Der Seiko-Mariensamstag (3 von 5): Permutationen des Novus Ordo


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Permutationen der NOM

Warum ist es bei NOM nicht möglich in die Tiefe zu gehen? Aus zweierlei Gründen. Es ist entweder immer dasselbe: Zweiter Messkanon oder es ist ein permanentes Chaos bzw. zu viele neue Informationen auf einmal, da man auch ganz genau nach den nachkonziliaren Rubriken zelebrierend, schier eine unendliche Permutation- oder Optionsmöglichkeit hat. Ein polnischer Blogger hat es doch tatsächlich ausgerechnet wie viele legale, also rubrizistisch-korrekte, Optionen es für die Novus Ordo Messe gibt.[1] Das Adjektiv „polnisch“ ist insofern wichtig, dass es in anderen Ländern auch mehr oder weniger Optionen geben kann, welche von den jeweiligen Bischofskonferenzen zugelassen wurden und von der Ritenkongregation approbiert worden sind. Es hat noch kein begnadeter Mathematiker errechnet wie viele legale Novus Ordo Optionen es für die ganze Kirche gibt, wozu wir jetzt anstiften. Für Polen gibt es sage und schreibe 516.096.000fünfhundertsechzehn Millionen sechsundneuzigtausend Optionen, welche sich wie folgt zusammensetzen:

  • Begrüßung – 5 Varianten
  • Bußakt –
    • 4 Varianten
    • Dritte Variante des Bußaktes – 11 verschiedene Anrufe zur Wahl (+ Möglichkeit eigene zu kreieren)
    • Insgesamt: 14 Varianten
  • Kyrie – 2 Varianten
    • Sogar 3, denn wenn die 3 und 4 Variante des Bußaktes gewählt wurde, so entfällt das Kyrie
  • Credo – 2 Varianten
    • Sogar 3, wenn eine Taufmesse stattfindet
  • Fürbitten – 4 Varianten (man kann eigene kreieren)
  • Gabenbereitung – 2 Varianten
  • Präfation – 10 Varianten
  • Hochgebet – 18 Varianten (in Polen)
  • Doxologie [„Durch Ihn und mit Ihm etc.“] – 2 Varianten
  • Einführung zum Vater unser – 8 Varianten
  • Domine, qui dixisti [„meinen Frieden etc.“] – 5 Varianten
  • Gebet vor der hl. Kommunion – 2 Varianten
  • Aussendung – 2 Varianten

All dies ergibt die staatliche Zahl der möglichen Permutationen von: 5x4x14x2x2x4x2x10x18x2x8x5x2x2 = 516.096.000.

Und deswegen, lieber deutschsprachiger Leser, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gehen andere katholische Nationalitäten, die in Ihrem Land leben, wie Portugiesen, Kroaten, Polen, Filipinos oder andere ausschließlich oder vorwiegend in ihre eigene quasi nationale oder muttersprachliche Messe. Es ist nicht nur deswegen, weil sie kein Deutsch können, Sie und ihr Land ablehnen oder bei dieser Messe ein wenig Heimatgefühl vorfinden wollen. Die Ausländer haben einfach bei den NOM-Messen in ihrer Landessprache denselben liturgischen Rhythmus, der ihnen beim Beten hilft! Bei osteuropäischen Messen werden alle festen Teile wie Kyrie, Gloria, Credo etc. entweder ganz rezitiert oder ganz gesungen und zwar nach denselben Melodien und nicht wie in Deutschland oder in Österreich der Fall ist nach verkürzten, schrecklichen Liedfassungen, die ständig abwechseln und keine liturgische Handlung im eigentlichen Sinne darstellen sowie gegen die NOM-Rubriken verstoßen. Diese bestimmen nämlich wie folgt:

„Der Text dieses Hymnus kann nicht gegen einen anderen ausgetauscht werden. […] Wird es nicht gesungen, ist es von allen gemeinsam oder von zwei sich abwechselnden Gruppen zu sprechen.“ (53)[2]

Aber sollten Sie exakt nach den Rubriken zelebrieren, so bieten Ihnen diese einfach sehr viele legale Möglichkeiten, sodass die Messe vom Priester X immer legalerweise anders sein kann als die vom Priester Y. Spaltung, Neid und Feindschaft sind da vorprogrammiert. Aber Novus Ordo macht es möglich, sodass es kaum möglich ist, dass auf der ganzen Welt an demselben Tag exakt dieselbe katholische Messe zelebriert wird. Deswegen ist auch keine „Reform der Reform“ möglich, weil die Ausgangsprämissen der Liturgiereform, pardon, der Liturgierevolution Zerstörung und Entkatholizisierung waren! Bei der Einheit des Kultes ist eine Einheit des Glaubens möglich, bei der Spaltung oder beim Schisma des Kultes kommt es zu keiner Einheit des Glaubens, was uns jetzt mehr als deutlich Papst Franziskus vor Augen führt. Vor dem Konzil war alles durchreguliert und Sie hatten die Votivmessen, welche jetzt theoretisch auch möglich sind, dennoch praktisch kaum stattfinden.

[1] http://www.traditia.fora.pl/zmiany-po-svii-nom-novus-ordo-missae,6/na-ile-sposobow-mozna-odprawic-nowa-msze,10136.html

[2] Missale Romanum Editio Typica Tertia 2002, Grundordnung des römischen Messbuchs, Vorabpublikation

zum  Deutschen Messbuch (3.Auflage), Hsg. Deutsche Bischofskonferenz 2007.

