworten wir.

„Hirngespinste“,

sagt der Kardinal und hört mit der Lektüre auf, aber ein wenig Unruhe und Unmut befällt ihn schon.

Es sind jedoch keine Hirngespinste: ISIS hat versprochen Rom zu erobern, wie sie schon vor Jahren versprach den Westen mit Flüchtlingswellen zu destabilisieren. Das Letztere ist ihr ja wunderbar gelungen, das Erstere ist auch machbar. Es muss ja kein richtiger Krieg geführt werden, ein intensiver, lokal begrenzter Terroranschlag, wie der am 11 September in den USA, genügt.

Werteschwäche der Demokratie

Der heutige Bund zwischen Staat und Kirche funktioniert so lange keine Fragen gestellt werden. Wie beispielsweise diese: Welche Werte hat der Westen? Die Antwort ist denkbar einfach: Keine. Keine richtigen. Hedonismus, Toleranz, hauptsächlich sexueller Natur, Freizeitkultur etc. Das sind doch keine Werte, an denen sich der Mensch ausrichten kann. Kein Gott, keine Moral, kein gar nichts. Was soll man den Neo-Islamisten entgegenstellen? Den Terror der Französischen Revolution? Ja, es ist dasselbe. „Freiheit. Gleichheit. Brüderlichkeit“, aber nicht für Aristokraten und den Klerus. Nicht für die Royalisten. Diese beiden Stände wurden niedergemetzelt, wie später auch halb Europa, dem man die revolutionäre Freiheit, d.h. Atheismus und Antiklerikalismus brachte. Und dies sollen die Urwerte der Demokratie sein? Die Demokratie ist ein rein pragmatisches Regierungssystem. Sie hat als solche keine Werte, sie übernimmt nur welche. Dies haben schon die Politiker der Weimarer Republik erkannt als sie gegen die Roten und die Braunen wie gegen die Wand redeten.  Warum werden den die Moslems der dritten oder vierten Generation Islamisten? Weil sie hier keine Werte finden und natürlich auch entwurzelt sind, aber ihre islamistischen Kampfgenossen in Jemen, Saudi Arabien und wo auch immer sind nicht entwurzelt, sind nicht arm, sind gebildet, oft in westlichen Hochschulen und sie lehnen wegen des Islams die ganze westliche Pseudokultur ab. Wir haben keinen Respekt vor uns selbst, vor unseren Familien, Alten, Frauen, weil wir kein gottgebundenes Wertesystem besitzen – wir Europäer. Und warum nicht?

Weil die katholische Kirche, die wahre Kirche Gottes, welche ein Fels in der Brandung sein sollte, seit 1962 anfing ihre eigene Lehre und den gesunden Menschenverstand zu verleugnen, indem sie theoretisch und praktisch die Religionsfreiheit annahm. Während die Religionsfreiheit bis zum letzten Konzil so aufgefasst wurde, dass die wahre Religion, sprich der Katholizismus, alle Freiheiten und Rechte genießen sollte und den Staat, weil sie wahr ist, mitgestalten sollte, drehte man nach und durch Vat. II den Spieß um und erklärte, entgegen die bisherige Tradition und Lehre der Kirche, dass absolut jede, unsinnige, blasphemische, Menschen mordende wie auch immer Religion dieselben Rechte wie die Kirche im Staat genießen sollte, weil jetzt die Toleranz herrscht. Während die Kirche nach der Reformation in manchen Ländern in der Minderheit war, so war sie dort gezwungen sich tolerieren zu lassen, was beispielsweise in Großbritannien kaum von statten ging. Man führte aber den Grundsatz der religiösen Toleranz überall ein. Auch in ursprünglich rein katholischen Staaten. Und was haben wir jetzt? Die zunehmende Islamisierung Europas, eine Sinnleere und natürlich die maßgebliche Islamisierung Deutschlands. Die katholische Kirche vermittelt keine Werte und hält nichts dagegen, weil sie es seit dem Vat. II nicht darf. Es geht doch um Toleranz und das Miteinander. Man solle doch seine Religion, um Gottes Willen, niemanden, aber auch niemanden aufdrängen. Man solle keine Juden und schon gar keine Moslems missionieren, weil das für die Letzteren  den Tod bedeuten kann und wir wollen doch nicht, dass ihnen was passiert? Oder?  Auch wenn einer unserer Leser ein Atheist sein sollte, der nicht an die Unsterblichkeit der Seele und an das ewige Leben glaubt, so lässt sich doch nicht verleugnen, dass wir in einem ideologischen und auch militärischen Religionskrieg stecken, bei welchem das Christentum, sprich die katholische Kirche, nichts beizutragen hat, weil das Christentum in Europa nicht mehr funktioniert. Und das katholische Christentum funktioniert in Deutschland auch nicht! Es funktionier nicht für einen Preis von 15 Milliarden Euro jährlich! Nicht etwa für 15 Miliarden in einem Jahrzehnt, meine Damen und Herren Politiker, die uns vielleicht jetzt lest, sondern für 15 Miliarden im Jahr! Und nichts kommt bei all dem Geld dabei raus. Keine Werte, keine langzeitige Terrorismusvorsorge, keine Islamismus-Vorsorge, kein gar nichts. Nichts für 15 Milliarden pro Jahr! Welch eine grandiose Steuergeldverschwendung. Ja, ja, ich weiß, Sie verschwenden auch größere Summen, aber wir sprechen jetzt von dieser.

 Ein Nachtgespräch mit einem Politiker

„Sagen Sie doch ganz ehrlich, meine Damen und Herren Politiker, wenn Sie von all diesen kleinen, schmutzigen politischen Deals nach Hause kommen, ja, ja, oft auf dem Umweg über ein Escort-Girl/Boy, auch steuerfinanziert, natürlich, wenn Sie irgendwie genug haben von all dem Schmutz, diesem Pragmatismus, diesem An-dem-Ruder-Bleiben, wenn Sie dann noch nicht gänzlich betrunken oder sonst wie berauscht sind, um es überhaupt ertragen zu können, sehnen Sie sich dann nicht nach etwas Licht, Reinheit und Wahrheit? Nach Gott und Wahrheit? Kurz und bündig nach der wahren Kirche? Ja, ja es gibt sie wirklich. Sie ist eine versunkene Kathedrale unter dem Meer des zweiten Vatikanischen Konzils. Wen braucht ein Politiker, um nicht gänzlich zu einem degenerierten, zynischen Schwein zu werden? Einen Heiligen.“

Vinzenz_von_Paul

Heute, am 19.07, feiern wir im alten liturgischen Kalender das Fest des Vinzenz a Paulo (1581-1660), einem Heiligen auf dem Ludwig XII. bis Ludwig XIV. hörten, der auf den französischen Hof von der Margarete von Valois (1553-1615) geholt wurde, welche durch ihren abenteuerlichen und skandalösen Lebenswandel viele abendfüllende Fernsehserien für Erwachsene hätte füllen können. Sie hatte sich doch bekehrt, ist im Gnadenstand gestorben, dem Heiligen Vinzenz oblag die Erziehung des künftigen Königs, er genoss das höchste Vertrauen der Mächtigen, weil er so anders war, arm, fromm, demütig, abgetötet. Einer der nicht dazu gehört, weil er die Welt längst verlassen hatte und über die Weltkinder nachsichtig lächelt. Ein Vertreter der wahren Religion, des vorkonziliaren Katholizismus. Würden Sie ihre Seele vor Kardinal Marx ausbreiten?

