Benedikts Brief oder How I abandoned Your mother


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Ausgangslange – die Kinder verlassen

Für alle, die sich nicht in modernen Fernsehserien auskennen. Der obige Titel ist eine Anspielung auf die amerikanische Sitcom How I met Your mother (HIMYM)– „Wie ich eure Mutter kennenlernte“, in der ein Vater in vielen, vielen Sitzungen und wohl Jahren (die Serie lief 9 Jahre lang) seinen Kindern erzählt, wie er deren Mutter traf. Die Serie HIMYM ist absolut nicht zu empfehlen und man muss junge Leute bedauern, die mit ihr aufwachsen und dann solch eine Vorstellung von Liebe, Freundschaft und Ehe hegen werden. How I abandoned Your mother bedeutet im o.a. Titel „Wie ich Eure Mutter verlassen habe“. Der Text von Ann Barnhardt „Der Brief eines abwesenden Vaters an seine Kinder“, den wir bald in der deutschen Übersetzung von davillatollkuehn vorstellen werden, ist dermaßen treffend und ergreifend, dass er wirklich Tränen in die Augen treibt.

Ja, die Kirche – die Braut Christi wird von Bergoglio und seinen Mannen vergewaltigt und geschändet. Ihre Kinder, Katholiken, werden ebenfalls vergewaltigt, geschlagen, vergiftet und missbraucht und das Schlimmste dabei ist, dass man ihnen einredet, dass es sich beim Gift um eine Arznei handelt. Dennoch hinkt der Vergleich von Ann Barnhardt ein wenig, weil der eigentliche Bräutigam der jungfräulichen Kirche und Mutter Christus und nicht der Papst ist. Christus wird seine sichtbare Kirche nicht verlassen, obwohl er sie schon jetzt durch Bergoglio bestraft und weiterhin bestrafen wird, wie damals 1527 bei Sacco di Roma, so glauben wir.

Wer ist an diesem Zustand schuld? Benedikt XVI. / Ratzinger: er ist weggelaufen. Fühlt er sich schuldig? Nein.

„Benedikt XVI. ist mit sich selbst in Frieden“,

sagt Gänswein, sein Privatsekretär. Benedikt sagt es in seinem unsäglich banalen Interviewbuch auch selbst. Er scheint ein wenig die jetzige Situation zu bedauern, siehe der Brief zum Begräbnis von Kardinal Meisner:

[Zeiten] in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben und denken.

[…] dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist.

Was ist das? Ein Wunschkonzert? Sollte denn Benedikt selbst nicht ein solcher Hirte gewesen sein? Warum hat sich denn das Boot „schon fast zum Kentern angefüllt“? Womit hat es sich den angefüllt? Mit den islamischen „Flüchtlingen“, die Franziskus nach Europa lockt?

 Theologie Ratzingers

Benedikt ist nicht nur mitschuldig an dieser Misere. Er ist der Hauptgrund, er ist die Ursache! Zuerst hat er sein ganzes Leben solch eine Theologie betrieben, welche diesen Zusammenbruch und diese Apostasie möglich machte. Dann ist er zurückgetreten, um Bergoglio Platz zu machen. Wurde er dazu gezwungen? Das ist mehr als sicher, aber er muss ja in der Vergangenheit etwas getan haben, was ihn dermaßen erpressbar machte, dass er (1) zurückgetreten ist und (2) jetzt still hält. Hat denn Benedikt Gewissensbisse? Nein. Warum nicht? Weil er sich eine „Theologie“ zurrechtkonstruiert hat, welche ihm ein ruhiges Gewissen verschafft und die Schuld anderen zuschiebt. Das Gewissen aber ist nicht die letzte Norm der ethischen Handlung. Die ist nur die subjektive Norm, die irren kann. Die eigentliche und objektive Norm ist das Gesetz Gottes, das jeder Psychopath seine Taten mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Wir haben uns schon hier mehr als einmal gefragt, ob Benedikt wirklich gläubig gewesen ist und zwar gläubig im Sinne der Übereinstimmung des Verstandes mit der geoffenbarten Wahrheit. Die Antwort fiel leider negativ aus. Schon in seiner Habilitationsschrift, die aufgrund des Häresieverdachts in der ersten Fassung nicht angenommenen wurde, untersucht er den Offenbarungsbegriff von Bonaventura oder eher das, was er dafür hält. Darin stellt Ratzinger die These auf, dass der Mensch kein Empfänger der Offenbarung ist, sondern dass er diese selbst macht oder mitgestaltet. Ganz platt und einfach formuliert, natürlich. Dieser Offenbarungsbegriff aber entspricht nicht der katholischen Lehre und deswegen musste Ratzinger seine Habilitationsschrift umschreiben, sodass sie endlich angenommen wurde.[1] Wir haben zwar weder die erste noch die zweite Fassung dieser Habilitation gelesen, nehmen aber stark an, dass die zweite Fassung verklausuliert dasselbe enthielt wie die erste, was aber auch im Sinne des Lehramtes auszulegen war (Einerseits-Andererseits, Jedoch-aber-wenn-pastorale-Gründe-etc, Sowohl-als-Auch). Wenn sich aber der Mensch seine Offenbarung selbst schafft und seinen „Gott“ gleich mit, dann kann doch dieser „Gott“ von einem Menschen nichts verlangen, was dem Menschen gegen den Strich geht. Oder? Deswegen gibt es bei Benedikt keine Spur von Reue. Schuldig ist der Zeitgeist, nicht er selbst. Zurecht schreibt Ann Barnhardt, dass Benedikt vielleicht auch die geschundenen Kinder der Kirche bedauert, aber sich keinen Deut um sie kümmert, geschweige denn für sie kämpft, weil er ja sich selbst, „den Mozart der Theologie“, in Frage stellen müsste und sein „Lebenswerk“ auch. Finis coronat opus – Das Ende/Ziel krönt das Werk, sagt der Lateiner. Und der Rücktritt Benedikts krönt sein theologisches Opus, was somit nichts wert ist. Weder intellektuell, noch moralisch, noch spirituell. Nicht intellektuell, weil Benedikt in seinem Handeln inkonsistent gewesen ist (Papsttum angenommen, Papsttum niedergelegt. Papa emeritus). Nicht moralisch, weil er wahrscheinlich aufgrund von Immoralität erpressbar ist und der bergolianischen Unmoral mit seinem Rücktritt Tor und Tür öffnete. Nicht spirituell, weil er doch jeglichen sensus fidei bar ist, wenn er so gehandelt hat, wie er handelte. Ist denn Benedikt ein Atheist? Das wohl kaum. Er ist ein Agnostiker, der sich in jahrzehntelangen Kleinstarbeit einen „Gott“ konstruiert hat, der „der Moderne“ entspricht und den ratzingerianischen intellektuellen Ansprüchen natürlich auch. Nur dieser „Gott“ ist kein wahrer Gott. Es ist kein dreieiniger Gott der Kirche und der objektiven Offenbarung.

Verantwortung des Theologen und Kirchenlehrers

Vor kurzem, am 14 Juli, feierten wir im Alten Kalender das Fest des Kirchenlehrers hl. Bonaventura, welcher wirklich nichts dafür kann, dass Ratzinger ihn zu seinem Habilitationsthema wählte. In der Matutin des Tridentinischen Breviers gibt zu den Worten Christi: „Ihr seid das Salz der Erde“ eine Predigt von hl. Johannes Chrysostomus, wie sie bei den Festen der Kirchenlehrer gelesen wird. Der hl. Johannes schreibt:

Attendite quid dixerit, Vos estis sal terrae: per quod ostendit quam necessario ista praecipiat. Non enim de vestra, inquit, tantummodo vita, sed de universo orbe vobis ratio reddenda est.

Achtet darauf, was er gesagt hatte: „Ihr seid das Salz der Erde“, dadurch zeigt er wie notwendig dieses [Salz] doch ist. Denn nicht nur für Euer Leben, sondern für die ganze Welt werdet ihr zur Rechenschaft gezogen.

