Ältere Beiträge oder Aufgewärmtes schmeckt manchmal besser


Maria_und_Martha_(flämisch)

Jede Hausfrau, aber auch jeder Koch, weiß, dass es Speisen gibt, die erst aufgewärmt ihren Geschmackt voll entfallten, sodass etwas Aufgewärmtes nicht unbedingt mit etwas Schlechtem gleichbedeutend ist. Da auf unserem Blog wir seid 15.05.2015 610 meistens originelle Beiträge veröffentlicht haben, so ist es durchaus möglich, dass nicht alle Leser alle Beiträge gelesen haben und sich ausschließlich auf die letzten, polemischen Aufsätze konzentrieren.

Dank diesen Beiträgen, die sehr gerne vom kreuzknappen recht tendentiell und tendenziös kommentiert werden, erscheinen wir als wirre Irren, als Katho-Taliban-Fundamentalisten, welche vielleicht nicht einmal den Müll trennen, Bergoglio in ihrer kranken Phantasie für einen Antipapst halten und den guten, alten Benedikt, der sooo lieb ist, nicht liebhaben. Ja, das sind wir auch, aber das sind wir nicht ausschließlich. Da viele Leser die zu uns dank kreuzknappen, herzmariens oder gloria.tv zu uns kommen und manchmal bleiben nicht die Muße und den Nerv haben sich durch alles durchzuklicken, so wollen wir selbst auf vergangene Beiträge verweisen, die wir für lesenswert halten.

Ja, die Kirche ist viel mehr als Papst Franziskus, wenn Sie jedoch an starken Zahnschmerzen leiden, dann ist es Ihnen auch gleich, wie schön die Sonne scheint. Papst Franziskus wird irgendwann einmal sterben, irgendwann einmal wird ein guter, katholischer Papst kommen, wahrscheinlich nicht gleich nach Franziskus, sondern erst nach einem erneuten Sacco di Roma. Bis dahin gilt es durchzuhalten, denn die Kavallerie wird uns nicht retten. Wir selbst müssen die Kavallerie sein, sodass die Anfangsmusik der Podcasts von Ann Barnhardt „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé (ab 2:44) wirklich witzig und gut gewählt ist. Der Schreiber dieser Zeilen erspart sich an dieser Stelle den traditionellen Seitenschlag auf „unsere Geistlichen“, weil es auch nichts ändert, sondern stellt fest, dass wir die restkatholischen Blogger eine Art Volkssturm darstellen, da Soldaten, Offiziere und Generäle feige davongelaufen, jawohl, von den Wölfen, desertiert sind oder sich irgendwo eingeschlossen haben und metrosexuell weinen. (Ja, der Seitenschlag folgte doch, wenn auch verdeckt!)

Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, dann spenden Sie uns etwas. Die letzte Tridentinische Messe für unsere deutschsprachigen Wohltäter, die wirklich wenige sind, erfolgte am 7 August um 7.00. Wir kamen leider nicht mehr dazu es hier anzukündigen, weil Fontgombault manchmal sehr schnell ist. Wie auch immer, diejenigen, die es spüren sollten, haben es gespürt. Wir denken daran auch Podcasts auf Deutsch mit religiösen Themen ins Netz zu stellen, einen animierten traditionellen Katechismus ins Netz zu stellen, wofür uns mehr die Zeit als die Mittel fehlen, wobei die Letzteren leider auch nicht vorhanden sind.  Wir arbeiten leider oder auch zum Glück in unseren Brotberufen, was zeitraubend ist, verfügen über kein Budget von 15 Miliarden Euro jährlich und haben dennoch den Ehrgeiz:

  • katholische Presse – diesen Blog
  • katholisches Radio – künftige Podcasts
  • katholisches Fernsehen – künftige Youtube-Filme

und zwar beinahe zum Null-Tarif auf die Beine zu stellen. Zwar „schießt Geld keine Tore“, aber ohne Geld haben Sie weder Fußballschuhe, noch einen Fußball, gleich wie talentiert und fleißig Sie sind.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass manchmal unsere Texte rein Negativ sind, weil zurzeit in der Kirche, insbesondere in Rom nur Rein-Negatives, sprich der Antipapst, stattfindet.  Wie soll man da fröhlich und ausgelassen sein? Dennoch ist die katholische Wahrheit so schön und so erhaben, dass die Beschäftigung mit ihr die Seele erhebt. Die richtige, d.h. die vornkonziliare Liturige ist so prachtvoll, dass sie die Menschen gleichsam einfängt, da Gott doch die vollkommene Schönheit ist. Papst Franziskus wird vorübergehen, die Strafe Gottes wird über uns alle kommen, doch der Glanz der Wahrheit wird bleiben. Manchmal ist es schwierig den Alltag zu vergessen, was die oben abgebildete Martha auch kaum tat und wie Maria zu Füssen des Heilands zu sitzen und sich in Ihn zu versenken. Deswegen soll sich das Aktive und das Kontemplative, das Polemische und das Kritische die Waage halten. Amen.

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