Meine Auxilium christianorum Ecke


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Gleichsam als Antwort auf den gestrigen Beitrag zur Vermeidung des Schmutzes schickte uns unser Leser und Mitarbeiter Davillatollkuehn den Beitrag zu seinem Hausaltar/Auxilium christianorum-Ecke samt Bildern.  Die Gebetsecke ist in diesem Falle nicht freistehend, sondern in ein Regal eingepasst, was dem Beter bei Tageslicht mehr Konzentration abverlangt. Die selbstgemachte Kniebank gibt dem ganzen eine monastisch-männlich strenge Note, wie es sich für die kämpfende Kirche gehört.  Wir hoffen, dass diese Gebetsecke andere Leser inspiriert und diese uns ebenfalls ihre Bilder samt Kommentar schicken.

Der Mensch

braucht ein Plätzchen,

und wär`s noch so klein,

von dem er kann sagen:

„Sieh hier Dies ist mein!“

Hier leb ich,

hier lieb ich,

hier ruh ich mich aus

hier ist meine Heimat

hier bin ich zu Haus!

Als Kind habe ich diesen in ein Bild eingepassten Spruch im Haus meiner Großeltern im Harz immer bewundert. Dort (bei meinen Großeltern) verbrachte ich ganze Winter und Sommer, jeweils in den Ferien, die in der DDR sehr lang waren. Meine Oma starb im vorletzten Jahr und das für mich wichtigste Erbstück ist dieses Bild.  Seit meiner Hinwendung zur Tradition ist die Gebetsecke, die mir immer mehr zu dieser Heimat und zu diesem Platz, an dem ich mich ausruhe, wird, gewachsen, hat sich verändert und wird langsam zum Hausaltar, den ich hier kurz vorstellen will.  In meinem Arbeitszimmer gibt es an der Wand die nach Osten geht (die liturgische Richtung, aus der wir den wiederkehrenden Christus erwarten und in die die Liturgie gefeiert wird) eine große Bücherwand, in die ich die Gebetsecke eingepaßt habe.  Den Betstuhl nebst Sitzbank habe ich für meine Größe angepasst selbst gezimmert (für handwerklich geschickte eine preiswerte Alternative, allerdings ohne wesentliches „Ambiente“). Nach den Anregungen Tradition und Glaubens habe ich mir dann die Skulpturen besorgt und kann hier noch einmal den folgenden Shop[1] empfehlen. Die Kerzen sind schon geweiht (mit Drei Königs Wasser, dessen Weihe 70 Minuten dauert: viel hilft viel) die Skulpturen folgen demnächst.

Das Innerste des Altarbildes ist das wunderbare Christus Bild von Manopello[2], das mir/uns Christus in seiner Menschheit authentisch zur Anbetung offenbart. Dem Heiligen Josef verdanke ich inzwischen schon 2 sehr bedeutsame und schwerwiegende Gebetserhörungen, eines davon in aussichtsloser Lage, deshalb kommt er hier zu Ehren. Der Erzengel Michael ist in vielfach erprobter Unruhe- und Dämonenverjagung ein von mir oft angerufener Helfer. Die Immaculata verehre ich als meine Himmlische Mutter und Königin tief und innig, deshalb thront sie als Gnadenmittlerin über allem. Die Ikone ist aus Griechenland und wurde mir vor Jahren von meinem Sohn, der es von einem Freund bekam, geschenkt. Mein 7 jähriger Sohn, der Kleinste kommt oft zu mir und wir beten seine Morgen und Abendgebete hier. Für längere Gebetszeiten nutze ich die geweihten Kerzen. Für die kürzeren Morgen- und Abendgebete habe ich mir eine elektrische Alternative installiert. Anbei einige Fotos, die das Geschriebene verdeutlichen können.

 

 

[1]     https://www.krippenfiguren-holzschnitzereien.de/

[2]     ZB: https://antlitz-christi.de/

 

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Messandacht – Hausmesse


Hausaltar

Da uns allen passieren kann, dass wir wirklich nicht zur heiligen Messe gehen können, daher anbei eine Hausandacht für den Notfall von davillatollkuehn zusammengestellt.

(Für Kranke, und wenn man sonst verhindert ist, in die Kirche zu gehen).

O Allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist. DU weißt, daß ich jetzt gerne in die Kirche gehen und die heilige Messe anhören möchte. Weil ich mich aber nicht dabei einfinden kann, so schließe ich mich in alle Messen ein, die jetzt überall gelesen werden, und verlange, mit DEINEM Priester und allen frommen Gläubigen Jesus Christus da anzubeten, aufzuopfern und zu genießen. Laß, o mein Gott, mich teilnehmen an den Verdiensten Jesu Christi der sich für alle DIR, seinem himmlischen Vater unblutigerweise opfert, und mit dessen göttlichem Opfer ich mich im Geiste vereinige. Mit IHM und durch IHN verlange ich DICH o Gott, auf die kräftigste Art und Weise zu lieben, zu loben, zu verehren, zu bitten und DIR zu danken, Genüge zu leisten für alle DIR zugefügten Beleidigungen, alle Sündenschuld abzutragen und aller SEINER Verdienste, die uns durch das Opfer der Heiligen Messe zukommen, teilhaftig zu werden. Nimm also, o gütigster Vater im Namen Jesu, dieses Opfer an zu meinem und aller Menschen Heil und gib mir um desselben willen alle nötigen Gnaden. DIR lebe ich, DIR sterbe ich, DEIN will ich sein im Leben und im Tode.

Aufopferung der heiligen Messe als ein Anbetungsopfer

O Allerheiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ich glaube fest an DICH, und bete DICH mit tiefster Ehrfurcht und Demut an! Zu DEINEM  Lobe hast DU mich erschaffen, im heiligen Taufbunde, den ich mit DIR geschlossen habe, habe ich mich verpflichtet, DIR in beständiger Liebe zu dienen, und DU hast mir dafür die ewige Glückseligkeit versprochen. Und doch muß ich reumütig bekennen, daß ich DICH oft vergessen, DICH selten nach meiner Pflicht würdig gelobt habe, und in DEINEM Lobe und heiligem Dienste sehr nachlässig gewesen bin. Um nun diese Versäumnis meiner Pflichten wieder gut zu machen, will ich künftig eifriger in DEINEM Dienste sein, jetzt aber dieser und im Geiste allen heiligen Messen andächtig beiwohnen, und sie alle DIR durch die Hände aller Priester zu DEINEM immerwährenden Lobe aufopfern. Denn in dieser und allen heiligen Messen lobt DICH unser Herr Jesus Christus aus ganzer Macht SEINER Gottheit, aus aller Kraft SEINER  Menschheit, und aus dem innersten Grunde SEINES Herzens. Er wiederholt alles Lob, welches ER DIR einst auf Erden dargebracht hat und wodurch ER für unsere Versäumnisse Genugtuung geleistet hat. Dieses tut DEIN göttlicher Sohn für alle und auch für mich armen Sünder; aus freier Liebe schenkt er mir SEIN göttliches Lob, um es DIR aufzuopfern, als wenn es das Opfer meines eigenen Mundes wäre.

So bringe ich DIR denn das göttliche Lob meines Jesus durch SEIN süßes Herz als mein Eigentum dar, in der Kraft des Heiligen Geistes und in Vereinigung mit SEINEM höchsten Lobe, das ewig eine jede göttliche Person der anderen gibt. Ich opfere DIR also dasselbe auf zu DEINEM ewigen Wohlgefallen und zum vollkommenen Ersatze allen Lobes, welches ich DIR zu leisten unterlassen habe, sowie auch zum völligen Ersatze für alle Schmach, die wir Menschen von jeher DEINER höchsten Majestät zugefügt haben. Darum freue ich mich, daß alles Lob Jesu durch die heilige Messe mein eigen wird, und ich es DIR als meine Eigenes, doch aber als ein göttliches, unendliches darbringen kann; denn weil das Lob von einer göttlichen Person, vom Sohne Gottes geschieht, so ist es göttlich, weil es göttlich ist, so ist es unendlich, weil es aber unendlich ist, so übertrifft es das Lob der Engel und der Heiligen und preist DICH, o Gott, so hoch, als DU gelobt und gepriesen zu werden würdig bist. Ich bitte DICH vertrauensvoll und demütig, verzeihe mir meine bisherige Nachlässigkeit in Deinem Lobe und verleihe mir, daß künftig mein ganzes Leben ein beständiges Lobopfer vor DIR werde, bis ich einst im Himmel DICH ewig preisen werde. Amen.

Aufopferung der heiligen Messe als eines Lob- und Dankopfers  

Unzählbar sind, o Gott und Vater, die Wohltaten, die DU mir, DEINEM unwürdigen Geschöpfe, mein ganzes Leben hindurch an Leib und Seele erwiesen hast. Ich vermag sie nicht auszusprechen und noch viel weniger zu vergelten. Aber undankbar gegen DICH darf ich nicht sein und DEINEN Gnadenbrunnen mir nicht verstopfen. Darum höre ich jetzt geistiger Weise diese und alle heiligen Messen an, die heute auf allen Altären der Christenheit gelesen werden, und opfere sie DIR auf durch die Hände der Priester, um DIR dadurch für alle mir erwiesenen Wohltaten auf die würdigste Weise zu danken und sie zu vergelten. Zwar weiß ich wohl, daß ich durch keine Gabe dieser Welt diese DEINE liebreiche Freigebigkeit vergelten kann, aber das göttliche Messopfer ist eine solche vortreffliche Gabe, daß sie alle anderen Gaben aus DEINER Vaterhand an Wert weit übertrifft.  Denn in demselben opfere ich DIR den wahren lebendigen Gott, den wahren Sohn Gottes, welcher sich selbst durch die Hände der Priester DIR, o himmlischer Vater, darbringt, und allein reich und mächtig genug ist, DEINE unermessliche Freigiebigkeit zu vergelten.

Ich opfere DIR, o Vater, auch alle Liebe und allen Dank auf, den DEIN Sohn DIR auf Erden erwiesen hat und ewig in dem Himmel erweisen wird, und ebenso den Dank, welchen ER DIR in allen heiligen Messen von jeher dargebracht hat und in dieser gegenwärtigen heiligen Messe wieder leistet, denn diese göttlichen Danksagungen erweist DIR mein liebster Jesus für mich und schenkt sie mir als einem Gliede SEINES geistigen Leibes zum Eigentum. Darum opfere ich sie DIR durch SEINE heiligsten Hände als meine eigenen auf. Alles nämlich, was mein liebster Heiland für mich getan und mir geschenkt hat, ist ja eben sowohl mein eigen, als ob ich dasselbe verdient und erworben hätte. Darum nimmst DU allen Dank meines Erlösers so auf, als wär er aus meinem eigenen Herzen gekommen. Diese göttliche und daher in ihrem Werte unendlich reiche Danksagung, welche alle leiblichen und geistigen Gaben ohne Vergleich übertrifft, opfere ich DIR jetzt demütig auf, danke DIR zugleich auch, daß DU uns in Jesus einen so mächtigen Erlöser gegeben hast, der  für uns alle würdig vergelten kann, und bitte DICH, durch ein frommes Leben DIR allezeit so zu danken, daß ich einst in die glorreichen Danksagungen aller Heiligen und Engel im Himmel einstimmen darf. Amen.

Aufopferung der heiligen Messe als eines Sühnopfers

O himmlischer Vater, DEIN göttlicher Sohn hat sowohl im Evangelium, als auch in einer Offenbarung zu einer großen Heiligen selbst gesagt, ein jeder Sünder, sollte er auch eine noch so schwere Sündenlast auf sich haben, könne Verzeihung erlangen, wenn er nur DIR, seinem himmlischen Vater, SEIN (Jesu) unschuldiges Leben und Sterben mit bußfertigem Herzen aufopfere. Darum vertraue ich auf DEINE Güte und Barmherzigkeit, und opfere DIR ebendenselben, DEINEN Sohn, sein unschuldiges Leiden und Sterben so kräftig, als ich kann, auf, nehme es gleichsam in meine Hände und spreche: Sieh, himmlischer Vater, ich bringe Dir das größte Opfer dar, nämlich DEINEN liebsten Sohn,  SEIN heiligstes Leben und Sterben, welches alles Jesus Christus selbst in allen heiligen Messen erneuert, DIR vorstellt und uns zueignet.   Ich opfere DIR alle diese heiligen Messen auf, um dadurch DEINE göttliche Gerechtigkeit zu versöhnen, und DEINE Gnade und Liebe wieder zu erlangen. O gütigster Vater, verleihe mir durch Jesus, DEINEN Sohn,  DEINE göttliche Gnade, meine Sünden recht zu erkennen, herzlich zu bereuen und aufrichtig zu beichten.

