Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (23). Gutes kommt nur von Gott.


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Viertes Kapitel.

Es ist schwer zu unterscheiden, ob unsere Triebe und Regungen von einer innern oder äußern Ursache bewirkt werden. Angabe einiger Kennzeichen und Regeln.

Was wir in unserer Zeit des praktischen Pelagianismus vergessen, weil wir es nicht vermittelt bekommen, ist die Tatsache, dass der Mensch von sich aus, der katholischen Erbsündenlehre zufolge nicht gut ist. Deswegen genügt es nur „menschlich“ zu bleiben, als könnte man bakteriell werden. Somit kommt alles Gute von Gott. Deswegen brauchen wir die Taufe und die Gnade. Deswegen ist es falsch von Atheisten, Heiden und schweren Sünden eine Ethik zu verlangen, die für uns Katholiken selbstverständlich ist. Deswegen werden wir in Beziehungen mit ihnen, womit wir jeglichen Kontakt meinen, immer „draufzahlen“. Es wird kaum etwas zurückkommen. Das Böse hat eine zweifache Quelle: (1) uns selbst, (2) den Dämon, das Gute kommt von Gott durch seine Gnade. Deswegen ist es so wichtig uns täglich mit der Gnade aufzufüllen, womit nicht nur die Gnade der Sakramente, sondern auch die der Sakramentalien gemeint ist: Gebet, Kreuzzeichen, Weihwasser, Verwendung der Andachtsgegenstände etc.

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