Tridentinische Messe (für Februar) für alle Wohltäter am 17. März um 6.30.


Le Barroux Msza

Am 17. März findet in der Abtei Le Barrou um 6.30 wieder eine Messe für unsere Wohltäter statt:

Herr J.C.

Herr R. A.

Frau K. H. de C.

Herr U.M.

Herr M.S.

Herr T. R.

Herr F.A.

Herr G.F.

Frau G.M.

Frau K.W.B.

Frau S. H.

J.S.Y

Frau C-M R. S.

Frau G.S.

Frau M.G.

Schwester M.E.

Wenn Sie erfahren wollen, wie gut Sie bei Gott angeschrieben sind bzw. wie es um Ihre derzeitige Heiligkeit steht, dann spenden Sie uns etwas und warten ab. Die Diagnostik verläuft wie folgt:

  • Große unerwartete Probleme mit Menschen, Geld, Elektronik, Unfälle etc. – sieht gut aus.
  • Mittlere unerwartete Probleme s.o. – noch ausbaufähig.
  • Keine Probleme, alles läuft glatt – Sie sollten sich langsam Sorgen machen.

Es ist wirklich genau umgekehrt als Calvin sagte: das fehlende Wohlergehen in den weltlichen Dingen kann ein Zeichen der Auserwählung sein, nicht umgekehrt. Anders formuliert, wenn Sie, wie bei einer Radarfalle, eine bestimmte Geschwindikgeit überschreiten und Sie der Heiligkeit sich zu nähern beginnen, lässt Gott dem Teufel den Raum, dass er Sie züchtigt. Theologische Begründung? Bitte sehr! In der Summ. Theol. q. 64, a.4 können wir folgendes nachlesen:

[Respondeo dicendum:] Ich antworte, daß die Engel in der Mitte stehen zwischen Gott und den Menschen. Die göttliche Vorsehung aber schließt dies in sich ein, daß sie das Wohl der niedrigeren Geschöpfe durch die höheren besorgt. Das Wohl des Menschen nun wird von Gott gefördert: 1. Dadurch daß der Mensch zum Guten angetrieben, und 2. dadurch daß er vom Übel abgehalten wird; und das thut Gott schicklicherweise durch die guten Engel. Dann wird das Wohl des Menschen jedoch auch mittelbar gefördert, nämlich durch die Übung im Kampfe mit den Gegnern; und das besorgt Gott durch die bösen Engel, indem dadurch sogleich dargethan wird, wie die Natur selber der Teufel in der Hand Gottes noch zu etwas nützen kann. […] Da nun die Menschen bis zum letzten Tage um ihr Heil kämpfen, so stehen ihnen die guten Engel hier auf Erden bei und die bösen bekämpfen sie bis zum Gerichte. Das hindert aber nicht, daß schon jetzt einige der Teufel ihre Wirksamkeit betreffs der Menschen in der Hölle ausüben, indem sie jene quälen, die sie verführt haben; sowie einige Engel zum Troste der Guten im Himmel thätig sind. […].

Die bedeutet, dass Gott den Teufel als unseren Sparring-Partner zulässt, damit wir dadurch wachsen und je mehr wir uns geistlich entwickeln und je mehr Gnade von Gott erhalten, desto mehr wachsen unsere geistlichen Gegner, im Sinne der ausgleichenden Gerechtigkeit. Denn nicht jeder Amateur-Boxer kämpft gleich gegen einen Klitschko.  Deswegen widerfahren guten Menschen schreckliche und unverhoffte Dinge, wobei die Heiden um uns herum immer sagen können: „Wo ist ihr Gott“ und wir uns manchmal dasselbe fragen, die Frage: „Wofür das schon wieder“ vorangestellt. Aber so ist es nunmal: Viel Feind, viel Ehr! Sie wollen doch nicht wie ihr Pfarrer um die Ecke enden oder wie die DBK entscheiden. Und umsonst gibt es nichts in diesem Leben und im geistigen Leben schon gar nicht. Die Gnade ist zwar frei, aber wir müssen mit ihr zusammenarbeiten, sonst gäbe es nur Prädestination und keinen freien Willen, wie bei Calvin.

Es ist also demnach möglich, dass Sie nach einer Spende an uns irgendwelche Widrigkeiten erfahren werden und am Tag oder im Augenblick der Messe auch.  Natürlich nicht alle, nicht immer und Sie erfahren auch sehr viel Gnade. Anfänger und Sünder schüttet Gott gleichsam mit seinen Gnaden zu, wenn man fortschreitet wird es härter, da wir erwachsen werden. So ist es nun mal und Sie sind hiermit gewarnt.

