Mein Reisealtar


Wir wollen hiermit eine Reihe eröffnen, in der unsere Leser uns ihre eigenen, selbstgebastelten oder selbst zusammengestellten Reisealtäre vorstellen. Obwohl das oben vorangestellte Bild ein wenig irreführend erscheinen mag, da es keinen Reisealtar, sondern das Innere einer orthodoxen Kirche darstellt, so geht es doch bei einem Reisealtar darum, das Bisschen Schönheit und Sakralität sich auf die Reisen mitzunehmen, welches uns möglich ist und uns anspricht. Man braucht schon einen Reisealtar, wenn man regelmässig betet und es qualifiziert so wie ästhetisch schön tun möchte. Gott ist doch die Schönheit schlechtin. Warum sollen wir uns den mit Hässlichkeit in unserem Gebetsleben zufrieden geben?

Unten stellen wird einen tatsächlich selbstgebastelten Reisealtar unserer Leserin, die handwerklich begabt ist, ein Auto besitzt und diesen Reisealtar in einer Art Wochenendhaus verwenden möchte.

Die Masse betragen 30 cm x 20 cm, die Dicke des Brettes ist 4,5 cm.

Der Altar besteht aus:

  • einem Reliquienkreuz,
  • einer griechischen Triptychon-Ikone
  • einer Christus-Ikone aus Israel,
  • einem Teelicht,
  • einer kleinen Blumenvase,
  • einer umfunktionierten Weihwasserflasche.

Die Schritte bis dahin sahen wie folgt aus:

 

Liebe Leserinnen und Leser, schicken Sie uns bitte auch Fotos von Ihren Reisealtären und falls Sie noch keine haben sollten, dann wissen Sie , was zu tun ist. Nicht wahr?

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8 Gedanken zu “Mein Reisealtar

  1. Liebe Mitforisten,
    ich bin aus der Nummer raus!
    Man muß dann nämlich ein Digitalfoto hochladen, was ich nicht kann. Ich bin 60+ , kann gerade mal 3 Knöpfe am Rechner und habe niemanden, der mir was zeigt.
    Der Anregung des Blogmeisters folgend habe ich mir beim Kloster Reichenstein das kleine Benediktuskreuz und die kleine Weihwasserflasche bestellt. Als Altarbild hatte ich eine schöne Kunstpostkarte „Christus mit der Dornenkrone“ vorgesehen. Ich habe dann alles in einen Gefrierbeutel gepackt und den Beutel in den Koffer. Leider stellte sich heraus, daß die Flasche nicht ganz dicht war, folglich wurde die Postkarte versaut.
    Aber ein Anfang ist gemacht.

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    1. Ja, der Anfang ist wichtig. Und wir hoffen, dass Ihnen die jüngeren Mitforisten den Weg zur Ditialphotografie zeigen. Oder den Enkel einladen, das Patenkind etc. mit dem Handy. Junge Menschen sind nicht so schlimm, sie werden einer älteren Dame gerne etwas Technik zeigen. Machen Sie bitte weiter und stellen Sie etwas auf diese Seite. Aller Anfang ist schwer.

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  2. @Lisje Türelüre aus der Klappergasse

    Welches Bild ist es? Ich kann das dann hier einstellen.
    https://www.google.de/search?q=Christus+mit+der+Dornenkrone&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiS2da1o6TUAhUJRhQKHaH1C2EQ7AkIZQ&biw=1600&bih=794

    Oder Sie rufen mich an, dann kann ich das vielleicht am Telefon erklären. Dürfte nicht allzu schwer sein.

    Wenn Sie das möchten, geben Sie mir Ihre eMail-Adresse, das machen wir nicht hier im Kommentarbereich.
    Alles weitere dann per Mail.

    Gesegnete Pfingsten!

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  3. @Lisje Türelüre aus der Klappergasse
    Entschuldigung, Missverständnis meinerseits. Aber auch das Foto Ihres fertigen Reisealtars können wir (am besten vermutlich per Telefon) gemeinsam hochladen. Einfach eMail hier angeben, ich melde mich dann bei Ihnen.

    Gottes Segen!!!

    E. Roth

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  4. Liebe Eugenie,
    das ist sehr lieb von Ihnen! Es handelte sich um das Bild:“Triptychon mit Christus mit Dornenkrone und zwei Engeln mit Leidenswerkzeugen um 1495″. Das Problem ist nicht, daß die Karte „hin“ ist, denn ich hatte mehrere gekauft. Ich wollte nur die Erfahrung mitteilen, daß die Variante mit der Weihwasserflasche und dem Gefrierbeutel nicht zur Nachahmung geeignet ist. Vielleicht lasse ich die Karte plastifizieren.
    So gesehen habe ich noch gar keinen Reisealtar.
    Allerdings ist die Erfahrung sehr schön, wenn man in einem anonymen Hotelzimmer sitzt und sich etwas privates schaffen kann. Meistens blickt man dann auch auf einen ereignisreichen Tag zurück.

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  5. Der Gefrierbeutel…….Zur Erinnerung wiederhole ich noch einmal, daß es meine erste Reise mit einem improvisierten Reisealtar war. Ich rechnete damit, daß die Weihwasserflasche nicht dicht sein könnte und so geschah es ja auch, deswegen verpackte ich alles in den Gefrierbeutel. Dem Benediktuskreuz, das aus Metall ist, machte das nichts aus, nur eben der Karte.Die Karte, die ein Altarbild vorstellen soll, müßte ich getrennt verpacken………….Wie auch immer! Lisjes Reisebudjet ist für dieses Jahr erschöpft und nächstes Jahr wird neu geplant!

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  6. @Lisje Türelüre aus der Klappergasse
    Ich würde das extra verpacken, was nicht dicht ist, also die eine Flasche. Denn wenn man zur Flasche alles hineintut, was dazu gehört, geschieht genau das, was geschehen ist.
    Vermutlich ist das nicht ganz perfekt, aber für Weihwasser nehme ich immer „irgendeine“ dichte Flasche der passenden Größe, ich hab‘ mir da noch nie extra etwas gekauft …
    Ein paar wenige „richtige“ (mit Kreuz oder einem „frommen“ Bild drauf) und auch dichte Weihwasserflaschen habe ich aber noch von Mutter (zur Erläuterung siehe http://eugenieroth.blogspot.de/2014/05/klarstellung.html ), noch gefüllt, aber zum Verreisen sind die zu groß.

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