Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (11 von 12)


christus-pantokrator

„Ausnahmen“ des Moralischen Gesetzes können nicht begrenzt werden

Merkwürdigerweise, wie auch immer, scheint Ihre neuartiges moralisches Kalkül nicht auf die anderen Sünden angewendet zu werden, die Sie ständig verurteilen, während Sie dabei sorgfältig die Grenzen der politischen Korrektheit beachten. Nirgendwo, zum Beispiel, weisen Sie auf „komplexe Umstände“ oder „Grenzen, die die Verantwortung und Schuld verringern“ hin, die die Mafiosi entschuldigen würden, die Sie rhetorisch en masse exkommunizierten und vor der Hölle warnten. Die Reichen verurteilen Sie als Blutsauger. Haarsträubender Weise klagen Sie sogar die treuen Katholiken der „Sünde der Wahrsagerei“ und der „Sünde des Götzendienstes“ an, weil sie die „Überraschungen Gottes“ – so bezeichnen Sie Ihre Neuartigkeiten – nicht akzeptieren wollen.

Ihr gesamtes Pontifikat scheint auf die Erklärung einer Amnestie für Sünden des Fleisches zentriert zu sein, diejenigen Sünden, die mehr als jede andere Sünde, wie Unsere Liebe Frau von Fatima warnte, Seelen in die Hölle schicken. Was lässt Sie denken, dass den moralischen Dschinn-den Flaschengeist, den Sie aus der Flasche rausließen, und das Sie den „Gott der Überraschungen“ nennen, nur auf die moralischen Vorschriften beschränkt werden kann, auf deren Anwendung Sie überaus rigide zu harren scheinen? Ausnahmen für das eine, ausnahmslose moralische Gesetz zu kreieren führt zur Aufhebung aller Gesetze. Ihre Neuerungen greifen die Grundlage des Glaubens an und drohen, das gesamte Gebäude der Moral der Kirche „wie ein Kartenhaus“ zusammenfallen zu lassen – genau das, was treue Katholiken Ihre Meinung nach erreichen wegen Ihres angeblichen „Rigorismus“ und der Bindung an „kleinkarierte Regeln“.

Doch solche offensichtlichen Konsequenzen missachten Sie. Als Sie nach Ihrem Grund zur Gegnerschaft gegenüber den „Ultra Konservativen“, damit sind die rechtgläubigen Bischöfe und Kardinäle gemeint, gefragt wurden, erwiderten Sie mit der sorglosen Arroganz, die ein Markenzeichen Ihrer Kirchenregierung ist:

„Sie machen Ihren Job und ich mache meinen. Ich möchte eine Kirche, die offen ist, die versteht, die verwundete Familien begleitet. Sie sagen zu Allem Nein. Ich gehe vorwärts ohne über meine Schulter zu blicken“

In einer erstaunlichen Zurschaustellung von hochmütiger Verachtung für die Kirche, zu deren Haupt Sie gewählt wurden, wagten Sie zu sagen:

„Die Kirche folgt manchmal selbst einer harten Linie, sie fällt in die Versuchung, einer harten Linie zu folgen, in die Versuchung, nur die moralischen Regeln zu betonen, die viele Menschen ausschließen.“

Niemals vorher hat ein Papst erklärt, dass er persönlich dem Mangel der Kirche an Offenheit und Verständnis und ihrer „Versuchung“ eine „harte Linie“ der Moral, die Leute ausschließt, einzunehmen, abhilft. Solch alarmierend anmaßenden Äußerungen geben zu dem deutlichen Eindruck Anlass, dass Ihre unerwartete Wahl eine fast apokalyptische Entwicklung darstellt.

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14 Gedanken zu “Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (11 von 12)

  1. Worüber sorgen Sie sich? Dass durch differenziertere Betrachten das Papst Franziskus in manchen Dingen anwendet, Menschen zu Haufe zur Sünde verführt werden? Sich mehr Menschen scheiden lassen?

    Ich habe eine ganz andere Sichtweise auf das Wirken von Papst Franziskus. Es berührt mich und erfreut, dass er versucht auf die Menschen zuzugehen und Menschen nicht ausschließen, sondern wieder zurück in die Kirche, zu Jesus Christus bringen will.

    Es tut mir leid, dass Sie sich so betroffen, verärgert durch Papst Franziskus fühlen. Vielleicht finden Sie für sich einen Weg des innerlichen „Aufeinander Zugehens“ , vielleicht finden Sie Antworten im Gebet.

    Es würde mich wirklich interessieren, was so schlimm an den Dingen, die Papst Franziskus tut sein soll. Daher freue ich mich über Antwort.

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Es fällt mir schwer zu glauben, dass Sie das, was Sie schreiben Ernst meinen. Lesen Sie bitte all unsere Beiträge, insbesondere die über Franziskus, wie „Wir klagen an“ und Sie werden die Antwort finden.