Schrecklich Worte! Die Kirche und insbesondere ihre Theologen werden für die ganze Welt, welche aufgrund der verkehrten Theologie verlorengegangen ist, Rechenschaft abgeben. „Ihr seid das Salz der Erde“, also der Welt auch, nicht nur der Kirche. Wie ein Kirchenlehrer ein Licht der Kirche und damit der Welt ist, weil er die Dunkelheit der Sünde erleuchtet, so ist ein Häretiker ein Dunkelmann und ein „Verlöscher“. Wie lächerlich ist es, was katholisches.info nicht lassen kann, Benedikt als den orthodoxen Konservativen hochzuhalten, als einen quasi modernen „Kirchenvater“. Er ist es nicht! Er ist es nie gewesen! Er hat die Karre in den Dreck gefahren als: Theologe, Konzils-Peritus, Bischof, Kardinal, Papst und papa emeritus. Wir ließen uns blenden und haben es lange nicht gesehen, weil sich wirklich kaum jemand die Mühe machte, all seine Schriften durchzulesen und außerdem hat der, der an der Macht ist, ja immer Recht. Ferner muss man sich an jemandem emotional aufbauen können, weil es schwer anzunehmen ist, dass alle an der Kirchenspitze verkommene Atheisten sind, die diesen Bullshit nicht glauben. Glaubte denn Ratzinger „diesen Bullshit“? Wohl kaum. Lesen Sie doch sein Standardwerk Einführung in das Christentum, legen Sie einen Denzinger (Dogmensammlung der Kirche) daneben und Sie werden sehen, wie er die Glaubenswahrheiten verändert und mutiert, damit sie „für den modernen Menschen annehmbar werden“. Ja, es bleibt von der Glaubenslehre ein wenig übrig und das Gefährliche ist dabei, dass dieses Etwas einen katholischen Eindruck macht. Es ist aber bei näherem Hinsehen leider nicht katholisch. Warum hat es niemand entdeckt? Doch, dass haben verrückte Traditionalisten in der Vergangenheit schon getan,[2] aber im theologischen Mainstream, auch bei den Neokonservativen, hat niemand die katholischen Lehre ausreichend gekannt, um es wirklich analysieren zu können oder man war zu feige sich mit dem Konzils-Peritus, dem Startheologen, dem Kardinal von München und dem Präfekten der Glaubenskongregation, der natürlich „stockkonservativ“ und „reaktionär“ gewesen ist, anzulegen. Wer macht sich schon die Mühe, Tausende von Seiten der Ratzinger-Schriften auf ihre Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre zu untersuchen? Dazu wäre eine Zwangsneurose nötig, welche selten mit intellektueller Objektivität Hand in Hand geht. Wem hätte man denn diese Untersuchung schicken sollen? Ratzinger selbst als dem Präfekten der Glaubenskongregation? Den Ratzinger-Schülern und Nachfolgern: Levada und Müller? Dem „hl.“ Papst Johannes Paul II, der Ratzinger ernannt hatte, weil er von seinem Buch Einführung in das Christentum dermaßen begeistern war? Vielleicht hat es schon jemand getan und wir wissen es nicht, weil es in den Archiven der Glaubenskongregation verschwunden ist. Menschen, die jetzt die Welt nicht verstehen, wobei neo-konservative Katholiken gemeint sind, also jene, die ihren Katholizismus anhand des „konservativen“ Pontifikats von Johannes Paul II definieren und natürlich das Vat. II befürworten,[3] haben ein falsches Bild vom Ratzinger. Er war immer progressiv, d.h. modernistisch und er ist es geblieben. Das Charisma des Petrusamtes hat ihn vor größerem Unfug geschützt und schützt ihn immer noch, denn er ist immer noch Papst, aber unter dem Strich bleibt nichts außer Summorum Pontificum übrig, welches ein Aufheben der liturgischen Reformen des Vat. II über die Hintertür ist. Auch wenn es sehr schmerzlich ist: man muss sich der Wahrheit stellen.

  • Ratzinger war ungläubig, d.h. er hat die Realität der katholischen Dogmen indirekt geleugnet.
  • er konstruierte sich seine eigene „Theologie“, welche ihn berühmt machte und
  • ihm die höchsten Ämter der Kirche sicherte
  • welche er durch seinen Rücktritt, vom Papstamt, zerstörte.
  • Ratzinger/Benedikt ist mit sich selbst im Reinen, weil seine Tat seinem „Glaubensbegriff“ entspricht.
  • Er wird für uns beten, vielleicht, dass wir zur Abwechslung nicht „vor den Wölfen weglaufen“.

[1] http://www.institut-papst-benedikt.de/fileadmin/user_upload/Presseschau/borMedia1067405.pdf https://www.domradio.de/themen/benedikt-xvi/2009-09-12/ratzingers-habilitationsschrift-nach-53-jahren-publiziert-ueberbringer-bischof-mueller-im-domradio https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Offenbarungsverst%C3%A4ndnis_und_die_Geschichtstheologie_Bonaventuras

[2] http://www.traditioninaction.org/RevolutionPhotos/A099rcRahner_JosephRatzinger.htm

[3] Sie werden hier sehr treffend beschrieben: https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/06/01/steve-skojec-raus-aus-dem-kaninchenloch/ https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/12/02/hilary-white-die-bischoefe-treten-in-den-krieg-ein/ https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/11/28/hilary-white-ein-neues-schisma-fuer-eine-neue-kirche-2-von-3

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)


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Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview

All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher. Deswegen wünschen wir Kardinal Müller, dass er auf dem Umweg des Leidens, denn sein Rausschmiss ist ja Leiden, Gottes Maßstäbe entdeckt und erreicht und auf diese Weise nicht verloren geht. Man sieht leider nicht die Matrix, wenn man in ihr steckt. Man braucht einen Außenblick und deswegen hatten so viele Heilige eine Einsiedlerphase oder eine Phase der Krankheit, wo das Bisherige völlig für sie zusammenbrach.

Bekehrung ist immer schwierig. Intellektuelle Bekehrung noch mehr, weil man sein ganzes intellektuelles Koordinatensystem und Weltbezug verändern muss. Der Schreiber dieser Zeilen lernt in der letzten Zeit, dass deswegen so wenige Menschen an intellektuellen Fragen interessiert sind und nach diesen ihr Leben und nicht umgekehrt ausrichten, weil die Meisten das Intellektuelle, d.h. die Bildung, die Titel, die Bücher, die eigene Wirkung als eine Art Zierde ihrer Persönlichkeit betrachten, als einen Teil ihrer selbst. Wie eine teure Uhr oder ein teures Auto, welche der eigenen Persönlichkeit einen Glanz verleiht. Ein Titel ist also ein schönes Kleid oder ein teurer Anzug.  Müller verdankt ja seinen Novus Ordo Ansichten alles: sein Priestertum, das bequeme Leben eines steuerfinanzierten Geistlichen, seine akademische Laufbahn, sein Bischofsamt und sein Kardinalat.  Jetzt versteht er die Welt nicht mehr, da er ja alles richtig gemacht habe und es nach hinten losgegangen ist. Er versteht Gott nicht, denn es war nicht Gott, der ihn führte, sondern die eigene müllersche Novus Ordo Gottesvorstellung. Es ist wahrscheinlich, dass Müller eher dem Atheismus verfällt, als das Vat. II in Frage stellt. Warum? Weil Vat. II dieses weltliche Klerikerleben sanktioniert und empfiehlt. Sonst wäre es ja viel härter und man käme gar nicht auf die Idee sich bei der Welt zu beschweren, dass man die Wohnung auf eigene Kosten renoviert hat. Ein deutscher Bischof verdient 11.000 EUR im Monat, nicht im Jahr! Es ist wahrscheinlich, dass die vermeintlich „konservativen“ Hierarchen viel mehr Schaden anrichten als progressive, weil sie die Restkatholiken verleiten immer weiter von Gott abzufallen, Restkatholiken, welche einem Progressiven nicht gefolgt wären. Deswegen hat man nach dem Vat. II immer ein Paar Vorzeigekonservative gehalten. Just in case! Beten wir für Müller, dass er sehend werde, dass er Buße tut, dass er endlich etwas für die Kirche und Christus und nicht für seine eigene Karriere tut. Noch ist er am Leben, noch kann er gerettet werden. Amen.

 

Heute am 19.07 das Fest des Hl. Vinzenz a Paulo (1581-1660)


Vincent de Paul

Aus gegebenen Anlass des heutigen Festes des Hl. Vinzenz a Paulo wollen wird einen älteren Beitrag nochmals vorstellen und zwei Zitate von ihm beifügen, welche zur derzeitigen kirchlichen Situation passen. Nehmen wir einfach an, dass Heilige es besser wissen.