„Dieser Harpyie? Ich bin doch nicht verrückt“,

werden Sie antworten und Sie werden recht haben. Er ist doch genauso wie Sie. Ein reiner hedonistischer Machtpolitiker, der schön geölt reden kann, wie man in Mafiakreisen sagt. Je verkommender die Politik, desto mehr Gegengewicht an Heiligkeit braucht sie. Und sagen Sie bitte nicht, dass Berlin nicht verkommen ist. Wir wissen doch Bescheid!

Und deswegen sollten Sie, meine Damen und Herren der Politik, anfangen die konservativen, traditionellen Katholiken zu unterstützen, denn nur diese können langfristig ein Gegengewicht gegen den Islam bilden und Ihnen Ihren Kopf und Kragen und zwar wörtlich gesprochen, retten. Denken Sie darüber nach!

Islamischer Terrorismus und die Lehre vom guten Tod


martyr

Von Terror bedroht

Der islamische Terrorismus macht auch von deutschsprachigen Ländern nicht halt, was der letzte Anschlag von Würzburg beweist.[1] Wie früher im kommunistischen Totalitarismus man westliches Radio hören musste, um zu wissen, was im eigenen Land vorgeht, so muss man jetzt ausländische, meist amerikanische Nachrichtenportale lesen, um zu wissen, was in Europa gerade passiert. Besonders in Deutschland werden in der Mainstreampresse alle Angaben zum islamischen Hintergrund der Attentäter zensiert, dass es hierzulande gilt, dass:

  1. Islam eine Religion des Friedens ist.
  2. Dem radikalen Islam ein gemäßigter Islam entgegengestellt werden muss.
  3. Die „Flüchtlinge“ die künftigen Fachkräfte sind, die sich ausnahmslos in die glückliche Multi-Kulti-Gesellschaft integrieren werden.
  4. Alle „Flüchtlinge“ Gutmenschen und keine eingeschleusten Terroristen sind.

Wir glauben zwar nicht, dass alle „Flüchtlinge“ diesen Namen verdienen und alle Terroristen sind, denn die ISIS nimmt auch nicht jeden, aber manche schon, was die neuesten Attentate, auf welche noch andere folgen werden, beweisen. Fand ein Attentat statt, dann waren es, unseren Medien nach:

  • Belgier oder Franzosen und keine Islamisten
  • Arabisch klingenden Namen werden unterschlagen, so dass ein „Hesse“ solchen Anschlag ausführt.
  • Religiöse Motive ausgeschlossen.
  • Depression als Motiv angegeben.

Die Fakten sprechen aber eine andere Sprache. Wie katholisches.info angibt:

Der Sprecher des Islamischen Staates (IS), Abu al-Adnani, in einer Audiobotschaft Ende Mai über Twitter die Muslime in Europa aufgerufen, im Namen Allahs die „Ungläubigen“ zu töten:

„Schlagt ihnen mit einem Stein den Schädel ein, schlachtet sie mit einem Messer, überfahrt sie mit einem Auto, werft sie von einem erhöhten Ort hinunter, erstickt oder vergiftet sie.“

Da der Prophet viele eifrige Nachfolger hat, so wird dieser Ratschlag sicherlich noch mehr als einmal umgesetzt werden.

Warum lügt man denn so?

  • Um die politischen Entscheidungen die Grenzen zu öffnen, um Europa mit Islam zu übervölkern nicht zu hinterfragen.
  • Um keine zusätzliche Panik zu verbreiten.

Es gibt in Europa so gut wie keine freie Presse mehr und in Deutschland schon gar nicht. So sieht es nun mal aus. Man muss im Internet recherchieren, um sich ein plausibles Bild zu machen. Wir führen hier aber keine Nachrichtenagentur und befassen uns nicht näher damit.

Es bleibt an dieser Stelle festzuhalten, dass uns allen, mehr als je zuvor, ein „böser Tod“ droht, was theologisch einen „jähen und unerwarteten Tod“ bedeutet.  Sie brauchen sich wahrscheinlich nicht um Ihre Rente zu sorgen, liebe Leser, denn die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese nicht erleben werden größer ist als je zuvor. Während der linke Terrorismus der 1970-ger und 1980-ger nur gegen die „Repräsentanten des imperialistischen Kapitalismus“ gerichtet war, richtet sich der jetzige islamische Terrorismus gegen alle europäisch Aussehenden, die für Christen gehalten werden. Sehen Sie nichtarabisch aus, dann sind Sie dran und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen die Polizei sagt, dass Sie irgendwie selbst schuld daran waren (wie nach der Silvesternacht in Köln), ist leider sehr groß. Privat haben zwar die Polizisten und besonders die Polizistinnen eine andere Meinung, aber öffentlich repräsentieren sie den Staat und der sagt, dass Sie schuld sind. Aber wir wollen uns hier nicht mit Politik der Mutti-Merkel befassen, sondern mit Theologie und der Lehre vom guten Tod.

Ist Tod nicht gleich Tod?

Wir alle werden sterben. Früher oder später, gesünder oder kränker, heiliger oder sündiger. So lautet das Dogma:

Alle erbsündigen Menschen sind dem Gesetz des Todes unterworfen. De fide (1512)

Zwar können aufgrund eines besonderen Gnadenprivilegs Gottes manche Menschen, die mit Erbsünde behaftet sind, vor dem Tod bewahrt werden, wie Elias und Henoch und die Gottesmutter, die jedoch ohne Erbsünde war, dies sind aber ganz große Ausnahmen.[2] Es herrscht unter den Theologen auch keine einheitliche Meinung, ob bei der Wiederkunft Christi nicht irgendein Übergang stattfinden wird, welcher dem Tod gleicht. Kurz und gut: rechnen Sie bitte nicht damit, dass Ihnen der Tod erspart bleibt. Es ist unrealistisch.

Ferner lehrt die Kirche:

Mit dem Eintritt des Todes hört die Zeit des Verdienstes und des Mißverdienstes und die Möglichkeit der Bekehrung auf. (Sententia certa) (DH 411)

Was ist Verdienst?

Das sind all die guten Werke, die Sie im Gnadenstand vollbracht haben.

Was ist Mißverdienst?

Das sind alle Sünden und Nachlässigkeiten, die Sie im Gnadenstand und außerhalb dessen vollbracht haben.

Im Augenblick des Todes entscheidet sich alles, worauf ein Crashkurs über die letzten Dinge folgt.

Die Hölle

Möglichkeit A: Sie sterben in Todsünde.

Dann haben Sie nur ein Minuskonto und gehen sogleich in die Hölle, wo Sie nach dem „Betrag“ dieses Minuskontos in der Ewigkeit entsprechend schwer dafür gemartert werden. Denn die Höllenstrafen fallen auch verschieden aus. Die Kurzlehre zur Hölle sieht wie folgt aus:

Die Seelen derer, die im Zustand der persönlichen schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. De fide (DH 76, 1002, vgl. 801, 854 ff., 1304 f, 1575, 1580)

Das ist die Wahrheit und da kann sich ihr progressiver Herr Pfarrer und Herr Bischof sosehr winden, wie er möchte, es stimmt leider so.

Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. (De fide) (DH 801, vgl. 76, 1575, 1580, 411)

Das Strafmaß der einzelnen Verdammten ist verschieden je nach dem Grade ihrer Schuld. Sententia communis (DH 854, 1304 ff)

Wenn Sie also nur mit einer Todsünde sterben, sind Sie für alle Ewigkeit verloren und wir brauchen uns hier damit nicht länger zu befassen.

