Tridentinische Messe (für Oktober) für alle Wohltäter am 7. November um 7.00 Uhr.


Le Barroux Msza

Am 7. November findet in der Abtei Fontgombaut um 7.00 wieder eine Messe für unsere Wohltäter statt, deren Initiale noch beigefügt werden.  Da die Nachricht soeben aus Fontgombault kann, wird sie hier sogleich weitergegeben. Natürlich sind alle Spender der Anwaltskosten mitberücksichtigt.

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Geldsammlung für Anwaltskosten oder die Kämpfende Kirche in echt


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Wenn wir uns alle fragen, warum unsere Priester, Bischöfe und Kardinäle nichts gegen Franziskus unternehmen, so lautet die Antwort,

da sie zu feige sind, weil sie niemals kämpfen mussten.

Als Geistlicher, Gremienkatholik oder Staatskirche-Theologen sind Sie wirklich abgesichert, insbesondere in einem Kirchensteuersystem. Stabilitas, d.h. Beständigkeit ist etwas Gutes, aber Bekenntnis (Martyrium) ist etwas Besseres.

Wann hatte die Kirche die meisten Märtyrer unter Bischöfen und Priestern?

In der Zeit vor der Konstantinischen Wende als Geistliche keine Reichsbeamte waren und die Kirche im Untergrund weilte. Erst mit der konstantinischen Staatskirche kam der Arianismus auf, welches sich unter den Bischöfen des Ostens unter anderem deswegen so schnell verbreitete, weil es die staatliche Ideologie war, sie hingegen Staatsbeamte. Ja, wessen Brot Du ist, dessen Lied singst Du!

Aber fragen wir uns, wie es um uns selbst steht. Kämpfen wir um das Gute, für den Glauben? Oder warten wir, dass es jemand für uns tut? Der Schreiber dieser Zeilen ist eine recht forsche Persönlichkeit, der sein Temperament deswegen jahrelang zügelte, die eine Wange nach der anderen hinhielt, nicht deswegen, weil er zu feige war, sondern weil ihm die Novus Ordo Theologie einredete, dass das Leiden-Ertragen etwas besseres ist als für ein Recht zu kämpfen. Da Letztere wäre egoistisch und unchristlich. Erst das Lesen und das Hören von Ann Barnhardt brachte ihn zur Besinnung, dass dies ganze Novus Ordo Einstellung (Lassen wir uns doch von den islamischen „Flüchtlingen“ abschlachten, sonst sind wir „unchristlich“!) ein völliger Unsinn ist und man um das Recht kämpfen muss. Wenn die Guten nicht kämpfen, überlassen sie den Psychopaten und den diabolischen Narzissten das Feld. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt, dass Männer deswegen so verweichlicht sind, weil niemand ihnen sagte, dass Kämpfen etwas Gutes ist. Es ist ja „aggressiv“, „unmenschlich“, nicht „konsensfähig“, es sei denn dies tut ein junger „Flüchtling“, dann ist es „ok“, denn „es gehört zu seiner Kultur, die wir zu respektieren haben“.

Verweichlichung

Was ist aber Verweichlichung? Es ist das Laster, welches der Beharrlichkeit entgegengesetzt wird. Lesen wir doch Thomas von Aquin (Summ. Theol. 2.2., Q. 138, a.1):

Erster Artikel.
Die Weichlichkeit steht im Gegensatze zur Beharrlichkeit.

  1. a) Dies scheint nicht. Denn:
  2. Zu 1. Kor. 6. (neque adulteri neque molles) bemerkt die Glosse: „Weichlich, d. i. die Weibliches erleiden.“ Das steht aber im Gegensatze zur Keuschheit.
  3. 7 Ethic. 7. heißt es: „Vergnügungssucht ist eine gewisse Weichlichkeit;“ also ist letztere der Unmäßigkeit entgegengesetzt.

III. „Der zum Spielen geneigte ist weichlich“ l. c. Also ist da ein Gegensatz vorhanden zur Eutrapelie, welche das Spielen regelt; und nicht zur Beharrlichkeit.

