„Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“: Görres, Dämonen, Novus Ordo und das Barnhardt-Axiom (4 von 4)


Bonifatius

Novus Ordo – ein Werk von besessenen Geistlichen?

Wir haben auf diesem Blog mehr als einmal die Frage gestellt, wie es möglich sei, dass die nachkonziliaren Reformen dermaßen gründlich und effizient die Kirche zerstörten. Als wüsste jemand ganz genau, wo man den Hebel anzusetzen habe oder die Schraube drehen sollte, damit der Welt durch die Kirche weniger Gnade und Heiligung zukommt. Wie wir aus der gegenwärtigen exorzistischen Praxis wissen, wirkt wirklich all das antidämonisch, was nach dem Konzil abgeschafft wurde. Man lese beim Fall Klingenberg nach. Es handelt sich um:

  • Die Gebete zum Erzengel Michael
  • Verehrung der Jungfrau Maria
  • Kruzifixe
  • Weihwasser
  • Knien
  • Rosenkranz
  • Prolog des Johannesevangeliums
  • Und vieles, vieles mehr.

Der Prolog des Johannesevangeliums (J 1, 1-14), das Schlussevangelium der Tridentinischen Messe, bildet, wie vielleicht nicht alle wissen, einen festen Bestandteil des großen Exorzismus, sodass es als erstes Evangelium, nach Psalm 53 und den nachfolgenden Gebeten gebetet wird.[1] Da das Rituale romanum erst im Jahre 1614 als für die ganze Kirche verbindlich kodifiziert wurde, die Exorzismen aber auch vorher stattfanden, so muss man davon ausgehen, dass das im Rituale festgehalten wurde, was besonders antidämonisch wirkt und was die Exorzisten im Laufe der Jahrhunderte ausprobieren konnten.

Warum hasst der Teufel den Johannesprolog? Weil er die Menschwerdung Gottes beschreibt. Satan kann es nicht aushalten, dass sich Gott mit dem Menschen, der ontisch unterhalb der Engelshierarchie steht, verbunden hatte und dass die menschliche Natur seine Engelsnatur besiegt hatte. Das Schlussevangelium wurde zwar erst durch Papst Pius V. in das Missale verbindlich für die ganze Kirche eingefügt. Aber, wie Michael Fiedrowicz angibt,

„wurde hierdurch nur ein Brauch geregelt und kodifiziert, der schon weitaus älter war. Das Schlussevangelium findet sich erstmals 1256 in den Missalien des Dominikaner-Ordens, wo es der Priester nach der Privatmesse bei Ablegen der Paramente oder auch anschließend sprach. Der Brauch der Verlesung verbreitete sich im 13. Und 14. Jh., insofern viele Gläubige nach der Messe verlangten, diesen Prolog zu hören, dem zunächst eine besondere Segnungsfunktion zuerkannt wurde. Der darüber hinaus aber auch von seinem Inhalt her bestens geeignet war, zum Abschluss der Opferfeier noch einmal den Glauben an das göttliche Wort, seine Menschwerdung und sein Wirken voll Gnade und Wahrheit dankbar zu bekennen“.[2]

Da Prof. M. Fiedrowicz nolens volens trotz allem dem nachkonziliaren Mainstream angehört, so verwendet er eine Wortwahl, die wir doch ein wenig übersetzen müssen.

  • Der Johannesprolog ist also als Schlussevangelium spätestens 1256 nachweisbar, da man damals aber recht spät etwas aufschrieb, da Pergament/Papier sehr teuer war – noch dazu waren die Missale mit Buchmalereien verziert -, so muss man davon ausgehen, dass dieser Brauch viel früher stattfand.
  • Warum „verlangten“ Gläubige danach? Weil sie eine heiligende Wirkung spürten, vielleicht eine antidämonische.
  • Da die Exorzismen zu den Benedictiones – d.h. den Segnungen der Kirche sensu lato gehören, indem sie die Adiurationes – Beschwörungen bilden,[3] so kann man nicht ausschließen, dass es sich bei den „Segnungsfunktionen“ um Exorzismen handelte.