Das Fegefeuer

Möglichkeit B: Sie sterben im Gnadenstand

Im Moment des Todes werden ihre Verdienste gegen ihre Mißverdienste, d.h. alle lässliche Sünden und ihre Konsequenzen, d.h. mit zeitlichen Sündenstrafen, aufgewogen. Die Kirche lehrt:

Die Seelen der Gerechten, die im Augenblick des Todes noch mit lässlichen Sünden oder zeitlichen Sündenstrafen belastet sind, gehen in das Fegefeuer ein. (De fide) (DH 838, 1066, 854, 1304, 1487, 1820)

Dies bedeutet, dass, wenn Sie:

  • Im Gnadenstand sterben,
  • Aber noch wenigstens eine lässliche Sünde auf dem Gewissen haben,
  • Oder die zeitlichen Strafen für eine auch gebeichtete, lässliche Sünde auf dem Gewissen haben

Sie ins Fegefeuer kommen, wo Sie passiv durch Leiden gereinigt werden. Sie Dauer und die Schwere des Fegefeuers hängt auch von der Schwere der lässlichen Sünden und ihrer zeitlichen Strafen ab. Manche bleiben kurz, manche bis zum Jüngsten Tag. Sie Suffragien der Kirche, d.h. die Fürbitten und andere Hilfen, tragen nur, falls Gott es zulässt, die zeitlichen Sündenstrafen Ihrer Seele ab, sie vergrößert aber nicht ihre Verdienste, für die Sie selbst während Ihres irdischen Lebens Sorge getragen haben oder auch nicht. Das Fegefeuer dient der Reinigung, nicht dem Verdiensterwerb. Dies bedeutet praktisch, dass, sollten Sie es überhaupt ins Fegefeuer geschafft haben, niemand Sie so „freibeten“ kann, dass Sie beispielsweise die Heiligkeit einer Theresia von Avila oder noch höher erwerben. Für Ihre Heiligkeit tragen Sie durch Ihre Verdienste selbst Sorge, denn dazu gibt es den freien Willen, bei der Läuterung hilft die Kirche als die Gemeinschaft der Heiligen mit.

Wenn sich das für jemanden diese Lehre nicht allzu berauschend anhört, da man in den allermeisten Fällen die Wahl zwischen Hölle und Fegefeuer hat, dann sei an dieser Stelle gesagt, dass dies die Realität ist und das Fegefeuer doch besser als die Hölle ist. Mit der Lehre von der „leeren Hölle“ nach Hans Urs von Balthasar[3] befassen wir uns hier gar nicht, denn sie ist häretisch und wir hoffen, dass sich von Balthasar nicht persönlich davon überzeugt, dass sie doch nicht so leer ist. Natürlich ist die falsche Leere von der Nichtexistenz der Hölle der beste Weg dazu die Hölle gut zu bevölkern, was ja seit 1962 stattfindet, hauptsächlich mit Geistlichen, aber nicht nur mit ihnen.

Wie stirbt man im Gnadenstand?

Um also nicht in die Hölle zu kommen und ewig gemartert zu werden, müssen Sie im Gnadenstand sterben, also von jeder Todsünde frei.  Es hat sicherlich immer Menschen gegeben und gibt sie immer noch, der hl. Theresia von Lisieux hat es ein Beichtvater bestätigt, die niemals eine Todsünde begannen haben, weil sie sich sehr um Gott bemühen, ihn lieben und oft beichten, sodass sie wissen, ob sie schwer sündigen oder nicht. Aber anno 2016, nach Amoris Laetitia stellen diese Menschen, besonders in den deutschsprachigen Ländern die große Ausnahme dar. Man kann davon ausgehen, dass die meisten in Todsünde leben und Papst Franziskus verleitet mit AL dazu, dass es noch mehr werden. Todsünde bringt aber den Tod und zwar den ewigen Tod, im Sinne einer ewigen Qual. Manchmal passiert aber, dass jemand eine Todsünde begeht und sich nicht aufraffen kann diese zu beichten, noch weiter Todsünden hinzufügt und dann das Vorhaben überhaupt aufgibt, da ihm der Teufel eine falsche Scham schenkt. Dann kommt aber unser islamischer Attentäter schlachtet den Todsünder ab und dieser kommt, mit der interreligiösen Hilfe des Islams, sofort in die Hölle. Viele Menschen verschieben ihre Beichte, Buße und Reue in das Alter, in die Zeit, wo sie wirklich einen frommen und heiligen Priester treffen werden etc. Schminken Sie sich das ab! Sie werden ihn nicht treffen. Sie müssen vorlieb nehmen damit, was Sie, Gott sei’s geklagt, in Ihrer Diözese haben. Sie können heutzutage wirklich nicht sicher sein nicht plötzlich sterben zu können, was keine Panikmache, sondern unsere sozial-politische Situation ist. Sprich mehr islamische „Flüchtlinge“ bedeutet eine größere Wahrscheinlichkeit des islamischen Terrors. Wo es keinen Islam gibt, da gibt es keine Islamisten, Frau Dr. Merkel!

„Na, gut“ – sagen Sie. Man soll eine Todsünde möglichst schnell beichten, auch bei einem unwürdigen Priester, wenn es keine anderen gibt (jetzt haben auch die Piusbrüder die Beichtjurisdiktion von Franziskus‘ Gnaden, aber sie ist gültig), aber manchmal sündigt man schwer, schafft es nicht gleich zu beichten, man ist nicht sicher, ob man im Augenblick in dem man in die Luft fliegt oder einem der Schädel mit der Axt, wie neulich in Würzburg, eingeschlagen wird Zeit hat an Gott, die Sünden zu denken und eine Liebereue zu erwecken. Also schlechte Karten oder? Nicht ganz. Es gibt da eine Lösung.

Die neun Herz Jesu Freitage und ihre Versprechen

Jesus Christus unser Heiland gab der hl. Margarete Alacoque (1647-1690) das folgende Versprechen:

Die große Verheißung:

Im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen (erster Freitag im Monat ist der Herz-Jesu-Freitag) neun Monate nacheinander würdig (im Stande der heiligmachenden Gnade) die hl. Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden; mein Herz wird in dieser letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein. [4]

Und was heißt das konkret?

Es bedeutet, dass Sie nicht sterben werden, ohne die Beichte, die letzte Ölung oder die Sterbenskommunion empfangen zu haben. Dies bedeutet nicht unbedingt alle Sakramente auf einmal an einem Tag, aber dass Sie wenigstens nicht in Todessünde sterben werden. Denn sowohl die Beichte auch die Letzte Ölung tilgen die Sünden, sollten Sie nicht mehr bei Bewusstsein oder nicht sprechen können sein, um zu beichten, denn unbewusst sein (d.h. im Koma) bedeutet nicht, dass man nichts wahrnimmt, was ihnen in jedem Krankenhaus bestätigt werden wird. Also wenn Sie wenigstens einmal im Leben die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert haben, dann kommen Sie wenigstens ins Fegefeuer. Wenn das nichts ist?

Funktioniert es wirklich?