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe


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Evangelium des 2. Fastensonntags

Mt 17, 1 – 9 Jesus nahm Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie fernab auf einen hohen Berg. Da ward er vor ihnen verklärt. Sein Antlitz leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider glänzten wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Moses und Elias und redeten mit ihm. Da nahm Petrus das Wort und sprach zu Jesus: „Herr, es ist gut, daß wir hier sind. Wenn du willst, so baue ich hier drei Hütten, dir eine, Moses eine und Elias eine.“ Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke, und eine Stimme erscholl aus der Wolke: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe; auf ihn sollt ihr hören!“ Als die Jünger das vernahmen, fielen sie tieferschrocken auf ihr Angesicht nieder. Jesus trat hinzu, rührte sie an und sprach: „Steht auf, fürchtet euch nicht!“ Sie erhoben ihre Augen, sahen aber niemand als Jesus allein.

Während sie vom Berge hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: „Erzühlt niemand etwas von dieser Erscheinung, bis der Menschensoh von den Toten auferstanden ist.“

Betrachtung zum Evangelium des 2. Fastensonntags

Um mit Gott Umgang zu haben, fliehe das unnöthige Getümmel der Welt und erhebe Dich über das Irdische! denn Christus stieg zur Verklärung auf einen Verg mit Petrus, Jakobus und Johannes, und betete. Im Gebete ward der Heiland verklärt. Durch’s Gebet kömmt auch uns Licht, Stärke und Trost, daß wir nach dem heiligen Glauben unser Leben einrichten. Seliger Friede Gottes hienieden schon im Herzen des Frommen! Unendlich seliger aber, unaussprechbar wird unser Glück seyn, wenn wir einst Gott schauen von Angesicht zu Angesicht. Der Weg dahin aber geht durch Leiden.

Kollekte zum 2. Fastensonntag

Kirchengebet.

O Gott! der Du uns kraftlos und verlassen siehst, bewahre unser Inneres und Aeusseres, damit der Körper von allen Leiden befreit, und die Seele von allen bösen Gedanken gereiniget werde!

Amen.

 

 

Bitte um Spende


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Falls Ihnen unser Blog gefällt, Sie durch ihn nicht nur besser informiert werden, sondern auch Gott näher kommen, dan unterstützen Sie uns durch Ihre Spende.

  • Sie unterstützen dadurch ein katholisches Werk der Nächstenliebe, denn
    • die Unwissenden lehren
    • die Zweifelnden beraten
    • die Trauernden trösten
    • die Sünder zurechtweisen sind geistliche Werke der Barmherzigkeit
  • Sie können einen Ablass für sich selbst oder die Seelen im Fegefeuer gewinnen, wenn Sie vor der Spende die entsprechende Intention erwecken
  • Sie profitieren von den unendlichen Gnaden der Hl. Messe im Überlieferten Ritus in Le Barroux.

Wir bemühen uns hier redlich nicht nur die katastrophale Lage der Kirche und die Ursachen dafür darzustellen, sondern auch Wege der persönlichen Heiligung aufzuzeigen, nach dem Mott von hl. Aloysius Gonzaga:

„Was nützt es mir für die Ewigkeit?“

Bevor Sie aber in der Ewigkeit von den geistlichen Ratschlägen und Unterweisungen profitieren können, so müssen diese erstmal im Diesseits stattfinden und geschrieben werden. Wir bitten Sie hiermit um Ihre Spenden! Vergelt’s Gott!

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe


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Evangelium am Aschermittwoch

Mt 6, 16 – 21 Wenn ihr fastet, so macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Die entstellen ihr Gesicht, damit die Leute es ihnen ansehen, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch, sie haben schon ihren Lohn. Wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Antlitz, damit die Leute nicht sehen, daß du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo Motte und Rost sie vernichten, wo Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost sie vernichten, wo keine Diebe einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Betrachtung zum Evangelium des Aschermittwochs

Höchst sinnvoll und rührend ist der Gebrauch, womit die heilige Kirche die Zeit der Vorbereitung auf die Feier der Auferstehung des Herrn eröffnet, indem sie durch ihre Priester das Haupt der Christen mit Asche bestreuen und ihre Stirne mit dem Kreuze bezeichnen läßt. Durch diese Sinnbilder wird die Seele aufgefordert, von dem Vergänglichen sich abzukehren, und mit Ernst dem Unvergänglichen sich zuzuwenden. Unser Leben gleicht einer Blume, die am Morgen blüht und am Abende verwelkt ist. Daher soll jeder aechte Christ sich nach dem Wunsche der Kirche die Fastenzeit besonders der Buße, der Betrachtung des Leidens und Sterbens unsers Seligmachers, den guten Werken weihen, damit unsere Sünden getilgt werden, und wir zu einem tugendhaften Leben Gnade erlangen.