      Die Begriffe: „Gott“, „Wahrheit“, „Todsünde“ etc. scheinen für Sie keine Rolle zu spielen, sondern das „Aufeinander Zugehen“ und natürlich das „Miteinander“.

      Franiziskus führt Millionen von Menschen schnurstracks in die Hölle, in die ewige Qual des nimmer verzehrenden Feuers. Das ist unser Problem mit ihm.

      Denn:
      1. Gibt es den ewigen und unveränderlichen sowie allmächtigen Gott,
      2. Gibt es sein ewiges und unveränderliches Gesetz (z. B. „Du sollst nicht ehebrechen“ und jede „Wiederheirat“ ist ein permanenter Eherbruch)
      3. Gibt es die Hölle als ewige Konsequenz der freien und zeitlichen Taten,
      dann haben wir wirklich ein Problem mit Franziskus.

      Gibt es 1. bis 4. nicht, dann ist es keine Religion, sondern eine NGO, in denen man sich um das zeitliche Wohlergehen seiner MItglieder kümmert, da es „danach nichts gibt“. Aber danach gibt es wohl etwas: die Hölle, das Fegefeuer und den Himmel.

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    2. Geehrte Sarah!
      Im Gegensatz zu Ihnen habe ich große Probleme mit Papst Franziskus!
      Und weil mir das immer mehr zu schaffen machte, habe ich diese Not einige Male in der Beichte thematisiert.
      Ich bin zu einem eher „modernen“ Priester gegangen, danach zu eher „normalen“ und schließlich auch zu einem der Pius-Bruderschaft. Und ich war sehr erstaunt, wie sie reagierten, auf jeden Fall fühlte ich mich verstanden.
      Als ich vor ca. 10 Jahren eine große Umkehr erfuhr, war ich in den folgenden Jahren einfach nur glücklich. Sie gehören zu den schönsten meines Lebens.
      Als Jorge Mario Bergoglio zu Papst Franziskus wurde, hat mich das gefreut und ich brachte ihm viel Wohlwollen entgegen.
      Dies hat sich inzwischen vollkommen geändert. Es gab in den letzten drei Jahren mehr und mehr Dinge, die mich störten. Sie aufzuzählen erspare ich mir jetzt.
      Heute ist es so, dass ich keinerlei -keinerlei- Vertrauen mehr zu ihm habe.
      Ich würde nie persönlich herabsetzend und abfällig über ihn reden wollen, aber zu mehr als dieser Fairness bin ich nicht fähig.
      Das Papstamt als solches ist mir sehr wichtig, da Jesus es eingesetzt hat.
      Einen anderen Papst als Franziskus allerdings kann ich mir durchaus vorstellen.
      Pace e bene
      und ein gutes neues Jahr für Sie, verbunden mit dem Segen Gottes !
      Marienzweig

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      1. Sehr geehrter Marienzweig,

        danke für Ihre Worte. Schön, dass Sie den Papst mit Fairness gegenüber treten und in Ihren Worten den Respekt wahren. Schön auch, dass Sie sich nach Versöhnung sehnen – so interpretiere ich Ihren Gang zur Beichte.

        Es tut mir wirklich leid zu hören, dass ihr Vertrauen in Papst Franziskus immer mehr gesunken ist, dass die Dinge, die Sie störten, dazu geführt haben, dass Ihr Vertrauen so gesunkenen ist.

        Gibt es denn etwas, was der heilige Vater tun könnte, dass Ihnen hilft, wieder Vertrauen in ihn zu gewinnen? Und gibt es etwas, was Sie tun können, um wieder mehr Vertrauen entwickeln zu können? Menschen, Priester, Theologen und Theologinnen, die Ihnen dabei helfen können?

        Ich weiß nicht, was Sie an unseren Papst Franziskus stört und störte. Ich weiß nicht, was ihr Vertrauen zerstört hat. Ich vermute mal, dass es ähnliche Dinge wie bei den Blogbetreibern sind. Dass er aus Ihrer Sicht zu sehr mit den Traditionen und Lehren der katholischen Kirche bricht, dass es wahrscheinlich auch mit der Debatte um „Amoris Laetitia“ zu tun hat, aber sicherlich nicht nur, Sie beschreiben ja, dass es ein längerer Prozess war.

        War es nur ein Abwärtsprozess? Oder gab es Ausnahmen? Momtnte, in denen Sie wieder verstehen konnten, was Sie damals als er gewählt worden ist so erfreut hat.

        Mein Firmspruch bewegt mich auch heute noch sehr und erfüllt mein Herz mit Freude und den Glauben an den heiligen Geist.

        „Wes‘ Geistes Kind sind wir, sind unsere Gedanken, unsere Pläne? Es wird sich zeigen, ein jeder kann erkennnen, ob wir im Namen Jesu beisammen sind.

        Wes‘ Geistes Kind sind wir, sind unsere Gespräche, unsere Worte? Es wird sich zeigen, ein jeder kann es hören, ob wir im Worte Jesu zu Hause sind.

