Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht. (1 von 7) Es gibt keine „Sexualität“!


1medieval_monsters_3274935k

Die Reihe von Don Pietro Leone, welche wir mit Erlaubnis, Zustimmung und Segen des Autors als einzige auf Deutsch in der, wie immer vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn, veröffentlichen, heißt Die Kirche und Asmodeus und nicht Die Kirche des Asmodeus, dessen sind wir uns bewußt. Dennoch ist Sex, Sexualität, das Geschlechtliche, der Geschlechtsakt dermaßen in der nachkonziliaren Kirche auf allen Ebenen der Lehre, insbesondere bei Amoris Laetitia, zu Deutsch „Die Freude am Sex“ gegenwärtig, dass man getrost sagen kann, dass die Kirche zu einer Kirche des Asmodeus also des Dämons der Unzucht, geworden ist. Denn bei Dämonen gibt es Bereiche der Spezialisierung, wie wir noch darlegen werden.  Die Muttergottes sagt ja selbst in La Salette:

Zittert, Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind.

Zahlreiche Klöster sind nicht mehr Häuser Gottes, sondern die Weiden des Asmodeus und der Seinen.

In der Kirche sexelt es so, wie niemals zuvor und zwar nicht nur beim Ehebruch, beim Bruch des Zölibats- oder des Keuschheitsversprechens, sondern auch auf der Ebene der Lehre, in welche der pansexuelle Freudismus eingedrungen ist. Don Pietro Leone stellt dies sehr richtig dar, aber unserer Meinung nach tut er es so priesterlich-zurückhaltend-verdeckt, dass die Meisten nicht wissen, worin eigentlich das Skandalöse der nachkonziliaren Lehre besteht, weil die allermeisten Katholiken die richtige, vorkonziliare Lehre nicht kennen. Deswegen werden wir einen jeden Abschnitt von Don Leone mit eigenen Worten einleiten, manches zusammenfassen und wiederholen, damit man weiß, worum es hier eigentlich geht.

Der Schreiber dieser Zeilen hat die Gabe seine Opponenten zur Weißglut zur bringen und erlebt öfters Szenen, wie aus den Blues Brothers.  Ja, es ist eine große Gabe Gottes, welche jedoch davon zeugt, dass man, wie bei hl. Stephanus, keine Argumente mehr hat und deswegen zu Steinen greifen kann. Der Schreiber dieser Zeilen übt sich noch mehr in Gleichmut und in Nehmer-Qualitäten, was ihm in der Zukunft von Nutzen sein kann. Obwohl ihn manchmal solche Reaktionen schmerzen, so kann er an ihnen ablesen, dass er seine Zuhörer dann erreicht hat, wenn sie ihm an die Gurgel springen, ihn beleidigen, ausfällig werden, ihn anschreien oder in Tränen zusammenbrechen.  Und von dieser Gabe soll ein wenig unsere Kirche-und-Asmodeus-Reihe profitieren.

Es gibt keine „Sexualität“!