Kollekte zum Aschermittwoch

Kirchengebet.

Erhöre uns, o Herr! denn deine Barmherzigkeit ist von Ewigkeit und unbegranzt; nach der Menge deiner Erbarmnisse sieh auf uns! Errette uns, o Herr! allmächtiger, ewiger Gott! verschone die Bußfertigen, sey gnädig denen, die zu Dir stehen! Neige dein Ohr gnädig herab zu unserm Flehen und gieße über deine Diener, die jetzt ihr Haupt mit Asche bestreuen lassen, den reichen Segen deiner Gnade aus! Amen.

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe


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Evangelium des Sonntags Sexagesima

Lk 8, 4 – 15 In jener Zeit, als viel Volk zusammengekommen war, und die Leute aus den Städten zu Jesus eilten, sprach Er zu ihnen dieses Gleichnis: «Ein Sämann ging aus, seinen Samen zu säen. Als er nun säte, fiel einiges auf den Weg; da wurde es zertreten, und die Vögel des Himmels pickten es auf. Anderes fiel auf steinigen Grund: es ging zwar auf, verdorrte aber, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Wieder anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen, die mit aufwuchsen, erstickten es. Anderes fiel auf gutes Erdreich, ging auf und brachte hundertfältige Frucht.» Alsdann rief Er: «Wer Ohren hat zu hören, der höre.» – Da fragten Ihn Seine Jünger, was dieses Gleichnis bedeute. Er antwortete ihnen: «Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen; den andern aber werden sie nur in Gleichnissen vorgetragen, damit sie sehen, und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen. Das nur bedeutet das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die am Wege, das sind jene, die es hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die auf steinigem Grund, das sind jene, die das Wort mit Freuden aufnehmen, sobald sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln; sie glauben eine Zeit lang, allein zur Zeit der Versuchung fallen sie ab. Was unter die Dornen fiel, das sind jene, die es zwar hören, dann aber hingehen und es in den Sorgen und Reichtümern und Genüssen des Lebens ersticken und so keine Frucht bringen. Was aber auf gute Erde fiel, das sind jene, die das Wort hören, es in gutem, in sehr gutem Herzen bewahren und Frucht bringen in Geduld.»

Betrachtung zum Evangelium des Sonntags Sexagesima

Jesus lehrte gerne durch Gleichniße, weil man die erhabensten Wahrheiten der Religion in einem sinnlichen Bilde gleichsam anschauen, leichter auffassen, dem Gemüthe besser einprägen, im Gedächtnisse länger behalten und öfter sich erneuern kann. Er that es auch, damit ihn die arglistigen Pharisäer nicht leicht beschuldigen könnten, und damit seine Lehre von dem Reiche des Messias den sinnlichen, nur immer an die irdische Macht und Herrlichkeit eines Messias denkenden Juden nicht Anlaß gäbe, sich gegen die römische Obrigkeit aufzulehnen.Heute stellt sich uns Jesus als Sämann dar, der das göttliche Wort als Saamen ausstreut. Das Erdreich hiezu sind die Herzen der Menschen. Mit dem am Wege ausgestreuten Saamen kann man jene Menschen vergleichen, welche das Evangelium zwar anhören, aber sich von der Wahrheit nicht wollen überzeugen. Dem auf einen Felsen ausgestreuten Saamen gleichen jene, die das Evangelium anhören, aber nicht standhaft im Christenthume sind. Guter Saame, auf gutes Erdreich ausgestreut, — das gute Erdreich ist ein empfängliches, fest und treu an Gott hängendes Herz — wird unvergängliche Früchte bringen. — Der Teufel ist jener Urheber alles Bösen, der schon die ersten Aeltern zur Sünde führte. — Daß er, die arge Welt und unsre Begierlichkeit an uns das Gedeihen des göttlichen Wortes nicht vereitle, wollen wir wachen und beten!

Kollekte zum Sonntag Sexagesima

K i r ch e n g e b e t.

O Gott! der Du weißt, daß wir auf unsere Werke gar nicht vertrauen, verleihe gnädig, daß wir vor allem Uebel bewahret werden! Amen.