        Wes‘ Geistes Kind sind wir, sind unsere Programme, unsere Ziele? Es wird sich zeigen, ein jeder kann es spüren, ob wir vom Kreuze Jesu gezeichnet sind.“

        Ein paar Gedanken dazu:

        – das „Feuer“ des heiligen Geistes, der Liebe Gottes in uns leben zu lassen, in die Welt zu tragen und mit disen Feuer Menschen zu begegnen ist aus meiner Sicht zentrale Aufgabe eines jeden Christen. Wie soll dieses „Feuer“ sein, von dem auch Jesus spricht. Es soll um Jesus gehen „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Man soll es an den Früchten erlennen können.

        – In der Praxis ist es oft schwieriger. Ich würde sagen, dass man erkennt, dass Franziskus bei Jesus zu Hause ist, Sie würden es wahrscheinlich anders sehen.

        – für mich ist unser Papst Franziskus ein herausragendes Beispiel für das Erfüllt-Sein vom heiligen Geist, in seinen Gedanken und Plänen für mich Jesus erkennbar und in seinen Worten spürbar, dass er in Jesus zu Hause ist. Sogar so zu Hause, dass er sich traut ihn als hauptsächliche Quelle für sein Handel zu nutzen, ihn über Kirchenrecht und Dogmen zu stellen. So hat Gott die Liebe zu uns Menschen durch Jesus einst über alle Gesetze gestellt. Nicht um das Gesetz aufzuheben, wie es Jesus in der Bergpredigt sagte, sondern um es zu erfüllen. Zu erfüllen hieß für Jesus in seiner göttlichen Barmherzigkeit auch über die Schriftfrömmigkeit und Gesetzesfrömmigkeit hinaus zu gehen, Sündern zu vergeben, einer Ehebrecherin zu vergeben, auf Menschen zu zu gehen, im Frieden zu leben und für die eigenen Widersacher zu beten.

        -Unser heiliger Vater, Papst Franziskus ist für mich vom Kreuz gezeichnet. So geht auch er zu den Menschen, zu Menschen mit Gutem, Fehlern, Stärken und Schwächen. Er beugt sich oft nicht -manchmal aber durchaus- vor Konventionen, davor wie ihn Kritiker (Konservative und Liberale), Politiker und Wirtschaftslobbyisten gerne hätten, sondern er stellt Jesus in den Mittelpunkt.

        – Wie schon gesagt: in der Praxis ist es oft schwerer. Gott ist nicht durch ein Buch auf diese Welt gekommen, sondern durch Jesus. Alles, wss wir über Jesus wissen, wurde überliefert. Wir köbnen ihn nicht live so wie die Menschen damals erleben. Daher müssen wir versuchen mit der uns überlieferten Beschreibung des Lebrn Jesus, mit dem uns überlieferten Wort Gottes und im Gebet, Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden. Und diese Antworten fallen verschieden aus.

        Ich hoffe und bete, sie mögen nicht so verdchieden ausfallen, dass sie uns mehr entzweien. Vielmehr hoffe und bete ich, dass sich alle Christen und alle Katholiken, in dem, was sie verbindet begegnen und sich nicht in zermürbenden Konflikten entzweien.

        Unser Herr und Gott sei mit Ihnen und schenke Ihnen Wege der Versöhnung mit Papst Franziskus.

        Herzliche Grüße
        Sarah

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  2. Danke für Ihre Antwort.

    Doch, ich meine es ernst und ich habe ernst gemeint, was ich geschrieben habe. Das, was ich geschrieben habe, hat verschiedene Ebenen impliziert und darin liegt wahrscheinlich der Grund, warum es Ihnen schwer fällt, es ernst zu nehmen.
    Es hat die Inhaltsebene impliziert: Und auf der Inhaltsebene haben wir, so denke ich, eine grundverschiedene Einstellung zu Papst Franziskus.
    Und es hat für mich die zwischenmenschliche Ebene der Nächstenliebe und des Miteinanders innerhalb einer Kirche impliziert: Auf dieser Ebene interessiert es mich, auch wenn ich den Inhalt nicht zustimmen kann. Mir sind die Spannungen in der Kirche, die es um Papst Franziskus gibt, nicht egal, sie machen mich betroffen. Zum einem mich ganz persönlich: Ich fühle mich dadurch betroffen – in dieser Aussage geht es um meinem eigenen Gefühlszustand. Zum anderen ist es mir aber nicht egal, wie es Mitmenschen und Mitkatholiken (mit unseren Papst) geht – hier geht es mir darum, wie es anderen geht. Und es tut mir leid, wenn durch Papst Franziskus jemand in große Sorge gerät – leid für den jeweiligen Menschen. Auf dieser Ebene möchte ich verstehen. Verstehen, was die Beweggründe sind und das impliziert für mich auch inhaltliches Verstehen und inhaltliches Nachfragen. Es würde auch persönliches Verstehen und persönliches Nachfragen implizieren, da ich denke, dass wir alle Gott nie in seiner Ganzheit erfassen können, uns ihn immer nur annähern können, aber in unserer Sichtweise über Gott immer mitgeprägt von unserer subjektiven Lebensgeschichte und unserer Sozialisation sind. Aber persönliches Nachfragen scheint mir für eine Kommentarfunktion eines Internetbloges nicht angemessen.