Wenn Sie traditionelle theologische Werke lesen, dann werden Sie feststellen, dass es eine lateinische Entsprechung des deutschen Wortes „Sexualität“ oder „Geschlechtlichkeit“ gar nicht gibt. Warum? Weil das Wort „Sexualität“ ein neumodisches, Unsinns-Allzweckwort ist. Es gibt ja das Abstraktum Sexualität gar nicht, sondern es gibt nur Menschen, die in verschiedenen Umständen sexuelle Handlungen ausführen, also solche Handlungen, welche zur sexuellen Erregung führen und bei denen die Geschlechtsteile involviert sind. Im theologischen Sinne gibt es also keine Sexualität, sondern einen Menschen, der mit Verstand und freien Willen gesegnet,  verschiedene Akte oder Taten vollführt, die sich in einer objektiven Norm befinden und nach dieser Norm einzuschätzen sind. Sexuelle Taten sind nur innerhalb einer sakramentalen Ehe zum Zweck der Fortpflanzung erlaubt, alles außerhalb ist schwere Sünde, wenn es voll bewußt und freiwillig geschieht. Und daher haben wir entweder den actus conjugalis – den Eheakt, spricht den ehelichen Beischlaf oder die fornicatio – die Unzucht, womit außerehelicher Verkehr von zwei Unverheirateten gemeint ist. Sonst gibt es noch das adulterium – den Ehebruch, wobei wenigstens einer der beiden Sexpartner verheiratet ist. Außerdem gibt es noch die sodomia – Sodomie, welche in der Moraltheologie nicht nur Analverkehr bezeichnet, sondern auch jeden Akt non in vasa debita – „nicht in das geschuldete Gefäß“.  Sex dient der Fortpflanzung. Punkt. Und deswegen ist eine sexuelle Handlung umso sündiger, je mehr sie sich von der Forpflanzung entfernt. Somit ist Masturbation eine schwere Perversion, nach St. Thomas von Aquin, ist sie schwerwiegender als Unzucht (fornicatio), weil sie dermaßen weit von der Forpflanzung entfernt ist.  Obwohl der eheliche Akt in der Ehe erlaubt ist, auch wenn er nicht jedesmal zur einen Zeugung führen kann, obwohl Geschlechtsverkehr in der Ehe auch an unfruchtbaren Tagen moralisch zulässig ist, so wird Sex als ein notwendiges Übel gesehen, da er mit Konkupiszenz verbunden ist und jedesmal vom Geistlichen wegführt. Ja, so ist es nunmal. Sex in der Ehe ist keine Sünde, er ist auch keine Heiligung und kein Weg zur Heiligkeit, gleich was darüber Johannes Paul II in seiner Theologie des Leibes gnostisch von sich gab.

Der Weg zu Amoris Laetitia

Ja, liebe Leserinnen und Leser, dies ist die katholische Lehre. Und wenn Sie sich jetzt abregen oder zu lachen aufhören und es realisieren, dass dies die göttliche und gottgewollte Norm ist, so wird ihnen auch klar, wie schrecklich viele Menschen gegen das Sechse Gebot sündigen und zwar mit der Zustimmung der nachkonziliaren Kirche. Durch Amoris Laetitia wird ja Ehebruch legitim, Konkubinat auch und zwischen den Zeilen Homosexualität ebenso. Ein Papst kann aber weder die 10 Gebote noch die Worte Christi aufheben! Was jetzt in Amoris Laetitia stattfand, wurde aber lange in der nachkonziliaren Lehre vorbereitet, was Don Leone treffend darlegt.  Die Kirche begann im Schulterschluss mit der „Moderne“ mit Papa Freud zu lehren, dass es „die Sexualität“ gibt und dass „sie wichtig ist“, was Ihnen Ihre bürstenschnittige Pastoralassistentin, die langsam zu einer traurigen Antiheldin unseres Blogs mutiert, mit einem Augenaufschlag bestätitgen wird. Aber es stimmt nicht! Die Sexualität ist unwichtig, weil es sie nicht gibt! Es gibt dafür die unsterbliche Seele und die ewige Höllenstrafe für jene, die meisten durch Unkeuschheit, durch Unzucht (für alle zum Mitlesen durch Sex-Sex-Sex) früher oder später in die Hölle kommen.  Der Schreiber dieser Zeilen hat vor Kurzem Gaudium et Spes 48 und 49 gelesen, wo solche eine übertriebene Vergöttlichung des ehelichen (wirklich?) Sex stattgefunden hat, dass es unmöglich schein, dass diesen Text Männer verfasst haben, die wirklich zölibatär, sprich keusch, lebten. Es war eine Rechtfertigung ihres Lebens und eigentlich ihrer Sünde (Justify my life, Madonna). Karl Rahner SJ hat während des Konzils Luise Rinser gedatet„, ein anderer Peritus Gregory Baum gab selbst zu homosexuell gewesen zu sein, ja auch während des Konzils und Karol Wojtyla, einer der Schöpfer von Gaudium et Spes hatte seine Maria Teresa Tymieniecka.

Das war aber alles völlig unschuldig und platonisch!,

werden manche ausrufen.

Wirklich? Sind Sie sich so sicher? Waren Sie dabei?

