Amoris laetitia oder wie fühlt sich der profanierte Christus?


XAM74878 The Agony of Christ with the Virgin and St. John the Baptist c.1489-93 (panel) by Zafuri, Nicola (fl.1489-93) oil on panel 59.2x75.6 Kunsthistorisches Museum, Vienna, Austria Cretan, out of copyright

Dunkelheit über der Kirche

Es ist die Zeit der absoluten Dunkelheit der Kirche, worauf das diabolische Spektakel Fiat lux quasi prophetisch, denn der Teufel hat auch seine „Propheten“ anspielte. Wie wir uns erinnern können, wurde aus einer absoluten Dunkelheit auf die Fassade der St. Peter Kirche alles Mögliche projiziert, diesmal wörtlich gemeint, nur nicht das, was die Lehre Christi ausmacht.[1] Um die okkulten Symbole, die verwendet wurden, richtig zu deuten, bräuchte man eine theoretische oder praktische Unterweisung im Okkultismus, die wir nicht vorweisen können und daher bleiben für uns diese Zeichen geheimnisvoll, dennoch aber wirksam.[2] Es scheint, dass gerade am 8. Dezember die St. Peter Kirche und die Kirche insgesamt einem okkulten Ritual unterzogen wurde, welches eine vorbereitende Dunkelheit freisetzte. Worauf aber vorbereitend? Auf die unsägliche Adhortation Amoris laetitia, welche, wie Papst Franziskus selbst sagt, die Kommunion für „wiederverheiratete Geschiedene“ oder in der katholischen Terminologie ausgedrückt: für Ehebrecher, die in schwerer Sünde leben, möglich macht.[3]

Ziele von Amoris Laetitia

Bevor wir unsere argumentativen Geschütze aufstellen, um zu beweisen, dass der Papst Franziskus mit Amoris laetitia eine formale Häresie in forum externum begangen hat, ipso facto aufhörte ein Papst zu sein und von der Kirche als Häretiker abgesetzt werden sollte, wollen wir uns von der frommen und quasi mystischen Seite dem Problem nähern. Sogar Rorate caeli sucht Trost bei Privatoffenbarungen[4] und katholisches.info beim letzten anerkannten eucharistischen Wunder,[5] wieder einmal, nach Sokółka,[6] in Polen. Beides hängt zusammen, denn wir müssen uns fragen, was der eigentliche Zweck der päpstlichen Entscheidung ist. Wir sehen vorrangig drei Zwecke:

  1. Zerstörung der Kirche durch Teilung
    1. Die praktische Vorgehensweise wird an einzelne Bischofskonferenzen und Bischöfe delegiert, da die Adhortation im Ton „alles kann, nichts muss“ gehalten ist.
    2. Es ist vorauszusehen, dass die Bischofskonferenzen und Bischöfe verschieden entscheiden können oder gar werden.
    3. Die Entscheidung die Kommunion zu spenden oder nicht zu spenden bleibt jedem Priester „im Gewissen“ überlassen, was sicherlich zur Gewissensnot, Anarchie oder Aufgabe des Amtes führen kann.
  2. Verderbnis der Seelen und zwar:
    1. Der spendenden Priester, die eine Todsünde begehen, denn die Entscheidung Bergoglios ist häretisch, obzwar legal.
    2. Der empfangenden Sünder: sakrilegische Kommunion.
  3. Blasphemie, Beleidigung Gottes und Beleidigung des eucharistischen Christus.

Ad 3. Blasphemie und der eucharistische Christus

Beschränken wir uns bei diesem Beitrag nur auf den dritten Punkt. Was ist das Ziel des Teufels? Gott eins auszuwischen. Ist dies möglich? Nein, weil Gott Gott ist und für den Teufel als Geschöpft somit unerreichbar. Wen kann aber der Teufel erreichen? Die Geschöpfe. Daher zeigt uns das 12 Kapitel des Buches der Offenbarung (Off 12, 1-18) den Kampf des Drachens – des Teufels – mit dem Weib und ihrer Nachkommenschaft, was immer als die Kirche und ihre Mutter Maria und der irdischen Kirche identifiziert wurde. Der Teufel konnte auch Christus in seiner Göttlichkeit nicht angreifen, aber in seiner Menschlichkeit, hauptsächlich in der Passion Christi. Manche Mystiker und Begnadete haben gesehen, wie unbeschreiblich Grausam dieses Leiden war und wie sehr sich der Teufel dessen rühmte, was er mit der Menschheit Christi anrichten durfte. Ja, die Erlösung hat viel gekostet! Wir scheuen uns hier Privatoffenbarungen zu verbreiten, da der Schreiber dieser Zeilen eine Privatoffenbarungen-Sperre hat, aber bis auf die eine Erwähnung von Maria Valtorta, halten wir die Offenbarungen von Msgr. Ottavio Michelini, die in Jahren 1975-79 stattfanden,[7] für höchstwahrscheinlich übernatürlichen Ursprungs.[8] In diesen Offenbarungen sagt Jesus, dass er die Seelen der Gläubigen nicht in den Händen von schlechten Priestern lange lassen wird, da ihn diese Seelen in seinem Leiden so viel gekostet haben. Dies ist wohl wahr. Was diese Offenbarungen wahrscheinlich macht, ist die tiefe Traurigkeit des Heilands über den Verrat seiner Priester, mit denen er doch so stark ontisch, also wesenhaft sagt die Theologie, verbunden ist.  Liebt denn jemand noch den Herrn? Fragen wir an dieser Stelle.

Eucharistie theologisch und mystisch betrachtet

Wir müssen uns nochmals vor Augen halten, was die heilige Kommunion eigentlich ist. Das Konzil von Trient (Sessio 13 am 11.10.1551) lehrt:

„Wer leugnet, dass im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft (vere), wirklich (realiter) und wesentlich (substantialiter) der Leib und das Blut zugleich mit der Seele und mit der Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und folglich der ganze Christus enthalten sei, dagegen behauptet, er sei in ihm nur wie im Zeichen (signo) oder im Bilde (figura) oder nur der Wirksamkeit (virtute) nach, der sei ausgeschlossen.“ (D 883 – DS 1651)

Dies bedeutet der ganze Christus, Gott und Mensch, der historische Christus, geboren von der Jungfrau Maria, gekreuzigt, gestorben, begraben, auferstanden, aufgefahren in den Himmel und gleichzeitig in der hypostatischen Union mit Gott dem Vater vereinigt, ist in der Eucharistie gegenwärtig. Die Kirche lehrt:

In der Eucharistie ist der lebendige Christus mit Fleisch und Blut, mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit gegenwärtig (D 874, 883 – DS 1636 f, 1651).

Deswegen hat Berengar von Tours, der an der Realpräsenz gezweifelt hatte, in seinem Glaubensbekenntnis, welches er als Zeichen seiner Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche auf dem 6. Römischen Konzil 1079 ablegte, folgendes ausgesprochen:

„Ich, Berengar, glaube mit dem Herzen und bekenne mit dem Munde, dass Brot und Wein, die auf den Altar gelegt werden, durch das Mysterium des hl. Gebetes und durch die Worte unseres Erlösers der Substanz nach verwandelt werden in das wahre und eigentliche und lebensspendende Fleisch und Blut Jesu Christi, unseres Herrn, und nach der Wandlung der wahre Leib Christi, geboren aus der Jungfrau, der für das Heil der Welt dargebracht am Kreuze hing und zur Rechten des Vaters sitzt, und das wahre Blut Christi, das aus seiner Seitenwunde geflossen ist, sind: nicht nur im Zeichen oder in der Kraft des Sakraments, sondern in der Eigentümlichkeit ihrer Natur und in der Wahrheit ihrer Substanz, wie in diesem kurzen Bekenntnis zum Ausdruck kommt, wie ich verlesen habe und ihr gehört habt.“ (D 355 – DS 700; vgl. NR 559)

Interessanterweise war die erste Zeit der eucharistischen Wunder eben die Zeit des ersten Eucharistiestreites um Berengar von Tours, wo vielen zweifelnden Priestern blutende Hostien erschienen. Und auch jetzt will Christus uns durch die eucharistischen Wunder sagen:

„Seht, ich bin wirklich da! Schändet mich nicht! Es ist kein Symbol. Ich bin es!“

Also Jesus Christus ist als Person, d.h. als Gott-Mench, in der Kommunion gegenwärtig, obgleich unter der eucharistischen Gestalt. Wir essen oder genießen, um es weniger drastisch zu formulieren, wirklich Christus und Er hat es selbst so gewollt! Er lebt und ist in der Eucharistie anwesend und zwar von einer gültigen Wandlung angefangen bis zur völligen, physischen Zerstörung der eucharistischen Gestalten. Es ist Gott und Mensch, den wir zu uns nehmen. Um welchen Augenblick des irdischen Lebens Christi handelt es sich denn? Wenn wir daran glauben, dass es nicht nur verklärte und aufgefahrene Christus ist, sondern auch der historische bis zu seinem Tod, dann ist ein Zeitpunkt auszumachen. Es handelt sich tatsächlich um den Augenblick des Todes, kurz bevor Ihm das Herz brach. Diese Sprache sprechen die eucharistischen Wunder. Der Befund von Legnica (Liegnitz) sagt:

„Die Gerichtsmediziner stellten fest, dass es sich um menschliches Gewebe eines Herzmuskels handelt. Der Zustand des Muskelgewebes sei dem einer Person vergleichbar, die gerade einen Herzinfarkt erlitten hat und im Sterben liege, so die Wissenschaftler.“[9]

sokolAndere Befunde sagen dasselbe, sogar die Blutgruppe stimmt in allen eucharistischen Wunder überein, was nicht weiter verwundert, denn es ist derselbe Gott-Mensch. Katholizismus ist also die wahre Religion! Gott wird nicht nur gegenwärtig, Gott wird auch als Mensch in jeder gültigen heiligen Messe gegenwärtig. Also es ist kein selbstgemachter Placebo Effekt, wie Luther es wollte, wenn man glaubt oder im Augenblick es Empfangs. Die Hostie wird objektiv und vom Subjekt unabhängig Fleisch Christi im Moment der Wandlung. Dies gilt analog natürlich auch für das Blut Christi. Für uns bedeutet dies die sakramental-realistische Anteilnahme an Christus, wir werden zu Christus, da wir durch sein Fleisch und Blut genährt werden, denn „man ist, was man ißt“.