    Als ich Ihren Post gelesen habe, war ich sehr am Schwanken, ob ich auf die Inhaltsebene eingehe oder auf die „mitmenschliche, mitchristliche“ Ebene. Auf der Inhaltsebene würden wir in eine Diskussion geraten. Auf der mitmenschlichen, mitchristlichen geht mir um Verstehen. Ich denke mein erster Kommentar enthielt eine Mischung der beiden Ebenen, auf beiden fühle ich mich angesprochen, zu beiden möchte ich etwas sagen und beide Ebenen sind aus meiner Sicht auch im christlichen Sinne wichtig. Das Ringen um Wahrheit, um das Erkennen von Gottes Willen auf der Inhaltsebene und das christliche Wirken im Miteinander. Daher werde ich im folgenden auf beide eingehen. Für mich hängen sie sehr eng zusammen, lassen sich eigentlich nicht wirklich voneinander trennen,setzen nur einen anderen Fokus. Der Struktur und der Verständlickeit des Textes wegen, werde ich trotzdem getrennt voneinander auf diese Ebenen eingehen.

    Zu der „mitmenschlichen, mitchristlichen“ Ebene:
    Ihre brennende Sorge erklärt sich mir tatsächlich, wenn Sie davon ausgehen, dass Papst
    „Franiziskus (…) Millionen von Menschen schnurstracks in die Hölle, in die ewige Qual des nimmer verzehrenden Feuers (führt)“. Wenn es Ihnen wirklich um das Mitgefühl für diese Menschen, um die Angst um diese Menschen geht, ist das ein ehrenwertes, mitmenschliches, christliches Anliegen. Es tut mir leid, dass Sie so erdrückende Gefühle bei den Wirken von Papst Franziskus verspüren. Und ich danke Ihnen, dass Ihnen das Schicksal der Menschen nicht egal ist. Weiter möchte ich auf diese Ebene nicht eingehen.

    Zu der inhaltlichen Ebene:
    Jeder Christ, jeder Katholik, jeder Mensch ist nicht nur der Lehre einer Kirche sondern auch seinem eigenen Gewissen verpflichtet. Daher sind die Menschn nicht nur passive Empfänger der päpstlichen Botschaften, sondern auch aktive Akteure. Sicherlich prägt ein Papst in einem gewichtigen Ausmas, aber jeder bleibt dennoch seinen Gewissen verpflichtet und jeder hat die Möglichkeit des Gebets und der Zwiesprache mit Gott.

    Unser Papst Franziskus besinnt sich auf viele Werte, die uns Jesus vorgelebt hat, zurück. So geht er auf die Menschen zu, auf Ausgeschlossene, Verstoßene, Kranke. So geht er mit Herzlichkeit und Barmherzigkeit auf diese Menschen zu. Und das ist es, wozu uns Jeus aufgerufen hat. Und indem er fordert, dass Christen in ihrem Leben barmherziger werden sollen, den Wert des Geldes abschwören, sich auf die getanene Liebe besinnen sollen, bringt er Menschen aus meiner Sicht dazu, mehr nach den Willen Gottes zu leben. Und indem er auf Menschen zugeht, sagt er „ja“ zu ihnen, nimmt sie an, hilft ihnen „Wunden“, die sie mit der Kirche haben, zu heilen und sie so auch wieder mehr zu Gott zu bringen.

    Ja, ich glaube auch an einen ewigen und allmächtiigen Gott. Doch ich denke nicht, dass ein Mensch sich anmaßen sollte, Gott in allen Dingen zu erfassen, zu begreifen. Wir sind Menschen. Wir haben unseren Verstand, unseren Geist, unserer Herz, unsere Seele. Mit diesen können wir versuchen zu begreifen. Aber die ganze Hieligkeit und Herrlichkeit Gottes werden wir nie erfassen. Jesus hat uns Gebete gelehrt, Gott uns die heilige Schrift der Bibel gegeben, all dies kann uns Gott näher bringen. Doch Menschen sind nicht Gott, können nicht wie Gott fühlen, denken und handeln. Und so ermahnt uns Jesus in der Bibel auch, dass wir arm vor Gott werden. Unser Papst Franziskus bestreitet aus meiner Sicht in keinster Weise die Allmacht Gottes. Er macht sich aus meiner Sicht arm vor Gott, um Gott in seinem Leben Raum zu geben und sich führen zu lassen. Dass er über Veränderungen kirchenrechtlicher Regularien nachdenkt, heißt für mich in keinster Weise, dass er bestreitet, dass Gott das Größte, das Mächtigste, das Heiligste ist. Das Kirchenrecht ist nicht Gott. Glaubensauslegungen sind nicht Gott selbst. Wir können hoffen und beten und für uns prüfen, ob Gott in den Dingen wirkt. Aber sie sind nicht mit Gott gleichzusetzen.