Erinnere DICH an das blutige Opfer, das DIR Jesus am Kreuze dargebracht hat, und gedenke nicht mehr der schweren Schmach, welche ich DIR durch meine Sünden zugefügt habe. Denn dieses göttliche Opfer gefällt DIR viel mehr, als DIR meine Missetaten missfallen, und bringt DIR unendlich größere Ehre, als DIR meine Missetaten Unehre angetan haben.  

Deswegen opfere ich DIR, o Vater, DEINEN geliebten Sohn auf, der obschon glorreich im Himmel, doch auch in demütiger Gestalt auf dem Altare ist als das unschuldige Lamm, das sich neuerdings, zu DEINER Ehre und um unsere Sünden hinweg zunehmen, geistlicher Weise hinopfern lässt. ER ist da gleichsam in solcher Gestalt, in welcher ER am Ölberge blutigen Schweiß geschwitzt, wie ER seiner Kleider beraubt, an der Säule gegeißelt, wie ER mit Dornen gekrönt, wie ER mit Nägeln an das Kreuz geheftet, wie ER auf die schmerzlichste Weise getötet worden ist.        

Aufopferung der heiligen Messe als eines Bittopfers

Ewiger Gott, himmlischer Vater! DU hast mich aus lauter Barmherzigkeit erschaffen, durch das bittere Leiden und den Tod deines Sohnes von dem ewigen Tode erlöst und durch den Heiligen Geist in der Taufe geheiligt. Wie kann ich DIR für diese Wohltaten genug danken? Und doch bitte ich um dieser unendlichen Liebe und Güte willen, DU wollest meine Augen immerfort erleuchten, dass ich nicht im Tode der Unwissenheit entschlafe oder in Irrtümern zugrundegehe. Denn siehe, gar viele leugnen DEINE göttliche Offenbarung und verführen durch ihre Reden und Schriften eine große Menge DEINER Gläubigen. Darum opfere ich DIR jetzt in dieser heiligen Messe auf das allergrößte Geheimnis des Glaubens, nämlich das Fleisch und Blut Christi mit SEINER Gottheit und Menschheit, die hier verborgen sind unter den Gestalten des Brotes und Weines. Und mit IHM opfere ich DIR sein heiliges Evangelium mit allen darin enthaltenen Lehren und Wahrheiten, und mit dem kostbaren Blute meines Erlösers alles Blut auf, das von jeher alle Heiligen zur Bekräftigung der christlichen Lehre und ihrer Wahrheit vergossen haben.

Ich opfere Dir, o Vater, alles dieses auf zur Danksagung für das mir verliehene Glaubenslicht, bitte aber auch um dieses heiligen Opfers willen, erhalte in mir immer den wahren Glauben, damit ich von dem Wege des Heiles niemals abirre, sondern zu jeder Stunde erkenne und tue, was du uns durch deine christliche Kirche lehrest und befiehlst. Ach Herr, durch alle Wunder und Geheimnisse, die DEIN geliebter Sohn beständig in der heiligen Messe wirkt, gib mir einen lebendigen, wirksamen, festen und tugendreichen Glauben und leite mich in dem Lichte des wahren Glaubens durch dieses kurze Leben zum Lichte der ewigen Herrlichkeit, damit ich einst DICH dort ewig sehen, lieben und loben möge. Amen

Zur Zeit der heiligen Wandlung bete Jesus Christus in allen heiligen Messen an und sprich:

Ich bete DICH an, wahrer Gottmensch Jesus Christus, auf allen Altären, wo DU gegenwärtig bist, schlag an meine sündige Brust und sage: O Jesus, sei mir gnädig! O Jesus, sei mir barmherzig! O gütigster Jesus, verzeihe mir meine Sünden!

Schaue herab, heiliger Vater, von DEINEM himmlischen Throne, und siehe an DEINEN geliebten Sohn, wie DU IHN damals angesehen hast, da ER als ein armes Kind in der Krippe lag, und am Kreuze hing. Diesen opfere ich DIR durch die Hand aller Priester auf, die heute die Heilige Messe lesen. Ich opfere DIR auf SEINE Verdienste und Tugenden, SEIN Leiden und Sterben, SEINE Gottheit und Menschheit zu DEINER größten Verherrlichung, zur Verehrung SEINES Leidens und Sterbens, zur Freude Mariä, seiner jungfräulichen Mutter und aller Heiligen, zu meinem und aller Menschen Heil und zum Troste aller Seelen im Fegfeuer. Amen

Ich bete DICH an, o wahres Blut Jesu, auf allen Altären, wo DU gegenwärtig bist, ich schlage an meine Brust und bitte um Gnade. O Heiliges Blut, wasche mich rein von meinen Sünden. O kostbares Blut, bezahle meine verdiente Sündenschuld und Strafe! O gnadenreiches Blut, rufe für mich zu Gott um Gnade und Barmherzigkeit.

O Himmlischer Vater, alle Tropfen Blutes, die Jesus für unsere Erlösung vergossen, alle SEINE Liebe und Geduld, mit der ER Spott und Hohn, alle Pein und Schmerzen erlitten hat, opfere ich DIR durch die Hände meines Heilandes und aller Priester auf und wünsche sie DIR alle Augenblicke meines Lebens auf die kräftigste Weise aufzuopfern zu DEINER höchsten Ehre, zur Verzeihung meiner Sünden, zur Nachlassung meiner verdienten Strafen, zur Reinigung von allen meinen Makeln, zum Ersatze für alles, was ich Gutes versäumt habe, zur Heilung von aller Blindheit in geistlichen Dingen und endlich zur Begnadigung aller Sünden, Stärkung aller Sterbenden und Erlösung der Armen Seelen aus dem Fegfeuer.

Herzliche Bitte zu Jesus

Zu DIR, o gütigster Jesus, wende ich jetzt meine Augen und mein Herz. Ach, DU hast mich ja so sehr geliebt, daß DU mir zuliebe den schmachvollsten Tod erlitten hast. Siehe also auch auf meine Not und Seelengefahr herab und sei mein treuer Vermittler und mächtiger Fürsprecher bei DEINEM himmlischen Vater. In dieser und allen heiligen Messen opfere DICH selbst für mich auf und erwirb mir vollkommene Verzeihung meiner Sünden durch die Verdienste DEINES Todes. Zeige dem himmlischen Vater DEIN mit Dornen gekröntes Haupt, DEINEN verwundeten Leib, DEINE heiligen fünf Wunden, DEIN durchstochenes Herz und DEIN vergossenes Blut. Durch alles dieses erbitte mir von IHM, daß ER mich nicht ewig verloren gehen lasse, und versöhne IHN an meiner statt durch das Opfer dieser Heiligen Messe. Laß einen Teil DEINER Verdienste meiner Seele zukommen, reinige sie in DEINEM heiligen Blute von allen Makeln, und gib mir, daß ich von nun an fest an DICH glaube, kindlich auf DICH vertraue, herzlich DICH liebe und treu DIR diene. Mit DEINER allmächtigen Fürbitte vereinige ich das göttliche Gebet, welches DU selbst uns lehrtest, und bete in DEINEM heiligen Namen: Vater unser…

Gebet für Freunde und Wohltäter

Ich opfere DIR auch auf, o himmlischer Vater, diese und alle Heiligen Messen für alle meine Freunde und Guttäter und bitte DICH, daß DU in Ansehung diese kostbaren Opfers ihnen Gnade und Segen verleihest, ihre Sünden verzeihest, ihre Strafen nachlassest, ihnen in ihren Nöten beistehest und eine seliges Ende verleihest, den Abgestorbenen aber ihre Peinen linderst und durch die Verdienste des bitteren Leidens Christi  das ewige Leben mitteilest.

Gebet zur Mutter Gottes und zu den Heiligen

Optional: (Unter deinen Schutz und Schirm fliehen urir, o heilige Gottesgebärerin; verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.)

Heilige Jungfrau Maria! Ihr meine lieben Patrone, Engel und Heiligen! Auch zu eurer Ehre, in Vereinigung mit der triumphierenden Kirche, höre ich diese Heilige Messe an und opfere sie Gott auf. Ich bitte Euch, ihr wollet mit mir bei dieser Heiligen Messe den süßesten Jesus anbeten, lieben, loben und der Heiligen Dreifaltigkeit zu meinem Heile aufopfern. Bei meinem letzten Ende erinnert euch meiner und bittet alsdann für mich. Amen.

Zum Agnus Dei

O du Lamm Gottes, das DU alle Sünden der Welt hinweg nimmst, erbarme DICH meiner und opfere DEIN Leiden Gott dem Vater auf zur Verzeihung meiner Sünden.

O DU Lamm Gottes, das DU hinwegnimmst alle Sünden der Welt, erbarme DICH meiner und opfere DEINEN Tod Gott, dem Vater auf zur Bezahlung meiner Sündenschulden.

O DU Lamm Gottes, das DU jetzt wieder geistlicher weise DEIN Blut vergießest und stirbst, ach, erbarme DICH meiner und opfere DEIN Heiliges BLUT Gott dem Vater auf zur Reinigung meiner Seele.

O barmherziger Jesus! Sowie einst DEIN himmlischer Vater alle Sünden der Welt auf DICH gelegt hat, damit DU sie durch DEINEN bitteren Tod abbüßest, ebenso lege ich jetzt auch alle Sünden meines ganzen Lebens auf DICH, o unschuldiges Lam Gottes, mit dem festen Vertrauen, DU werdest sie durch DEIN hier gegenwärtiges Blut auslöschen und vertilgen. O mein Heiland, nimm meine schwere Sündenlast auf DICH! Erzeige mir Barmherzigkeit und laß DEIN Leiden und DEIN kostbares Blut an mir nicht verloren sein. Laß meiner Seele nur einen Tropfen davon zugutekommen, damit sie, dadurch gereinigt und gestärkt, einst Deiner Verheißungen, der ewigen Freuden im Himmel würdig befunden werde. Amen

Zur Kommunion

O Herr Jesus Christus, ich verdiene zwar nicht, daß DU mir verzeihest; aber um diese mächtigen Sühneopfers willen verzeihe mir meine Sünden. O Herr Jesus Christus, ich bin zwar nicht würdig, daß DU mir gnädig seiest; aber um dieses gnadenreichen Opfers willen nimm mich wieder zu Gnaden auf. O Herr Jesus Christus, ich bin zwar nicht würdig, daß DU mich selig machest; aber um des unschätzbaren Wertes DEINES Fleisches und Blutes willen bewahre meine Seele vor der ewigen Verdammnis. Amen.

Geistliche Kommunion

Jesus, ich glaube, dass du gegenwärtig bist
im allerheiligsten Altarssakrament.
Ich liebe dich über alles,
ich sehne mich nach dir von ganzem Herzen.
Da ich dich jetzt nicht in der sakramentalen Gestalt empfangen kann, bitte ich dich,
geistiger weise in mein Herz zu kommen.
Ich bin sicher, dass du schon gekommen bist.
Darum umarme ich dich und vereinige mich ganz mit dir, halte mich fest und lass mich niemals von dir scheiden.
Mein Jesus, ich liebe dich aus ganzem Herzen,
ich bereue es, dass ich sovielmal das Vergängliche
deiner unendlichen Güte vorgezogen habe.
Mit deiner Hilfe nehme ich mir fest vor,
in Zukunft dich nie mehr zu beleidigen.
Und jetzt weihe ich mich Armseliger ganz dir.
Ich verzichte ohne Vorbehalt auf meinen eigenen Willen, mein Begehren, auf alles was ich habe.
Ich übergebe mich ganz dir.
Von heute an darfst du mit mir und mit allem,
was ich besitze, machen was du willst.
Ich suche ganz allein dich, ich verlange nach nichts anderem, als nach deiner heiligen Liebe,
nach der Beharrlichkeit bis ans Ende
und nach der vollkommenen Erfüllung deines Willens.