Was bedeutet Kommunionempfang für Christus?

Aber was bedeutet dies für Christus? Er ist ja auch in der eucharistischen Gestalt als Person anwesend. Deswegen soll man nach der hl. Kommunion zu dem anwesenden Christus sprechen, denn man ist kurzzeitig körperlich und bis zur Todsünde moralisch und spirituell ein Tabernakel. Für Christus bedeutet der Kommunionempfang, dass er, abhängig von der Heiligkeit der kommunizierenden Seele, in einen Garten, eine schmutzige Wohnung oder in eine Kloake einzieht. Wenn er dazu gezwungen wird sich einem Menschen in Todsünde zur Nahrung zu geben, so fällt er in eine Kloake, in eine Wohnstätte der Dämonen und wird dadurch verunehrt. Leidet er denn? Als Gott nicht, als Mensch wohl schon, denn seine Menschheit ist in der Eucharistie ja auch vorhanden. Deswegen hat die Kirche es immer verboten Unwürdige, also Todsünder, zu Sakramenten zuzulassen, weil objektiv gesehen ein Sakrileg also ein „Raub an Gott“, „eine Schädigung Gottes“ stattfindet.

Der satanische Sinn des Sakrilegs

Kann man den Gott schädigen oder schänden? Den Gott-Menschen schon. Dazu dienen auch die satanistischen schwarze Messen, in welchen nicht nur die katholische, natürlich vorkonziliare Liturgie, umgekehrt und verlacht wird, in denen aber auch eine konsekrierte Hostie, also Christus unter der eucharistischen Gestalt, auf vielerlei Art und Weise geschändet wird. Um sicher zu stellen, dass es sich wirklich um Christus handelt, stehlen Satanisten Hostien aus den Kirchen, stehlen sie durch die Handkommunion oder haben leider auch eigene katholische Priester in ihren Reihen, welche Hostien gültig wandeln. Das eigentliche Ziel ist Gott zu schänden und da dies nicht geht, geht der Teufel und die Seinen gegen den eucharistischen Gott-Menschen vor. Sie sagen wohl sinngemäß:

„Schau, Du hast Dich den Menschen aus Liebe ausgeliefert. Wie dumm warst Du doch! Schau, was wir gleich mit Dir machen werden ….“

Da es auch bekehrte Satanisten gibt, die all diese drastischen Begebenheiten erzählen, die wir hier wirklich nicht wiedergeben werden, so können wir sicher sein, dass es genauso vor sich geht. In diesen Kontext ist auch der wachsende Kindesmissbrauch einzuordnen, welche auch ritueller Natur ist.[10]

XMN175261 St. Catherine of Siena (1347-80) after a painting by Francisco Zurbaran (1598-1664) (oil on canvas) by Allori, Cristofano (1577-1621); Musee de Picardie, Amiens, France; Giraudon; REPRODUCTION PERMISSION REQUIRED; Italian, out of copyright PLEASE NOTE: The Bridgeman Art Library works with the owner of this image to clear permission. If you wish to reproduce this image, please inform us so we can clear permission for you.Darüber aber mehr an einer anderen Stelle. Dies geschieht nicht seit gestern erst, denn schon im XIV. Jahrhundert sagte Christus der hl. Katharina von Siena (1347-1380), die mittlerweile zur Kirchenlehrerin aufgestiegen ist, dass unwürdige Priester seinen Leib wandeln, um ihn für Zauberei zu verwenden (Dialog über die göttliche Vorsehung, 126). Wir wollen diese Aussage, welche, soweit den seltenen Beweis für okkulte Praktiken und Hostienfrevel durch Priester  bietet, an dieser Stelle zuerst wörtlich und dann in unserer Übersetzung wiedergeben:

“E’ sonno alcuni che tanto sonno dimòni, che, non che essi abbino in reverenzia el sacramento e tengano cara la excellenzia loro nella quale Io gli ho posti per la mia bontá, ma essi, come al tucto fuore della memoria, per l’amore che avaranno posto ad alcune creature, e non potendo avere di loro quello che desiderano, faranno con incantagioni di dimonia e col sacramento che v’ è dato in cibo di vita, faranno malie per volere compire i loro miserabili e disonesti pensieri e volontà loro mandarle in effecto. E quelle pecorelle, delle quali essi debbono avere cura e pascere l’anime e i corpi loro, essi le tormentano in questi cotali modi e in molti altri, e’ quali Io trapassarò per non darti piú pena.”[11]

“Einige von ihnen wurden dermaßen zu Dämonen, dass sie keinerlei Ehrfurcht zu meinem Sakrament [der Eucharistie] haben und kümmern sich nicht um die Exzellenz [des Priestertums], welche ich ihnen durch meine Güte verliehen habe. Sie haben wie durch Wahnsinn jede Erinnerung daran verloren und zwar durch die Liebe zu den Geschöpfen, welche sie besessen hat, sodass, um das zu besitzen, was sie sich wünschen, veranstalten sie dämonische Beschwörungen mit diesem Sakrament (incantagioni di dimonia e col sacramento), welches als Speise des Lebens gegeben wurde, um ihre Begierden und erbärmliche und ehrlose Gedanken und Wünsche zu befriedigen und zu erfüllen.“

Aus diesem Zitat geht hervor, dass manche Priester Magier also Okkultisten waren und Leib des Herrn zu magischen Praktiken verwendeten, wobei, wie der nachfolgende Text, den wir ausgelassen haben, darlegt, es um schwarze Magie, also um Schadenszauber ging. Ähnliche Praktiken lassen sich auch bei der Beschreibung des berühmten Exorzismus von Loudun von Jean-Joseph Surin SJ herauslesen,[12] aber der hl. Katharina sagt es Christus selbst, wenn wir an diese Privatoffenbarung glauben. Ja, meine Damen und Herren, manche Priester waren und sind Okkultisten und Satanisten und es geht wohl dabei um eine satanische Umkehrung der Macht. Diese satanistisch-okkulten Praktiken haben sich kaum oder nicht gewandelt, da die Satanisten über einen strikten und stringenten Traditionsstrang verfügen. Diese Praktiken wären aber sinnlos und wirkungslos, wenn die Hl. Eucharistie keine „Macht“ besitzen würde, also nicht wirklich Leib und Blut Christi sein würde. Wie wir hier schon des Öfteren schreiben, haben die Okkultisten, Satanisten und Besessene einen sehr guten sensus fidei nur einen umgekehrten. Wie Pater Amorth selbst sagt,[13]  der es wohl aus der ersten Hand also von den Besessenen scil. von Dämonen weiß, gibt es im Vatikan selbst satanistische Sekten:

„Ja, auch im Vatikan gibt es Mitglieder satanischer Sekten.“ Und wer ist darin verwickelt? Handelt es sich um Priester oder einfache Laien? „Es sind Priester, Monsignori und auch Kardinäle!“[14]

Denn Rest können wir uns selbst zusammenrechnen. Auch im Vatikan finden satanistischen Rituale statt und es gibt dort Menschen, also „Priester, Monsignori und auch Kardinäle“, die über ein okkultes Wissen und den umgekehrten sensus fidei verfügen.

Wie man aus anderen Quellen weiß, die wir zwar nicht überprüfen können, aber welche eine recht stringente Geschichte erzählen,[15] müssen Satanisten, um weiterhin Geld, Macht und Ruhm vom Teufel zu erhalten, Satan opfern, denn es ist eine Religion, und zwar in diesem Sinne, dass sie etwas Sündiges und Abscheungswürdiges tun müssen, um

  • noch mehr Dunkelheit und Sünde in die Welt auszusenden,
  • selbst schlechter zu werden und sich so dem Teufel anzugleichen
  • und natürlich möglichst viele Menschen zu verderben, am besten so, dass sie es nicht wissen.

Deswegen ist es mit einer schlechten Tat nicht getan, man muss immer weitermachen. Die satanistischen Rituale, obwohl sie häufiger vorkommen als man denkt, sind dennoch örtlich und zeitlich begrenzt. Wie schafft man es denn Gott ständig und schwer zu beleidigen und seinen Sohn zu schänden und zu verunehren? Mit der sakrilegischen Kommunion und zwar seitens eines unwürdigen Priesters und eines unwürdigen Empfängers.

Wann ist ein Sakrament unwürdig?

Dem Thema der Würdigkeit (liceitas) des Sakraments wollen wir und woanders intensiver widmen. In diesem Beitrag wollen wir nur die spirituelle Sicht der Auswirkungen von Amoris laetitia näher beleuchten. Nehmen wir an, dass ein Sakrament gültig (valide) gespendet wird, also

  1. die Materie und die Form stimmen,
  2. es ist ein gültig geweihter Priester,
  3. er hat mindestens die Absicht, Intention, das zu tun, was die Kirche mit dieser Handlung tut.[16]

Zur Gültigkeit werden:

  • (i.) weder die Rechtgläubigkeit
  • (ii.) noch der Gnadenstand verlangt.

Dies bedeutet, dass die Sakramente eines ungläubigen im Konkubinat lebenden Priesters an sich gültig (valide) sind, dies bedeutet sie finden statt. Sie sind aber nicht würdig (licite) und deswegen soll man ohne Not, also bei Alternative, nicht diese Sakramente empfangen.