    Ja, Gott hat uns das Gesetz und die Gebote gegeben. Diese Gebote zu halten hat uns Jesus gelehrt. Und ja, Jesus hat uns gelehrt, nicht die Ehe zu brechen. Da es nicht gut für uns Menschen ist, uns von Gott entfernt, uns leiden lässt. Doch Jeus ging auch auf die sündigen Menschen zu, er ging zu einer Ehebrecherin. Er hat nie gesagt, „mit diesen Menschen möchte ich nichts mehr zu tun haben, sie schließe ich von meiner Gefolgschaft aus“. Er hat alle Menschen aufgefordert, ihm nachzufolgen, umzukehren und sich auf Gott rückzubesinnen. Und so wird er aus meiner Sicht auch Menschen annehmen, die sich scheiden haben lassen, bereuen und Gott suchen. Mit welchem Recht urteilen wir über diese Menschen? Sollten wir es nicht letzlich Gott überlassen? Warum sollten wir diesen Menschen, die einzigartige Möglichkeit, Gott in der Kommunion zu erfahren, verwehren? Steht es Menschen übehraupt zu das anderen Menschen zu verwehren? Darüber hinaus denke ich, dass wir Menschen einfach nicht fehlerfrei sind und wir kein fehlerfreies Leben, in denen wir keine Schuld auf uns laden, uns nicht immer wieder auch von Gott entfernen, leben können. Es gibt im Leben Situationen, in denen Menschen, keinen anderen Weg als die Scheidung sehen – warum auch immer. Den meisten Menschen, die sich scheiden lassen müssen, tut das sehr weh, da Träume, Hoffnungen und Wünsche zerplatzen. Vor dieser Not wollte uns Gott bewahren. Uns ermahnen, in der Treue und Ehe zu leben. Und dennoch, Menschen ist das nicht immer möglich. Die Gründe sind sehr verschieden. Und eine differenzierter Betrachtung dieser Gründe wichtig. Menschen, Wege zu zeigen, mit ihren Scheitern (wieder) vor Gott treten zu können, sich verzeihen zu können und weiter leben und christlich leben zu können, ist aus meiner Sicht sehr wichtig und Aufgabe der katholischen Kirche.

    Verantwortung erwächst aus meiner Sicht in Freiheit. Represallien führen zu Unfreiheit. Ich glaube nicht, dass Menschen sich durch eine differenziertere Betrachtung der Scheidungsfrage durch die katholische Kirche ermutigt fühlen, sich häufiger scheiden zu lassen. Viele finden gerade in der Scheidungsfrage in der kirchlichen, rigiden Lehrmeinung keine Orientierung, keine Hilfe für ihr Leben. Wenn übehaupt noch verspüren sie Druck in ihr. Sie ignorieren sie, wenden sich ab , lösen ihre Scheidungsfrage auf anderen Wegen. Wie schön wäre es doch, wenn sie sich in ihrer Not an ihre Seelsorger, an ihre Gemeinden wenden könnten und so vielleicht wirklich mehr das christliche in ihre Überlegungen miteinbeziehen können. Menschen werden sich eher an Kirchen wenden, wenn sie mit ihrer persönlichen Not und Fragestellung gesehen werden. Gott lässt Menschen die Wahlfreiheit, er betont den Wert des freiwilligen, frohen Gehorsams. Dieser kann aber erst in Freiheit erwachsen. Das Wegfallen von kirchlichen Repressalien ermöglicht Freiwilligkeit aus meiner Sicht erst. Wohingegen kirchliche Repressalien Scheidung nicht häufig verhindern mögen.

    Auch zu der „Hölle“ haben wir, denke ich, unterschiedliche Ansichten. Ausführlich werde ich hierauf nicht mehr eingehen, ich werde sie der Vollständigkeit halber kurz anskizzieren: Unter „Hölle“ verstehe ich ein, „Nicht bei Gott sein“, ein „von Gott entfernt sein“, im Leid und Bösen verhaftet. Es gibt aus meiner Sicht nur eine ewige Hölle, wenn es der Mensch selbst will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott den Menschen, nicht immer wieder die „Hand“ reicht, sie auch nach dem Tod zur Umkehr berufen will. Sie mögen einwenden, dass die Hölle etwas ewiges ist und dass wir im irdischen Leben alle Entscheidungen dafür treffen. Das unterscheidet unsere Sichtweisen. Ein Gott der barmherzig ist, wendet sich nach meinem Verständnis nicht für immer und ewig ab. Ein Gott, der im Leben auf dieser Erde auf uns zugeht, tut dies auch nach unserem Leben.Eine Theologin hat mir mal eine Sichtweise, der ich zustimmen kann, geschildert. Gott ist das Absolut Gute. Im Augenblick unseres Todes schauen wir Gott. Das Sehen dieses absolut Guten übersteigt alles, was wir uns vorstellen können. Und berührt uns zu tiefst. Durch dieses Angerührt werden fangen wir von selbst an, unsere vielen Verfehlungen, Irrtürmer, Selbstgerechtigkeiten und Sünden zu bereuen. Und dieses zu tiefste Bereuen ist ein Leiden. Aber ein heilsames Leiden auf das Gute hin.

