Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (5 von 5): Selbstzentriertheit des Novus Ordo und Mantilla


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Ad c. Ist Selbstzentriertheit Novus Ordo?

Warum wurde das letze Konzil, Gott sei’s geklagt, veranstaltet? Um es dem „modernen Menschen“ gerecht zu machen. Was gerecht zu machen? Alles, wirklich alles. Aber warum? Weil der moderne Mensch dermaßen wertvoll, weil modern ist, dass er es einfach verdient. Die anderen, die nicht-modernen Neandertaler, waren ja nur behindert! So unmodern! Um an dieser Stelle die unvergleichliche Ann Barnhardt, sicherlich keine Tussi, zu zitieren:

Es ist egal, wie die Messe vorher war, und es ist egal, was die Kirchenväter und die Heiligen früher gelehrt haben, denn die MENSCHHEIT SELBST war anders und nicht nur anders, aber MINDERWERTIGER und VOLL BEHINDERT. Folglich ist alles „Alte“ ein Bündel Bullshit, und alles „Neue“ ist gut, und demzufolge muss die Kirche auch neu sein, also anders. Nichts von diesem lächerlichen alten Bullshit könnte möglicherweise zu dem neuen, höheren modernen Menschen sprechen, der, befreit von neunzehnhundert Jahren Bullshit, nun Christus „entgegentreten“ kann und „Dialog halten“ kann mit „ihm“ als Ebenbürtiger.

Gut erkannt, Miss Ann. Es ist die Überhöhung des Egoismus zur n-ten Potenz, denn jetzt geht es um die moderne Menschheit. Weil es also nach dem Konzil um den „modernen Menschen“ und nicht um den ewigen und allmächtigen Gott geht, so wurde sowohl die Liturgie als auch alles in der Kirche „kundenfreundlich“ gemacht und zwar so, dass die „Kunden“ die Kirche fliehen. Die Kirche hat sich um die Gläubigen zu bemühen, wie der Kellner um den Gast.

Diese Rechnung geht seit 50 Jahren nach hinten los und nur ein naiver Mensch würde sagen, dass die Kirchenfürsten es nicht sehen. Sie sehen es, sie wollen es so, siehe Amoris Laetitia, weil sie Gott hassende Atheisten, Sodomiten und manche auch Satanisten sind. Deswegen wollen sie den mystischen Leib Christi, der auch aus der irdischen Kirche besteht, zerstören und Christus selbst – Kommunion für Ehebrecher – profanieren. Nur aus dieser zerstörerischen Perspektive heraus macht das alles Sinn, was wir schon vor längerer Zeit hier und hier geschrieben haben. Wie wird es uns aber seit 50 Jahren „verklickert“: als Sorge um den modernen Menschen, siehe Amoris Laetitia. Dies ist wirklich eine teuflische Agenda, zuerst will der Teufel dienen, am Ende fordert er die Seele und zwar auf ewig. Für ihn ist es ein guter Deal: diese paar Jahre oder Jahrzehnte für die Ewigkeit. Und Menschen gehen darauf freiwillig ein. Die Novus Ordo Liturgie und die Novus Ordo Kirche ist dermaßen selbstzentriert, denn es geht ja immer um „Dialog“ und „die Früchte des Konzils“ und nicht um Gott oder das ewige Heil der Seelen, was uns Franziskus schön vorexerziert, der das Wort „Gott“ höchst selten verwendet. Er mag ja nicht das Religiöse an der Religion, wie ihm recht scharfsinnig ein Journalist bescheinigte.

Aber macht der ganze Novus Ordo uns nicht schrecklich selbstbezogen? Für den Schreiber dieser Zeilen war es ein Befreiungsschlag als er irgendwo in der Einführung zur „Geschichte des Breviers“ las, dass der Kult Gottes ein Werk der Gerechtigkeit sei. Es ist also egal, wie es uns dabei geht, wir haben es zu erbringen. Es geht um Gott, das Objektive schlechthin. Da Gott selbst und nicht der Mensch im Vat. II das Maß des richtigen und objektiven Gotteskultes festlegte, siehe die liturgischen Vorschriften des AT, so ist das Richtige gleichzeitig das Schöne und das Wahre. Die Tridentinische Messe ist nicht nur erträglich, was man wirklich nur selten von einer Novus Ordo Messe sagen kann, sie ist auch schön, erhebend, ästhetisch, beseelend, die Sinne ansprechend und anscheinend auch die Weiblichkeit und die Männlichkeit stärkend, weil man sich an Etwas und nicht an sich selbst ausrichtet und darüber hinaus, was auch unsere überaus weibliche amerikanische Autorin schreibt, sich selbst vergisst. Wie wohltuend das doch ist!