Es soll sowohl für Einzelpersonen als auch für Ordenshäuser und Ordenskongregationen als großes Unglück betrachtet werden, wenn alles gemäß ihren Wünschen verläuft; wenn sie in aller Ruhe ihre Werke verrichten können und nichts, um der Liebe Gottes willen, zu leiden haben. Ja, wir sollen es als sicher betrachten, dass wenn eine Person oder eine Ordenskongregation nicht leidet und von aller Welt bejubelt wird, ihr Fall nicht weit ist.[1]

 

Es ist unmöglich in der Schlechtigkeit verstockte Priester zu bessern, denn ein schlechter Priester bekehrt sich fast nie. Um ein Mittel zur finden den Klerus zu erneuern, muss bei denen anfangen, die erst geweiht werden sollen und nicht bei denen, die bereits geweiht worden sind.[2]

Woran können wir erkennen, dass wir Gottes Willen tun? An der Verfolgung durch:

a. die Welt

b. das Fleisch

c. den Satan

Wenn einmal am Tag wenigstens nicht ein Punkt eintrifft, dann sollten Sie in Sorge sein. Der Schreiber dieser Zeilen ist in der letzten Zeit zu der Überzeugung gekommen, dass wir uns alle viel zu sehr beschweren. Wir sind im Krieg – wir sind die kämpfende Kirche. Im Krieg wird man beschossen, angegriffen, verraten, man hat keine Bequemlichkeit, kein Essen, keinen Nachschub und es sterben und fallen Kameraden. Es ist Krieg! Deswegen gab es so viele Heilige, welche zuvor Soldaten waren. Sie mussten nur umswitchen. Wir sind aber jetzt alle durch Novus Ordo verweichlicht und verweiblicht, sodass wir gar nicht in diesen Kategorien denken können. Mit der jetzigen Novus Ordo Priestergeneration ist wirklich nichts mehr zu machen, deswegen können wir nur auf die Priester hoffen, die noch geboren, zum Glauben kommen und geweiht werden müssen und danach müssen sie sich natürlich im Kampf bewähren. Hl. Vinzenz a Paolo hat ja vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil gelebt und hatte es auch nicht einfach. Beschweren wir uns also nicht!

 

[1] Zitiert nach: http://www.barnhardt.biz/2016/07/19/starting-tuesday-off-right-applauded-by-all-the-world-edition/

[2] Zitiert nach: http://bog-w-moim-balaganie.blog.onet.pl/2014/09/27/kilka-mysli-swietego-wincentego-a-paulo/

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)


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Der Fall Müller

Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg.

Seine Häresien

In seinem Buch Die Messe aus dem Jahre 2005 bezweifelt er als katholischer Bischof die Wesensverwandlung, indem er schreibt:

„… In Wirklichkeit bedeuten Leib und Blut Christi nicht die materiellen Bestandteile des Menschen Jesus während seiner Lebenszeit oder in der verklärten Leiblichkeit. Leib und Blut bedeuten hier vielmehr Gegenwart Christi im Zeichen des Mediums von Brot und Wein, die im Hier und Jetzt sinnengebundener menschlicher Wahrnehmung kommunizierbar wird.“

Dies geht auf die Leugnung des historischen Christus im sakramentalen Christus hinaus, wogegen die Lehre der Kirche in dem Berengar vorgeschriebenen Glaubensbekenntnis (Synode von Rom 1059) behauptet:

„Ich, Berengar, … erkenne den wahren und apostolischen Glauben und belege jede Häresie mit dem Anathema, insbesondere jene, derentwegen ich bisher beschuldigt wurde: sie wagt zu behaupten, das Brot und der Wein, die auf den Altar gelegt werden, seien nach der Konsekration lediglich ein Sakrament und nicht der wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus; auch könnten sie nicht sinnenhaft – es sei denn allein im Sakrament – mit den Händen der Priester berührt oder gebrochen oder mit den Zähnen der Gläubigen zerrieben werden. […] Autorität festzuhalten überliefert und mir bestätigt hat: daß nämlich das Brot und der Wein, die auf den Altar gelegt werden, nach der Konsekration nicht nur ein Sakrament, sondern auch der wahre Leib und das wahre Blut unseres Herrn Jesus Christus sind und sinnenhaft – nicht nur im Sakrament, sondern in Wahrheit – mit den Händen der Priester berührt und gebrochen und mit den Zähnen der Gläubigen zerrieben werden […];“ (DH 690)

„Ich, Berengar, glaube von Herzen und bekenne mit dem Mund, daß das Brot und der Wein, die auf den Altar gelegt werden, durch das Geheimnis des heiligen Gebetes und die Worte unseres Erlösers substanzhaft in das wahre, eigene und lebendig machende Fleisch und Blut unseres Herrn Jesus Christus verwandelt werden und nach der Konsekration der wahre Leib Christi, der von der Jungfrau geboren wurde, der, für das Heil der Welt geopfert, am Kreuze hing und der zur Rechten des Vaters sitzt, und das wahre Blut Christi sind, das aus seiner Seite vergossen wurde, nicht nur durch das Zeichen und die Kraft des Sakramentes, sondern in der Eigentlichkeit der Natur und der Wahrheit der Substanz. […]“   (DH 700)

Ferner schreibt Papst Clemens VI. (1351): im Brief an Mekhithar, dem Katholikos der Armenier folgende katholische Glaubenssätze vor:

  1. Der Leib Christi ist nach den Worten der Konsekration der Zahl nach derselbe wie der Leib, der von der Jungfrau geboren und am Kreuz geopfert wurde. (DH 1083), vgl. (DH 1253, 1640, 1651, 1866, 2535)

In den nachfolgenden Worten wird die Anwesenheit Christi in der Eucharistie von Müller nur symbolisch oder metaphorisch verstanden:

„… so haben wir jetzt Gemeinschaft mit Jesus Christus, vermittelt durch das Essen und Trinken des Brotes und des Weines. Schon allein im zwischenmenschlichen Bereich vermag etwa ein Brief die Freundschaft zwischen Menschen darzustellen und beim Empfänger sozusagen die Zuneigung des Adressaten zu veranschaulichen und zu verleiblichen.“

„Dieses natürliche Wesen von Brot und Wein wird von Gott verwandelt in diesem Sinn, dass das Wesen von Brot und Wein nun darin besteht, die Heilsgemeinschaft mit Gott anzuzeigen und zu realisieren….“[3]

Dagegen sprechen die Kanones über das Sakrament der Eucharistie des Konzils von Trient eine andere Sprache:

Kan. 1. Wer leugnet, daß im Sakrament der heiligsten Eucharistie wahrhaft, wirklich und substanzhaft der Leib und das Blut zusammen mit der Seele und Gottheit unseres Herrn Jesus Christus und daher der ganze Christus enthalten ist, vielmehr sagt, er sei lediglich wie in einem Zeichen bzw. Abbild oder der Wirkkraft nach in ihm: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. *1636 *1640].

Kan. 8. Wer sagt, man esse den in der Eucharistie dargereichten Christus nur geistlich und nicht auch sakramental und wirklich: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. *1648].

Papst Pius XII. stellt in Humani generis (1950) fest:

„Es fehlen auch nicht solche, die behaupten, die Lehre von der Transsubstantiation müsse, da sie sich auf einen veralteten philosophischen Begriff von Substanz stütze, so verbessert werden, daß die wirkliche Gegenwart Christi in der heiligsten Eucharistie auf einen gewissen Symbolismus zurückgeführt werde, da ja die konsekrierten Gestalten nur wirksam Zeichen der geistigen Gegenwart Christi und seiner innigsten Verbindung mit den gläubigen Gliedern im mystischen Leibe seien.“…  (DH 3891) (vgl. DH 4411)

Dies schreibt aber keine ungebildete „Unschuld vom Lande“, sondern ein katholischer Theologieprofessor und der Bischof von Regensburg. Verbreitet Müller Häresien? Ja, das tut er wenigstens im Sinne einer sententia haeresim proxima. Warum hat man denn einem Mann mit solchen Ansichten trotzdem zum Bischof von Regensburg und später zum Präfekten der Glaubenskongregation berufen? Nicht trotzdem, sondern deswegen, damit er schön die nachkonziliare Linie hält.

