Spendenaufruf


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Es ist schwierig zu betteln. Man zeigt sich bedürftig, unterlegen und den Anderen ausgeliefert. Derjenige, der irgendetwas geben kann, hat Macht über denjenigen, der bittet. Das Vorgehen ist außerdem ungewiss, da all diese Demütigung nichts fruchten muss. Es gibt wirklich sehr begabte Bettler und Schnorrer, in manchen Familien wird das Handwerk des Bettelns von Generation zu Generation überliefert und der hl. Ignatius von Loyola schrieb in seiner ursprünglichen Regel vor, dass ein künftiger Jesuit eine Zeitlang ausschließlich bettelnd reisen sollte. Der Schreiber dieser Zeilen ist zwar in seiner Jugend getrampt und hat bettelnd um Übernachtung gebeten, aber um Essen musste er nicht betteln. Er muss es auch jetzt nicht tun, da er arbeitet und ein Auskommen hat, welches aber seinen Brotberuf betrifft. Das Bloggen geschieht pro bono und das Paypalkonto ist ein diskreter Wink, dass Spenden erwünscht sind. Wofür? Hauptsächlich für Bücherkauf, die hier besprochen und eingearbeitet werden können, für Datenbanken, CD-s oder auch ganz konkrete Ausgaben, die im Leben eines jeden von uns anfallen. Wir könnten auf diesem Wege auch andere unserer Mitarbeiten irgendwie wenigstens symbolisch entlohnen, damit wir wissen, dass unsere Arbeit tatsächlich eine positive Aufnahme findet.

Dieser Blog ist der einzige im deutschsprachigen Raum:

  1. Der sich traut manche Dinge beim Namen zu nennen.
  2. Der traditionelle katholische theologische Inhalte vermittelt.
  3. Der aktuelle englischsprachige Beiträge übersetzt.

Wenn Sie uns lesen und unsere Inhalte Ihnen gefallen, so bitten wir Sie uns auch finanziell zu unterstützen. Denn die bisherige Freigiebigkeit hält sich wirklich in Grenzen. Die Zahlen zur Leserschaft unseres Blogs sehen in der Zeit, seit es das Paypalkonto gibt, wie folgt aus:

September Oktober November
Zugriffe 8.389 6.705 10.934
Insgesamt: 26.032
Leser 2.349 2.215 3.350
Insgesamt: 7.833
Zugriffe pro Tag, Durchschnittlich: 280 216 365
Zugriffe pro Leser pro Tag, durchschnittlich 3,57 3,16 3,26
Durchschnittliche Leserzahl pro Tag 78,3 70,3 112
Leser pro Tag: Insgesamt: 87

Es ist tatsächlich nicht so einfach, ohne eine spezielle Software festzustellen, wie viele Leser wir haben. Denn WordPress zählt nur die Zugriffe, also das, was von einem Rechner angeklickt wird. Klickt ein Leser von seinem Rechner zehn Beiträge, so sind es zehn Zugriffe.  Wir hatten in diesem Zeitraum 26.032 Zugriffe, was aber nur 7.833 Rechner, also IP-Adressen in diesem Zeitraum bedeutet. Es kann durchaus sein, dass uns immer wieder dieselben Personen täglich anklicken, es kann sein, dass verschiedene dazukommen, so ist die Frage: Wie viele uns denn täglich lesen? nicht so leicht zu beantworten. Kurz und gut: wenigstens 87 am Tag, also mindestens 7730 Zugriffe im Monat ergibt, wobei wir unterhalb der tatsächlichen Anzahl von 7.833 Zugriffe wären. Wie viele Leser des deutschsprachigen Blogs haben aber in dieser Zeit, der 90 Tage, etwas gespendet? Ganze 14. Wie man es dreht und wendet es ist wenig, da es nur 0,178% aller Leser in diesem Zeitraum ausmacht, immerhin aber 16,3% aller Leser pro Tag. Auf dem polnischen Blog ist die Anzahl noch katastrophaler, denn dort beträgt die Anzahl der Leser, die uns finanziell unterstützen nur 0,05% (sic!) aller Zugriffe in dem angegebenen Zeitraum, was 5,16% Leser pro Tag ausmacht. Was unter anderem dazu geführt hat, dass der polnische Blog jetzt eingestellt wird, der in seiner Geschichte bis heute 124.175 Besucher, im Sinne verschiedene IP-Adressen hatte. Ja, es ist sehr bitter und bedauerlich, aber irgendwann ist es auch gut.

Wir wollen diesen Blog nicht kommerziell betreiben und Gelderwerb steht wirklich nicht im Vordergrund, aber wir appellieren an den Gerechtigkeitssinn unserer Leser, das man ab und zu für etwas spendet, was man täglich oder sehr oft in Anspruch nimmt. Da wir uns nicht mehr in der Lage sehen zwei Blogs gleichzeitig zu betreiben und die Zahlungsmoral unterer polnischen Leser uns nicht dazu ermuntert, die wesentlich mehr Texte als die deutschsprachigen Leser haben, weiterzumachen, so haben wir beschlossen den polnischen Blog nicht mehr zu aktualisieren, sodass nur Ihnen unsere geballte Kraft zugutekommen wird, sodass die bereits auf Polnisch veröffentlichten Reihen und Artikel jetzt nach und nach auf Deutsch erscheinen werden oder zumindest eine Fassung davon. Wir haben auch nicht auf dem polnischen Blog regelmäßige Spendenaufrufe gestartet, so dass die Überraschung unverhofft kommen kann, aber der Grund ist einfach, dass wir den Ruf verspüren uns ausschließlich dem deutschen Blog zu widmen, was empirisch durchaus nachvollziehbar ist.

