Die Kardinäle sterben aus oder immer noch vom guten Tod


dubia demons

Auf eine providentielle, d.h. von der göttlichen Vorsehung vorgesehene, Weise fällt der heutige Beitrag vom 13.09.2017 Gebet um einen guten Tod, der vor mehreren Wochen verfasst wurde, mit Nachrichten über die Todesumstände von Kardinal Caffara zusammen. Kardinal Caffara ist der zweite der vier Dubia-Kardinäle, der innerhalb von wenigen Monaten verstorben ist. Zur Erinnerung Kardinal Meisner starb unerwartet am 5. Juli 2017, Kardinal Caffarra am 6. September 2017. Auf frommen Seiten wie katholisches.info  oder gloria.tv, ebenso wie bei onepeterfive.com wird mehr oder weniger verdeckt spekuliert, hauptsächlich in den Kommentaren, dass es sich vielleicht um keine normalen Todesfälle gehandelt hat, sondern, dass klipp und klar, diese „guten, unerschrockenen, katholischen Männer“ umgebracht wurden.

Kann man das ausschließen? Nein, man kann es nicht ausschließen, wie man unter Bergoglio nichts ausschließen kann, aber wir halten es für recht unwahrscheinlich. Warum? Weil diese vier Kardinäle, davon drei emeritiert und wirklich in jeglicher Hinsicht abgesichert, für Franziskus keine Bedrohung darstellen. Was haben Sie denn bewirkt? Sie haben fünf Dubia, d.h. Zweifel vorgetragen, ob Amoris Laetitia mit der restlichen Lehre der Kirche übereinstimmt. Mehr kam nicht. Bevor wir dies analysieren, wollen wir an dieser Stelle unterlassen fromme Kommentare über „den beispiellosen Mut“, „engagierte Courage“ und wie auch immer der Kardinäle zu zitieren, wie sie bspw. auf katholisches.info und woanders erschienen sind. Was gibt es denn in den Dubia zu zweifeln? Können die Kardinäle nicht lesen? In Amoris Laetitia stehen Häresien im eigentlichen Sinne des Wortes, wie schön u.a. der Brief der 45 Theologen es herausgearbeitet hat. Was haben die Kardinäle gemacht, dass sie Franziskus so gefährlich wurden?

Haben sie den Papst der Häresie angeklagt? Nein.

Haben sie ihn formal zurechtgewiesen? Nein.

Haben sie eine Pressekonferenz zusammengerufen und erzählt, dass sie bedroht werden? Nein.

Haben sie eine Palastrevolution angezettelt? Nein.

Haben sie eine Großmacht (z.B. USA) zur Hilfe gerufen, um den Papst zu entmachten? Nein.

Haben sie ihn in der Engelsburg eingesperrt? Nein.