Der Seiko-Mariensamstag (2 von 5): Votivmessen an Wochentagen


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Samstag der Marientag oder die Votivmessen an Wochentagen

Warum ist eigentlich Samstag Maria gewidmet? Dies hängt mit den Rubriken des Missale und des Breviers zusammen. Da das Jahr 365 Tage hat und nicht jeder Tag einem Heiligen gewidmet war, je früher die Zeit z.B. IX Jhdt. desto weniger Heiligenfeste, so entstand wenigstens sei dem VIII Jhdt. der Brauch Messen an bestimmten Wochentagen, an denen kein Christus- oder Heiligenfest fiel und es sich natürlich um keine hohen Feste wie Ostern, Weihnachten etc. handelte, die sog. Votiv-Messen zu zelebrieren.[1] Unter Votiv-Messen (vom lat. votum – „Gelübde, Anliegen, Bitte“) versteht man Messen, die in besonderen Anliegen an einen speziellen Fürsprecher zelebriert werden. Ohne jetzt im Detail auf die Entwicklung der Votivmessen innerhalb der ganzen Kirchengeschichte eingehen zu wollen, so lässt sich sagen, dass vor dem letzten Konzil an bestimmten Wochentagen Votivmessen zelebriert werden konnten und sollten. Dies bedeutet klipp und klar, da in der vorkonziliaren Liturgie wirklich alles durchreguliert war, was nicht nur ein japanisches Herz erfreute, dass ein Priester an einem Wochentag, an dem kein Fest der I. oder II. Klasse fällt, an einem liturgischen Wochentag der III. oder IV. Klasse eine Votivmesse zelebrieren sollte. Soweit die Rubriken des letzten vorkonziliaren Missale aus dem Jahre 1962,[2] wie es in den früheren Messbüchern angeordnet wurde, entzieht sich zurzeit unserer Kenntnis. Es wird aber ähnlich gewesen sein, obwohl sich die rubrizistische Terminologie änderte, da man z. B. von Duplex oder Simplex-Festen sprach. Votivmessen für die Wochentage sehen aber wie folgt aus:

Montag

Zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit

Dienstag

Zu Ehren der heiligen Engel

Mittwoch

Zu Ehren des heiligen Joseph

Zu Ehren des heiligen Apostel Petrus und Paulus

Zu Ehren aller Apostel

Donnerstag

Zu Ehren des Heiligen Geistes

Zu Ehren des Allerheiligsten Altarsakramentes

Zu Ehren des ewigen Hohenpriesters Jesus Christus

Freitag

Zu Ehren des Heiligen Kreuzes

Zu Ehren der Passion des Herrn

Zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu

Samstag

Zu Ehren der Heiligen Mutter Gottes

Da uns im Moment nur die Votivmessen an bestimmten Wochentagen interessieren, so lassen wir andere Votivmessen, also Messen in besonderen Anliegen, an dieser Stelle aus.[3] All diejenigen, welchen im Religionsunterricht oder im Studium gesagt wurde, dass die vorkonziliare Liturgie „langweilig“ war, weil „immer dasselbe“ kam, wird hier eines Besseren belehrt. Es war natürlich umgekehrt: jeden Tag kam etwas anderes, von den festen Teilen der Messe abgesehen und Sie wurden durch die Liturgie immer tiefer in das Geheimnis der Kirche eingeführt. Heute hören Sie nur den Zweiten Messkanon, weil der kürzeste ist, manche basteln sich ihre eigenen Kanones zurecht, meistens sind schlohweiße Alt-Jesuiten, die mit einem eigenen Ordner, statt des Missale auf dem Altar erscheinen, sodass Sie geistlich gesehen immer an den Rändern der Oberflächlichkeit bleiben, ob Sie wollen oder nicht, seitdem es die Priester sind, welche „die Liturgie machen“ und nicht mehr die Kirche.  Wir werden uns an dieser Stelle auch nicht der Frage widmen: wann, welche Votivmesse wo, durch wen und warum eingeführt worden ist, obwohl diese Informationen durchaus eruierbar sind und manche unserer Leser es auch sicherlich wissen. Wir wollen nur sagen, dass auch an den Tagen, an denen es kein Heiligengedenken gab, was am Anfang des XX Jhdts. immer seltener wurde, die Gläubigen an jedem einzelnen Wochentag auf eine andere Art und Weise geheiligt wurden. Da es sich zyklisch wiederholte, so ging man in die Zeit in die Tiefe, wozu uns die nachkonziliare Liturgie wirklich keine Chance gibt.

[1] http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/schottintro/index.html#SECTION02240000000000000000

[2] http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/schottintro/index.html#SECTION02240000000000000000

[3] Nachzulesen z.B. hier. http://www.peterskirche.at/messbuch/Messen.htm http://www.praxis-gottesdienst.net/lexikon/lexikon_detail.html?k_beitrag=3443264&bstabe=3382095

Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe


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Evangelium des dritten Sonntags in der Fastenzeit

Lk 11,14 – 28

Jesus trieb einen bösen Geist aus, der stumm war. Als der böse Geist ausgefahren war, konnte der Stumme reden. Die Volksscharen staunten darüber. Einige aber von ihnen sagten: „Durch Beelzebub, den Anführer der bösen Geister, treibt er die Geister aus.“ Andere wollten ihn auf die Probe stellen und verlangten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Er aber kannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: „Jedes Reich, das in isch selbst uneins ist, zerfällt und ein Haus stürzt über das andere. Wenn und der Satan mitsich selbst uneins ist, wie soll da sein Reich Bestand haben? Ihr sagt ja, ich triebe die bösen Geister durch Beelzebub aus. Wenn ich durch Beelzebub die bösen Geister austreibe, durch wen treiben dann eure Söne sie aus? Sie werden darum eure Richter sein. Wenn ich aber duch den Finger Gottes die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen.

