Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (3 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.


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Im weiteren Verlauf ihres Aufsatzes „zieht Ann Barnhardt vom Leder“ in einer Klarheit und Prägnanz, welche bei kaum einem Autor, von einem deutschsprachigen ganz zu schweigen, vorhanden ist. Hat Sie denn Recht? Natürlich ja. Die Litanei der Häresien lässt sich natürlich fast beliebig fortsetzen und Amoris Laetitia ist eine wahre Fundgrube. Ziemt es sich von einem katholischen Papst zu sprechen? Von einem katholischen nicht, von Jorge Bergoglio schon, der wahrscheinlich innerhalb des doch recht kurzen Pontifikats für die Zerstörung des Amtes mehr getan hat als alle Renaissance-Päpste zusammengenommen (Machtstreben, Frauengeschichten, Nepotismus). Was man auch alles Alexander VI. und Konsorten vorwerfen kann, so strebten sie doch nicht zu einer Vernichtung der institutionellen Kirche, in deren Herzen sie sich wie eine Made im Speck eingenistet hatten.  Denn ganz weltlich gesehen: keine Religion – keine Einkünfte für die Geistlichen, da man damals noch die deutsch-österreichische Kirchensteuerregelung kannte (sprich „Keine Religion, aber sehr große Einkünfte für die ungläubigen Geistlichen“). Aber Papst Franziskus hat es wirklich auf unwiederbringliche Zerstörung der Kirche, wie durch die Blume Kardinal Maradiaga sagte, abgesehen. Niemand stellt sich ihm entgegen, weil:

  • die Prälaten seine Sicht der Dinge teilen,
  • die Prälaten ungläubig sind und ihre Ruhe haben wollen,
  • die Prälaten an ihre eigene Karriere, komme, was wolle, denken,
  • die Prälaten zu feige sind,
  • die Prälaten es „aussitzen“ wollen, was eine angeblich aktive Form der Faulheit ist.

Und woher kommt es? Weil man in der nachkonziliaren Zeit die falschen bis an die Spitze der Kirche befördert hat.

„Aber früher waren die Geistlichen mehrheitlich auch keine großen Kirchenlichter“,

kann man anfügen. Das stimmt, aber das ganze System war intellektuell mehr oder weniger intakt, wenn man sich natürlich daran hielt. Wenn sie in einer gut organisierten Firma auch Deppen einstellen, sie richtig schulen und beaufsichtigen, dann können sie wirklich wenig falsch machen.  Aber wenigstens seit dem Durcheinander der Nouvelle Theologie ab den 1930-gern und natürlich durch und nach dem Konzil geriet das „katholische System“ zuerst doktrinell und dann moralisch aus den Fugen. Im einem dermaßen korrupten System wie dem der jetzigen Kirche und leider zwar überall auf der Welt, kann sogar ein überdurchschnittlicher Mensch kaum bestehen, von den durchschnittlichen ganz zu schweigen. Wenn Sie in der Amtskirche 

  • Theologie studieren, so erhalten sie ein höchst widersprüchliches Gesamtbild, dass mit Agnostizismus oder Atheismus endet,
  • wenn Sie dennoch zum Priester geweiht oder anders als Theologe bei der Kirche angestellt werden und ein Mindestmaß an sensus fidei besitzen, dann sehen sie, wie überall und permanent gegen den Rest der kirchlichen Lehre, den Sie noch kennen, verstoßen wird,
  • Sie verleugnen entweder ihre Frömmigkeit und Ansichten und lügen,
  • oder Sie treiben es wie alle, leben in Todsünde (nicht nur sexueller, sondern vor allem intellektueller Natur) und lügen, während
  • Sie eine verklausurierte „sowohl-als-auch-jedoch-aber-wenn-rettet-die Wale/Flüchtlinge-wir-haben-uns-alle-lieb“-Theologie konstruieren.

Wenn man aber ständig lügt und sich verstellt, dann kann man am Ende auch keinen reinen Wein der reinen Lehre einschenken. Wenn Sie zu Piusbruderschaft gehen, dann haben Sie andere Probleme, die wir jetzt nicht besprechen werden. Ebenso bei den Ecclesia Dei Gemeinschaften, die wir am wenigsten kennen. Aber diese beiden Gruppierungen zählen wirklich jetzt nicht, um den Papst vom Thron zu stoßen. Da muss man schon wenigstens ein Bischof der Amtskirche sein, um etwas zu bewegen und natürlich riskieren zu können. Ann Barnhardt hat diese Probleme nicht, lebt ein frugales von Spenden und kann so reden, „wie ihr der Schnabel gewachsen ist“. Falls Ihnen Ihr Text, den wir nur übersetzen und ein wenig kommentieren gefallen hat, dann können Sie Ihr etwas spenden, natürlich die theologischen Hitergründe des Almosen-Gebens berücksichtigend. Dann haben Sie etwas geistig davon und Ann Barnhardt, finanziell diesmal, auch.