Warum sollte man sie denn umbringen? Sie sind doch völlig harmlos. Ein bisschen Schaum schlagen, aber keine Taten folgen lassen. Mundabor nennt die vier Kardinäle zu Recht die „miauenden Kätzchen“. Sie sind doch nicht gefährlich, denn wären sie es, dann hätten sie in der Zeit seit Amoris Laetitia, von der sie ja früher wussten, als der Rest von uns, etwas unternommen. Sie müssen doch viel genauer wissen, was Franziskus noch alles vorhat, um die kämpfende Kirche zu zerstören. Welche Kirche? Ja, genau, es gibt sie kaum, die kämpfende Kirche, weil kein Mensch kämpft, am wenigsten die Kardinäle. In der langen Geschichte der Kirche hat es im Vatikan immer schon Morde oder zweifelhafte Todesfälle gegeben. Da der Vatikan, wie jeder Staat, einen Geheimdienst besitzt, der  sich natürlich ganz anders nennt, so ist es auch möglich, dass er auch über professionelle Killer verfügt oder dass man sich dazu fremder Geheimdienste oder der Mafia bedient. Hat es schon alles in der letzten Zeit gegeben, Stichwort: Banco Ambrosiano. Technisch ist es natürlich möglich jemanden umzubringen und es gibt Mittel seinen Tod natürlich aussehen zu lassen. Kardinal Caffarra meinte, dass er überwacht werde, was durchaus möglich sein kann, aber wenn man jemanden wirklich überwacht, dann macht man es professionell so, dass das Opfer nichts merkt. Man muss ein ausgebildeter Spion sein, um Beobachter überhaupt feststellen zu können, was eindrucksvoll bspw. Wiktor Suworow in seinem autobiographischen Buch Aquarium beschreibt. Normale Menschen merken es nicht und deswegen ist ein Durchschnittsbürger beim Kampf gegen Geheimdienste recht machtlos. Wenn das Opfer etwas bemerkt, dann will man ihm Angst einjagen oder es bildet sich einfach etwas ein. Menschen in einer dauernden Stresssituation entwickeln einen mehr oder stärker ausgeprägten Verfolgungswahn, wie viele Gefängnisinsassen, und sehen sich umzingelt, obwohl alles völlig normal ist. Man weiß auch, dass bei der ersten Schlacht 25% aller Soldaten völlig kampfunfähig ist, weil sie vor Angst gelähmt sind, was sich auch körperlich recht unangenehm äußert. Wer Kriegsliteratur kennt, weiß Bescheid. Aber mit jeder kommenden Schlacht oder Gefechtssituation härtet man sich ab bis man tadellos und fehlerfrei auch in Lebensgefahr handeln kann. Übung ist halt alles und wenn man die erste Angst überwindet, dann ist der Rest halb so schlimm.

Es ist aber sehr einfach jemanden zu bedrohen, der sich immer gefürchtet hatte, immer zurückgewichen ist, immer gehorchte. Unsere Geistlichen, wie wir hier permanent feststellen, sind es nicht gewohnt zu kämpfen. Der nachkonziliare Kuschelkurs mit dem JP2-Triumphalismus hat sie wirklich entmannt. Jetzt, wo wir es wirklich mit einem häretischen, die Kirche zerstörenden Papst zu tun haben, gibt es niemanden, buchstäblich niemanden, der ihm trotzt. Es geht jetzt wirklich ans Eingemachte und niemand ist da. Jeder, der im Leben mit einem Uniformdienst zu tun hatte, sei es Militär, sei es Polizei, weiß, dass diese Arbeit  vorwiegend von Menschen gesucht und ausgeübt wird, die in einem sicheren System abgesichert sein wollen und dazu mehr oder weniger Macht ausüben möchten. Kämpfer? Fehlanzeige. Bei denjenigen Truppen, die wirklich Krieg führen mag es anders sein, aber diese stellen höchstens 10% einer, jeden Berufsarmee dar. Der Rest gammelt herum, unterhält sich, wartet auf Feierabend und ist finanziell gut abgesichert. Und was ist der Unterschied zur Kirche? Gar keiner, es ist genauso. Man kann auch nicht behaupten, dass die kämpfende Kirche auch vor dem Konzil besonders kämpferisch war, nach Vat. II ist sie es überhaupt nicht. Nachdem die Kirche seit Vat. II wirklich in allen Bereichen das Feld geräumt hat und so vieles, was „früher“ heilig war für unerheblich erklärte, um den „Dialog“ mit der Welt nicht zu gefährden, ist jetzt buchstäblich nichts geblieben, wofür es sich zu kämpfen lohnt und zwar gegen einen Antipapst, der keine Skrupel hat. Es ist wirklich wie im Fußball. Der Gegner spielt so, wie sie ihn lassen. Sie lassen ihn spielen, weil sie feige sind und hoffen, dass er stirbt, dabei sterben sie vor ihm.

Der Schreiber dieser Zeilen glaubt nicht, dass die beiden Kardinäle eines unnatürlichen Todes gestorben sind, Kardinal Meisner war 84, Kardinal Caffarra war 79. Menschen sind sterblich und so sterben sie. Es waren alte Männer, die ihm Leben kaum Stress erlebt hatten und deren Organismus dem Bergoglio-Druck vielleicht nicht gewachsen war. Aber sollten sie auch umgebracht worden sein, dann hat Gott es zugelassen. Warum? Um zu zeigen, dass er sie abstraft, weil sie seinen heiligen Willen, die Kirche wirklich zu retten, nicht erfüllt hatten.