Zur Würdigkeit (liceitas) seitens des Priesters wird mehr verlangt. Wir werden die Würdigkeit hier anhand der Moraltheologie von Bischof Ernest Müller kurz referieren,[17] die als solche hier[18] eingesehen werden kann und sehr lesenswert ist.[19] Bischof Müller schreibt:

Minister ut licite ministret Sacramenta, (1) valide, (2) rite, (3) attente, (4) digne et (5) dignis ea conferre tenetur.[20]

Um die Sakramente würdig (licite) zu spenden, muss der Spender sie gültig (valide), dem Ritus gemäß (rite), würdig (digne) und Würdigen (dignis) spenden.

Was bedeutet aber etwas würdig (licite) spenden und empfangen? Es bedeutet so, dass sich die Gnade im Empfänger entfalten kann, dass er kein Sakrileg begeht und Christus eine würdige Wohnstätte findet. Damit die gültigen Sakramente das Kriterium der Würdigkeit (liceitas) erfüllen, müssen sie wie folgt gespendet werden:

  1. Gültig (valide),
  2. Gemäß dem Ritus (rite),
  3. Aufmerksam (attente)
  4. Würdig (digne)
  5. Würdigen (dignis)

Wir werden, wie bereits angedeutet, diese Punkte woanders ausführlich besprechen, weil wir den sehr ausführlichen Bischof Müller selbst aus dem Lateinischen übersetzen und mit dem ebenfalls selbst übersetzten hl. Thomas von Aquin und hl. Alfons Liguori  würzen müssen. Es hört sich nach viel Arbeit an und ist es auch.[21] Diese zu schreibenden Ausführungen werden uns beweisen, dass in unseren Kirchen deswegen ein so schlechte geistige Atmosphäre herrscht, welche viele, wie auch der Schreiber dieser Zeilen, wahrnehmen, weil liturgisch so viel schwer gesündigt wird. Denn die Missachtung all dieser Punkte ist objektiv eine Sünde, eine leichte oder schwere. In der Kirche wird durch die nachlässige und unwürdige Liturgie gesündigt. Es ist nicht nur nervend und nicht schön. Aber dazu an einer anderen Stelle.

Ad 1. Gültig (valide)

Dieser Punkt wurde bereits oben behandelt, sowie in unseren ausführlichen Kommentaren zu Dom Prosper Guéranger: Antiliturgische Häresie (3).[22] Findet überhaupt kein Sakrament statt und hat man es mit einer Mess-Simulation zu tun, dann ist es natürlich auch eine schwere Sünde seitens des Spenders oder in der letzten Zeit der Spenderin, Priesterin.

Ad 2. Dem Ritus gemäß (rite)

Dies bedeutet, dass der Priester die liturgischen Vorschriften einzuhalten hat. Wenn er dies mutwillig nicht tut, dann begeht er eine schwere Sünde.

Ad 3. Aufmerksam (attente)

Der Priester muss aufmerksam die liturgische Handlung verfolgen und kann sich freiwillig keiner Zerstreuung hingeben. Nach Ernest Müller, ist einer freiwillige Zerstreuung bei der Spendung der Eucharistie wahrscheinlich eine schwere Sünde und zwar aufgrund der hohen Würde dieses Sakraments.[23]

Ad 4. Würdig (digne)

Der Priester muss (debet) im Gnadenstand sein. Wenn er nicht im Gnadenstand ist, begeht er bei der Spendung des Sakraments und insbesondere bei der Feier der Hl. Messe eine Todsünde.[24]

Ad 5. Würdigen (dignis)

Er darf nur denjenigen die Sakramente spenden, die im Gnadenstand sind.[25] Weiß er, dass sie es nicht sind und zwar nicht nur aus der Beichte, so begeht er bei einer bewussten Spendung eine Todsünde, wie der Empfänger auch.

Sollten sich die Priester an die Bestimmungen oder eher die Möglichkeiten von Amoris laetitia halten, so begehen sie nach der katholischen Lehre, die sich nicht geändert hat, jedes Mal eine Todsünde:

  • Bei der Lossprechung eines nicht bereuenden und hartnäckigen Sünders (Wiederverheiratet Geschiedenen – WvG),
  • Bei der Kommunionspendung an einen Todsünder (WvG)

Für den WvG sieht es wie folgt aus:

  • Eine Lossprechung findet nicht statt, da er nicht bereut und keinen Vorsatz der Besserung fasst.
  • Es ist eine sakrilegische Beichte, also eine Todsünde.
  • Kommunionempfang in Todsünde ist eine Todsünde.

Bei der Kommunionspendung an WvG begehen der Priester und der WvG gleichzeitig eine Todsünde, wie bei Ehebruch ja auch. Wir werden also jetzt bei der Anwendung von Amoris laetitia mit einer Flut von Todsünden zu tun haben und Christus wird jedes Mal bei einer sakrilegischen Kommunion von seinem Priester geschändet, denn in eine sündige Kloake einer Seele in Todsünde geworfen. Dies passierte in der Vergangenheit oft verdeckt, wie jetzt viele, z.B. Kardinal Schönborn, zugeben.[26] Glauben diese Priester noch an etwas oder tun sie es bewusst, um Christus zu schänden?! Manche glauben an nichts mehr, manche sind Satanisten und begehen diese Sünden bewusst. Sie wollen möglichst viele verderben und die Sünde noch mehr über die Kirche und die Welt ausgießen. Denn was ist schändlicher als die Schändung des Leibes und Blutes Christi? All diese unwürdig Kommunizierenden essen und trinken sich doch den Tod und zwar den ewigen Tod! Und das ist nicht nur ihr Problem, sondern auch der Priester, die ihnen diese Kommunion spenden.

Es ist wirklich schrecklich und es gibt keine Bischöfe oder Kardinäle, die aufstehen. Welche Feigheit! Wo ist die FSSPX? Und jetzt wissen wir, warum das Vatikanum II und seine Änderungen so einfach durchgeführt werden konnte. Die Priester und Bischöfe sagten: „Wir mussten gehorsam sein“, dabei waren sie einfach zu feige. Obgleich man bei den Konzilsdokumenten eine orthodoxe Grundlinie erkennen kann, so kann man dies bei Amoris laetitia wirklich nicht mehr. Während man bei Paul VI., Johannes Paul II. und Benedikt XVI. auch orthodoxe Züge erkennen konnten und unserer Meinung nach wirklich vornehmlich und recht viele, so sind diese bei Franziskus Buona-sera-Bergoglio wirklich nicht mehr vorhanden. Welche Priester hat doch Jesus! Wie muss ihm das weh tun! Verraten und verlassen wie am Kreuz! Nur die Frauen und ein Jüngling sind bei ihm. Schrecklich.

„Wir haben in dieser Zeit weder Vorsteher noch Propheten und keinen, der uns anführt, weder Brandopfer noch Schlachtopfer, weder Speiseopfer noch Räucherwerk, noch einen Ort, um dir die Erstlingsgaben darzubringen und um Erbarmen zu finden bei dir.“ (Dan 3, 38)

[1] http://www.katholisches.info/2015/12/12/beleidigung-in-sankt-peter-fiat-lux-das-falsche-licht-verdunkelt-das-goettliche-licht/

[2] Eine mögliche Deutung findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=4Sgct7SCbWg

[3] http://www.katholisches.info/2016/04/17/kommunion-fuer-wiederverheiratete-geschiedene-ja-oder-nein-papst-franziskus-ja-und-punkt/

[4] http://rorate-caeli.blogspot.com/2016/04/the-day-of-great-battle.html

[5] http://www.katholisches.info/2016/04/19/eucharistisches-wunder-im-niederschlesischen-liegnitz-anerkannt/

[6] http://www.kath.net/news/33367

[7] http://www.amazon.de/Stunde-gewollt-Offenbarungen-Priester-Gl%C3%A4ubige/dp/B001VTHBUQ

[8] http://www.kathpedia.com/index.php?title=Ottavio_Michelini https://en.wikipedia.org/wiki/Ottavio_Michelini

[9] http://www.katholisches.info/2016/04/19/eucharistisches-wunder-im-niederschlesischen-liegnitz-anerkannt/

[10] Interessierte mögen bei youtube: Satanismus in Deutschland eingeben.

[11] Originaltext befindet sich hier: http://www.ilpalio.siena.it/5/Personaggi/SantaCaterina/DialogoDivinaProvvidenza?C=126

[12] Es handelt sich um die Beschreibung des selbst involvierten Jean-Joseph Surin, welcher die Ursulinen von Loudun exorziert hatte. Sie wurden aufgrund eines Schadenszaubers eines Priesters Urbain Grandier besessen, welcher sich dadurch an einem Mitbruder Monsieur Mignon rächen wollte. Nachzulesen in einem sehr empfehlenswerten und erbaulichen Buch: Surin Jean-Joseph, Triomphe de l’amour divin sur le puissances de l’Enfer etc Science expérimentale des choses de l’autre vie 1653-1660, Grenoble : Million 1990, 11-17. Auch konsekrierte Hostien wurden dabei entwendet, fanden sich aber glücklicherweise wieder. Ebd., 30-33. Tja, auch vor dem Konzil war nicht alles golden.

[13] http://www.spiegel.de/panorama/uups-et-orbi-satanische-sekten-im-vatikan-a-527076.html

[14] http://www.katholisches.info/2010/03/06/der-teufel-die-kirche-und-die-exorzisten-padre-gabriele-amorth-erzahlt-aus-seinem-leben/

[15] Siehe https://www.youtube.com/watch?v=nqd5nbf-HvE Empfehlenswert The Black Child channel.