Die „Wahl“ Bergoglios

Die Spur von Brotkrumen geht weiter, wenn wir auf das Konklave und die „Wahl“ von Bergoglio im März ARSH 2013 schauen. Im September von ARSH 2015, enthüllte Kardinal Daneels, ein notorischer belgischer Pro-Sodomit und Beschützer von inzestuösen Pädophilen, der einer von Bergoglios Top-Leutnants ist, öffentlich und stolz die Existenz einer „Mafia“ – das ist sein Ausdruck – die sich selbst die St. Gallen Mafia nennt.  Dies ist eine Gruppe von Kardinälen, deren Agenda es war die Opposition zu Josef Ratzingers/Papst Benedikt XVI zu bilden.  Daneels gab fröhlich zu, dass diese St. Gallen Mafia offenkundig außerhalb des Konklaves Wahlkampf und Kampagne für Jorge Begoglios Ernennung zum „Papst“ betrieb, und dass dieser, einmal zum Papst ernannt, die Kirche radikal und dauerhaft verändern würde.

Dies ist ein Exkommunikation würdiges Vergehen nach keinem anderen als nach Papst Johannes Pauls II. Dokument Universi Dominici Gregis.  Während dies alleine nicht zur Ungültigkeit einer Wahl auszureichen scheint, in Verbindung aber mit den anderen Beweisketten, fügt es sich [doch zu] dem gesamten Datensatz an Indizien zusammen, dass etwas schrecklich, schrecklich falsch ist, und dass eine satanische Korruption an den aller-, allerhöchsten Stellen im Vatikan am Werk vorhanden ist, welche sich besonders um eben die Person von Jorge Bergoglio fokussiert.

Bergoglios Litanei der Häresien

 

Um der Kürze willen verweise ich Sie auf die Seite DenzingerBergoglio.com, wo es inzwischen bis zu 134 Artikel über Äußerungen von Bergoglio gibt, die nach Häresie schmecken – und dieses Kompendium ist beklagenswert unvollständig. Aber, lassen Sie uns nur ein wenig umsehen und uns fragen: „Wessen Stimme höre ich? Ist dies die Stimme Jesu Christi, des Guten Hirten, oder ist es die Stimme der Schlange?”

Wenn Bergoglio sagt, dass Seelen, welche die selige Anschauung Gottes nicht erreichen, ausgelöscht werden, höre ich NICHT die Stimme Jesu Christi. Ich höre die Stimme Satans.

Wenn Bergoglio sagt, dass „der Geist“ ihm mitteilt, dass die Worte Jesu Christi nichtig seien, und dass das Festhalten an den Worten des allmächtigen [als Gott] Christus  bedeute, „dem Geist zu widerstehen“ – das bedeutet, dass die Zweite und Dritte Person der Dreieinen Gottheit im Widerspruch zueinander stehen -, höre ich nicht die Stimme Jesu Christi, des Guten Hirten.  Ich höre die Stimme eines Gotteslästerers.

Wenn Bergoglio sagt, dass die Selige Jungfrau Maria vielleicht, als sie am Fuß des Kreuzes stand,  Gott beschuldigte, sie zu täuschen, höre ich nicht die Stimme Jesu Christi, des Guten Hirten, ich höre die Stimme des Teufels.

Wenn Bergoglio sagt, dass fromme Katholiken “Anhänger der Wahrsagerei“ und „Götzendiener“ sind – das sind Verstöße gegen das Erste Gebot – höre ich nicht die Stimme Jesu Christi, des Guten Hirten.  Ich höre die Stimme Satans.

Wenn Bergoglio sagt, dass Gott Todsünde beabsichtigt , höre ich nicht die Stimme Jesu Christi, des guten Hirten. Ich höre die Stimme der Schlange.

Wenn Bergoglio sagt, dass “die überwiegende Mehrheit” sakramentaler Ehen nichtig seien, und dass unverheiratete, zusammenlebende Paare „eine echte Ehe“ führen mit „der Gnade einer echten Ehe“, höre ich nicht die Stimme Jesu Christi, des Guten Hirten, ich höre die Stimme eines gefräßigen Wolfes.

Wenn Bergoglio den Großen Auftrag, das Evangelium zu verbreiten und alle Nationen zu taufen, mit dem islamischen Jihad gleichsetzt, höre ich nicht die Stimme Jesu Christi, des Guten Hirten, ich höre die Stimme eines Antichrist.

 

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20 Gedanken zu “Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (3 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

  1. ‘Wenn Sie zu Piusbruderschaft gehen, dann haben Sie andere Probleme, die wir jetzt nicht besprechen werden.’ Mich jedenfalls würde es sehr interessieren, an welche Probleme Sie denken…

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    1. Wurden bereits genannt:

      a. Skrupeln und „entzündetes Gewissen“
      b. Pan-Dämonismus und alles ist verloren
      c. Apokalyptische Anwandlungen
      d. Geistliche Probleme bis zur Umsessenheit
      e. Langjähriges Leben in einer schweren Sünde ohne diese als solche wahrzunehmen

      Natürlich ist es schwierig zu sagen, ob diese Personen, wenn sie nicht zur Piusbruderschaft gingen auch diese Probleme hätten, aber Piusbruderschaft scheint diese zu verstärken anstatt ihnen abzuhelfen.