Wenn ein Starker bewaffnet seinen Hof bewacht, so ist sein Besitz in Sicherheit. Wenn aber ein Stärkerer ihn überfällt und ihn überwindet, so nimmt er ihm die Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt, was er bei ihm erbeutet hat. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, scsheift er durch die Steppen und sucht sich eine Ruhestätte, findet aber keine. Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehrren, aus dem ich ausgezogen bin. Und er kommt und findet es ausgekehrt und geschmückt. Dann geht er hin und holt noch sieben andere Geister, die schlimmer sind als er. Sie ziehen ein und wohnen dort. Und die letzten Dinge eines solchen Menschen werden ärger sein als die ersten.“

Während er so redete, rief eine Frau aus dem Volke ihm zu: „Selig der Leib, der dich getragen, und die Brust,die dich genährt hat!“ Eraber sprach: „Viel mehr noch selig, die das Wort Gottes hören und es befolgen!“

Betrachtung zum Evangelium des dritten Sonntags in der Fastenzeit

Durch die herrlichsten Wunder hast Du, o Herr! deine Gottheit geoffenbaret und deine Allmacht über die Hölle bewiesen. Eröffne auch uns, wie dem Taubstummen, Mund und Herz, und treibe den

bösen Feind von uns ab, damit wir mit gestärktem Glauben den gebührenden Dank für die täglichen Wunder unserer Bewahrung und Versöhnung darbringen! Friede, Demuth und deine Gnade gib

uns, o Herr! damit wir, jeder nach seinem Stande, für Dich und die Ausbreitung deines Reiches arbeiten. Und da nur deiner Kirche auf Erden stets dein Beistand gegeben ist, so laß uns nimmermehr von Dir und deiner heiligen Kirche weichen, sondern dein und ihr Wort fleißig hören und behalten! Eröffne unsere Augen und unsern Mund, damit wir deinen göttlichen Willen erkennen, unsere Sünden beichten, uns bessern, und dein Lob ohne Unterlaß verkünden, und unser Leben selig in deiner Gnade beschließen, nach diesem Leben aber mit deinen Auserwählten an deinem Reiche Theil haben !

Kollekte zum dritten Sonntag in der Fastenzeit

Kirchengebet.

Wir bitten Dich, allmächtiger Gott! sieh gnädig auf unser demüthiges Gebet hernieder, und strecke, uns zu beschützen, die rechte Hand deiner Majestät aus! Amen.

Der Seiko-Mariensamstag (1 von 5): Seiko und Katholizismus


Da heute am 18.03.2017, dem Fest des Hl. Cyrill von Jerusalem, eine Schreckensmeldung aus Rom die nächste jagt, so wollen wir hier ab und zu praktische Tipps zur eigenen Frömmigkeit und zur Herzenserwärmung vorstellen, welche, da sie an den deutschprachigen Leser gerichtet sind, informativ und praktisch gehalten werden. Die arianische Krise, welche kirchenintern startete, wie das Vat. II, konnte erst dann beendet werden, als die römischen Kaiser katholisch wurden und aufhörten die Arianer zu unterstützen. So verbrachte auch der Hl. Cyrill eine Großzeit seines Pontifikats im Exil bevor er erst unter Theodosius nach Jerusalem zurückkehrte. Leider haben wir jetzt keinen katholischen Kaiser, der Franziskus und seine Mannen absetzen könnte. Vielleicht ist Hoffnung bei Trump? Die Zeit wird es zeigen. Wenn wir metaphorisch und wörtlich in die Wüste ziehen, um dort Einsiedler zu werden, wie es während der von Klerikern verursachten arianischen Krise der Fall war, so hoffen wir auch praktische Tipps:

„Wie baue ich mir eine Einsiedelei?“

oder

„Wie flechte ich Körbe?“

irgendwann einmal vorstellen zu können. Nein, es ist kein Witz. Geistliches Leben hat etwas mit Praxis zu tun und es kann von denen erlernt werden, welche es praktizieren. Ansonsten erhalten Sie diese Art von Ratschlägen wie bei Ihrer letzten Beichte. Seufz. Wir haben es derzeit leider mit keiner „Kirchenkrise“ zu tun, wie es die Piusbruderschaft euphemistisch formuliert, wir haben es mit einer massenweisen Apostasie zuerst des Klerus und dann der Gläubigen zu tun, welche 1962 angefangen hatte und jetzt eine destruktive Beschleunigung erfährt. Manche sprechen ganz im Ernst vom geplanten Vatikanum III., welches wohl die Existenz Gottes abschaffen wird, unsere Vermutung, aus pastoralen Gründen, wie üblich. Und was taten die Gläubigen als die Arianer die Macht übernahmen? Sie zogen in die Wüste, wie der hl. Paulus der erste Einsiedler und unterwiesen auf diese Art und Weise die kommenden Generationen. Wir haben auf Vieles kein Einfluß und sollten bemüht sein unsere eigene Seele zu retten.

„Was nutzt es mir für die Ewigkeit?“, fragte sich der hl. Aloysius.

Lernen wir von den japanischen Katholiken, welche viele Jahrhunderte ohne Priester durchhielten. Wie sind praktisch in derselben Lage, weil wir kaum welche haben und die, die wir haben, taugen nichts. Suchen wir uns Gebetshilfen im Alltag, damit wir unsere eigene Seele retten können.