[16] Ausführlich behandelt unter: https://traditionundglauben.wordpress.com/2015/11/09/muss-man-da-wirklich-hingehen-oder-die-intention-bei-den-novus-ordo-messen/

[17] Müller, E., Theologia moralis. Liber III, Vindobonae [Wień] 18956, 143-147

[18] http://www.ultramontes.pl/muller_theologia_moralis.htm

[19] Müller, Theologia moralis, 143.

[20] Ebd.

[21] Für interessierte Lateiner, die sich nicht gedulden können, fügen wir dieses pdf-Dokument über die würdige Spendung und den würdigen Empfang bei: Theologia_moralis_Ernesto_Mueller_Liber_III_Vindobonae_1895(2)

[22] https://traditionundglauben.wordpress.com/category/liturgie/gueranger/antiliturgische-haresie/haresie-3/kommentar-zu-haresie-3/

[23] Müller, 143.

[24] Müller, 143-144.

[25] Müller, 148-152.

[26] http://www.katholisches.info/2016/04/18/bischoefe-und-priester-veranstalten-wettrennen-um-kommunion-fuer-alle/

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30 Gedanken zu “Amoris laetitia oder wie fühlt sich der profanierte Christus?

  1. Dazu 2 Verständnisfragen:

    1. Im Kontext des interessanten Posts kann ich die vorwurfsvolle Frage „Wo ist die FSSPX?“ nicht ohne weiteres einordnen. Nach meiner Wahrnehmung erhebt außer der Priesterbruderschaft St. Pius X. höchstens noch S. E. Weihbischof Athanasius Schneider ORC seine Stimme. Beim Thema Feigheit fielen mir wirklich noch ganz andere ein als die FSSPX…
    Haben Sie vielleicht bei der Nennung der FSSPX einen besonderen Grund?

    2. Wenn ich den Satz „…um zu beweisen, dass der Papst Franziskus mit Amoris laetitia eine formale Häresie in forum externum begangen hat, ipso facto aufhörte ein Papst zu sein und von der Kirche als Häretiker abgesetzt werden sollte…“ richtig einordne, dann herrscht nach Ihrer Auffassung nunmehr in Rom Sedisvakanz?

    Beste Grüße
    Kirchfahrter Archangelus

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    1. ad 1. Der Protest von FSSPX ist viel zu schwach, um katholisch zu sein. Bischof Fellay sagte: „this adhortation makes us cry“, anstatt „this adhortation is heretical“.

      ad 2. Nein, in Rom herrscht ein häretischer Papst, der in irgendeinam formalen Verfahren abgesetzt werden sollte. Diejenigen wenigen Theologen, die darüber geschrieben haben: http://www.cfnews.org/page88/files/d9316b1dfdf813d95b197bee8640f489-219.html

      Laymann, Theol. Mor. (1625), Lib., tract. I, cap, VII, pp. 145-146)

      Robert Bellarmin, De Romano Pontifice, lib. II, cap. 30)

      Ballerini, De Potestate Ecclesiastica, p.104-105)

      Sprechen von einer zweifachen öffentlichen Verwarnung, aber vorher von einer autoritativen Feststellung und zwar nicht seitens katholischer Blogger.

      Wir haben darüber ausführlich auf Polnisch geschrieben, werden es irgendwann auch übersetzen: https://wobronietradycjiiwiary.wordpress.com/2014/07/10/nieomylnosc-papieska-a-obecny-pontyfikat/

      Also bis zur Absetzung, welche ihrer wohl harren wird, bleibt er Papst, sonst haben wir Anarchie.

      Irgendwie traut sich niemals erster zu sein.

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  2. Ein Kommentar zu diesem ausführlichen Beitrag kann eigentlich nur in Etappen erfolgen.

    zu „Ziele von Amoris Laetitia“
    1. Zerstörung der Kirche durch Teilung
    Ist es denkbar, dass die von Ihnen genannten Zwecke von „Amoris Laetitia“ tatsächlich der Intention von Papst Franziskus entsprechen?
    Allein diese Vorstellung wäre ungeheuerlich. Alles in mir wehrt sich dagegen, aber ich weiß, dass dies kein Kriterium ist.
    Stichwort: Priester
    Anarchie …die freudige Befolgung der neuen Regeln.
    Oder Gewissensnot und schließlich Resignation und sich fügen
    Oder Aufgabe des Amtes.

    2. Verderbnis der Seelen
    Die gewollte Legitimierung der Todsünde – des Priesters und derjenigen, die zur Kommunion schreiten („der Papst hat es ja erlaubt.“), obwohl sie es nicht dürften.

    Papst Franziskus tritt damit etwas los, was er niemals verantworten könnte.
    Ist er sich dessen bewusst und nimmt es dennoch in Kauf?
    Was geht in einem solchen Menschen vor?

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      1. Sehr geehrte (-r) „Traditio et Fides“,
        es sind durchaus Stimmen in der Priesterschaft und einzelne auch im Episkopat, die jetzt einen Marschhalt fordern.Wenn ein Dokument in der Kirche herauskam, dann brauchte es immer eine gewisse Zeit, bis die Theologen es recht beurteilten. Das ist auch dann so, wenn nur ein Teil der Theologen noch rechtgläubig ist und darum ein Zeichen setzen wird.

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      2. @ CorallUri

        Hoffentlich haben Sie recht, wenn aber die ersten mündlichen Reaktionen ausbleiben, der Aufschrei sozusagen, dann ist es zweifelhaft, ob noch eine schriftliche Reaktion folgt.

        Das Dokument wird doch vielerorts beurteilt, wie uns bsw. katholisches.info angibt. Aber kein Bischof meldet sich zu Wort und Priester nur anonym. Kard. Burke hält es für kein Dokument des Lehramtes, was es aber ist.

        Inhaltlich sind es Häresien, aber formell ist es ein lehramtliches Dokument des ordentlichen Lehramtes, denn der Papst schreibt eine Adhortation und keinen persönlichen Brief. Persönlich hat er sich mit Scalfari ausgetauscht, um immer weiter auszuloten, wie weit er gehen kann, bis sich jemand regt. Aber niemand regt sich bislang.

        Dieses Dokument demontiert die Kirche auf mehreren Ebenen, wie treffend der anonyme Don Elia schreibt. http://www.katholisches.info/2016/04/21/amoris-laetitia-euthanasie-des-geistes-oder-vom-suessen-tod-der-kirche/

        Wir werden hier natürlich auch eine eigene Analyse unterbreiten, denn die Behauptung, dass der Papst eine Häresie in forum externum begangen hat, harrt des Beweises. Der Text von AL ist aber mit Absicht so langwierig und schwammig gehalten, dass man zu müde ist, um sich über die Häresien im 8 Kapitel aufzuregen. Deswegen lesen wir langsam Punkt für Punkt.

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  3. Er folgt der Freimaurer-Agenda,die allein die Zerstörung des Christentums sowie die „Entthronung“ von Jesus Christus zum Ziel hat.
    Er folgt dem mit aller Energie und ohne jegliche Abstriche,denn der Geist,der ihn sowie seine Freimaurerbrüder leitet,ist der wohlbekannte Ungeist.
    Es passt doch nun alles fast nathlos zusammen,die Vertreibung und Tötung der Christen im Nahen Osten und die Zerschlagung aller christlichen Restbestände in Europa bzw.der sog.westlichen Welt.
    Wir können dem nur mehr oder weniger tatenlos zusehen und beten,das es bald endet.

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    1. Stella, selbst wenn es „bald endet“ – würde einer seiner späteren Nachfolger das Steuer wieder herumreißen wollen oder es überhaupt können? Was glauben Sie, wieviel an seelischer Kraft und gleichzeitig Leidensbereitschaft dazu nötig wäre.
      Denn wenn die Welt vorerst bleibt, wie sie nun mal ist, würde da eine Re-Formierung überhaupt zugelassen werden?
      Nur wenn die Welt, die Gesellschaft erkennt, dass sie einer Umkehr bedarf, wird sie eine Revidierung der entstandenen Irrtümer begrüßen und möglich machen.
      Noch liebt der Westen den breiten und bequemen Weg.
      Meine Hoffnung setze ich auf die südlichen und östlichen Länder der Erde.
      Und auf das Gebet.

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      1. Liebe Marienzweig,
        ich kann mich natürlich irren aber auf diesen großangelegten Glaubensabfall kann eigentlich nur das Finale folgen.
        Wie genau sich das gestalten wird,entzieht sich natürlich meiner Kenntnis.
        Anna Katharina Emmerick und andere sahen zwar eine Erneuerung der Kirche aber ob das hier auf Erden stattfindet bezweifle ich persönlich.
        Ich hoffe (und bete) nur noch,das wir nicht die gleichen Prüfungen durchmachen müssen wie die Christen des Nahen Ostens.

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      2. Zuerst müßten die Hierarchen der Kirche erkennen, dass der Weg der letzten 50 Jahre in eine Sackgasse und Glaubensabfall geführt hat. Bei der jetzigen ausstehenden Wortmeldung kann man sich fragen, ob da jemand an irgendetwas noch glaubt und dafür kämpft.

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  4. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Anbei eine Stellungnahme des Blogs traditionundglauben zu Amoris Laetitia. Lesens- und nachdenkenswert, obgleich ich seiner Kritik an der Haltung der Priesterbruderschaft St. Pius X. nicht ohne weiteres beipflichten kann. Zur Frage der Häresie des Heiligen Vaters fehlen mir die theologischen Kenntnisse. Gleichwohl sollte man an der Wortmeldung nicht achtlos vorbei gehen.

