Bischofsperlen: Erzbischof Koch kümmert sich um homosexuelle und transsexuelle Flüchtlinge


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Bei manchen unserer Bischofsperlen kann man zu Recht den Verdacht hegen, dass wir uns sie ausdenken, um sich über die deutschsprachigen Bischöfe lustig zu machen. Manchmal muss man sich wirklich zwicken und fragen: Passiert das wirklich? Ja, es passiert wirklich und manche Taten sagen mehr als tausend Worte. So berichtet kath.net:

Berlin (kath.net/KNA) Der neue katholische Hauptstadtbischof Heiner Koch besucht am Donnerstag das Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) in Berlin-Charlottenburg. Dabei wolle der Erzbischof sich im persönlichen Gespräch über die Lage von homosexuellen und transgeschlechtlichen Flüchtlingen informieren, kündigte der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) an. Sie würden auch in Deutschland, etwa in ihren Unterkünften, mit Gewalt konfrontiert.[1]

Diese Meldung stammt vom Mittwoch 13.01.2016 und da sie vom Donnerstag spricht, so ist damit wahrscheinlich Donnerstag der 14.01.2016 gemeint. Ein katholischer Bischof besucht also:

um sich zu vergewissern, dass es ihnen gut geht. Weiter berichtet kath.net.

Das LSVD-Projekt MILES bietet gleichgeschlechtlich orientierten Flüchtlingen und ihren Angehörigen psychosoziale Beratung, leistet erste Hilfe in Krisensituationen und vermittelt an andere Beratungseinrichtungen weiter. Weitere Angebote sind Rechtsberatung, Vortragsreihen und Kulturabende. Darüber hinaus hilft MILES beim Aufbau von Selbsthilfegruppen und deren Vernetzung.

Koch ist seit vergangenem September Berliner Erzbischof. Auch sein Vorgänger Rainer Maria Woelki traf vor gut vier Jahren kurz nach seinem Amtsantritt mit Vertretern des LSVD auf deren Initiative zusammen. Die Begegnung fand im Erzbischöflichen Ordinariat, der Verwaltungszentrale des Erzbistums Berlin, statt. Themen waren damals die Beschäftigung homosexueller Mitarbeiter im kirchlichen Dienst und die kirchenkritische Demonstration während des kurz danach stattfindenden Berlinbesuchs von Papst Benedikt XVI. am 22. September 2011. Der LSVD gehörte zu den Organisatoren der Anti-Papst-Demonstration.

Ein katholischer Erzbischof hat also 14 Tage nach den Exzessen von Köln nichts Besseres zu tun als zu fragen, ob es in den meisten Fällen islamischen Homosexuellen und Transsexuellen auch wirklich gut geht. Was geht ihn das an? Ist das Verkündigung? Ist das Seelsorge? In den Flüchtlingsunterkünften werden Frauen und Kinder vergewaltigt[3], deutsche Frauen auch außerhalb[4] und Christen werden verprügelt.[5] All das interessiert Erzbischof Koch scheinbar nicht. Interessant! Wir erinnern hier ganz zaghaft, dass ein katholischer Bischof vor allem sich um Katholiken zu kümmern hat, die in Berlin kaum vorhanden sind und nach solchen Besuchen immer weniger werden. Also nicht um Heiden, nicht um Todsünder und nicht um Menschen mit einer sexuellen Identitätsstörung, die zwar keine Sünde ist, aber sicherlich nicht im Vordergrund zu stehen hat. Hat denn Erzbischof Koch von Frau Dr. Merkel ein Aufgabenheft erhalten, dessen Inhalt er abzuarbeiten hat oder ist es seine eigene Initiative? Wir wissen es nicht. Noch politisch korrekter geht es kaum. Wir können nur hoffen, dass diese Flüchtlinge noch schwarz sind, Frauen und im Rollstuhl sitzen und dass der Erzbischof Koch auf dem Weg zum Flüchtlingheim wenigstens einen Wal gerettet hat, nachdem er gejoggt, Joga gemacht und ein veganes Frühstück zu sich genommen hatte. Wir hoffen jetzt keine Zielgruppe ausgelassen zu haben. Falls ja, so bitten wir um Nachsicht und der Erzbischof Koch wohl auch.

Wir sind jetzt hoffentlich motiviert auch für ihn am letzten Freitag des Monats die Bußpsalmen zu beten.

