Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (1 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.


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Wir möchten hier einen Text von Ann Barnhardt in der Übersetzung von Eugenia Roth in Teilen publizieren, welcher in der englischsprachigen Welt viel von sich reden macht. Er ist wirklich gehaltvoll. Obwohl er recht apokalyptisch anfängt, endet er recht rational quod erit demonstrandum, natürlich. Obwohl viele Menschen die Authenzität der Prophetie von Hl. Franziskus bezweifeln oder sie in den Kontext der innerfranziskanischen Kämpfe zwischen der sog. Observanzbewegung und den anderen Franziskanern stellen, sowie auf das XIV Jahrhundert beziehen,[1] so gibt es noch außerhalb dieser Prophetie oder angeblichen Prophetie noch andere Weissagungen, welche Ann Barnhardt ebenfalls anführt. Die kritische Masse der Prophetien ist en bloc also vorhanden. Die Apostasie an der Spitze der Kirche, der wir jetzt zweifelsohne Zeugen sind, wurde schon vom hl. Paulus (2 Tes 2,3) vorhergesagt. Wir glauben allerdings nicht, dass Bergoglio der Antichrist ist, denn dazu ist er zu wenig intelligent, um es nicht stärker auszudrücken, wir glauben auch nicht, dass er der falsche Prophet ist, denn die Gläubigen verführt er nicht, denn diejenigen Gläubigen, die noch einen Rest eines sensus fidei haben und leider unter den Geistlichen selten vorkommen, sind gegen ihn immun und haben ihn recht schnell erkannt. Wir glauben aber, dass er der momentane Zerstörer der Kirche ist, der eine lange vorher ausgearbeitete, progressiv-liberal-antichristliche Agenda verwirklicht. Er ist aber nur der Front Man dieser Zerstörungsbewegung und kein guter auch noch dazu. Was Besseres ist ja in der Sünde leider nicht zu bekommen.

Was jetzt erfolgt ist:

  • Massenhafter Sakrileg aufgrund der Kommunionzulassung für Ehebrecher,
  • Massenhafter Ehebruch aufgrund der neuen Regelung der Ungültigkeitserklärung der Ehe,
  • Häresien en masse, siehe Amoris Laetitia,
  • Öffnung Europas auf den Islam, der auch hier wie bisher üblich verfahren wird,
  • Religiöser Synkretismus der neuen Assisi-Treffen mit Hilfe der gnostischen Egidio Gemeinschaft,
  • Vorbereitung des „Frauenpriestertums“ durch die Prüfung eines „Frauendiakonats“,
  • Vorbereitung der Aufhebung des Zölibats.

Wird das alles wirklich folgen? Wir glauben schon, wenn der Blitz ihn vorher nicht trifft (der sich am Tag der Abdankung Benedikts zweimal „eingeschossen“ hatte) und Gott es zulässt. Wer soll sich Bergoglio entgegenstellen? Bischöfe und Kardinäle, die bisher zu Amoris Laetitia schweigen? Ein Aufstand der Laien? Es ist doch überhaupt kein Wille zum Widerstand vorhanden. Ein solcher wird nicht eintreten, sonst wäre er bereits eingetreten, denn 50 Jahre nach Nachkonzilskatholizismus hat den meisten sensus fidei verkümmern lassen, sowie die Fähigkeit zur moralischen Entrüstung anscheinend auch. Gott wird es zulassen, wie er die Apostasie Israels damals auch zuließ, denn die Menschen haben einen freien willen, dann wird die große, islamische Reinigung Europas à la Sacco di Roma folgen, der Baum der Kirche wird bis auf die Wurzeln und unterste Äste beschnitten werden und nach und nach wird es in den kommenden Jahrhunderten einen Wiederaufbau des vorkonziliar-nachkonziliar-nachbergoglianischen Katholizismus geben. Man wird sich der Nachkonzilsepoche tief schämen als einen neuen Saeculum obscurum. Dies sind unsere Prognosen, denn Gott als der immerwährend Ewige, als semper idem, handelt immer gleich. Bleiben Sie also im Gnadenstand, liebe Leserinnen und Leser, absolvieren Sie die neun Herz-Jesu-Freitage, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst es erleben werden, ist leider sehr groß. Gott lässt sich seiner nicht spotten oder das Attribut seiner Barmherzigkeit blasphemisch verunehren, indem man sie als Vorwand zum Sündigen benutzt. Hier folgt der erste Abschnitt des Textes von Ann Barnhardt.