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  5. zu „Eucharistie theologisch und mystisch betrachtet“

    Wenn ich in hl.Messen des „ordentlichen“ Ritus zur Kommunion gehe, stört mich jedesmal -auch heute abend wieder- der schnelle Einsatz des nächsten Liedes.
    Kaum zurück in der Bank bleibt in der Regel nur ganz wenig Zeit, sich zu besinnen und über das, was soeben geschehen ist, nachzudenken. Manchmal reicht es noch nicht einmal, ungestört und innig das „Seele Christi, heilige mich“ zu beten und schon wird das nächste Lied angestimmt.
    Die nachkonziliare Liturgie hat wohl wenig Verständnis für den inneren Raum der Stille.
    „Äkt-schen“ scheint wichtiger!

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    1. Liebe Marienzweig,
      ich ignoriere nach dem Kommunionempfang einfach alle Lieder und versuche sie auszublenden. Ich bleibe im Gebet. Man muss ja nicht mitsingen. Vielleicht auch eine Möglichkeit für Sie?

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      1. Nicht mehr mitsingen – die erste Strophe ließ ich auch ungesungen. Das Singen der anderen lenkte mich jedoch ab und so habe ich ab der zweiten Strophe halt doch wieder mitgesungen.
        Ich werde zukünftig daran arbeiten, mich besser abzuschirmen.
        Ann, danke für Ihre Anregung!

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    2. Ja, es stimmt. Eine Frau, welche die Tridentinische Messe entdeckte schrieb: „Endlich kann ich bei der Messe beten“. Denn bisher musste sie „mitmachen“, wie die Priester sagen und aufpassen. Sogar die guten Novus Ordo Priester scheinen die Messe für eine Gruppensportart zu halten, wie in etwa Handball. Man wird permanent „besprochen“ und katechisiert und man fühlt sich schuldig, wenn man nicht die ganze Zeit aufmerksam ist. Aber dies ist unmöglich. Micheal Davies in „Pope Pauls New Mass“ schreibt sehr eingehend darüber.

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  6. Dunkelheit der Kirche? Das ist wohl wahr. Aber wir sollten uns immer genau diese Welt anschauen denn die ist in einem viel schlechteren Zustand. Dieser jetzige Papst treibt mit seiner Zerstörungswut in der Kirche diese Welt in den Abgrund. Ob er es weiß oder nicht. Und ehe der Hahn zweimal kräht hat Bergoglio den Herrn dreimal verraten.
    Per Mariam ad Christum.

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  7. Und sie haben mit den Verdunkelungsaktionen der Kirchen ja schon sich selbst ein Zeichen gegeben!
    Sie wissen es nur nicht,denn sie wollen ja auf der Seite „des Guten“ sein,sind es aber nicht.

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  8. Ah, Sie kommen wohl endlich zur Vernunft bzw. Einsicht….

    Leider kam ich in letzter Zeit nicht dazu, noch zu einigen Punkten wie geplant Stellung zu nehmen, insbes. zur Verteidigung der fsspx, die Sie bisher völlig ungerecht und v.a. wie schon mehrfach angedeutet selbstwidersprüchlich kritisiert haben.

    Ich habe Ihren blog schon überhaupt länger nicht besucht und weiß daher auch nicht, ob Sie mir inzwischen haben auch noch die ein oder andere Antwort haben zukommen lassen.

    Wie gesagt, Sie scheinen aber wenigstens nach und nach zur Vernunft zu kommen, was mich freut, und was mich auch gewundert hätte, wenn dem nicht der Fall wäre, denn Sie scheinen doch a) grundsätzlich an der Wahrheit und sachlichen Argumenten interessiert zu sein und b) Ihre Augen vor den Übeln der Nachkonzilszeit nicht zu verschließen — und nun kommt c) ja noch Jorge Mario Bergoglio dazu, der wirklich dem letzten Gutwilligen die Augen öffnet.

    Insofern sogar DEO gratias für Bergoglio!

    Die einzigen richtigen Haltungen bzgl. der „Konzilskirche“, und nicht nur unter und seit Bergolgio, aber bis zur letzten Evidenz deutlich gemacht durch diesen (und – nur – insofern eben DEO gratias!) ist entweder die Haltung der fsspx oder aber die der „Sedisvakantisten“.

    Wobei jetzt überholen Sie sogar die fsspx sozusagen noch rechts und kritisieren sie plötzlich dafür, dass sie zu wenig kritisiert, zu schwach, zu wenig stark Widerstand leistet. Damit haben Sie, traditio et fides, zwar Recht – und das betrifft aber nur die moderne fsspx unter Fellay und Pfluger, nicht aber den fsspx-Widerstand um Bf. Williamson, Bf. Fauer, Bf. Dom Thomas Augustin und P. Chazal etc. – aber zeigt, wie ihre gegnteilige Kritik an der fsspx bisher ungerechtfertigt war!!

    Eine Zeit lang habe ich allerdings selbst auch gemeint, die Position der fsspx im Sinne des „recognize&resist“ sei so schwach bzw. unhaltbar, ja (tendenziell) unkatholisch, dass nur die Sedisvakanztheorie übrigbleibt.
    Aber inzwischen bin ich nach langem Studieren der Frage wieder soweit, eben entweder die fsspx-Position oder die Sedisvakanz-Position für richtig zu erachten (oder eine vermittelnde wie die des „Widerstandes“, wie sie insbes.P. Chazal theoretisch entwickelte bzw. vorlegt), unter Bergoglio allerdings weiterhin mehr und mehr der Sedisvakanzposition zuzuneigen, ja von ihr auszugehen.

    Aber jedenfalls sind dies beides (bzw. alles drei: fsspx, Widerstand, Sedis) katholische Positionen.

    Keine katholische Position ist es aber, lieber in eine Neue Messe zugehen als bei fsspxlern oder Sedis.

    Ich möchte zwar nicht sagen, dass diese Position unkatholisch im Sinne von klar häretisch oder schismatisch sei, aber doch unkatholisch in dem Sinne, dass wohl materialiter schismatisch, wenigstens aber nicht den katholishen Prinzipien entsprechenden und etwa was den Mess- und Sakramentenbesuch betrifft rechtspositivistisch-pharisäisch, meinend, man dürfe eher an einer unkatholisch bis sakrilegischen Messe teilnehmen (NOM) als an einer „illegalen“ (fsspx oder Sedis).

    Ja dies ist sogar mehr als nur rechtspositivistisch, denn diese Position zieht ja nur scheinbar den Buchstaben des Gesetzes dem Geist desselben vor (was schon schlimm genung und eben unkatholisch wäre) sondern verfehlt sich sogar am Buchstaben des Gesetzes, welcher unter bestimmten Bedinungen sogar ausdrücklich die Teilnahme an Messen bzw. den Empfang von Sakramenten von Suspendierten oder Exkommunizierten erlaubt (CIC 1917 c,. 2261, § 2; c. 2284 – im CIC 1983 analog).

    Zudem sind auch die höchsten Rechtsprinzipien teil des positiven Rechts, etwa „salus animarum suprema lex“ bzw. die höherstufigen Rechts- bzw. Moralprinzipien, welche etwa sagen, dass bei (scheinbarer) Pflichtenkollisions das Naturrecht dem positiven Recht vorzuziehen ist etc.

    Jemand der vermeint, man dürfe trotz der immensen und außerordentlichen Notlage in der Kirche nicht bei den einzig verbliebenen völlig Rechtgläubigen die Sakramente empfangen, weil dies „illegal“ sei, wohl aber bei Modernisten innerhalb eines unkatholisch bis sakrilegischen Ritus, weil diese „legal“ sei, denkt also nicht nur völlig unkatholisch und mehr als pharisäisch, sondern verstößt gerade selbst begen die Legalität, weil dies auch rein vom legalen Standpunkt, vom Buchstaben des Gesetzes (geschweige denn vom Geist!) NIE UND NIMMER DER FALL SEIN KANN.

    (Es kann hier höchstens SCHEINBARE Illegalität (was fsspx und Sedis betrifft) und SCHEINBARE Legalität (was den NOM betrifft) vorliegen, keine wahre!)

    Und Bergoglio macht es (und nochmal, insofern „GOTT seis gedankt“!) immer klarer, auf was die „Konzilskirche“ hinausläuft!

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    1. @ dspecht

      Vielen Dank für das Kompliment.

      Ich habe doch tatsächlich alle Ihre Einwände in einem Dokument zusammengefasst und es sind 50 Seiten. Die Erwiderung wird das Mehrfache davon betragen.

      NOM hat nichts mit der Irregularität von FSSPX zu tun, die sich sehr bedeckt hält in der Papstkritik.

      Es stellt sich die Frage, wenigstens nach Amoris laetitia, ob die Beichtjurisdiktion eines häretischen Papsten überhaupt Gültigkeit hat und die Ablässe auch, die natürlich nicht nur die Fsspx betreffen.

      Ich bin kein reiner Rechtspositivist, aber die Kirche ist auch rechtspositivistisch, obwohl das göttliche Recht Vorrang hat.

      Man muss bei all dieser ThematikÖ
      a) die Legalität
      b) die Würdigkeit (liceitas)
      c) die Gültigkeit

      auseinander halten.

      Außerdem gilt nach wie vor das Dogma von der Sichtbarkeit der Kirche, sonst enden wir im protestantischen Spiritualismus.

      Schwierig, schwierig …

      Das ist auch keine Erwiderung auf Ihren Kommentar. Irgendwie sind es immer dieselben Argumente, die in eine Sackgasse führen. Man müsste dies von einer Meta-Ebene angehen.

      Nichtsdestotrotz ist die gültigkeit der Sakramente nicht von der Rechtgläubigkeit eines Papstes abhängig. Gott sei Dank!

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      1. Danke für Ihre Replik!