In seinem Buch Katholische Dogmatik für Studium und Praxis aus dem Jahre 2003 leugnet Müller die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens,[4] indem er schreibt:

„Es geht nicht um abweichende physiologische Besonderheiten in dem natürlichen Vorgang der Geburt (wie etwa die Nichteröffnung der Geburtswege, die Nichtverletzung des Hymen und der nicht eingetretenen Geburtsschmerzen), sondern um den heilenden und erlösenden Einfluss der Gnade des Erlösers auf die menschliche Natur, die durch die Ursünde ‚verletzt’ worden war. … Der Inhalt der Glaubensaussage bezieht sich also nicht auf physiologisch und empirisch verifizierbare somatische Details[5]

Müller leugnet hier expressis verbis die Jungfräulichkeit Mariens während der Geburt (in partu), welche eine fordauernde Lehre der Kirche ist. So schreibt Leo I. der Große in seinem Brief Brief »Licet per nostros« an Julian von Kos, 13. Juni 449:

Obwohl nämlich die Geburt des Herrn dem Fleische nach gewisse Eigentümlichkeiten hat, durch die sie die Anfänge der menschlichen Verfaßtheit übersteigt, sei es, weil er allein [aus dem Heiligen Geist] von der unversehrten Jungfrau ohne Begehrlichkeit empfangen und geboren wurde, sei es, weil er so aus dem Schoße der Mutter hervorgebracht wurde, daß sowohl die Fruchtbarkeit gebar als auch die Jungfräulichkeit fortdauerte, (DH 299)

Der Papst Hormidas schrieb in seinem Brief »Inter ea quae« an Kaiser Justin, 26. März 521 wie folgt:

(Kap. 10) Die Eigentümlichkeit des Sohnes Gottes aber Christi, daß … in den letzten Zeiten das Wort Fleisch wurde und unter uns wohnte [vgl. Joh 1,14], wobei sich die beiden Naturen ohne irgendeine Vermischung im Schoß der heiligen Jungfrau und Gottesgebärerin Maria so einten, daß er, der vor den Zeiten Sohn Gottes war, Sohn des Menschen wurde und in der Zeit nach Art des Menschen geboren wurde, indem er bei der Geburt den Schoß der Mutter öffnete und die Jungfräulichkeit der Mutter kraft der Gottheit nicht versehrte. (DH 368)

Diese Lehre wird außerdem noch woanders bestätigt (DH 571, 572,  619, 681, 801, 852)

In der jüngeren Zeit in der Konstitution »Cum quorumdam hominum«, 7. Aug. 1555, welche sagt:

[In der Absicht,] alle und die einzelnen zu ermahnen, die bisher behaupteten, lehrten oder glaubten, […] oder daß dieselbe seligste Jungfrau Maria nicht wahre Gottesmutter sei und nicht immer in der Unversehrtheit der Jungfräulichkeit verblieben sei, nämlich vor der Geburt, in der Geburt und fortwährend nach der Geburt, (DH 1880)

Eine Verwerfung der Jungfräulichkeit während der Geburt (in partu) ist doch eine Verwerfung der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens, da sie, hätte sie während der Geburt die Jungfräulichkeit verloren, keine Jungfrau nach der Geburt geblieben wäre. Und jemand mit solchen Ansichten wurde zum Präfekten der Glaubenskongregation gewählt! Sicherlich könnte man die Aufzählung der müllerschen Häresien fortsetzen, denn es ist unmöglich, dass jemand in solch wichtigen Bereichen wie Mariologie und Eucharistie-Lehre irrt, in anderen Bereichen völlig orthodox ist. Wir lassen es jedoch, denn solche Expertisen anzustellen wäre die Aufgabe der Glaubenskongregation gewesen und zwar vor der Berufung Müller auf Bischofsamt oder vor seiner Berufung zum Präfekten der CDF. Vielleicht hat es sogar jemand gemacht, die Expertise ist jedoch im Papierkorb verendet.

Seine Persönlichkeit

Während seiner Zeit in Regensburg zeigte er sich als ein Machtpolitiker, der dann zuschlug, wenn es ihn nichts kostete. Siehe das Seminar der Piusbruderschaft in Zaitzkofen. Er hat auch einen verurteilten pädophilen Priester erneut eingesetzt, wobei er nachweislich um dessen Vergangenheit wusste.[6]

Es folgte im Jahre 2011, ein Jahr vor der Beförderung nach Rom also, eine interessante Aussage. In einer Laudatio für den protestantischen Landesbischof Dr. Johannes Friedrich sagte Bischof Müller am 11. Oktober 2011:

„Auch die Christen, die nicht in voller Gemeinschaft der Lehre, der Heilsmittel und der apostolisch-bischöflichen Verfassung mit der katholischen Kirche stehen, sind durch Glaube und die Taufe gerechtfertigt und in die Kirche Gottes als Leib Christi voll eingegliedert.“[7]

Die letztere Aussage widerspricht dem katholischen Kirchenverständnis und sogar dem konziliaren Lumen Gentium. Nicht einmal nach Vat. II kann man so etwas behaupten, denn, logisch gefragt, wie können sie „in die Kirche voll eingegliedert sein“, wenn sie „nicht in voller Gemeinschaft … stehen“. Entweder sie stehen und sind eingegliedert oder sie sind nicht eingegliedert und stehen nicht.  Es ist doch sowohl logisch als auch theologisch Unsinn. Wir haben also einen Geistlichen, der Häresien verbreitet, Pädophile schützt und über keine Gradlinigkeit verfügt, sowie im Umgang mit Menschen sehr ungeschickt ist, ganz gelinde formuliert. Der Schreiber dieser Zeile lernte einen Priester aus Regensburg kennen, welcher ihm erzählte, dass Müller extrem zickig und launisch reagiert, völlig ich-zentriert und unberechenbar ist, alles persönlich nimmt und dadurch regiert, dass er seine Leute leidvoll anschreit. Ja, Müller sieht recht cholerisch aus und zusammen mit seiner imposanten Körpergröße von fast 2 Meter, kann er schon bedrohlich wirken. Wie aber alle großen Männer kann er nicht kämpfen, weil er sich wohl niemals körperlich durchsetzen musste. Es stellt sich die Frage, warum Benedikt ihn überhaupt berief. Wir haben die folgende Hypothese:

  • er war ein Deutscher,
  • er war einigermaßen „orthodox“, im postkonziliaren Sinn natürlich,
  • er ist eine imposante, körperlich-männliche Erscheinung,
  • er kann laut schreien,
  • er wird Benedikt gegenüber loyal gewesen sein,
  • er ist recht aggressiv.

Da Ratzinger selbst eine recht feminine Erscheinung war und ist, so kann er sich durchaus zu großen, starken Männern hingezogen fühlen, da er sich von ihnen eine Stärke erhofft, über die er selbst nicht verfügt. Diese Rechnung ging aber für Benedikt nicht auf, weil er unerwartet, wohl auch für sich selbst, am 28. Februar 2013 zurücktrat, so konnte Müller nur ein Jahr von der Gunst Benedikts profitieren. Was danach folgte war nur Feigheit, Schweigen und Katzbuckeln und deswegen sind wir immer amüsiert und irritiert, wenn unsere Freunde oder wenigstens (noch?) nicht Feinde von katholisches.info gerade Müller als den deutschen Helden darstellen, den guten, orthodoxen „Konservativen“, der dem dahinscheidenden Benedikt die Nibelungentreue hält. Hilary White ist derselben Meinung, siehe die beigefügten Bilder. Es werden noch sicherlich viele Resümees von Müllers Amtszeit folgen, aber unter dem Strich lässt sich sagen, dass er wirklich nichts tat, um Franziskus zu stoppen. Man erzählt sich, dass er es war, der die vier Dubia Kardinäle zum Schweigen überredete, denn keine weiteren Schritte sind ihrerseits gefolgt, indem er mit dem Schisma drohte.[8] Steve Skojec meinte sogar, dass Müller an einem Stockholm Syndrom leide und deswegen nichts gegen Franziskus unternimmt. Wir glauben jedoch, dass Müller keine katholischen Ansichten hatte, Karriere machen wollte und wie andere in der Kurie erpressbar war und ist, wovon seine jüngste Aussage bei einem Klassentreffen zeugt:

Differenzen zwischen mir und Papst Franziskus gab es nicht“, sagt Kardinal Müller, der in Finthen geboren und aufgewachsen ist. Auch in Sachen „Amoris Laetitia“, dem Schreiben, in dem Franziskus mehr Spielraum im Umgang mit wiederverheiraten Katholiken eingeräumt hatte, und in dem er nicht in allen Punkten die Zustimmung des Kurienkardinals Müller fand, habe es keinen Streit gegeben, so Müller. Bedauerlich allerdings sei es gewesen, dass Papst Franziskus vor wenigen Wochen drei seiner Mitarbeiter entlassen habe. „Das waren kompetente Leute“, sagt er.