Auf der anderen Seite schreibt Aristoteles (l. c.): „Dem Weichlichen ist entgegengesetzt der Beharrliche.“

  1. b) Ich antworte, das Lob der Beharrlichkeit bestehe darin, daß man nicht vom Guten abweiche wegen des langwierigen Erduldens von Mühen und Schwierigkeiten. Weichlich aber wird jemand genannt, der leicht vom Guten abgeht eben wegen mancher Schwierigkeiten, die er nicht ertragen kann; wie ja was weich ist leicht den Eindrücken des Berührenden zugänglich wird. Nicht aber wird etwas darum weich genannt, weil es dem stark anstürmenden nachgibt, wie ja auch feste Mauern schweren Schlägen weichen. So nun wird auch niemand weichlich genannt, der großen Schwierigkeiten nachgibt. Deshalb sagt Aristoteles (l. c.):

„Wer von starken und übermenschlichen Ergötzlichkeiten oder Betrübnissen überwunden wird; der wird zwar nicht bewundert, aber es wird ihm verziehen, wenn er nachgibt.“

Offenbar aber stürmt schwerer die Gefahr an wie die Begierde nach Ergötzen, so daß Cicero (1. de offic.) sagt:

„Es ist das nicht angemessen, daß jenen, den die Furcht nicht gebrochen hat, nun die Begierde knickt, und daß, der aus allen Beschwernissen unbesiegt hervorgegangen ist, nun von dem Vergnügen überwunden [S. 809] wird.“

Das Vergnügen selbst auch bewegt stärker dadurch, daß es anzieht, wie die Trauer über die Abwesenheit des Vergnügens, die da abzieht; ist ja doch die Abwesenheit des Vergnügens ein reiner Mangel. Deshalb heißt nach Aristoteles (l. c) im eigentlichen Sinne „weichlich“ jener, der, weil die Abwesenheit der Ergötzlichkeiten ihm Trauer verursacht, vom Guten sich entfernt; er gibt nämlich einem schwachen Eindrucke nach.

  1. c) I. Diese Weichlichkeit wird verursacht: 1. durch Gewohnheit; denn wenn jemand an Vergnügungen gewohnt ist, kann er schwerer deren Mangel ertragen; — 2. durch die besondere Verfassung seiner Natur; wenn jemand nämlich auf Grund seiner körperlichen Komplexion einen minder standhaften Geist hat. Und gemäß der letzten Ursache nennt man die Weichlichen „weibisch“.

  2. Dem körperlichen Vergnügen ist die Arbeit entgegengesetzt; viele Arbeit also ist ein Hindernis für die sinnlichen Ergötzlichkeiten. Vergnügungssüchtig oder zärtlich aber nennt man jene, welche ernste Arbeit nicht vertragen können und überhaupt nichts, was das Vergnügen vermindert. Deshalb heißt es Deut. 28.: „Ein empfindliches und schwächliches Weib, welches auf dem Erdboden nicht einherzuschreiten vermochte und keinen festen Schritt machen konnte wegen seiner Weichlichkeit.“ Die Weichlichkeit ist gewissermaßen Vergnügungssucht; nur daß sie mehr auf den Mangel an Ergötzlichkeiten sich richtet; während die Vergnügungssucht die Arbeit flieht, welche das Ergötzen hindert.

III. Im Spielen ist 1. das Ergötzen zu beachten, wonach jener, der demselben in ungeregelter Weise ergeben ist, zur Eutrapelie im Gegensatze steht; — 2. eine gewisse Ruhe und Abspannung, welche der Arbeit entgegengesetzt ist. Also auch die Abspannung oder Ruhe im Spielen allzu viel begehren, ist Weichlichkeit, die vor der Arbeit flieht.

Und was bedeutet das im Klartext: Dass die Verweichlichung dort entsteht, wo man aus Vergnügungssucht deswegen vom Guten abweicht, weil man sich scheut langwierig Mühen und Schwierigkeiten zu erdulden. Man läuft also vor dem Feind weg, wie Benedikt XVI. bei seinem Rücktritt. Man stellt sich dem Kampf nicht. Man gewinnt aber nicht gleich einen Krieg, wenn man vorher keine Schlacht ausgefochten hatte. Kämpfen, Krieg führen muss man auch lernen, wenn man immer davonläuft, lernt man es nie.

