Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (4 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.


Joan_of_Arc_on_horseback

Der nächste Teil des Aufsatzes von Ann Barnhardt besticht wieder durch stringente Argumente und Rationalität. Nein, sie ist keine heimgesuchte Privatoffenbarungen-Gläubige, liebe Frau Küble, falls Sie uns jetzt lesen. Vor langer Zeit als der Schreiber dieser Zeilen leider sündiger als jetzt lebte, wenig geistiges Leben pflegte und natürlich sehr nachkonziliar, modern, dialogbereit und weltoffen war (in Deutschland wäre er immer noch ein Neokonservativer gewesen), als ihn also mehr oder weniger der Stallgeruch der Verdorbenheit auszeichnete, durch den er auch durch sein Theologiestudium, zuerst intellektuell, gekommen ist, denn so wollte man die Menschen erziehen, in dieser weit entfernten Zeit also, da genoß er wirklich das uneingeschränkte Vertrauen vieler auch hochgestellten Kleriker, welche in seiner Gegenwart oder auch mit ihm über die sog. „Frömmler“, „Katholen“, „Rosenzkranz betende Mütterchen im Kopftuch“ und andere Erscheinungen dieser Art (Traditionalisten gab es damals in seiner Umgebung nicht) sprachen. Sie haben wirklich keine Ahnung, liebe Leserinnen und Leser, es sei den Sie sind selbst ein Geistlicher, wie sehr uns diese Leute verachten, verabscheuen und hassen. Wie despektierlich diese Priester, aber auch manche theologisch „gebildeten“ Laien, über diese rechtschaffenen Gläubigen sprachen,

„denen man jeden Sch… andrehen kann, die tatsächlich alles glauben, wenn man sie richtig zu nehmen weiß“.

Ja, ja in diesen Worten oder noch vulgärer. Es ist eine tiefe Verachtung, mit Abscheu, Ironie und Mitleid verbunden, zusammen mit dem Willen „diese armen Menschen“ noch zusätzlich zu pervertieren. Sehr oft bei Theologieprofessoren vorhanden, welche vorhaben den bisherigen Jugendglauben „aufzubrechen“, was im Klartext zu zerstören, bedeutet. Diesem Zweck dient leider das Theologiestudium, nicht nur in Deutschland, dass keinem der Studenten es geistlich besser gehen soll, als dem Professor selbst. Und die guten Gläubigen glauben den Hirten folgen zu müssen, „weil es der Priester so sagt“. Der Priester kann auch Unsinn sagen und völlig heillos pervertiert sein und zwar nicht nur sexuell. Natürlich ist es eine gute Grundeinstellung den Vorgesetzten zu glauben und bei den Katholiken sind die Vorgesetzten die Geistlichen. Man kann sich auch nicht im Selbststudium die ganze Theologie fehlerfrei aneignen. Aber wir haben zurzeit, was wir haben. Deswegen führen wir diesen Blog, um ein wenig katholisches Glaubenswissen als Selbstschutz zu vermitteln, damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht ahnungslos in die Hände der reißenden Wölfe fallen.

Mit welcher Autorität maße ich mir an, Bergoglio zu beschuldigen?

Ich habe diesen Artikel “Vocem Alienorum” [die Stimme der Anderen] genannt, das aus Johannes 10 stammt, wo die Rede vom Guten Hirten ist:

„Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer nicht durch die Tür in den Schafstall eintritt, sondern anderswo einsteigt, ist ein Dieb und Räuber. Wer aber durch die Tür eintritt, ist der Hirt der Schafe. Ihm öffnet der Türhüter, und die Schafe hören seine Stimme. Er ruft Seine Schafe mit Namen und führt sie heraus. Hat Er alle, die Ihm gehören, herausgelassen, so geht Er vor ihnen her, und die Schafe folgen Ihm, weil sie Seine Stimme kennen. Einem Fremden dagegen folgen sie nicht, weil sie die Stimme der Fremden (vocem alienorum) nicht kennen.“

Dieses Gleichnis trug ihnen Jesus vor. Aber sie verstanden nicht, was Er damit sagen wollte. Jesus fuhr dann fort: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, Ich bin die Tür zu den Schafen. Alle, die vor Mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber, aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. Ich bin die Tür. Wer durch Mich eintritt, wird gerettet, er wird aus- und eingehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu morden und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Ich bin der Gute Hirt. Der Gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht, und der Wolf fällt die Schafe an und zersprengt sie. Der Mietling flieht, weil er eben ein Mietling ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der Gute Hirt. Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen Mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe. Johannes 10, 1-15, (Henne Rösch)

