Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.


sodom mueller

Der Stand der Dinge

Wie heute gloria.tv in Berufung auf anonimi della croce informierte, wird es keine öffentliche Ermahnung des Papstes geben, weil sich keine ausreichende Mehrheit der unterstützenden Kardinäle gefunden hat. Im Klartext bedeutet das, dass sich niemand traut öffentlich oder auch nicht gegen Bergoglio vorzugehen. Da der Blog anonimi della croce von römischen Priestern mit Insider-Informationen geleitet wird, so ist davon auszugehen, dass es sich um Kurienmitarbeiter handelt oder um jemanden, der Kontakte zu ihnen hat. Laut anonimi hat vor drei Wochen ein Treffen in Rom stattgefunden, währenddessen die Dubia-Kardinäle sich ihre Machtlosigkeit eingestehen mussten. Diese Entwicklung ist mehr als wahrscheinlich, da die angedrohte formelle Korrektur des Papstes wegen der Häresien von Amoris Laetitia, von der Kardinal Burke noch Mitte Dezember 2016 sprach auf sich warten lässt. Burke ist auf den Guam-Gulag verbannt worden und als Patron des Malteserordens praktisch entmachtet, der Orden und ein souveräner Staat gleich mit. Der Bergoglio Antipapst macht weiter, denn in der nächsten Zeit, so wird berichtet, kommt:

Nein, liebe Leserinnen und Leser, dies ist kein Witz und keine Übertreibung unserer Redaktion. Dies berichten seriöse Nachrichtenseiten wie onepeterfive oder Journalisten mit guten Quellen im Vatikan, wie Hilary White. Die Letztere gibt an, dass innerhalb der nächsten neun Monate die folgenden Änderungen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, eintreffen werden:

  • irgendein nicht-kanonisches „Frauendiakonat“, welches nicht so genannt werden wird;
  • Wiedereinstellung von Priesters, welches sich laizisieren ließen, um später zu heiraten;
  • Formelle Erlaubnis der Interkommunion mit Nicht-Katholiken;
  • Dekrete, welche doktrinelle Entscheidungen den nationalen Bischofskonferenzen überlassen werden;
  • Erklärung einer konzilsähnlichen Versammlung von Anführern aller Weltreligionen, das eine vorher angefertigte Deklaration über ein globales, humanistisches, christenfreies Christentum verabschieden soll.

Und was ist das? Die Zerstörung der katholischen Kirche und zwar nicht, „wie wir sie kennen“, wie Ihre Pastoralassistentin um die Ecke es ausdrücken würde, sondern die Zerstörung der Kirche als solche. Genauso wie die Massenimmigration von Muslimen Europa zerstört und dies in der eigentlichen christlichen Identität dieses Kontinents, denn ohne Christentum kein Europa, sondern West-Orient. Die Massenimmigration wird, wie alles Destruktive, von Papst Franziskus befürwortet. Das Problem besteht zurzeit nicht nur darin, dass wir einen schlechten häretischen Antipapst –  Bergoglio – haben, welcher mit seinen Mannen Vatikan besetzt hält, sondern dass wir überhaupt über keine guten Kardinäle, Bischöfe oder Priester verfügen, die sich ihm wiedersetzen. Und wir schreiben nicht „widersetzen würden“, denn gäbe es welche, so  hätten sie es bereits getan, inter esse et posse est illatio.  Warum gibt es keine? Weil, wie Ann Barnhardt berichtet, die auch über Kontakte im Vatikan verfügt, Franziskus die Kardinäle, Kurienbischöfe und Bischöfe erpresst und zwar mit schmutzigen homosexuellen Geschichten. Da jeder Bischof und höher, wenn er nicht gerade selbst homosexuell ist und viele sind es, in seiner Diözese Pädophile Priester hat, die er nicht rechtzeitig absetzte oder andere Skandale vorweisen kann, so ist buchstäblich jeder erpressbar, da die Leute Bergoglios Zugang zu den Daten der Bischofskongregation oder der Glaubenskongregation haben und einfach wissen, wer sich wo, wann, über wen beschwert hatte. Sie wissen auch wieviele Pädophilen-Delikte wo strafrechtlich verfolgt werden. Daher ist es ihnen ein Leichtes den Hebel dort anzusetzen, wo es weh tut. Leider passiert es gerade unter Franziskus, dass diejenigen Mitarbeiter der Glaubenskongregation, welche die Pädophilen im Franziskus-Umkreis zu streng verfolgten, nach Hause geschickt wurden und Strafen gegen verurteile pädophile Priester reduziert worden sind. Es findet also eine Zerstörung der Kirche auf allen Ebenen statt, welche uns klar macht, dass das Novus-Ordo-Gift dermaßen jegliches Rückgrat aufgeweicht und zersetzt hat, dass wir keine Geistlichen haben, denn andernfalls hätten sich welche gemeldet, besonders jene in den Machtpositionen.