Was hätten sie noch tun können?

Und was haben sie getan? Nichts.

Formelle Anklage, eine Pressekonferenz halten und dem Hinweis, wenn wir uns nicht melden, dann wisst ihr Bescheid. Tausende Menschen fallen vom Glauben ab, weil sie niemanden sehen, dem sie glauben könnten, der eine wirkliche Autorität ist. Auch wenn sich die katholischen Medien bemühen künstlich einen katholischen Helden aufzubauen, so ist dieses Unterfangen erfolglos, weil es keine gibt. Es bringt nichts die Menschen anzulügen und ihnen ein X für ein U vorzumachen. Bergoglio verursacht einen Skandal nach dem anderen und es gibt niemanden, dessen Standespflicht es gewesen wäre, ihn zurückzuhalten. Ein Kardinal schwört doch die Treue der Kirche und nicht der Person des jeweiligen Papstes, dem nur so viel zu gehorchen ist, wie dieser Papst die Kirche repräsentiert und diese nicht zerstört. Fakten sprechen eine klare Sprache. Gott spricht eine klare Sprache. Wenn Gott gewollt hätte, dass Kardinal Meisner und Kardinal Caffarra unter den Lebenden weilen würden, dann hätte er sie am Leben erhalten. Punkt. Er hat es nicht und es ist gleich, ob sie auf natürliche Weise gestorben sind oder nicht.  Eine körperliche Unsterblichkeit hat ihnen ja nicht gedroht. Gott hat sie, so glaubt der Schreiber dieser Zeilen, deswegen abberufen, weil sie versagt haben und seinen Willen nicht erfüllten. Woher wissen denn die Blogs katholisches.info und onepeterfive.com, dass diese Kardinäle uns vom Himmel aus beistehen werden? Woher wissen sie, dass sie es überhaupt ins Fegefeuer geschafft haben? Gott ist sehr gerecht und auf ein maximales Versagen folgt eine maximale Strafe, siehe der Engelssturz.

Sie haben getan, was sie konnten, sagen Sie.

Nein, sie haben kaum etwas getan.

Manches können nur manche Menschen tun, weil sie diese Gewalt besitzen. Manches kann nur eine Mutter oder ein Vater tun, manches kann nur ein Richter oder Polizist tun, manches kann nur ein Kardinal tun, kein katholischer Blogger, leider. Man hört in der letzten Zeit aus Rom, dass viele Leute unter Bergoglio Angst um ihr Leben haben. Dies mag sein, aber haben diese Leute keine Angst um ihre Ewigkeit, dass in der Hölle landen werden? Das ist doch viel schlimmer, denn ewig lebt keiner und sterben werden wir doch alle. Was sagt die Schrift?

Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. (Lk 12, 47)

Das sind die Worte Christi. Kennt denn ein Kardinal den Willen Christi nicht? Gut, viele sind ungläubig, glauben an diesen Bullshit nicht und hassen Gott. Aber doch nicht die Dubia-Kardinäle, so hoffen wir. Ihr Versagen muss Christus doch besonders schmerzen. Der Verrat des Judas hat ihn doch mehr geschmerzt als die Schläge der Soldaten, doch noch mehr geschmerzt hat ihn die Verleumdung Petri. Je näher man jemandem ist, desto mehr kann man ihn verletzen. Es ist möglich, dass durch all diese Todesfälle samt den jüngsten Naturkatastrophen Gott uns allen noch eine Warnung zukommen lassen möchte, denn:

Denn jetzt ist die Zeit, in der das Gericht beim Haus Gottes beginnt; wenn es aber bei uns anfängt, wie wird dann das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen?

Und wenn der Gerechte kaum gerettet wird, wo wird man dann die Frevler und Sünder finden?