Seiko und Katholizismus

Der Schreiber dieser Zeilen trägt eine Seiko-Uhr, welche schon unter anderen Gesichtspunkten beschrieben worden ist. Seiko-Uhren zeichnen sich aber dadurch aus, dass sie in ihrer Day-Date Version,[1] also bei denjenigen Uhren, welche sowohl den Tag als auch das Datum anzeigen, den Samstag blau, den Sonntag rot anzeigen, andere Tage hingegen schwarz. Das Seiko-Blau ist aber nicht irgendein blau, sondern ein marianisches Blau. Eine heidnisch-japanische Uhr zeigt demnach nicht nur den blauen Mariensamstag, sondern auch den quasi rubrizistischen (vom lat. rubrum – „rot“) roten Sonntag an. Und all das immerhin 50 Jahre nach dem Vatikanum II, wovon die japanische Uhrenindustrie augenscheinlich unberührt geblieben ist. Ist das nicht schön? 20160514_163740_resized(1)Es gibt auch andere Uhrenmarken, welche auch den Sonntag rot zeigen, der blaue Samstag ist aber fast ausschließlich eine Seiko-Spezialität. Der Schreiber dieser Zeilen weiß nicht, wann die Seiko-Uhren damit anfingen und woher die Inspiration dazu stammte, denn es gibt alle mögliche Farben, welche dem Samstag zugeeignet hätten werden können, außer dem katholisch-marianischen Blau. Seiko hat sich dennoch für diese Farbe entschieden, was davon zeugen kann, dass sich der langjährige, japanische Untergrundkatholizismus durch das marianische Blau präsent zeigt. Ein Katholizismus, der mindestens zwischen 1640 und 1865 ohne Priester auskommen mussten. Wie die deutschsprachige Wikipedia informiert:

Am 22. Januar 1863 begann in Nagasaki zum ersten Mal nach dem Verbot von 1613 der Bau einer christlichen Kirche (大浦天主堂, Ōura tenshudō, englisch The Church of the 26 Martyrs Catholic Oura Church) für die dort anwesenden Franzosen, die am 29. Dezember 1864 vollendet wurde. Am 17. März 1865 bekam Bernard Thadee Petitjean, der Seelsorger der Kirche, Besuch von fünfzehn Japanern. Eine Frau mit dem Namen Yuri Sugimoto teilte ihm mit, sie seien Christen – mehr als 250 Jahre nach dem offiziellen Verbot und über 200 Jahre nach dem Verlust aller Kontakte nach außen.[2]

Wie erhielten sich die japanischen Katholiken ihren Glauben? Sie tauften Erwachsene oder Kinder, unterwiesen sie im Glauben, beteten den Rosenkranz, verehrten die Heilige Jungfrau Maria und warteten auf bessere Zeiten, die dann nach nur 250 Jahren für sie auch eintraten. Lernen wir also von den Japanern, denn vielleicht kommt nach Franziskus dasselbe auf uns zu. Da im Jahre 1873 das Christentum offiziell in Japan zugelassen wurde, im Jahre 1891 das japanische Erzbistum Tokio entstand, welches im Jahre 1937 an japanische Geistliche, denn es gab schon oder wieder welche, übergeben wurde,[3] so ist es durchaus möglich, dass die Firma Seiko, welche im Jahre 1881 in Tokio gegründet worden ist sich irgendwie an der katholischen Liturgie orientieren konnte. Der richtige, also vorkonziliare Katholizismus und all seinen Regeln und Rubriken muss doch auf die Japaner einen großen Reiz ausgeübt haben, da in der damaligen Zeit Konversionen durchaus stattfanden. Es erübrigt sich zu sagen, dass nach dem Vat. II die katholische Kirche in Japan zusammenbrach und die modernen Jesuiten, welche theoretisch für die Japan-Missionen zuständig sind, keinen Sinn in der Mission sehen, wie neulich der Ex-Jesuitengeneral bekannte, es sei denn:

„Evangelisierung Japans nur durch Allianz mit Buddhismus und Shintoismus“ (sic!)[4]

Ja, ja der Kreis schließt sich. Es waren die Jesuiten, welche die Japaner zu Christus brachten und es sind die Jesuiten, welche sie in die Apostasie führen. Da wir uns aber vorgenommen haben in diesem Beitrag etwas Positives zu schreiben, so wollen wir uns bei dem traurigen Thema: nachkonziliare Jesuiten nicht aufhalten, sondern wollen zum Mariensamstag übergehen.

[1] Gilt tatsächlich für alle Seiko-Uhren mit Ausnahme der Seiko 5 mit schwarzer Scheibe: https://uhrforum.de/zeigt-her-euren-blauen-samstag-t75272-2

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_Japan#R.C3.B6misch-Katholische_Kirche_in_Japan

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Christentum_in_Japan#R.C3.B6misch-Katholische_Kirche_in_Japan

[4] http://www.katholisches.info/2017/02/13/ex-jesuitengeneral-evangelisierung-japans-nur-durch-allianz-mit-buddhismus-und-shintoismus-keine-jesuiten-mehr-als-bischoefe/

Don Pietro Leone, Der Ökumenismus (3 von 3)


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III. DAS ÜBEL DES ÖKUMENISMUS

Den Ökumenismus nannten wir eine Ersatz–Liebe, eine Pseudoliebe. Wer, wenn nicht der Teufel, der Imitator Gottes und Meister aller Täuschung hat das erfunden? Es ist seine Erfindung, oder vielmehr eine neue Verwendung einer früheren Erfindung von ihm, die der falschen Religionen. Denn er schuf die falschen oder nicht-katholischen Religionen mit der Absicht, den Menschen von seinem letzten Ziel, dem Himmel, abzulenken und wegzuziehen. Zu diesem Zweck sorgte der „Herr der Fliegen“ dafür, einige Elemente der objektiven Wahrheit und Güte in ihnen zu bewahren, um sein Produkt für seine Opfer attraktiver und akzeptabler zu machen. In der heutigen Zeit verwendet er dieselben Elemente als etwas Positives – als das, „was wir gemeinsam haben“ -, um die große ökumenische Scharade der sinnlichen, sentimentalen Liebe zur Zersetzung des Katholischen Glaubens aufzubauen: Pseudo-Religionen für eine Pseudo-Evangelisation durch eine Pseudo–Liebe.