Die Auffassung, dass wir Laien – die Schafe – NICHT zuhören und unterscheiden sollen, wessen Stimme es ist, die wir hören, zeugt von einer erbärmlichen Geistesstörung. Die Auffassung, dass  wir Laien – die Schafe – sitzen bleiben sollen und auf die Mietlinge warten – das sind sozusagen die heutigen glaubenslosen und verweiblichten Kleriker und Prälaten – damit die UNS SAGEN, dass die lügenden, zischenden Häresien und Blasphemien, die wir hören, tatsächlich die Worte eines Wolfes sind bevor wir reagieren, ist ganz klar widerlegt von Unserem Heiland.  Weiter ist der Gedanke, dass wir Schafe willentlich den Unglauben außer Kraft setzen sollten, und einem WOLF folgen, wenn die Mietlinge uns sagen, dass wir dies tun sollen, ist – ich sage es noch einmal – eine absolut irrationale und offensichtliche Absurdität, die von Unserem Herrn und Heiland in den Evangelien explizit widerlegt wird.

Wir Laien, die Schafe, müssen zuhören und unterscheiden. Wenn wir die Stimme Satans hören und ihr folgen, werden wir dafür die Verantwortung tragen, weil wir alleine, als Individuen, vor Jesus Christus stehen werden bei unserem persönlichen Gericht. Die Mietlinge zu beschuldigen wird keine Entschuldigung sein.  Es ist mittlerweile mehr als klar, dass dem häretischen, blasphemischen Bergoglio zu folgen bedeutet, sich von der süßen Stimme Unseres Erlösers abzuwenden und stattdessen einem Wolf zu folgen.

An diesem Punkt ist es auch sehr lehrreich, das erste Kapitel des Galaterbriefes wieder [einmal] zu lesen.  Der Heilige Paulus könnte diese Warnung in keine stärkeren Worte gefasst haben. Der Text spricht für sich selbst:

Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündeten als jenes, das wir euch verkündet haben: er sei verflucht! Wie wir es schon früher gesagt haben, so wiederhole ich es jetzt: Wenn jemand euch ein anderes Evangelium verkündet als jenes, das ihr empfangen habt: er sei verflucht!
-Galater 1, 8-9 (Henne/Rösch)

Wer bin ich, dass ich richte?

WER MUSS ICH SEIN?

Bergoglios mentale Fitness

Der Gedanke, dass Bergoglio “non compos mentis” [nicht zurechnungsfähig] sei, ist eine Fantasie. Er widerspricht sich selbst, weil in seinem bösen, verzwickten Geist, Widerspruch nicht nur unproblematisch ist, es ist ein wertvolles taktisches Instrument um irrezuführen, durcheinander zu bringen, zu verdunkeln und so-genannte „glaubhafte Abstreitbarkeit”[1] zu schaffen.  Bergoglio hat offen bekundet, dass er Chaos will, er sucht und begünstigt Chaos.  Widersprüchlichkeit ist ein Schlüsselelement von Chaos.

Bergoglio sagt, dass er sich nicht an Dinge erinnert, wenn ihm bestimmte Fragen gestellt werden.  Was Fragen bezüglich seiner Dokumente betrifft, erinnert er sich wirklich NICHT an Einzelheiten des Textes, weil ER DIE TEXTE NICHT GESCHRIEBEN HAT.  Er hat sie an Ghostwriter abgegeben, die Mitverschworene seiner bösen Ideologie sind. Bergoglio ist wenig bis gar nicht vertraut mit den Fußnoten in Amoris Laetitia.  Zu anderen Gelegenheiten behauptet er, sich nicht an Dinge zu erinnern, weil er ein Lügner ist. Es ist wirklich so beschränkt-einfältig. Dieser Mann steht seit Jahrzehnten mit Jesus Christus und Seiner Heiligen Kirche auf Kriegsfuß. Seine Aktionen Senilität oder einer degenerativen Hirnkrankheit zuzuschreiben ist ganz einfach fromme Fantasie und nicht realistisch.

[1] Wieder ein juristischer Fachterminus vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Glaubhafte_Abstreitbarkeit

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11 Gedanken zu “Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (4 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

  1. @Peter Friedrich
    Ich habe mich ihren Link und diesen Typen mal ganz kurz angeschaut. Aber nur ganz kurz.
    Wenn ich jetzt noch wüßte was sie uns sagen wollen könnte ich ruhig schlafen.
    Per Mariam ad Christum.