Vielleicht sagt er sogar die Wahrheit. Differenzen zwischen ihm und Bergoglio gibt es nicht, weil sie beide „an diesen Bullshit nicht glauben“, um es mit Ann Barnhardt zu formulieren. Es ist doch wirklich wundersam, wie die konservativen Katholiken die Wirklichkeit leugnen. „Benedikt der Gute“, Müller „der Konservative“, siehe katholisches.info und nicht nur sie, fast die gesamte prolife Bewegung denkt wie sie. Ist es wirklich die Sehnsucht nach dem starken Mann, der alles ins Lot bringt? Sind es finanzielle Interessen seine Spender und Unterstützer nicht zu vergraulen, welche die Ratzinger/Müller Bücher verlegen oder kaufen? Wir glauben das Letztere. Denn, wenn der hart arbeitende Kirchensteuer zahlende deutsch-österreichische Katholik nicht einmal Ratzinger/Benedikt und Müller hat, dann hat er wirklich nichts. Ja, dies stimmt leider, es gibt nichts nur eine häretische Einöde soweit das Auge reicht. Wäre man vielleicht gleich nach dem Konzil auf die Strassen gegangen, hätte die säkularisierten Kirchen beschützt, nach dem Motto:

„Ich zahle die Kirchensteuer, ich verlange!“

dann wäre es vielleicht anders geworden, nicht nur in Deutschland. Ja, ja, hätte, wäre, sollen sein….

Nicht feige sein: kämpfen!

Und was können wir daraus lernen? Dass Müller wirklich alles verloren hat. Keine Ansichten, keine Karriere, keine Arbeit, keine Würde. Wir wollen auch nicht andeuten, welchen Körperteil Müller Bergoglio hingehalten hatte, denn nach den jüngsten Vorgängen im Gebäude der Glaubenskongregation,[9] könnte man diese Metapher durchaus wörtlich nehmen. Ist dieser Ausdruck nicht zu stark? Nein, weil Abertausende von Menschen buchstäblich den Glauben verlieren, vielleicht in die Hölle kommen werden und es war Müllers Aufgabe für diese zu kämpfen. Er hat nichts getan! Er hat sich dem häretischen Papst nicht entgegengestellt! Das ewige wohlergehen der Seelen ist ihm gleichgültig! Weil er wohl an keine Hölle und keine Unsterblichkeit der Seele glaubt! Er ist schuld an dieser Misere, wenigstens sehr mitschuldig. Warum wurde er denn entlassen? Weil eine neue Fassade aufgebaut wird. Es wurde kein Ricca, Tagle oder Paglia an die Spitze der Glaubenskongregation berufen, weil man immer noch den Schein wahren möchte, indem man von Innen heraus alles aushöhlt. Es wird Schicht für Schicht abgebaut werden, wie in den 50 Jahren zuvor. Bergoglio wird auch nicht ex cathedra verkünden, dass es keinen Gott gibt. Er wird hin und her wedeln, verwirren, Sand in die Augen streuen, ab und zu etwas fast Frommes sagen, damit die Restkatholiken, während sie abgeschlachtet werden, immer noch zweifeln und sich fragen, ob er nicht doch Recht hat. Die Stalin-Ära kommt da einem in dem Sinn und die Sonnenfinsternis von Arthur Koestler, wo exakt dieselbe Thematik: Mut angesichts der Tyrannei, besprochen wird. Viele Weggefährten Stalins stellten sich kurz vor der Exekution oder im Lager die Frage, ob Stalin doch nicht Recht hatte und ihre Konsequenzen gerade so aussehen. Bergoglio zeigt uns die Konsequenzen des Konzils und seien wir ihm dafür dankbar.

Ja, Mut kostet es immer und Sie sind meistens allein. Der Schreiber dieser Zeilen hatte freiwillig einige einträgliche und durchaus mit Prestige verbundene Stellen wegen seiner unnachgiebigen moralischen Haltung selbst quittiert, von anderen ist er wegen derselben Haltung rausgeworfen worden. Ja, das ist ihm mehr als einmal passiert, es wird ihm auch wieder passieren. Er hatte sich jedoch immer dabei als Sieger gefühlt und seine feigen Kollegen oder andere Beobachter haben ihm im Nachhinein zu seinem Mut gratuliert. Eine neue Anstellung hat sich immer gefunden, Gott sorgte für ihn und tut es auch jetzt. Es gibt also wirklich keinen Grund, nicht für die Wahrheit mannhaft einzutreten und die Konsequenzen dafür zu tragen, anstatt sich dauernd mit „Weib und Kindern“ zu entschuldigen. (Müller hat ja keine, wenigstens offiziell nicht.) Diese Konsequenzen gibt es immer, sie sind schmerzlich und unangenehm. Aber unter dem Strich zahlt es sich aus. Was wir in der Kämpfenden Kirche wirklich brauchen, sind Krieger, kämpfende Männer, welche sich für die Wahrheit einsetzen und wie David gegen Goliath stellen. Er war kleiner, er war jünger, er hat es dennoch getan und gewonnen. Der Novus Ordo hat aber alle verweiblicht und verweichlicht. Dieses stromlinienförmige Gerede, dieses Nett-sein-Wollen, dieses Jedoch-aber-Wenn, es ist zum Verzweifeln. Es ist ein Fehler zu denken, dass, falls wir immer klein beigeben werden, wenn es zum eigentlichen Gefecht kommt, wir den Mut aufbringen, um etwas zu kämpfen. Nein, wir werden es gerade dann nicht, weil wir niemals gekämpft haben. Kriegsführung muss man lernen, die geistige sowieso. In der heutigen Kirche haben wir es mit dermaßen verkommenen Menschen zu tun (Bergoglio und seine Mannen), die sich vor absolut nichts scheuen und keine Gegenwehr zu erwarten haben, weil es keine Männer gibt, welche Frauen und Kinder schützen wollen und können. Man kann, nach Origenes, das Männliche durchaus spirituell verstehen. Als eine erwachsene, mannhafte Seele, während das Weibliche, das Schwache und das Kindliche das Unreife ist.

 

 

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ludwig_M%C3%BCller#Akademische_Laufbahn

[2] http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_167_TL-OR-2.html

[3] https://gloria.tv/article/1iubRUKiKnWR3X9Djn2EycVq7 http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_160_Muller_Trans.html

[4] http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_161_Muller_Virgin.html

[5] Katholische Dogmatik für Studium und Praxis, Freiburg 2003, S. 498 Deutsch nach: https://gloria.tv/article/2GMoRAngfyyP1XgzZrNWfZ1CU Der ganze Text ist hier einzusehen.

[6] http://www.traditioninaction.org/HotTopics/a01z_002_Kramer.html https://www.welt.de/politik/deutschland/article142520193/Papst-Franziskus-macht-den-Bock-zum-Gaertner.html http://www.podles.org/case-studies/files/Kramer-Case-Study.pdf

[7] http://www.traditioninaction.org/ProgressivistDoc/A_159_Muller-Prot.html

[8] https://onepeterfive.com/beleaguered-cardinal-muller-to-exit-cdf-july-2nd/

[9] https://gloria.tv/article/rXCrvWc3scF72DsggvCnmARSZ http://www.katholisches.info/2017/06/gendarmerie-beendet-homo-orgie-im-vatikan-alkohol-drogen-luxus/

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe


Evangelium des sechsten Sonntags nach Pfingsten

Mk 8, 1 – 9

In jenen Tagen war wieder eine große Volksschar zusammen und hatte nichts zu essen. Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen. „Mich erbarmt des Volkes; schon drei Tage harren sei bei mir aus und haben nichts zu essen. Wenn ich sie hungrig nach Hause gehen lasse, so brechen sie unterwegs zusammen; denn manche von ihnen sind weit hergekommen.“ Seine Jünger erwiderten ihm: „Woher soll jemand hier in der Wüste Brot nehmen, um sie zu sättigen?“ Er fragte sie: „Wieviel Brote habt ihr?“ Sie antworteten: „Sieben.“ Nun hieß er das Volk sich auf dem Boden lagern. Dannn nahm er die sieben Brote, dankte, brach sie und gab sie seinen Jüngern, sie sollten sie dem Volke vorsetzen. Und sie setzten sie vor. Sie hatten auch einige Fischlein. Er segnete sie und ließ sie vorsetzen. Und sie aßen und wurden satt. Von den Stücklein, die übriggeblieben waren, hoben sie noch sieben Körbe auf. Es waren gegen viertausend (die gegessen hatten). Und er entließ sie.

