Die Zeit kritisiert Kardinal Marx oder vielleicht wirken die Bußpsalmen wirklich?


Francis birds

Schon die Alten (Äsop, Fabel 304) meinten, dass eine Schwalbe keinen Sommer macht, dennoch ist es schön nach dem tiefsten Winter eine Schwalbe beobachten zu können. Da es sich bei Schwalben um Zugvögel handelt, so sind sie im Winter in Europa nicht anzutreffen, wovon die alten „marianischen“ Bauerregeln zeugen:

„Am Tage von Maria Geburt fliegen die Schwalben furt [d.h. fort Red.].“ (8. September)

„Marienverkündigung kommen sie wiederum.“ (25. März)

Kurz und gut: wenn Sie eine Schwalbe sehen, dann ist kein Winter mehr, aber lange noch kein Sommer. Wir haben unsere Bußpsalmen-Gebetsaktion am 20.11.2015 ausgerufen, ohne bis jetzt sichtbare Erfolge zu sehen, denn um unsere, d.h. die deutsche, österreichische oder schweizerische Bischofskonferenzen ist es schlimmer denn je bestellt. Siehe die Reaktionen zu, nach und wegen Amoris Laetitia. Es ist sicherlich schwierig, sowohl im Natürlichen als auch im Übernatürlichen, motiviert zum bleiben, wenn man gar keine Erfolge sieht.

Dennoch scheint sich der Herrscher dieser Welt, d.h. der Teufel, seiner Maskottchen und Marionetten zu entledigen, da vor kurzem die Zeit, das Mainstream-Medium in Deutschland schlechthin, auf das Versagen von Kardinal Marx in einem Mißbrauchsfall aufmerksam machte.[1] Die Zeit macht auch nicht zum ersten Mal auf diesen Fall aufmerksam.[2] Hier also zum Mitschreiben: die Zeit schreibt von dem Super-Dupper-Weltfreundlichen-C-9-Schweinshaxen-Kurienkardinal Marx nicht in höchsten Tönen. Was ist denn passiert? Woher diese Verstimmung? Ist es nicht der erste Schritt zur Bischofsabsetzung nach einem Szenario, das wir von den Bischöfen Mixa und Tebartz-von-Elst schon können. Wann ziehen andere Medien mit? Wann wird in den Mainstream-Medien der „Bauprotz“ des Kardinals: das Münchener Ordinariat zu 130 Millionen und die Kardinalsvilla in Rom für schlappe 10 Milionen Euro thematisiert werden? Ja, diese Zahlen stammen auch aus der Presse, aber sie wurden bislang noch nicht in eine stringente Reihe des Bischofs-Bashing gestellt, weil Kardinal Marx „der Gute“ war und Papst „der barmherzige“ Franziskus ihn mochte. Wann können wir wieder das gesammelte Vorgehen: der FAZ, der Welt, der Bild und der Zeit erwarten? Vielleicht ist die Zeit-Publikation tatsächlich die erste Schwalbe eines neuen Anti-Marx-Kurses?

Von einer ähnlichen Schwalbe kann man bei der Publikation des Wall Street Journals sprechen, wo behauptet wird, dass Franziskus der Führer der Welt-Linken geworden ist. Dies ist natürlich zutreffend und etwas, was ein Blinder mit Krückstock sieht, aber wenn es ausgerechnet die Wall Street Journal publiziert, so geschieht dies nicht von ungefähr. Auch andere englischsprachige Mainstream-Medien sind Bergoglio immer weniger gewogen,[3] Matthias Matussek ist es auf Deutsch ebensowenig.[4] Das, was bisher „verrückte traditionalistische Verschwörungsfanatiker“ behaupteten, dass Benedikts Rücktritt erzwungen worden ist, wird auf einmal von einem italienischen Militärtheoretiker Professor Dottori auf Umwegen bestätigt.[5] Wir sehen jedoch, im Gegensatz zu unseren Freunden von katholisches.info, Benedikt nicht als den „Guten“ und „das Opfer“ an, sondern glauben, dass dieser amerikanische Druck den Teil eines größeren Komplexes darstellte und das Benedikt durch etwas Schwerwiegenderes erpresst wurde als durch das SWIFT-System. Dass aber jetzt überhaupt solche Stimmen hörbar werden, lässt auf einen politischen Umschwung schließen, welcher der Trump-Wahl in den USA geschuldet sein durfte. Viele machen sich auch Sorgen über die Zeit nach Franziskus, der selbst von einer fünfjährigen Regierungszeit sprach.[6] Dies bedeutet nicht, dass der Nachfolger von Franziskus besser sein wird, wenn man auf die Zusammensetzung des Kardinalskollegiums schaut. Dennoch scheint es eine weltweite Wende bezüglich Franziskus und seiner Mannen, wie Marx, zu geben, was uns ermutigen sollte weiterhin die Bußpsalmen auf den Knien zu beten.

