Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (21) Gutes kommt von Gott, Böses vom Teufel.


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Wie so Vieles bekommt auch der Begriff „Unterscheidung“ (discretio) unter Bergoglio einen schlechten Touch. Katholisch bedeutet es, dass man zwischen objektiv Guten und Bösen unterscheidet, bei Bergoglio bedeutet es, wie man die Gebote Gottes aushebelt, um „frisch drauf los zu sündigen“, um es mit Luther zu formulieren. Aber irgendeine Unterscheidung ist erst dann möglich, wenn ich ein objektives, unveränderliches Kriterium habe, das nicht mit mir selbst identisch ist. Denn es alles, was ich mache, weil es mir Lust bereitet und „gut für die Umwelt ist“, um es mit Amoris Laetitia zu sagen, gut ist, dann braucht ja nichts unterschieden zu werden. Kardinal Bona schreibt, dass alles Gute von Gott und alles Böse entweder vom Teufel direkt oder vom Teufel durch unsere gefallene Natur kommt. Das ist natürlich keine große Überraschung, aber dieser Satz wird erst dann sinnvoll, wenn ich weiß, was das Gute und Böse an sich ist. Ich brauche Offenbarung, welche sich auf Metaphysik stützt, diese wiederum auf Logik. Wenn der Jesuit Spandaro schreibt, dass 2 und 2 in Theologie auch 5 ergeben können, dann argumentiert er diabolisch und ist ein Dummkopf. Ja, der Teufel hasst die Logik, Mathematik hasst er auch und deswegen werden Sie bei den Novu Ordo Leuten keinen stringenten Beweis erleben, sondern das hegelianische Sowohl-als-Auch-Gewusel, bei dem es nichts zu unterscheiden gibt.

Viertes Kapitel.

Es ist schwer zu unterscheiden, ob unsere Triebe und Regungen von einer innern oder äußern Ursache bewirkt werden. Angabe einiger Kennzeichen und Regeln.

 

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Ein Gedanke zu “Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (21) Gutes kommt von Gott, Böses vom Teufel.

  1. „aber dieser Satz wird erst dann sinnvoll, wenn ich weiß, was das Gute und Böse an sich ist.“
    Das wird der entscheidene Kampf sein dieses Wissen nicht zu verlieren. In dieser Welt, in dieser Konzilskirche mit diesem Papst stehen wir ohne den Heiligen Geist auf verlorenen Posten.
    „Wenn der Jesuit Spandaro schreibt, dass 2 und 2 in Theologie auch 5 ergeben können, dann argumentiert er diabolisch und ist ein Dummkopf.“
    Es ist meine feste Überzeugung Jesuiten der heutigen Melange wo immer es nur geht aus dem Weg zu gehen.
    Per Mariam ad Christum.

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