Ja, es funktioniert. Es gibt unzählige Zeugnisse darüber. Der Schreiber dieser Zeilen glaubte auch nicht so recht daran, doch er erlebte selbst, dass eine ihm nahe stehende Person, welche .. nun..ja.. nicht immer im Gnadenstand lebte, die jedoch in ihrer Kindheit die 9 Freitage praktiziert hatte, auf ihrem Totenbett die letzte Ölung bekam, obwohl sie unerwartet einen Herzinfarkt, wahrscheinlich mit Gehirnschlag verbunden, erlitt, allein wohnte und durch eine Aufeinanderreihung äußerst glücklicher Umstände und Zufälle oder eher Wunder doch aufgefunden, ins Krankenhaus gebracht und dort so lange am Leben erhalten wurde, bis die das eine Sterbesakrament bei Bewusstsein empfing und glücklich und entspannt aus dem Leben schied. Gott ist wirklich treu und macht uns nichts vor.

Der Schreiber dieser Zeilen hatte in seiner Kindheit auch wenigstens einmal, wenn nicht zweimal die 9 Herz-Jesu-Freitage praktiziert, da er sich dessen nicht ganz bewusst war, praktizierte er diese vor ein paar Jahren noch einmal, da er immer wieder bestimmte Sportarten betreibt, wo ein jäher und unerwarteter Tod nicht ausgeschlossen ist und sein jetziger Brotberuf einen solchen Tod auch nicht ganz ausschließt. Deswegen ist er auf dem Laufenden und kann mit einem Rat dienen.

Wie gestalte ich die 9 Herz-Jesu-Freitage?

In dieser religiösen Praxis geht es darum, an einem ersten Freitag die hl. Kommunion im Gnadenstand zu empfangen. Praktisch geht man wie folgt vor:

  1. Man geht an einem ersten Freitag eines Monats zur Beichte.
  2. Man geht anschließend zur Kommunion.
  3. Dies wiederholt man bei den aufeinanderfolgenden 9 ersten Freitagen.
  4. Fertig.

Wenn man jedoch einen einzigen Freitag verpasst, muss man den ganzen Zyklus von vorne starten. Muss man denn vorher beichten, wenn man im Gnadenstand ist? Nein, aber besser ist, um auf diese Art und Weise ganz rein zu sein, auch von den lässlichen Sünden und die Gewohnheit einer Beichte wenigstens einmal im Monat zu erlernen.

Wenn man sehr lange nicht gebeichtet hat?

Sollten Sie seit ihrer Erstkommunion oder Hochzeit nicht gebeichtet haben, dann empfiehlt es sich mit einer Generalbeichte anzufangen, mit der man einen größeren Zeitraum abdeckt.  Unter einer Generalbeichte versteht man eine Beichte für einen längeren Zeitraum auch für Sünden, die bereits gebeichtet wurden. Wenn Sie aber mehrere Jahre oder Jahrzehnte überhaupt nicht gebeichtet haben, dann ist es eine Generalbeichte.

Suchen Sie sich einen guten, fordernden Beichtspiegel, wie diesen hier,[5] und nicht dieses Wischi-Waschi-Zeug aus dem letzten Gotteslob, wo jeder sündenfrei erscheint, suchen Sie sich einen Priester, der etwas frommer ist als der Rest, bereiten Sie sich schriftlich vor, indem Sie in Ruhe alles vorbereiten, geben Sie wenigstens die Anzahl und Umstände aller schweren Sünden an, sagen Sie vor der Beichte, dass es sich um eine Generalbeichte handelt und dann beichten Sie.

Es empfiehlt sich erst nach einer Generalbeichte mit den 9 Freitagen anzufangen, denn praktisch gesehen kann die Generalbeichte lange dauern, der Priester wird vielleicht noch am Herzjesufreitag zelebrieren müssen und Sie hetzen möglichst schnell ihre Beichte abzulegen etc. Das sind keine guten Umstände Ihr geistliches Leben in den Griff zu kommen, deswegen zuerst die Generalbeichte und z.B im nächsten Montat dier erste Herz-Jesu-Beichte. Sie müssen dafür sorgen es richtig zu organisieren, denn von unseren Priestern dürfen Sie nicht allzu viel erwarten.

Wenn Sie die 9 Herz-Jesu-Freitage absolviert haben, dann brauchen Sie sich vor dem Tod oder dem Terrorismus nicht zu fürchten, denn Sie werden eines guten Todes sterben. Natürlich ist es besser diese Freitage aus der Liebe zum liebenden Herz Jesu zu absolvieren, aber Gott ist sehr gütig, sieht den Willen und auch die Angst vor der Verdammung ist eine bessere Motivation, um aus der Todsünde herauszukommen als keine. Das Herz Jesu wird Sie schon leiten und mehr Vorsorge als für den eigenen guten Tod zu sorgen kann man wirklich nicht treffen. Amen.

PS

Sollte uns jetzt der Staatsschutz oder ein Mitglied des Grünen-Ausschusses lesen, so wollen wir festhalten, dass dieser Beitrag nicht anti-islamisch ist. Islam ist eine falsche Religion, welche immer und von ihren Anfängen an mit Gewalt gegen die „Ungläubigen“ war. Es ist eine alte, christliche Tradition das Märtyrium unter den „Mauren“ zu suchen, wo es einem sicher ist. Dank Kanzlerin Merkel kommen die Mauren aber zu uns, um uns auf unserem Boden abzuschlachten. Viele Christen werden dadurch das Christentum entdecken, wenn sie sehen, wie es geschändet wird. Viele Katholiken werden die Lehre ihrer Kirche und die Beichte entdecken, weil sie aus Angst vor einem Tod im Terroranschlag zur Beichte gehen werden, was sie sonst nicht getan hätten. Wir hoffen, dass dieser Beitrag, dem wir dem Islam verdanken, wenigstens ein paar Leser zur sakramentalen und sicheren Vergebung ihrer Sünden führen wird. Ohne Islam wäre es nicht möglich. So wird der Islam viele Katholiken, wenn diese noch leben werden, zurück in ihre Kirche führen werden. Deswegen ist dieser Beitrag nicht anti-islamisch. Islam ist die wohlverdiente Geißel Gottes für das ungläubige Europa und vor allem für die ungläubig gewordene Katholische Kirche.

[1] http://www.katholisches.info/2016/07/19/die-vielen-gesichter-islamischer-gewalt-wuerzburg-tihna-al-jabal-nizza-und-venedig/

[2] Nach Ott, Grundriss der Dogmatik, Bonn 201011, 641.

[3] http://www.kath.net/news/45590 http://www.kath.net/news/45590

[4] Text nach: http://www.herz-jesu-freitag.de/

[5] https://gloria.tv/article/2V4Nr7Nb8nXe5e21yeqdCr8B8/language/bnehHFGU7xSX4dj1jbvcEDxRy

Was können wir für die Terroropfer von Paris tun? Das tridentinische Totenoffizium beten!


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Nach der katholischen Lehre ist die Seele unsterblich. Sie lebt also nach dem körperlichen Tod weiter und trägt in der Ewigkeit die Konsequenzen ihrer Taten, die sie zu Lebzeiten begangen hat. Von diesen Taten hängt ihr weiterer Los ab. Denn sie kann:

  1. In den Himmel,
  2. In die Hölle,
  3. In das Fegefeuer gelangen.

Direkt in den Himmel gelangen die Wenigsten und jetzt wohl weniger als je in der Kirchengeschichte zuvor. Privatmeinung unseres Blogs. In die Hölle gelangen leider viele, doch die allermeisten gelangen in das Fegefeuer – den Ort der Reinigung- wo sie von den Konsequenzen, den zeitlichen Sündenstrafen, gereinigt werden, um von dort zur Anschauung Gottes zu gelangen. Die Darlegung der katholischen Lehre vom Fegefeuer soll an einer anderen Stelle erfolgen. Doch es erschließt sich wohl allen, dass man annehmen muss, dass nicht alle Menschen so gut sterben, dass sie direkt in den Himmel kommen und nicht alle so schlecht sind, dass sie in die Hölle kommen. Es muss, logisch betrachtet, einen Zwischenstand geben. Und den gibt es wirklich. Da diese Menschen noch weiterhin existieren und unter der Läuterung leiden, denn diese ist leidvoll, so stellt sich die Frage, ob wir für sie etwas tun können? Ja, wir können es.