Wir können es nicht wissen, da sicherlich nur ein Teil der Briefe publiziert wurde, aber können Priester, die solche Passagen niedergeschrieben haben, keusch leben? Siehe Gaudium et Spes 48, wo das Wort amor – körperliche Liebe, nicht caritas verwendet wird.

48. […] Christus der Herr hat diese Liebe (amor), die letztlich aus der göttlichen Liebe hervorgeht und nach dem Vorbild seiner Einheit mit der Kirche gebildet ist, unter ihren vielen Hinsichten in reichem Maße gesegnet. Wie nämlich Gott einst durch den Bund der Liebe und Treue seinem Volk entgegenkam (3), so begegnet nun der Erlöser der Menschen und der Bräutigam (4) der Kirche durch das Sakrament der Ehe den christlichen Gatten. Er bleibt fernerhin bei ihnen, damit die Gatten sich in gegenseitiger Hingabe und ständiger Treue lieben, so wie er selbst die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat (5). Echte eheliche Liebe [amor, d.h. Sex Red.] wird in die göttliche Liebe aufgenommen und durch die erlösende Kraft Christi und die Heilsvermittlung der Kirche gelenkt und bereichert, damit die Ehegatten wirksam zu Gott hingeführt werden und in ihrer hohen Aufgabe als Vater und Mutter unterstützt und gefestigt werden (6).

 

49.

Diese eigentümlich menschliche Liebe geht in frei bejahter Neigung von Person zu Person, umgreift das Wohl der ganzen Person, vermag so den leib-seelischen Ausdrucksmöglichkeiten eine eigene Würde zu verleihen und sie als Elemente und besondere Zeichen der ehelichen Freundschaft zu adeln.

Diese Liebe (amor) hat der Herr durch eine besondere Gabe seiner Gnade und Liebe geheilt, vollendet und erhöht. Eine solche Liebe, die Menschliches und Göttliches in sich eint, führt die Gatten zur freien gegenseitigen Übereignung ihrer selbst, die sich in zarter Zuneigung und in der Tat bewährt, und durchdringt ihr ganzes Leben (11); ja gerade durch ihre Selbstlosigkeit in Leben und Tun verwirklicht sie sich und wächst. Sie ist viel mehr als bloß eine erotische Anziehung, die, egoistisch gewollt, nur zu schnell wieder erbärmlich vergeht.

Kurz und gut: Sex als Ort der Gottesbegegnung, als höchster Ausdruck des Menschseins, als die eigentliche Würde des Menschen. Das steht dort wirklich geschrieben! Oder lesen wir eine Passage der Theologie des Leibes von Karol Wojtyła:

„Nirgends tun Eheleute Gottes Liebe tiefergreifender kund als wenn sie ‚ein Fleisch‘ werden“,

Das ist doch gnostisch!! Lesen wir Don Pietro Leone, der dies herausgearbeitet hat, weiter:

Der Papst stellt fest, dass Gottes Geheimnis der Liebe

“zur sichtbaren Realität durch die Vereinigung des ersten Mannes und der ersten Frau wird” (Rede vom 13. Okt. 1982, West S. 89).

In seiner Darstellung der Theorie des  Papstes behauptet West, dass

“eheliche Vereinigung gewissermaßen als  Ikone Bild des innerentrinitatischen Lebens gedacht ist” (West S. 25),

und erklärt, dass “ein Fleisch werden” sich daher nicht nur auf die Vereinigung zweier Leiber beziehe (wie unter den Tieren), sondern

“ein ‘sakramentaler’ Ausdruck sei, welcher der Kommunion (communio) von Personen entspreche” (Rede vom 25. Juni 1980, West S.25);

Das ist doch blasphemisch! Sex als das Abbild der Hl. Dreifaltigkeit? Sex als unio mystica? Wer hat denn solchen Sex? Ja, liebe Leserinnen und Leser, das sind die ipissima verba von Johannes Paul II. Auf solche Ideen kommt doch kein Mensch, der zölibatär lebte! Asmodeus war bei den Geistlichen, die sakrilegisch Unzucht getrieben haben und dann all diese Erfahrungen in den Konzilsdokumenten mehr oder weniger verdeckt, niederzuschreiben. Haben denn vorher alle Theologen keusch gelebt? Wohl nicht, aber sie haben ihr Fehlverhalten auf keine theoretische Ebene gehoben und falls doch, dann war es häretisch.