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    1. „… Wie despektierlich … über diese rechtschaffenen Gläubigen sprachen, …“ – Bevor man Aussagen als „despektierlich“ bezeichnet, könnte man sie doch mit der Realität abgleichen. Mir scheinen die Aussagen von Andreas Altmann nicht despektierlich zu sein, sondern aus leidvoller lebenslanger Erfahrung zu stammen. Etwas Beschäftigung mit ihm täte gut.

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      1. @Peter Friedrich
        „Etwas Beschäftigung mit ihm täte gut.“
        Ich beschäftige mich nur mit meinem Gott und denke über mich nach. Wenn ich mich mit jedem Quatschkopf der über meinem Gott seine Probleme abläßt beschäftigen würde, wo sollte ich da landen.
        Respekt nur denen die vor Christus und der Wahrheit Zeugnis ablegen und die ihn lieben.
        Per Mariam ad Christum.

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  2. „Seine Aktionen Senilität oder einer degenerativen Hirnkrankheit zuzuschreiben ist ganz einfach fromme Fantasie und nicht realistisch.“
    Ja, ja. Er ist taktisch hervorragend. Er predigt den unbedarften das Paradies auf Erden und verkündigt allen Sündern die totale Barmherzigkeit egal was sie treiben. Das kommt gut an bei denen die ihre Ruhe haben wollen vom Gericht, Satan und die Hölle. Bergoglio würde dieses nie sagen. „Ihr seid nicht heiß, ihr seid nicht kalt, ihr seid nur lau, ich spucke euch aus. Dafür ist er viel zu barmherzig.
    Per Mariam ad Christum.

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      1. Scheißleben meines Vaters, Scheißleben meiner Mutter?
        War es das ? Du sollst deinen Vater und Mutter ehren so kenne ich das. Und was ein Scheißleben ist bestimmt nur Er und sonst keiner.
        Per Mariam ad Christum.

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  3. In allen Punkten muß ich leider Ann Barnhardt zustimmen! Seit Jahren lese ich diverse italienische Blogs, die zum Teil aus dem nächsten Umfeld von Hotel St.Martha berichten.
    Z.B.: Prof. Palmaro ( lebt nicht mehr), Prof. Gnocchi u.a.galten als geschätzte Stimmen bei katholischen Sendern und verloren kurz nach Bergoglios Amtsantritt ihre Arbeit an kirchlichen Einrichtungen. Die Liste wer, wo und warum abgesetzt, ausgetauscht, jobverlustig, verleumdet und bedroht wurde und wird, nur deshalb, weil er katholische Positionen vertritt, ist beachtlich. Es heißt, Rom hätte seit Mussolini wieder einen ihm ähnlichen Diktator, ja sogar an stalinistisches Gebaren würde Bergoglio erinnern, in der Art wie er mit Menschen umgeht, die seiner Ideologie im Wege stünden.
    „Riscossa Cristiana“ spricht von der „neochiesa“- die neue Kirche- ,die seit dem 2.Vat. sich zu etablieren begann und nun ihren Papst hervor brachte. Ähnlich wie „Tradition und Glaube“ ruft dieser Blog zu Sühne und Gebet auf.
    Namen wie Prof. de Mattei, Prof. Deotto, Siccardi, Socci, Collefemina u v.a. betende, aufrichtige, klar denkend, erkennende und bekennende (sie müssen mit ihren Familien Diskriminierung und oft auch Bedrohungen ertragen) Größen, haben mich nach Zeiten großen Schmerzes und der Dunkelheit wieder zu Herzensfrieden und Klarsicht geführt.
    Würde Ann B. in Italien leben, würde sie vermutlich „OMISSIS“ ( ein häufige Bezeichnung für Bergoglio)noch um etliche Erweiterungen beschreiben müssen.

    Dank an die Redasktion

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  4. Sorry, wollte meinen Kommentar nach Ann Barnhardt 5/5 plazieren….es war schon Mitternacht- übrigens finde ich, wer den tridentinischen Ritus für sich entdeckt hat, ihn besuchen kann ( ich kann es zumindest am Sonntag) und ihn mitbetet, dem gehen buchstäblich die Augen auf….
    Gottes Segen allen die in dieser Situation leiden, beten, aber auch ihren Auftrag erkennen. Wir sind nicht allein, die triumphierend Kirche (Himmel), die leidende Kirche(Fegfeuer) und, die nun im verborgenen streitende Kirche ist mit uns.

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