Benedikts Brief oder How I abandoned Your mother


936b0ffe1d930ee1779bd8a5f2f73638

Ausgangslange – die Kinder verlassen

Für alle, die sich nicht in modernen Fernsehserien auskennen. Der obige Titel ist eine Anspielung auf die amerikanische Sitcom How I met Your mother (HIMYM)– „Wie ich eure Mutter kennenlernte“, in der ein Vater in vielen, vielen Sitzungen und wohl Jahren (die Serie lief 9 Jahre lang) seinen Kindern erzählt, wie er deren Mutter traf. Die Serie HIMYM ist absolut nicht zu empfehlen und man muss junge Leute bedauern, die mit ihr aufwachsen und dann solch eine Vorstellung von Liebe, Freundschaft und Ehe hegen werden. How I abandoned Your mother bedeutet im o.a. Titel „Wie ich Eure Mutter verlassen habe“. Der Text von Ann Barnhardt „Der Brief eines abwesenden Vaters an seine Kinder“, den wir bald in der deutschen Übersetzung von davillatollkuehn vorstellen werden, ist dermaßen treffend und ergreifend, dass er wirklich Tränen in die Augen treibt.

Ja, die Kirche – die Braut Christi wird von Bergoglio und seinen Mannen vergewaltigt und geschändet. Ihre Kinder, Katholiken, werden ebenfalls vergewaltigt, geschlagen, vergiftet und missbraucht und das Schlimmste dabei ist, dass man ihnen einredet, dass es sich beim Gift um eine Arznei handelt. Dennoch hinkt der Vergleich von Ann Barnhardt ein wenig, weil der eigentliche Bräutigam der jungfräulichen Kirche und Mutter Christus und nicht der Papst ist. Christus wird seine sichtbare Kirche nicht verlassen, obwohl er sie schon jetzt durch Bergoglio bestraft und weiterhin bestrafen wird, wie damals 1527 bei Sacco di Roma, so glauben wir.

Wer ist an diesem Zustand schuld? Benedikt XVI. / Ratzinger: er ist weggelaufen. Fühlt er sich schuldig? Nein.

„Benedikt XVI. ist mit sich selbst in Frieden“,

sagt Gänswein, sein Privatsekretär. Benedikt sagt es in seinem unsäglich banalen Interviewbuch auch selbst. Er scheint ein wenig die jetzige Situation zu bedauern, siehe der Brief zum Begräbnis von Kardinal Meisner:

[Zeiten] in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.

[…] dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist.

Was ist das? Ein Wunschkonzert? Sollte denn Benedikt selbst nicht ein solcher Hirte gewesen sein? Warum hat sich denn das Boot „schon fast zum Kentern angefüllt“? Womit hat es sich den angefüllt? Mit den islamischen „Flüchtlingen“, die Franziskus nach Europa lockt?

