Heute beten wir für unsere Bischofskonferenz


1801-1-4 Champaigne Bon Pasteur

Es ist soweit: Die Bußpsalmen für die jeweilige Bischofskonferenz!

Nachdem wir theoretisch vorbereitet worden sind,[1] schreiten wir zum ersten Mal zur Tat und beten das Offizium der Bußpsalmen mit der anschließenden Allerheiligenlitanei und den folgenden Gebeten für unsere Bischofskonferenzen. Abhängig vom eigenen Wohnort und der eigenen Diözese empfiehlt es sich für die eigene Bischofskonferenz zu beten, also die Deutschen für die deutsche, die Österreicher für die österreichische etc. Welche hat unser Gebet aber am meisten nötig? Wohl die deutsche, da sie die reichste und die zahlreichste ist, sowie in der ganzen Welt als die korrumpierteste Kirche gilt, welche mit Hilfe ihres Geldes, der Entwicklungshilfe (früher Mission genannt) und ihrer Stipendien (früher Theologiestudium genannt) andere Kirchen verdirbt. Ja, es stimmt leider und man kann es überall nachlesen und erfahren[2] Damit es zuerst auf der geistlichen Ebene besser wird und die Dämonen ein wenig vertrieben werden, müssen wir beten. Aber wie?

  • Auf den Knien,
  • Auf Lateinisch,
  • In einem Zug, d.h. alle vorgesehenen Gebete in einer „Session“.

Sollte jemand sich nicht ausreichend motiviert fühlen, dann möge er sich die Aussagen unserer Bischöfe nochmals durchlesen oder die Website der jeweiligen Bischofkonferenz besuchen. Sollte jemand von diesem Gebetsaufruf nicht betroffen fühlen, weil er sowieso viel zu tun hat und man solle nicht übertreiben, so verwirkt er hiermit jede Möglichkeit sich in der Zukunft über:

  • „die Amtskirche“,
  • „die Kirchensteuermafia“,
  • DBK, ÖBK und SBK
  • „die Konzilssekte“,
  • „die deuterovatikanische Sekte“
  • oder wie sie sonst genannt wird

zu beschweren, da er nicht dagegen unternommen hat. Ein kurzes und gelindes Fegefeuer scheint da ausgeschlossen zu sein.

Das konkrete Gebetsanliegen lautet: Wir bitten Gott, dass er den Bischöfen die notwendigen Gnadengaben gibt, damit sie endlich den katholischen Standpunkt in der Lehre und Moral vertreten.

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

Ad 4.

Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten.

Wenn wirklich nicht knien kann?

 

Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe.

Was ist, wenn man kein Latein kann?

 

Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt:

  • C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer
  • Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“)
  • Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“)
  • Ngu, su wir wie ngw, sw (sanguis – „ssangwis“), aber das „w“ ist sehr leicht.
  • X wie ks (capax – „kapaks“)
  • Z wie s, stimmhaft (zizania – „sisania“)
  • Ch wie ch (charta – „charta“)
  • Ph wie f (philosophia – „filozofia“)
  • Rh wie r (rhombus – „rombus“)
  • Th wie t (thalamus – „talamus“)
  • I am Wortanfang und vor einem Vokal wie j (iam – „jam“)
  • Y wie y (thymiana – „tymiana“)
  • V wie w (valde – „walde“)
  • S am Wortanfang und Wortende wie ss (super – „ssuper“)
  • S in Wortmitte wie das deutsche stimmhafte s (censebant – „zensebant“)

Man kann die lateinische Aussprache bspw. bei den Mönchen von Le Barroux hören[3] oder in anderen Klöstern, die das vorkonziliare Offizium auf Lateinisch beten. Die Akzentuierung ist im Text angegeben. Bei Gloria Patri et Filio am Ende eines Psalms mache man eine leichte Verbeugung zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit.

Es geht hier um ein fürbittendes Gebet in einem wichtigen Anliegen und um keine Radioaufnahme. Auch wenn man Fehler macht, wird es Gott genehm sein und wenigstens wir – die Beter – werden dadurch geheiligt werden und vielleicht manch einer Bischof auch.

Man kann seine Erfahrungen auf unserem Forum oder anderswo mitteilen. Man solle sich auch auf irgendwelche unerwartet auftretende Probleme und Schwierigkeiten, wie z.B. plötzlicher Familienstreit oder Streit am Arbeitsplatz gerade an diesem Tag einstellen. Dies wird ein gutes Zeichen sein, dass die Mächte der Finsternis diese Initiative bekämpfen. Man solle sich auch auf alle möglichen Zweifel am Sinn dieses Gebetsaufrufs und der eigenen Mitarbeit vorbereiten. Aber von nichts kommt nichts und der Verfall der Kirche in den deutschsprachigen Ländern scheint kaum noch steigerungsfähig. Jemand muss es herausreißen. Packen wir es an!