Darum sollen alle, die nach dem Willen Gottes leiden müssen, Gutes tun und dadurch ihr Leben dem treuen Schöpfer anbefehlen. (1 P 4, 17-19)

Man sagt, dass Gott den Menschen in einem Augenblick zu sich ruft, an dem dieser Mensch am meisten auf den Tod vorbereitet ist, also in einem Augenblick des Gnadenstandes. Sehr viele Heilige haben richtig den Augenblick ihres Todes vorausgesagt und sich auf diesen vorbereitet. Der Teufel, mit Gottes Zulassung, holt aber eine Seele dann, wenn der Mensch am wenigsten darauf vorbereitet ist. Daher ist ein jäher und unvorbereiteter Tod kein Segen. Und was hat der Teufel damit zu tun? Dies, dass ein schwerer Sünder dem Teufel zur Bestrafung übergeben wird, auch in diesem Leben. Der Spruch: „der Teufel soll ihn holen“, kann durchaus wörtlich aufgefasst werden. Auch eine Unterlassungssünde kann eine schwere Sünde sein und unseres Erachtens ist das fehlende Vorgehen gegen Bergoglio eine schwere Unterlassungssünde aller Kardinäle, insbesondere der Dubia-Kardinäle. Starke Worte? Ja, durchaus. Aber aus dieser Perspektive wird ersichtlich, warum die Kardinäle so unerwartet sterben. Denn so unerwartet ist es gar nicht. Leben wir im Gnadenstand und beten wir um einen guten Tod. Amen.

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4 Gedanken zu “Die Kardinäle sterben aus oder immer noch vom guten Tod

  1. Musste beim Lesen immer an die Worte Christi in Mt24 denken: 22 Würde diese Zeit nicht verkürzt, dann würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen wird sie verkürzt werden.
    Bleiben wir treu, standhaft stur und und kämpfen den guten Kampf bis zum Schluss!

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  2. Ja, da der Häretiker Bergoglio kein Papst ist, ist davon auszugehen, dass die beiden Kardinäle nicht im Himmel sind. Sie haben der Häresie nicht entschieden genug widerstanden. Es geht Bergoglio nicht darum, dass die Ehe ein Sakrament ist und somit in einem festen Gottesbezug steht. Damit wird sie lösbar, denn das relativiert den sakramentale Charakter der Ehe, die Ehe wird trivialisiert.

    An der Unlösbarkeit festzuhalten, hat nichts mit Hartherzigkeit zu tun, denn der Laissez-faire gegenüber dem Heiligen ist eine böse Sache, die immer Folgen hat und zwar keine Guten, wie man heute sehen kann, wo die Ehe sukzessive als Bund von Mann und Frau sich auflöst.

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  3. Ob die beiden Kardinäle Meisner und Caffarra im Himmel sind oder (noch) nicht oder sogar ganz woanders, traue ich mir nicht, Vermutungen anzustellen.
    Dies ist allein Gottes Angelegenheit.
    Aber ich frage mich auch, warum beide nicht hartnäckiger waren.
    Und auch von den Kardinälen Burke und Brandmüller ist in puncto AL momentan nichts mehr zu vernehmen. Gerade Kardinal Brandmüller ist doch schon ziemlich alt und hätte durch ein klares und selbstsicheres Auftreten nichts zu verlieren, da eine Gefährdung der Karriere ja nicht mehr ansteht.
    Warum nur halten beide still? Und wo sind andere Kirchenobere, die ähnlich wie die vier Kardinäle denken und die Lücke auffüllen könnten, die Meisner und Caffarra hinterlassen haben?
    Fehlt es ihnen an Mut? Wollen sie nicht kämpfen und streiten – oder trauen sie es sich kräftemäßig nicht zu?
    Fürchten sie sich vor der Reaktion Papst Franziskus und der Verurteilung durch die Medien und selbst vieler Katholiken, weil diese ihn ja sooo super finden.
    Also dann doch lieber vor der Welt einknicken, denn vor dem Urteil Gottes fürchten sie sich nicht, weil sie davon ausgehen, dass ER ja durchgehend barmherzig ist?

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    1. Interessanterweise schließen die Meisten die Möglichkeit der Fegefeuers aus. Gleich in den Himmel? Schön wäre es. Ich wünsche den beiden Kardinälen, dass sie das Fegefeuer erreicht hätten. Es stimmt, nur Gott weiß es mit Sicherheit.