Wenn wir Katholiken eine katholische Kirche in den deutschsprachigen Ländern wollen, dann müssen wir sie uns erkämpfen. Sie fällt uns nicht in den Schoß. Wir müssen aber vorher das Kämpfen überhaupt üben, denn jeder fängt klein an.

Der Schreiber dieser Zeilen stellte fest, dass er schon zu lange zurückgewichen ist und jetzt soll er den Willen Gottes erfüllen und um etwas kämpfen, um das Imperium des Bösen zurückzuschlagen. Thomas von Aquin nennt den Teufel caput omnium malorum (Summ. Theol. III q. 8 proem., a. 1) „das Haupt alles Bösen“ oder „das Haupt aller bösen Dinge“. Überall also, wo Sünde, Ungerechtigkeit und Unterdrückung herrscht, herrscht Satan, wie ein Oktopus mit einer seinen Tentakeln. Wenn Sie ihn also lokal bekämpfen, so wird er auch als solcher geschwächt. Nein, der Teufel herrscht nicht nur im Vatikan, er herrscht genauso in Ihrem Betrieb und in der Bäckerei um die Ecke, in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Ordinariat und es liegt an Ihnen seinen Bereich zurückzurollen. Wenn Ihnen irgendwelche Leute sagen, dass dies unvernünftig ist, das man „Unterscheidung“ einsetzen sollte oder „Klugheit“, dann sagen sie im Klartext:

Ich bin zu feige und rede es mir schön. Dich will ich auch davon abbringen, damit Du mir keinen Spiegel meiner Feigheit vorhalten kannst.

So ist es und nicht anders. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt, dass er in den deutschsprachigen Ländern etwas Gott befohlen bewirken soll, was sich langsam zu kristallisieren beginnt, was aber mit sehr viel Kampf, Leiden, Verleumdung und weißem Martyrium verbunden sein wird. Um dies aber bewerkstelligen zu können, muss er sich zuerst mit den Tentakeln in seiner näheren Umgebung auseinandersetzen, was in diesem Falle nicht sein Ordinariat, sondern seinen Arbeitgeber bedeutet.

 

Konkreter Kampf

Der Schreiber dieser Zeilen hat vor seine Firma, die ihn über zwei Jahre lang gemobbt und am 30.10.2017 fristlos, ohne Angabe von Gründen und ohne eine vorherige Abmahnung entlassen hatte, wegen Mobbing zu verklagen. Er hielt sich sehr zurück, um alles zu dokumentieren und um auf einen Vorfall zu warten, der durch seine Rechtsschutzversicherung abgedeckt ist. Dies ist auch eingetreten, er hat einen Anwalt gefunden, der ihn auch bei einem Mobbing-Prozess vertritt, welcher wohl sehr öffentlich werden wird, weswegen wir hier nicht alles veröffentlichen werden, welcher aber, außer dem Geld von der Versicherung, auch eine eigene Vergütung verlangt und zwar 180 EUR pro Stunde plus Mehrwertsteuer, was für die vereinbarten 10 Stunden 2142 €, zahlbar in Raten bis Weihnachten 2017 beträgt. Es war der dritte Anwalt, der sich bereit geklärt hat und er wurde von einer Anti-Mobbingstelle empfohlen. Der Schreiber dieser Zeilen wurde in seiner Firma:

  • gemobbt,
  • verleumdet,
  • eine kriminelle Handlung wurde gegen ihn begannen, die derzeit von der Kriminalpolizei untersucht wird,
  • eine kriminelle Handlung wurde versucht, beim Erscheinen der Kriminalpolizei unterlassen, Vorfall wurde mit Aktenzeichen notiert,
  • vertrauliche an den Arbeitgeber gerichtete Schreiben wurden Kollegen übergeben, welche ihn darauf hin wegen Unterlassung verklagten,
  • sein Autoschlüssel wurde wahrscheinlich kopiert,
  • seine Wohnungsschlüssel wurden wahrscheinlich auch nachgemacht, worauf er sein Wohnungsschloss austauschen ließ,
  • ein Güte-Termin in den Unterlassungsklagen fand bereits statt,
  • ein Kammer-Termin in derselben Sache wurde anberaumt,
  • eine dritte Unterlassungsklage droht ihm,
  • er erhielt eine fristlose Kündigung,
  • sein erster Anwalt täuschte ihn, indem er wusste, dass die Unterlassungsklagen nicht versichert sind, stellte zwei Rechnungen aus und legte sein Mandat nieder

Dies sind leider keine Ammenmärchen, sondern Fakten und der Schreiber dieser Zeilen ist ab 1.11.2017 arbeitslos, hat Schulden, hat Anwaltskosten zu bezahlen und hat dennoch vor:

  1. einen Kündigungsschutz-Prozess zu führen
  2. zwei Unterlassungsprozesse zu führen
  3. den eigentlichen Mobbingprozess zu führen.

Die Lage ändert sich dauernd und ab 2.11.2017 wird es sich herausstellen, was von der Rechtsschutzversicherung gedeckt wird, die auch ständig ihre Meinung ändert: c. (Zusage), b. (wenigstens 50%), a. wohl auch. Die Firma ist, wie man sehen kann, recht einflussreich, mit krimineller Energie ausgestattet und hat Angst, dass der Schreiber dieser Zeilen bekannt gibt, was er über die verschiedenen Unregelmäßigkeiten weiß, was er natürlich jetzt erst recht tun wird. Drohungen sind möglich, andere kriminelle Handlungen auch und er hat vor sich an die Polizei zu wenden, was er schon mehrmals tat.  Der Schreiber dieser Zeilen hat keine Angst um sein Leben, denn er ist im Gnadenstand, aber er hatte außer dem Stress auch an starken dämonischen Anfechtungen zu leiden, zwei Elektrogeräte seines Haushalts haben den Geist plötzlich aufgegeben und reparierten sich von selbst (!), was davon zeugt, dass der Teufel Angst vor diesen Prozessen hat, denn er wird auf diese Art entlarvt werden.

Ja, liebe Leserinnen und Leser, es gibt nichts umsonst und falls Sie für das Reich Gottes, im Sinne der Wahrheit der katholischen Kirche kämpfen, so wird der Teufel sich an ihnen rächen und zwar dort, wo Sie es am wenigsten vermuten. Natürlich ist alles unter Kontrolle Gottes, aber es tut trotzdem weh und ist mit viel Angst und Angsüberwindung verbunden. Aber jemand muss kämpfen, zuerst gegen die Firma, dann gegen Franziskus, wobei, wenn man die Tentakel des Bösen berücksichtigt, dies ein und dasselbe ist. Viele Blogger wurden von den Anwälten des Vatikans bedroht und ihnen wurden kostspielige Prozesse angedroht. Manche gaben ihre Tätigkeit auf. Dieser Blog ist umsonst und wir starten Spendenaufrufe höchst selten, anders als katholisches.info 2000 € im Monat oder onepeterfive.com mit 20.000 USD (ca. 17.200 €) im Monat. Der Schreiber dieser Zeilen hatte seinen Brotberuf, er wird sich bald, so Gott will, einen neuen suchen, die Mitarbeiter dieses Blogs arbeiten auch. Deswegen wurden die wenigen bisherigen Spenden für Bücherkauf etc. verwendet, nicht für unsere privaten Sorgen. Diesmal ist es wirklich anders, weil der Schreiber dieser Zeilen diese 2142 € wirklich braucht und sich sehr freuen würde, wenn ihn seine Leser finanziell unterstützen würden. Spenden sind willkommen, Angebote von privaten Darlehen auch, das Letztere aber erst später, denn zuerst muss der Schreiber dieser Zeilen eine Anstellung finden, um das Geliehene zurückzahlen zu können, da er mit keinen Weltuntergang rechnet. Die Chancen den Mobbing-Prozess, Deo volente, zu gewinnen sieht er als mindestens zu 51% möglich an, er ist rechtsschutzversichert und wird sich nach Prozesskostenbeihilfe auch umschauen. Er hofft, dass sich die finanzielle Belastung im Rahmen halten wird und bei einer Entschädigung und Schmerzensgeld er zumindest auf 0 kommen wird.