      Leider betreibt die Piusbruderschaft mutatis mutandis dieselbe Quadratur des Kreises wie die Amstkirche.

      1. Amtskirche

      Vat. II und die nachkonziliare Entwicklung steht voll in der Tradition, was augenscheinlich nicht der Fall ist und Papst Franziskus bringt es auf den Punkt.

      2. Piusbruderschaft

      Wir vertreten den vollen Katholizismus, außer dem Umstand, dass wir jahrzehnte lang kanonisch irregulär sind und alle suspendiert sind. D.h. der kirchenrechtliche vorkonziliare und nachkonziliare Rigorismus gilt allgemein, aber nicht in Bezug auf uns, denn unsere Suspendierung und Irregularität ist gaaaanz anders.

      Leider nicht irregulär ist irregulär, das ist leider die petrinische Macht der Schlüssel (potestas clavis).

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  2. Die Frage von Stephanus war auch meine, nur bin ich aus Zeitgründen nicht zum Schreiben gekommen. Sie reden etwas in Rätseln, werter traditio et fedes: langjähriges Leben in schwerer Sünde, obwohl übertrieben skrupelhaft? Tatsache ist: irgendwo muss ich nun mal zur Messe gehen. Die Priester der Piusbrüder sind sehr gut ausgebildet, schon allein formell, Stimmbildung etc. Bevor ich mir von einer Dame aus dem Kirchenvorstand die Kommunion reichen lasse, während der Pfarrer am Mikrofon ein Lied singt (ich hatte eine vage Vorstellung von einem Udo Jürgens-Konzert), nachdem er vorher gepredigt hat, dass man von seinem Reichtum was an die Armen abgeben muss, gehe ich doch lieber zu den Piussen und lasse mich bei einer gut gestalteten traditionellen Messe ermahnen, meine Standespflichten gewissenhaft zu erfüllen, weil das die Hl. Jungfrau in Fatima verlangt hat 🙂

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    1. Ja, ich rede in Rätseln, denn es betrifft konkrete Personen, die ich hier auch nicht anonym bloßstellen möchte.

      Das Problem der Skrupeln und der schweren Sünde kann auch verschiedene Personen betreffen.

      Aber ein Pius-Priester, der irregulär sich weihen ließ und irregulär, denn suspendiert Sakramente spendet, lebt leider in Todsünde, denn dies ist für einen Priester eine Todsünde.

      Es müsste tatsächlich untersucht werden, inwieweit er es weiß und nicht inwieweit er es akzeptiert. Die kirchliche Lage in den deutschsprachigen Ländern ist wirklich dermaßen verwegen, dass man wirklich die Wahl zwischen Pest und Cholera hat.

      Aber was ich hier durch die Blume sagen möchte, wenn Sie zur Piusbruderschaft gehen, sind Sie geistlich nicht auf der sicheren Seite.Außerhalb der kirchlichen Struktur, wie immer sie auch sei, ist leider auch außerhalb der Gnade, denn sonst könnte man zu jedem suspendierten Priester, aus welche Gründen auch immer, gehen. Das Kirchenrecht und die Moraltheologie sagen aber, „nicht ohne Not“, d.h. wenn Sie wirklich keine andere Möglichkeit haben. Und in jeder Diözese werden sich doch eins bis zwei würdige Priester und Messen, auch Novus Ordo, finden lassen.

      Wenn die kirchenrechtliche Situation keinen Einfluß auf die geistige und geistliche Verfassung ausüben würde, dann wären all die Piuspriester, Nonnen, ein Karmel hat sich doch davongemacht und Gläubige in einer viel besseren Verfassung. Und das ist nur die Spitze des Eisberges, leider.

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  3. Entschuldigung, ich hatte nicht recht verstanden, dass Sie auf konkrete Personen anspielen. Dachte, es stellt dir allgemeine Situation dar. Die Priestrr wissen schon, wo sie stehen. Ich war bei einem der Priore, weil ich hören wollte, was er zu sagen hat. Er hat erklärt, von einer Umgültigkeit könne keine Rede sein, es handle sich um ein rein juristisches Problem, als habe man eine Strafe für Falschparken bekommen, obwohl man gar nicht falsch geparkt hat. Das war seine wörtlichr Aussage. Die Gemeinde, die ich kenne, ist aber in guter Verfassung. Es sind dort nicht mehr schräge Vögel als anderswo.

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    1. Ich spiele auch konkrete Personen an, welche eine allgemeine Situation wiederspiegeln. Über die allgemeine Situation kann man nachlesen, weil man ja nich alle Pius-Kapellen visitieren kann, aber die persönlich kennengelernten spiegeln diese wieder. Es ist so, als würden Sie in einem Medizinhandbuch die Symptome einer Krankheit nachlesen und dann oder zuerst treffen Sie Personen, die an dieser Krankeit leiden.