 Theologie Ratzingers

Benedikt ist nicht nur mitschuldig an dieser Misere. Er ist der Hauptgrund, er ist die Ursache! Zuerst hat er sein ganzes Leben solch eine Theologie betrieben, welche diesen Zusammenbruch und diese Apostasie möglich machte. Dann ist er zurückgetreten, um Bergoglio Platz zu machen. Wurde er dazu gezwungen? Das ist mehr als sicher, aber er muss ja in der Vergangenheit etwas getan haben, was ihn dermaßen erpressbar machte, dass er (1) zurückgetreten ist und (2) jetzt still hält. Hat denn Benedikt Gewissensbisse? Nein. Warum nicht? Weil er sich eine „Theologie“ zurrechtkonstruiert hat, welche ihm ein ruhiges Gewissen verschafft und die Schuld anderen zuschiebt. Das Gewissen aber ist nicht die letzte Norm der ethischen Handlung. Die ist nur die subjektive Norm, die irren kann. Die eigentliche und objektive Norm ist das Gesetz Gottes, das jeder Psychopath seine Taten mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Wir haben uns schon hier mehr als einmal gefragt, ob Benedikt wirklich gläubig gewesen ist und zwar gläubig im Sinne der Übereinstimmung des Verstandes mit der geoffenbarten Wahrheit. Die Antwort fiel leider negativ aus. Schon in seiner Habilitationsschrift, die aufgrund des Häresieverdachts in der ersten Fassung nicht angenommenen wurde, untersucht er den Offenbarungsbegriff von Bonaventura oder eher das, was er dafür hält. Darin stellt Ratzinger die These auf, dass der Mensch kein Empfänger der Offenbarung ist, sondern dass er diese selbst macht oder mitgestaltet. Ganz platt und einfach formuliert, natürlich. Dieser Offenbarungsbegriff aber entspricht nicht der katholischen Lehre und deswegen musste Ratzinger seine Habilitationsschrift umschreiben, sodass sie endlich angenommen wurde.[1] Wir haben zwar weder die erste noch die zweite Fassung dieser Habilitation gelesen, nehmen aber stark an, dass die zweite Fassung verklausuliert dasselbe enthielt wie die erste, was aber auch im Sinne des Lehramtes auszulegen war (Einerseits-Andererseits, Jedoch-aber-wenn-pastorale-Gründe-etc, Sowohl-als-Auch). Wenn sich aber der Mensch seine Offenbarung selbst schafft und seinen „Gott“ gleich mit, dann kann doch dieser „Gott“ von einem Menschen nichts verlangen, was dem Menschen gegen den Strich geht. Oder? Deswegen gibt es bei Benedikt keine Spur von Reue. Schuldig ist der Zeitgeist, nicht er selbst. Zurecht schreibt Ann Barnhardt, dass Benedikt vielleicht auch die geschundenen Kinder der Kirche bedauert, aber sich keinen Deut um sie kümmert, geschweige denn für sie kämpft, weil er ja sich selbst, „den Mozart der Theologie“, in Frage stellen müsste und sein „Lebenswerk“ auch. Finis coronat opus – Das Ende/Ziel krönt das Werk, sagt der Lateiner. Und der Rücktritt Benedikts krönt sein theologisches Opus, was somit nichts wert ist. Weder intellektuell, noch moralisch, noch spirituell. Nicht intellektuell, weil Benedikt in seinem Handeln inkonsistent gewesen ist (Papsttum angenommen, Papsttum niedergelegt. Papa emeritus). Nicht moralisch, weil er wahrscheinlich aufgrund von Immoralität erpressbar ist und der bergolianischen Unmoral mit seinem Rücktritt Tor und Tür öffnete. Nicht spirituell, weil er doch jeglichen sensus fidei bar ist, wenn er so gehandelt hat, wie er handelte. Ist denn Benedikt ein Atheist? Das wohl kaum. Er ist ein Agnostiker, der sich in jahrzehntelangen Kleinstarbeit einen „Gott“ konstruiert hat, der „der Moderne“ entspricht und den ratzingerianischen intellektuellen Ansprüchen natürlich auch. Nur dieser „Gott“ ist kein wahrer Gott. Es ist kein dreieiniger Gott der Kirche und der objektiven Offenbarung.

Verantwortung des Theologen und Kirchenlehrers

Vor kurzem, am 14 Juli, feierten wir im Alten Kalender das Fest des Kirchenlehrers hl. Bonaventura, welcher wirklich nichts dafür kann, dass Ratzinger ihn zu seinem Habilitationsthema wählte. In der Matutin des Tridentinischen Breviers gibt zu den Worten Christi: „Ihr seid das Salz der Erde“ eine Predigt von hl. Johannes Chrysostomus, wie sie bei den Festen der Kirchenlehrer gelesen wird. Der hl. Johannes schreibt:

Attendite quid dixerit, Vos estis sal terrae: per quod ostendit quam necessario ista praecipiat. Non enim de vestra, inquit, tantummodo vita, sed de universo orbe vobis ratio reddenda est.

Achtet darauf, was er gesagt hatte: „Ihr seid das Salz der Erde“, dadurch zeigt er wie notwendig dieses [Salz] doch ist. Denn nicht nur für Euer Leben, sondern für die ganze Welt werdet ihr zur Rechenschaft gezogen.