Was geht es uns an?

Bei dem kommenden Prozess wird es nicht nur um ihn, sondern auch um andere in dieser Firma gehen, die zu feige oder eingeschüchtert sind, um sich selbst zu wehren, es wird um die Branche gehen und ein paar Institutionen auch. Vielleicht wird es zu einem verbindlichen Urteil für die ganze Branche führen, vielleicht war es der Grund, warum ihn Gott dorthin stellte und wirklich viel leiden ließ. Um diesen Kampf zu führen, braucht er aber finanzielle Reserven, auf die er notfalls zurückgreifen kann, soviel viel Gebet der Leser, insbesondere ist der Große Exorzismus auf Lateinisch sehr hilfreich. Der Schreiber dieser Zeilen weiß, dass seine Leser selbst wenig Geld haben, falls sie besser verdienen, so haben sie Familien zu ernähren oder andere finanzielle Verpflichtungen. Wenn man fromm und rechtschaffen ist, wird man nicht reich und Gott prüft die Frommen, mit Hilfe des Teufels, wirklich stark. Wohlhabende Menschen, für die 2142 € einen kleinen Betrag darstellen, lesen unseren Blog wohl nicht. Wenn wir aber einander nicht wirklich real unterstützen, durch das, was wir wirklich geben können, so können wir uns nicht wundern, dass sich nichts zum Besseren ändert, weder in der Welt noch in der Kirche. Diesmal ist es wirklich ein gerechter Kampf eines gerechten Menschen gegen die Bollwerke der Finsternis, die sich in diesem Fall so konkret manifestieren. Der Stärke der Anfechtungen nach zu urteilen, fürchtet sich der Satan wirklich sehr diesen seinen Hort zu verlieren. Sie können also wirklich helfen Gutes zu tun, wenn Sie wollen. Der Schreiber dieser Zeilen ist zum ersten Mal im Leben in solch einer Lage, er wurde bislang von niemand verklagt, noch verklagte er jemanden. Er hat immer mehr gegeben als genommen und musste sich kaum Geld leihen. Interessanterweise erfuhr er immer wieder bei Menschen, denen er viel Gutes getan hat Zurückweisung, wenn es darum ging sich für etwas zu revanchieren, obwohl das Verhältnis des Gegebenen zum Verlangten 9:1 betrug. Daher scheute er sich jemanden zu bitten, nicht aus Stolz, sondern aus Angst zurückgewiesen zu werden, was weh tut, wenn man die Gegenseite für einen Freund oder eine Freundin hielt. In manchen seiner Lebenslagen wurde er gefragt:

Warum hast Du nichts gesagt? Ich hätte Dir doch geholfen?

Darum. Aus Angst vor Absage und aus Scham bedürftig zu sein und wieder abgewiesen zu werden. Diesmal ist es anders, diesmal steht ihm das Wasser wirklich bis zum Hals, diesmal bittet er.

Was werden wir davon haben?

Außer Dankbarkeit und Rückzahlung der Privatdarlehen, falls er sich dafür entscheidet, verpflichtet sich der Schreiber dieser Zeilen für jeden Spender für die Anwaltskosten, was bei der Spende vermerkt werden sollte, ein Gebet für Almosengeber zu beten, welche im Klosterrituale des Klosters von Biburg entdeckt wurde.[1]

Warum ausgerechnet dieses Gebet?