      Der Prior hat entweder keine Ahnung oder er sagt bewußt Unwahrheit. Beides zeugt nicht gerade von der Kompetenz des FSSPX.

      Die Piusbruderschaft befindet sich seit mehreren Jahrzehnten in kanonischer Irregularität, wir werden darüber noch eingehend schreiben.

      Ein juristisches Problem ist gleichzeitig ein dogmatisches und moraltheologisches Problem, weil die Weihegewalt neben der Weihe selbst auch eine Amtsgewalt beinhaltet. Ansonsten könnte jeder jeden weihen und eigene Kirchen gründen. Die wären aber nicht mehr katholisch.

      Entweder also haben die Oberen keine Ahnung, was ich nicht von allen annehme oder Sie sagen bewußt den Seminaristen, den Priestern und den Gläubigen die Unwahrheit.

      Bischöfe ohne das Mandat des Papstes zu weihen ist kein Falschparken, Priester in kanonischer Irregularität zu weihen, ebenso nicht. Und das ist nicht unsere persönliche Meinung, sondern diese sagt das vorkonziliare Kirchenrecht und die Moraltheologie auch.

      Man kann doch nicht 100% die katholische Lehre akzeptieren und für sich selbst eine Sonderausnahme beanspruchen.

      Wäre die FSSPX unter Benedikt zurückgekehrt, so hätte sie noch ihre Glaubwürdigkeit bewahrt, vielleicht wäre Benedikt auch nicht zurückgetreten, aber das Fortführen irgendwelcher Gespräche unter Franziskus, was wirklich stattfindet, abp di Noia spricht, dass ein Abkommen sehr nahe ist, untergräbt irgendwelche wie auch immer Glaubwürdigkeit der FSSPX. Ich glaube aber paradoxerweise, dass gerade unter Franziskus ein Abkommen stattfinden wird. Und es wird nichts Gutes sein! Warum unternimmt denn Franziskus nichts gegen die FSSPX? Warum gibt er ihr die Beichrjurisdiktion, obwohl er dermaßen gegen die Tradition ist? Wundert es keinen?

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  4. ‚Wundert es keinen?‘ Mich wundert es nicht, weil ich glaube (zu Recht?), daß Franziskus die Bruderschaft in Griff bekommen möchte. Sie ist ja die größte organisierte katholische Gruppierung, die wegen ihrer Bischöfe, die immer neue Priester weihen können, ihm frei widersprechen kann. Wenn es ihm nicht gelingt, die Bruderschaft ruhigzustellen, meint er wohl, daß er auch gegen die Ecclesia Dei-Gemeinschaften nicht so leicht wie gegen die Immaculata-Franziskaner einschreiten kann. Daß die kanonische Irregularität der FSSPX unter den heutigen Bedingungen wirklich Todessünde sei, würde ich übrigens nicht wagen zu behaupten. War es denn z. B. erlaubt, katholischen Priestern die Zelebration des offiziell nie verbotenen überlieferten Meßopfers zu untersagen, und ihnen das Machwerk Bugninis und Pauls VI aufzuzwingen? Kann man nur dann nichtsuspendierter katholischer Priester sein, wenn man die Lizeität (nicht die Gültigkeit!) dieses Machwerkes anerkennt, wie Benedikt der XVI meinte (oder am Ende meinen mußte)? Was wäre überhaupt aus der überlieferten Messe geworden, wenn Erzbischof Lefebvre aufgehört hätte Prieser (und schließlich auch Bischöfe) zu weihen? (Wohl dasselbe, was aus der Morallehre wird, wenn sich keine Bischöfe finden, die Franziskus auch um den Preis der eigenen Suspension zu widersprechen wagen…)

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  5. Vielen Dank für die Anregungen, die ich hier bekommen habe, wenn ich auch nicht alles teile. Das mit der psychischen Krankheit lehne ich ab. Es gibt viel mehr schräge Vögel (echte Grenzfälle inbegriffen) in der Novus Ordo-Gemeinde, die ich auch aufsuche als bei der Pius-Gemeinde. Wohlgemerkt sind übrigens die schrägen Vögel immer die anderen… Aber es ist heute extrem heiss, wir hatten alle eine anstrengende Woche. Auf weitere Beiträge auf diesem blog freue ich mich immer.

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    1. Nun ja, Sie können natürlich alles ablehnen, was Sie möchten, auch Fakten.

      Aber lesen Sie ganz in Ruhe die hier angegebenen Beiträge von zelozelavi, der über 20 Jahre ein Priester der Piusbruderschaft war. Sein ganzer Blog handelt ja von nichts anderem, als von einer enttäuschten Liebe. Lesen Sie zwischen den Zeilen, dann erfahren Sie wirklich viel.