 Wenn man sich an Gott ausrichtet und in Gott versenkt, dann hört man auf

in einer eigenen Welt mit eigenen Gesetzen und eigenen Buntstiften“

zu leben, um es mit Kishon zu sagen, nicht einmal

„eine Plastikspange, […], [welche die] Haare unterhalb des Kleinhirns zusammenbündelt“

hat dann eine Bedeutung, weil man weder an die Spange, noch an das Kleinhirn denkt. Wie wunderbar! Dies betrifft natürlich mutatis mutandis auch Männer: weg von der Subjektivität, hin zur Objektivität. Deswegen ist auch in der Tridentinischen Messe alles, wirklich alles, rigoros durchreguliert, damit man aufhört ständig an sich selbst und an das „Und wie war ich?“ zu denken. Es scheint wirklich so zu sein, dass die Katholiken vor 1962 objektiver waren, weil sie die Messe hatten und zwar die richtige Messe. Wir müssen uns immer wieder klarmachen, wie sehr wir vom objektiven Gott und seiner Wahrheit, die wir ja in der Todesstunde sehen und erfahren werden, entfernt sind. Durch das eigene Geschlecht, durch die nachcartesianische Moderne und den Novus Ordo, also durch das Fleisch, die Welt und den Teufel, der sich bei der Entstehung der neuen Liturgie rege betätigte. Und wenn man sich klarmacht, was man nicht hat und kann, dann kann man sich auf dem Weg zur Objektivität hin machen. Dazu helfe uns Gott. Amen.

Nachtrag und Mantilla

Um jetzt die wirklich wichtige Frage unserer Leserinnen zu beantworten:

  1. Brauche ich wirklich eine Mantilla bei der Tridentinischen Messe?
  2. Wo bekomme ich eine her?
  3. Ist eine Katholikin mit einer Mantilla besser als eine Katholikin ohne?

So antworten wir wie folgt:

Ad 1. Brauche ich eine Mantilla?

Absolut notwendig ist es nicht, in Deutschland eher unüblich und wie es vor dem Konzil war, ist uns nicht bekannt. Diesen Brauch hat es in den romanischen Ländern gegeben, woher er wohl in die USA gekommen ist. Aber es wäre gut diesen Brauch einzuführen, um sich erstens von dem Novus Ordo Volk zu unterscheiden, die Festlichkeit und Heiligkeit der Heiligen Messe zu unterstreichen und etwas zu haben, was man nur in der Kirche tragen kann. Die Frage, ob die Frisur sitzt, stellt sich nicht, weil man sie kaum sieht und sollten Sie zu unserem allem Leidweisen den Mecki-Bürstenschnitt tragen, so wird er durch die Mantilla verdeckt. Sie werden wie eine Frau aussehen, was wirklich von Vorteil ist, falls Sie eine sind.

Ad 2. Wo gibt’s eine?

Sie bekommen welche bei ebay.de, die größte Auswahl haben Sie in den USA wie hier oder hier.  Sie können welche auch in Polen bestellen und die Firma auf Englisch anschreiben. Wir haben zwei in Polen bestellt, Eugenia Roth wird sie tragen und die Qualität der Spitze, nach Aussage derjenigen Menschen, die sich da auskennen, ist sehr gut. Eugenia Roth wird ein Mantilla-Experiment starten und es dokumentieren, sodass wir bald alle es wissen werden. Sollten auch Sie, werte Leserin, Mantilla tragen wollen, so beruhigen wir Sie hiermit, dass es schlimm nicht aussehen wird und besser als Bürstenschnitt ohnehin. Natürlich muss der Rest der Kleidung zur Mantilla passen, also Kleid, Kostüm, elegant, keine Lederjacke mit Springerstiefeln, bitte. Gott ist die Schönheit schlechthin und die Menschen sind nicht blind! Eine Katholikin ist zum guten Geschmack, wenigstens bei der Messe, verpflichtet. Punkt!

Ad 3. Mit Mantilla zu beten besser als ohne?

Ob besser kann man auf den ersten Blick nicht sagen, aber sie sieht besser aus, was schon viel wert ist. Die Schönen werden die Männer nicht ablenken und die neidischen Blicke der weniger Schönen auf sich ziehen, die Letzteren können sich mit der Mantilla bedecken. Wenn das, was Mary Donnelan schreibt, stimmt, dann werden Sie sich wie eine geistliche Braut fühlen, die auf ihren eigentlichen Bräutigam, Christus, wartet, für den sie schön sein wird. Sie werden wohl in ihrer eigenen Gebetswelt bleiben und schööööön aussehen. Wenn das nichts ist?

Wie Sie also sehen, hat der Schreiber dieser Zeilen durchaus ein Herz für Frauen und weiß, was ihnen wichtig ist. Das Gott die Schönheit schlechthin ist, so müssen wir für ihn schön aussehen, zuerst äußerlich und dann innerlich. Amen.

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