Benefactores nostri im Monat Januar 2017


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Unsere Wohltäter im Januar 2017

Am 7 Februar wurde die Liste mit den Wohltätern des Monats Januar der beiden Blogs abgeschlossen, für die am 26 Februar in der Abtei Le Barroux um 6.30 eine Tridentinische Messe gelesen wird.

Die Initiale der Spender des deutschsprachigen Blogs Tradition und Glauben lauten wie folgt:

Frau K. H. De C.

Herr M.S.

Herr R. A.

Frau G.S.

Herr A. F.

Frau C-M. R. S.

Herr S.J.J.S.Y.

Frau M.B.

S. M.E.

Wir bedanken uns bei allen. Vergelt’s Gott!

In diesem Kontext ist es erwähnenswert, dass der Teufel wirklich die Tridentinische Messe haßt, was der Schreiber dieser Zeilen immer dann erfährt, wenn er zu einer fährt, denn er muss mindestens 1 Stunde 30 Minuten fahren, insgesamt sind es dann 3 Stunden und seine Begleitung erfährt es auch. Es türmen sich unerklärliche Schwierigkeiten, kleinere und größere Katastrophen treten ein, unerwartete kurzzeitige Krankheiten, es sind zwar nicht die 10 ägyptische Plagen auf einmal, sondern kleinere, boshafte, dämonische Quälerei. Ist es denn nicht möglich, dass man es sich einbildet? Nein, denn bestimmte Ereignisse treffen wirklich kurz davor ein und der Bezug zu der darauffolgenden Messe ist natürlich eine Interpretationssache. Der Schreiber dieser Zeilen ist schon mehrmals im Leben zu irgendwelchen „religiösen oder theologischen“ Fortbildungen regelmäßig hingefahren, er nahm auch an kanonisch irregulären Tridentinischen Messen teil. Irgendwelche Vorkommnisse? Fehlanzeige, es passierte nichts oder er kann sich nicht daran erinnern, so kann auch nichts wirklich Schlimmes vorgefallen sein. Was ist also wirklich gnadenbringend? Die Tridentinische Messe aber kanonisch regulär in der Kirche, nicht bei FSSPX, nicht bei den Sedisvakantisten nichts sonstwo.  Schauen Sie sich Papst Franziskus an? Was hat er fast als erstes unterbunden und seine Gefolgsmänner auch? Die vielen Tridentinischen Messen, welche der Orden der Franziskaner der Immakulata überall zelebrierte. Das ist die eigentliche Gnadenquelle und Franziskus und seine Berater wissen es ganz genau.

Wir glauben leider, dass Franziskus vorhat irgendwie Summorum pontificum per Fußnote außer Kraft zu setzen, was schon seitens eines Bischofs in Rockford,  in Forli  oder in Florenz.  Freuen wir uns solange wir noch können, dass es Orte wie Le Barroux gibt, wo die Überlieferte Messe zelebriert wird und sollten Sie an einem Ort wohnen, wo Ihnen keine Teilnahme möglich ist, so können Sie, falls Sie uns etwas spenden, bei jeder Messe für unsere Wohltäter in Le Barroux berücksichtigt werden. Wenn das nichts ist?!

Spendenaufruf


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Es ist schwierig zu bitten, noch schwieriger zu betteln. Man zeigt sich bedürftig und schwach. Man hat Angst zurückgewiesen zu werden. Andererseits können wohl auch irgendwelche Ansprüche entstehen, auf die man kein Anrecht hat. Der Schreiber dieser Zeilen hatte immer Probleme damit andere um Hilfe zu bitten, teilweise aus Stolz, teilweise aus Angst zurückgewiesen zu werden, was sehr weh tut, wenn man wirklich etwas braucht. Einer seiner Liebslingsheiligen ist aber hl. Benedikt Labre, (vorkonziliar der Selige), ein Bettler, welcher sein Leben u.a. damit verbrachte alle sieben Kirchen Rom täglich aufzusuchen, dort zu beten und ein Bettlerleben zu führen. Er ist in großer Heiligkeit gestorben, große Verachtung war ihm zeitlebens sicher. Ein anderer interessanter Heiliger ist der hl. Alexius, der unerkannt 17 Jahre unter der Treppe seines eigenen Elternhauses lebte. Ja, Gott gibt schon seinen Heiligen interessante Leben – mirabilis Deus sanctis suis „wunderbar ist der Herr in seinen Heiligen“, manchmal auch wundersam.