Eine Schwalbe macht zwar noch keinen Sommer, aber sicherlich auch keinen Winter. Amen.

[1] http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kardinal-marx-sieht-versaeumnis-in-missbrauchsskandal-leider-erst-im-nachhinein-a2109923.html  http://de.radiovaticana.va/news/2017/05/04/d_marx_%C3%BCbt_selbstkritik_bei_missbrauchskandal/1309964

[2] http://www.zeit.de/2016/36/kardinal-marx-missbrauchsvorwuerfe-deckung http://www.zeit.de/thema/reinhard-marx

[3] http://theweek.com/articles/685573/why-conservative-catholics-think-pope-francis-fraud http://www.latimes.com/world/europe/la-fg-pope-conservatives-2017-story.html https://www.theguardian.com/world/2017/feb/23/pope-francis-better-to-be-atheist-than-hypocritical-catholic

[4] http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2017-14/artikel/papst-allerlei-die-weltwoche-ausgabe-142017.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/franziskus-und-die-katholische-kirche-der-sponti-papst-a-1143566.html

[5] http://www.katholisches.info/2017/05/ratzinger-von-usa-zur-abdankung-gezwungen-obama-intrige-fuer-den-islam-und-gegen-russland/ http://www.freiewelt.net/nachricht/wurde-papst-benedikt-xvi-von-obama-zum-ruecktritt-gezwungen-10070334/

[6] http://remnantnewspaper.com/web/index.php/fetzen-fliegen/item/3208-the-path-to-rome-and-the-ascendency-of-pope-peter-ii

Mantilla – die katholische Eleganz und ein Abglanz der Schönheit Gottes


Mantilla young women

Um unseren Blog noch frauenfreundlicher zu gestalten, veröffentlichen wir einen Beitrag in der Übersetzung von Eugenie Roth, den wir hier, auf einer amerikanischen traditionsverbundenen Seite gefunden haben. Wir wollen hiermit bei uns eine kleine Lanze für die Entdeckung einer Mantilla im deutschen Sprachraum brechen, wo sie wohl innerhalb der letzten 200 Jahre kaum verbreitet war (Vielleicht weiß jemand etwas mehr darüber?), was aber niemanden daran hindern sollte sie wieder oder zum ersten Mal zu tragen. Nein, meine Damen, es ist kein Kopftuch und keine Burka. Es ist eine Mantilla, denn Sie sind katholisch. Wir wollen dennoch keine jahrzehntelang dauernden Grabenkämpfe zwischen den Mantilla-Befürworterinnen und Mantilla-Gegnerinnen auslösen, wie sie leider immer wieder vorkommen. Tja, Frauen sind da wirklich unerbittlich, was Mode anbelangt.

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Tridentinische Messe (für April) für alle Wohltäter am 16. Mai um 7.00.


Le Barroux Msza

 

Wir freuen uns endlich mitteilen zu können, dass die Hl. Messe im Alten Ritus für unsere Wohltäter für den Monat März 2017 am 16 Mai 2017, um 7. 00 in der Abtei Fontgombault stattfinden wird.

Frau G.S.

Herr D.F.

Herr A.F.

Frau K.H. de C.

Herr L.K.

Herr Th. R.

S. M.E

Vergelt’s Gott!