Schrecklich Worte! Die Kirche und insbesondere ihre Theologen werden für die ganze Welt, welche aufgrund der verkehrten Theologie verlorengegangen ist, Rechenschaft abgeben. „Ihr seid das Salz der Erde“, also der Welt auch, nicht nur der Kirche. Wie ein Kirchenlehrer ein Licht der Kirche und damit der Welt ist, weil er die Dunkelheit der Sünde erleuchtet, so ist ein Häretiker ein Dunkelmann und ein „Verlöscher“. Wie lächerlich ist es, was katholisches.info nicht lassen kann, Benedikt als den orthodoxen Konservativen hochzuhalten, als einen quasi modernen „Kirchenvater“. Er ist es nicht! Er ist es nie gewesen! Er hat die Karre in den Dreck gefahren als: Theologe, Konzils-Peritus, Bischof, Kardinal, Papst und papa emeritus. Wir ließen uns blenden und haben es lange nicht gesehen, weil sich wirklich kaum jemand die Mühe machte, all seine Schriften durchzulesen und außerdem hat der, der an der Macht ist, ja immer Recht. Ferner muss man sich an jemandem emotional aufbauen können, weil es schwer anzunehmen ist, dass alle an der Kirchenspitze verkommene Atheisten sind, die diesen Bullshit nicht glauben. Glaubte denn Ratzinger „diesen Bullshit“? Wohl kaum. Lesen Sie doch sein Standardwerk Einführung in das Christentum, legen Sie einen Denzinger (Dogmensammlung der Kirche) daneben und Sie werden sehen, wie er die Glaubenswahrheiten verändert und mutiert, damit sie „für den modernen Menschen annehmbar werden“. Ja, es bleibt von der Glaubenslehre ein wenig übrig und das Gefährliche ist dabei, dass dieses Etwas einen katholischen Eindruck macht. Es ist aber bei näherem Hinsehen leider nicht katholisch. Warum hat es niemand entdeckt? Doch, dass haben verrückte Traditionalisten in der Vergangenheit schon getan,[2] aber im theologischen Mainstream, auch bei den Neokonservativen, hat niemand die katholischen Lehre ausreichend gekannt, um es wirklich analysieren zu können oder man war zu feige sich mit dem Konzils-Peritus, dem Startheologen, dem Kardinal von München und dem Präfekten der Glaubenskongregation, der natürlich „stockkonservativ“ und „reaktionär“ gewesen ist, anzulegen. Wer macht sich schon die Mühe, Tausende von Seiten der Ratzinger-Schriften auf ihre Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre zu untersuchen? Dazu wäre eine Zwangsneurose nötig, welche selten mit intellektueller Objektivität Hand in Hand geht. Wem hätte man denn diese Untersuchung schicken sollen? Ratzinger selbst als dem Präfekten der Glaubenskongregation? Den Ratzinger-Schülern und Nachfolgern: Levada und Müller? Dem „hl.“ Papst Johannes Paul II, der Ratzinger ernannt hatte, weil er von seinem Buch Einführung in das Christentum dermaßen begeistern war? Vielleicht hat es schon jemand getan und wir wissen es nicht, weil es in den Archiven der Glaubenskongregation verschwunden ist. Menschen, die jetzt die Welt nicht verstehen, wobei neo-konservative Katholiken gemeint sind, also jene, die ihren Katholizismus anhand des „konservativen“ Pontifikats von Johannes Paul II definieren und natürlich das Vat. II befürworten,[3] haben ein falsches Bild vom Ratzinger. Er war immer progressiv, d.h. modernistisch und er ist es geblieben. Das Charisma des Petrusamtes hat ihn vor größerem Unfug geschützt und schützt ihn immer noch, denn er ist immer noch Papst, aber unter dem Strich bleibt nichts außer Summorum Pontificum übrig, welches ein Aufheben der liturgischen Reformen des Vat. II über die Hintertür ist. Auch wenn es sehr schmerzlich ist: man muss sich der Wahrheit stellen.

  • Ratzinger war ungläubig, d.h. er hat die Realität der katholischen Dogmen indirekt geleugnet.
  • er konstruierte sich seine eigene „Theologie“, welche ihn berühmt machte und
  • ihm die höchsten Ämter der Kirche sicherte
  • welche er durch seinen Rücktritt, vom Papstamt, zerstörte.
  • Ratzinger/Benedikt ist mit sich selbst im Reinen, weil seine Tat seinem „Glaubensbegriff“ entspricht.
  • Er wird für uns beten, vielleicht, dass wir zur Abwechslung nicht „vor den Wölfen weglaufen“.