Advertisements

18 Gedanken zu “Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht. (1 von 7) Es gibt keine „Sexualität“!

  1. Eigentilch war ich auch der Meinung,das (normale)Sexualität nichts „Schlimmes“ ist sondern zum Menschsein gehört.
    Seit ich aber die Aufzeichnungen der Anna Katharina Emmerick über „das arme Leben des Herrn Jesus Christus“ las bin ich ebenfalls anderer Meinung geworden.
    Es gibt ein Kapitel,worin Jesus Christus die Emmerick über die Ehe belehrt.
    Danach ist die Ehe eine Einrichtung für Mann und Frau zur Buße !!
    Bei den Essenern,zu denen die Eltern Marias gehörten war es durchaus üblich,das Eheleute jahrelang getrennt lebten und ein getrenntes Gebetsleben führten.
    Schon bei Adam und Eva war das so,sie führten ein jahrelanges Gebets-und Bußleben,bevor die ersten Kinder geboren wurden.
    Bin selber seit 36 Jahren verheiratet und war kein Kind von Traurigkeit (vor meiner Bekehrung,sozusagen) und natürlich ist es ein ständiger Kampf gegen „das Fleisch“.
    Was mich mal interessieren würde,wenn die Kirche das alles nun gutheißt,bis hin zur Homosexualität, muß sie dann auch die Schuld der fehlgeleiteten Christen auf sich nehmen !?

    Gefällt mir

    1. @ Stella

      Lesen Sie bitte diese Beitragreihe weiter. Sex an sich ist leider etwas Schlimmes, weil es am meisten die Konkupiszenz freisetzt, stark zu anderen Sünden führt und nur um der Zeugung der Kinder willen geduldet wird. Man ist schnell geneigt das Maß zu überschreiten und die Sinnlichkeit stört am meisten die Geistlichkeit. Sex ist in der Ehe erlaubt, auch in einer kinderlosen oder bei älteren Menschen, aber die Kirche setzt sowohl:

      a) qualitative Beschränkungen, im Sinne, welch Sexualpraktiken sind erlaubt und welche nicht und
      b) quantitative Beschränkungen, wie oft Geschlechtsverkehr pro Woche ein. Hier schreiben die Moraltheologen nicht öfter als zwei bis dreimal pro Woche vor.

      Sex in der Ehe ist keine Sünde, wenn man sich an a) und b) hält, aber es ist kein Weg zur Heiligkeit.

      Diesen Ausspruch der Ann Katharina Emmerick kannte ich nicht, er ist aber sehr wahr. Dennoch sind es Privatoffenbarungen und keine offizielle Lehre die Kirche. Diese lautet: Sex der Kinder wegen, je seltener, desto besser.

      Dass Eltern Marias den Essenern angehörten, ist mir auch neu. Die Apokryphen schreiben zwar, dass Anna sehr lange kinderlos gewesen ist und Maria das einzige Kind war, aber über das Vorleben trifft die Kirche keine verbindliche Entscheidung.

      Sehr guter Punkt mit dem Fehlleiten:

      1. Die wahre Kirche Christi, die auch immer sichtbar bleibt, kann nicht irren, weil Gott unveränderlich ist und seine Offenbarung ist es auch. Deswegen kann die una, sancta et apostolica Ecclesia keine Häresien lehren.

      2. Die tut aber die „Afterkirche“ von der Emmerick sprach, man kann diesen Begriff auch wörtlich verstehen aufgrund der hohen Homodichte im Vatikan und in der Umgebung Bergoglios und diese Afterkirche will die Menschen in die Hölle führen, weil sie die Lehre Christi verfälscht.

      Deswegen ist es so wichtig die wahre katholische Lehre zu verbreiten, im Untergrund, was wir auch tun.

      Aber ist es wirklich eine unbesiegbare Ignoranz bei den „Fehlgeleiteten“ oder wählen sie den Weg des geringsten Widerstandes und sind froh, dass Bergoglio und die häretische Amoris Laetitia ihre Sünden gutheißt? Eher das Letztere. Man kann lesen, es gibt das Internet, es gibt traditionelle Blogs. Gott gibt immer Mittel zur Rettung.