Betrachtung zum Evangelium des sechsten Sonntags nach Pfingsten

Was Jesus bei der Speisung von viertausend Menschen mit sieben Broden und etlichen Fischen gethan hat, ist ein großes Wunder. Aber verdient das wohl weniger unsere Verwunderung und unsern Dank, was Gott täglich vor unsern Augen thut? Speist er nicht täglich Millionen Menschen? Vermehrt er das Brod nicht auch auf unsern Feldern?

Wenn gleich unser tägliches Brod auf dem Felde zuweilen in Gefahr kommt, so wollen wir doch auf Gottes weise Vorsehung stets vertrauen, mit Zuversicht von ihr alles Gute erwarten! Jesus belohnte die Sorge des Volkes für geistliche Nahrung auch mit Herbeischaffung der leiblichen und erfüllte jetzt, was er verheissen hatte: „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit; das Übrige soll euch als eine Zugabe ertheilet werden.“ Vervollkommnung des Geistes und Tugend sey immer unsere erste vorzüglichste Sorge; für den leiblichen Unterhalt wollen wir mäßig sorgen. Erfüllen wir unsere Berufspflichten fleißig und gewissenhaft und bitten wir dabei Gott um seinen Segen; so wird er uns immer so viel zukommen lassen, als wir zur Bestreitung unserer wahren Bedürfnisse nöthig haben.

Kirchengebet

O Gott! von dem alle Kraft und alles Gute herkommt, flöße unsern Herzen die Liebe deines Namens ein; laß alles Gute an deiner Gnade Nahrung und an unserm Eifer Haltung finden! Amen.

Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)


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Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun.

Was ist das Ziel unseres Lebens auf Erden?

Unser Seelenheil zu retten, also nicht für die Ewigkeit verdammt zu werden und zur beseligenden Anschauung Gottes (visio beatifica) zu gelangen. Das Ziel des irdischen Lebens ist also nicht:

  • Gesundheit,
  • Familie,
  • weltliches Wohlergehen
  • Absicherung des Lebensabends,
  • Karriere,
  • Geld,
  • anderes.

Das Ziel ist die Rettung der Seele. Dieses Ziel ist aber heutzutage schwerer erreichbar als je zuvor, weil wir:

  1. keine katholische Lehre gelehrt bekommen,
  2. keine ausreichenden sakramentalen Gnadenmittel erhalten,
  3. auf keine Vorbilder schauen können, die wirklich das halten, was sie versprechen.

In Rom herrscht Häresie, Novus Ordo Sakramente wirken wenig, manchmal werden sie aufgrund der fehlenden Intention des Priesters gar nicht gespendet, sie werden kaum von den Gläubigen im Gnadenstand empfangen und die Alte Messe ist sehr schwer erreichbar. Man muss leider sagen, dass die jetzige kirchliche Hierarchie alles dafür tut, damit wir alle direkt in die Hölle kommen oder wirklich sehr lange im Fegefeuer sitzen werden. Wenn wir davon ausgehen, dass Gott die Objektivität schlechthin ist, dass wir nackt vor ihm stehen werden, dass es keine Ausflüchte geben wird und wir auch dafür gerichtet werden, was wir alles nicht getan haben, was Gott für uns vorgesehen hat, dann sieht unsere Lage wirklich schlecht aus. Und was ist mit der unbesiegbaren Ignoranz? Damit also, dass man es wirklich nicht besser weiß? Dies kann nicht aus Ausflucht dienen, da ansonsten der Sendungsbefehl Christi lauten würde:

Bleibet da, wo ihr seid. Und lasset alle in der Ignoranz verbleiben. Wenn sie es nicht besser wissen, dann können sie nicht gerichtet werden.

Christus sagt aber stattdessen:

Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Mk 16, 15-16)

Warum aber auch taufen und nicht nur verkünden? Damit die Menschen die Gnade empfangen, am Leben der Hl. Dreifaltigkeit teilzunehmen und in der Lage sind die Gesetze Christi zu erfüllen. Katholizismus ist, entgegen dem, was Bergoglio sagt, kein Pelagianismus. Man ist durch die Erbsünde lädiert und man braucht die Gnade.

Novus Ordo ist nicht Katholizismus

Wenn Sie sich das alles vor die Augen stellen, dann wird Ihnen bewusst, wie schrecklich weit sich die nachkonziliare Kirche vom Auftrag Christi auf allen Ebenen entfernt hat. Deswegen hat Hilary White Recht, indem sie ständig wiederholt: „Novus Ordo ist nicht Katholizismus“. Man kann keine wahre Schlussfolgerung treffen, wenn man von einer falschen Prämisse ausgeht. Die falsche Prämisse lautet:

  1. Novus Ordo ist katholisch.
  2. Das Zweite Vatikanische Konzil war katholisch.
  3. Die Lehren des Konzils sind mit der vorkonziliaren Kirchenlehre zu vereinbaren.

Dies stimmt leider nicht und die persönliche Rücktrittsentscheidung von Benedikt XVI. zeigt, dass es keine „Hermeneutik der Kontinuität“ geben kann. Der Wunsch Novus Ordo, womit wir verkürzt das Konzil, seine Reformen und die nachkonziliare Entwicklung meinen, mit dem vorkonziliaren Katholizismus zur versöhnen, gleicht einer Quadratur des Kreises. Es geht nicht. Man verliert nur Zeit. Man hat jahrzehntelang Berge von Papier dafür verschwendet auf schwammig-nebulöse Weise eine Versöhnung herbeizuschreiben. Dies ist aber nicht möglich und der um sich greifende Verfall der Kirche spricht eine deutliche, faktische Sprache. Alles verfällt seit 1962 und seit Bergoglio wird der Verfall beschleunigt.[1] Wie immer wieder die Amerikaner Steven Skojec, Ann Barnhardt und die Kanadierin Hilary White sagen:

Seit dem Einschlag des Meteoriten (1962-1965) sterben und verenden die Tiere, d.h. die Katholiken, an einer unheilbaren Novus Ordo Seuche.

Wie viele Menschen sind seit dem in die Hölle gekommen? Kaum auszudenken. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass jetzt eine Agenda in der Kirche zum Ausdruck kommt, welche nicht zufällig ist, sondern wenigstens seit 1958, wahrscheinlich noch viel früher, geplant worden ist. Denn:

  • ohne Johannes XXIII. gäbe es kein Konzil und keinen Paul VI.,
  • ohne Paul VI. gäbe es keinen Johannes Paul II.,
  • ohne Johannes Paul II. gäbe es keinen Benedikt XVI.,
  • ohne Benedikt XVI. gäbe es keinen Franziskus.

All das ist eine konsequente und notwendige Nachfolge, immer tiefer in die Apostasie hinein.

Der Verfall der Glaubenskongregation

Man hat nach und nach die Hierarchen ersetzt, die Mitarbeiter der Kurie und die Glaubenskongregation nach und nach ausgehöhlt. Aber dieser Prozess dauert wenigstens seit Paul VI. Schauen wir uns die nachkonziliaren Präfekten der Glaubenskongregation kurz an:

  1. Alfredo Kardinal Ottaviani (1959-1968), noch alte Garde, rettete, was zu retten war, dennoch zu unergiebig.
  1. Franjo Kardinal Šeper (1968-1981), angesichts des nachkonziliaren Chaos‘ sehr ineffizient.
  1. Joseph Kardinal Ratzinger (1981-2005), „Konzilstheologe“ vor dem Konzil unter Häresieverdacht.
  1. William Joseph Kardinal Levada (2005-2012), ein No-Name Amerikaner, führte zur großen Homosexualisierung der Glaubenskongregation und wurde nach seiner Emeritierung wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet.
  1. Gerhard Ludwig Kardinal Müller (2012-2017), dem wir uns widmen werden.
  1. Luis Ladaria SJ (2017 -), ein postkonziliarer Jesuit, womit alles gesagt ist.[2]

Zu den Persönlichkeiten  Šeper und Levada fehlen uns zurzeit fundierte Informationen, sie können aber weder rechtgläubig noch wirklich konservativ gewesen sein, wenn der Verfall der Glaubenssubstanz dermaßen fortgeschritten ist.  Es scheint, dass man sich im Vatikan seit 1962 im Vatikan der Mär vom guten Bullen und bösen Bullen bedient. Der gute Bulle ist natürlich der Papst, menschennah, freundlich, nachkonziliar und so populär, der böse Bulle ist der Präfekt der Glaubenskongregation, der immer „konservativ“ und „reaktionär“ ist und deswegen als ein angeblich solcher, von den konservativen „Dunkelkatholiken“ verehrt, wenn nicht angebetet wird, zumal er ein Landsmann ist. Dabei ist die Grundprämisse einfach falsch. In der postkonziliaren Kirche gilt das Barnhardt-Axiom, welches lautet:

The fact that a given person is holding or seeking high-level public office is, in and of itself, proof that said person is morally and/or psychologically UNFIT to hold public office.

