Don Pietro Leone: Die nachkonziliare Kirche ist gnostisch, nicht katholisch


Irenaus of Lyon

[Auf dem Bild hl. Irenäus von Lyon, der die Gnosis bekämpfte.]

Nach einer Reihe leichterer Beiträge aus der Bastelecke publizieren wir hier wieder etwas Substanzielles und zwar einen Text von Don Pietro Leone, DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens, der bereits auf Rorate Caeli veröffentlicht wurde, in der kongenialen Übersetzung unseres davillatollkuehn. Der Text von Don Leone begeistert umso mehr, je mehr man sich selbst mit der dargestellten Thematik befasst hat. Der italienische Autor bringt einfach sehr komplizierte Zusammenhänge auf den Punkt, was wirklich Wenige können, da Einfachheit im Komplizierten nicht ohne Weiteres zu erreichen ist. Man könnte sicherlich jeden der vorgestellten Paragraphen ausarbeiten und mit Fachliteratur versehen, aber dies ist bei einem populären Beitrag nicht nötig.

Was ist das Fazit von Don Leone? Die nachkonziliare Kirche ist gnostisch geworden, indem sie den dämonischen, kabbalistisch-gnostischen Tiefenstrom, der immer in den Tiefen der Kirche hauptsächlich als Falschmystik pulsierte, zur ihrer mehr oder weniger offiziellen Lehre erhob („Theologie des Leibes“, Allerlösungslehre, „Barmherzigkeit“, Amoris Laetitia). Diese Feststellung ist schockierend, aber leider auch richtig. Um die Belange von „Papst“ Franziskus und seinen Mannen zu verstehen, muss man nicht Theologie, sondern okkulte Wissenschaften insbesondere Kabbala studiert haben. Nein, das ist kein Witz. Eine weiter sine qua non Quelle sind hierzu die gnostischen Schriften der ersten Jahrhunderte, welche die eigentlichen Ideen enthalten, die in Amoris Laetitia vorgestellt und entfaltet wurden, früher leider auch in der „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II, welche, Gott sei Dank, kein lehramtlicher Text war. Wir scheinen wirklich am Ende der Zeit angekommen zu sein, denn wie die orthodoxen Väter am Anfang der Kirche gegen die Gnosis kämpfen, so scheinen die wenigen verbliebenen rechtgläubigen Theologen ebenso sich mit der Gnosis auseinandersetzen zu müssen. Aber zur Zeit von Hl. Johannes (ca. 100), hl. Irenäus von Lyon (gest. 220), Clemens von Alexandrien (gest. 215), Tertullian (gest. 240), Origenes (gest. 253) und anderer antignostischer Autoren war der Papst kein Gnostiker und Häretiker und seine Kurie auch nicht. Dies ist ein Unterschied, da die Kirche hierarchisch geordnet ist. Danken wir also Gott für die Lösungen der Kirchenväter, die nicht veraltet sind, weil sie gerade jetzt angewendet werden können. Danken wir Gott auch für Don Leone und unseren davillatollkuehn, die uns mit ihrem Können auf unserem Weg unterstützen und begeistern. Beten wird für sie.. Gegrüßest seist Du Maria

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