Seele Christi, heilige mich. Leib Christi, rette mich. Blut Christi, tränke mich. Wasser der Seite Christi, wasche mich. Leiden Christi, stärke mich.
O gütiger Jesus, erhöre mich. Birg in deinen Wunden mich. Von dir lass nimmer scheiden mich. Vor dem bösen Feind beschütze mich.
In meiner Todesstunde rufe mich
zu dir zu kommen heiße mich,
mit deinen Heiligen zu loben dich
in deinem Reiche ewiglich. Amen


oder

O hochwürdigstes Sakrament des Altares, das mein Erlöser selbst beim letzten Abendmahle eingesetzt hat; wahres Fleisch und Blut, das jetzt DEIN Priester genießt, o speise und tränke geistlicher Weise jetzt auch meine arme Seele! O wahres Himmelsbrot, komme in mein Herz und erquicke es durch DEINE göttliche Gnade. O allerheiligstes Blut meines Jesus, tränke, stärke, reinige meine Seele von allem Irdischen und ziere sie aus mit allem, was Gott gefällt. Amen.

Opfere das heilige Blut noch einmal auf und bete:

Himmlischer Vater, ich opfere DIR noch einmal das Blut DEINES göttlichen Sohnes auf, und zwar mit dem Glauben und der Andacht, als hätte ich dasselbe unter dem Kreuze meines Erlösers mit dem Kelche aufgefaßt, um DICH zu bitten, daß DU mir um seinetwillen alle meine Sünden verzeihen wollest. Gott sei mir gnädig und barmherzig; denn dieses heilige Blut aus den Wunden DEINES Sohnes hat DICH mehr versöhnt, als ich DICH erzürnt habe, es hat DIR mehr bezahlt, als ich verschuldet habe; es hat DIR größere Ehre erwiesen, als ich unehrerbietig gegen DICH gewesen bin. Darum vertraue ich auf dieses heilige Opfer und hoffe dadurch Gnade und Erbarmung zu erlangen.

Schlußgebet

Nun habe ich, o heiligste Dreifaltigkeit, den würdigsten und DIR wohlgefälligsten Gottesdienst vollbracht und durch das Aufopfern dieser heiligen Messe DIR einen so kostbare Gabe dargebracht, die an unschätzbarem Wert DIR selbst, o Allerhöchster, gleichkommt. Ich opfere Sie DIR noch einmal auf samt den Verdiensten DEINES göttlichen Sohnes, aller DEINER Auserwählten im Himmel und aller frommen Christen und zugleich auch meine Gebete und die aller  Meßhörenden. Diese alles schicke ich aus dankbarstem Herzen durch meinen heiligen Schutzengel zu DIR in den Himmel und lege es vor DEIN heiligstes Angesicht nieder, damit es dort DIR immer wohlgefälliger sei, mir aber und allen Gläubigen zur Versöhnung, zum Heile und zur Seligkeit gereiche. Nimm also o Herr, meinen Verstand, meinen Willen, mein Herz und alle meine Werke in Vereinigung mit diesem Heiligen Messopfer zur Ehre und Anbetung DEINES Namens, zur Dankbarkeit für DEINE Wohltaten und zur Genugtuung für meine Sünden gnädig auf, und erteile mir und allen, den Lebenden und Verstorbenen, DEINEN allmächtigen Segen. Wende von uns die verdienten Strafen ab, verleihe allen Menschen die Gnade, daß sie treu Jesus nachfolgen, einander brüderlich lieben und erbauen und so DIR wohlgefällige Kinder sein mögen, durch Jesus Christus, DEINEN lieben Sohn, unseren Herrn. Amen.

 

Leoninische Gebete:

Ave, Maria, gratia plena; Dominus tecum:

benedicta tu in mulieribus, et Benedictus

fructus ventris tui Jesus. Sancta Maria, Mater

Dei, ora pro nobis peccatoribus, nunc et in

hora mortis nostrae. Amen. (Ter.)

 

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade; der Herr ist mit dir; du bist gebenedeit unter den Weibern, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unsres Todes. Amen. (Dreimal.)
Salve, Regina, mater misericordiae; vita, dulcedo et spes nostra, salve. Ad te clamamus exsules filii Hevae. Ad te suspiramus gementes et flentes in hac lacrimarum valle. Eja ergo, advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos converte. Et Jesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exsilium ostende. O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria.

 

Gegrüßet seist du, Königin, Mutter der Barmherzigkeit; unser Leben, unsre Süßigkeit und unsre Hoffnung, sei gegrüßt. Zu dir rufen wir elende Kinder Evas. Zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsre Fürsprecherin! Wende deine barmherzigen Augen zu uns, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.
V: Ora pro nobis, sancta Dei Genitrix.

R: Ut digni efficiamur promissionibus Christi.

 

V: Bitte für uns, o heilige Gottesgebärerin.

R: Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi.

 

Oremus. Deus, refugium nostrum et virtus, populum ad te clamantem propitius respice: et, intercedente gloriosa et immaculata Virgine Die Genitrice Maria, cum beato Joseph, ejus Sponso, ac beatis Apostolis tuis Petro et Paulo et Omnibus Sanctis; quas pro conversione peccatorum, pro ubertate et exaltatione sanctae Matris Ecclesiae preces effundimus, misericors et benignus exaudi. Per eundem Christum, Dominum nostrum. Amen.

 

Lasset uns beten. Gott, unsre Zuflucht und Stärke, sieh gnädig an das Flehen Deines Volkes, und erhöre in Deiner Barmherzigkeit und Güte, auf die Fürbitte der glorreichen und unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter Maria, ihres Bräutigams, des hl. Joseph, Deiner hll. Apostel Petrus und Paulus und aller Heiligen, die Gebete, die wir für die Bekehrung der Sünder, für die Freiheit und Erhöhung unsrer heiligen Mutter, der Kirche, flehentlich verrichten. Durch Ihn, Christus, unsern Herrn. Amen.

 

Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus, supplices

deprecamur: tuque, princeps militiae caelestis, satanam aliosque Spiritus malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo, divina virtute in infernum detrude.

 

Ter:

V: Cor Jesu sacratsimum

R: Miserere nobis

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe; gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz. «Gott gebiete ihm», so bitten wir flehentlich; du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die andern bösen Geister, die in der Welt umhergehen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes in die Hölle.

Dreimal

Heiligstes Herz Jesu

Erbarme Dich unser

 

Christopher A. Ferrara, (3 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.


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Bevor wir den letzten Teil dieses Beitrags vorstellen, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Bischöfe wirklich so aussehen und diese Fotos nicht mit Photoshop bearbeitet wurden. Leider. Es wäre sicherlich von Nutzen eine Zusammenstellung der Homo-Lobby innerhalb der DBK, ÖBK oder der Bischofskonferenz der Schweiz zusammenzustellen, wofür aber der personale Notstand unserer Redaktion nicht ausreicht. Eigentlich ist es nicht notwendig, denn Sie können getrost davon ausgehen, dass ein katholischer Bischof, der behauptet das Homosexualität keine Sünde ist, wie neulich der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, zu der Homo-Lobby gehört und da man meistens von sich selbst spricht, so können Sie selbst zwei und zwei zusammenzählen.  Wir wollen wirklich nicht unsere Kräfte auf Beiträge wie „Die homofreundlichen Aussagen der deutschsprachigen Bischöfe“ konzentrieren, sondern die Schönheit des katholischen Glaubens hier darstellen. Wer regelmäßig gloria.tv liest, wird dort fündig. Es ist dennoch schrecklich, dass dieser ganze Sumpf und Morast nach oben hochgehievt wurde, nicht nur in der katholischen Kirche. Die Amerikaner sind da weiter und mutiger, weil sie sich durch Spenden finanzieren, ihre Geistlichen auch, und ein katholischer Katholik zahlt für das Katholische und nicht das Pseudo-Katholische. Da unsere Kirchensteuerkirche kein Preis-Leistungsverhältnis vorweisen muss, so tun sie, was sie wollen und lachen uns ins Gesicht. Leider.

 

Paglia

Erzbischof Vincenzio Paglia: Komplett mit „Homo“ Sonnenbrille, er hatte sich selbst in ein homoerotisches Wandbild in seiner Kathedrale malen lassen

Papst Bergoglio hat diesen berüchtigten „Pro Homo“ Prälaten zum Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben sowie zum Großkanzler des päpstlichen „Papst Johannes Paul II. Institut für das Studium der Ehe und Familie“ gemacht. Bergoglio hat diese beiden vatikanischen Institutionen durch die Entlassung ihrer bisherigen Mitglieder , durch die Ernennung von (unter anderem) Pro-Abtreibungs und Pro-Euthanasie-Mitgliedern, deren Ernennung Paglia verteidigte, und durch die Umschreibung ihrer Leitbilder und der Statuten neutralisiert. Wie  Life Site News berichtete ist Bergoglios Installation von Paglia als Chef beider Institutionen Teil einer „offensichtlichen Revision … zugunsten einer Abkehr von der Treue zur katholischen Lehre über das Leben“.

Paglia „bezahlte einen homosexuellen Künstler, um im Jahr 2007 ein blasphemisches homoerotisches Wandbild in seiner Kathedrale malen zu lassen. Das Wandbild enthält ein Bild des Erzbischofs selbst.“

Cupich

Blase Cupich, gekonnt sprechender Förderer der Heiligen Kommunion für praktizierende Sodomiten

Kardinal Blase Cupich, ein zentraler Bergoglianischer LGBT-Maisnstreamer, eröffnete sofort einen Weg zum Empfang der Heiligen Kommunion für „Homo Paare“ bei seiner Installation als Erzbischof von Chicago. Auf der Grundlage ihres „unantastbaren“ Gewissens würden sie befähigt, sich an den Kommunion-Zug (oder an die Novus Ordo Brot-Schlange) der Ehebrecher in „Zweit Ehen“anzukoppeln, die Cupich denen anbietet, die „erkennen, was der Wille Gottes ist“

Pope laughing

Bergoglio und Cupich: Eine Menge Witze, während die Homo Kirche sich erhebt

Wie Cupich während einer Pressekonferenz im Vatikanischen Pressebüro erklärte: „Ich denke, Homosexuelle sind auch menschliche Wesen und haben ein Gewissen.“  Die neue Bergoglianische Gnosis der „Unterscheidung“, sagte er, ist „für alle. Ich denke, dass wir sicherstellen müssen, dass wir nicht eine Gruppe in eine Schublade stecken, als wenn sie kein Teil der menschlichen Familie sei, als ob es eine andere Reihe von Regeln für sie gibt. Das wäre ein großer Irrtum“ Mit anderen Worten: „Homo-Paare“, die gewohnheitsmäßig  Sodomie praktizieren, sind,  genau so wie heterosexuelle Ehebrecher berechtigt, die Heilige Kommunion zu empfangen, als ob sie durch „Unterscheidung“ die Sodomie beenden wollen – eine Entscheidung, die jedoch über ihre Kräfte geht.

Dolan

Timothy Dolan: Lachend auf seinen Weg im Aufbruch der Homo Kirche

Als sich der gescheiterte Fußballspieler Michael Sam im Jahr 2014 als Homosexueller outete,  erklärte Kardinal Timothy Dolan, dessen New Yorker Erzdiözese durch und durch mit Homo Priestern durchsetzt  ist, im Nationalen Fernsehen: „Das ist gut für ihn. Ich denke an ihn nicht im Sinn einer Verurteilung. Gott segne Dich … Die gleiche Bibel, die uns über die Tugenden der Keuschheit, der Treue und Ehe bestens unterrichtet, sagt ebenfalls, dass wir Menschen nicht richten sollen. In diesm Sinne würde ich sagen: Bravo.“ Berühmt berüchtigt ist Dolans Auftritt als Groß-Marschall der Sankt Patricks Day Parade, ungeachtet der Teilnahme  einer „Homo Truppe“ inclusive entsprechender Transparente.

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Joseph Tobin, Freund der “LGBT Gemeinschaft” Immer breit grinsend, diese Leute.