Es ist mir nun klar geworden und ich fühle mich moralisch verpflichtet    meinen Standpunkt öffentlich  zu machen, dass  ich glaube, dass Jorge Bergoglio, “Franziskus” ein Gegenpapst ist, der nie kanonisch gewählt wurdeund dass Joseph Ratzinger, Papst Benedict XVI noch immer Papst  ist.

Die überwältigende Menge an Beweisen und die Verschiedenheit der Beweisrahmen, die zusammenfließen  ist nun dermaßen überwältigend, dass ich glaube, dass eine Person, die über alle Fakten informiert ist,  eine willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit[2] auf sich nehmen müsste, um weiterhin Bergoglio als den römischen Pontifex anzuerkennen.

Ich werde dieses Essay nach Zeit strukturieren. Wir werden mit Prophetien beginnen. Dann werden wir uns  „Resignation“ von Papst Benedikts XVI wenden im Licht dessen was ich als “Gänswein These” bezeichnen werde. Dann werden wir die „Wahl“ Bergoglios im Licht des öffentlich bekannten rechtswidrigen Verhaltens der sogenannten “St. Gallen Mafia” behandeln. Als Nächstes werden wir auf eine kurze,  unvollständige Liste von Gegenpapst Bergoglios Häresieren, Blasphemien und antichristologische Handlungen  blicken. Schließlich werden wir diskutieren, was dies genau bedeutet, sowohl für die Kirche als Ganzes, und für mich persönlich, in der Hoffnung, dass Andere durch meine persönlichen Erfahrungen wenn nicht aufgebaut, so doch zumindest informiert werden können.

 Prophetie

Prophetien werden uns durch Gott, den Heiligen Geist gegeben, um uns in außergewöhnlichen Zeiten und Umständen zu helfen.  Gott versucht nicht, uns auszutricksen oder etwas von uns zu verbergen.  Genau das Gegenteil ist der Fall, tatsächlich hat Gott in Seiner unendlichen Gnade, da er wusste,  diese kirchliche und soziale Katastrophe über uns selbst bringen würden, uns davor gewarnt, was über uns kommen würde, und eine „Spur von Brotkrumen“ [man erinnere sich an das Märchen von Hänsel und Gretel Red.] hinterlassen, der wir folgen können, indem er Propheten und sogar Seine eigene Mutter sandte, die erschien und uns vor Ereignissen warnte, die kommen würden für den Fall, dass wir uns weigern, zu Gott zurückzukehren. Wir leben nun in diesen Tagen.

 St. Franziskus von Assisi

Handelt mutig, meine Brüder, die Zeit kommt schnell herbei, in der es große Prüfungen und Bedrängnisse geben wird; Bestürzung und Zwietracht, sowohl geistlich als auch zeitlich, wird es reichlich geben; die Liebe Vieler wird erkalten, und die Bosheit/ der Gottlosen wird zunehmen.

Die Teufel werden ungewöhnliche Macht haben, die unbefleckte Reinheit unseres Ordens, und die anderer Orden, wird so sehr verdunkelt, dass es sehr wenige Christen geben wird, die dem wahren  Papst und der Römischen Kirche mit treuem Herzen und in perfekter Liebe folgen werden. Zur Zeit dieser Drangsal wird ein Mann, der nicht kanonisch gewählt wurde, zum Papst erhoben werden, der durch seine Raffinesse sich nach Kräften bemühen wird, viele in Irrtum und Tod zu stürzen.