Deswegen sind solche Versuche der konservativen Portale wie katholisches.info oder onepeterfive starke katholische Hierarchen als Beispiele des wahren Glaubens zu konstruieren, bei katholisches.info ist es erstaunlicherweise immer wieder Kardinal – der Feigling – Müller oder natürlich der gute, alte Benedikt XVI., der dieses Schlamassel erst möglich gemacht hat. Onepeterfive oder lifesitenews handeln verhaltener, doch nicht anders. Wie richtigerweise Ann Barnhardt feststellt, muss man von der richtigen Prämisse ausgehen, dass Franziskus kein Papst ist und zwar nicht deswegen, weil die dämonische Prophetie der Mary of Divine Mercy es voraussagte, liebe Leser aus der Schweiz, sondern weil Benedikt nicht gültig zurückgetreten ist. Unserer Meinung nach spielte außer dem wesentlichen Irrtum auch der Zwang eine Rolle, da wir davon ausgehen, dass er zu seinem Rücktritt erpresst worden ist, eine These, die neuerdings andererseits wie es scheint bestätigt wurde. Und was hatte Benedikt getan? Etwas Unehrenhaftes, was ihn erpressbar machte. Wir wissen es nicht und sind froh darüber, da es recht ekelhaft sein gewesen muss. Deswegen hat Franziskus keine Standesgnade, weil er kein Papst ist, da Benedikt immer noch der Papst ist, ob er will oder nicht. Deswegen sind Entscheidungen von Franziskus nicht gültig und bindend, zumal viele, siehe Amoris Laetitia, häretisch sind. Er hat uns also nichts zu sagen!

Warum sagt es keiner laut? Aus Angst um sein Einkommen, wie bei kommerziellen Internetseiten und Blogs, wo man fürchtet, dass keine Anzeigen mit bspw. Benedikt-Memoiren oder dem Müller-Buch geschaltet werden, siehe katholisches.info oder die Spenden ausbleiben, wie bei fast allen, da die Leser wenigstens an Benedikt hängen und eine Kritik an ihm und die Darstellung der Ungültigkeit seines Rücktritts die Spendengelder verebben lassen würde. Theologen und Priester fürchten nicht nur um ihr Einkommen und das „akademische Ansehen“, was es auch sein mag, siehe Hitler-Deutschland und die Stalin-Ära, wer da alles angesehen war, sie fürchten auch als „fundamentalistische Spinner“ gebrandmarkt zu werden, sodass sie ihre Thesen dermaßen vage, schwammig und verklausuliert formulieren, siehe Klaus Obenauer oder Markus Büning, dass wirklich kein Mensch weiß, was sie wirklich meinen. Man weiß es nicht deswegen nicht, weil man zu ungebildet und dumm ist, sondern weil der Text missverständlich formuliert ist, siehe Amoris Laetitia, dass er für jede Interpretation offen bleibt und sich der Schreiber immer herauswinden kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir derzeit in der Kirche:

  • Keine Männer in leitenden Positionen mit katholischen Ansichten haben.
  • Keine Männer in leitenden Positionen mit Mut haben (No balls, sorry!).