Michael Davies gibt in seinem monumentalen Werk Pope Paul’s New Mass,[4] welches interessanterweise nicht auf Deutsch übersetzt wurde und bezeichnenderweise nur in einer einzigen deutschen Universitätsbibliothek (Tübingen) aufzufinden ist, den folgenden Verlauf der Abschaffung des Schlussevangeliums an:

  1. Pius XII ordnete mit seinem Dekret De Rubricis ad Simpliciorem Formam vom 23 März 1955 an, dass das Schlussevangelium nicht:
    1. bei der dritten Messe an Weihnachten
    2. bei der Messe vom Palmsonntag

gebetet werden sollte.

  1. Diese Anordnung wurde von Johannes XXIII mit seinem Motu proprio Novum Rubricarum vom 26 Juli 1960 ratifiziert.[5]
  1. Die Instruktion Inter Oecumenici der Heiligen Ritenkongregation zur ordnungsgemäßen Durchführung der Konzilskonstitution  über die heilige Liturgie Sacrosanctum concilium vom September 1964 bestimmt[6] aber im Punkt 48 (Messordo):

j) Das letzte Evangelium entfällt; die Leoninischen Gebete werden abgeschafft.

Interessanterweise wirken die Leontinischen Gebete, die nach der stillen Messe gebetet wurden, ebenfalls antidämonisch. Interessanterweise wurde die Kniebeuge beim Credo bei den Worten Incarnatus est – „Hat Fleisch angenommen“ auch verboten.[7]

Wie kann aber ein Mensch, sei er auch ein kommunistischer Agent, ein CIA-Mann, ein modernistischer Gelehrter einen dermaßen guten umgekehrten sensus fidei entwickeln, dass er ganz genau weiß, was abzuschaffen ist, weil es antidämonisch wirkt. Das ist doch ein übernatürliches Wissen im Sinne der occulta, d.h. der verborgenen Dinge, welche das Rituale romanum als ein Zeichen der Besessenheit darstellt.[8] Woher dieses destruktive liturgische Antiwissen, welches mit der Liturgiereform überliefert wurde? Ein Evangelium mehr oder weniger, eine Kniebeuge hier oder dort macht doch „den Kohl auch nicht fett“, könnte man sagen. Ja für uns ist es belanglos, aber für die Dämonen wohl nicht. Wenn es sie nicht gibt, dann ist es doch gleich, was man betet und was man nicht betet. Wenn es sie aber gibt, dann muss es Dinge geben, welche ihnen schaden oder welche ihnen zuträglich sind.  So einfach ist das.

Wenn es also Dämonen gibt und sie die Menschen in Besitz nehmen können um ihre Agenda zu verwirklichen, dann wäre der beste Weg, die Kirche zu zerstören, diese Priester zu besitzen und ihnen eine hohe kirchliche Karriere zu ermöglichen. Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass Bergoglio besessen ist.[9] Wie ist es aber mit anderen nachkonziliaren Päpsten, Theologen, Periti und Würdenträgern? Ja, es ist durchaus möglich, wenn man von den Wirkungen auf die Ursachen (ex effectibus) schließt.  Interessanterweise sehen fast alle uns bekannten Autoritäten: Bischofsberger, Poulain und Görres den Übergang zwischen Umsessenheit und Besessenheit als fließend an. Der Mensch kann sich unter dem Einfluss eines Dämons befinden und besessen sein, ohne dies zu wissen. Bei der Besessenheit ist es sogar recht lange der Fall, da der Teufel es nicht zulässt, entdeckt zu werden. Bei den Besessenen, welche nicht den Weg der Bekehrung bestreiten, kann es sehr lange keine Manifestationen geben. Sie können normal kommunizieren, beichten und ein normales Leben führen. Bei all diesen Dingen ist es wichtig festzuhalten, dass die Besessenheit oder Umsessenheit keine Krankheit oder kein physikalischer Zustand ist, welcher immer mit den richtigen Instrumenten feststellbar ist.  Es spielen hier drei Willen eine Rolle:

  1. Der Wille Gottes
  2. Der Wille des Teufels
  3. Der Wille des Menschen

Will der Mensch nicht umkehren, dann hält ihn der Teufel mit Zulassung Gottes fest. So einfach ist es.