[1] Und zwar mit diesen Beiträgen https://traditionundglauben.wordpress.com/category/gebetsaktion-bischofskonferenz/

[2] Beispielsweise hier: http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/09/deutschlandchurch-of-rich-or-church-of_16.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2015/04/the-german-catholic-collapse-priests.html http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/achtung-as-in-vatican-ii-germans-seem.html http://www.katholisches.info/2015/11/24/paepstliche-standpauke-fuer-deutsche-bischoefe-deutsche-kirche-nicht-die-fortschrittlichste-sondern-die-zerruettetste/

[3] http://www.barroux.org/fr/liturgie/ecoutez-nos-offices.html

Beim Anklicken wird das Bild vergrößert

Buss 1

Buss 2

 

Buss 3Buss 4

Buss 5Buss 6

Und hier nochmals der Text zum Download

Sieben Bußpsalmen

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6 Gedanken zu “Heute beten wir für unsere Bischofskonferenz

    1. Das freut uns, da sind wir schon nachweislich drei Personen. Nach Gauss uns unserer Blogstatistik der täglichen Leserschaft in der letzten Zeit, sollten es zwischen 4 bis zwanzig werden, aber eher weniger als mehr. Aber es heißt ja: „Wo zwei, ober drei …“.

      Also bitte im nächsten Monat nochmals.

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  1. Weil ich ab morgen an Exerzitien teilnehmen werde, hatte ich mir letzten Dienstag spontan die Buspsalmen als Novene vorgenommen. Allerdings habe ich verschiedene Intensionen an den verschiedenen Tagen. Bisher war es recht beschwerlich. Erst ein einziges Mal (von 7) ist es mir gelungen, durchgängig und ohne Pause auf den Knien zu beten. – Hyperventilation durch falsches Atmen. – Abgrundtiefe Müdigkeit. – Dringendes Bedürfnis, die Toilette aufzusuchen. – Das Gefühl, die Kniescheiben zerspringen gleich. Danach waren meine Knie jedesmal so schwach, dass ich mich wie ein 80jähriger fühlte und das Bedürfnis nach einem Rollator hatte.

    Eine Frage, die sich mir aufgrund der Erfahrung stellt, ist bezüglich der Intension. Das Ergreifen einer Intension erweist sich bei mir immer als ein etwas konfuses Unterfangen. Da kommen immer gleich Gedanken in die Queere, wie z.B.: „Man könnte doch gleich noch dafür … oder hierfür … beten.“ oder „Der liebe Gott weiß doch selbst viel besser, wofür das Gebet gut sein soll.“ Am Ende habe ich dann das Gefühl, überhaupt keine Intension richtig ergriffen zu haben. Ich hoffe, dass der liebe Gott trotzdem den Versuch anrechnet und den (mehr oder weniger) guten Willen.

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich in Bezug auf das Beten als absoluter Anfänger sehe. Als Kind habe ich es nicht gelernt und später habe ich mich in meinem stolzen Übermut gleich an das stille Gebet gewagt, – ergo – ich habe überhaupt nicht gebetet. Jetzt habe ich seit einiger Zeit die Hl. Messe im Vetus Ordo entdeckt und dadurch erst den Zugang dazu gefunden. Ähnlich ist es jetzt mit dem Gebet. Mein Beichtvater hat mir vorgeschlagen, den Rosenkranz in Latein zu beten und tatsächlich eröffnet mir das Latein eine ganz neue Dimension des Betens. Herzliches „Vergelts Gott“ daher den Betreibern diese Blogs für ihre Mühe.

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    1. @ Albert Frick

      Ja, Glückwunsch für das Beten und das Durchhalten. Dieses Gebetsvorhaben erinnert ein wenig an Cross-Fit, eine Sportart, die dermaßen intensiv ist, dass viele beim ersten Training ohnmächtig werden oder sich überheben müssen. Aber am Ende gratuliert jeder jedem, dass man durchgehalten hat.

      Interessanterweise scheinen die Wenigsten das Knien zu verkraften. Bei mir hat das Ganze nur 35 Minuten gedauert und ich habe tatsächlich die ganze Zeit durchgekniet und recht schnell vielleicht gesprochen, aber das Knien war kein Problem. Nun ja, aller Anfang ist schwer und Gott wird es sicherlich anrechnen.

      Die Intention am Anfang erwecken: „Für die notwendigen Gnaden für die …. Bischofskonferenz“ und Gott wird es schon richten.

      Ja, was nichts kostet, ist auch nichts wert. Wenn wir ein Jahr gebetet haben werden, haben wir auch das moralische Recht einen Bischof streng zu ermahnen, da er uns so viel gekostet hat.

      Ich denke, dass diese Beschwerden auch dämonischen Ursprungs waren, denn andere Beter berichten von ähnlichen Zuständen.

      Sie sollten sich aber nicht zuviel auf einmal vornehmen, damit sie alle zwölf Monate durchhalten. Das ist eine mittlere Distanz oder ein Halbmarathon, also nicht zu schnell.

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