      Wir haben eine partielle Außenansicht, er hatte eine jahrzehntelange Innenansicht. Die Schlußfolgerungen sind dieselben: nicht alles gold was glänzt und jetzt befindet sich er selbst und viele Ex-Piusse absolut jeder wie auch immer gearteter kirchlicher Struktur oder Regularität, als ein freischaffender, katholischer Priester sozusagen. Und das ist nicht alleine seine Schuld, sondern der Piusbruderschaft.

      https://zelozelavi.wordpress.com/2015/08/29/600-priester/

      https://zelozelavi.wordpress.com/2015/05/08/ein-priester-spricht/

      Bitte auch die Nebenlinks lesen. Natürlich ist es eine subjektive Ansicht eines Ex-Mitglieds, das auch recht verbittert ist, aber dennoch unterstützt diese Ansicht unsere These, dass geistlich und theologisch nicht alles zum Besten steht. Erst neulich wurde eine längere Artikelreihe zur Gründung der FSSPX und zum Tod von Erzbischof Lefebvre veröffentlich. Heiligenlebensläufe lesen sich anders, leider.

      Andere interessante Quelle und deutschsprachig: antimodernist.org

      Lesen Sie das alle in Ruhe durch und bilden Sie sich ihre eigene Meinung.

      Die Frage lautet: können wir, die Macher dieses Blogs, die Piusbruderschaft reinen Gewissens empfehlen? Nein, können wird nicht.

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  6. bin ich von diesem Blog, den ich lange mitgelesen habe. Eine Anfrage an Rom, ob man mit dem Besuch einer Messe bei der FSSPX die Sonntagspflicht erfüllt, wurde unlängst positiv beantwortet…
    Offen gesagt finde ich den Blog seit heute äußert widersprüchlich. Auf der einen Seite wird für die alte Messe und das alte Brevier geworben. Dann ist es aber anscheinend doch besser die neue Messe zu besuchen als eine Messe der FSSPX. In einem älteren Beitrag wurde die Möglichkeit angeboten, bei der FSSPX zu beichten, weil „die Sicherheitslage in Dtl so schwerwiegend ist“. Jetzt wird auf einmal geschrieben, dass diese Priester in Todsünde leben und man von ihnen krank wird. Wie passt das zusammen??? Ich bin kein Theologe und vielleicht etwas einfach gestrickt. Die Widersprüche in diesem Blog sind aber sogar für mich so augenscheinlich, dass ich in Zukunft eher Abstand davon nehmen werde. Der Blog hat für mich eine Bandbreite zwischen: Franziskus ist nicht der Papst und wir gehen am Sonntag in den Gemeindegottesdienst in der Pfarrkirche. Nochmal: Wie passt das zusammen?

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    1. Der Blog ist widersprüchlich, weil wir eine sehr widersprüchliche Situation in der Kirche haben.

      1. Wir haben einen höchstwahrscheinlich ungültig gewählten Papst, der vielleicht oder auch höchstwahrscheinlich ein Gegenpapst ist, weil sein Vorgänger höchstwahrscheinlich unrechtmäßig abdankte. Alles Spekulation mit Betonung auf höchstwahrscheinlich.

      2. Bis der jetzige Papst aufgrund von Häresie, wie sie in Amoris Laetitia bspw. vorkommt, nicht amtserhoben wurde oder sein Pontifikat vom nächsten rechtmäßigen Papst abrogiert wurde, gelten seine Richtlinien und Entscheidungen, wenn sie nicht gegen das göttliche Recht verstoßen.

      3. Daher ist seine Erlaubnis für die Beichtjuristiktion der Piusbruderschaft rechtens, bis zum Beweis des Gegenteils.

      4. Wir haben doch tatsächlich die Entscheidungen zur Gültigkeit der Sonntagspflicht bei der Piusbruderschaft seit den 1990 und die Entscheidungen von Ecclesia Dei gesammelt und durchgesehen und das Fazit lautet: widersprüchlich. Die einen sagen so, die anderen so, je nach Situation der Verhandlungen wahrscheinlich.

      5. Die jetzige Situation lautet:
      a. Piusbruderschaft kanonisch irregulär,
      b. alle Priester suspendiert.
      c. dennoch haben sie die Beichtjurisdiktion für das Heilige Jahr.

      Widersprüchlich? Ja und wie! Wem verdanken wir es? Papst Franziskus, der verwirrt, wo er nur kann.

      Piusbruderschaft ist aber nicht deckunsgleich mit Traditionalismus oder der vorkonziliaren oder der echten katholischen Lehre, das wäre ja noch schöner.

      Dort ist leider nicht alles Gold, was glänzt und alleine aufgrund der Irregularität kann es auch nicht anders sein.

      Gab es einen Aufschrei der Piusbruderschaft nach Amoris Laetitia, wie ihn die 45 Theologen und Philosophen publizierten (wir werden es bald auch Deutsch übersetzen)? Nein! Und warum nicht, wo die Piusbruderschaft aufgrund ihrer Irregularität ja nichts zu verlieren hat? Gute Frage.