So schwer haben wir es nicht und zu solch einem Weg fühlen wir uns noch nicht berufen. Und falls dieser Augenblick kommen wird, dann werden wir halt betteln, jemand muss ja. Es ist wichtiger Gottes Ruf zu folgen, als alles andere zu tun. Wenn Gott ein Vorhaben gibt, dann gibt er ausreichend Gnade und ausreichend Mittel dazu es zu bewerkstelligen. Aber die göttliche Vorsehung wirkt durch Menschen und selten durch Raben, die einem Brot niederwerfen, was nur ganz große Heilige und Wüstenväter, wie der hl. Antonius, den wir morgen, am 17. Januar feiern werden.

Wir sehen zurzeit unsere Aufgabe darin diesen Blog zu führen und unsere Leser mit Informationen und der theologischen Lehre unserer Mutter, der Kirche, zu versehen, um den deutschsprachigen Restkatholiken zu helfen. Um dieses in geeigneten Rahmen bewerkstelligen zu können, führt der Schreiber dieser Zeilen ein recht frugales Leben und übt bewußt, nach dem Vorbild der Einsiedler und Mönche, einen Brotberuf aus, der ihm zwar recht viel Freizeit bietet, es ist also keine 60 Stunden Woche, ein intensives Gebetsleben erlaubt, von Sühne und Busse ganz zu schweigen, dafür aber recht wenig einbringt. Dies sind zwar keine asketischen High End Regionen eines sel. Benedikt Labre oder des hl. Alexius, aber dennoch ist diese Lebensweise recht hart und oft mit Schlafmangel verbunden. Dennoch ist es der erkannte Wille Gottes es zurzeit so zu händeln, um sich unvoreingenommen der Theologie widmen zu können, sowie der Verbreitung des katholischen Glaubensgutes zu dienen. Wenige tun es auf Deutsch, wenige können es tun und in anderen Sprachen tun es auch nicht gerade viele.

Wir leben in harten Zeiten der sichtbaren Apostasie, wir stehen kurz, wie wir glauben, vor einem Schisma und deswegen ist es gerade jetzt wichtig katholische Initiativen, die sich etwas trauen, zu unterstützen.

Was bekommen Sie bei uns?

  • Wir bieten katholische Hintergrundinformationen.
  • Inhalte der vollumfänglichen katholischen Lehre.
  • Übersetzungen wertvoller Beiträge.
  • Wir beten wir Sie.
  • Einmal im Monat wird eine Messe für Sie gelesen.

Wenn Ihnen unsere Inhalte gefallen, dann unterstützen Sie uns. Denken Sie aber auch an sich selbst, indem Sie diese Spende als ein Ablasswerk betrachten, denn so können Sie Ihre zeitlichen Sündenstrafen abbüssen. Im Fegefeuer, wenn Sie es erreichen, werden Sie sich darüber freuen, dass ihr Geld Ihnen etwas nützte. „Kurzes Fegefeuer – unbezahlbar. Für alles andere gibt es die Mastercard“, könnte man sagen. Natürlich müssen Sie

  • ihre Sünden gebeichtet,
  • und bereut haben,
  • und nach der Lossprechung mit der Gewinnung der Ablässe anfangen.

Almosen zu geben ist ein mögliches Ablasswerk, Gebete natürlich auch. Sie werden merken, dass, wenn Sie jemanden mit dieser Intention finanziell unterstützen, denn der Schreiber dieser Zeilen tut es auch und zwar von seinem eigenen Geld, dann spüren Sie wie es irgendwie lichtvoller um Sie wird und Sie selbst werden irgendwie leichter. Die zeitlichen Sündenstrafen hängen nämlich über uns wie ein Smog oder ziehen sich wie ein Rattenschwanz hinter uns, auch wenn wir keine Ratten sind. Seit der Schreiber dieser Zeilen angefangen hatte Ablässe für sich selbst zu gewinnen, mit Gebeten kann man mehrere Teilablässe am Tag erhalten, so fühlt er sich irgendwie leichter und fröhlicher. Zum Thema Ablass wird noch ein Zyklus folgen, doch bis dahin müssen wir uns am Leben erhalten und dies und jenes Buch kaufen und manch eine Autofahrt unternehmen können.

Wohl die meisten Heiligen haben gebettelt, nicht alle waren zwar Bettler, einige, wie hl. Brigitte von Schweden oder hl. Elisabeth von Thüringen wurden von ihrer eigenen Familie verjagt und mussten kurzzeitig herumstreuen und hausieren. Ja, die zeitweilige Obdachlosigkeit kam auch in aristokratischen Familien vor. Es gereichte ihnen aber zum Heil, was wir uns auch von diesem Blog erhoffen.

Wir bitten Sie hiermit um Ihre Spende!