    So weit zu meinem Glaubensaufassungen, in dem Wissen, dass ich Gott nie ganz erfassen kann, aber stets um Wahrhaftigkeit im Erkennen, im Gottesverständnis und im Gebet bemüht.

    Alles Gute für Sie. Gott behüte Sie und möge Ihnen in Ihrer Verzweiflung und in Ihrer Sorge über Papst Franziskus helfen.
    Sarah

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    1. @ Sarah

      Ihre Ansichten sind sehr typisch, obgleich unkatholisch. Mit „katholisch“ verstehe ich die Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und nicht meine private Meinung. Ich werde in einem längeren Beitrag zu all Ihren Ansichten systematisch Stellung nehmen. Es ist auch nicht Ihre Schuld, denn so wurde es Ihnen vermittelt und Sie fühlen sich gut damit. Also bitte abwarten, eine ausführliche Stellungnahme folgt.

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      1. Nochmals danke für Ihre schnelle Antwort und Ihre Worte.

        Ich bin gespannt, auf Ihre Stellungnahme.

        Dass manches von dem, was ich schrieb „unkatholisch“ ist, dass will ich gar nicht absprechen. So vetstehe ich mich persönlich auch als katholische Christin und nicht in erster Linie als Katholikin.

        Was mich aber verwundert: Wie kann es sein, dass ein Papst aus Ihrer Sicht auch unkatholische Ansichten vertritt? Ist nicht die Unfehlbarkeit des Papstes ein katholisches Dogma? Wie können Sie dann auf der einen Seite fordern, dass katholisch sein bedeutet, in Übereinstimmung mit der Lehre zu sein, auf der anderen Seite dann aber einen Papst, der nach der Lehre unfehlbar ist, vorwerfen es nicht zu sein, aber selber für die katholische Lehre eintreten?

        Ihnen eine gesegnete Zeit und mit Gottes Liebe erfüllte Gedanken,
        Sarah

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  3. @christianflowerblog, vom 31.Dezember, 0.10 Uhr

    Sehr geehrte Sarah!
    Für Ihre ausführliche Antwort ganz herzlichen Dank!
    Als ich Ihre Zeilen über Papst Franziskus las, hatte ich den Eindruck, sie schrieben über einen Heiligen und nicht über einen realen Menschen aus Fleisch und Blut.
    Auch wenn wir jemand mit großem Wohlwollen und Liebe gegenübertreten ist eine gewisse Portion Distanz und Neutralität nicht unbedingt verkehrt, sonst besteht die Gefahr, dass wir diesen Menschen überhöhen.
    Nur Gott hat Anspruch auf unsere unumschränkte Verehrung.

    Hier ein Beispiel der Entfremdung, andere folgten:
    Was mich an Papst Franziskus schon früh irritierte, war die Art, wie er das Geschenk der für ihn gebeteten Rosenkränze abtat. Es gab viele, die ihm mit diesem Gebet eine Freude machen und ihn stärken wollten. Sinngemäß sagte er, er lege keinen Wert auf eine bestimmte Anzahl von gebeteten Rosenkränzen. Damit bestritt er deren ideellen Wert als auch die Motivation der vielen Beter und handelte dadurch total unsensibel und auch undankbar.
    Ich gehörte nicht zu dieser Gruppe von Betern, also hätte es mir egal sein können. Aber ich spürte, wie sehr er mit dieser offen ausgesprochenen Missachtung alle diese Menschen womöglich verletzte und vor den Kopf stieß.
    Ich erlebte einmal eine schlimme Situation, in der mir einige Menschen sagten, sie würden für mich beten. Wie froh und dankbar war ich darüber, eine andere Haltung ihnen gegenüber hätte ich mir gar nicht vorstellen können.

    Irgendwann besuchte ich einmal die hl. Messe im nahe gelegenen Kloster.
    Und dort in der Kapelle schob sich ein Schleier auf die Seite und ich wusste mit großer Klarheit, dass das Band zwischen Papst Franziskus und mir gerissen war. Es war schmerzlich und doch war ich froh über diese plötzliche Erkenntnis:
    Meinen zukünftigen Glaubensweg würde ich ohne Papst Franziskus gehen müssen.