Welche Übel birgt diese Zersetzung des katholischen Glaubens?

  1. Das erste Übel der Ökumene ist, dass sie den Glauben verdunkelt. In der Tat ist der Ökumenismus als eine typische modernistische Initiative von Natur aus „mittelalterlich“ verdunkelnd. Wenn der Papst den Dalai Lama umarmt, wenn er mit ihm oder einem anderen religiösen Führer gemeinsam betet, wenn ein katholischer Priester die Worte der Konsekration in der Heiligen Messe zusammen mit einem protestantischen Pfarrer rezitiert, scheinen sie eine gemeinsame spirituelle Grundlage zu haben, aber worin genau besteht diese? Das ist unklar.

Die Einzigartigkeit des katholischen Glaubens ist das, was der Ökumenismus ganz besonders verdunkelt. Denn wenn man den katholischen Glauben auf die gleiche Ebene wie andere Glaubensrichtungen oder Religionen setzt, so verdunkelt das die Tatsache, daß er der eine wahre Glaube und die eine wahre Religion ist und der einzige, der den Menschen erlösen kann, da er in sich die Fülle der Lehren und Sakramente trägt, die zur Rettung notwendig sind.

  1. Der Katholik, der bei ökumenischen Gesten sich nur für das interessiert, was er mit anderen christlichen Konfessionen oder anderen Religionen gemeinsam hat und was ihn mit ihnen verbindet, schwächt den Glauben, (seinen eigenen und den jedes anderen, der Zeuge dieser Gesten sein kann) in den Artikeln, die er schweigend übergeht.

Wer z.B. nur daran interessiert ist, was ihn mit den Lutheranern verbindet, verschweigt und schwächt folgerichtig dadurch sowohl den Glauben an den Opfercharakter der Heiligen Messe und die sieben Sakramente, als auch die Verehrung Unserer Lieben Frau; wer z.B. daran interessiert ist, was ihn mit den Juden oder Muslimen verbindet, verschweigt und schwächt sowohl den Glauben an die Allerheiligste Dreifaltigkeit als auch an die Göttlichkeit und Erlösungsmission Unseres Herrn Jesus Christus, die den Kern des Glaubens bilden.

  1. Derjenige, der den Glauben verdunkelt und schwächt, minimiert die Möglichkeit der Erlösung (seine eigene und die jedes anderen, der Zeuge dieser Handlungen wird)
  1. Der Ökumenismus demütigt die Kirche durch die Gleichsetzung der unbefleckten Braut Christi mit den Erfindungen des Teufels.
  1. Er beleidigt unseren Herrn Jesus Christus als den Gründer der Kirche, indem er ihn auf die gleiche Ebene stellt, wie die Gründer der anderen „Religionen“, die ihn leugnen, ablehnen oder lästern.
  1. Indem der Ökumeniker den Glauben verdunkelt und verschweigt, die Kirche demütigt und unseren Herrn Jesus Christus beleidigt, wird ihm der Unmut des Herrn auferlegt, der sagt: „Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird der Menschensohn sich schämen, in seiner und des Vaters und der heiligen Engel Herrlichkeit“ (Lk 9 26 nach Allioli)
  1. Wer in diesem unrechtmäßigen Prozess der Annäherung an andere Konfessionen oder Religionen so weit geht, dass er auch nur einen Glaubensartikel leugnet, schwächt nicht allein seinen Glauben, sondern fällt in Häresie und verliert ihn (den Glauben) im Ganzen.
  1. Derjenige der den ganzen Glauben oder den Glaubenskern leugnet, landet im Glaubensabfall, in der Apostasie.
  1. Durch den inter-konfessionellen Ökumenismus kollabiert der Katholizismus auf globaler Ebene in eine Art vagen Humanismus, der vom Christentum leicht angefärbt ist, wie wir es schon schmerzlich erleben können
  1. Durch den interreligiösen Ökumenismus hingegen löst sich der Katholizismus in eine rein natürliche Religion auf, die vom Gnadenstrom abgeschnitten ist. Diese Religion kann eine von zwei Formen annehmen:

a) Ein Gemisch aller Religionen, welches zu einer Art vagen Humanismus ohne eine Spur von Christentum wird

b) Ein Gemisch der monotheistischen Religionen

Diese zweite Form der Religion hat zwei Typen: als erstes einen vagen Deismus; als zweites einen Monotheismus, der das, was die drei großen monotheistischen Religionen theologisch zumindest theoretisch im Alten Testament gemeinsam haben, behält.  Auf diese Weise löst sich der Katholizismus effektiv in das Judentum auf, genauer in die jüdisch-freimaurerische Weltreligion, die als Noachismus bekannt ist. War dies die Motivation der Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus, seines Lebens, seines Leidens und seines Todes am Kreuz inmitten der grauenhaftesten Schmerzenskrämpfe?