Kardinal Joseph Tobin, von Bergoglio zum Karinal gemacht und als Leiter der Erzdiozöse von Newark eingesetzt, gab einer „Homo Pilgerfahrt“ seinen Segen die mit einer sakrilegischen Messe in der Kathedrale von Newark endete. Einer der militanten Homosexuellen, die an diesem Greuel teilnahmen, nannte den Segen des Kardinals dazu „ein Wunder„. Die New York Times bejubelte die Veranstaltung unter der folgenden Überschrift: „Die Kirche bewegt sich, ein Kardinal heißt Homosexuelle willkommen; die ein ‚Wunder‘ annehmen.“

Tobin unterstützt Martins Pro-LGBT-Propaganda und lobt sein Buch: „In zu vielen Teilen unserer Kirche wurden LGBT Leute  so behandelt, dass sie sich nicht nut nicht willkommen fühlen, sondern ausgeschlossen und sogar beschämt. Martins inspirierendes neues Buch lädt kirchliche Leiter dazu ein, ihren Dienst mit mehr Mitgefühl zu tun und erinnert LGBT-Katholiken daran, dass sie wie jeder andere Katholik.ebenso ein Teil unserer Kirche sind „

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Kevin Farrell: Noch ein von Fanziskus ernannter, lächelnder, warmer, flauschig und flockiger Homo Willkommen „Kirchenprinz“

Kreiert zum Kardinal von Papst Bergoglio – von wem sonst? –  marschiert Kevin Farrell pflichtbewusst in Bergoglios wachsender „homophiler“ Kardinalbrigade. Er lobt auch Martins Aufruf zur Etablierung der Homosexualität und des „Transgenderismus“ in der Kirche. Martins Buch lobend, erklärt er, es sei ein „hoch willkommenes“ und dringend benötigtes Buch dass den LGBT Katholiken helfen wird, sich dort mehr zu Hause zu fühlen, was schließlich ihre Kirche ist.“ Der Pro Homo-Prälat wurde passenderweise zum Chef von Bergoglios neuem „Dikasterium für Laien, Familie und Leben“ gemacht, welches so viel für die Familie erreichen sollte wie es die Pseudosynode tat.

Life Site News fasst die entscheidende Rolle der Bergoglio-Kardinäle in Martins Subversion zusammen: „Von Franziskus kreierte Kardinäle – Jesuiten unterstützendes pro-Homo Buch“

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„Pro Homo“ Bischof Robert McElroy, mit guter Miene zum bösen Spiel

Bischof Robert McElroy, Chef der Diözese San Diego, einer der Rekruten des wachsenden Korps der Pro-Homo-Schock-Truppen Bergoglio, die in „Schlüssel – Diözesen“ installiert sind, lobte Martins Buch in fogender Weise: „Das Evangelium verlangt, dass LGBT-Katholiken im Leben der Kirche wirklich geliebt und geschätzt werden. Das ist nicht der Fall. Martin liefert uns die Sprache, die Perspektive und den Sinn für die Dringichkeit der Übernahme der mühsamen, aber monumentalen christlichen  Aufgabe, eine Kultur der Entfremdung durch eine Kultur der barmherzigen Einbeziehung zu ersetzen. „

McElroy verlangte auch, dass seine Diözese „tief einbziehend sei: sowohl die Mütter und Väter, die in ihrer ehelichen Liebe und der Liebe zu ihren Kindern wunderbar verbunden sind als auch…LGBT Familien…“ Er stellt die Lehre des Katechismus, dass Homosexualität „intrinsisch (in sich selbst) ungeordnet“ ist, so dar, dass es sich hier um eine „sehr destruktive Sprache handelt, die wir uns aus pastoralen Gründen versagen sollten“. Mc Elroy erlaubte ausdrücklich die Heilige Kommunion für die Geschiedenen und „Wiederverheirateten“, die „erkennen“, dass sie am Ehebruch nicht schuldig sind, währenddessen es kein Hindernis für die Heilige Kommunion für Sodomiten gibt.

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Pro Homo Weihbischof Robert Dolan:
Dient unter McElroy, begrüßt Homosexuelle in seiner Homo-Pfarre. „Beglückendes Lachen“ als Dauergeste.

Als brandneuer Rekrut für die wachsende homo-freundliche Hierarchie, die Papst Bergoglio einsetzt, wurde Pater Robert Dolan am 29. Juni zum McElroy-Weihbischof geweiht. Dolan wurde als Vize Wasserwerfer (Disruptor) unter McElroy angekündigt, was bedeutet, dass er ein Teil der Bergoglianischen Präferenz dafür ist, was Mc Elroy als einen „eher seelsorglich als theologischen Mann“ beschreibt der „mehr darüber weiß worauf es im Leben ankommt“ .

Das „worauf es im Leben ankommt“ schließt die bischöfliche Opposition gegen die Einwanderungspolitik von Präsident Trump ein, die von McElroy angeführt wird – der Massenmord an ungeborenen Kindern spielt unter Papst Bergoglio nicht so die Rolle. Das, worauf es ankommt, muss auch die jetzt notwendige „Umarmung der LGBT-Gemeinschaft“ beinhalten. Dementsprechend diente Dolan als Hirte einer „Willkommens Pfarre“ im schwulen und lesbischen Bezirk der Stadt, was Dolan als eine augenöffnende, aber auch freudige Erfahrung beschreibt.

Freude, Spaß, Glück! In der Homo Kirche gibt es eine unerschütterliche Freude – die nun für die Angelegenheiten im „Homo und Lesben“ Kiez jeder Stadt offen ist, die natürlich mindestens eine schwule und lesbische Gemeinde benötigt. Weil, wie jeder weiß, „schwule und lesbische Katholiken“ sich von den einfachen Katholiken unterscheiden. Man kann kaum erwarten, dass sie eine alte, herkömmliche katholische Gemeinde besuchen. Oh nein, nein, nein! Sie müssen ihre eigenen Pfarrgemeinden haben, wo sie mit all ihrem Schwul- und Lesbischsein im öffentlichen Raum willkommen sind.

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Bruder Thomas Rosica: der fiese „LGBT“ Kampfhund

Der unerträglich selbstgefällige Pater Thomas Rosica, einer der sprecher des vatikanischen Pressebüros wöhrend der Pseudosynode, erklärte entrüstet über das rigide Verfahren: „Das Jubiläum der Barmherzigkeit erfordert eine Sprache der Barnherzigkeit, insbesondere im Reden über Homosexuelle oder homosexuelle Personen. Wir schämen uns nicht der Homosexuellen, aber wir erkennen, wer das tut. Sie sind unsere Söhne und Töchter und Brüder und Schwestern. „

Die Rolle des LGBT Kampfhundes einnehmend, verdammte Rosica Chaput und andere Bischöfe (die auf „einige Bischöfe“ anspielten), welche Martins Buch und dem LGBT Hauptstrom grundsätzlich kritisch gegenüberstehen, und warf ihnen vor, hohe und undurchdringliche Mauern und lautschallende Echokammern der Monologe zu errichten, und sprach ihnen die Gegenwehr der „dunklen, dysfunktionalen Seite der katholische Blogosphäre“ gegen Martins Propaganda zu

Rosica zog sich auf die Pseudosynode zurück, auf der „mutige Bischöfe und Kardinäle der Kirche ihre Bischofsbrüder und die Synodendelegierten herausforderten, „…auf unsere Sprache zu hören, wenn sie über homosexuelle Personen sprechen.“ Er lobte den neuseeländischen Kardinal John Dew besonders wegen seiner „inbrünstigen Bitte unsere kirchliche Sprache dahingehend zu revidieren, wenn wir bei der Beschreibung homosexueller Personen „intrinsische Unordnung“ verwenden. Die Sprache des Katechismus sei laut Rosica pure „scholastische Theologie“ die die „Spur verfehlt und damit endet, mehr Schaden als Nutzen zu bringen“.

Alluding to one of Bergoglio’s demagogic slogans, Angesichts einer der demogogischen Parolen Bergoglios erklärte Rosica: „Die Wirklichkeit ist wichtiger als die hohen theologischen oder philosophischen Ideen“ – die negativen Gebote des Naturgesetzes meinend, einschließlich der absoluten Unzulässigkeit der Sodomie.

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Robert Barron: Telegener Weichspüler der Katholischen Lehre über das intirinsiche (in sich selbst eingeschlossene)  Übel der Sodomie und den Gräuel der „Homo Ehe“

Neben den offensichtlicheren „Homo Kirche“ -Promotoren sind die aalglatt kommunizierenden „konservativen“ Kommentatoren wie  Bishop Robert Barron Bischof Robert Barron – natürlich von Bergoglio zum Bischof eingesetzt – die durch das Beharren darauf, dass die Kirche nicht homophob sei, dieselbe Mission ermöglichen und sich für ihre Unsensibilität gegenüber homosexuellen Personen entschuldigen, während sie das intrinische, eingeschlossene Übel der Verderbtheit der Sodomie als ein nur (um Barron zu zitieren)  „hinter dem hohen Anspruch der katholischen Lehre über die Sexualität, die zu einem hohen Ideal reduziert wird, etwas zurückbleiben“,  und „einer unvollständigen Integration des sexuellen Aktes“ und nicht als Sünden, die zum Himmel schreien weichspülen, Dokument15

 Zuletzt, aber noch lange nicht als letzter

Francesco Coccopalmerio: Der Personalchef für die Empfehlung von Bischöfen mit einem Hang zu Homo Orgien

Kardinal Francesco Coccopalmerio, Präsident des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte. der (einzig sich auf Amoris Laetitia beziehend) erklärt hat, dass öffentliche Ehebrecher die in „Zweitehen“ leben, erlaubt werden soll, die Heilige Kommunion zu empfangen, wenn sich es als „unmöglich“ empfinden, sich ehebrecherischen sexuellen Beziehungen zu entziehen, hat ebenfalls festgestellt, dass während diese Erlaubnis nicht auf die „Homo Paare“ ausgedehnt würde, weil hier keine „natürliche Verfasstheit vorliege“ – im Gegensatz zum „natürlichen“ heterosexuellen Ehebruch – wir sie – nichtsdestotrotz – begrüßen, akzeptieren und ihre Entscheidung annehmen können…“

Inmitten dessen, was sicherlich nur die Spitze eines sehr großen Eisbergs ist, wurde Coccopalmerios persönlicher Sekretär Luigi Capozzi bei einer Drogen – Homo Orgie in einer Plüschwohnung verhaftet, die sich im selben Gebäude wie der Hauptsitz der Kongregation für die Glaubenslehre befand. Laut dem Journalisten, der die Geschichte herausbrachte, hatte Francesco Antonio Grana Coccopalmerio (erfolglos) had recommended empfohlen, dass Capozzi zum Bischof geweiht werde.

Edward Pentin, unfähig, einen offiziellen Vatikan-Kommentar zum Skandal zu bekommen (weil es unleugbar ist), berichtet, dass seine Quelle in der Kurie zugibt, dass „die Geschichte wahr …“ und dass „das Ausmaß der homosexuellen Praxis im Vatikan“ trotz der Bemühungen von Benedikt XVI., die sexuelle Verirrungen der Kurie nach dem Vatileaks-Skandal von 2012 auszurotten, nie “ schlimmer gewesen sei „Diese Bemühungen wurden eindeutig nicht nur gestoppt, sondern sind ins Gegenteil umgeschlagen.

Schlussfolgerung

Während Papst Bergoglio fortfährt, das Kollegium der Kardinäle und den Episkopat mit Pro-Homo-Unterstützern oder ahnungslos liberalen Allerweltsmännern zu besetzen, können sich die Gläubigen nur für die nächste Etappe des Bergoglianischen Debakels wappnen – den Aufstieg der Homo Kirche – und gleichzeitig um eine schnelle (und wahrscheinlich übernatürliche) Befreiung aus den Klauen der Diktatur der Barmherzigkeit beten.

In ihrem Bordell Artikel über Kardinal Tobin stellt die New York Times fest, dass er, nachdem er vom Vatikan aufgrund seines Versagens und seiner Ablehnung irgendetwas effetives gegen die Plage der dissidenten amerikanischen Nonnen zu unternehmen – einer Aufgabe, die er übelnahm – nach Indiana geschickt worden war,  „stemmte Tobin morgens Gewichte, bekleidet  mit einem mit einem Schädel bedruckten Stofftuch.“ Was könnte passender sein, das homo freundliche bergoglianische Regime darzustellen, als Tobin, der so perfekt das universelle Symbol des Todes präsentiert?