    Das Papsttum als solches ist mir ausserordentlich wichtig, ich werde es nach wie vor verteidigen und auf einen anderen, auch theologisch fundierteren Papst hoffen.
    Denn Wissen und Liebe schließen sich ja nicht aus.
    Papst Franziskus ist der Nachfolger Petrus, er ist nicht der Herr.
    An IHN, Jesus Christus, will ich mich halten.

    Ihnen, liebe Sarah, wünsche ich ein gutes, von Gott gesegnetes Jahr 2017.
    Dies gilt auch für die Verantwortlichen von „Tradition und Glauben“.
    Pace e bene!
    Marienzweig (ist übrigens weiblich.)

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  4. Sehr geehrtE Marienzweig,

    auch Ihnen herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihre Wünsche.

    Ja, natürlich, Papst Franziskus ist nicht Gott. Auch nicht Jesus. Und auch nicht der heilige Geist. Da stimme ich Ihnen zu, da gebe ich Ihnen Recht und ich hätte auch nie etwas anderes behauptet. Genauso waren es allerdings auch seine Vorgänger nicht. Genau deshalb mache ich einen Unterschied zwischen kirchlichen Recht, kirchlichen Dogmen und Gott.

    Dass auch Papst Franziskus Fehler und Schwächen hat, will ich nicht absprechen. Genauso hat er aber auch seine Stärken und tut sehr viel Gutes. Auch ich würde mir an manchen Stellen etwas anderes wünschen, habe an manchen Stellen eine andere theologische Ansicht. Unter’m Strich fällt meine Billianz für diesen Papst aber sehr positiv aus. Und ich habe auch mit mehreren Theologen und Theologinnen Gespräche geführt, deren Billanz ebenso positiv ausfällt.

    Dass es verletzend sein kann, dass der Papst für ihn gebete Rosenkränze zurückweist, kann ich mir vorstellen. Ich kenne den Kontext dessen allerdings nicht. Diese Aussage ist mir neu. Und ich weiß nicht, in welchem Kontext und wie diese Aussage getätigt wurde. Einzelne Sätze aus ihrem Kontext herauszureißen, kann den Sinn entzerren. Obgleich mir klar ist, dass es nicht immer praktikabel ist, den ganzen Kontext ausführlich darzulegen.

    Wie auch immer. Ich bin denke ich bin nicht die klassische Leserin, die der Zielgruppe dieses Bloges entspricht. Da mir eine differenzierte Betrachtung wichtig ist, ich es für die Ausinandersetzung mit Glaubensfragen wichtig finde, auch andere Ansichten zu prüfen und da mir die Ansichten und das Befinden von Mitkatholiken, Mitchristen und Mitmenschen nicht egal sind, suche ich auch immer wieder das Gespräch mit anders Denkenden.

    In diesem Sinne danke ich für den erfolgten Austausch hier. Und wünsche Ihnen, geehrte Marienzweig, den Betreibern von „Tradition und Glaube“ sowie allen Lesern und Leserinnen dieses Blogges ein segensreiches und gnadenvolles Jahr 2017. Mögen wir uns im Glauben, in Gott, Jesus Christus und den heiligen Geist beheimatet fühlen und nach seinem Willen leben.

    Sarah.

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  5. Liebe Sarah, zunächst einmal danke für den freundlichen Stil, mit dem Sie schreiben. Dieses grundsätzliche Wohlwollen für Andersdenkende ist heute nicht mehr selbstvertändlich.

    Mir geht es ähnlich wie traditio et fides. Ich frage mich, wie man Franziskus so sehr mit Glorienschein sehen kann. Wie Marienzweig habe auch ich ihn zu Beginn trotz einiger Irritationen wohlwollend aufgenommen. Doch bereits nach kurzer Zeit ist mir dieses Wohlwollen gründlich vergangen. Wenn mich jemand auf Franziskus angesprochen hat, bin ich regelrecht ausgerastet. Ich hatte Zornausbrüche und konnte schon seinen Anblick (auf Bildern) nicht ertragen. Hin und wieder habe ich versucht, etwas von ihm oder über ihn zu lesen, oftmals weil es mir von jemandem ganz besonders ans Herz gelegt worden war. Doch kam ich selten über die dritte Zeile hinaus, weil ich bei dem, was er von sich gibt, nichts, aber auch gar nichts katholisches erkennen kann. Er ist durch und durch protestantisch bzw. zeitgeistig unterwegs. Sein Pontifikat (so es denn rechtmäßig sein sollte!) ist m.E. in einem Satz zusammengefasst, den ich bei Matthaeus 16, 23 finde: Dort sagt Jesus zu Petrus kurz nachdem er diesen als den Felsen proklamiert hatte, auf dem er Seine Kirche aufbauen werde: „Gehe hinter mich Satan! Du denkst nicht das was Gott will, sondern das was die Menschen wollen.“

    Mittlerweile hatt sich mein Zorn gegen ihn weitgehend abgekühlt, nicht aber meine Einschätzung ihm gegenüber. Ich sehe in ihm nicht mehr den Feind der Kirche, der diese in den Abgrund reißt, sondern betrachte ihn als ein Werkzeug in der Hand Gottes, mit dessen Hilfe Gott uns zur (Unter-)Scheidung herausfordert. Wollen wir mit Maria unserem Herrn unter das Kreuz folgen, oder werden wir gemeinsam mit Petrus unter den Heiden am Lagerfeuer unseren Erlöser dreimal verleugnen?