Wie man sieht ist die Liste sehr übersichtlich, obwohl im Monat April wir 8.651 Zugriffe, bei 2.567 Besucher mit durchschnittlich 288 Zugriffe am Tag. Dies bedeutet, dass nur 0,27% aller Leser uns unterstützt bzw. dass 99, 73% es nicht tut. Wir werden wahrscheinlich zu den Mitteln von katholisches.info greifen und diesen Blog für eine gewisse Zeit abschalten, um ein wenig unsere deutschsprachigen Leser zu disziplinieren. Beim polnischen Blog hat es geklappt. Wenn es niemand lesen würde, so bräuchte niemand zu spenden, aber man liest es und spenden nicht. Nicht schön! Sie sollten auch keine Angst vor den dämonischen Angriffen haben, denn nicht jeder erfährt es. Manche schon, was wir auch wahrheitsgemäß sagen. Aber dennoch keine Bange!

Die Kirche in Fontgombault sieht wie folgt aus:

Fontgombault navis

Spendenaufruf – Mai 2017


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Liebe Leser,

wenn Ihnen die Inhalte dieses Blogs gefallen oder wenn Sie diese Inhalte sehr aufregen, dann spenden Sie uns etwas, um uns zu unterstützen.

Der Hass des Herrschers dieser Welt ist Ihnen sicher und Sie können durch eine Spende an uns auch erfahren, ob er Sie hasst und wie sehr er es tut.

Nein, es ist kein Witz. Menschen, die mit diesem Blog zusammenarbeiten oder uns spenden, erleben unerklärliche Schwierigkeiten technischer, finanzieller oder psychisch-körperlicher Natur. Am Tag der Zelebration der Hl. Messe für die Wohltäter nehmen diese Vorkommnisse zu, aber hinterher wird vieles besser und Sie erfahren Gottes Segen. Warum also die Anfechtungen zuvor? Weil der böse Geist das Gute vereiteln möchte und er die Macht von Gott zugestanden bekommt uns vorher zu quälten oder zu erschrecken. Aber eigentlich passiert nichts.

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Die Tridentinische Messe und „diese unverschämten Tradis“


Gregorsmesse_2

Als Auflockerung in der recht schwierigen Gnosis-Reihe ein Beitrag, welcher unseren Messalltag betrifft. Sicherlich können sich viele Leser damit identifizieren und somit uns etwas hierzu schreiben.

Im heutigen (2 Mai 2017, am Tag des hl. Athanasius) Blog onepeterfive findet sich ein bemerkenswerter Artikel, welchen der Schreiber dieser Zeilen selbstkritisch auf sich selbst beziehen kann. Auf onepeterfive rezensiert Brian Williams einen Aufsatz, den er in Unam Sanctam et Catholicam gelesen hatte. Auf Unam Sanctam  wiederum wird von zwei anonymen US-Amerikanischen Priestern behauptet, von denen der erste die Tridentinische Messe halb-regulär (semi-regular) opfert, der andere aber es regelmäßig tut, dass die Traditionalisten, diejenigen Katholiken also, die zu diesen Messen fahren, dermaßen: rude – „unverschämt“ und obnoxious – „unausstehlich“ sind, dass der „halb-reguläre“ Priester aufgrund dieser schrecklichen Gemeindemitglieder die öffentliche Messe in Vetus Ordo aufgegeben hatte (er zelebriert weiterhin privat), der andere hingegen denkt daran es hinzuschmeißen. Wie lauten die Vorwürfe dieser Priester an die Tradis:

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Tridentinische Messe (für März) für alle Wohltäter am 1. Mai um 7.00.


Le Barroux Msza

 

Wir freuen uns endlich mitteilen zu können, dass die Hl. Messe im Alten Ritus für unsere Wohltäter für den Monat März 2017 am 1 Mai 2017, um 7. 00 in der Abtei Fontgombault stattfinden wird.

Warum so spät? Weil uns Le Barroux nicht antwortet, obwohl wir die März-Messe am 8 April, also einen Tag nach dem Abschluß der März-Liste (vom 7 März bis 7 April) bestellt haben. Wir wissen also nicht:

a. ob die Tridentinische Messe bereits zelebriert wurde

b. ob die Messe noch zelebriert werden wird.