Weil es im Internet gefunden wurde, weil es theologisch korrekt ist, weil das Rituale romanum aus dem Jahre 1614 solche Gebete nicht vorsieht, weil wir ausprobieren wollen, ob es wirkt. Da es aus einer Zeit stammt, Biburg wurde 1125 gegründet, als die Mönche noch einen guten sensus fidei aufwiesen, so können wir davon ausgehen, dass es wirkungsvoll ist und bitten die Spender, falls sie es wollten, zu berichten, ob etwas in ihrem Leben Positives eingetreten ist. Die Gebete lauten wie folgt:

PRO ELEMOSINAS FACIENTIBUS FÜR DIE ALMOSENGEBER
Oremus, dilectissimi nobis, omnipotentem Deum pro filio nostro (filia nostra) N., qui recolens divina mandata de iustis laboribus suis victum indigentibus administrat, quatenus haec devotio ipsius, sicut est nobis necessaria, ita sit Deo semper accepta. Per Dominum etc. Beten wir, Geliebte, zum allmächtigen Gott für unseren Sohn (unsere Tochter) N., der (die) eingedenk der göttlichen Gebote von seinen (ihren) gerechten Mühen den Bedürftigen Unterhalt austeilt, damit dieses Werk der Frömmigkeit seinerseits (ihrerseits), wie uns notwendig, so Gott immer wohlgefällig sein mag. Durch unsern Herrn …
Oremus. Sanctum ac venerabilem retributorem bonorum operum Deum deprecemur pro fratre nostro (sorore nostra) N., qui de suis iustis laboribus victum indigentibus administrat, ut Dominus caelesti sua gratia terrenam elemosynam recompenset et spiritales divitias largiatur, tribuat ei magna pro parvis, pro terrenis caelestia, pro temporalibus sempiterna. Per Dominum… Lasset uns beten. Den heiligen und ehrwürdigen Gott, den Vergelter der guten Werke bitten wir für unseren Bruder (unsere Schwester) N., welcher (welche) von seinen (ihren) gerechten Mühen Unterhalt den Bedürftigen gewährt, damit der Herr mit seiner himmlischen Gnade das irdische Almosen erstatten mag und die geistlichen Reichtümer gewährt, er gewähre ihm (ihr) Großes für Geringes, für Irdisches Himmlisches, für Zeitiges Ewiges. Durch unsern Herrn ..

Ein paar Worte Kommentar zu diesem zweiteiligen Gebet.

Was darf man als Almosen geben?

Labores iustae – „gerechte Arbeiten“ oder die Früchte der gerechten Mühen. Die Erstbedeutung von labor ist „Anstrengung, Mühe, Plage, Strapaze“, erst dann kommt „Arbeit“. Man opfert also das, was man durch ehrliche Arbeit mühevoll erworben hat, denn Arbeit ist ja meistens mit Mühe verbunden. Aber es muss ist um etwas handeln, was auf dem gerechten Wege erworben wurde. Wenn ein sterbender Kokainbaron sein ganzes Geld der Kirche vermachen sollte, so darf diese es nicht annehmen, sondern zuerst müssen mit diesem Geld alle moralischen Schulden beglichen werden. Wenn ein Investmentbanker das Geld seiner Kunden klauen und es der Kirche spenden wollte, so muss er es zuerst wiedergeben, die Strafe absitzen und sollte er noch etwas Eigenes zurückhaben, dann darf er dies als Almosen geben. Das Wort victus  bedeutet nicht nur „Lebensmittel“, sondern Mittel zum Leben, d.h. Unterhalt. Solch ein Almosen ist tatsächlich devotio – also ein „Werk der Frömmigkeit“, als solches ist es Gott gefällig, weil man es opfert, als Almosen und deswegen darf man Gott bitten, solch einen Almosengeber zu segnen. Die Spender werden an dieser Stelle erinnert, dass ein Almosen sowohl die Vergebung der lässlichen Sünden zeitigt also auch zur Ablassgewinnung verwenden werden kann. Also zuerst die Intention erwecken, dann überweisen, damit Sie selbst etwas geistig davon haben. Gott vergilt, auf die Fürbitte des Almosenempfängers, aber das Irdische mit dem Himmlischen, sodass Sie nicht unbedingt davon ausgehen können, dass wenn Sie hier 50 € spenden, bald 5000 € verdienen, obwohl dies auch nicht ausgeschlossen ist. Gott ist retributor bonorum – der „Erstatter oder der Vergelter der guten Werke“ oder „des Guten“, wie er diese vergelten wird, überlassen wir besser Ihm.