Christopher A. Ferrara, (2 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.


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Eine wachsende Besetzung der „Homo Kirchen“ – Untestützer und – Aktivisten

Martin

LGBT-Mainstreamer James Martin, SJ. Das Foto spricht für sich selbst

Der ärgerliche, überempfindliche Pater James Martin, der es liebt, oft und öfter „Was zur Hölle“ zu sagen, ist ein unerbittlicher Förderer des homosexuellen Priestertums und der „Homo“ Ehe. Er ist nicht nur allen kirchlichen Sanktionen durch seine Unterordnung unter die unfehlbare moralische Lehre der Kirche entgangen, Bergoglio macht ihn zum Konsultor des Vatikanischen Sekretariats für Soziale Kommunikation. Offensichtlich begrüßt Bergoglios Vatikan seinen pro-homosexuellen Aktivismus., einschließlich einem Buch über „eine zu errichtende Brücke zwischen der Kirche und der imaginären LGBT-Gemeinschaft“, in dem Martin die Lehre der Kirche, die auch im aktualisierten Katechismus von Johannes Paul II. sagt, dass homosexuelle Veranlagung in sich selbst ungeordnet sind (Maritn würde es lieber „anders geordnet“ nennen),  und dass homosexuelle Handlungen schwerwiegend verdorben sind und dass Sodomie eine Sünde ist, schlicht ablehnt.

Martin fördert eifrig die Vorstellung, dass Gott Homosexuelle und „Transgender“ als solche „geschaffen“ hat, was nur bedeuten kann, dass er sie mit wirklich wesentlichen Erkrankungen positiv begabt hat, die sie zu Taten schwerer Verderbtheit neigen lassen.

In einem Video, in dem er sein Buch verteidigt, zitiert Martin die Lehre der Kirche über die intrinsische Unmoral der Sodomie und verwirft sie dann sofort, weil sie von der „LGBT-Gemeinschaft“ nicht „angenommen“ worden sei. „Der Rest des Videos, mit Bildern von glücklichen“ Homosexuellen “ In ihren glücklichen „homosexuellen“ Beziehungen, argumentiert für das „Hineinströmen (mainstreaming)“ der „LGBT-Gemeinschaft“ in die Kirche.

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Walter Kasper: Vom waschechten Modernisten zum „Hof-Theologen“ des Bergoglioanischen Barmherzigkeitszeitalters.  Entspann dich!

Kardinal Walter Kasper, Bergoglios Lieblings-Theologe, dessen modernistische Vorstellung von „Barmherzigkeit“ das gesamte Bergoglianische Programm der moralischen Revolte belebt hat, verteidigte die Legalisierung der  „Homo-Ehe“ in Irland im Jahr 2015: „Ein demokratischer Staat hat die Pflicht, den Willen des Volkes zu respektieren; Und es scheint klar, dass, wenn die Mehrheit der Leute solche homosexuellen Gemeinschaften will, der Staat die Pflicht hat, solche Rechte anzuerkennen. „

Marx

Reinhard Marx: Pro-Homo Symbol einer wohlhabenden, aufgeblähten und korrupten deutschen Hierarchie

Kardinal Reinhard Marx, der der Weltpresse mitteilte, dass Bergoglio seine Freude über die bischöfliche Genehmigung der Heiligen Kommunion für Ehebrecher Amoris Lätitia folgend ausdrückte, sieht bei der jüngst erfolgten Legalisierung der „Homo Ehe“ in Deutschland kein Problem. Das eigentliche Problem, sagt er, ist, dass „die Kirche kein dezidierter Wegbereiter gewesen ist, was die Rechte der Homosexuellen betrifft.“ In Bezug auf die „Homo Ehe“ erklärte Marx: „Die christliche Position ist eine Sache. Eine andere Sache ist es zu fragen, ob man aus allen christlichen Moralkonzepten Gesetze machen kann. Wer nicht versteht, dass das eine nicht automatisch zum anderen führt , hat das Wesen der modernen Gesellschaft nicht verstanden.“

Schönborn

Christoph Schönborn:
„Offizieller“ Interpret von Amoris Laetitia und falsch konservativer Mainsteamer der „Homo Ehe“ und der „Homo Adoption“

Kardinal Christoph Schönborn, den Franziskus unter dem peinlich falschen Eindruck, er sei „Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre“, einen „großen Theologen“ genannt hat, ist der Anführer des Weges zur kirchlichen Anerkennung der „Homo Ehe“ „-Adoption“ und „LGBT-Familien „.

We are Family, Georg Urbanitsch

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Wie Life Site News berichtete, erklärte Schönborn in einem Interview von 2015 in La Civiltà Cattolica, dessen Inhalt von Bergoglios Vatikanischen Staatssekretär Kardinal Parolin geprüft wurde, „Wir können und müssen die Entscheidung, eine Beziehung mit einer Person gleichen Geschlechts einzugehen respektieren, (und) zivilrechtliche Mittel suchen, um ihr Zusammenleben mit solchen Gesetzen zu schützen, die diesen Schutz sichern. Bergoglio hat Schönborn als seinen vertrauten „Interpreten“ von AL bezeichnet.

Christopher A. Ferrara, (1 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche


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Der vorliegende ausgezeichete und ausgezeichnet übersetzte Text von Christopher A. Ferrara betrifft die USA, welches sich von D, A und CH darin unterscheidet, dass es dort noch katholische also rechtgläubige Bischöfe gibt. Ferrara befasst sich also mit denen, bei welchen die Homophilie, um es so vorsichtig zu formulieren, aufällig ist. In Deutschland ist es umgekehrt, denn uns kommt kein einziger Bischof in den Sinn, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hätte, wenigstens seit Bischof Dyba nicht. Unsere Homo-Bischöfe, diejenigen also, welche die katholische Lehre über die Sünde der Sodomie nicht richtig wiedergeben, entnehmen Sie bitte unserer kurzen Reihe über die Bischofsperlen, die wir deswegen eingestellt haben, um nicht gezwungen zu sein auch noch in diesem Dreck zu wühlen. Sicherlich wäre es gut eine deutsche, österreichische oder schweizer Version des u.a. Artikels zu verfassen, wozu uns leider die Leute und die Mittel fehlen. Aber es ist wirklich sehr einfach:

Ein jeder, der behauptet, dass Homosexualität keine Sünde ist, ist selbst ein Sodomit.

Und was ist so schlimm daran?,

würde uns vielleicht jemand fragen, der kein Katholik ist und sich hierhin verirrt hat.

Das, dass solch ein Bischof in der Lüge lebt, etwas vorgibt, was er nicht ist und  seine „Partner“ von unser aller Steuergelder finanziert!

Und dafür wollen wirklich die wenigsten Katholiken zahlen. Will er „seinem Herzen folgen“ oder „sich outen“, dann soll er sein Amt niederlegen, sich in den Laienstand versetzen lassen, all das Geld zurückzahlen, das er durch das Vorheucheln des Priestertums erschwindelt hatte, sowie seine „Partner“ von seiner Hände Arbeit finanzieren, nachdem er die Schulden abgestottert hat. Jeder kann sich leider selbst für die Ewigkeit zu Grunde richten, aber nicht für unser Geld und nicht unter der Fassade etwas zu sein, was man nicht ist und etwas zu vertreten, was man nicht vertritt. Punkt.

Verfasst von  Christopher A. Ferrara

Joseph Tobin hebt Gewichte und heißt „Homo Paare“ in seiner Kathedrale willkommen

 Joseph Tobin

 Ein Bergoglio Kardinal für die neue Homo Kirche

 

Einführung

Wie ich auf diesen Seiten mehr als einmal bemerkt habe, ist der sorgfältig geplante und unerbittlich ausgeführte Angriff auf das Sechste Gebot in der Gestalt der „begleiteten“ und „integrierten“ öffentlichen Sünder, die in „Zweitehen“ und anderen „irregulären Gemeinschaften“ in einem vagen Prozess der „Unterscheidung“ ihrer „konkreten Situationen“ die wesentliche Neuheit des Bergoglianischen Pontifikats, selbst inmitten des turbulenten Meeres der Neuheiten, welches die nachkonziliäre Epoche darstellt. Mit anderen Worten, eine Form der Situationsethik in der sexuellen Thematik . Diese Entwicklung ist schlicht apokalyptisch. Es gibt für das, was wir erleben, kein anderes Wort.

Von Anfang an war dieser Angriff auch darauf ausgerichtet, die praktizierenden Sodomiten und ihre „homosexuellen Verbindungen“ zu etablieren. Wir dürfen nicht vergessen, dass es Bergoglio war, der den Homo Ball dadurch ins Rollen brachte, dass er ein Dokument genehmigte und beauftragte, das der Welt fälschlich als die veröffentlichte Relatio der Synodenväter im Jahr 2014 präsentiert wurde, obwohl diese es nicht gesehen hatten und es später mit überwältigender Mehrheit ablehnten. Darin lesen wir:

„Homosexuelle haben Gaben und Qualitäten, die sie der christlichen Gemeinschaft anbieten: Sind wir in der Lage, diese Menschen zu begrüßen und ihnen einen brüderlichen Platz in unseren Gemeinden zu garantieren? Sie wünschen sich oft, einer Kirche zu begegnen, die ihnen ein einladendes  Zuhause bietet. Sind unsere Gemeinden fähig, ihre sexuelle Orientierung zu akzeptieren und zu würdigen, ohne die katholische Lehre über die Familie und die Ehe zu gefährden?“

Die Schaffung eines „einladenden Zuhauses“ für Homosexuelle qua (als) Homosexuelle müsste die Anerkennung  ihres diabolischen Spotts über die Ehe beinhalten. Darum erklärt dasselbe Dokument, dass „gleichgeschlechtliche Gemeinschaften nicht mit der Ehe zwischen Männern und Frauen gleichgesetzt werden können…es gibt (aber) Fälle, in denen die gegenseitige Unterstützung bis hin zum Punkt des Opfers eine kostbare Unterstützung für das Leben der Partner darstellt.“

Es war Bergoglio, der darauf bestand, dass dieser abscheuliche Text in das Verfahren der Synode 2015 aufgenommen wurde, als hätten die Väter es „trotz ihrer Ablehnung dieses „schockierendsten Dokuments in der Geschichte Roms“ verabschiedet. Die betrügerische Veröffentlichung „ihres“ Berichtes hat geholfen, eine offene Rebellion gegen Bergoglios ungeschickte Manipulation des Synoden-Verfahrens zu entfachen. (Anmerkung: Die englische, französische und spanische Übersetzung des ursprünglich italienischen Dokuments scheint von der Vatikanischen Website gelöscht worden zu sein, nur die italienischen und portugiesischen Versionen bleiben bestehen.)