        Ich wollte schon vor langem – kam aber nicht dazu – anderenorts ausführlich und rein kirchenrechtlich Stellung nehmen bzw, Ihre Ansicht widerlegen, der Empfang der Sakramente bei der fsspx sei unerlaubt und daher sündhaft, weil es sich um irreguläre, suspendierte Priester handle.

        Ich find jetzt den anderen thread nicht gerade auf Anhieb, dieser ist ja nun schon etwas älter, wo sie in den Kommentaren nochmal genau dies schrieben, dass die Spendung von Sakramenten durch fsspx-Priester unerlaubt und sündhaft sei – sowohl für den Spender wie für den Empfänger.

        Wenn Sie gestatten, werden ich nun die Gelegenheit hier nutzen, darauf wie geplant zu replizieren – im nächsten Kommentar

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      2. Bevor ich zur eben angekündigten Replik kommen noch ein paar Anmerkungen zu ihrem Kommentar:

        Sie haben ja völlig Recht, dass man der Sichtbarkeit (und damit auch Indefektiblität) der Kirche Rechnung tragen muss. Dies ist ein Hauptproblem für den sog. Sedisvakantismus. In seinen hard-core-Formen (welche sagen, dass die „Konzilskirche“ eine formelle Sekte sei etc.) lässt er sich mit dem Hinweis darauf bzw. mit Argumente, die darauf Bezug nehmen, auch widerlegen.

        Es gibt allerdings auch Seidisvakantimus-Formen, welche diese – völlig richtigen – Einwände bzw. Hinweise (Sichtbarkeit der Kirche, Indefektibilität) ernst nehmen und eine Form der Sedisvakanztheorie vorstellen (z.B. Cassiciacum These), welche diese berücksichtigt (und die daher auch sagt, dass die „Konzilskirche“ nicht bzw. wenigstens nicht im strengen oder ganz engen Sinne eine Sekte sei).

        Ein sehr überlegter „Sedisvakantist“ scheint z.B. John Lane zu sein, der solche Einwände sehr ernst nimmt.

        Vgl. z.B. hier auf seinem Forum/blog, wo ÜBERAUS SACHLICH und FUNDIERT diskutiert wird:

        http://sedevacantist.com/viewtopic.php?f=2&t=1244&sid=89da89374999696689412b2bbdf81cd4

        http://sedevacantist.com/viewtopic.php?p=13010

        http://sedevacantist.com/viewtopic.php?f=2&t=1244&sid=b56433ef8472480b8f02700f34842d6a&start=120

        Wir müssen, gerade angesichts Bergoglios, wirklich sine ira et studio, völlig VORURTEILSFREI, SACHLICH und AKADEMISCH die (seriösen) Argumente der Sedisvakantisten wie John Lane oder Vertreter der Cassiciacum-These wie Bf. Sanborn tiefer studieren (etwa die hervorragende, völlig sachlich-nüchterne und profunde Abhandlung von Lane hier:
        http://sedevacantist.com/viewtopic.php?f=2&t=1244&sid=89da89374999696689412b2bbdf81cd4 )
        aber auch die der (seriöseren Vertreter der) fsspx, allem voran die Schriften Ebfs. Lefebvres und de Castro Mayers wie aber auch den SEHR VIELVERSPRECHENDEN mittleren Ansatz aus dem sog. fsspx-„Widerstand“, wie ihn etwa ein P. Chazal vertritt und vorlegt.

        Zu letzterem bei Gelegenheit gerne mehr.

        Kurz meine Haltung zu den einzelnen aufgeworfenen Punkten/Fragen (ohne nähere, zumindest ohne ausführliche Begründung, da dies den Kommentar sprengen würde):

        – Die Ablässe von Jorge Maria Bergoglio sind wahrscheinlich ungültig (aber nicht aufgrund der Sedisvakanztheorie, sondern aufgrund der mittleren „Widerstandstheorie“ a la Chazal und Pfeiffer)

        – Ja alle (inhaltlich gefüllten) Amtsakte nicht nur Bergoglios, sondern aller Nachkonzilispäpste sind ungültig (wiederum, nicht wegen Sedisvakanz, sondern aufgrund der Prinzipien der Chazal-Pfeifferschen „Widerstandstheorie“)

        – insbes. der Jubiläumsablass für das Jahr der Barmherzigkeit ist sicher ungültig, weil dieses Jahr und Jubiläum der FALSCHEN Barmherzigkeit EINE EINZIGE BLASPHEMIE ist!
        Es ist daher ein Skandal ohnegleichen, wenn die moderne fsspx unter Fellay diese Jahr und Jubliäum zwar kritisiert, aber nichtgs desto weniger die Gläubigen dazu aufruft, den Jubiläumsablass zu gewinnen und man auch sonst an sich das Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit als solches anerkennt!!
        Die EINZIG Legitime Reaktion auf diesen BLASPHEMISCHEN Akt Bergoglios zu regieren wäre gewesen, ihn als solchen zu verdammen und völlig abzulehnen und – bestenfalls ihn zu ignorieren.
        (So wie es im Gegensatz zur offiziellen fsspx unter Fellay ja der Widerstand um Chazal und Williamson und Faure etc. macht!).

        – Die erteilte Beichtjurisdiktion Bergoglios wie auch der früheren Nachkonzilspäpste ist wohl gültig, weil dies nicht-inhaltsschwerer / nicht-wirklich-inhaltsgesättigte Amtsakte sind.
        Allerdings müsste man darüber noch weiter nachdenken und die Frage tiefer studieren. Es kann sein, dass man am Ende dabei herauskommt, dass die Erteilung an sich ungültig oder zweifelhaft ist – und dass somit in der Gesamtkirche nur noch SUPPLIERTE Beichtjurisdiktion vorhanden ist.

        – Die „Konzilskirche“ ist (noch!) keine Sekte – keine im eigentlichen Sinne, keine formelle Sekte – wohl aber eine materielle bzw. auf dem Weg dahin, eine formelle zu werden (wie P. Stephan Maeßen, der Spiritual des Pelagibergs, treffend formuliert: seit dem Konzil ein Schisma in fieri)

        – Nicht nur bei Bergoglio gibt es starke Hinweise für den Amtsverlust aufgrund von Häresie oder Apostasie, sondern für alle Nachkonzilspäpste.

        – Bei Bergoglio herrscht aber eine derartige Evidenz dafür, dass ich bei ihm davon ausgehe, dass er kein Papst mehr ist, die anderen vorher aber noch als Päpste präsumiere (mit einem sehr großen Fragezeichen bzw. Schwanken bei Paul VI.)

        – Da bei den Päpsten vorher zwar Gründe für die Sedisvakanz sprechen, aber m.E. nicht so evident und sicher wie bei Bergoglio, daher ist zwar einerseits die Sedisvakanzthese eine legitim katholische, andererseits m.E. nur eine – legitime – Meinung, nicht aber gewiss, und von daher ist eine andere Mögliche Haltung die der fsspx und noch eher die von fsspx-Widerständlern wie P. Chazal und Pfeiffer vertretene Position (zu er ich hoffentlich ein anderes mal mehr sagen kann).

        – Gewiss ist aber, dass man dem Novus-Ordo-System einen FUNDAMENTAL-Widerstand und eine FUNDAMENTAL-Kritik entgegenbringen muss, sei es im Sinn der Sedisvakanztheorie oder im Sinne der mitteleren Postion Chazal-Pfeiffers oder aber wenigstens im Sinne der main-stream-fsspx-Position.

        – Falsch ist ein zu schwacher, geringer Widerstand, der etwa die Neue Liturgie als genuin katholisch anerkennt, wenn auch unvollkommener als die Alte, und das Mitfeiern derselben grundsätzlich als erlaubt betrachtet oder ein Problem nur in der Interpretation der Konzilstexte sieht, nicht aber in ihnen selbst; einen solchen zu geringen, dem novus-ordo-System inadäquaten Widerstand übt bzw. vertritt etwa die fssp und nun auch zusehends die fsspx unter Feally (und leider bisher eben auch traditio et fides)

        – Da man einerseits FUNDAMENTAL-Kritik am NovusOrdo(Sytem) üben muss, weil dies(er) materialiter eine Sekte/schismatisch ist und etwa dessen Riten als akatholisch eingestuft werden müssen, andererseits diese System eben (noch) keine formelle Sekte ist (was auch mit der Indefektibilät und Sichtbarkeite der Kirche unvereinbar ist, dies zu behaupten, dass die „Konzilskirche“ bereits eine formelle Sekte sei, ja seit 1965 eine solche sei!!), daher sind nicht nur zu schwache Kritikansätze wie die der fssp als falsch entlarvt, sondern auch hard-core-Sedi-Positionen, welche die „Konzilskirche“ als formelle Sekte einstufen.

        – Die Wahrheit liegt also irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen des hard-core-Sedisvakantismus und des „konservativen“ sehr eingeschränkten Widerstands a la fssp (also sei es im „soft-core-Sedisvkantismus“ a la Cassiciacum-These oder ähnlicher Postionen, sei es in der herkömmlichen fsspx-Position, sei es in einer mittleren zwischen beiden wie der fsspx-Widerstands-Pfeiffer-Chazal-Position – oder einer Kombination aus diesen.)

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      3. So, nun die angekündigte Replik und – rein kirchenrechtliche – Widerlegung der These, man dürfe nicht bei der fsspx zur Messe gehen und die Sakramente empfangen.

        Vorweg:
        Die Kirche ist mitnichten – entgegen dem, was Sie oben im Kommentar behaupten – rechtspositivistisch.
        Solches zu behaupten ist objektiv beleidigend für die Kirche, weil sie es eben nicht ist und der Rechtspositivismus ein Irrtum ist.