[1] http://www.institut-papst-benedikt.de/fileadmin/user_upload/Presseschau/borMedia1067405.pdf https://www.domradio.de/themen/benedikt-xvi/2009-09-12/ratzingers-habilitationsschrift-nach-53-jahren-publiziert-ueberbringer-bischof-mueller-im-domradio https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Offenbarungsverst%C3%A4ndnis_und_die_Geschichtstheologie_Bonaventuras

[2] http://www.traditioninaction.org/RevolutionPhotos/A099rcRahner_JosephRatzinger.htm

[3] Sie werden hier sehr treffend beschrieben: https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/06/01/steve-skojec-raus-aus-dem-kaninchenloch/ https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/12/02/hilary-white-die-bischoefe-treten-in-den-krieg-ein/ https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/11/28/hilary-white-ein-neues-schisma-fuer-eine-neue-kirche-2-von-3

Advertisements

14 Gedanken zu “Benedikts Brief oder How I abandoned Your mother

  1. Ich kann Benedikt weder als Mensch und schon gar nicht als Theologen beurteilen,er mag auf allen Ebenen fehlbar sein,der erste Petrus war es auch,nicht wahr !?
    Aber heißt es nicht,das vor dem Erscheinen des Antichrist erst „der weggenommen werden muß,der ihn noch aufhält“ !?
    Manchmal kommt mir in den Sinn das es vielleicht eine Gnade ist,das Benedikt noch lebt,wer weiß !?
    Und wenn es dann ganz finster auf der Erde und im Glauben geworden ist dann MUSS der kommen,der alles erneuert,die Menschen schaffen es nicht mehr,soviel ist auch klar.

    Gefällt mir

    1. @ Stella

      Aber Petrus hat ja nicht die ganze Zeit gefehlt und Christus verleugnet, sondern nur einmal.

      Es gibt aber das Primat Petri, den versprochenen Beistand Christi, dass, so schlecht der wirkliche Papst auch ist, er bestimmte Grenzen, was die Lehre anbelangt, nicht überschreitet.

      Weil Franziskus alles Grenzen überschreitet und die Kirche willentlich zerstört, kann er nicht der Papst sein.
      Der Papst lebt noch. Es kann kein doppeltes Papstamt geben, auch keinen papa emeritus. Wesentliches Irrtum und Abdankung unter Zwang. Wir werden etwas darüber schreiben.

      Es ist eine List des Teufels immer uns zu sagen: Das kannst Du gar nicht beurteilen!

      Na gut, um ihn theologisch zu beurteilen muss man theologisch gebildet sein. Das ist nicht jeder.

      Aber, um ihn menschlich zu beurteilen, braucht man nur Augen im Kopf:

      1. Er war Papst.
      2. Er ist angeblich zurückgetreten.
      3. Kleidet sich wie Papst.
      4. Behielt den Papstnamen.
      5. Wohnt im Vatikan.
      6. Lässt sich papa emeritus titulieren.
      7. Spricht vom „kontemplativen Papstamt“

      Ergo, also: ist er immer noch Papst.

      Ich komme auf dem logisch und theologischen Weg immer zu denselben Schlüssen wie Ann Barnhardt. Was ist die Lösung?

      1. Bergoglio als Antipapst und Häretiker absetzen.
      2. Benedikts Tod abwarten, falls er nicht wieder regieren will.
      3. Einen neuen Papst wählen.
      4. Der alle Entscheidungen Bergoglios, als eines Antipapstes, abrogiert.

      Wird es dazu kommen? Nein. Warum? Weil die Kardinäle, Bischöfe etc. zu feige und zu erpressbar sind. Siehe die Dubia Brothers, von denen 3 auf 4 emeritiert waren. Einer ist tot und steht vor dem Gericht Gottes.

      Vgl. http://www.barnhardt.biz/2017/07/19/barnhardt-podcast-013-fatherhood-in-crisis/

      Gefällt mir

      1. Da Benedikt ja schon 90 ist werden wir in absehbarer Zeit sehen wie es weiter geht wenn er stirbt.
        Wenn wir Pech haben kommt dann die Ära des Antichrist.
        Nach Elisabeth Canori-Mora gibt es dann anscheinend keinen Papst mehr,die wahren Christen werden dann vom Himmel aus von Petrus und Paulus selbst durch diese Zeit geleitet
        Die Maleachi-Liste mit dem letzten Papst namens Petrus Romanus spräche ja im Prinzip auch für diese Interpretation.