[1] http://www.kath.net/news/53569

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Transsexualit%C3%A4t

[3] http://www.welt.de/regionales/hamburg/article147461333/Wie-Frauen-in-Fluechtlingslagern-zu-Freiwild-werden.html http://www.huffingtonpost.de/2015/09/28/uebergriffe-vergewaltigungen-situation-vergewaltigung-frauen_n_8206072.html

[4] http://de.gatestoneinstitute.org/6547/vergewaltigungen-migranten

[5] http://www.focus.de/politik/deutschland/kritische-entwicklung-in-fluechtlingsunterkuenften-kann-mich-nicht-zum-glauben-bekennen-wie-es-christen-in-fluechtlingsheimen-ergeht_id_4988213.html http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/gewalt-gegen-christen-in-fluechtlingsunterkuenften-nimmt-zu-83593.html

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6 Gedanken zu “Bischofsperlen: Erzbischof Koch kümmert sich um homosexuelle und transsexuelle Flüchtlinge

  1. Manche Bischofsperlen sind wirklich so krass, dass es schon fast wieder lustig ist. Wenn man schon nichts dagegen machen kann, kann man wenigstens darüber lachen. Wenn man vor lauter Kummer Magengeschwüre bekommt, ist dadurch auch niemand geholfen. Vielen Dank für Eure Arbeit.
    Mir kommt gerade noch eine Idee: wäre vielleicht eine Reihe mit Berichten über glaubenstreue Prälaten und Priester, die wirkliche Hirten sind, möglich – sozusagen als Antidot? Ich habe vor kurzem einen Brief von S.E. Kardinal Sarah gelesen, den dieser an die Gemeinde von Fontainebleau geschrieben , deren Kirche entweiht und gebrandschatzt wurde (http://fr.radiovaticana.va/news/2016/01/13/profanations_de_fontainebleau__le_message_du_cardinal_sarah/1200678). Weil mein Französisch nicht der Kracher ist, nur der letzte Absatz:
    „Beten und fasten wir, um das Herz Gottes, das gequält wurde durch die Gleichgültigkeit der Mensche, zu trösten . Beten wir Jesus an in der Heiligen Eucharistie, um den Frevel zu beheben. Bitten wir für unsere Verfolger, die sich durch ihren Hass, der in ihrem Herzen wohnt, selbst zerstören und ruinieren.
    … Ich segne Euch aus tiefstem Herzen.“
    Als ich den Brief gelesen habe, kamen mir die Tränen – vor Freude, das es solche Hirten noch gibt.
    Wenn jeder gelegentlich etwas Erfreuliches erlebt oder liest und es den anderen mitteilt, kann man sich öfter freuen.
    Viele Grüße, Uli

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    1. Ja, über die katholischen Bischöfe zu berichten, ist eine gute Idee, aber das machen schon andere. Unsere Bischofsperlen dienen als Motivationshilfe, um am letzten Freitag eines jeden Monats für diese Bischöfe zu beten. Nach dem Motto: Wollt ihr, dass es so bleibt? Nein, dann betet!

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      1. Ich finde, die guten Beispiele können auch motivieren, weil sie zeigen:
        – Es ist nicht alles verloren.
        – Man ist nicht so ganz allein.
        – und das nächste Konklave kommt bestimmt.
        Letztlich bewahren sie vor Verbitterung und Zynismus – und diese Bedrohung sollte man nicht unterschätzen. Meine ich.
        Grüße Uli

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  2. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten… rebloggt und kommentierte:
    Vermutlich will der gute Mann doch nur auch ein warmes Plätzchen für sich in der kommenden „Ökumenisch-Katholischen Kirche von Deutschland/Interreligiöse Gemeinschaft politisch-korrekter Toleranz“ sichern. Während die beiden Kardinäle Marx und Woelki sich einander überholend in den Enddarm der Kanzlerin kriechen, dabei noch katholische Blogger bepöbeln und Migrantenstraftaten negieren um sich den Titel „Staatskirchen-Primas“ zu erdienern, muß sich der Arme halt auch was einfallen lassen. Verständnis und Toleranz für Migranten „zieht“ bei der Politischen Klasse, dann „ziehen“ Schwule und Transen unter den Migranten noch besser. Doch eigentlich schlau überlegt…

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