        Aber immerhin, wie schon gesagt, sogar rein vom positiven Recht her kann man die These, man dürfe keine Sakramente bei der fsspx empfangen und nicht an deren Messen teilnehmen, widerlegen

        (denn zum positiven Recht gehören ja auch höhere Rechtsprinzipien – Metaprinzipien – wie: „Bei Pflichtenkollision sticht GÖTTLICHES Recht das menschliche und verbietendes Recht gebietendes“ oder Epikie-Prinzipien und sogar höchste Prinzipien wie „salus animarum suprema lex“.
        Zudem, wie nun zu zeigen sein wird, kann man die These wahrscheinlich sogar ohne Rückgriff auf solche Metaprinzipien lösen, schlicht mit dem Wortlaut des positiven Kirchenrechts im CIC auf der untersten Ebene!)

        Nun zu dieser Widerlegung der These:

        These von traditio et fides (T&F) [Bitte um Korrektur, wenn ich Ihre These Ihrer Meinung nach nicht korrekt widergebe]:

        Da es sich (i) bei den Priestern der fsspx um IRREGULÄRE, SUSPENDIERTE Priester handelt, können sie (ii) (a) nicht erlaubt (licite) die Sakramente spenden und Messe lesen und (b) sündigen daher, wenn sie es dennoch tun; auch den Gläubigen ist es (iii) (a) nicht erlaubt, die Sakramente von diesen zu empfangen oder an ihren Messen – aktiv – teilzunehmen und (b) diese sündigten somit ebenfalls, wenn sie es dennoch täten (denn auch der Empfang resp. die Teilnahme der Gläubigen ist unerlaubt und sündhaft weil an der Sünde der Priester teilnehmend bzw. weil es schlicht verboten ist, irregulär die Sakramente zu empfangen und an irregulären, unerlaubten Messen – aktiv – teilzunehmen)

        Replik/Widerlegung:

        Diese These ist klar falsch, und zwar aus doppeltem bzw. dreifachen – rein kirchenrechtlichem – Grund:

        1. Die Suspension der fsspx-Priester ist nicht gegeben bzw. war und ist OFFENKUNDIG UNGERECHT und daher UNGÜLTIG bzw. NICHT RECHTSVERBINDLICH – und zwar nicht einmal rechtsverbindlich bzw. einzuhalten im forum externum, und das sogar aus mehreren Gründen;
        wenn man nur ein wenig um die NOTLAGE in der Kirche und die MITTÄTERSCHAFT der Hierarchie dabei und um deren völlig UNGERECHTES und EINSEITIGES Vorgehen weiß, derart OFFENKUNDIG und EVIDENT, dass man auf die Gründe gar nicht näher eingehen muss.
        Die Voraussetzung (i) ist also nicht gegeben, damit fällt das ganze Argument bzw, die ganze These.

        2. Nun, aber selbst wenn man diese EVIDENZ nicht zugeben wollte und auch ohne auf die Gründe im einzelnen einzugehen kann man die These widerlegen.

        Denn selbst angenommen (nicht zugegeben!) der erste Teil der These, (i), stimmte und die Priester der fsspx wären WIRKLICH irregulär und GÜLTIG und RECHTSWIRKSAM suspendiert, so würde der zweite und dritte Teil – also der eigentliche Teil – der These, (ii) und (iii), doch nicht folgen.

        Der Sakramentenempfang und die Teilnahme an der Messe bei ihnen wäre nämlich DENNOCH erlaubt und daher nicht sündhaft – auch wenn Sie suspendiert wären – aus folgendem Grund:

        2.1. Wenn die fsspx-Priester rechtgültig suspendiert wären, so ist es selbst nach positivem Kirchenrecht auf der untersten Ebene NICHT der Fall, dass die Sakramentenspendung resp. der Sakramentenempfang von ihnen und die (Mit-)Feier ihrer Hl. Messe IN JEDEM FALL unerlaubt und sündhaft wären.

        Im Gegenteil, die Kirche hält in ihrem positivem Recht ausdrücklich fest, dass es u.U. ERLAUBT ist – und wann, also welche Umstände vórliegen müssen – von Suspendierten die Sakramente zu erbitten und zu empfangen – und diesen damit dann auch die Spendung ERLAUBT ist und keine Sünde.

        Sie trägt dabei aber nur der Tatsache Rechnung, dass es eben höhere Rechtsprinzipien gibt, welche zu beachten sind (etwa auch: „sacramenta propter homines“ oder „lex positiva non obligat sub gravi incommodo“ neben den bereits genannten) und bezieht diese implizit in ihr positives Recht der unteren Ebene ein, wo daher explizit Ausnahmen vom Verbot gemacht werden.

        So ist der c. 2261 § 2 bzw. 2284 (CIC 1917) hier einschlägig (parallel dazu c. 1335 CIC 1983).
        Nach diesem ist es aus jedwegem gerechten Grund erlaubt, einen Suspendierten um Sakramente, Sakramentalien oder Akte der Leitungsgewalt zu bitten und man empfängt diese resp.dieser spendet bzw. setzt diese völlig erlaubt – solange die ipso facto Suspension freilich nicht amtlich festgestellt ist (mittels Feststellungsurteil, also Deklaration).

        Falls man also die fsspx-Priester als nicht-deklariert suspendiert ansehen muss (hierzu bin ich mir nicht sicher, muss ich noch herausfinden), ist es aus jedwedem gerechten Grund erlaubt, bei ihnen die Sakramente etc. zu erbitten und zu empfangen.
        Die These von T&F wäre damit völlig EINDEUTIG und KLAR, REIN RECHTSPOSITIV widerlegt.

        2.2. Aber selbst wenn man die fsspx´ler als deklariert suspendiert betrachten müsste (worüber ich mir wie gesagt noch nicht klar bin),
        wäre nun aufgrund dessen, dass wir mit den genannten canones wissen, dass es jedenfalls AUSNAHMEN vom Verbot bei Suspendierten Sakramente (etc.) zu empfagenen (etc.) gibt, es also in AUSNAHMEFÄLLEN und – SITUATIONEN / NOTLAGEN durchaus ERLAUBT ist, von Suspendierten die Sakramentes zu empfangen (man denke auch noch zusätzlich an c. 882 (CIC 1917 – resp. c. 976 CIC 1983)>),
        klar,
        dass unter Rückgriff auf HÖHERE Rechtsnormen / METAprinzipien wie oben genannt und angesichst der EXTREMEN und AUSßERORDENTLICHEN NOTLAGE und AUSNAHMESITUATION in der Kirche heutzutage (wie jeder Ehrliche und Gutwillige sie zugeben muss und es T&F ja auch, soweit ich das sehe, tut, ja diese tagtäglich hier auf seinem blog belegt!!)
        es MORALISCH GEWISS ERLAUBT wäre, bei den fsspx-Priestern die Sakramente zu empfagenen (etc.).

        Es wäre dann einfach eine zusätzliche bzw. weitere Ausnahme vom Verbot, die Sakramente (etc.) bei Suspendierten zu empfangen (etc.), analog zu denen in c. 2284 / 2262 und 882.

        Dass Prinzip, dass hier überhaupt Ausnahmen möglich sind, ist ja durch die genannten cc. 2261 bzw. 2284 und 882 (resp. 1335 und 976) verbürgt.

        Angesichts der heutigen EXTREMEN NOT- und AUSNAHMESITUATION ist unter Rückgriff auf die – genannten – höheren Rechtsprinzipien (und man könnte hier auch noch auf c. 20 verweisen (CIC 1917 – im CIC 1983 entsprechend c. 19) – iVm den Epikie-Prinzipien bzw. den Prinzipien der Aequitas)
        MORALISCH GEWISS, dass es
        – unter eben diesen Verhältnissen dieser EXTREMEN heutigen AUSNAHMESITUATION –
        ERLAUBT und daher NICHT sündhaft ist, von sspx´lern die Sakramente zu empfangen und an deren Messen teilzunehmen

        – weil dass das Verbot, diese zu tun, weil sie suspendiert sind, wenigstens ANALOG zu den Fällen von nicht-deklarierten Suspendierten (gemäß c. 2284 [CIC 1917] – bzw. c. 1335 [CIC 1983]) ausgesetzt wird und somit der Sakramentenempfang (etc.) völlig erlaubt ist.

        qu.e.d.

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      4. Kurz gesagt (meinen letzten Kommentar kurz zusammengefasst):

        Wenn man schon nicht 1. auf die völlige Ungültigkeit der Suspensionen abheben wollte,

        sondern 2. diese als – prinzipiell – gültig resp. zumindest als im Forum externum zu beachten ansehen wollte, so wäre DENNOCH der Empfang der Sakramente (und der Besuch der Messe) bei fsspx-Priestern ERLAUBT,

        und zwar sogar rein nach positibem Recht,

        nämlich 2.1. EXPLIZIT nach dem positiven Recht, c. 2284 CIC 1917 (resp. c. 1335 CIC 1983)
        – falls man die fsspx-Priester als nicht-deklariert suspendiert ansehen wollte bzw. müsste

        oder 2.2. wenigstens ANALOG-IMPLIZIT nach dem positiven Recht c. 2284 (resp. 1335), gemäß den HÖHEREN Rechtsprinzipien wie der Aequitas und anderer genannter, etwa „sacramenta propter homines“ etc. und etwa auch c. 20 (resp. 19 im CIC 1983) in Anbetracht der EXTREMEN AUSNAHME- und NOTSITUATION in der Kirche und der EXTREMEN und OFFENKUNDIGEN UNGERECHTIGKEIT der Hierarchie und deren MITTÄTERSCHAFT an der Glaubensnot und Kirchenkrise
        – falls man die fsspx-Priester als deklariert suspendiert ansehen wollte bzw. müsste.