Betrachten wir die folgenden Anzeichen, in denen Papst Bergoglio den Eroberungsmarsch des militanten Homosexualismus in Kirche und Staat respektiert:

  • Am Anfang seines Pontifikats ernannte Bergoglio einen berüchtigten Homosexuellen, Msgr. Battista Ricca, zum Prälaten des eigenen päpstlichen Haushaltes und der sogenannten Vatikanischen Bank.
  • Mit dem Skandal der Ricca-Berufung während einer Luftfahrt-Pressekonferenz konfrontiert, äußerte Bergoglio sein berüchtigtes „Wer bin ich, zu urteilen?“, um „eine Person, die schwul ist und Gott sucht und guten Willes ist …“ nicht zu respektieren – damit auf einen aktiven Homosexuellen hindeutend, dem unbestritten bewiesen ist,  in zahlreiche sodomitische Beziehungen involviert zu sein und dabei auch mit einem jungen Mann in einem Aufzug erwischt wurde.
  • Den Ton für das gesamte Projekt der aufkommenden Homo Kirche justierend, spottete Papst Bergoglio in dem berüchtigten Interview im America Magazin von September 2013 über die Idee der Missbilligung homosexuellen Verhaltens: „Einst fragte mich jemand in einer provozierenden Art und Weise, ob ich Homosexualität billige. Ich antwortete mit einer Gegenfrage: „Sagen Sie mir; wenn Gott einen Homosexuellen ansieht, billigt er die Existenz dieser Person mit Liebe, oder weist er sie zurück und verdammt sie?“ Wir müssen immer die Person betrachten. Hier treten wir in das Geheimnis des Menschen ein. Hier im Leben begleitet Gott die Menschen, und wir müssen sie begleiten, ausgehend von ihrer Situation … „
  • Seitdem hat Bergoglio eine große Show veranstaltet aus persönlichen Begegnungen mit körperlichen Umarmungen mit einer Auswahl von Menschen, die von der (sexuellen) Norm abweichen, und akzeptierte sogar die „Ehe“ einer Frau, die vorgab, ein Mann zu sein und mit einem anderen Mann „verheiratet war“ als gegeben.
  • Bergoglio hat es zurückgewiesen sich gegen die Legalisierung von „Homosexuellen Partnerschaften“, „Homo Ehen“ oder sogar „Homo Adoption“ in Italien, Irland, den Vereinigten Staaaten, und Malta auszusprechen. Für diese Verletzung seiner Pflicht führt er die Entschuldigung an, dass „der Papst sich nicht in die konkrete Politik eines Landes einmischt“, während es exakt das ist, was er tut, wenn es um politische Fragen wie „Klimawandel“ und Einwanderungspolitik geht,  die über seine Kompetenz hinausgehen.
  • Einer der wenigen direkten Gegenspieler der drohenden „Homo Kirche“ im Bischofsamt ist Erzbischof Charles Chaput, von Papst Benedikt zum Erzbischof ernannt, der als US-Delegierter zu der aufgetaktelten Synode gewählt wurde. Er verabschiedete pastorale Leitlinien, die die Heilige Kommunion sowohl für sexuell aktive „Homo Paare“ als auch für „wiederverheiratete“ Paare, die in ihren ehebrecherischen sexuellen Beziehungen verbleiben, verbieten. Erzählenswert ist, dass Bergoglio zurückwies, Chaput zum Kardinal zu kreieren, obwohl Philadelphia ein traditioneller Kardinalssitz ist.

Nun – mit Bergogios schwerer Hand auf dem Steuerruder des Petrus-Schiffes, das er immer heftiger nach links zerrt, kommt es überall und oft mit Begolgios direkter Hilfe zum „Coming out“ der Homosexuellen, die die Kirche inmitten der schlimmsten Krise in 2000 Jahren befallen.

Don Pietro Leone, Die Kirche und Asmodeus. (7 von 7) Schlussfolgerung und status quo.


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Schlussfolgerung

Die Absicht, diesen Aufsatz zu schreiben, war es, zu untersuchen, wie die fleischliche Begierde, oder deutlicher der Geist der Hurerei oder Unreinheit in der Lage war, in das Innere der zeitgenössischen Kirche einzudringen. Wir haben uns die Mühe gegeben, sie/ihn durch verschiedene Kanones des Neuen Kirchenrechts und verschiedene Lehren des jüngsten Lehramtes im Zweiten Vatikanische Konzil zurückzuverfolgen, in denen der Geist der gefallenen Welt offiziell in die katholische Kirche einbrach.

Dieser unreine Geist  stimmt mit der Weltvision der Sexualität überein. Unsere frühere Analyse dieser Vision zitierend und kurz auf den Zeitraum vom letzten Vatikanischen Konzil bis zum gegenwärtigen Pontifikat hinweisend, sollten wir fortfahren zu untersuchen, inwieweit dieser Geist die Enzyklika Amoris Laetitia formt.

A. „Sexualität hat keine besondere Zielsetzung. Ihr Gebrauch ist angenehm und ein Mittel, um Liebe zwischen zwei Personen auszudrücken, die nicht unbedingt miteinander verheiratet sind.“

     Wir haben gesehen, wie Gaudium et Spes den Begriff  „Zielsetzung“ unterdrückte, umso deutlicher unterdrückt im im Neuen Kirchenrecht,  wenn man die alten und die neuen Kanones vergleicht. Anschließend, bis hin zu Amoris Laetitia, hat die Fortpflanzung und Erziehung der Kinder nie wieder ihren bisherigen, traditionellen Status wiedergefunden.

Die Unterdrückung dieses Begriffs, entweder durch Isolierung oder in Verbindung mit der Bezeichnung „primär“, markiert sicherlich den Einbruch des Dämons Asmodeus[1] in die Bastion der beständigen kirchlichen Ehelehre.

     Es ist diese Unterdrückung, die einer undefinierten „Liebe“ erlaubt hat, sich in den Vordergrund einer Eheethik zu drängen, in der zeitgenössische Kirchenmänner nicht einzig und allein die Sexualität als angenehm ansehen (in Übereinstimmung mit den oberflächlichen weltlichen Einstellungen).

In dem von Gaudium et Spes eröffneten Zeitraum deutete das kirchliche Lehramt mehr und mehr an, dass diese „Liebe“ mit erotischem Inhalt tatsächlich der primäre Ehezweck sei,  bis die Enzyklika Amoris Laetitia endlich beide Lehren explizit aussagte (siehe oben).

Bis zu diesem Punkt stellt die Enzyklika nur eine Entwicklung der jüngsten ehelichen Heterodoxie dar; in ihrer Befürwortung des Ehebruchs dagegen stellt sie ein Novum besonderer moralischer Schwere dar, sich immer enger an den Geist der Welt in all seiner eigensinnigen und unverschämten Kühnheit[2] schmiegend.

B. „Die Sexualität ist uneingeschränkt gut und kann mit vollkommener Zulassung benutzt und besprochen werden“

Das unqualifizierte Gutsein der Sexualität wurde seit dem Konzil durch die Unterdrückung der kirchlichen Lehre über die Begierde der gefallenen Natur angedeutet. Diese Unterdrückung zeigte sich besonders im Kirchenrecht und in der Theologie des Leibes.

Ihr  vermeintliches Gutsein wurde von Papst Johannes Paul II. auf eine göttliche Ebene gehoben, wenn auch im Kontext der ehelichen Liebe als Ganzes.[3] In Übereinstimmung mit dieser Ansicht wurde die Ehe nicht mehr als der Jungfräulichkeit oder dem Zölibat untergeordnet angesehen. Papst Franziskus folgte seinem Vorgänger, zumindest bei letzterem.

    Beide Päpste, während sie die kirchliche Lehre über die Sünden gegen die Reinheit[4] aufrechterhielten, sprechen über solche Themen mit völliger Zulassung[5], Papst Franziskus empfiehlt diese Erlaubnis auch öffentlich, da er die Schulprogramme der „Sexualerziehung“ unterstützt.

C. „Sexualmoral wird durch die Grundsätze des Hedonismus festgelegt“

    Während die Kirche ihre Position der Schwere der Sünden gegen die Reinheit offiziell weiterhin beibehält, beobachten wir, wie die jüngsten Veränderungen im Kirchenrecht und im Lehramt die Tür zum Empfang der heiligen Kommunion im Stand der Todsünde unter bestimmten Bedingungen geöffnet haben. Die Vorkehrungen von Papst Franziskus für die Kommunion für Ehebrecher (auch unter bestimmten Bedingungen), muss im Einklang mit dieser Entspannung der eucharistischen Disziplin gesehen werden.

   Wie oben erwähnt, ist die große Neuheit von Amoris Laetitia die Befürwortung des Ehebruchs. Angesichts dieser Laxheit kann man sich nicht nur über die päpstliche Analyse der Sexualität der zeitgenössischen Jugend in ausschliesslich soziologischer und psychologischer Hinsicht ohne jeden Hinweis auf Moral beunruhigen, sondern auch über das völlige Fehlen einer Verurteilung der Unkeuschheit, ob allein oder mit einem anderen. In der Tat, wie wir oben beobachtet haben, scheint er aktiv dazu ermutigen, wie in der Phrase:

„Das Wichtigste ist, ihnen die Sensitivität gegenüber verschiedenen Ausdrücken der Liebe zu lehren …“ in Vorbereitung „für die sexuelle Vereinigung in der Ehe als Zeichen einer allumfassenden Verpflichtung durch alles bereichert, was dem vorausging.“

Was ist die Natur der Liebe, die die „sexuelle Vereinigung“ bereichern soll, wenn es nicht sexuelle Liebe ist? Aber wenn der Verfasser des Textes das nicht beabsichtigt, weil es der kirchlichen Lehre widerspricht, warum sagt er das nicht?

      Kurzum, obwohl die Enzyklika den sexuellen Hedonismus nicht explizit fördert, befürwortet sie die Unkeuschheit in einem besonders schweren Fall (das heißt Ehebruch); Sie analysiert die Sexualität in Begriffen der Psychologie, die typischerweise mit einer hedonistischen Weltanschauung verbunden sind; Sie installiert einen freizügigen Geist unter den Gläubigen; und übergeht in vollständigem Schweigen die beständige kirchliche Verurteilung der Unkeuschheit.

                                                              *

Mit einem Wort, was wir immer deutlicher hören, vom Zweiten Vatikanischen Konzil an bis zur Enzyklika Amoris Laetitia, ist die Stimme der Welt. Diese Stimme verkündet die folgende Botschaft:

„Sexualität ist Liebe; Sie ist uneingeschrankt gut; und sollte für das Streben nach Glück verwendet werden“.

Kardinal Browne OP erwiesenermaßen korrekter Hinweis war, dass die im Konzil vorgeschlagenen Neuerungen den gesamten Sinngehalt der Ehe pervertieren würden.

   Man könnte sich vorstellen:

„Die Kirche hat mit der Zeit ihre Ansichten auch über  diese Angelegenheiten geändert.“

Worauf wir antworten würden: Die Kirche in ihren Verlautbarungen ist nicht wie eine Regierung oder eine Firma, die ihre Politik nach veränderten Umständen anpasst. Vielmehr ist sie Wächter und Lehrer: Wächter und Lehrer des Glaubens und der Moral. Glaube und Moral bilden die übernatürliche Wahrheit, die Offenbarung, das Depositum Fidei. Die Wahrheit in sich selbst ändert sich nicht, nur in der Fülle und der Tiefgründigkeit ihres Zeugnisses; die Offenbarung ist eine Offenbarung von x und nicht von y; Das Depositum Fidei ist so hinterlegt wie es ist und nicht wie alles mögliche.

   Angesichts der Wahrheit, die in letzter Instanz Gott selbst ist, sind die für den Menschen notwendigen Tugenden Demut, Gelehrigkeit, Gehorsam, Unterordnung und Unterwerfung. Der Mensch ist auf dieser Erde um zu dienen, er ist ein „nutzloser Knecht“ mit den Worten unseres Allerheiligsten Herrn, ein bloßes Instrument, ob er gleich Papst, König oder Laie ist. Wenn Konzilien oder Päpste es auf sich nehmen, das Unberührbare, Unveränderliche und Unreformierbare zu berühren, zu verändern oder zu reformieren, dann werden die Konsequenzen gravierend sein

                                                      

 Postscript

 Der Status quo

Unter den verschiedenen Demütigungen, die Amoris Laetitia folgten, wollen wir nur noch erwähnen: „Der Treffpunkt, Projekt zur affektiven und sexuellen Bildung für junge Leute“, der aus dem Päpstlichen Rat für die Familie stammt und unter den Jugendlichen auf dem „Weltjugendtag“ in Polen im vergangenen Jahr großzügig verteilt wurde. Hier begegnet der Personalismus von Papst Johannes Paul II. der sexuellen Amoralität von Papst Franziskus, in einer Verherrlichung der Liebe, in der nicht ein einziges Mal die Todsünde, noch die elterliche Verantwortung erwähnt wird. Das Dokument ist mit Erotik aufgeladen, die auch mit Pornografie nicht spart, was völlig verwerflich ist.