        Gefällt mir

      2. @ Stella

        Ich glaube nicht, dass irgendwer vom Himmel regieren wird. Es wird ganz alltäglich werden und schrecklich. Villeicht legt ein Erdbeben Rom flach. Das Erdbeben scheint sich zu nähern. Das letzte größere in der Nähe Roms war im Jahre 1981. Es ist also nicht ausgeschlossen.

        Gefällt mir

    2. In einer alten Bibelübersetzung lass ich, dass vor dem Erscheinen des Antichristen erst derjenige „zurücktreten“ muss, der ihn noch aufhält.
      Durch seinen „Rücktritt“ hat Benedikt den Weg ja erst frei gemacht, für denjenigen, der ganz ungehindert nun sein Unwesen treiben kann, weil alle denken er sei der Papst. Daran ändert die Ungültigkeit seines Rücktrittes nichts. Im Gegenteil, – erst durch die Ungültigkeit konnte ein FakePapst diese Stelle einnehmen. Das hat der Diabolos schon geschickt eingefädelt …

      Gefällt 1 Person

  2. „in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.“
    Und schwups hat er den nächsten Zeitgeistprediger zum Kardinal gemacht. Der Zeitgeist und der Konzilsgeist sind Brüder im Geiste und nichts kann sie trennen. Eher fallen die Sterne vom Himmel als das der Konzilsgeist die Diktatur des Zeitgeistes beendet. Ich behaupte sogar das es den jetzigen Geist in dieser Welt ohne das Konzil und seinem Geist so nicht geben würde.
    Per Mariam ad Christum.

    Gefällt mir

  3. Ratzinger hat in seinem Buch „Einführung in das Christentum“ die Jungfrauenschaft der Mutter Gottes als ontologisch bezeichnet. Eine derartige Unverschämtheit gegen die „Immaculata Conceptio“ nehme ich nicht hin auch wenn ich kein „Mozart der Theologie“ bin. Ich behaupte das Rafinesse und Schlauheit nicht mit Glauben und Weisheit vor Christus unserem Herrn und Gott identisch ist. Man sagt das Ratzinger den jetzigen Kardinal Lehmann protegiert hat obwohl der gar nicht an das Christentum und damit an Christus glaubt.
    https://hpd.de/node/1361
    In seiner Interpretation des „dritten Geheimnisses von Fatima“ spricht er davon das das unbefleckte Herz Mariens siegen wird und das ist falsch. Das unbefleckte Herz Mariens wird triumphieren ob das den Konzilsknallköpfen in Rom oder in den einzelnen Bischofskonferenzen passt oder nicht.
    Per Mariam ad Christum.

    Gefällt mir

  4. An die konzilsgläubigen Kardinäle und Bischöfe, wenn ihr noch einen Restverstand vor eurem Herrn und Gott habt dann sage ich euch das diese Welt vor der katholischen Kirche untergehen wird und ihr werdet keinen Platz mehr finden wo ihr euer müdes und verzweifeltes Haupt niederlegen könnt.
    Per Mariam ad Christum.

    Gefällt mir

  5. Sehr geehrter @TraditonundGlauben. Sie verlinken in Ihrem Text zu einer englischsprachigen Seite, die Papst Benedikt XVI. als Antipapst bezeichnet, aufgrund seiner angeblichen vielen Häresien. Ist das nicht ein Widerspruch zu Ihrer These, daß er (Bendedikt XVI.) nach wie vor der rechtmäßige Papst ist und Bergolio ein Gegenpapst. Sind Sie damit zwar nicht ausdrücklich aber in der Konsequenz ebenfalls unter die Sedisvakantisten gegangen?
    Die Theorie vom Antipapst Bergolio und dem nachwievor Papst seienden Benedikt, hat viele meiner Fragen und Sorgen zu diesem Thema aufgelöst über die ich mir viel den Kopf zerbrochen habe. Wenn aber Benedikt auch ein Häretiker ist, dann ist er ja auch nicht Papst und war es dann möglicherweise auch nie, weil seine Irrlehren ja teilweise vor seiner Papstwahl formuliert wurden. Ich bitte um Aufklärung. Vielen Dank für Ihren sehr interessanten Blog.