Die Verweiblichung der Männer, über die sich Ann Barnhardt aber auch der Blogger mundabor ständig beklagen, ist eine Tatsache. Novus Ordo hat durch die hegelianische Dialektik des sowohl-als-auch des dennoch-aber-wenn-die-pastoralen-Gründe-Sie-wissen-schon-etc. nicht nur die Hirne, sondern auch das Rückgrat der Kirchenmänner aufgeweicht, da die meisten leider auch in Sünde leben, so sehen sie vieles theologisch und geistlich auch nicht. Wir müssen aber sagen, dass alle Päpste seit dem Konzil, obwohl sie gültige Päpste waren, immer mehr von der Wahrheit abirrten, dennoch versuchten sie den Zick-Zack-Kurs zwischen der überlieferten Lehre und der Neuen Religion zu wahren. Wenige haben es gemerkt, weil es dermaßen verklausuliert formuliert war und vieles auf dem Papier einen rechtgläubigen Eindruck machte. Wie verkaufte uns die Presse, aber vor allem der Vatikan, diese Päpste?

  • Johannes XXIII. war „der Gute“
  • Paul VI. war der humanistische „Konzilspapst“
  • Johannes Paul II. war „der Populäre“
  • Benedikt XVI. war „der Intellektuelle“
  • Franziskus wird auf dem Cover des Rolling Stones-Magazins abgebildet, was jeden Kommentar erübrigt.

Sie haben alle auf Franziskus hin gearbeitet, am meisten leider Johannes Paul II. und es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie demselben Netzwerk angehörten oder wenigstens von diesem gefördert wurden. Welchem Netzwerk? Einer Mischung aus Geheimgesellschaften, siehe die Pecorelli-Liste, welche viele hochstehende Hierarchen zeigt, die der Freimaurerei angehörten, aus Geheimdiensten und anderen einflussreichen Leuten, darunter sicherlich auch Satanisten und Okkultisten, denn solche gibt es auch unter den Hierarchen, wie glaubwürdige Quellen angeben: Rorate Caeli, Eponymous Flower oder Ann Barnhardt.

Das Ziel der „Franziskus-Revolution“

Was ist ihr Ziel? Die Schädigung des mystischen Leibes Christi hier auf Erden. Was ist die Kirche? Sie ist der mystische Leib Christi mit Christus als Haupt. Da Christus als Gott-Mensch nicht leidensfähig ist, da er verklärt zur rechten Vaters sitzt, so kann ihm der Teufel nichts anhaben. Deswegen wütet er gegen die irdische Präsenz des Erlösers:

  1. Gegen die irdische Kirche,
  2. Gegen die Eucharistie
  3. Gegen die Priester
Ad 1. Gegen die irdische Kirche

Da die katholische Kirche die Arche ist, welche die sündige Menschheit durch die wahre Lehre und die Sakramente retten soll, so stürzt die Versenkung dieser Arche, welcher seit dem Vat. II alle Schleusen geöffnet wurden, nicht nur Katholiken, sondern auch die ganze Welt ins Chaos, da sehr viele Seelen dadurch in die Hölle gehen, siehe Fatima, und es keine spirituelle Wehr gegen den Ansturm Satans, den Fürsten dieser Welt, gibt. Daher der enorme Anstieg des Satanismus und Okkultismus sein 1965. Die Church of Satan wurde 1966 gegründet, was kein Zufall ist.

Ad 2. Gegen die Hl. Eucharistie

Wie wir bereits schrieben, führt die Umsetzung von Amoris Latitia, wie sie, Gott sei’s geklagt, schon von der DBK vorgenommen wurde, dazu, dass unzählige sakrilegische Kommunionen gespendet und sakrilegische Beichten gehört werden, sodass:

  1. Die Empfänger dieser Sakramente eine Todsünde begehen und zwar des Sakrilegs.
  2. Die Spender dieser Sakramente, sprich die Priester, ebenfalls die Todsünde des Sakrilegs begehen.

Aber auch der eucharistische Christus, welcher wirklich, tatsächlich, wesentlich, real, substantiell und sakramental in jeder gültigen Messe unter den eucharistischen Gestalten anwesend ist, wird dadurch verunehrt und geschändet. Er wird durch die dreckigen Pfoten des sündigen Priesters in die Kloake des Gewissens des sündigen Kommunionempfängers geworfen. Es ist eine satanistische Messe mit Hostienschändung im Kleinformat.