      Dieser Blog dient der Verbreitung der katholischen Lehre und nicht der Werbung für die Piusbruderschaft.

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      1. ‘Gab es einen Aufschrei der Piusbruderschaft nach Amoris Laetitia, wie ihn die 45 Theologen und Philosophen publizierten…? Nein! Und warum nicht, wo die Piusbruderschaft aufgrund ihrer Irregularität ja nichts zu verlieren hat? Gute Frage’. Antwort: Die Führung der Bruderschaft strebt allzu stürmisch die Regularisierung an. Sie wäre zwar an und für sich wünschenswert, wenn man als Regularisierter noch katholisch bleiben könnte. ZUm Katholisch-Sein gehört aber, wie P. Stehlin, der Distriktsobere von Asien neulich sagte, daß man a) die katholische Lehre vollständig vertrete (was auch die Ecclesia Dei-Gemeinschaften täten), und b) den Häresien entgegentrete (was die Regularisierten bislang nicht dürften). Jetzt zeigt sich aber, daß die FSSPX sich mit Punkt b) gelegentlich schon jetzt, so zu sagen in vorauseilendem Gehorsam, schwer tut. Eine klarere Linie wäre also durchaus wünschenswert, die aber entgegen den Empfehlungen von ‘Tradition und Glauben’ darin bestehen müßte, daß man der Bekämpfung der Häresien (ganz besonders den päpstlichen) einen höheren Stellenwert einräumt, als der an und für sich durchaus nicht überflüssigen Regularisierung.

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  7. ‘Rechtmäßigkeit der Alten Messe und die Regularität der Piusbruderschaft sind zwei verschiedene Themen’. Nicht ganz. Denn wäre Erzbischof Lefebvre bereit gewesen, die Messe Pauls des VI statt der überlieferten zu lesen, wäre die FSSPX wohl regulär geblieben.
    ‘Dieser Blog dient der Verbreitung der katholischen Lehre und nicht der Werbung für die Piusbruderschaft’. Das stört mich überhaupt nicht. Die Bekämpfung der FSSPX halte ich aber für einen (im deutschen Sprachraum mehr als z. B. im engllischen, französischen und italienischen verbreiteten) Fehler. Es versteht sich natürlich von selbst, daß nicht alles bei der Bruderschaft ‘Gold ist’. Erzbischof Lefebvre antwortete einmal auf eine pauschale Kritik gegen seine Priester mit der entwafnenden Feststellung: ‘ich habe keine anderen’. Die Tradition verteidigen können wir nur mit der vorhandenen Priesterschaft (dies gilt nicht nur für die FSSPX, sondern auch für alle anderen). Beten wir dafür, daß der Herr uns noch bessere Priester schenkt.

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  8. @ Stephanus

    Im Großen und Ganzen einverstanden. Wenn man aber eindeutige Häresien innerhalb der Kirche nicht bekämpft und damit meine ich die kanonisch regulären Priester, Gemeinschaften etc., dann stellt sich die Frage, ob es sich lohnt in eine Kirche, in der keinen formelle Häresien stören, wiedereingegliedert zu werden.

    Ich glaube auch, dass eine Regularisierung Vorrang hat, aber
    a. ob die FSSPX in ihrer jetzigen Lage,
    b. für die Kirche in ihrer jetzigen Lage

    ein Gewinn sein wird, sei dahingestellt.

    Ich hatte gestern einen extrem körperlich, geistlich und psychisch anstrengenden Tag, der mir wohl erspart worden wäre, wenn ich mich weniger mit Theologie und Kirche befassen würde, ich bin auch ein Mensch der nicht allzuviel jammert, dies dazu gesagt. Dennoch kam mir gestern der Gedanke, ob „Gott uns manchmal nicht allzuviel zumutet“?

    Die Frage selbst war eine Versuchung, denn die Antwort lautet: „Nein!“
    Wir haben eine ausreichende Menge an gratia antecedens, concommitans, adiuvans und wie auch immer, damit wir es bewältigen können, aber manchmal ist 100% verlangt, was sehr auslaugt.

    In der jetzigen Lage der Kirche brauchen wir wirklich einen über jeden Zweifel erhabenen, leuchtenden Heroismus, den Gott natürlich prüft und reinigt, wovon ich auch ein Lied singen kann.

    Ich will damit sagen, dass eine Priesterbruderschaft, welche wirklich von sich selbst sagt, sie sei die Rettung der Kirche, die eigentliche Kirche etc. doch selbst in einer besseren Lage sein muss, als sie tatsächlich ist.

    Da sind Sätze wie: „ist menschlich“, „heutige Zeiten“, „nicht alles Gold, was glänzt“ fehl am Platze.