   Die Glorifizierung der Erotik hat einen Schleier der Dunkelheit über die Ehe und die (vollkommene) Keuschheit geworfen: über die Ehe, indem sie ihre Zielsetzung – die Zeugung von Kindern verdeckt, bis hin zur (vollkommenen) Keuschheit, deren Realisierbarkeit verdunkelt wird. Das Ergebnis ist, dass verheiratete Paare in die Ehe eintreten, ohne zu wissen, was sie ist, um dann mit dem Versagen des Vorhabens zu enden, während immer weniger junge Menschen in den geistlichen Stand treten[6]. Denn die Ordensleute legen ein Gelübde vollkommener Keuschheit ab, aber wenn die Kirche nicht mehr erklärt, was dieses Gelübde ist oder was es bedeutet, warum sollte es ein junger Mensch ablegen? Und wenn die Ehe auf dem gleichen Niveau ist wie der geistliche Stand (welcher Jungfräulichkeit / Zölibat in seiner kirchlichen Form darstellt), warum dann die Mühe, den letzteren anzunehmen?

   Die Hierarchie und der Klerus versagen in ihrer Pflicht, den Glauben zu diesen Themen bekanntzumachen. Eine Anzahl ihrer Mitglieder scheinen durch denselben Geist der Erotik gesättigt, den sie predigen. Sie fordern die Befreiung vom Zölibat, und ihre Skandale[7] setzen sich von Tag zu Tag so monoton wie ekelerregend fort. Hier sehen wir Asmodeus wieder am Werk, in dieser seiner für ihn erfreulichsten und endgültigen Aufgabe: der Verseuchung der Kirchenmänner und der kirchlichen Lehre.

   Gott wird übergangen und ignoriert, mitsamt seiner der menschlichen Natur eingeschriebenen Bestimmung, der Zeugung von Kindern für die Bevölkerung des Himmels; mitsamt der Liebe zu Ihm, die die totale sich selbsthingebende Liebe ist, welche in der Eucharistie im Stand der heiligmachenden Gnade empfangen wird, oder in der Liebe der vollkommenen Keuschheit, der Liebe der Reinheit, der übernatürlichen Liebe der Barmherzigkeit in ihrer vollkommenen Hinordnung auf Ihn, der Liebe des ungeteilten Herzens, der Liebe, die gesegneter und erhabener und ein vollkommeneres Zeichen der Vereinigung Christi mit seiner Kirche ist als selbst die Ehe[8], der Liebe von der unser Allerheiligster Herr sagte:  Selig sind die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen“.     

                      

 Sancta Maria, ora pro nobis

Mater purissima, ora pro nobis

Mater castissima, ora pro nobis

Sancte Joannes Evangelista, ora pro nobis

Sancte Aloisi Gonzaga, ora pro nobis

Sancte Dominice Savio, ora pro nobis 

Sancte Joannes Baptista, ora pro nobis

Sancte Joannes Fisher, ora pro nobis

Sancte Thoma More, ora pro nobis 

A spiritu fornicatione, libera nos, Domine.

[1] Dementsprechend haben wir als Frontseite für dieses Essay ein Detail aus dem Isenheimer Altar von Matthäus Gruenewald gewählt, der einen androgynen Dämon darstellt, der eine Kirche stürmt.

[2]  In Verbindung damit stellen wir die intellektuelle Verlogenheit der Argumentation für den Ehebruch (wie oben analysiert) fest. Was kann eine Argumentation gegen das Naturrecht und den Glauben anderes sein? Solch eine Verlogenheit war ein Merkmal des Konzils (siehe das Buch über das Zweite Vatikanische Konzil von Professor de Mattei) aber das hier ist sicher das erste Beispiel in einem päpstlichen Dokument.

[3] wenn auch in das theologische Problem eingeschlossen, siehe oben.

[4] Obwohl zweifelhaft im Falle von Papst Franziskus, siehe den nächsten Abschnitt.

[5] Papst Franziskus zögert nicht, mit großer Lässigkeit öffentlich von Perversionen in diesem Bereich zu sprechen

[6] Es scheint, dass die jüngsten vatikanischen Dokumente über das geweihte Leben dazu neigen, weiter zu seiner „Wertminderung“ beizutragen

[7] Lasst sie über die Schmerzen meditieren, die sie für sich selbst ansammeln, entweder im Fegefeuer, in dem eine strenge und gründliche Wiedergutmachung selbst für ein einziges Kreuzzeichen, welches ohne Ehrfurcht gemacht wurde, erzwungen wird, oder in den tiefsten Abgründen der Hölle, die für den verdammten Klerus reserviert sind. Oder falls sie kein Erbarnmen mit ihren eigenen Seelen haben, lasst sie wenigstens Mitleid mit den Opfer-Seelen bekommen,  die ihr Leben zur Sühne für die Sünden des Klerus angeboten haben.

[8] Vgl. Sacra Virginitas, Papst Pius XII

Don Pietro Leone, Die Kirche und Asmodeus. (6 von 7) Amoris Laetitia.


asmodeus

III.  AMORIS LAETITIA

Wie können wir daran zweifeln, dass diese Enzyklika, die von demselben Kardinal Caffara, dem Schwester Lucia geschrieben hatte, öffentlich in Frage gestellt wurde, keinen Anteil hat am Zusammenprall zwischen der Kirche und Satan, wie wir oben erwähnt haben?

In diesem kurzen Blick auf Amoris Laetitia betrachten wir Ehe, Ehebruch und „Sexualerziehung“.

          1)    Ehe

a) Ehe in sich selbst

         Die Exhortation Amoris Laetitia

Die Exhortation Amoris Laetitia sagt in § 80: Die Ehe ist an erster Stelle eine »innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe«, die ein Gut für die Ehegatten selbst darstellt, und die Geschlechtlichkeit ist »auf die eheliche Liebe von Mann und Frau hin geordnet … Trotzdem ist diese Vereinigung »durch ihre natürliche Eigenart auf die Zeugung ausgerichtet.«.

      In den Fußnoten sind für diesen Text vier Referenzen angegeben: Gaudium et Spes § 48 in Bezug auf die „intime Gemeinschaft“; Der Kodex des kanonischen Rechts (1983) c.1055 im Hinblick auf das „Wohl der Ehegatten“[1]; Der Katechismus der katholischen Kirche § 2360 im Hinblick auf die Ordnung der Sexualität in der  ehelichen Liebe; Gaudium et Spes § 48 wieder im Hinblick auf die Hinordnung der Ehe auf die Fortpflanzung.

    Es gibt zwei Dinge zu beachten beim Vergleich dieser Passage der Exhortation mit dem jüngeren Lehramt:

    1)  Es stellt einen „Schritt nach vorn“ dar, insofern es nun explizit die eheliche Liebe als das primäre Ziel der Ehe darstellt („Heirat ist erstens … eheliche Liebe“);

    2)  Diese Lehre ist ein weiteres Beispiel für die erotisierende Tendenz des jüngsten Lehramtes, die sich hier auch in der Wiederholung dreier Lehrsätze (die wir oben behandelt haben), die die Ehe als „intime Partnerschaft des Lebens und der Liebe“ und ein „Gut“ für die Ehegatten bezugnehmend auf die Hinordnung der Sexualität zur ehelichen Liebe beschreibt. Der Vorschlag, daß die eheliche Liebe im Wesentlichen sexuellen Inhaltes ist, wird in der Folge auch in § 150 mit dem Titel „Die erotische Dimension der Liebe“ in ausschliesslich weltlichen Begriffen ausgearbeitet.

 

b) Ehe im Bezug zu Jungfräulichkeit oder Zölibat

Gerade haben wir gesehen, wie Papst Franziskus das jüngste Lehramt einen Schritt weiter gehen lässt, indem er ausdrücklich “Liebe” als primäre Zielsetzung der Ehe bezeichnet und und dieser „Liebe“ ausdrücklich einen erotischen Inhalt verleiht.

Im folgenden werden wir sehen, wie er die Ehe jetzt genau so und explizit auf die gleiche Ebene setzt wie Jungfräulichkeit und Zölibat (Exhortation § 159 Papst Johannes Paul II aus seinem Diskurs vom 14. April 1982 zitierend: „…dass die biblischen Texte »weder einen Grund dafür [liefern], die „Minderwertigkeit“ der Ehe zu behaupten, noch dafür, die „Überlegenheit“ der Jungfräulichkeit bzw. des Zölibats zu vertreten.«

   Dadurch, dass er das Zitat hier enden lässt und durch die Einsetzung von Anführungszeichen um die Worte Minderwertigkeit und Überlegenheit vermittelt Papst Franziskus den Eindruck, dass sowohl die Heilige Schrift als auch Papst Johannes Paul II. diese beiden grundlegenden Lebensweisen auf die gleiche Ebene setzen, mit anderen Worten sie als gleichwertig betrachten. Das aber ist nicht wahr. Die Heilige Schrift und die Tradition, die im Konzil von Trient ihren Höhepunkt finden (wie wir oben zeigten), lehren, dass die letztgenannte Lebensweise überlegen ist.

        Unter Bezugnahme auf Johannes Paul II. erkennt er hier die letztere Wahl als überlegen an, wie wir oben gesehen haben, und erklärt am Ende des fraglichen Absatzes, dass der Herr: „…seinen Jüngern das Ideal der Mäßigung und die Berufung dazu schenkt, weder wegen der Minderwertigkeit noch wegen Vorurteilen gegen die ehelich leibliche Vereinigung, sondern allein um des Himmelreiches willen.“[2]

Es ist wahr, daß Papst Franziskus später in diesem Abschnitt von der Vollkommenheit des geweihten Lebens spricht, aber er tut dies nicht im absoluten Sinne, in dem diese Vollkommenheit von der Tradition verstanden wird, sondern nur in einem relativen Sinn in einer kurzen Betrachtung der jeweiligen Stärken und Schwächen der beiden verschiedenen Stände, welche, wie er behauptet, sich der Gleichwertigkeit erfreuen.

   Kurz gesagt, Papst Johannes Paul II. neigt dazu, die beiden Lebensstände als gleichwertig zu betrachten, während Papst Franziskus diese These ausdrücklich feststellt. Das entspricht sicher der Bedeutung, die er auch der ehelichen Liebe zukommen lässt.

2. EHEBRUCH

   Es ist sicherlich der Geist der Erotik, der sich bereits in den obigen Zitaten manifestiert, die hinter der nachsichtigen Haltung des Papstes gegenüber dem Ehebruch steht.

a) Die Befürwortung des Ehebruchs

             In dem Dokument Amoris Laetitia § 298 spricht der Papst von „geschiedenen und wiederverheirateten“ Paaren wie folgt: „Die Kirche weiß um Situationen, in denen »die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können«. (Familiaris Consortio § 84) Und er fügt in der Fußnote 329 an: „Viele, welche die von der Kirche angebotene Möglichkeit, „wie Geschwister“ zusammenzuleben, kennen und akzeptieren, betonen, dass in diesen Situationen, wenn einige Ausdrucksformen der Intimität fehlen, »nicht selten die Treue in Gefahr geraten und das Kind in Mitleidenschaft gezogen werden [kann].« (Zweites Vatikanisches Konzil, Past. Konst. Gaudium et spes über die Kirche in der Welt von heute).

    Kommentar

   ‘Ausdrucksformen der Intimität’ bezieht sich auf sexuelle Beziehungen wie aus einer Lektüre der vollständigen Passage von Gaudium et Spes hervorgeht, und aus der Tatsache, dass die „Ausdrucksformen der Intimität“ dem Zusammenleben als Bruder und Schwester gegenübergestellt werden. Folglich kann der Text wie folgt zusammengefasst werden: Viele geschiedene und wiederverheiratete Paare, die zum Wohle ihrer Kinder zusammenleben, finden, dass die sexuellen Beziehungen (d.h. der Ehebruch) für ihre Beziehung und für das Wohl ihrer Kinder fruchtbar sind.