    Gefällt mir

    1. @ Elkawe

      Auf diese Frage habe ich gewartet. Wir teilen nicht die Meinung, dass Benedikt ein Antipapst war, sondern dass er Häresien sensu lato verkündet hat. Diese Schrift ist die einzige Zusammenstellung, die uns bekannt ist. Es ist also eine Untemauerung des Nicht.-Orthodoxie Verdachts.

      Häretiker und Antipapst ist nicht deckungsgleich.

      Nicht jeder Unsinn ist eine sententia haeretica im Sinne der theologischen Zensuren: https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/05/22/was-ist-eine-haresie-die-kirchlichen-zensuren-1-ihre-bandbreite-und-unterteilung/

      Die inkriminierten Sätze bei Müller sind auch nicht eine sententia haeretica in engeren Sinne, sondern eine sententia haeresi proxima oder sententia haeresi sapiens.

      Aber nur eine sententia haeretica in forum externum ist eine Häresie im eigentlichen Sinne und diese hat m.E. Ratzinger niemals begangen. Eine Häresie ist einer geoffenbarten Glaubenslehre, d.h. einem Dogma direkt zu widersprechen, logisch in einer sententia contraria oder contradictoria.

      Glaubenssatz:
      Christus ist mit Leib aufgestanden.

      Häresie:

      Christust ist nicht mit Leib aufgestanden. Er ist weiterhin tot.
      Er ist weiterhin tot, aber seine Jünger haben es sich eingebildet.

      Nichttheologen und viele Sedisvakantisten verwenden den Begriff „häretisch“ sehr inflationär. Das verlinkte Buch ist das einzige, in welchem jemand die Zusammenstellung Ratzinger-Denzinger unternommen hat. Wir wissen aber nicht mit welchem Erfolg. Die Antipapst-These verheißt nichts Gutes.

      Ich habe mir wieder einmal die „Einführung ins Christentum“ gekauft und werde es wieder einmal unter dem Gesichtspunkt der theologischen Zensuren durchlesen. Aber es stellt sich die Frage, ob es nicht besser ist positiv katholischen Lehre darzustellen, das es sonst keiner tut ober seine wenige Zeit dafür zu verwenden Ratzinger zu kritisieren, der sowieso kompromitiert ist.

      Denn wäre er auch ein hl. Thomas gewesen und hätte abgedankt, um Bergoglio Platz zu machen und zu Amoris Laeitia geschwiegen, dann wäre unser moralischer Urteil derselbe gewesen.

      Gefällt mir

  6. Wenn man das Böse immer wieder aufhält,kommt es nicht zur Ausreifung.
    Ehe das Böse nicht ausgereift, sprich zur vollen Machtentfaltung gekommen ist, gibt es kein zweites Kommen von Jesus Christus.
    Ich verstehe einfach nicht,warum das so schwer zu verstehen ist.
    Damit würden sich auch alle Diskussionen über den guten oder schlechten oder feigen Benedikt von selbst erledigen.
    Glaubt man denn im Ernst,das irgendein Papst,heiligmäßig oder nicht, das weltweit vernetzte und überall etablierte Böse noch bekämpfen könnte !!??
    Diese Machtfülle des Bösen kann nur Jesus Christus allein oder von mir aus die Muttergottes brechen.

    Gefällt mir

      1. „Irgendwie gnostisch“? Wie Albert Frick oben schon festgestellt hat, schreibt der Heilige Paulus im 2. Thess. 2, von einem Geheimnis der Gesetzlosigkeit und einem Aufhaltenden, der aus der Mitte genommen wird oder zurücktreten wird, bevor sich der Gesetzlose offenbart – und dann von Jesus, unserem Herrn, durch einen Hauch seines Mundes zunichte gemacht wird.
        Ich sehe die Lage der Kirche auch wie Stella: es kann nur besser werden (wobei ich nicht so recht weiß wie) – oder es wird richtig gut (siehe „Hauch“).
        Oremus!

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s