    Wenn die FSSPX sich mit einer militärischen Spezialeinheit, mit einer Elite vergleicht und dies ist das Narrativ, Sie wissen schon von wem, dann ist es unmöglich, dass es in solch einer Truppe, hinkende, übergewichtige Nachzügler gibt, welche nicht wissen, wie man die Waffe (geistige wohlgemerkt) trifft und ein bequemes Leben führen wollen.

    Und wir sprechen im Falle von FSSPX ja nicht nur von der Natur, theologisch gesprochen, sondern auch von der Übernatur, welche ja die Natur formt, erhebt, vervollkommnet. Wo ist denn bei diesen Zuständen die Gnade, bitte schön?

    Man gaukelt den Gläubigen seitens der Oberen etwas vor, was nicht stimmt und was man nicht halten kann.

    Der hl. Athanasius der Kirchelehrer war exkommuniziert, hl. Katharina von Sienna vom Gegenpapst, hl. Vinzenz Ferrar vom Papst auch. Aber ihr Leben war über jeden Verdacht erhaben, es gab keinen doppelten Boden, keine doppelte Buchführung, keine Tricks und Kniffe, kein Fischen im Trüben, kein unheiligen Allianzen mit zwielichtigen und windigen Figuren etc. etc. Ich will hier nicht deutlicher werden.

    Dieser Blog dient nicht der Bekämpfung der FSSPX, sondern theologischer Information. Diese wird sehr allgemein gehalten auch gegeben werden. Wenn die FSSPX nichts zu befürchten kann oder wir hier lauter inkompetenten Unsinn schreiben, was uns ab und zu vorgeworfen wird, dann hat die FSSPX ja nichts zu befürchten. Oder?

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    1. ‘dann hat die FSSPX ja nichts zu befürchten. Oder?’ Am meisten zu befürchten hat die FSSPX im Augenblick wohl von eventuellen schlechten Entscheidungen Ihrer Führung im Umgang mit Franziskus. Die nicht hinreichend dezidierten Reaktionen der Bruderschaft auf die schändliche Exhortatio mit dem unverfrohrenen Titel ‘Amoris laetitia’ (der eher zu Properz passen würde) waren keine Glanzleistung (es fehlen vor allem gründliche und unbestechliche theologische Analysen und eine Aufforderung von den FSSPX-Bischöfen selbst als Apostelnachfolgern – Erzbischof Lefebvre pflegte sich ja nicht hinter Verlautbarungen eines anonymen Generalhauses zu verstecken – an Franziskus, das Ding zurückzunehmen), was hoffentlich an entscheidender Stelle rasch eingesehen wird, zumal in Anbetracht dessen, was auf uns schon bald zukommt (Assisi, Lund, usw.). Natürlich braucht die Kirche jetzt vor allem große Heilige, die die katholische Orthodoxie verteidigen. Ob solche aus der FSSPX oder sonst woher hervorgehen werden, wird sich erst zeigen. Wir brauchen aber auch einfach gute katholische Priester, und davon hat die FSSPX durchaus nicht wenige. Ihre hiesige Gemeinde ist zum Beispiel in einem sehr guten Zustand und hat einen ausgezeichneten Priester, was von den Pfarreien um uns herum keineswegs gesagt werden kann. Oremus!

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  9. @ Stephanus

    Genauso sehe ich es auch.

    ab und zu kann ich den Damen einer Mannschaftssportart beim Training zuschauen. Alles Profisportlerinnen und so wie sie trainieren, ist es kein Wunder, dass sie

    a. Profis sind
    b. in der ersten Bundesliga spielen
    c. in ihren Nationalmanschaften spielen
    d. ihre Trainer kompetent und professionell sind
    e. das Trainingsziel ersichtlich und gut eingeplant ist,
    f. sie gute Chancen haben in der Liga lange zu bleiben und sogar

    Die Sportlaien denken, dass mit Geld alles machbar sei. Aber es stimmt nicht, man muss Menschen finden die sich quälen und abschinden wollen und zwar immer und in jedem Detail. Im geistlichen Leben auch.

    Der Teufel steckt nämlich buchstäblich und metaphorisch im Detail. Wenn bestimmt Details zugelassen werden, so wirkt sich das auf den einzelnen Sportler, das ganze Spiel und die ganze Saison aus. Wenn ein Spieler es wirklich will, was man wirklich mit eigenen Augen sieht, dann ist er belehrbar.

    Bei der Piusbruderschaft liegen die Punkte a. bis e. leider auf der geistigen Profi-Ebene nicht vor, sie liegen wirklich kaum vor. Das kann ich mit aller Verantwortung sagen. Es liegt sicherlich auch

    a. an der falscher Rekrutierung,
    b. falschen Trainern,
    c. falschem Training.

    Zelozelavi jammert viel, aber er hat die Innenansicht, die wir nicht haben. Vielleicht hat man tatsächlich viele wertvolle Priester verschlissen und viele sind abgeprungen. Das spricht doch nicht für die Qualität im Sinne von Heiligkeit der FSSPX. Menschen ertragen viel, wenn sie ein Ziel sehen und sie sehen scheinbar keins.