Wodurch wird ein Mensch besessen?

In den häufigsten Fällen durch die eigene Sünde, durch welche er ein Band mit dem Teufel knüpft.  Geben wir doch Görres selbst das Wort:

„Die Sünde also ist in der Regel das eigentliche und wahre Band, in dem diese Verhältnisse [des Menschen zu dem Dämon] sich knüpfen; und in diesem Sinne sagt der hl. Augustin: »Die feindliche Macht gewaltig und unterjocht niemand, außer durch die Gemeinschaft des Vergehens; und wieder: Die Dämonen können niemanden besitzen, außer den, welchen sie zuvor betrügerisch hintergangen.« (De civ. X c. 22 und IV. c. 32)“.[10]

Durch eine schwere Sünde lässt Gott also Besessenheit zu, so Görres und andere. Welche Sünden sind es aber?

Apostasie und sakrilegische Kommunion

„Die Vergehen, die am häufigsten in solcher Weise [durch Besessenheit Red.] gestraft werden, sind daher jene, die gegen Gott selbst verübt werden. So berichtet Cyprianus: viele seien zu seiner Zeit besessen worden, die vom Glauben abgefallen; da diese das Licht [des wahren Glaubens] nicht gewollt, führte dieser Abscheu sie ganz natürlich in Rapporte [Görres verwendet diesen Begriff zur Kennzeichnung der Verbindung des Menschen mit dem Dämonen Red.] mit dem Geiste der Finsternis. Derselbe fügt hinzu: Männer und Frauen seien von diesem Übel befallen worden, weil sie ohne gehörige Vorbereitung durch Beichte und Reue, zu dem Tische des Herrn hinzugegangen.« (De lapsis aus Ruadra, L. 4. c. 7)“

Die Stelle aus Cyprian von Karthago, die Görres wohl hier anführt, lautet wie folgt:

„Wie viele werden täglich von unreinen Geistern erfüllt, indem sie keine Buße tun und die Schuld ihres Verbrechens nicht bekennen! Wie viele werden bis zu geistiger Umnachtung verblendet und mit Raserei und Wahnsinn geschlagen! Doch es ist nicht nötig, das Ende einzelner zu erzählen, da bei dem mannigfaltigen Verderben, das über die Welt hereinbricht, die Strafe für die Sünden ebenso verschiedenartig ausfällt, wie die Menge der Sünder zahlreich ist.“ (De Lapsis cap. 26)[11]

Sakrilegische Sakramentenspendung

Weiter führt Görres ein Beispiel eines besessenen Priesters aus den Heiligenakten des hl. Johannes Gualbertus an:

„Ein besessener Priester, hoher Körpergestalt, wurde aus Romandiola nach Valumbrosa gebracht, und dort beschworen [Exorzismen unterzogen Red.]. Vom Exorzisten gefragt:  »Wie er [der Dämon] so verwegen gewesen, in Christi Priester zu fahren«? Erwiderte er: »Auf Gottes Geheiß habe ich diesen ergriffen, halte ihn und werde ihn halten, bis er sein verdientes Ende genommen«. Als der Beschwörer [Exorzist] darauf bestand, dass er ausfahre und dem hl. Geiste Raum lasse, rief er: »Ich will nicht und kann nicht; denn dieser ist durch Gottes Zulassung mein!« [Exorzist:] »Wie wagst du Vermaledeiter das zu sagen: Ist er nicht Gottes Geschöpf und ein Priester des Herrn?« »Es wird sich ausweisen«, erwiderte der Dämon. […] »Dieser muss untergehen, denn er hat einen Menschen umgebracht, und die göttlichen Sakramente gotteslästerlich mit unzerknirschten Herzen, ohne Beichte und Lossprechung, Anderern zu reichen, und sie selbst zu nehmen sich nicht gescheut.« […]“[12]

Der Priester wurde nicht befreit und nachdem er das Kloster des Heiligen verlassen hatte, vom Dämon erwürgt.[13]