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  9. Zum Text:
    Allerdings, zu ihren kirchenrechtlichen bzw. moraltheologischen Ausführungen bzgl. einer würdigen bzw. erlaubten (licite) Spendung muss man zum Punkt 5. Würdigen (dignis) ergänzen, dass man nur ÖFFENTLICH Unwürdigen, ÖFFENTLICHEN Sündern die Sakramente nicht spenden darf.

    Da die WvG aber unter diese Kategorie fallen ist es schon richtig, was sie dazu schreiben, lieber traditio et fides.

    Nur der Korrektheit halber (und um sich auch nicht unnötig angreifbar zu machen) müsste man diese eben so präzisieren.

    Also, statt zu schreiben:
    „Er darf nur denjenigen die Sakramente spenden, die im Gnadenstand sind.[25] Weiß er, dass sie es nicht sind und zwar nicht nur aus der Beichte, so begeht er bei einer bewussten Spendung eine Todsünde, wie der Empfänger auch.“

    „Er darf nur denjenigen die Sakramente spenden, die im Gnadenstand sind bzw. von denen man dies öffentlich / im forum externum präsumieren muss. Weiß er, dass sie es nicht sind und zwar nicht nur aus der Beichte und handelt es sich zudem um öffentliche Sünder, so begeht er bei einer bewussten Spendung eine Todsünde, wie der Empfänger auch.“

    Mit den besten Segenswünschen für Ihre Arbeit
    Ihr
    D.S.

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    1. Denn wüßte der Priester, dass jemand nicht im Gnadenstand ist und wüßte er das von außerhalb der Beichte, handelte es sich aber um einen nicht-öffentlichen, also geheimen Sünder, dann dürfte er diesem das Sakrament nicht nur spenden, sondern MÜSSTE es auch, wenn sonst derjenige in seiner Ehre und seinem öffentlichen Ansehen beeinträchtigt würde.

      Also ganz exakt müsste man sagen, er dürfte ihm, dem GEHEIMENE Sünder (zumindest in der Regel) in der ÖFFENTLICHKEIT die Sakramente nicht verweigern, wohl aber rein privat.

      Eine Öffentliche Spendung an einen geheimen Sünder wäre also keine Sünde, ja (in der Regel) sogar Pflicht.

      Aber wie gesagt, da die „WvG“ – oder sagen wir besser: die öffentlich im dauerhaften Ehebruch Lebenden – sowieso zur Kategorie der ÖFFETNLICHEN Sünder gehören ist es völlig unzweifelhaft, dass der Priester ihnen die Sakramente, auch in der Öffentlichkeit, NICHT spenden darf!!

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  10. Nur ein kleiner Hinweis, was oben im Artikel zu korrigieren wäre (ist zwar nur ein kleiner Flüchtigkeitsfehler, aber damit kein Leser unnötig irritiert wird):

    Bei der Aufzählung der 5 Punkte müsste es „1. Gültig (valide)“ heißen statt „1. Würdig (valide)“.

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  11. Und das oben Dargelegte, warum es durchaus erlaubt ist, bei fsspx-Priestern die Sakramente zu empfangen und die Messe zu besuchen, nochmal anders gesagt bzw. von einer anderen Seite aufgezogen (und unter Rücksicht auf das Verbot – GÖTTL. Rechts – , glaubensgefährdende Predigten etc. anzuhören bzw. ihnen beizuwohnen):

    Die Gläubigen haben unzweifelhaft das Recht auf unzweifelhaft gültige und unzweifelhaft würdige Sakramente bzw. sakramentale Riten;
    zudem auf eine unzweifelhaft würdige und den Glauben nährende Messliturgie;
    zudem auf eine rechtgläubige Unterweisung und Belehrung (etwa in der Predigt oder beim Empfang des Bußsakramentes oder in der Ansprache bei der Ehe oder Taufe etc.);
    zudem haben die Gläubigen die PFLICHT, glaubensgefährdende Personen, Predigten, Liturgien, etc. zu meiden – und dabei nicht nur klar häretische, sondern auch die Häresie fördernde, der Häresie nahekommende, etc. – kurz: alle den Glauben eben gefährdende… (vgl. c. 1324 CIC 1917)

    Die alles gilt aufgrund GÖTTLICHEN RECHTES, letzteres sogar aufgrund von VERBIETENDEM GÖTTL. RECHT (es ist ihnen also nach GÖTTLICHEM RECHT VERBOTEN, an glaubensgefährdenden Riten und Liturgien und Predigten teilzunehmen resp. diesen beizuwohnen, zumindest in der Regel – es gibt hier wohl Ausnahmen, wenn nämlich die occasio proxima zu einer occasio remota gemacht wird, Ärgernis vermieden wird, etc., wobei nicht einmal dies sicher ist, nämlich wenn es sich um akatholische Liturgien handelt)

    Umgekehrt zeigt der c. 2284 (bzw. c. 1335 CIC 1983), dass es durchaus Ausnahmen vom Verbot des Empfangs von Sakramenten bei Suspendierten gibt, es also NICHT nach GÖTTLICHEM REcht, zumindest NICHT schlechthin und ohne Ausnahmen, verboten ist, die Sakramente bei ihnen zu empfangen (etc.)

    Nun gilt aber der Grundsatz, dass GÖTTLICHES Recht rein positives, also menschliches sticht/bricht und VERBIETENDES Recht gebietendes – und dass VERBIETENDES GÖTTLICHES Recht immer allem anderen Recht vorausgeht, dieses sticht.

    Daher ist klar, dass zumindest dies alles mit bedenkend (und evtl. noch weitere, höhere Rechtsprinzipien beachtend) der Empfang der Sakramente bei fsspx´lern und der Besuch ihrer Messen ERLAUBT ist, ja mehr noch, dass hingegen der Empfang der Sakramente bei Modernisten und der Besuch ihrer Messen UNERLAUBT ist (und gerade wenn ich vor der Wahl stehe, zwischen beiden zu wählen).

    Und ersteres wenigstens ANALOG zu den Bestimmungen des c. 2284 (resp. 1335) bzw. aufgrund der genannten PFLICHTENKOLLISION und der Regeln und Prinzipien zur Lösung derselben.

    – oder aber sogar EXPLIZIT nach positivem Recht (c. 2284 resp. 1335), nämlich dann, wenn man die fsspx-Priester als nicht-deklariert suspendiert betrachten müsste.

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    1. Was also auch viel zu wenig betrachtet wird, dass es neben dem Verbot, bei Suspendierten Priestern die Sakramente zu empfangen (etc.)
      auch ein Verbot gibt – und zwar (zumindest größtenteils) nach GÖTTL. Recht – glaubensgefährdende Personen bzw. Predigten oder Liturgien anzuhören resp. mitzufeiern oder an fremden Sünden mitschuldig zu werden, etwa durch Teilnahme an Sakramenten- oder Messriten, welche bewußt und regelmäßig vom zelebrierenden Priester nicht wie von der Kirche vorgeschrieben eingehalten (s. oben Punkt 2 – rite), sondern willkürlich abgeändert werden und ich das weiß, also vorhersehen kann — geschweige denn dass es gar erlaubt wäre, irgendwie aktiv an Sakrilegien teilzunehmen.

      Das alles ist durchaus VERBOTEN, wie gesagt (weitgehend) nach GÖTTLICHEM Recht.

      Und mag es hier auch Ausnahmen geben bzw. gibt es diese in der Tat (wie im letzten Kommentar erläutert), so doch nur aufgrund schwerwiegendster Gründe (und wohl nichteinmal für alles; so scheint etwa jede aktive Teilnahme an einem Sakrileg durchaus und ausnahmslos nach GÖTTL. REcht verboten!!).

      Dem steht das Verbot gegenüber, die Sakramente bei Suspendierten zu empfangen (und an irregulären Messen teilzunehmen). Dieses ist nicht einemal sicher Göttlichen Rechts (ja klarerweise zumindest weitgehend NICHT GÖTTL. Rechtes) und kennt jedenfalls völlig UNZWEIFELHAFT Ausnahmen, wie sie EXPLIZIT in c. 2284 bzw. 2261 (resp. 1335) aufgeführt sind, wozu auch keine schwerwiegenden Gründe gefordert sind, sondern schon mittelschwere, ja leichte ausreichen – oder wie das Recht sagt: „aus jedwedem gerechten Grund“.

      Wenn also die Frage aufkommt,
      ob ich eher an einer Neuen Liturgie teilnehmen darf, welche die Härsie begünstigend ist und welche zudem sogar noch aller Wahrscheinlichkeit nach in Verletzung der Rubriken gefeiert werden wird und evtl. sogar mit krassen Sakrilegien, ja sogar sicher, wenn man die Handkommunion bedenkt, zudem von einem Modernisten, der auch aller Wahrscheinlichkeit nach glaubensgefährdende Predigten halten wird (etc.)
      – oder aber an einer völlig würdigen und katholischen Messe bzw. Messliturgie, gefeiert von einem völlig rechtgläubigen Priester, der allerdings [offiziell] suspendiert ist,

      dann ist die Antwort für einen kirchlich denkenden – den sensus catholicus habenden bzw. die moraltheolgischen resp. kanonistischen Grundsätze auch nur ein wenig kennenden – Katholiken ABSOLUT KLAR.,
      selbst rein kanonistisch-rechtspositiv, erst Recht aber vom Geist des Gesetzes her und moraltheologisch-überpositiv!

      (dass ich nämlich eher letzteres darf als ersteres, sind bei letzterem ja weit weniger gewichtige Gründe zur Ausnahmen vom Verbot verlangt – wie schon c. 2284 / 2261 (resp. 1335) deutlich macht – als bei ersterem, ja ersteres scheint zumindest in Teilaspekten sogar in sich schlecht zu sein. [Wenn denn die offiziell angenommene Suspension überhaupt rechtsgültig sein sollte, was noch hinzu kommt!!].)

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