Le Barroux antwortet auf erneute Anfrage nicht.  Ein Mitglied unserer Redaktion hat vor Kurzem Le Barroux besucht und seine Bewertung dieser Abtei ist so schlecht ausgefallen, dass wir beschlossen haben, den Mess-Ort zu ändern und wählten die Abtei Fontgombault aus, welche bereits „visitiert“ wurde und von der wir eine sehr gute Meinung haben.  Warum nicht gleich Fontgombault? Weil diese Abtei keine richtige Internetseite hat, kein System der Messe-Bestellung vorweisen kann, sodass eine kurze Korrespondenz mit dem Mönch, der für die Gästebetreung zuständig ist, notwendig war, um dies „Geschäftsbeziehung“ zu etablieren.  Wir erhoffen uns davon viel Segen und informieren, dass ab nun auch alle anderen Messen dort bestellt werden.

In März haben für unseren deutschsprachigen Blog folgende Personen gespendet:

Herr J.C.

Herr U.M.

Frau R.H.

Herr M. F.

Herr. M.S.

Frau K.H. de C.

Herr O.S.

Herr R.A.

Herr J.C.

S. M.E.

Vergelt’s Gott!

Die Kirche in Fontgombault sieht wie folgt aus:

Fontgombault navis

Don Pietro Leone: Die nachkonziliare Kirche ist gnostisch, nicht katholisch


Irenaus of Lyon

[Auf dem Bild hl. Irenäus von Lyon, der die Gnosis bekämpfte.]

Nach einer Reihe leichterer Beiträge aus der Bastelecke publizieren wir hier wieder etwas Substanzielles und zwar einen Text von Don Pietro Leone, DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens, der bereits auf Rorate Caeli veröffentlicht wurde, in der kongenialen Übersetzung unseres davillatollkuehn. Der Text von Don Leone begeistert umso mehr, je mehr man sich selbst mit der dargestellten Thematik befasst hat. Der italienische Autor bringt einfach sehr komplizierte Zusammenhänge auf den Punkt, was wirklich Wenige können, da Einfachheit im Komplizierten nicht ohne Weiteres zu erreichen ist. Man könnte sicherlich jeden der vorgestellten Paragraphen ausarbeiten und mit Fachliteratur versehen, aber dies ist bei einem populären Beitrag nicht nötig.

Was ist das Fazit von Don Leone? Die nachkonziliare Kirche ist gnostisch geworden, indem sie den dämonischen, kabbalistisch-gnostischen Tiefenstrom, der immer in den Tiefen der Kirche hauptsächlich als Falschmystik pulsierte, zur ihrer mehr oder weniger offiziellen Lehre erhob („Theologie des Leibes“, Allerlösungslehre, „Barmherzigkeit“, Amoris Laetitia). Diese Feststellung ist schockierend, aber leider auch richtig. Um die Belange von „Papst“ Franziskus und seinen Mannen zu verstehen, muss man nicht Theologie, sondern okkulte Wissenschaften insbesondere Kabbala studiert haben. Nein, das ist kein Witz. Eine weiter sine qua non Quelle sind hierzu die gnostischen Schriften der ersten Jahrhunderte, welche die eigentlichen Ideen enthalten, die in Amoris Laetitia vorgestellt und entfaltet wurden, früher leider auch in der „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II, welche, Gott sei Dank, kein lehramtlicher Text war. Wir scheinen wirklich am Ende der Zeit angekommen zu sein, denn wie die orthodoxen Väter am Anfang der Kirche gegen die Gnosis kämpfen, so scheinen die wenigen verbliebenen rechtgläubigen Theologen ebenso sich mit der Gnosis auseinandersetzen zu müssen. Aber zur Zeit von Hl. Johannes (ca. 100), hl. Irenäus von Lyon (gest. 220), Clemens von Alexandrien (gest. 215), Tertullian (gest. 240), Origenes (gest. 253) und anderer antignostischer Autoren war der Papst kein Gnostiker und Häretiker und seine Kurie auch nicht. Dies ist ein Unterschied, da die Kirche hierarchisch geordnet ist. Danken wir also Gott für die Lösungen der Kirchenväter, die nicht veraltet sind, weil sie gerade jetzt angewendet werden können. Danken wir Gott auch für Don Leone und unseren davillatollkuehn, die uns mit ihrem Können auf unserem Weg unterstützen und begeistern. Beten wird für sie.. Gegrüßest seist Du Maria