Wir sehen, dass dann:

i) Ehebruch gerechtfertigt ist; und zwar:

ii) als Mittel zum Zweck: nämlich wegen der Treue des Paares und wegen des Wohls der Nachkommenschaft;

iii) in einer bestimmten Situation, ja insbesondere in einer Situation, die von „vielen“ erfahren wird;

iv) in der angeblichen Kontinuität mit dem vorangehenden kirchlichen Lehramt

.
Wir können auf jeden der Punkte wie folgt antworten:

i) Ehebruch wird expressis verbis im Alten Testament im 6. Gebot und von unserem Herrn Jesus Christus selbst im Neuen Testament verurteilt (Mt 19,9, Mk 10,11-12). Darüber hinaus spezifiziert Unser Heiland den Ehebruch als eine der Sünden, die den Sünder vom ewigen Leben ausschließen (Mt. 19,17-18), also als Todsünde. Von daher ist er ein intrinisches (in sich selbst bestehendes (Anm. d. Übers.)) Übel, das in keiner Weise gerechtfertigt sein kann.

ii) Der hl. Paulus (Röm 3,8) erklärt ausdrücklich, dass ein Übel nicht als Mittel zum Guten getan werden kann;

iii) Hier ist die Situationsethik mit dem Grundsatz am Werk, dass das Gewissen eine Norm nach der Situation erschaffe, in der sich das Individuum befindet. Die Kirche hat im Gegensatz dazu die Situationsethik verurteilt, und versteht das Gewissen als Urteilsvermögen, das objektive moralische Prinzipien auf bestimmte Handlungen anwendet.

iv) Der Papst (oder seine Mitarbeiter) unterdrücken wesentliche Teile der Passagen, aus denen er zitiert.  In der ersten Passage erklärt Papst Johannes Paul II., wenn er von den „wiederverheiratet Geschiedenen“ spricht, die aus Motiven zusammenleben, die das Wohl ihrer Kinder einschließen, dass sie in vollkommener Keuschheit leben müssen: wenn sie es nicht tun, können sie die Heilige Kommunion nicht empfangen. In der zweiten Passage befürwortet das Konzil die sexuellen Beziehungen aus Gründen der Treue und dem Wohl der Kinder, aber nur bei denen, die sakramental verheiratet sind.

Mit anderen Worten, sagt Papst Johannes Paul II., dass  „wiederverheiratet Geschiedene“ als Paar für das Wohl ihrer Kinder zusammen leben können, jedoch in vollkommener Keuschheit; Das Konzil sagt, dass die sexuellen Beziehungen die Treue eines Paares und das Wohl ihrer Kinder in der Ehe fördern können. Durch die Kombination beider Passagen, unter Ausschluss der Verweise auf Keuschheit und Ehe, behauptet Papst Franziskus, den Ehebruch auf der Grundlage des vorangegangenen Lehramtes zu rechtfertigen.

b) Der kirchliche Status der Ehebrecher

     Die Ermahnung besagt in § 299, dass die „wiederverheiratet Geschiedenen“ als lebendige Glieder der Kirche leben und reifen können, „und schlägt vor, dass sie in das öffentliche Leben der Kirche integriert werden, zum Beispiel als Paten. Die Tradition der Kirche zusammen mit dem hl. Thomas von Aquin auf der anderen Seite betrachten sie als tote Mitglieder der Kirche, wie abgestorbene  Zweige eines lebendigen Baumes. Aus diesem Grunde und wegen ihres schlechten Beispiels ist es eindeutig unangebracht, daß Ehebrecher im öffentlichen Leben der Kirche Positionen übernehmen noch war es ihnen je erlaubt, dies zu tun.

c) Die Zulassung der Ehebrecher zur Heiligen Kommunion

    Wir können aus § 298 und Fußnote 329, die wir oben analysierten, schlussfolgern, dass, wenn Ehebruch nicht mehr als Todsünde gilt, die Ehebrecher das Recht haben, in das Leben der Kirche integriert zu werden, auch wenn es um die heilige Kommunion geht. Lassen Sie uns nun eine der Passagen des Dokuments untersuchen, das ausdrücklich sagt: „[…] dass die Konsequenzen oder Wirkungen einer Norm nicht notwendig immer dieselben sein müssen. […] Auch nicht auf dem Gebiet der Sakramentenordnung, da die Unterscheidung erkennen kann, dass in einer besonderen Situation keine schwere Schuld vorliegt. (§ 300 mit Fußnote 336).

     Welche Art von Rechtfertigung für den Zugang zur heiligen Kommunion hat der Papst hier im Auge? „Situationsethik“? Aber diese Ethik ist, wie wir bereits erklärt haben, null und nichtig. Oder ist es vielleicht die Unwissenheit seitens des Paares, dass Ehebruch eine Todsünde ist oder dass (der Empfang der… (Anm. d. Übers.) die heilige Kommunion im Stand der Todsünde eine weitere Todsünde ist? Es ist wahr, dass eine Todsünde einem Sünder dann nicht angerechnet wird, wenn er nicht wusste, dass es eine solche war; dennoch ist die fragliche Sünde objektiv eine Todsünde und ein schweres Vergehen gegen Gott. Aus diesem Grunde muß jede Form von geistlicher Hilfe, Unterscheidung, Unterrichtung oder Intervention seitens der Kirche darauf gerichtet sein, das Paar über das objektive natürliche und göttliche Gesetz zu unterrichten und sie dazu zu führen, in der Gnade Gottes zu leben, und sie nicht aus Angst, ihre Empfindungen zu beleidigen, in Unwissenheit und Sünde zurückzulassen. Kurzum, die Aufgabe der Kirche ist es nicht zu vermeiden, die Gläubigen zu kränken, sondern zu vermeiden, dass Gott beleidigt wird.

3. Sexualerziehung

    Jetzt, wo die europäischen Schulen mit „Sexualerziehungs“-Programmen einer unmoralischen und rein hedonistischen Ordnung überschwemmt worden sind (und wir fürchten, dass es noch schlimmer kommen wird), wird ein Eingriff der Heiligen Mutter Kirche mit jedem Tag, der vergeht, zunehmend dringender und notwendiger. Mit der Veröffentlichung von Amoris Laetitia hätte man vielleicht gehofft, dass die Hierarchie eine wahrhaft katholische Haltung in Bezug auf die Frage eingenommen hätte, zum Beispiel:

i) Einen Vorschlag (zu unterbreiten), neue und wirklich katholische Schulen zu gründen oder zumindest neue Institute, um die katholische Lehre in den vorhandenen Schulen zu lehren;

ii) ein Appell an die Eltern, die Kinder selbst zu unterrichten oder zumindest die Ausbildung ihrer Kinder dahingehend zu überwachen, dass dieser Unterricht tatsächlich in Übereinstimmung mit dem primären Ziel der Ehe (d. h. der Fortpflanzung und der Erziehung der Kinder) stattfindet.

iii) Eine klare Darstellung der katholischen Lehre über die Ehe, über die ihr entgegengesetzten Handlungen, über die Reinheit, über die Unreinheit und über die Tatsache, dass alle Sünden gegen die Reinheit Todsünden sind.

Stattdessen fehlen dem Abschnitt § 280-286 mit dem Titel „Die Notwendigkeit der Sexualerziehung“ seltsamerweise all diese Punkte.

i) Weit davon entfernt, Alternativen zu den gegenwärtigen „Sexualerziehungs“-Programmen aufzuzeigen, beschränkt sich das Dokument darauf, bestimmte Modifikationen oder Abänderungen einiger Akzente (innerhalb dieser Programme) vorzuschlagen

ii) Die erzieherische Rolle der Eltern wird nicht einmal erwähnt, im markanten Gegensatz zu dem Dokument „Die Wahrheit und Bedeutung der menschlichen Sexualität“, das der Vatikan etwa 20 Jahre zuvor (1995) promulgiert hat, welches angesichts der Gefahren, dieses Thema in der Schule zu behandeln, streng die Sexualerziehung innerhalb der Familie anordnet.[3] In der fraglichen Passage ignoriert Amoris Laetitia tatsächlich die primäre Zielsetzung der Ehe und konzentriert sich (mit Ausnahme eines einzigen Verweises auf das „natürliche Ziel der Sexualität: die Fortpflanzung“) auf den sekundären Ehezweck, d.h. auf die Liebe: ja auf eine Liebe exklusiv verstanden in einem emotionalen und vor allem sexuellen Sinne. Man liest zum Beispiel über die „Erziehung zur Liebe, zum gegenseitigen Sich-Schenken“ (§ 280); Über die „Liebesfähigkeit“ (§ 281-2) und die Art und Weise, wie „junge Menschen Liebe zeigen“ (§ 284)

iii) In Bezug auf die katholische Lehre über Ehe und Reinheit[4] wird überhaupt gar nichts gesagt. Die Sexualität wird in einer ausschließlich psychologischen Weise behandelt, ohne die klitzekleinste Anspielung auf Moral. Das Übel, das vermieden werden soll, ist keine Sünde mehr, sondern es sind eher soziale oder psychische Probleme wie: „Banalisierung und Verarmung“ (§ 280) „die außer Kontrolle geratene Pornographie und die auf Krankhaftigkeiten herabgewürdigte Sexualität, die unsere Liebesfähigkeit entstellt“ (§ 281-2) „narzissitische Aggressivität“, „mit ihrem Körper und ihren Begierden zu spielen“ (§ 283); „Unreife“ (§ 284) „die Einschließung in die eigenen Grenzen“ (§284-5), „den eigenen Körper nicht zu akzeptieren aus Angst vor der Verschiedenheit“ (§ 285).

   Wir sehen, dass Sexualität außerhalb der Ehe nicht verurteilt wird. Vielmehr wird, so scheint es, dazu aktiv ermutigt, so dass der Abschnitt in seiner endgültigen Analyse mit Sexualerziehungsprogrammen kompatibel ist, die bereits stattfinden und mit solchen, die den Kindern noch übergestülpt werden sollen: „Der Sexualtrieb kann geschult werden in einem Weg der Selbsterkenntnis und der Entwicklung einer Fähigkeit zur Selbstbeherrschung, die helfen können, wertvolle Fähigkeiten zur Freude und zur liebevollen Begegnung zu Tage zu fördern.“ (§ 280) „Es ist hingegen wichtig, ihnen einen Weg aufzuzeigen zu verschiedenen Ausdrucksformen der Liebe, zur gegenseitigen Fürsorge, zur respektvollen Zärtlichkeit, zu einer Kommunikation mit reichem Sinngehalt[5] zu kommen”, in der Vorbereitung „für die sexuelle Vereinigung in der Ehe als Zeichen einer allumfassenden Verpflichtung durch alles bereichert, was dem vorausging“ (§ 283, siehe auch § 284).

   Tatsächlich ist der Abschnitt auch mit „Gender[6]“ kompatibel, da der Verfasser die Sexualerziehung nicht nur für Jugendliche, sondern auch für „Kinder“ in Betracht zieht (§ 280 und 281); und er sich freut zu behaupten: „Wir können auch nicht ignorieren, dass die Gestaltung unserer eigenen Seinsart, sei es männlich oder weiblich, nicht einfach das Ergebnis biologischer oder genetischer Faktoren[7] ist, sondern von mehreren Elementen, die mit Temperament zu tun haben, Familiengeschichte, Kultur usw. […]; Aber es ist auch wahr, dass Männlichkeit und Weiblichkeit keine starren Kategorien sind […]. Der Abschnitt endet mit einer Warnung vor der „legitimen Freiheit und der Verstümmelung der echten Entwicklung der konkreten Identität der Kinder oder ihrer Möglichkeiten“ (§ 286)[8]

[1] Vgl. die Fußnote 9 oben

[2] Die Schwierigkeiten dieses Statements haben wir weiter oben ausgeführt

[3] Dieses Dokument atmet einen authentischen katholischen Geist, abgesehen von einem übermäßigen persönlichen Beharren auf die „Liebe“.

[4] Wiederum in einem markanten Gegensatz zu „der Bedeutung und Wahrheit der menschlichen Sexualität“

[5] Es ist unklar, worüber hier gesprochen wird. Sicherlich hätten sich die griechischen und römischen „Liebesdichter“ z.B. vorgestellt, in solch eine Kommunikation mit einbezogen zu werden, allerdings in völliger Abwesenheit von Keuschheit.

[6] Einer Ideologie – so dumm, wie verabscheuungswürdig

[7] Aber in welchen Fällen und warum ist das Gebet ein Problem, „den eigenen Körper nicht zu akzeptieren“ (vgl. § 285)?

[8] Die schädliche Wirkung dieser Passage wird nicht durch die päpstliche Missbilligung von „Gender“ bei anderen Gelegenheiten vermindert, da die letztgenannten Aussagen nur einen verwirrenden Effekt haben und nicht die Korrektur früherer Aussagen bewirken.