Wir können für sie beten und wenigstens einen Teilablass erwirken, d.h. den fürbittweisen Nachlass der zeitlichen Sündenstrafen dies bedeutet die Ablässe erwirken. Dies bedeutet, dass es ihnen im Fegefeuer etwas besser gehen wird, da jemand für sie betet. Man kann sogar, falls es dem Willen Gottes entspricht, sie ganz „freibeten“, d.h. den Übergang in den Himmel erleichtern. Diese Lehre, dass die lebenden Glieder der Kirche für andere, die im Fegefeuer sind, etwas erwirken können ist eine de fide Lehre der Kirche von den sog. Suffragien (DH DH 838, 856, 1820, 1867).

Wenn wir also:

  • im Gnadenstand sind und nicht exkommuniziert,
  • bestimmte Gebete beten,
  • die Intention erwecken, dass diese Gebete den Ermordeten von Paris zugutekommen

dann haben wir die Sicherheit, dass Gott, nach seinem Willen, unsere Gebete erhört und es den Seelen dieser Menschen ein wenig oder viel besser geht. Es ist sogar möglich, dass sie durch unsere Gebete in den Himmel kommen, wenn ihr Sündenmass nicht zu schwer ist.

Vorausgesetzt natürlich, dass sie nicht in die Hölle gekommen sind, sondern es ins Fegefeuer geschafft haben. Können wir es wissen? Nein, aber von den 132 Todesopfern müssen wenigstens ein Paar es ins Fegefeuer geschafft haben. Da Gott alles berücksichtigt, so berücksichtigt er auch die tatsächlich unverschuldete Ignoranz. Denn wo kann schon ein Franzose, der in Paris lebt tatsächlich den katholischen Glauben kennenlernen, um ihn bewusst und willentlich zu verwerfen? Gott ist gerecht, aber auch barmherzig.

Darum die Aufforderung an alle Leser dieses Blogs, dass sie das Totenoffizium für die Seelen der Toten von Paris beten. Auch nach dem geltenden Kirchengesetzt wird für das Beten des Totenoffiziums (Defunctorum officium) ein Teilablass gewährt.

Laudes vel Vesperas Officii defunctorum, vel invocationem Requiem aeternam devote recitaverit. (29. Pro fidelis defunctis, § 2. 2°)[1]

Wo findet man aber ein Totenoffizium?

Bei uns und zwar in der besten vorkonziliaren, tridentinischen Form. Da die Kirche diese Texte so viele Jahrhunderte lang gebetet hat, so sind sie sehr wirksam. Also effizienter für die Seelen geht es nicht. Wenn jemand fragen sollte, was er davon haben wird, so lautet die Antwort, dass sich die Seelen im Fegefeuer sehr dankbar für den Fürbitter erweisen, wenn sie in den Himmel eingehen, aber auch im Fegefeuer können sie nicht für sich selbst, aber für ihre Wohltäter beten. Die werden sich schon melden und es uns irgendwie mitteilen. Ein Erfahrungswert.

Wie betet man es?

  • Man kniet sich hin, denn Ablassgebete sind eine fürbittweise Bußübung. Man soll darauf achten, es sich auch beim Knien möglich bequem zu machen, dass man in dieser Haltung diese 60 Minuten, denn so lange dauert es das ganze Offizium zu beten, aushalten kann.
  • Man betet laut, auf Lateinisch. Sollte jemand kein Latein oder die lateinische Aussprache des Kirchenlateins nicht kennen, so macht es nicht. Man bete trotzdem.
  • Es ist zulässig zuerst die ersten Vesper (ca. 11 Minuten), danach die Matutin (ca. 30 Minuten) und schließlich die Laudes (ca. 15 Minuten).
  • Bei den Fürbitten (Preces) wähle man nur Pro uno defuncto, Pro una defuncta (S. 166)
  • Magnificat, Benedictus und die geforderten Psalmen wurden beigefügt.
  • Am besten ausdrucken und beten.

Es stimmt nicht, dass wir nichts tun können. Wir können sehr viel für diese Seelen tun und es ist eher unwahrscheinlich, dass jemand anderes außer den Lesern dieses Blogs es tut. Es ist zwar mühsam, aber so kann man die Folgen des Terrorismus auch bekämpfen. Dieser Eintrag bleibt eine Woche lang oben angeheftet, damit möglich viele Beter ihn sehen. Sollte jemand diese Texte verstehen können, so muss er in seiner Bibel, aber der Vulgata-Fassung, nachschauen, am Besten in der Allioli-Bibel.

Der Text zum Download steht hier bereit. Die jpg Version, insgestamt 17 Seiten, werden wir mit der Zeit hier einsetzen. Zuerst die Vesper I mit dem Magnificat. Aber beten kann man auch so, wenn man sich die nachfolgenden Texte in pdf-Format ausdruckt.

Officium defunctorum

Beim Anklicken werden die Bilder vergrößert

Officium defunctorum-1Officium defunctorum-2

Officium defunctorum-3

Officium defunctorum-10

[1] Officium defunctorum-5http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020826_enchiridion-indulgentiarum_lt.html#top Auf deutsch zu lesen in: Ablassgebete der katholischen Kirche, Bern: 20076 ,36

Officium defunctorum-6Officium defunctorum-7

Die wirklichen Ursachen der Terrorangriffe von Paris


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Dämonen als die Anstifter zum Bösen

Die schrecklichen Nachrichten von Paris, wonach in einem islamistischen Terroranschlag nach den letzten Informationen 129 Menschen getötet und 350 verletzt worden sind, lässt nach Gründen für solche Taten fragen, da man den Motiven der Terroristen mit rationalen Gründen nicht beizukommen ist. Es stimmt. Die nur-rationale Erklärungs-und Verständnisebene hört hier tatsächlich auf. Während die RAF oder Action directe-Terroristen „nur“ Vertreter des Staates, der Politik oder der „Großfinanz“ umbrachten, haben die islamistischen Terroristen überhaupt keine Scheu wirklich alle umzubringen. Dieser von der falschen Religion motivierte Terrorismus übersteigt wirklich jeder Vorstellungskraft. Man macht sich ja auch selbst zum Feind und sprengt sich in die Luft.