    Das die FSSPX nichts zu Amoris Laetitia sagt, ist wirklich ein Eklat! Eine Schande! Und warum ist es so: durch die Punkte a. bis c. und das fehlend der erstgenannten Punkte a. bis f.

    Wir werden hier unsere eigenen Analysen vorlegen und sind auf die Theologen der FSSPX wirklich nicht angewiesen, aber die Gläubigen der FSSPX schon. Die müssen sich doch schrecklich verraten vorkommen.

    Viele Feiglinge sagen sich immer, wenn es darauf ankommt, dann sind wir da. Jetzt kommt es darauf an und wo sind sie?

    Das ist doch keine Frage der Klugheit, sondern der fehlenden Grundsätze. Wie ich bereits schrieb: „bei der Piusbruderschaft geht es um die Piusbruderschaft selbst“. Davor muss sich jede Organisation hüten zum eigenen Selbstzweck zu werden.

    Was kann der FSSPX noch passieren? Sie sind ja bereits kanonisch irregulär und alle suspendiert.

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  10. Ich bin trotzdem der Meinung, daß die FSSPX seit den 70-er Jahren durchaus eine Menge Professionalität an den Tag gelegt hat, vielleicht sogar mehr als die allermeisten Anderen, die versuchen den wahren Katholizismus zu verteidigen und zu erhalten. Die Innenansichten von P. Zaby sind zwar interessant, ihm wird aber von vielen anderen widersprochen, die die Bruderschaft ebenfalls von Innen kennen. Ich hatte unter den beiden letzten Päpsten übrigens – anders als P. Zaby – keine Schwirigkeiten mit dem Streben der FSSPX-Führung nach Regulierung und gehörte auch zu denen, die manche Formulierungen P. Zabys auf Piusinfo zu scharf fanden. Vorbehalte sind mir erst mit dem Fortschreiten des Bergoglio-Pontifikates gekommen, die besonders nachdem Franziskus mit ‘Amoris laetitia’ den Rubicon unzweifelhaft überschritten hat, sich verstärkt haben. Die Regulierung ist nämlich nur dann sinnvoll, wenn die FSSPX katholisch bleiben darf. Dafür bedarf es aber, um nochmals P. Stehlin zu bemühen, eines Papstes, der – wenn auch nicht selber traditionalist – zumindest den Wert der katholischen Tradition anerkennt und bereit ist, den wahren Katholizismus sich entfalten zu lassen. Einen solchen Papst haben wir aber mit Franziskus nicht (was nicht nur die Zerschlagung der Immakulata-Franziskaner zeigt, die dabei waren der FSSPX wirklich Konkurrenz zu machen). Und wenn man die katholische Orthodoxie schon jetzt, in der Hoffnung auf Regulierung, nur noch eher vorsichtig und leise zu verteidigen bereit ist, dann muß man sich fragen, ob man nicht lieber das Ausbleiben der Regulierung in Kauf nehmen sollte. Jetzt werden wir aber zunächst die Auswirkungen des Ende Juni stattgefundenen Treffens der Oberen abwarten müssen und natürlich viel beten.

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    1. Sehr empfehlenswerter Beitrag auf onepeterfive. In dieser Reihenfolge zu lesen:
      1. http://rorate-caeli.blogspot.com/2016/09/for-record-bishop-fellay-explains-what.html
      2. https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2016/09/06/yes-yes-it-is/
      3. http://www.onepeterfive.com/hilary-white-sums-latest-sspx-developments/

      Beim Hören der Ansprache von Bischof Fellay auf Rorate Caeli habe ich mir dieselbe Frage wie Hilary White gestellt, in welchem Paralleluniversum der Obere der FSSPX wohl lebt? vielleicht geht es um die Betonung des Wortes „Bischof“ in jedem Satz? Bischof Fellay als ein quasi Papst einer autokephalen Kirche? Dies ist aber der Weg zu der so genannten franziskanischen “ Dezentralisierung“, welche die katholische Kirche in ein protestantisches Konglomerat von mehr oder weniger selbstständigen Landeskirchen verwandelt. Das hat aber mit Katholizismus wirklich nichts gemein.

      Es scheint, das wirklich alle Vorbehalte gegen den Bischof Fellay, welche von allen Priestern, die die Piusbruderschaft verlassen haben, erhoben worden sind und sich jetzt meistens den Sedisvakantisten zurechnenwohl doch nicht so verfehlt waren. Es geht uns hier aber nicht um die fehlende Wahrnehmung der Wirklichkeit, welche unter Papst Franziskus, Gott sei’s geklagt, so ist, wie sie ist, sondern um den fehlenden sensus fidei, im Sinne einer Geistesunterscheidung, bei einem Oberen, dem ca. 600.000 Katholiken, denn die Anhänger der Piusdbruderschaft sind Katholiken, vertrauen. Diese Fehleinschätzung seitens von Bischof Fellay, sei sie Welt weltlicher oder geistlicher Art, ist höchst suspekt.

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