Der Schreiber dieser Zeilen wird also bis zu seiner Wiedereinstellung ein Eremitendasein fristen, wird Zeit haben mehr zu schreiben, wird sich natürlich eine andere Arbeit suchen, er wird aber seinen Gebetsverpflichtungen konkret nachkommen können. Um 20 Uhr wird er die Eingänge auf dem Konto oder auf Paypal ablesen und für einen jeden Spender, bei Ehepaaren für jeden der Eheleute, das o.a. Gebet beten, welches auf Lateinisch exakt 65 Sekunden dauert. Also eine Anwaltsspende ein Gebet. Die Initialen der Spender werden am nächsten Morgen veröffentlicht werden, damit diese Bescheid wissen. Sollten auch 100 Personen an einem Tag überweisen, was wir für recht unwahrscheinlich halten, so wird für eine jede Person abends das Gebet aus dem Klosterituale von Biburg verrichtet werden, die Nacht ist schließlich zum Gebet da.

Der Schreiber dieser Zeilen bittet die Leser:

  • für ihn zu beten,
  • für seinen Anwalt zu beten,
  • für die ganze Angelegenheit zu beten,
  • ihm Geld zu spenden,
  • ihm eventuell ein privates Darlehen anzubieten.

Ja, ein wenig peinlich ist es schon, aber so sieht nun mal die Wirklichkeit der kämpfenden Kirche aus. Amen.

[1] Walter von Arx, Das Klosterrituale von Biburg, Freiburg 1970, 258.

Tridentinische Messe (für Mai) für alle Wohltäter am 10. Juni um 7.00.


Le Barroux Msza

 

Wir freuen uns endlich mitteilen zu können, dass die Hl. Messe im Alten Ritus für unsere Wohltäter für den Monat Mai 2017 am 10 Juni 2017, um 7. 00 in der Abtei Fontgombault stattfinden wird.

Die Wohltäter des Monats Mai sind:

Herr L.K.
Frau K. H. de C.
Herr R. A.
Frau A.R.
Herr M. Sch.
Herr U. M.
Herr J.C.
Herr R. A.
Herr G.F
Frau G.S.
Herr A.F.
Herr J.K. B.

S. M.E.

Vergelt’s Gott!

Die Kirche in Fontgombault sieht wie folgt aus:

 

Fontgombault navis

Tridentinische Messe (für April) für alle Wohltäter am 16. Mai um 7.00.


Le Barroux Msza

 

Wir freuen uns endlich mitteilen zu können, dass die Hl. Messe im Alten Ritus für unsere Wohltäter für den Monat März 2017 am 16 Mai 2017, um 7. 00 in der Abtei Fontgombault stattfinden wird.

Frau G.S.

Herr D.F.

Herr A.F.

Frau K.H. de C.

Herr L.K.

Herr Th. R.

S. M.E

Vergelt’s Gott!

Wie man sieht ist die Liste sehr übersichtlich, obwohl im Monat April wir 8.651 Zugriffe, bei 2.567 Besucher mit durchschnittlich 288 Zugriffe am Tag. Dies bedeutet, dass nur 0,27% aller Leser uns unterstützt bzw. dass 99, 73% es nicht tut. Wir werden wahrscheinlich zu den Mitteln von katholisches.info greifen und diesen Blog für eine gewisse Zeit abschalten, um ein wenig unsere deutschsprachigen Leser zu disziplinieren. Beim polnischen Blog hat es geklappt. Wenn es niemand lesen würde, so bräuchte niemand zu spenden, aber man liest es und spenden nicht. Nicht schön! Sie sollten auch keine Angst vor den dämonischen Angriffen haben, denn nicht jeder erfährt es. Manche schon, was wir auch wahrheitsgemäß sagen. Aber dennoch keine Bange!

Die Kirche in Fontgombault sieht wie folgt aus:

Fontgombault navis