Zusammengefasst ist das Übel des Ökumenismus die Verdunkelung, das Verschweigen und die Schwächung des Glaubens. Der Ökumenismus minimiert die Möglichkeit der Erlösung, er demütigt die Kirche, beleidigt Unseren Herrn Jesus Christus und missfällt ihm, er neigt zu Häresie und Glaubensabfall und drängt den Katholizismus in Richtung Humanismus, Deismus und Noachismus. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Kirche bei den ersten Versammlungen zwischen den verschiedenen nichtkatholischen christlichen Konfessionen ausdrücklich durch den Mund des römischen Papstes Pius XI (Mortalium Animos 1928) erklärt hat:

„…es ist klar, dass weder der Apostolische Stuhl in irgendeiner Weise an ihren Konferenzen teilnehmen kann, noch dass es den Katholiken irgendwie erlaubt sein kann, diese Versuche zu unterstützen oder an ihnen mitzuarbeiten. Wenn sie das täten, so würden sie einer falschen christlichen Religion, die von der einen Kirche Christi grundverschieden ist, Geltung verschaffen.“

Das Prinzip, das hier auf die Beziehungen zwischen der Kirche und anderen Konfessionen zutrifft, gilt sinngemäß für die Beziehungen zwischen der Kirche und andere Religionen

Abschluss

Wir beschließen dieses Essay, indem wir kurz die Punkte zusammenfassen, in denen Ökumenismus und Evangelisierung konvergieren und divergieren.

Beide, sowohl der Ökumenismus als auch die Evangelisierung haben einen universellen Anspruch. Der erste Begriff, der sich aus einem griechischen Wort für „die Welt“ ableitet, bedeutet in Wirklichkeit die Anpassung des katholischen Glaubens an alle anderen Konfessionen oder Religionen der Welt. Letzterer bedeutet die Unterweisung, die Taufe und die Bekehrung der ganzen Welt zum Einen Katholischen Glauben, wie aus dem Blick auf das Ende aller synoptischen Evangelien hervorgeht.

Beide, sowohl der Ökumenismus als auch die Evangelisierung sind verschiedene Typen von Liebe, beide erstreben eine Vereinigung zwischen den Parteien im Hinblick auf ein potenzielles Gut. Die Ökumene sucht die Vereinigung auf der Grundlage gemeinsamer Überzeugungen, basierend auf einem „Perpetuum mobile artigen“ Dialog, und mit Umarmungen. Sie schaut auf ein rein irdisches oder politisches Gut. Die Evangelisierung dagegen sucht die Vereinigung auf der Grundlage des Einen wahren Glaubens, der sieben Sakramente und der Unterwerfung unter den Papst. Sie schaut auf das ewige Gut des Menschen im Himmel.

Ökumenismus und Evangelisierung unterscheiden sich am deutlichsten in Bezug auf die Wahrheit. Der Ökumenismus interessiert sich nicht für die Wahrheit; die Evangelisierung dagegen hält sie für das entscheidend Wichtige, denn die Evangelisierung besteht geradezu in der Bekanntmachung der Wahrheit: in ihrer Mitteilung an jemanden, der die Wahrheit nicht kennt, damit auch er sie in Besitz nehmen und auf diesem Weg gerettet werden kann. Diese Wahrheit in ihrem höchsten Sinne ist nichts anderes als die Allerheiligste Dreifaltigkeit, die den Menschen geschaffen hat, damit der Mensch, jeder Mensch ohne Ausnahme SIE auf Erden kennen und lieben lernt und so seine ewige Seligkeit im Himmel erreichen kann. Amen.

Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.


sodom mueller

Der Stand der Dinge

Wie heute gloria.tv in Berufung auf anonimi della croce informierte, wird es keine öffentliche Ermahnung des Papstes geben, weil sich keine ausreichende Mehrheit der unterstützenden Kardinäle gefunden hat. Im Klartext bedeutet das, dass sich niemand traut öffentlich oder auch nicht gegen Bergoglio vorzugehen. Da der Blog anonimi della croce von römischen Priestern mit Insider-Informationen geleitet wird, so ist davon auszugehen, dass es sich um Kurienmitarbeiter handelt oder um jemanden, der Kontakte zu ihnen hat. Laut anonimi hat vor drei Wochen ein Treffen in Rom stattgefunden, währenddessen die Dubia-Kardinäle sich ihre Machtlosigkeit eingestehen mussten. Diese Entwicklung ist mehr als wahrscheinlich, da die angedrohte formelle Korrektur des Papstes wegen der Häresien von Amoris Laetitia, von der Kardinal Burke noch Mitte Dezember 2016 sprach auf sich warten lässt. Burke ist auf den Guam-Gulag verbannt worden und als Patron des Malteserordens praktisch entmachtet, der Orden und ein souveräner Staat gleich mit. Der Bergoglio Antipapst macht weiter, denn in der nächsten Zeit, so wird berichtet, kommt:

Nein, liebe Leserinnen und Leser, dies ist kein Witz und keine Übertreibung unserer Redaktion. Dies berichten seriöse Nachrichtenseiten wie onepeterfive oder Journalisten mit guten Quellen im Vatikan, wie Hilary White. Die Letztere gibt an, dass innerhalb der nächsten neun Monate die folgenden Änderungen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, eintreffen werden:

  • irgendein nicht-kanonisches „Frauendiakonat“, welches nicht so genannt werden wird;
  • Wiedereinstellung von Priesters, welches sich laizisieren ließen, um später zu heiraten;
  • Formelle Erlaubnis der Interkommunion mit Nicht-Katholiken;
  • Dekrete, welche doktrinelle Entscheidungen den nationalen Bischofskonferenzen überlassen werden;
  • Erklärung einer konzilsähnlichen Versammlung von Anführern aller Weltreligionen, das eine vorher angefertigte Deklaration über ein globales, humanistisches, christenfreies Christentum verabschieden soll.