Daher benötigt man eine höhere, geistliche Erklärungebene und wird bitten alle sich auf diese Reise mit uns einzulassen, den Text bis zum Ende durchzulesen und sobald sie das Wort „Dämon“ lesen nicht aufzuhören. Es lohnt sich. Die letzten Anschläge bestätigen unsere Theorie, dass es geistliche, böse Mächte sind, die die Menschen zu solchen Taten inspirieren. Warum aber gerade jetzt? Es scheint uns, dass dem Teufel jetzt deswegen so viel Raum gegeben worden ist, weil die Heiligkeit, hauptsächlich durch die fehlende Tridentinische Messe, abgenommen hat. Die letzte Synode der Kirche mit ihrer Relatio synodis, welche die bisherige katholische Lehre wenigstens aushebelt, war eine himmelschreiende Sünde, welche das Strafgericht Gottes auf sich ruft. Das Benehmen von Papst Franziskus tut es auch. Die Dunkelheit steigt und die Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten. Man muss dabei bedenken, dass nach dem katholischen Verständnis ein Priester tatsächlich ein Eigentum Gottes ist und deswegen wiegen seine Sünden doppelt und dreifach mehr wie die eines Laien. Auch wenn sie exakt dasselbe tun. Was ist aber schwerer als die Sünde der Häresie und der Blasphemie?! Das Umgehen der Gesetze Gottes, um der Welt zu gefallen? Durch die Bischöfe, die Kardinäle und leider durch den Papst. Nun gut, es sind Sünden der Einzelnen, aber man stellt sich die Frage: „Wie können aber die Sünden von einigen auf die Gesamtheit einwirken?“ Sie können, weil die Kirche der mystische Leib Christi ist. Die Kirche ist das Licht der Völker und wenn sie sich verdunkelt, so gerät wirklich alles, auch die Heiden, die dadurch auch weniger Licht haben, außer Rand und Band.

Obwohl wir hier eine gesunde Nüchternheit predigen und von Privatoffenbarungen Abstand halten, so ist es doch wahrscheinlich, dass die Hölle auf die Menschheit deswegen losgelassen wurde, weil die Menschheit in der letzten Zeit so schwer sündigt, siehe die Homo-Ehe und das Euthanasie-Gesetz. Diese Sicht von Ursache-Wirkung bestätigt auch die große Botschaft von La Salette:

„Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, daß diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.“

Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient.[1]

Wenn uns hier Menschen lesen, die „an so etwas“ nicht glauben, dass sollten sie sich selbst die Frage beantworten, wie ein normaler Mensch auf die Idee kommt sich einen Sprengstoffgürtel umzulegen, sich selbst und andere in die Luft zu jagen oder eine Menschenmenge mit einem Maschinengewehr niederzumetzeln? Das ist wirklich nicht normal. Denn er hat diese Ideen nicht von sich aus, sondern von einer bösartigen, höheren und geistlichen Intelligenz – einem Dämon. Leider.

Die Rolle der Geißel Gottes scheint in unseren Zeiten der islamische Terrorismus zu spielen. Warum aber so viele Dämonen? Gerade jetzt? Wenn sie, falls man es glauben möchte, bereits 1864 aus der Hölle losgelassen wurden, so hatten sie ungefähr 100 Jahre das Zweite Vatikanische Konzil und die nachfolgenden Entwicklung vorzubereiten. Wir leben aber schon 50 Jahre später. Einer der Gründe für diese Entwicklung ist die ständige, stätige und massenhafte, industriell betriebene Sünde der Abtreibung. Nach dem Zeugnis der Kolumbianerin Gloria Polo, welche vom Blitz getroffen ein Nachtoterfahrung erlebt hatte, die wörtlich verstandene Höllenfahrt eingeschlossen, stellt die Abtreibung die abscheulichste aller Sünden dar – „ein Brandopfer an Satan“ – wobei, so Polo, nach jeder Abtreibung eine Anzahl von Dämonen aus der Hölle auf die Menschheit losgelassen wird,[2] die sich sozusagen zusätzlich zu allen anderen und denen aus dem Jahre 1864 gesellen.

Denn hinter jedem Bösen steckt eine böse geistliche Macht, aus welcher sich das Böse der Menschen speist. Darum wundert es nicht, dass Hitler und Himmler, der Erstere in den 1920-er in der Münchener Thule-Gesellschaft, der Letztere lebenslang, Okkultisten waren. Deswegen die okkulten „Germanen-Kulte“ der Nazis besonders der SS. Deswegen das „Hexenforschungsprogramm“ Himmlers, der sozusagen die geistlichen Ahnen der Nazi-Bewegung suchte.[3] Dies sind bekannte Tatsachen, welche sogar schon in die akademische Forschung und in die Mainstream-Medien Einzug gehalten haben. Und der Gedanke, der dahinter steckt und welcher natürlich in den Medien nicht verbreitet wird: hinter jeder Wirklichkeit und besonders jeder Macht steckt eine geistliche Wirklichkeit. Was also für das Nazi-Regime galt, warum kann es nicht für andere Gewalt gelten?

Überführung in die Gewalt des Teufels als Folge der Todsünde

Theologisch gesehen, ist die Sicht der dämonischen Inspiration der bösen, spricht der sündigen Taten durchaus stichhaltig und begründet, denn die Folgen, sprich die Wirkungen, der Todsünde sind die folgenden:

  1. Feindschaft mit Gott (DH 1680).[4]
  2. Verlust der Rechtfertigungsgnade also der Taufgnade (DH 1705)
  3. Ausschluss aus der Reich Gottes (DH 835)
  4. Überführung in die Gewalt des Teufels (DH 1347, 1349, 1521, 1668)
  5. Ewige Verdammnis und Hölle (DH 780, 839,858, 1002, 1075, 1306).

Ad 4. Überführung in die Gewalt des Teufels

Die Exorzisten sagen, dass jede schwere Sünde „ein kleiner Teufelspakt“ sei, mit dem der Teufel die Macht über das Leben dieser Person gewinnt. Das Konzil von Trient in seiner Lehre über das Sakrament der Buße (14. Sitzung, 25. Nov. 1551) fasst es wie folgt:

„Weil aber »Gott, reich an Barmherzigkeit« [Ephf 2,4] »weiß, wie wir gebildet sind« [Ps 103, 14 f.], verlieh er auch denen das Heilmittel des Lebens, die sich hernach in die Knechtschaft der Sünde und die Macht des Teufels ausgeliefert hatten nämlich das Sakrament der Buße [Kan. 1], in dem den nach der Taufe Gefallenen die Wohltat des Todes Christi zugewandt wird.“ (DH 1668)

Der Ausdruck „Auslieferung der Macht des Teufels“ ist so zu verstehen, dass jeder Todsünder und natürlich jeder ungetaufte Heide, denn die Taufe bricht die Macht des Teufels, einen oder mehrere ihn quälende Dämonen, nach der begangenen Todsünde oder vor der Taufe, zugeordnet bekommt, da das Reich des Teufels aus vielen Untertanen besteht. Diese Teufel oder Dämonen sitzen teilweise in der Hölle, wo sich einander gegenseitig quälen und wohin sie nach erfolgreichen Exorzismen wieder hinab geschickt werden, wovor sie sich aber scheuen, da dies auch für sie eine Qual bedeutet. Sie müssen aber aus der Hölle wieder irgendwie herauskommen, um die Menschen erneut zu versuchen und zu quälen. Lehramtlich sind diese Fragen nicht geregelt, aber die Zunahme der Sünde in der Welt verläuft immer, wie die Kirchengeschichte zeigt, in den folgenden Schritten:

  1. Zunahme der Todsünden, „kleine Teufelspakte“;
  2. Dämonen verlassen die Hölle, um zu noch mehr Sünden anzustiften;
  3. Noch mehr Todsünden;
  4. Strafgericht Gottes;
  5. Bekehrung und Zunahme der Heiligkeit;
  6. Dämonen kehren zurück in die Hölle und bleiben dort bis zum neuen Abfall der Menschen.