    Ich hege keinen (allzugroßen) Groll mehr gegen Bergoglio. Immerhin hat Jesus mit Petrus ja auch einen „Felsen“ ernannt, der wankelmütig und gänzlich unfelsenhaft war. Wäre Petrus so einer wie der Lieblingsjünger Johannes oder der Völkerapostel Paulus, könnte man ja leicht den Eindruck gewinnen, dass die Grundlage der Kirche auf der Stärke von Menschen errichtet sei. Nein die Unfehlbarkeit der Kirche und ihre Unzerstörbarkeit gründet nicht in der Stärke von Menschen, sondern ist von Gott selbst getragen und im unbefleckten Herzen Mariens erbaut. Sie hat als Braut des Heiligen Geistes, die von keiner Erbschuld oder Sünde befleckt wurde, die Verwesung nicht geschaut, wurde leiblich in den Himmel erhoben und dort gekrönt. Und in ihr, in ihrem unbefleckten Herzen ist die wahre Kirche, die Braut Christi von den Nachstellungen des Teufels sicher. Deswegen wird sie es auch sein, die dem Satan den Kopf zertreten wird.

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    1. Danke für Ihren Kommentar und Ihre geschilderte Gemütslage gegenüber Papst Franziskus!
      Innerlich habe ich mich vollständig von ihm gelöst. Ich respektiere ihn in gewisser Weise, so wie wir alle Menschen zu respektieren haben, da wir alle Geschöpfe bzw. Kinder Gottes sind.
      Wenn ich ihn allerdings zufällig im TV zu Gesicht bekomme, ist meine inzwischen schon fast reflexartige Reaktion diese: wegklicken!
      Vielleicht muss ich mich dafür dereinst einmal vor Gott verantworten, ich weiß es nicht. Aber es ist halt so!

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  6. Liebe Marienzweig und Albert Frick,
    mir geht es ganz genau so,ich muß im TV regelrecht wegschauen,wenn er mal gezeigt wird.
    Seine ganze Art zu laufen,sich zu bewegen ist mir nicht nur unsympatisch sondern jagt mir regelrecht Schauer über den Rücken!
    Am Schlimmsten ist das Füßeküssen am Gründonnerstag,da wird mir regelrecht übel.
    Liebe Marienzweig,Sie müssen sich keine Sorgen machen wegen Ihrem Wiederwillen,das Böse müssen wir nicht lieben und auch nicht verteidigen.
    Das hat nichts mit dem vielzitierten „Richten“ zu tun,das ist ja ganz was anderes!
    Für mich ist er der Antichrist in Person und ich hoffe,das 2020 Schluß ist (dann sind sieben Jahre rum).
    Nichtmal unsere „Mutti“ oder der BuPrä erweckt in mir soviel Wiederwillen,also ist da was oberfaul !!

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    1. Liebe Stella!
      Rückenprobleme, die eine Kniebeuge bei der Wandlung unmöglich machen,
      aber auf den Knieen rutschen, um Muslime am Gründonnerstag die Füße zu waschen…
      Vor den Menschen auf die Kniee zu gehen, das funktioniert also.
      Vor dem Herrn auch nur eine Andeutung in dieser Richtung zu machen, das schafft Papst Franziskus körperlich aber nicht.
      Ich weiß, es ist ein altes Thema, welches schon zu Beginn viel diskutiert wurde; dennoch lässt es mich nicht los.
      Eine tiefe innere Abwehr empfinde ich ihm gegenüber, die ich nicht absichtlich kultiviere, sondern die aus sich heraus entstanden ist.
      Übrigens, mit der Bundeskanzlerin und dem Bundespräsidenten ist es ähnlich. Beide ertrage ich kaum mehr, einige andere allerdings auch nicht.

      Sie schreiben, „das Böse müssen wir nicht lieben …“
      Das sicher nicht, doch darf ich behaupten, P.F. sei „böse“?
      Habe ich das Recht dazu?
      Neulich habe ich in der KU gelesen: „Die Kirche hat immer den Papst, den sie verdient.“

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  7. Mit Sicherheit ist alles gottgewollt,auch der aktuelle Niedergang.
    Die selige A.K.Emmerick sah ja den Abriß des Petersdomes,wobei die „Männer mit dem Schurz“ federführend waren.
    Nur das Allerheiligste blieb unversehrt und danach erfolgte eine Erneuerung des Glaubens.
    Im Moment zwar schwer vorstellbar aber wir werden sehen.

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