Die Tatsache, dass eine konkrete Person ein hohes öffentliches Amt inne hat oder anstrebt, beweist an sich und durch sich, dass die besagte Person moralisch und/oder psychologisch UNFÄHIG ist, dieses öffentliche Amt zu bekleiden.

Für die Kirche übersetzt, bedeutet dies, dass im Falle, dass jemand in der Kirche ein hohes Amt bekleidet, er per se:

  1. ungläubig ist und an diesen Bullshit nicht glaubt,
  2. kein spirituelles Leben führt,
  3. nur an Macht und/oder Vergnügen interessiert ist.

Sollte es anders sein, so ist er längst rausgeworfen worden, siehe Kardinal Burke oder lebt irgendwo in Kasachstan, wie Weihbischof Schneider, denn noch weiter weg können sie ihn nicht schicken.

[1] Siehe den Beitrag Motus in fine velocior von Roberto de Mattei.

[2] Mehr zu seiner Person findet sich hier: https://whatisupwiththesynod.com/index.php/2017/07/04/muller-and-ladaria-are-both-conservatives-is-this-getting-through-yet/

Ann Barnhardt: Antipapst Bergoglio und seine Gesellschaft – Sie hassen Gott. Nein, ehrlich: SIE.HASSEN.GOTT.


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Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt. Ja, die wahre Prämisse ist schwer zu akzeptieren, aber auf die Dauer heilsam. Alle neuen Lesern empfehlen wir alle Argumente von Ann Barnhardt und von uns zum Antipapst-Bergoglio zu lesen. Wir spinnen vielleicht weniger, als manche denken. Eine zusammenfassende Darstellung wird auch demnächst folgen. Vergelt’s Gott, Kreuzknappe!

Jeden Tag wird es herzzerreißender, zu sehen, wie die Leute versuchen zu verstehen was in der Kirche geschieht, und so viele verlieren ihren Glauben Tag für Tag, Stück für Stück. Und das alles ist unnötig, einfach weil die Menschen von einer falschen Prämisse ausgehen – aktuell von zweien.

 

Die erste der falschen Prämissen ist die, dass Jorge Bergoglio der Papst sei. Er ist es nicht. Joseph Ratzinger, Papst Benedikt XVI. Ist der eine und einzig lebende Papst. Ratzingers versuchte Resignation erfolgte in dem wesenhaft irrigen Glauben Ratzingers, dass er das Papsttum “ausdehnen, und vom administrative Aspekt des Petrinischen Munus (Amt) zurücktreten könne, während er den kontemplativen Teil des Amtes beibehält. Er tat das in einem Versuch die freimaurerisch sodomitische Mafia zufriedenzustellen, die ihn unter Druck setzte, ihm vielleicht drohte und ihn erpresste, damit er zurücktritt. Ratzinger ist ein notorischer Feigling. Einer seiner engsten bayerischen Freunde, erklärte, während er seinen versuchten Rücktritt versuchte zu begreifen:

 

“Er lief weg, wie er es immer tat”.

 

Hier ist ein Zitat von Papst Benedikt persönlichem Sekretär, Erzbischof Gänswein, aus seiner Rede am Gregorianum im Mai des Jahres 2016, einem Typ, der Tag für Tag immer schändlicher und beunruhigender wird:

 

Das Schlüsselwort dieser Erklärung ist der Begriff Munus Petrinum, das hier – wie meistens – als Petrusdienst übersetzt wurde. Doch das lateinische Munus hat eine vielfältige Bedeutung. Es kann Dienst, Aufgabe, Leitung, oder Geschenk heißen – bis hin zu Wunderwerk. Als Teilhabe an einem solchen „petrinischen Dienst“ aber verstand und versteht Benedikt seine Aufgabe vor und nach dem Rücktritt bis heute. Er hat seinen Stuhl geräumt, doch diesen Dienst hat er mit seinem Schritt vom 11. Februar 2013 eben nicht verlassen.

 

So; die falsche Prämisse Nummer eins ist, dass Bergoglio der Papst sei, was er nicht ist. Er ist ein Gegenpapst.

 

Die zweite falsche Prämisse, welche die Leute nicht begreifen wollen (und ich verwende den Begriff “nicht wollen” absichtlich) ist die Tatsache, dass Bergoglio und ein erschreckend hoher Prozentsatz der Kirchenmänner heute sehr einfach schlicht GOTT UND SEINE HEILIGE KIRCHE HASSEN.

 

Warum hassen sie Gott? Für viele ist es deswegen, weil Gott vollkommen gut ist und so Sodomie und alle Formen von sexuellen Perversionen verurteilt. Die meisten dieser Männer sind Sodomiten – AKTIVE Sodomiten – und sie hassen Gott, weil sie wissen, dass Gott niemals jemals ihre Bosheiten, ihre monströsen, narzisstischen, hasserfüllten sodomitischen Akte, in den sie sich alle genießerisch wälzen, billigen und bestätigen wird.

 

Darüber hinaus HASSEN SIE GOTT, weil er sie buchstäblich liebt. Ja, diabolische Narzissten HASSEN Leute, die sie zuerst lieben, deswegen, weil sie Leute hassen, die zur Liebe fähig sind, etwas wozu DNs sich freiwillig entschlossen haben, es niemals jemals zu tun. Gott ist die Liebe. Sehen Sie das Problem?

 

 Zweitens erkennen DNs in ihrem Inneren, dass, wenn jemand einen liebt, und in diesem Fall reden wir von Gott SELBST, die Verpflichtung besteht, diese Liebe zu erwidern, und sie (die DNs) weisen sie (die Liebe) zurück. Wenn Christus mindestens viermal (zu DNs)  sagt “ Wenn du mich liebst, halte meine Gebote” empfinden sie das als einen Angriff, einen Versuch, sie zu kontrollieren und emotional zu manipulieren, oder noch schlimmer, als einen Versuch, sie durch eine Beziehung, die sie unweigerlich dazu führt, sich einem anderen Wesen, selbst wenn dieses Wesen Gott SELBST ist. unterzuordnen, sie in  ihrem einzigartigen elitären und hochgestellten Status auszutricksen und zu betrügen. – (Siehe auch Eph 5 und die Ausführungen des Heiligen Paulus zur Ehe als einem Ebenbild der Liebe Christi für seine Braut, die Kirche). 

 

Während einer Unterhaltung während des Wochenendes wurde es so erklärt, dass, wenn jemand die Göttlichen Seligpreisungen umkehrt, diese eine perfekter Erklärung und Kundgabe der Überzeugungen Bergoglios und seiner schwulen Freimaurerer Kabalen ist.

 

Dies sind die göttlichen Anrufnungen, die auch Benediktionen genannt werden, (die gebetet werden), wenn das Allerheiligste Altarsakrament in der Monstranz ausgesetzt wird, und dann der Priester die Menschen mit der Monstranz, die Unseren Herrn enthält, segnet. Nach dem Segen werden die Göttlichen Anrufungen gebetet. Der Priester rezitiert jeden Vers und die Gemeide wiederholt das Gebet,

 

Gepriesen sei Gott  

Gepriesen sei sein Heiliger Name  

Gepriesen sei Jesus Christus, Wahrer Gott und wahrer Mensch

Gepriesen sei der Name Jesus

Gepriesen sei sein Allerheiligstes Herz  

Gepriesen sei sein kostbarstes Blut  

Gepriesen sei Jesus in Allerheiligsten Altarsakrament  

Gepriesen sei sein der Heilige Geist, der Beistand

Gepriesen sei die erhabene und allerheiligste Mutter Gottes Maria

Gepriesen sei sei ihre Heilige und unbefleckte Empfängnis  

Gepriesen sei ihre glorreiche Himmelfahrt  

Gepriesen sei der Name Maria, Jungfrau und Mutter Gottes

Gepriesen sei der Heilige Joseph, ihr keuscher Bräutigam

Gepriesen sei Gott in seinen Engeln und in seinen Heiligen

 

Wenn man Gegenpapst Bergoglio und all diese abscheulichen schwulen Häretiker, die buchstäblich versuchen, die Kirche zu zerstören und so viele Menschen wie sie nur irgend können, in die Hölle zu ziehen, verstehen will, muss man die Worte der göttlichen Anrufungen: “Gepriesen sei…” mit “Sie hassen…” ersetzen, und es wird sehr klar, kristallklar werden.