Diese zugegeben sehr spirituelle Sicht der Welt- und Kirchengeschichte, ist bei vielen christlichen Schriftstellern und Heiligen zu finden, siehe De ira Dei (Vom Zorne Gottes) von Laktanz (gest. nach 317).[5] So sahen viele Kirchenschriftsteller und Kirchenväter den Untergang Roms samt der Völkerwanderung als die Strafe Gottes für die Sünden des heidnischen römischen Reiches, die Christenverfolgung eingeschlossen. „Die Mühlen Gottes mahlen langsam, aber fein“, sagt das Sprichwort. Ob in jedem Fall die oben genannte dämonologische Argumentation verwendet wurde, entzieht sich zurzeit unserer Kenntnis. Da aber der Teufel, wie das Lehramt ausdrücklich sagt, der eigentliche Anstifter zur Sünde ist:

„Obwohl in Gerechtigkeit von Gott begründet, hat der Mensch dennoch auf Anraten des Bösen (suadente Maligno) gleich von Anfang der Geschichte an seine Freiheit missbraucht …“ (DH 4313)

„Der Teufel nämlich und die anderen Dämonen wurden zwar von Gott ihrer Natur nach gut geschaffen, sie wurden aber selbst durch sich böse. Der Mensch aber sündigte aufgrund der Eingebung der Teufels (diaboli suggestione)“. (DH 800)

Denn in der Heilsgeschichte erfolgte zuerst der Engelfall und danach die Ursünde. Daraus folgt: ohne den versuchenden Teufel – keine Sünde, denn irgendwoher mussten die Ureltern die Idee gehabt haben Gott ungehorsam zu werden. Sie hatten sie von denen, die zuerst ungehorsam geworden sind. Diese Reihenfolge wiederholt sich bei jeder Sünde, der lässlichen Sünde wie der Todsünde:

  • Der versuchende Teufel/Dämon,
  • Die Sünde seitens des Menschen.

Heiligkeit und die Rolle der Sakramentalien. Ein Zeugnis.

Wie ist dem abzuhelfen? Indem man geistliche Räume schafft, welche die Dämonen meiden und zwar Räume von Heiligkeit. Dazu dienen die Sakramente und Sakramentalien der Kirche: Weihwasser, gesegnete Kultgegenstände, Haussegnungen, Segnungen von verschiedenen Gegenständen, St. Benediktus-Medaille, gesegnetes Öl, gesegnetes Salz etc. Diese Hilfsmittel wurden wenigstens seit der Reformation verlacht und durch die Aufklärer und progressiven Theologen als „magisch“ und „abergläubisch“ abgetan. Dies sollte uns allen zeigen, dass sie sehr wirksam sind, da sich ansonsten die dämonisch inspirierten Menschen und die Welt nicht so dagegen wehren wurden.

Der Schreiber dieser Zeilen hat lange an diese Dinge, d.h. an die Wirksamkeit der Sakramentalien nicht geglaubt. Er hat aber über die hohe antidämonische Wirkung der St. Benediktus-Medaille gelesen, sowie über diese Wirkung des Weihwassers und des gesegneten Salzes. Im Haus, in dem er wohnt, hatte er eine über beinahe zwei Jahre gehende Auseinandersetzungen mit seinen Nachbarn gehabt, welche direkt vor seinem Parterrefenster (ca. 80 cm davor) rauchten, tranken und sich sehr laut unterhielten, bei schlechtem Wetter aber verlegten sie diese Aktivitäten in das Treppenhaus vor seine Haustür (ca. 50 cm davor). Da dies beinahe täglich stattfand, war es extrem störend. Leider half da kein Bitten, Zureden oder Drohen. Ebenso wenig fruchteten die Schreiben an die Vermieter oder die Androhung einer Klage. In seiner großen Not beschloss der Schreiber dieser Zeilen die Stellen und Orte, an denen sich seiner Nachbarn aufhielten mit gesegneten St. Benediktus-Medaillen zu versehen, aber so dass die Nachbarn es nicht merkten. Und siehe da: Von einem Tag auf den anderen hörten sie auf sich dort aufzuhalten! Wie ist solch eine Koinzidenz zu erklären?! Diese Zufälle ereigneten sich auch weiterhin, denn überall wo er im Haus oder auf dem Grundstück die St. Benediktus-Medaillen, oft in einem Behältnis mit gesegneten Salz, versteckte, hörten diese Nachbarn wirklich von einem Tag auf den anderen auf sich an diesen Stellen aufzuhalten. Ohne, dass irgendwelche Gespräche stattgefunden haben. Er besprengte das Treppenhaus öfters mit Weihwasser, was vielleicht dazu führte, dass eine störende Mietpartei aus dem Hause auszog, die andere hält sich seitdem viel seltener im Hause auf und alle neuen Mieter sind sehr ruhig. So viele Zufälle auf einmal gibt es einfach nicht. Die Sakramentalien wirken wirklich. Warum? Weil sich die Mächte der Finsternis an diesen Stellen ungern, selten oder gar nicht aufhalten und die Menschen nicht zur Sünde anstacheln können. Darum wurde vor dem Konzil oder in den früheren Zeiten so viel gesegnet? Damit es die Dämonen schwerer haben. Die Erfahrung zeigt, dass sich böse und sündige Menschen, d.h. Menschen, die nicht im Gnadenstand sind (alle Nachbarn des Schreibers sind ungläubig und ungetauft) an solchen Orten sehr ungern aufhalten, ohne zu wissen warum. Auch Besessene halten es an einem Ort mit gesegneten Gegenständen nicht aus.

Verlöschen der Heiligkeit nach dem Konzil

Da aber nach dem Konzil nicht nur durch die Neue Messe und die Novus Ordo Sakramente viel weniger Heiligkeit den Menschen und der Welt zukommt, sondern auch fast überall die Sakramentalien als „nicht mit der Mentalität des modernen Menschen vereinbar“ kaum eingesetzt werden, so gewannen und gewinnen die Dämonen immer mehr an Raum. Schauen wir uns doch die Zeittafel der zweiten Hälfte des XX Jhds. ein wenig an:

  • Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965)
    • Erste Neue Messe von 1965 (eine Mischform)
    • Novus Ordo Messe 1969
  • Gründung der Satanskirche (Church of Satan) am 30.04.1966 in den USA durch Szandor Lavey
  • Die 1968er Bewegung
  • Terrorismus in Europa:
    • Rote Brigaden (1970-1988)
    • RAF (1971-1988)
    • Action directe (1977-1987)
  • Weltweit:
    • Regierung der Roten Khmer (1975-1987)
    • Kulturrevolution in China (1966-1976)
    • Vietnamkrieg – Höhenpunkt und Untergang Südvietnams (1968-1976)

Sicherlich sind die Ursachen alle der o.a. Ereignisse sehr komplex, aber spirituell gesehen, muss doch irgendetwas in der geistlichen Sphäre passieren sein, damit die Menschheit moralisch gesehen, außer Rand und Band gerät und auf einmal alles erlaubt zu sein scheint. Es finden weltweit Verbrechen und Umbrüche statt, die wirklich beispiellos sind. Die Reformation und die nachfolgenden religiösen Kriege in Europa wurden als die Konsequenzen der Sünden der Renaissancekirche gesehen, die Napoleon-Kriege als die Konsequenzen der Französischen Revolution, der Erste und der Zweite Weltkrieg als die Konsequenzen des Glaubensabfalls des ausgehenden XIX und des beginnenden XX Jhdts., siehe die Botschaft von Fatima. Analog gesehen müssen doch die o.a. Ereignisse ab 1962 mit dem Konzil und dem nachkonziliaren Zusammenbruch gesehen werden. Das Licht der Kirche, ja, ja, sie ist wirklich das Lumen Gentium – das Licht der Völker, erlosch zusehends und aus der Dunkelheit krochen die Mächte der Finsternis hervor, welche sich in der nachfolgenden Dunkelheit, die jetzt mehr als je zuvor andauert, wohlfühlen und die Menschen versuchen.