Die Skandale werden sich vervielfachen, unser Orden wird geteilt werden, und viele andere Orden  werden vollkommen zerstört werden, weil sie dem Irrtum beipflichten, statt ihn zu bekämpfen.

Es wird eine große Vielfalt von Meinungen und Spaltungen unter den Menschen, den Ordensleuten und dem Klerus geben, dass, wenn diese Tage nicht nach den Worten des Evangeliums verkürzt würden, sogar die erwählten in den Irrtum geführt würden, wären sie nicht durch die übergroße Gnade Gottes besonders geführt inmitten einer solch großen Verwirrung.

Dann wird unsere [Ordens-]Regel und unser Lebensstil von einigen gewalttätig bekämpft, und schreckliche Prüfungen werden über uns kommen. Jene, die treu befunden werden, werden die Krone des Leben erhalten; aber wehe jenen, die, allein auf ihren Ordensregel vertrauen, in Lauheit fallen werden, weil sie nicht fähig sein werden, die Versuchungen zu bestehen, die erlaubt werden, um die Auserwählten zu erproben.

Jene, die ihren Eifer bewahren und an der Tugend mit Liebe und Leidenschaft für die Wahrheit festhalten, werden Schaden erleiden und Verfolgungen als Rebellen und Schismatiker; Denn ihre Verfolger, bedrängt von den bösen Geistern, werden sagen, dass sie Gott einen großen Dienst erweisen, indem sie solche gefährlichen Menschen vom Angesicht der Erde vertilgen. Aber der Herr wird die Zuflucht der Heimgesuchten sein, und alle retten, die auf Ihn vertrauen. Und um zu sein wie ihr Haupt (Jesus Christus), werden diese Erwählten, mit Vertrauen handeln, und durch ihren Tod das ewige Leben für sich erwerben; da sie wählen, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, werden sie nichts fürchten, und sie werden lieber [körperlich] umkommen als Falschheit und Perfidie zuzustimmen.

Manche Prediger werden über die Wahrheit schweigen, andere werden sie mit Füßen zertreten und verneinen. Die Heiligkeit des Lebens wird verhöhnt werden, sogar von solchen, die sie äußerlich bekennen, denn in jenen Tagen wird Jesus Christus ihnen keinen treuen Hirten senden, sondern einen Zerstörer.  Works of the Seraphic Father St. Francis Of Assisi, [London: R. Washbourne, 1882], pp. 248-250

Bitte beachten Sie, dass der Heilige Franziskus besonders jene warnt, die Jesus Christus und Seiner Heiligen Kirche treu bleiben und sich weigern, dem Mann zu folgen, der „nicht kanonisch gewählt, zum Papst erhoben wurde“, dass man sie „Rebellen und Schismatiker“ nennen wird.  Sobald dieses Essay und meine Stellungnahme in den kommenden Tagen und Wochen seinen Weg durch das Internet bannen wird, so seien Sie versichert, dass ich Schismatikerin genannt und als solche denunziert werde. Ich weiß, dass dies geschehen wird, und daher habe ich keine Furcht oder Sorge deswegen.

Weiter, Kardinal Manning:

“Der Abfall der Stadt Rom vom Vikar Christi und ihre Zerstörung durch den Antichrist mögen für viele Christen sehr neue Gedanken sein, so dass ich denke, dass es  gut sei , den Text von Theologen größter Reputation zu zitieren. Zuerst Malvenda, der ausdrücklich über dieses Thema schreibt. Er stellt fest, dass die Meinung von Ribera, Gaspar Melus, Biegas, Suarrez, Bellarmin und Bosius sei, dass Rom vom Glauben abfallen, den Vikar Christi vertreiben und zu seinem alten Heidentum zurückkehren wird. … dann wird die Kirche zerstreut, in die Wildnis vertrieben, und für eine gewisse Zeit, wie es zu Beginn war, unsichtbar sein; in den Katakomben verborgen, in Höhlen, in den Bergen, in Lauerstellungen; für eine gewisse Zeit wird sie [wie] weggerissen sein, als wäre sie vom Angesicht der Erde verschwungen. Das ist das allgemeine Zeugniss der Väter der frühen Kirche.” – Henry Edward Cardinal Manning, The Present Crisis of the Holy See, 1861, London: Burns and Lambert, pp. 88-90)