      Warum tut keiner weiß? Aus Feigheit, natürlich. Gott ist die höchste Vollkommenheit in jeder möglichen Hinsicht. Das heißt er ist auch sehr gerecht und allwissend.

      Was viele Menschen vergessen. Ehe und Priestertum sind soziale Sakramente. Sie sind um der anderen Willen errichtet worden. Ehe, der Kinder wegen, Priestertum, der Gläubigen wegen. Man versagt als Vater oder Mutter, wenn man so die Kinder erzieht, dass sie in der Hölle enden. Man versagt als Priester, Bischof und Kardinal, wenn man zulässt oder es mitverursacht, dass die Seelen in die Hölle kommen. In der Ehe oder im Priestertum geht es nicht um die persönliche Selbsverwirklichung.

      Es ist doch unmöglich zu sagen, ein Bischof ist persönlich gläubig und „ein guter Kerl“, aber er unternimmt gegen Amoris Laetitia und Papst Franziskus nichts. Aber als Privatperson ist er sehr fromm und tief gläubig.

      Wenn:
      (a) fromm und tiefgläubig
      dann
      (b) Bekennermut

      Wenn kein (b) dann kein (a). Sie haben natürlich Recht, Kard. Brandmüller steht am Grabesrand, was hat er also zu befürchten? Sie fürchten Franziskus mehr als Gott und die Hölle. Warum? Weil Novus Ordo dermaßen ihre theologischen Ansichten weichgespült hat, dass sie keine Gottesfurcht haben.

      Ich muss wirklich lachen, wass katholisches.info so über Caffarra schreibt, indem sein „Martyrium“ dargestellt wird. Worin hat es bestanden? Dass Papst Franziskus zwar beim Mittagessen neben Caffarra saß, aber sich mit jemand anderem unterhalten hat. Quelle: http://www.katholisches.info/2017/09/kardinal-caffarra-kurz-vor-seinem-tod-ich-werde-ueberwacht-meine-korrespondenz-wird-abgefangen/

      Dieser gab keine Antwort auf die vom Kardinal im September 2016 mitunterzeichneten Dubia zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia, keine Antwort auf die im April 2017 vorgebrachte Bitte, in Audienz empfangen zu werden, um die damit verbundenen Sorgen vorbringen zu können, und würdigte den Kardinal keines Wortes, als dieser Anfang April beim Papstbesuch in Carpi seines Ranges wegen beim Mittagessen neben Franziskus saß. Eine Kälte, die es nicht nur an Bereitschaft und Fähigkeit zum Zuhören und zum vielgepriesenen Dialog vermissen ließ, sondern mehr noch an Brüderlichkeit.

      Das ist doch wirklich lächerlich! Das soll Verfolgung sein?

      Interessanterweise sind diejenigen am meisten feige, die am wenigsten zu verlieren haben. Dabei schreibt der Hl. Ignatius von Loyola:

      (325) DIE ZWÖLFTE. Der Feind verhält sich wie ein Weib; seine Kräfte sind schwach, aber er will gerne stark erscheinen. Denn wie es Weiberart ist, beim Streit mit einem Mann den Mut zu verlieren und die Flucht zu ergreifen, wenn der Mann ihr die starke Stirne zeigt, wenn aber der Mann zu weichen beginnt und den Mut sinken läßt, Zorn, Rache und Wildheit des Weibes übergroß und maßlos werden, so ist es auch dem Feinde eigen, zusammenzusinken und den Mut zu verlieren, so daß seine Versuchungen die Flucht ergreifen, wenn der Mensch, der sich in geistlichen Dingen übt, die starke Stirne gegen seine Versuchungen zeigt, indem er geradenwegs das Gegenteil tut; wenn hingegen der sich Übende anfängt, Furcht zu hegen und beim Ausstehen der Versuchungen den Mut zu verlieren, dann gibt es auf der ganzen Welt keine so wilde Bestie wie den Feind der menschlichen Natur, wenn er mit ausgewachsener Bosheit seine tückische Absicht verfolgt.

      Man muss sich immer im Klaren sein, dass hinter Franziskus der Teufel steckt, dem man die Stirn bieten muss. Sonst nimmt er Überhand.

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