Der Zusammenbruch des Katholizismus in Frankreich

Welcher Ereignisse in Frankreich haben langfristig zu den Anschlägen vom 14.November 2015 geführt. Die tabellarische Skizze des institutionellen und spirituellen Zusammenbruchs der katholischen Kirchen in Frankreich,[6] die noch keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat, zeigt die wichtigsten Markierungspunkte:

  • 1517 Auftritt Luthers und der Zerfall der Kirche
  • 1598 das Edikt von Nantes – erste Duldung der Nichtkatholiken durch den Staat
  • 1789-1799 Französische Revolution
    • 1794 Dechristianisierung und Einführung des Kultes des höchsten Wesens[7]
  • 1801 das Konkordat – Einschränkung der Rechte der Kirche gegenüber dem Staat
  • 1870 Bildungsgesetze des Jules Ferry
    • 1882 laizistische Bildung wird vorgeschrieben
  • 1905 Akt der Trennung der Kirche vom Staat- die Kirche verliert den Status der privilegierten Religion[8]
  • 1962-1965 das Zweite Vatikanische Konzil
    • Nostra aetate (1965)- Erklärung über die Nichtchristlichen Religionen
      • führt zur praktischen Aufgabe der Heidenmisssion
    • Dignitatis humane (1965) – Erklärung zur Religionsfreiheit
      • Führt zur praktischen Anerkennung der anderen Religionen und zum Relativismus
      • Führt zur praktischen Aufgabe jeglicher Mission mit dem Zweck der Bekehrung der Heiden, der Häretiker, der Schismatiker oder anderer auch. Von nun an soll wohl „jeder nach seiner Façon selig werden“, wie der Atheist Friedrich II. von Preußen sagte.

Die Folgen:

Während im Jahre 1910, ungeachtet der Französischen Revolution und der nachfolgenden Laizisierung 98,4% noch Franzosen katholisch waren,[9] sank ihre Anzahl im Jahre 1972 auf 87% und im Jahre 2009 auf 65%. Dabei nahm die Anzahl der praktizierenden Katholiken von 20% im Jahre 1972 auf 4,5% im Jahre 2009 ab.[10] Die nachfolgende Tabelle gibt die Angaben für das Jahr 1910, ale Frankreich noch 98,4 % Katholiken zählte (Graphik nach Pewforum, Fußnote 9).Catholics 1910

Diese zeigt die Angaben aus dem Jahre 2010 (Graphik nach Pewforum, Fußnote 9)

Catholics 2010

Es ist selbstverständlich, dass in dieser Zeit die Anzahl von Atheisten und Vertreter anderer Religionen zunahm. Frankreich ist eines der Länder der Welt mit den meisten Atheisten und zwar welt- und europaweit.

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Die obere Graphik zeigt die Anzahl der Atheisten in Europa, wo man sehen, kann dass Frankreich und Tschechische Republik ganz vorne liegen. Aus anderen Quellen ergibt sich dasselbe Bild.[11] 

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Es ist also kein Wunder, dass in dieser atheistischen und nihilistischen Leere, in dieser dämonischen Dunkelheit Terrorismus gedeihen kann, da der Katholizismus als die Religion der Wahrheit, des Guten und des Schönen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil das Feld geräumt hat. Und somit gibt es in Frankreich, wie in Deutschland natürlich auch:

  • Keine Verkündigung,
  • Keine Heiligung,
  • Keine Heidenmission.

Ein junger Moslem sieht einfach keine Alternative zum Islam, welche ihm als die einzig wahre Religion erscheint, weil es ihm niemand was anderes verkündet. Die „republikanischen Werte“:

  • Freiheit,
  • Gleichheit,
  • Brüderlichkeit

sind sinnleer, jeder positiven Spiritualität bar und wirken einfach nicht. Der Westen erscheint dem Islam korrupt und gottlos und er ist es auch.

„Warum also nicht etwas zerstören, was keine religiösen Werte beinhalten? Nichts Heiliges hat und schätzt? Warum nicht diese Welt mit Feuer und Schwert islamisieren?“

So denken wohl diese Leute und wir sind alle daran schuld, dass sie es tun. Weil wir nichts verkünden! Zuerst kommt ja die Wahrheit, nach welcher sich die Taten richten können. Die Amtskirche tut es nicht aus Agnostizismus, die Traditionalisten aus Angst und Bequemlichkeit. Aus der Sinnleere und aus dem horror vacui (der Schrecken vor der Leere) der der menschlichen Natur eingeschrieben ist, entwächst Terrorismus. Das haben wir in Europa nach 1968, bzw. 1969 der Einführung der Neuen Messe, alle erlebt. Jetzt erleben wir es wieder und es wird noch schlimmer werden.

Wenn mehr geopfert, im Sinne des Heiligsten Messopfers der Tridentinischen Messe oder auch, obwohl weit weniger wirksam, der Novus Ordo Messe, werden würde, wenn Katholiken mehr beten und opfern würden, so würde eine geistliche Atmosphäre entstehen, welche weniger „dämonenfreundlich“ wäre. Diese würden die Menschen weit weniger inspirieren (von in-spiritus) und es würde langfristig besser werden.

Was wir konkret für die Todesopfer von Paris tun können, wird im nächsten Beitrag gesagt werden, da jetzt der Schreiber dieser Zeilen sich mangels Alternative zu einer Novus Ordo Messe aufraffen muss, um für die Opfer von Paris wenigsten einen Teilablass zu erwirken, was er auch allen Lesern empfiehlt.

[1] http://www.herzmariens.de/Mystik/lasalette.htm

[2] http://www.gottliebtuns.com/bekehrungweltfrau.htm#polo_19_4

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Hexenkartothek http://www.stern.de/politik/geschichte/zeitgeschichte-heinrich-himmlers-hexen-wahn-3218250.html http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1495346/Himmlers-Macht-#/beitrag/video/1495346/Himmlers-Macht-

[4] DH = Denzinger-Hünermann, Enchiridion symbolorum definitionum et declarationum de rebus fidei et morum, Freiburg: Herder 201043.

[5] https://www.unifr.ch/bkv/kapitel501.htm

[6] https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_catholique_en_France#La_crise_de_l.27Action_fran.C3.A7aise

https://en.wikipedia.org/wiki/Roman_Catholicism_in_France

[7] https://en.wikipedia.org/wiki/Dechristianization_of_France_during_the_French_Revolution https://de.wikipedia.org/wiki/Entchristianisierung

[8] https://fr.wikipedia.org/wiki/Loi_de_s%C3%A9paration_des_%C3%89glises_et_de_l’%C3%89tat

[9] http://www.pewforum.org/2013/02/13/the-global-catholic-population/

[10] https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89glise_catholique_en_France

[11] http://www.welt.de/kultur/article106207333/Der-Unglaube-im-Osten-ist-ein-Erbe-Preussens.html