 

Sie hassen Gott. 

(Wir wissen das, weil sie Seine Gebote, seine Kirche und die rechtmäßige Gottesanbetung in jeder Form hassen.)

 

Sie hassen seinen heiligen Namen.

(Bergoglio geht dem (der Nennung des Namens Jesu) dadurch aus dem Weg, dass er ganze Ansprachen ohne Nennung Jesu Christi liefert. Gleichfalls, als weiteres Beispiel dafür verbirgt Bergoglio sein Brustkreuz in all seinen monatlichen Ansprachen in seinen Gebetsvideos.)

 

Sie hassen Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch. 

(Bergoglio hat die Göttlichkeit Christi mehrmals geleugnet, zum Beispiel mehrmals das (göttliche) Wunder der Vermehrung der Brote und Fische).

 

Sie hassen den Namen Jesu. 

(Nochmalige Wiederholung der Bedetung des Namens Jesu: Unglücklicherweise war ich einst mit einem sakrilegischem Sodomiten vertraut, dessen Lieblingsausspruch bei Ekel und Verachtung: „Oh süßer Jesus!“ war. Es war eine tödliche Zugabe. Jemandes Namen zu gebrauchen, um Ekel auszudrücken ist ein Ausdruck profunden Hasses.)

 

Sie hassen sein heiligstes Herz.

(Sie hassen Sein heiliges Herz, weil es die reine Liebe ist – und die Liebe sie persönlich angreift, wie wir schon diskutiert haben)

 

Sie hassen Sein kostbarstes Blut. 

(Sie hassen Sein kostbarstes Blut, weil er es für sie und ihre Sünden vergossen hat, und sie sich weigern zu erkennen, dass ihre Sünden Sünden sind. Tatsächlich glauben viele von ihnen, dass ihre Sünden ein Zeichen ihrer überlegenen Natur und ihres Elite-Status sind, oder dass sie derentwegen von jedermann und jedem, einschließlich Christus beurteilt werden.)

 

Sie hassen Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altars.

(Natürlich tun sie es, weil die Eucharistie das Sakrament der Liebe ist. DARUM BEUGT WEDER BERGOGLIO NOCH DER REST IHRE KNIE VOR DEM ALLERHEILIGSTEN SAKRAMENT. Deshalb hassen sie das heilige Opfer der Messe und versuchen es vom Angesicht der Erde zu tilgen. Darum sollen so viele Menschen, wie möglich, die Eucharistie im Stand der Todsünde empfangen, denn das ist eine Entheiligung und Schändung der Eucharistie und der Akt des höchsten Sakrileges. Wie Judas Iskariot in Johannes 6 sind sie angesichts der Eucharistie peinlich berührt und hassen DIE EUCHARISTIE dafür, was sie ist – die Liebe.)

 

Sie hassen den Heiligen Geist, den Beistand 

(Der Heilige Geist ist der Geist der Wahrheit, und Bergoglio und seine Kabalen sind Diener der Lüge und des Satans, der ein Lügner und ein Mörder ist, der Heilige Geist leitet und schützt die Kirche. Weil Gegenpapst Bergoglio und seine Kabalen von freimaurerischen Schwulen die Kirche zerstören wollen, ist der DER HEILIGE GEIST per definitionem ihr Feind.)

 

Sie hassen die Allerheiligste Gottesmutter Maria 

(Sie hassen sie aus denselben Gründen, aus denen Satan und die Dämonen sie hassen: wegen ihrer Demut, ihrer Güte, ihrer Schönheit, ihrer Reinheit, und weil sie die Mutter der Kirche ist, die sie zu zerstören versuchen, die Mittlerin aller Gnaden und die Miterlöserin, darum hat Bergoglio die Gotteslästerung ausgesprochen, daß Maria (angeblich Anm. d Übers.) am Fuße des Kreuzes zweifelte und Gott beschuldigte, ein Lügner zu sein.)

 

Sie hassen ihre heilige und unbefleckte Empfängnis.

(Die Unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Jungfrau weist direkt auf die Wirklichkeit der Erbsünde hin, ein Dogma, das Gegenpapst Bergoglio und seine schwule freimaurerischen Kabale leugnen und verzweifelt versuchen, es aus den Köpfen der Menschen zu tilgen.)

 

Sie hassen ihre glorreiche Himmelfahrt. 

(Sie hassen ihre Himmelfahrt in den Himmel, weil sie ihre Sündenlosigkeit und die Verheißung der Auferstehung des Leibes und des wahren Endes des Menschen, der seligen Gottesschau, bezeugt. Gegenpapst Bergoglio und seine schwulen freimaurerischen Kabalen wollen die Menschen gänzlich auf die Sinnlichkeit und den Materialismus fokussieren und darauf, dass der einzige „Himmel“ der „Himmel“ ist, den die Menschen auf Erden erschaffen und (die Menschen glauben machen) dass das Schlimmste, was beim Tod passieren kann, die Vernichtung der Seelen ist.)

 

Sie hassen den Namen von Maria, Jungfrau und Mutter. 

(Sie hassen ihre immerwährende Jungfräulichkeit, nicht nur, weil sie direkt die Göttlichkeit Christi bezeugt, sondern auch ihre Reinheit, die sie hassen.)

 

Sie hassen den hl. Josef, ihren keuschesten Ehemann

(Sie hassen den hl. Josef für seine Reinheit und für seine Männlichkeit, speziell wegen seiner bewunderungswürdigen Verwirklichung der Vaterschaft – Gegenpapst Bergoglio und seine schwulen Freimaurer-Kabalen sind Anti-Väter der Herde Christi, nicht liebende Beschützer und Wächter wie es der Heilige Joseph war, sondern vielmehr Mörderische Wölfe – und sie wissen es.)

 

Sie hassen Gott in seinen Engeln und in seinen Heiligen. 

(Sie hassen die Engel und die Heiligen, weil die Engel und die Heiligen Gott lieben, die Gottesanschauung genießen und dadurch alle Menschen lieben und die Menschen der streitenden Kirche betreuen und schützen. Da Gegnpapst Bergoglio und seine schwulen Freimaurer-Kabalen Gott hassen, hassen sie per definitionem die Freunde Gottes.)

 

Ich weiß nicht, was ich tun kann, um das noch klarer zu machen. Ich hoffe, das es zumindest einer Person hilft zu verstehen, was los ist, und damit die Verwirrung und den Skandal REDUZIERT, die durch das Bergoglianische Gegenpapsttum und die Ereignisse in der Kirche heute verursacht werden. Die Wirklichkeit macht nur Sinn, wenn sie sich auf das Fundament der Wahrheit bezieht. Wenn man versucht, diese Situation von der falschen Voraussetzung, die besagt, dass diese Leute Liebhaber Gottes und seine Kirche und Männer guten Willens seien, die sie absolut nicht sind, und aus der falschen Prämisse heraus, dass Bergoglio Papst sei, weiterzuentwickeln, wird man irgendwann entweder verrückt oder den Glauben verlieren, und dieser Glaubensabfall wird entweder in Bergoglio in die abtrünnige Kirche folgen, die er vorbereitet und aufbaut. ODER man wird daran zweifeln müssen dass Christus und Seine Kirche jemals an erster Stelle standen, weil, wenn der Mann der der Stellvertreter Christi ist, eine apostatische Kirche aufbaut, die Versprechungen Christi leere Lügen waren, was dann direkt darauf hinweisen würde, dass Christus nicht göttlich ist, was dann bedeuten würde, dass sein Tod am Kreuz bedeutungslos war, was dann bedeuten würde, dass wir nicht gerettet sind und keine Hoffnung haben, gerettet zu werden. Q(uod) E(rat) D(emontrandum) (was zu beweisen war).

 

Außer es ist NICHT Q.E.D. Weil die Ausgangsprämisse falsch war.

Sehen Sie, warum es eine solch sehr sehr große Rolle spielt und weshalb ich egal was da kommt, darauf beharre es herauszuschreien?

 

Wieder – ich hoffe, das hilft.

 

Quellentext ist hier.