Blasphemie, Verfolgung der Heiligen und Kirchenraub

Auch Blasphemie wird mit Besessenheit bestraft,[14] ebenso wie die Versündigung an den Heiligen.[15]

„Offener Diebstahl, am meisten Kirchenraub, besonders gar von Priestern ausgeübt, wird daher ebenfalls in solcher Weise heimgesucht. Im Leben des Abtes Euthymius erzählt Paulus, ein von der Besessenheit geheilter Mönch, wie diese an ihn gekommen. Als er Diakon im Kloster geworden, habe der Geiz, etwas zu besitzen, ihn angewandelt; und er sei Raths geworden, einige der heiligen Gefäße sich anzueignen. Er habe deswegen die Schlüssel vom Altare genommen, und den Vorsatz ausgeführt […].“[16]

Ein (sexuelles?) Laster

Aber nicht nur der Kirchenraub kann Besessenheit verursachen, sondern wohl auch die sexuellen Sünden, welche Görres nicht beim Namen nennt.

„Überhaupt aber ist bei allen Lastern die Befreiung häufig an die Besserung von denselben geknüpft; und das Übel kehrt wieder, wenn diese sich versäumt. Der Bischof Altmann in Passau heilte in solcher Weise einen besessenen Kleriker; sagte ihm aber dabei voraus: dass wenn er wieder in das Laster verfalle, wegen dessen er besessen worden, auch die Strafe abermal über ihn kommen werde. Er gebietet ihm deswegen, im Kloster mit den Brüdern ein besseres Leben zu führen. Später bitten die Brüder den Bischof, dass er ihn zum Priester weihe; dieser aber erwidert: dass es ihm nicht gedeihen werde. Zuletzt jedoch gibt er den Brüdern nach, und weiht ihn wirklich; fügt jedoch abermal die Warnung bei: er werde Gottes schrecklichem Urteil nicht entgehen, wenn er das Laster nicht einstelle. Einige Jahre hütet der Gewarnte sich wohl; nach deren Verlaufe verfällt er aber wieder in dasselbe Laster, und wird sogleich besessen. Der Heilige erbarmt sich seiner, und befreit ihn abermal, zum drittenmal ihn warnend. Der Mönch, gewizigt, enthält sich eine Zeit lang. Als aber der Bischof gestorben war, gibt er wieder sich der Sünde hin. Nun nimmt der unreine Geist sieben andere, die ärger sind denn er; sie fahren ein in ihn, peinigen ihn Tag und Nacht, und nötigen ihn, seine Schande selbst vor aller Welt auszurufen. Er wird gefesselt, endlich zwar durch die Gebete der Brüder befreit; stirbt aber am dritten Tage mit allen Heilmitteln der Kirche versehen“.[17]

Um welches Laster, dessen man sich enthalten kann, es sich handelt, bleibt uns verborgen. Wir tippen aber entweder auf Masturbation oder auf Sodomie, denn, wenn dieser Mönch, zu seiner Schande gezwungen wurde, diese Sünde auszurufen, so muss es sich um etwas Substantielles gehandelt haben.

Soweit Görres. Nehmen wir für einen Moment an, dass es sich hier um keine Spinnereien, keine ausgedachten, frommen moralisierenden Legenden, um keine literarische Fiktion, sondern um Tatsachenberichte handelt. Nehmen wir ferner an, dass sich weder der modus operandi Gottes, der die Besessenheit zulässt, noch der modus operandi der Dämonen, welche in den Sünder einfahren und von ihm Besitz ergreifen, geändert hat. Wenn wir diese Prämisse der Unveränderlichen annehmen, dann muss es heutzutage massenweise Besessene geben und auch besessene Priester und höher. Dass es Epidemien der Besessenheit gibt, lässt sich sogar in der weltlichen Presse nachlesen.[18] Die Anzahl der Exorzisten erhöhte sich bspw. in Polen innerhalb der Jahre (1998-2013) von 4 auf 120 und sie alle haben zu tun,[19] wobei der Leidensweg eines Besessenen wirklich lange dauert, bis er den richtigen Exorzisten findet. Wenn also:

  1. Die Anzahl der Besessenen objektiv steigt,
  2. So muss doch auch die Anzahl der besessenen Priester steigen.

Wir haben doch seit Jahrzehnten die von Görres beschriebenen Sünden und wohl nicht nur diese bei unseren Geistlichen im Übermaß:

  1. Sünde als solche.
  2. Apostasie und Häresie in jedem erdenklichen Ausmaß
  3. Sakrilegische Kommunion
  4. Sakrilegische Sakramentenspendung
  5. Blasphemie
  6. Verfolgung der „Dunkelkatholiken“ und „Fundamentalisten“
  7. Kirchenraub wie die nachkonziliare Verschleuderung der Paramente und anderen Kirchenbesitzes, Zweckenteignung der Kirchen etc.
  8. Sexuelle Sünden jeglicher Art.

Wenn wir all die o.a. Punkte betrachten, dann muss die Anzahl der besessenen Kleriker immens sein. Franziskus kann ja kaum den Mund aufmachen, ohne eine Blasphemie auszuspeien. Aber dieser Zustand des Klerus währte schon lange vor dem Konzil, da die den Dämonen konformen Konzilsreformen ja vor dem Konzil vorbereitet wurden.

Das Barnhardt-Axiom

An dieser Stelle schreiten wir zum Barnhardt-Axiom, welches nach der vorangegangenen dämonologischen Einführung nun die Zusammensetzung unserer Bischofskonferenzen, der römischen Kurien und des Kardinalskollegiums erklärt. Das Barnhardt-Axiom, von unserer Mitstreiterin Ann Barnhardt entworfen, lautet im Original wie folgt:

The fact that a given person is holding or seeking high-level public office is, in and of itself, proof that said person is morally and/or psychologically UNFIT to hold public office.

Die Tatsache, dass eine konkrete Person ein hohes öffentliches Amt inne hat oder anstrebt, beweist an sich und durch sich, dass die besagte Person moralisch und/oder psychologisch UNFÄHIG ist, dieses öffentliche Amt zu bekleiden.

Bevor einige an dieser Stelle zu verneinen anfangen, weil diese Definition sie irgendwie trifft, fassen wir hier zusammen:

  • Es handelt sich um tatsächliche Personen.
  • Es handelt sich um hohe öffentliche Ämter. Um keine Stellen der Privatwirtschaft also.
  • Es handelt sich um Personen, die dieses Amt bereits inne haben.
  • Oder es anstreben.

Fällt denn ein Bischof, Erzbischof oder Kardinal der katholischen Kirche unter das Kriterium eines high-level office, eines hohen öffentlichen Amtes? Ja, durchaus. Schauen wir uns einmal um:

  • Bergoglio,
  • Paglia
  • Marx
  • Koch
  • Bode
  • Schönborn
  • Wollen Sie wirklich mehr?

Mit der Politik wollen wir gar nicht erst anfangen:

  • Kohl
  • Schröder
  • Merkel
  • Putin
  • Bush
  • Clinton
  • Obama
  • Trump
  • Wir geben es auf, weil die Liste unendlich sein kann.

Ist es denn nicht immer so gewesen? Wir hoffen nicht, denn in der Politik mit ihrer immerwährenden Unmoral richtet man sich nach den moralischen Kriterien der Mehrheit, die mal höher (Innozenz III.), mal niedriger (Alexander VI.) ausfallen kann. Je unmoralischer die Zeit, z.B. die Kaiser nach Nero, desto unmoralischer die Herrschenden und vice versa. Ohne ein Sinngefüge und die moralische Ausrichtung verkommt doch alles. Und deswegen ist die theoretische und praktische Entmachtung Gottes durch die Französische Revolution 1789 so verhängnisvoll gewesen, weil sich seitdem jeder seine moralische und rechtliche Ordnung selbst schafft. Diese Lehre ist leider durch das Vat. II in die Kirche eingedrungen und treibt unter Franziskus und Amoris Laetitia seine unmoralischen Blüten. Aber Gott ist Gott und wird seiner nicht spotten lassen. Die Strafe wird kommen und sie wird schrecklich ausfallen. Was sollen Sie tun? Gehen Sie beichten, tun Sie irgendwelche Sühnewerke und hören Sie damit auf sich damit zu entschuldigen, dass die von der Kirchensteuer lebenden Kleriker noch viel schlimmer sind  als Sie. Ja, das sind sie, aber Sie werden für Ihre eigenen Sünden und Unterlassungen gerichtet werden, nicht für die der Anderen. Freuen Sie sich, dass Sie so viel geistliche Literatur in der deutschen Sprache zur Verfügung haben und auch viele theologischen Werke. Sie können von vielem zehren, wovon andere Nationen nur träumen können. Eine Generalbeichte ist auch zu empfehlen, denn der islamische Terrorismus kann jederzeit und überall auch in Deutschland zuschlagen und Sie sollen im Gnadenstand sterben. Amen.