      Gefällt mir

  2. Vor mehreren Jahren wurden die Skandale aus der, damals sehr bekannten katholisch charismatischen, “ Gemeinschaft der Seligpreisungen“ bekannt, in der der Gründer der Gemeinschaft – ein ehemals prothestanischer Theologe und verheiratet- sogg.“mystische Hochzeiten“ mit jungen weiblichen Gemeinschaftsmitgliedern feierte, die ihm durch seine Ausstrahlung völlig hörig waren und später gegen ihn vor Gericht aussagten. Die „Theologie des Leibes“ spielte eine wichtige Rolle in dieser Gemeinschaft-( war selbst eine Zeitlang Mitglied)

    Gefällt mir

    1. @ Anton

      Ihre Erfahrungen tun mir Leid. Ja, Bruder Ephraim, Löwe von Juda etc. Mir sind diese Geschichten bekannt. Es ist und war eine gnostische Sekte, denn die Theologie des Leibes ist im Kern gnostisch. Und so kommt man von einer ungeblich hohen Spiritualität zum Sex, Orgien etc. Traurig, traurig.

      Gefällt mir

  3. Ich will hier keineswegs kritisieren, im Gegenteil, der Beitrag ist sehr wichtig, denn meiner Meinung nach kommt man nicht weiter, wenn man immer betont „die Kirche ist ja so sinnenfroh – aber nur unter bestimmten Bedingungen“. Dann kommt als Antwort „Diese Bedingungen sind ja nur so erfunden von alten Männern, die eh keine Frau haben, um die Leute unter Kontrolle zu halten“ etc. etc.
    Aber „ein Fleisch werden“ steht ja nun mal im Neuen Testament. Man könnte Papst Johannes Paul II. durchaus so verstehen, dass er sagen will, „ein Fleisch“ sei eben nicht nur die sexuelle, also fleischlische, Vereinigung, sondern es ginge um die Vereinigung der Lebensumstände. So wie z.B. mein kleiner Zeh und mein rechtes Auge auch „ein Fleisch“ sind und insofern in meinem Körper zusammenarbeiten.

    Gefällt mir

    1. @ Neukatholikin

      Lesen Sie diese Reihe weiter. Wojtyla/Johanne Paul II meint wirklich damit „Sex“ und keine intelektuelle oder emotionale Gemeinschaft. Dies schreibt er auch in seinen Büchern, die er als Kardinal auf polnische verfasst hat und die weniger bekannt sind.

      1. „Liebe und Verantwortung. Eine ethische Studie“.

      2. „Als Mann und Frau schuf er sie“ – nicht übersetzt.

      Ich habe es während meines Studiums gelesen, neulich wieder und manches von Wojtyla habe ich mir antiquarisch gekauft, weil ich Polnisch kann. Es trieft wirklich von Sex. Er meint es so, ich kann Seitenangaben geben.

      Gefällt mir

  4. Wollte noch zur Untermauerung auf die Enzyklika „Casti Connubii“ hinweisen, wo es heisst: „… ohne je von ihren ehelichen Rechten anders Gebrauch zu machen als in christlicher und würdiger Weise, namentlich im Anfang der Ehe. Denn wenn später die Verhältnisse einmal Enthaltsamkeit verlangen, wird es so beiden leicht, sie zu üben, da sie sich ja schon daran gewöhnt haben.“
    Pius XI. wird meiner Meinung nach immer unterschätzt als Politiker, der mit Hitler mauschelte etc.

    Gefällt mir

  5. Es ist einfach schlimm, wie die neue Theologie alles verdreht – als ob man sich in den Himmel hochschlafen könnte (Theologie des Leibes) oder sogar muss (Amoris Laetitia).

    Demnach könnten zwei Menschen, verheiratet oder nicht, heiliggesprochen werden, weil sie „in gegenseitiger, aufopferungsvoller Ganzhingabe“ so „ekstatisch-göttlichen“ Verkehr miteinander hatten.

    Und am Ende des Weges spricht man Tiere heilig, die dasselbe tun, als Ergänzung zu Laudato Si.