Ad 3. Gegen die Priester

Durch das Sakrament der Priesterweihe ist Christus ontisch, d.h. seinsmäßig, mit jedem gültig geweihten Priester verbunden. Der Priester wird zu einem alter Christus – zu einem anderen Christus. Es ist Christus, welcher in diesem Priester wirkt, predigt, segnet, opfert, die Sünden vergibt. Die Priester verlängern quasi die körperliche Anwesenheit Christi in der Welt, wie sehr schön die Exerzitiengedanken oder gar eine Privatoffenbarung des belgischen Redemptoristen Pater Schrijvers CSSR Message de Jésus à son prêtre. Pensées de retraite. (Bruxelles, Ed. Universelle, 1933) theologisch korrekt darlegen. Deswegen soll ja ein Priester heilig und keusch leben, damit er dieser Ehre würdig wird, da jede seiner Sünden Christus beleidigt und verunehrt, der sich ontisch mit dem Priester vereinigt hat. Daher ist die sexuelle Sünde eines Priesters gleichzeitig ein Sakrileg, d.h. ein Gottesraub, da man Gott sein Eigentum – den Priester – raubt. Die Gnade, welche Gott durch den Priester leitet und die hauptsächlich durch die sakramentale Gnade der gespendeten Sakramente anderen, nicht dem Priester selbst, zugutekommt, lässt sich mit einem kristallklaren Bergwasser vergleichen, welches in eine Kloake gepumpt wird. Das Wasser kommt schon durch, wird aber verunreinigt durch die Sünde des Priesters. Ähnlich stellt es hl. Thomas dar (Summ. Theol. III, q. 64, a. 5, corp.):

Ich antworte, die Diener der Kirche seien wie Werkzeuge beim Spenden der Sakramente. Das Werkzeug aber wirkt nicht vermöge der eigenen Kraft, sondern auf Grund der Kraft desjenigen, von dem aus es in Bewegung oder Tätigkeit gesetzt wird. Dies ist also dem Werkzeuge unwesentlich, was es außer der Kraft, die demselben als einem Werkzeuge entspricht, an sich hat; wie es unwesentlich ist, ob der Leib des Arztes als Werkzeug der die Kunst besitzenden Seele krank oder gesund und ob die Röhre, durch die das Wasser geht, von Silber oder von Blei sei. Also wenn auch die Diener der Kirche schlecht sind, können sie gültig die Sakramente spenden.[2]

Das Sakrament ist gültig, es findet also statt, aber es ist gleichsam verdreckt. Stellen Sie sich vor Ihnen würde jemand eine Oblate mit dermaßen vor Schmutz verkrusteten Fingern reichen, dass diese Oblate selbst schmutzbeladen und verkrustet wird. Sie genießen die Oblate trotzdem, aber den Dreck gleich mit. So in etwa sind Sakramente der in Sünde lebenden Priester zu betrachten: gültig, aber nicht würdig. Wenn die Priesterehe über eine Hintertür eingeführt werden wird, wenn die Priester ihre Konkubinate legalisieren oder wenn verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden, dann werden wir es ständig mit einer Dreckkruste zu tun haben, obwohl Christus möchte, dass seine Priester rein sind und nur ihm gehören, was die Kirche immer so sah. Diese Lösung oder eher die „Endlösung“ würde dazu führen, dass noch mehr Priester ihr Amt aufgeben würden, weil die Gläubigen nicht für „Priesterfamilien“ zahlen würden, der „Markt würde es verifizieren“ und zwar dadurch, dass die Gläubigen zu den wenigen zölibatär lebenden Priestern reisen würden. Die anderen würden über kurz oder lang Pleite gehen und sich weltliche Berufe suchen müssen, „um die Familie zu ernähren“, die sie gezeugt haben.  Wir schätzen, dass nach solch einer Änderung wohl 90% aller Katholiken die Sonntagspraxis aufgeben werden, denn verheiratet sind die meisten selbst und wollen nicht für die „Priesterfrauen“ zahlen. Die vorhandene Priesterschaft würde sich weltweit wohl um 90% reduzieren und dadurch reinigen.

