Neue Kategorien: Aszetik und Mystik


Giusto_di_gand_e_pedro_berruguete,_san_tommaso_d'aquino

Bene docet qui bene distinguit – „gut lehrt, wer gut unterscheidet“, sagt der wohl vorkonziliare Lateiner. Da alle Ordnung (ordo) von Gott ist und alle Unordnung vom Widersacher, daher kann man nicht gut und ausreichend genug unterteilen, systematisieren und ordnen. Je mehr Wissen, desto mehr ist es von Nöten. Die verachtende oder wutschnaubende Ablehnung der scholastischen Ordnung und Methode, welche ausnahmslos dem Schreiber dieser Zeilen bei allen ihm bekannten Theologen begegnet ist (die Zahl ist sicherlich mittlerweile dreistellig geworden), zeigt uns deutlich wohin der Weg ex contrario , d.h. durch Umkehrschluß, gehen sollte und wohin nicht. Er geht zur Unterteilung und Ordnung und er meidet den Chaos, das Ungefähre und das Vermischte.

Daher wollen wir auf unserem Blog die Aszetik von der Mystik deutlich absetzen, um dem Leser die Lektüre und die Findung der ihn interessierenden Materialien zu erleichtern. An dieser Stelle sein nur kurz angefügt, dass die Aszetik all das ist, was wir unsererseits tun können, um Gott näher zu kommen, die Mystik hingegen sein Handeln an uns darstellt, welches unsere natürlichen Kräfte übersteigt. Da noch mindestens ein aszetisches Traktat kommentiert und jpg und in pdf-Dateien folgen wird, so ist diese Einteilung notwendig geworden. Sicherlich wird es noch Beiträge geben, in welchen sich die zwei Bereiche überschneiden werden, wie es z.B. bei Kardinal Bona öfters der Fall ist, dennoch behalten wir diese Einteilung bei.

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