Papst Pius XII:

Ich bin in Sorge wegen der Botschaften der Seligen Jungfrau Maria an Lucia von Fatima. Dieses  Beharrlichkeit Mariens über die Gefahren, welche die Kirche bedrohen, ist eine himmlische Warnung gegen den Selbstmord, den Glauben zu ändern, in Liturgie, Theologie und Ihrer Seele … Ich höre überall um mich Erneuerer, welche die Heilige Kapelle [der Kirche Red.] abreißen möchten, die universale Flamme des wahren Glaubens der Kirche zerstören, Ihre Ornamente verwerfen und Sie Reue wegen Ihrer historischen Vergangenheit empfinden lassen.”

“Es wird ein Tag kommen, an dem die zivilisierte Welt ihren Gott verleugnen wird, an dem die Kirche zweifeln wird, wie Petrus zweifelte. Sie wird versucht werden zu glauben, dass der Mensch Gott geworden ist.”

 Nun die Mutter Unseres Herrn in eigener Person.

Unsere Liebe Frau von La Salette:

Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrist werden.”

Unsere Liebe Frau von Fatima:

Satan regiert sogar an den höchsten  Stellen und bestimmt die Richtung der Dinge. Er wird es schaffen, sich seinen Weg sogar in die höchsten Gipfel der Kirche zu schlängeln…”

“Doch dies wird eine Zeit großer Prüfungen für die Kirche sein. Kardinäle werden sich gegen Kardinäle stellen, Bischöfe gegen Bischöfe. Satan wird in ihren Reihen einhergehen. In Rom wird es große Veränderungen geben. Was verrottet ist, wird fallen und nie wieder auferstehen. Dunkelheit wird die Kirche umhüllen und die Welt wird in eine Panik geworfen werden.”

Um der Kürze Willen werde ich hier aufhören, aber sogar die oberflächlichste  Nachforschung zum Thema Prophetien offenbart ein verbreitetes, allumfassendes Thema: Massenhafter Abfall vom Glauben – VON  OBEN NACH UNTEN.

Dies abzustreiten bedeutet, offensichtliche, objektive Realität zu negieren.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Franziskanische_Orden#Observanzbewegung_und_Ordensteilung

[2] Zu diesem Begriff siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Willentliche_Aussetzung_der_Ungl%C3%A4ubigkeit

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8 Gedanken zu “Ann Barnhardt: Vocem Alienorum: (1 von 5) Die Stimme des Gegenpapstes Franziskus Bergoglio ist „die Stimme der Fremden“.

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Eine kühne Spekulation, bei deren Lesen man – wie immer – gut beraten sein wird, die Sachlage ohne Zorn und Eifer zu begutachten. Ließe man sich von erhitzten Mutmaßungen mit fortreißen, täte man weder der Kirche noch dem eigenen Seelenheil einen Gefallen. Ann Barnhardt These ist sicher diskutabel – gerade glaubenstreue Kreise sollten jedoch den Fehler vermeiden, jeder wüsten Anti-Franziskus-Polemik zuzustimmen, nur weil die eigene Erwartung bestätigt wird. Gilt auch für Prophetien aller Art und Güte.

