Hilary White: Ein Neues Schisma für eine Neue Kirche (3 von 3)


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Im letzten Teil zeigt uns Hilary White, warum Papst Franziskus solch ein Segen für die Kirche ist. Weil er zeigt, wohin der Nachkonziliarismus führt. In den totalen Glaubensabfall, auch des Papstes, auch der Kardinäle, auch der Bischöfe. Die pragmatischen Amerikaner werden sich etwas ausdenken, wie man zu handeln hat, wenn es dazu kommen wird. Und wir werden Sie informieren.

Deshalb habe ich so oft gesagt, dass Jorge Bergoglio der Papst ist, den wir jetzt brauchen. Ein anderer „Konservativer“ in der Art von Benedikt XVI. wäre unser Ende gewesen. Wie lange hätte die Kirche überlebt, im Schlaf in den Tod hinein verblutend? Dies ist der Papst, der das neue Paradigma zu seinem endgültig antirationalen logischen Ende treiben wird und Männer wie diese vor eine Wahl stellen wird, die sie weder ignorieren noch vermeiden können. Tatsächlich wird dieser Papst ihnen selbst eine Pistole an ihre Köpfe halten und sie nach ihrer Wahl fragen. Faktisch tut er jetzt genau das.

Bis zu Bergoglio wurden Traditionalisten toleriert. Menschen, die die Dinge glaubten, die die Kirche lehrt, wurden in einer Nische, in der sie meist allein waren, in Ruhe gelassen. Es gab eine unübersehbare Selbstabschottung. Pfarreien in jeder Diözese der Welt wurden in ideologische Lager aufgeteilt. Und die Päpste seit dem Konzil haben nichts unternommen, das zu korrigieren. Bischöfe folgten diesem Prozess und belogen sich selbst über den „großen Regenschirm“, einen Schirm, unter dem sowohl Christus als auch Belial unterzubringen war.

Aber jetzt haben wir einen Papst, der im inneren Bürgerkrieg der Kirche (eindeutig) Partei ergreift, und es ist nicht die Seite der (guten) Engel. Nach 50 Jahren päpstlicher Zweideutigkeit, die darin bestand, dass “Jedermanns-Dandy” [Everybody’s Darling] über das Drahtseil geht und auf  beiden Seiten spielt [auf beiden Hochzeiten tanzt Anm. d. Übers.]  haben wir nun eine gesegnete Klarheit. Die Axt ist letztlich gefallen.

Zurück zu meiner oben genannten Frage: Wie kann ein Papst im Schisma sein, wo doch ein Schisma der Abfall von Petrus ist?

Ich fürchte, dass diese Frage ein Symptom der Neuen Normalität ist. Eine der Grundlehren des Neuen Paradigmas ist der päpstliche Positivismus: die Idee, dass die Kirche auf Petrus beruht und jede seiner Äußerungen als der Glaube angenommen werden muss. Aus jeder Ecke haben wir wieder und wieder diesen Slogan gehört: „Nun, der Heilige Geist wählt den Papst, nicht wahr?“  Darüber hinaus ist es in der Geschichte der Kirchenspaltungen, ist diejenige Spaltung herausragend, welche eine eintausend jahrelange Spaltung zwischen Konstantinopel und Rom geschaffen hat. Die so genannte „Östliche Orthodoxie“ definiert sich selbst durch die fehlende Unterordnung unter den Papst.

In Wirklichkeit ist der Begriff viel breiter: Die Katholische Enzyklopädie hilft uns hier und zeigt uns, dass mehr dazu gehört, katholisch zu sein, als dem Papst über ein Kliff zu folgen (Hervorhebungen vom Autor)

Schisma (aus dem Griechischen schisma: Spaltung, Teilung) ist, in der Sprache der Theologie und des Kirchenrechts, das Zerbrechen der kirchlichen Gemeinschaft und Einheit, d.h. entweder die Handlung, in der einer der Gläubigen die Verbindungen die in ihn an die soziale Organisation der Kirche binden und aus ihm ein Mitglied des Mystischen Leibes Christi machen, durchtrennt, oder der Zustand der Ablösung oder Abtrennung,  welcher das Ergebnis dieser Handlung ist.

Die Enzyklopädie zitiert den Heiligen Paulus im 1. Korintherbrief (1/10 Allioli):

„Ich bitte aber Euch, Brüder! Bei dem Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle die nämliche Sprache führet, und keine Spaltungen unter Euch seien; dass ihr vielmehr vollkommen seiet in demselben Sinne und in derselben Meinung.“

Später hören wir den Apostel definieren, was das bedeutet: Dass wir in der Einheit sind, wenn wir den gleichen göttlichen Glauben haben: “Ein Herr, Ein Glaube, Eine Taufe.”