Wem haben wir aber paradoxerweise die geistliche Erneuerung im nachrevolutionären Frankreich des 19 Jhdts. zu verdanken? Denjenigen Priestern, welche zuerst, entgegen der Weisung des Papstes, den Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus (1790) geschworen hatten und dadurch zum clergé assermenté wurden. Dies betraf 24.000 von 29.000 Priestern und 21 Bischöfe von 83, wobei 10 Bischöfe sogar heirateten, wie Romano Amerio angibt.[3] Anders ausgedrückt nur 5.000 Priester und 62 Bischöfe fielen nicht vom Glauben ab, d.h. 17,3% aller Priester und immerhin 75,6% Bischöfe blieben dem Glauben treu. Durch die Revolution und die nachfolgende Kirchenverfolgung schrumpfte sich die katholische Kirche in Frankreich gesund, da die humanistischen Revolutionäre viele guillotinierte Schrumpfköpfe hinterließen, was der späteren Entwicklung der Kirche bis zum unseligen Vat. II zugutekam. Diesmal wird es viel drastischer werden und die gesamte Kirche betreffen.

Was tun?

Wie soll man diesen Beitrag positiv beenden? Halten Sie sich im Gnadenstand, opfern Sie und sühnen Sie für die Sünden, denn jemand muss das ja tun, trösten Sie den Herrn bei der Eucharistischen Anbetung, denn er ist verraten und einsam. Vielleicht wird sich Gott der gläubigen  Seelen erbarmen und die Zeit der Prüfung abkürzen? Hilary White phantasiert über die Ermordung Caesars, deren Übertragung auf Franziskus unwahrscheinlich erscheint, denn die Römer waren Männer, unsere Kardinäle sind verweiblichte Weicheier, zu keinem Kampf fähig. Zitieren wir dennoch das witzige Zitat, das Hilary White anführt, welches im Original angeführt werden wird, damit es seine Würze nicht verliert:

People are losing the spirit of the Ides of March. It’s not about just stabbing. It’s about coming together to stab in groups.

Iden des März

Sie müssen selbst etwas schreiben. Schreiben Sie Beschwerdebriefe an Ihre Ordinariate, Bischöfe, den päpstlichen Nuntius, die vatikanischen Kongregationen. Diese feigen Kirchenmänner wissen, dass Franziskus nicht ewig ist und sich irgendwann alles zum Guten ändern wird, obwohl sie nichts dazu beigetragen haben. Dann werden sie als „die heimlichen Verteidiger des Glaubens“ vor uns treten und uns vorjammern, wie schwer sie es hatten und welchen Widerstand sie im Geheimen übten. Deswegen werden sie Ihre Briefe nicht zerstören, um für die Zukunft etwas in der Hand zu haben, um sich verteidigen zu können. Ändert sich die kirchliche Wetterlage, dann werden sie von diesen Informationen Gebrauch machen, aber diese müssen erst vorliegen. Also schreiben Sie! Sie werden sich Ihren Frust vor der Seele schreiben, was schon an sich nicht schlecht ist. Sie können aber auch an die weltliche Presse schreiben. „Die Sorgen eines Katholiken“ an Peter Seewald oder Matussek vom Spiegel. Journalisten sind immer auf der Suche nach einer interessanten Human interest story, weil echte Emotionen verkaufsfördernd wirken. So hatte die New York Times zum Erhalt der Tridentinischen Messe in Holy Innocent beigetragen, da sie sinngemäß schrieb: Die Leute zahlen dafür und wollen es. Lass sie!  Schreiben Sie Leserbriefe an Die Zeit nach dem letzten Franziskus-Interview und kündigen Sie die Kündigung Ihres Abos an, falls Sie welches besitzen oder damit, dass Sie diese Zeitung nie wieder kaufen werden. Es geht darum, dass diese Leute sehen, dass man Ihnen Ihr Heiligstes mit den Füssen zertrampelt, dass man ihr Ich schädigt. Sie müssen subjektivistisch argumentieren, nach dem Motto:

„Mir ist es wichtig und ich zahle meine Kirchensteuer, ohne dass ich dafür eine Leistung erhalte“.