Und was ist das? Die Zerstörung der katholischen Kirche und zwar nicht, „wie wir sie kennen“, wie Ihre Pastoralassistentin um die Ecke es ausdrücken würde, sondern die Zerstörung der Kirche als solche. Genauso wie die Massenimmigration von Muslimen Europa zerstört und dies in der eigentlichen christlichen Identität dieses Kontinents, denn ohne Christentum kein Europa, sondern West-Orient. Die Massenimmigration wird, wie alles Destruktive, von Papst Franziskus befürwortet. Das Problem besteht zurzeit nicht nur darin, dass wir einen schlechten häretischen Antipapst –  Bergoglio – haben, welcher mit seinen Mannen Vatikan besetzt hält, sondern dass wir überhaupt über keine guten Kardinäle, Bischöfe oder Priester verfügen, die sich ihm wiedersetzen. Und wir schreiben nicht „widersetzen würden“, denn gäbe es welche, so  hätten sie es bereits getan, inter esse et posse est illatio.  Warum gibt es keine? Weil, wie Ann Barnhardt berichtet, die auch über Kontakte im Vatikan verfügt, Franziskus die Kardinäle, Kurienbischöfe und Bischöfe erpresst und zwar mit schmutzigen homosexuellen Geschichten. Da jeder Bischof und höher, wenn er nicht gerade selbst homosexuell ist und viele sind es, in seiner Diözese Pädophile Priester hat, die er nicht rechtzeitig absetzte oder andere Skandale vorweisen kann, so ist buchstäblich jeder erpressbar, da die Leute Bergoglios Zugang zu den Daten der Bischofskongregation oder der Glaubenskongregation haben und einfach wissen, wer sich wo, wann, über wen beschwert hatte. Sie wissen auch wieviele Pädophilen-Delikte wo strafrechtlich verfolgt werden. Daher ist es ihnen ein Leichtes den Hebel dort anzusetzen, wo es weh tut. Leider passiert es gerade unter Franziskus, dass diejenigen Mitarbeiter der Glaubenskongregation, welche die Pädophilen im Franziskus-Umkreis zu streng verfolgten, nach Hause geschickt wurden und Strafen gegen verurteile pädophile Priester reduziert worden sind. Es findet also eine Zerstörung der Kirche auf allen Ebenen statt, welche uns klar macht, dass das Novus-Ordo-Gift dermaßen jegliches Rückgrat aufgeweicht und zersetzt hat, dass wir keine Geistlichen haben, denn andernfalls hätten sich welche gemeldet, besonders jene in den Machtpositionen.

Deswegen sind solche Versuche der konservativen Portale wie katholisches.info oder onepeterfive starke katholische Hierarchen als Beispiele des wahren Glaubens zu konstruieren, bei katholisches.info ist es erstaunlicherweise immer wieder Kardinal – der Feigling – Müller oder natürlich der gute, alte Benedikt XVI., der dieses Schlamassel erst möglich gemacht hat. Onepeterfive oder lifesitenews handeln verhaltener, doch nicht anders. Wie richtigerweise Ann Barnhardt feststellt, muss man von der richtigen Prämisse ausgehen, dass Franziskus kein Papst ist und zwar nicht deswegen, weil die dämonische Prophetie der Mary of Divine Mercy es voraussagte, liebe Leser aus der Schweiz, sondern weil Benedikt nicht gültig zurückgetreten ist. Unserer Meinung nach spielte außer dem wesentlichen Irrtum auch der Zwang eine Rolle, da wir davon ausgehen, dass er zu seinem Rücktritt erpresst worden ist, eine These, die neuerdings andererseits wie es scheint bestätigt wurde. Und was hatte Benedikt getan? Etwas Unehrenhaftes, was ihn erpressbar machte. Wir wissen es nicht und sind froh darüber, da es recht ekelhaft sein gewesen muss. Deswegen hat Franziskus keine Standesgnade, weil er kein Papst ist, da Benedikt immer noch der Papst ist, ob er will oder nicht. Deswegen sind Entscheidungen von Franziskus nicht gültig und bindend, zumal viele, siehe Amoris Laetitia, häretisch sind. Er hat uns also nichts zu sagen!

Warum sagt es keiner laut? Aus Angst um sein Einkommen, wie bei kommerziellen Internetseiten und Blogs, wo man fürchtet, dass keine Anzeigen mit bspw. Benedikt-Memoiren oder dem Müller-Buch geschaltet werden, siehe katholisches.info oder die Spenden ausbleiben, wie bei fast allen, da die Leser wenigstens an Benedikt hängen und eine Kritik an ihm und die Darstellung der Ungültigkeit seines Rücktritts die Spendengelder verebben lassen würde. Theologen und Priester fürchten nicht nur um ihr Einkommen und das „akademische Ansehen“, was es auch sein mag, siehe Hitler-Deutschland und die Stalin-Ära, wer da alles angesehen war, sie fürchten auch als „fundamentalistische Spinner“ gebrandmarkt zu werden, sodass sie ihre Thesen dermaßen vage, schwammig und verklausuliert formulieren, siehe Klaus Obenauer oder Markus Büning, dass wirklich kein Mensch weiß, was sie wirklich meinen. Man weiß es nicht deswegen nicht, weil man zu ungebildet und dumm ist, sondern weil der Text missverständlich formuliert ist, siehe Amoris Laetitia, dass er für jede Interpretation offen bleibt und sich der Schreiber immer herauswinden kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir derzeit in der Kirche:

  • Keine Männer in leitenden Positionen mit katholischen Ansichten haben.
  • Keine Männer in leitenden Positionen mit Mut haben (No balls, sorry!).