Wir werden aber diesen Fehler nicht noch einmal tun und deswegen werden wir einmal im Monat einen Spendenaufruf starten. Wir wissen natürlich, dass Sie alle auch andere Ausgaben haben, dass nicht jeder in jedem Monat spenden kann, dass unvorhersehbare Katastrophen eintreten, dass dies und das der Fall sein kann. Aber trotzdem können Sie uns kostenfrei lesen, es wird für Sie eine Messe in Le Barroux gelesen werden und wir würden uns nicht nur über Ihre Spenden freuen, sondern auch motiviert bei der Arbeit bleiben und uns Materialien und Hilfen leisten können, die diesem Blog zugutekommen werden.

Außer dem Paypal, werden wir auch eine deutsche Kontonummer angeben, falls es jemanden bequemer sein wird, dass wir jetzt neue Möglichkeiten ausgelotet haben.

Sie lautet: IBAN DE72 2501 0030 0058 9133 03

BIC: PBNKDEFF,

Zusatz: Tradition und Glauben

Sollte es Komplikationen mit der Kontonummer geben, so kehren wir ausschließlich zum Paypal zurück.

Das obere Bild von Velasquez zeigt eine Begebenheit aus dem Leben des Hl. Paulus des Eremiten, welche in der arianischen Krise in einer Höhle dadurch überlebte, dass ihm ein Rabe zweimal pro Tag einen halben Leib Brot brachte, eine Palme und Wasser hatte er in der Höhle, er lebte genügsam und wurde über 100 Jahre lang. Am Tag aber als in der hl. Antonius besuchte brachte der Rabe einen ganzen Leib Brot, weil Gott wußte, dass er einen Gast haben wird. So konnte der hl. Paulus dem hl. Antonius all sein Wissen und seine Erfahrung beibringen. Ist es mit dem Raben möglich? Ja, bei Gott ist kein Ding unmöglich, Raben sind sehr intelligent, sie klauen wirklich, d.h. die können bestimmte Dinge mitnehmen und transportieren und biologisch gesehen ist diese Angelegenheit mit dem Brot kein Ding der Unmöglichkeit. Die Vorsehung Gottes wirkt indirekt, meistens durch andere Menschen, manchmal durch Raben, wenn keine Menschen davon wissen. Da wir in der größten Krise seit der arianischen Krise leben, keine faktischen Einsiedler sind, so können wir nicht direkt auf Raben zurückgreifen, da dazu eine höhere Heiligkeitstufe notwendig ist. Deswegen bitten wir Sie in diesem Aufruf uns zu spenden, einen Aufruf, den wir mutatis mutandis regelmäßig wiederholen werden. Denn ein Bettler hat laut zu rufen.

Wir bitten Sie hiermit um Ihre Spende!

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6 Gedanken zu “Spendenaufruf

  1. Vergelt’s Gott! Das ist die richtige Einstellung, denn es gibt leider so gut wie keine katholischen Medien unter den katholischen Medien im deutschsprachigen Raum, sondern nur Blogger.

    Vgl. https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/01/16/katholische-blogs-als-samisdat-der-nachkonziliaren-kirche/

    Solche Spenden, vom Pekuniären abgesehen, welches auch einer Rolle spielt, aber nicht selbst die Artikel übersetzt oder schreibt, wirkt wirklich motivierend. Man sieht, dass es Menschen da draußen gibt, denen an unserer Arbeit etwas liegt und in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist diese Großzügigkeit tatsächlich dreifach zu werten, denn:

    a) die Steuern sind hoch,
    b) man zahlt ohnehin die Kirchensteuer, ohne so gut wie ohne eine wirklich katholische Gegenleistung,
    c) es gibt kaum eine steuerfreie Grauzone, die in anderen Ländern, besonders in Osteuropa durchaus gesellschaftlich akzeptiert wird:

    ergo ein deutscher Arbeitnehmer oder Rentner hat unter dem Strich viel weniger Netto vom Brutto als ein US-Amerikaner, Kanadier, Pole, Russe etc.

    Die meisten, die spenden haben ohnehin wenig Geld, da sie im Allgemeinen altruistischer sind und davon wird man nicht reich, es ist also fast immer der Witwenpfennig.

    Wir wissen all das wirklich zu schätzen und bedanken uns herzlich.

    Vergelt’s Gott!

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  2. Soeben habe ich die Überweisung ausgefüllt und werde morgen in den Nachbarort fahren, um sie abzugeben, da es hier in unserem kleinen Ort kein Geldinstitut gibt.
    Im übrigen glaube ich, dass Sie zukünftig eher auf Spenden hoffen dürfen, da Sie nun auch eine Konto-Nr. angegeben haben.
    Darauf warte ich schon länger.
    Ihr letzter Absatz trifft auch auf mich zu: verwitwet und relativ kleine Rente, dazu ein kranker Sohn.
    Doch ich geb´s wirklich gern – Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen zu haben.

    Gott segne Sie und Ihr Tun!

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