Falls Sie ein pensionierter Beamter sind, so haben Sie viel Zeit und den richtigen Wortschatz. Tun Sie es. Jemand muss ja. Wir sind auf uns selbst gestellt. Amen.

[1] http://www.katholisches.info/2017/03/falscher-kult-im-petersdom-oekumene-strategie-von-franziskus-welche-konfession-oder-religion-ist-nicht-wichtig/  http://www.katholisches.info/2017/03/historisch-erste-anglikanische-vesper-im-petersdom-geruechte-um-neue-liturgiekommission/

[2] http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel770-5.htm

[3] Amerio, R., Iota Unum. Eine Studie über die Veränderungen in der katholischen Kirche im XX. Jahrhundert, Stuttgart 2011, 189.

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16 Gedanken zu “Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.

  1. ‚Wie richtigerweise Ann Barnhardt feststellt, muss man von der richtigen Prämisse ausgehen, dass Franziskus kein Papst ist‘. Es ist zwar sehr zu begrüßen, daß Ann Barnhardt, Antonio Socci und andere die Argumente für die Ungültigkeit der Wahl von Bergoglio zum Papst formulieren, aber solange die Kardinäle und Bischöfe ihn ausnahmslos als Papst anerkennen, kann ich auch nicht anders, als ihn für den Papst zu halten, und ich bin mir sicher, daß auch der Herr von mir nichts anderes verlangt. Aber was will der Herr uns damit sagen, daß er einen solchen Zustand zuläßt?

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    1. Das mit dem Papst sehe ich anders. Ich glaube durchaus, dass man hier nicht den Kardinälen und Bischöfen zu folgen hat. Ich habe doch zwei Augen im Kopf und mit denen sehe ich zwei weiß gekleidete Bischöfe, die beide wie ein Papst auftreten und sich beide Papst nennen. Der eine bevorzugt den Titel „Bischof von Rom“ der andere hängt noch ein „emeritus“ an seinen Titel an. Ich sehe, wie die Bischöfe von Polen bei ihrem Besuch Ad Limina-Besuch in Rom zu Benedikt pilgern und sich von ihm segnen lassen. Das war für jeden erkennbar ein Besuch beim wirklichen Papst, während Franziskus sich damit begnügte, Hände zu schütteln.

      Es hat den klar erkennbaren Anschein, dass Benedikt eben doch noch Papst ist. Er ist nicht einfach ein als Papst verkleideter Kardinal. Das wäre eine Täuschung. Er zeigt sich öffentlich als Papst, weil er davon ausgeht, dass er Papst ist. Wollte er verhindern, als Papst betrachtet zu werden, wäre es ein Einfaches für ihn gewesen, sich entsprechend zu verhalten. Da es aber nicht zwei Päpste geben kann, kann nur Benedikt der echte sein. Um zu diesem Urteil zu kommen, benötige ich nicht die ofizielle Erklärung seitens von Kardinälen und Bischöfen. Ich sehe es mit meinen zwei Augen. Bergoglio konnte überhaupt nicht zum Papst ernannt werden, weil ja kein Bedarf bestand. Der alte Papst war/ist ja noch am Leben, sichtbar für jeden.

      Die Kardinäle und Bischöfe sehen das auch, sie kommen nur zu einem anderen Schluss, weil sie im Grunde den Sinn vernebelt haben. Sie sind blind geworden für diese Tatsache, weil sie einem falschen Kult huldigen und eine falsche Theologie betreiben. Sie leben nicht mehr in der Einheit der Kirche aller Zeiten. Sie leben in einer neuen Kirche. Diese ist aber nicht apostolisch. Es ist eine neue Religion, die ihre Wurzeln in der französischen Revolution hat. Sie äfft die Kirche nach, um uns in dem Glauben zu wiegen, es handle sich um die Kirche.