    Gefällt 1 Person

    1. „Und am Ende des Weges spricht man Tiere heilig, die dasselbe tun, als Ergänzung zu Laudato Si.“
      Na ja. Tiergottesdienste soll es ja schon geben und irgendwann gibt es die Kommunion für alle. Aber wie sie es mit der Barmherzigkeit für geschiedene und wieder verheiratete Tiere es machen wollen ist mir noch nicht ganz klar. Aber der immer und immer wieder betrunkene Konzilsgeist wird sich schon was einfallen lassen.
      Per Mariam ad Christum.

      Gefällt mir

  6. Sinnlichkeit ist die himmlische Verklärung des Leibes.
    Sexus ist die höllische Verdammung des Fleisches.

    Aber ohne tierische Brunst keine göttliche Erotik!

    Gefällt mir

    1. Ihre Ansichten sind gnostisch, nicht katholisch. Im Himmel gibt es keinen Sex, im Paradie hat es keinen gegeben und Sex und Sinnlichkeit ist das, was am meisten von Gott weg führt. Beweis? Schwarze Messen bestehen zu 99% aus sehr perversen Sex.

      Gefällt mir

      1. Ja, gerade das schrieb ich, dass es in Paradies und Himmel keine Kopulation gab und gibt.

        Wenn Sie andrerseits mit Sinnlichkeit&Erotik – z.B. der ErosLehre PLATONs, der BrautMystik BERNHARDs, (halb)nackten Statuen&Malereien in Kirchen, sinnlichem GregorianischemChoral et cet. – offenkundig nichts anfangen können, so mögen Sie zu Ihren PuritanerFreunden – die wir Katholen als gnostisch verachten – gehen und uns InBrünstige in Ruhe lassen.

        Gefällt mir

      2. 1. Gott ist transzendent, unkörperlich, überweltlich also führt alles Körperliche, Sinnliche und Weltliche von ihm weg.
        2. Lesen Sie sich in Ruhe alle Zyklen von Don Leone durch, samt unserer Einführung, insbesondere den Zyklus über die Theologie des Leibes, dann wird Ihnen manches klar werden.
        3. Natürlich bedient sich die Kirche der Allegorie und der Allegoresen, z.B. Fides, der Glaube, weil Lateinisch femininum als eine schöne Frau mit einem Schleier, aber diese Bilder dienen nicht dazu sexuelle Erregung zu verschaffen.
        4. Ein sehenswerter Film für diejenigen, die überall „(halb)nackten Statuen&Malereien in Kirchen“ sehen Thanks for sharing, manchmal recht drastisch, aber viele Menschen, insbesondere Männer, wird es wohl betreffen und dann sieht man die Sinnlichkeit dort, wo sie nicht ist.#

        Der Weg zur Reinheit des inneren Auges, um es platonisch auszudrücken, ist manchmal sehr lang.

        Gottes Segen

        Gefällt mir

      3. Genau so denkt ein jeder Puritaner über uns „heidnische Götzenanbeter“!
        Wir SüdEuropäer mit unseren impulsiven Hosen behaupten, dass wir IHN in z.B. einem hübschen Leibchen erleben, Ihr kühlen Nordler mit Euren toten Hosen erklärt das als „Aberglauben“ und GottesLästerung, duldet bestenfalls abstrakte&langweilige Allegoresen. Der eine glaubt an IHN, der andere nicht. Der eine ist hic et nunc im Grunde schon im Himmel, der andere in der Hölle.
        Wie gesagt: Wenn Ihnen der Eros von PLATON, die BrautMystik vom Hl.BERNHARD, die erotischen Erlebnisse mittelalterlicher Mystikerinnen, DANTE und Seine Beatrice, SHAKESPEARE und Sein Romeo&Julia, die saftigen Leiber des RUBENS, die nackten Putten, unser unverschämter Pomp, der frivol-fromme MOZART usw. offenkundig nichts geben, dann gehen Sie doch dorthin, wo Sie von Charakter&Niveau her hingehören!

        Der Sexperte Wojtyla war zwar was Besseres, aber letztlich gehört Er zu Euch.

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s