    Zudem tragen für meinen Geschmack gewagte Vermutungen, wer aktuell Papst, „Papst“ oder nur Gegenpapst ist, meist schnell sektiererische Züge, die „Argumentation“ wird dann sehr robust und derjenige, der anderer Auffassung ist, flugs in die Legionen des Antichrists eingereiht.
    Davon abgesehen wird es aber unter treuen Katholiken über Papst Franziskus, sein intellektuelles „Mostgewicht“ und die Qualität seines Pontifikats wohl keine zwei Meinungen geben… 😉

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  2. „die Gläubigen verführt er nicht, denn diejenigen Gläubigen, die noch einen Rest eines sensus fidei haben und leider unter den Geistlichen selten vorkommen, sind gegen ihn immun und haben ihn recht schnell erkannt.“
    So ist es. Schon am ersten Tag habe ich gesehen wer ihn gelobt hat und ich wußte wer er ist.
    „Wir glauben aber, dass er der momentane Zerstörer der Kirche ist, der eine lange vorher ausgearbeitete, progressiv-liberal-antichristliche Agenda verwirklicht.“
    Ja er ist ein Zerstörer denn er hat auch gesagt das er alles durcheinander bringt.
    „Er ist aber nur der Front Man dieser Zerstörungsbewegung und kein guter auch noch dazu. Was Besseres ist ja in der Sünde leider nicht zu bekommen.“
    Doch ein guter Katholik kennt seine wahre Mutter und die dürfte ein bißchen mehr drauf haben als dieses Plappermäulchen was sich als Papst verkleidet hat.
    Per Mariam ad Christum.

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  3. Es ist ein Dilemma!
    Einerseits heißt es, wir dürften niemanden verurteilen, auf dass auch wir einst nicht verurteilt werden.
    Andererseits wird mehr und mehr die verheerende Lage sichtbar, in die uns Papst Franziskus treibt.
    Wir können nicht seine Gedanken lesen, nicht seine wahren Absichten wissen, nur vermuten. Gott allein kann in sein Herz schauen.
    Was sieht Er da?
    Für mich persönlich habe ich dieses Pontifikat abgehakt, aber ich kenne genug gläubige Katholiken, die noch immer sehr begeistert von Papst Franziskus sind.
    Sind sie mit Blindheit geschlagen oder sind wir Distanzierten zu kritisch bzw. zu kritiksüchtig?
    Was erwartet Gott von uns, dass wir tun?
    Es ist wirklich ein Dilemma, eine Zerreißprobe!

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    1. @ Marienzweig

      Wie richtigerweise hl. Thomas von Aquin schreibt, können wir manchmal wirklich die Ursprünge von bestimmten Taten nicht kennen und daher sollen wir ex effectibus, also von den Wirkungen her urteilen.

      Natürlich soll man urteilen, denn dazu hat man ein Gewissen und einen Verstand, aber man soll nicht verdammen. Dies ist mit der vielzitierten Stelle gemeint.

      Die Wirkungen des Pontifikats von Papst Franzikus sind einfach desaströs und er tut es mit Absicht. Natürlich ist es schwer für einen Katholiken zu akzeptieren, dass ein gewählter Papst dazu auserwählt wurde, um systematisch die Kirche zu zerstören.

      Wo ist der göttlich Beistand und die Standesgnade, theologisch gefragt? Es gibt keine, weil es kein richtiger Papst ist. Denn sogar schlechte Päpste haben bisher keine Häresien en masse wie Bergoglio verkündet.

      Wir schreiben auch etwas eigenes darüber, denn mit Ann Barnhardt stimmen wir nicht in allem überein. Dennoch darin, dass es sich um einen Antipapst handelt, obwohl es keinen richtigen Papst gibt, der einen Anspruch auf den Papstthron erheben würde.

      Aber zuerst kommt der Artikel von Ann Barnhardt, danach unsere Überlegungen dazu, recht schmerzhaft für die Benedikt-Fans, aber unserer Meinung nach recht schlüssig, also schauen Sie bei uns vorbei.