      Die wahre Kirche hat sich längst in die Katakomben zurückgezogen. Sie lebt bereits im Exil, wie seinerseits Athanasius. Ich bin davon überzeugt, dass es heute großartige Heilige gibt, die im unbefleckten Herzen der Muttergottes ruhen, wo sie die Lehre vor den Nachstellungen des Teufels bewahren und auch von uns gefunden werden können, wenn Gott uns zu ihnen führt.

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      1. Wenn es so ist, wie Sie schreiben und offensichtlich ist es so, was bezweckt Benedikt damit?
        Wie kann er so ruhig bleiben, ein friedliches Leben leben, Gäste empfangen, seinen Geburtstag feiern etc.? Er sieht doch das Desaster, das er mitverursacht hat, und tut nichts, zumindest nichts, was wir sehen?

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      2. Wenn ich mir das Interview ansehe, dass Benedikt´s Sekretär Gänswein gegeben hat, bin ich sehr verwirrt. Er schildert darin das alltägliche Leben des emer. Papstes: Lesen, Musik hören, Gäste empfangen, TV-Nachrichten schauen, spazierengehen usw.
        Nicht, dass ich ihm dies nicht gönne würde.
        Doch da lt. Gänswein der nach Ihrem Dafürhalten der „noch“-Papst Benedikt so hellwach und aufmerksam ist, wie kann er dann seinen Ruhestand genießen und ruhig schlafen angesichts der Ereignisse und Entscheidungen des gegenwärtigen Papstes? Da scheint mir das Problem, nur mehr schlecht gehen zu können, noch das geringste.

        Ich schätzte und verehrte Papst Benedikt seinerzeit sehr, doch heute kann ich ein Gefühl der Enttäuschung nicht mehr unterdrücken und will es auch nicht.

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  2. Ich weise schon seit Jahren darauf hin, dass das Erzbischöfliche Ordinariat München de facto einer der wichtigsten Stützpunkte des Islam in Deutschland ist.Kümmert Euch um dieses Ordinariat.

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    1. Man möchte feststellen… läuft doch gut… mit der ganzen Prophezeierei… in der Malachiasprophezeiung wird was von einem Richter erwähnt, vor dem man zittern muß…

      Hat hier jemand „BURKE“ gesagt???

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  3. Ja, wir knöpfen sie uns vor, wissen aber nicht wie. Kardinal Marx übers Knie legen? Farbbeutel an das Ordinariat werfen? Am Ehesten wirkt immer noch Pressekontakte herstellen oder zur der AFD, welche wohl bald an die Macht kommen wird oder ähnliche Gruppierungen. Dann gibt es eine Wende im Blätterwald und dann kann man Kardinal Marx auf die Pfoten geben.

    Aber zuerst lautet die Frage: Wie wird man Franziskus los? Vielleicht kann da Trump helfen? Rorate Caeli stellte die Parallele mit deutschen Kaisern im saeculum obscurum http://rorate-caeli.blogspot.com/2017/03/intervention-against-disastrous-pope.html

    Alles schon dagewesen.

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  4. @ Dr. Franz Xaver SCHMID Beten können Sie auch, wir sind genauso Laien (mit und ohne theologische Bildung) wie Sie auch und haben genauso viel zu bestimmen wie Sie.

    Beten können wir alle, und im Stundengebet des Vetus Ordo wird in den Fürbitten täglich für den Papst, die Kardinäle, Bischöfe etc. gebetet, und wenn es an dem „aktuellen“ Tag nicht vermerkt ist (diese Regelung wurde in den Büchern von 1962 gelockert), tue ich es dennoch. Diese Fürbitten sind stark! Tun Sie es auch!

    Vergelt’s Gott!

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  5. bergolio kniet (hl. Messe,Frohleichnam,) nicht vor Gott Jesus (stolz u. nicht anerkennen der Gottheit Jesus), aber vor Menschen schon (Beichte, FÜßewaschen, Segnung anderer Glaubensrichtungen, denn hier hat Er es nu mit Menschen (Götzenanbetung).Beurteilt selbst.

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