Die Enzyklopädie fährt fort:

“Das Schisma ist eine Gattung, die zwei verschiedene Arten umfasst: das häretische oder gemischte und das reine, einfache Schisma. Das erstere hat seine Quelle in der Häresie oder ist mit ihr verbunden, das zweite, welches die meisten Theologen absolut als Schisma bezeichnen, ist das Zerreißen des Bandes der Unterordnung ohne einen begleitenden anhaltenden Irrtum, der einem bestimmten Dogma direkt entgegengesetzt ist. „

Kurz und bündig gesagt, kann man kann sich vom mystischen Leib Christi durch hartnäckige Leugnung der katholischen Lehre trennen.

“Deswegen ist das Schisma meist ein gemischtes, und in diesem Fall, betrachtet aus moralischer Sicht, ist seine Perversität vor allem auf die Häresie zurückzuführen, die es zum Teil formt. In seinem anderen Aspekt und als reines Schisma ist es gegen die Nächstenliebe und den Gehorsam gerichtet; im ersten, weil es die Bande der brüderlichen Nächstenliebe zerschneidet, im zweiten Fall, weil der Schismatiker gegen die göttlich konstituierte Hierarchie rebelliert.“

 

“Dennoch ist nicht jeder Ungehorsam ein Schisma, und um diesen Charakter zu besitzen, muss es beides einschließen: Die Übertretung der Befehle der Vorgesetzten und die Verleugnung ihres göttlichen Rechtes zu befehlen.“

 

Nun, Jorge Bergoglio verleugnet Christus links, rechts und in der Mitte. Er hat tatsächlich die Worte Christi in einem offiziellen Lehrdokument des päpstlichen Lehramts neu geschrieben: Das „erste und größte Gebot“ ist nicht die Liebe zum Nächsten. Jeder, der das ergründen will, kann nachsehen, was Christus selbst darüber gesagt hat. Dies, und nicht die Fußnote in Amoris Laetitia, ist Bergoglios schlichter Akt des Schismas von seinem einzig rechtmäßigen hierarchischen Oberen und eine de facto Verleugnung des Rechtes des Oberen, zu befehlen. In der Neuschreibung der Lehre Christi hat Bergoglio sich über Christus und im Widerspruch zu Ihm gesetzt.

Weil der Papst nur Gott selbst unterworfen ist, ist seine Leugnung der Worte der Zweiten Person der Heiligen Dreifaltigkeit beides, sowohl ein Akt der Häresie (und ich glaube, es in einem päpstlichen Dokument niederzuschreiben, es in einem halben Dutzend Sprachen zu veröffentlichen und auf der Vatikan-Website zu publizieren kann als „Hartnäckigkeit und Verstocktheit“ zählen) als auch ein Akt des Schismas, da es eine Rebellion gegen seinen unmittelbaren Vorgesetzten ist.

Natürlich wissen wir, dass das von seinem ersten Verstoß weit entfernt ist, obwohl seine eingeschlossene Leugnung eines anderen Teils der deutlich ausgesprochenen Worte Christi in der Heiligen Schrift – dass ein verheirateter Mann und eine Frau niemals „geschieden“ werden können, und dass wieder zu heiraten Ehebruch ist – vielleicht doktrinell und sicherlich praktisch gesehen mehr als schrecklich ist.

Wie sollen diese vielen, unzählbaren Handlungen der Rebellion gegen Bergoglios einzig rechtmäßigen hierarchischen Oberen nicht Schisma sein? Wie kann seine gewohnheitsmäßige Verleugnung des Rechtes Christi – Gottes – der der Autor der Wirklichkeit ist, nicht als Leugnung des „göttlichen Rechtes Gottes“ unseres Herrn gelten?

Wie können wir einem Papst, der sich so eklatant Christus entgegensetzt, nicht widerstehen? Wer ist das wahre Haupt der Kirche?

Weit entfernt davon, sich einen Papst im Schisma vorzustellen, beobachten wir jetzt, dass genau das geschieht. Jeden Tag. Er verkündet sein Schisma täglich auf Twitter. Jeden Tag in der Casa Santa Martha verkündet Bergoglio seinen Hass und seine Leugnung, dass Christus, sein rechtmäßiger, hierarchischer Vorgesetzter, das Recht hat zu regieren.

Was im Eintrag in der katholischen Enzyklopädie folgt, ist vielleicht ein Artikel für einen anderen Tag, aber es ist mit Sicherheit wert, in seinen Auswirkungen erwogen zu werden. Wenn wir akzeptieren, dass Bergoglio ein schismatischer ….

Mit Schismatikern in sacris zu kommunizieren. z. B. die Sakramente aus den Händen ihrer Diener zu empfangen, an ihren Gottesdiensten in ihren Tempeln teilzunehmen, ist für Gläubige streng verboten.

Was geschieht, wenn die betreffende Person der Papst der Universalkirche ist?

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