[1] Rituale romanum, Roma 1944, 330.

[2] Fiedrowicz, Michael, Die überlieferte Messe. Geschichte. Gestalt. Theologie, Mühlheim 2011, 122-123.

[3] Müller, Theologia moralis, Vol. III, Wien 1895, 539-542.

[4] Davies, Michael, Pope Paul’s New Mass. Liturgical Revolution. Volume Three, Kansas City: Angelus Press 20094. Muss leider in den USA bei amazon.com bestellt werden. Aber es lohnt sich, trotz der Lieferzeit bis zu 6 Wochen.

[5] Davies, 13.

[6] Davies, 31-32.

[7] Davies, 325. Vgl. https://www.remnantnewspaper.com/Archives/archive-2007-0430-waiting_for_the_universal_indult.htm http://www.catholictradition.org/Eucharist/revolution10.htm

[8] Rituale, Titulus XI. Caput 1., Punkt 3., 326.

[9] https://traditionundglauben.wordpress.com/2017/01/20/ann-barnhardt-und-die-lage-der-dinge/ https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/11/24/warum-papst-franziskus-die-abtreibung-banalisiert-oder-das-umgekehrte-opfer/

[10] Görres, J., Christliche Mystik, Achtes Buch: Die Besessenheit  [Bd. 4.1], Regensburg 1842, 91.

[11] Kapitel 25 De lapsis ist auch sehr interessant:

[12] Ebd., 92-93. Die zitierte Quelle ist: Hieronymus Radiolensis, Miracula S. Joannis Gualberti,  s. 388. Auch darin zu finden: PL 147, 811-960.

[13] Görres, 94.

[14] Görres, 94. Primärquelle: Hieronymus Radiolensis, ebd. p. 412.

[15] Görres, 94. Primärquelle : Acta Sanctorum 28 Julii, p. 528.

[16] Görres, 95-96. Primärquelle : Vita Scti. Euthym. Magni Abbat 20. Januar., p. 324.

[17] Görres, 99. Primärquelle: Vita b. Altmanni, Episc. Confess. A.S. S. Augusti, p. 383.

[18] http://www.news.com.au/lifestyle/parenting/school-life/dozens-of-children-from-elsa-perea-flores-school-in-peru-in-outbreak-of-contagious-demonic-possession/news-story/2d5172b98a69028bd61f8c8b2bfd8209 http://www.mirror.co.uk/news/world-news/exorcist-reveals-how-tell-someone-8030769 http://www.mirror.co.uk/news/weird-news/22-schoolgirls-suffered-mass-demonic-8405568 http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/26/urgent-need-for-more-exorcists-as-increasing-number-of-people-da/ http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/26/leading-us-exorcists-explain-huge-increase-in-demand-for-the-rit/ https://agensir.it/chiesa/2016/12/04/exorcists-in-italy-and-in-the-rest-of-the-world-the-priests-engaged-in-the-extremely-difficult-fight-against-the-devil/

[19] http://natemat.pl/80661,egzorcysta-potrzebny-od-zaraz-w-polsce-dynamicznie-rosnie-liczba-egzorcystow-rownie-szybko-wzrasta-zainteresowanie-ich-pomoca

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