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  4. Felizitas Küble kommentiert in „Christliches Forum“ diesen Artikel. es amüsiert mich ein wenig: die „klarsichtige “ Theologin findet in jeder (frommen) Suppe ein Haar, aber wenn die ganze Suppe vergiftet ist, wie bei Papst Bergoglio, scheint sie nicht viel zu merken, wohl zu viel Papolatrie…
    Ich selbst bin tief überzeugt, daß Bergoglio der Nachfolger von Judas Iskariot und nicht der von Petrus ist. Natürlich bete ich weiterhin um die Bekehrung dieses Dieners der Finsternis und ich bin überzeugt, daß auch Bergoglio und seine Partei die Kirche nicht zerstören werden können, sie werden vergehen, aber nicht ohne vorher eine breite Bluspur und Zerstörung hinterlassen zu haben.
    Ewiges Vergelts Gott an „Tradition und Glauben“ für alle geistige wertvolle Nahrung

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    1. Danke! Wir haben es auch gelesen, aber Frau Küble sollte erstmal den Artikel zu Ende lesen. Küble verwechselt Ann Barnhardt mit einer apokalyptischen Schwärmerin, die von Privatoffenbarungen abhängig ist, also in etwa die Hauptklientel von gloria.tv. Aber Barnhardt ist nicht zu unterschätzen, sie ist wirklich brilliant und kann sich auf die eine oder andere Art Frau Küble, wohl zuerst intellektuell vorknüpfen.

      Frau Küble, der natürlich die nicht gerade von Katholizismus strotzende katholische Kirche in Deutschland viel verdankt, besonders in der Sexuallehre, Lebensschutz, Kritik des Charismatismus, wozu man wirklich kein großes Intellekt braucht, gehört zu der Strömung, welche die Amerikaner die Neocons nennen, also die neokonservativen, die unter Papst Johannes Paul II sozialisiert wurden.

      Hilary White und Steven Skojec machen sich über sie lustig, am besten polemisiert dagegen Christopher A. Ferrara in „The Great Facade“. Ich war auch lange einer von ihnen, weil ich nichts anderes kannte. In Deutschland eine „radikale“ Sondererscheinung, woanders der heilige Rest der nachkonziliaren Kirche.

      Die Denkweise sieht wie folgt aus:

      1. Die Ära von Vat. II und nach Vat. II bildet eine Einheit, wobei alle Widersprüche scheinbar und „pastoral“ sind.
      2. Vat. II Höhepunkt der Kirchengeschichte, ein neues Pfingsten, woraus nur Gutes, wenigstens im Ansatz und auf dem Papier, floß.
      3. Konzentration auf Ehe und Familie.
      4. Kinderzeugen in der Ehe ohne Präservative und künstliche Verhütungsmittel machen den Katholiken aus. Alles andere kann man „im Geiste des nachkonziliaren Dialogs“ ausdiskutieren.
      5. Papst Johannes Paul II als Maßstab des nachkonziliaren Katholizismus und ihrer Orthodoxie.
      6. Die „gesunde“ katholische Mitte, denn die Gefahr droht von „Recht“ Piusbruderschaft, Traditionalisten und von „Links“ Charismatiker, „Wir sind Kirche“ etc.

      Sehr schön analysiert diese Bewegung Hilary White, auch Steven Skojec, siehe https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/06/01/steve-skojec-raus-aus-dem-kaninchenloch/.

      Es geht um ein „Ja zum Konzil“, hinter das kein „Rückschritt“ möglich ist.
      Aber sowohl ein Rückschritt vor das V2, wie auch ein Forschritt nach dem V2 wird notwendig sein, weil die ganze nachkonziliare Kirche einfach unter Franziskus zerbröckelt und es bald keine „katholische Mitte“ wie Felizitas Küble geben wird. Warum? Unter Bergoglio verlieren sie entweder den Glauben oder werden zu Traditionalisten, denn das ist eine mögliche Konsequenz.

      Natürlich gibt es Menschen, die in Privatoffenbarungen flüchten, das tut aber weder Ann Barnhardt, noch wir. Es ist bloß ein Anfang ad captandam benevolentiam sozusagen.

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