Die Verweiblichung der Männer, über die sich Ann Barnhardt aber auch der Blogger mundabor ständig beklagen, ist eine Tatsache. Novus Ordo hat durch die hegelianische Dialektik des sowohl-als-auch des dennoch-aber-wenn-die-pastoralen-Gründe-Sie-wissen-schon-etc. nicht nur die Hirne, sondern auch das Rückgrat der Kirchenmänner aufgeweicht, da die meisten leider auch in Sünde leben, so sehen sie vieles theologisch und geistlich auch nicht. Wir müssen aber sagen, dass alle Päpste seit dem Konzil, obwohl sie gültige Päpste waren, immer mehr von der Wahrheit abirrten, dennoch versuchten sie den Zick-Zack-Kurs zwischen der überlieferten Lehre und der Neuen Religion zu wahren. Wenige haben es gemerkt, weil es dermaßen verklausuliert formuliert war und vieles auf dem Papier einen rechtgläubigen Eindruck machte. Wie verkaufte uns die Presse, aber vor allem der Vatikan, diese Päpste?

  • Johannes XXIII. war „der Gute“
  • Paul VI. war der humanistische „Konzilspapst“
  • Johannes Paul II. war „der Populäre“
  • Benedikt XVI. war „der Intellektuelle“
  • Franziskus wird auf dem Cover des Rolling Stones-Magazins abgebildet, was jeden Kommentar erübrigt.

Sie haben alle auf Franziskus hin gearbeitet, am meisten leider Johannes Paul II. und es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie demselben Netzwerk angehörten oder wenigstens von diesem gefördert wurden. Welchem Netzwerk? Einer Mischung aus Geheimgesellschaften, siehe die Pecorelli-Liste, welche viele hochstehende Hierarchen zeigt, die der Freimaurerei angehörten, aus Geheimdiensten und anderen einflussreichen Leuten, darunter sicherlich auch Satanisten und Okkultisten, denn solche gibt es auch unter den Hierarchen, wie glaubwürdige Quellen angeben: Rorate Caeli, Eponymous Flower oder Ann Barnhardt.

Das Ziel der „Franziskus-Revolution“

Was ist ihr Ziel? Die Schädigung des mystischen Leibes Christi hier auf Erden. Was ist die Kirche? Sie ist der mystische Leib Christi mit Christus als Haupt. Da Christus als Gott-Mensch nicht leidensfähig ist, da er verklärt zur rechten Vaters sitzt, so kann ihm der Teufel nichts anhaben. Deswegen wütet er gegen die irdische Präsenz des Erlösers:

  1. Gegen die irdische Kirche,
  2. Gegen die Eucharistie
  3. Gegen die Priester
Ad 1. Gegen die irdische Kirche

Da die katholische Kirche die Arche ist, welche die sündige Menschheit durch die wahre Lehre und die Sakramente retten soll, so stürzt die Versenkung dieser Arche, welcher seit dem Vat. II alle Schleusen geöffnet wurden, nicht nur Katholiken, sondern auch die ganze Welt ins Chaos, da sehr viele Seelen dadurch in die Hölle gehen, siehe Fatima, und es keine spirituelle Wehr gegen den Ansturm Satans, den Fürsten dieser Welt, gibt. Daher der enorme Anstieg des Satanismus und Okkultismus sein 1965. Die Church of Satan wurde 1966 gegründet, was kein Zufall ist.

Ad 2. Gegen die Hl. Eucharistie

Wie wir bereits schrieben, führt die Umsetzung von Amoris Latitia, wie sie, Gott sei’s geklagt, schon von der DBK vorgenommen wurde, dazu, dass unzählige sakrilegische Kommunionen gespendet und sakrilegische Beichten gehört werden, sodass:

  1. Die Empfänger dieser Sakramente eine Todsünde begehen und zwar des Sakrilegs.
  2. Die Spender dieser Sakramente, sprich die Priester, ebenfalls die Todsünde des Sakrilegs begehen.

Aber auch der eucharistische Christus, welcher wirklich, tatsächlich, wesentlich, real, substantiell und sakramental in jeder gültigen Messe unter den eucharistischen Gestalten anwesend ist, wird dadurch verunehrt und geschändet. Er wird durch die dreckigen Pfoten des sündigen Priesters in die Kloake des Gewissens des sündigen Kommunionempfängers geworfen. Es ist eine satanistische Messe mit Hostienschändung im Kleinformat.

Ad 3. Gegen die Priester

Durch das Sakrament der Priesterweihe ist Christus ontisch, d.h. seinsmäßig, mit jedem gültig geweihten Priester verbunden. Der Priester wird zu einem alter Christus – zu einem anderen Christus. Es ist Christus, welcher in diesem Priester wirkt, predigt, segnet, opfert, die Sünden vergibt. Die Priester verlängern quasi die körperliche Anwesenheit Christi in der Welt, wie sehr schön die Exerzitiengedanken oder gar eine Privatoffenbarung des belgischen Redemptoristen Pater Schrijvers CSSR Message de Jésus à son prêtre. Pensées de retraite. (Bruxelles, Ed. Universelle, 1933) theologisch korrekt darlegen. Deswegen soll ja ein Priester heilig und keusch leben, damit er dieser Ehre würdig wird, da jede seiner Sünden Christus beleidigt und verunehrt, der sich ontisch mit dem Priester vereinigt hat. Daher ist die sexuelle Sünde eines Priesters gleichzeitig ein Sakrileg, d.h. ein Gottesraub, da man Gott sein Eigentum – den Priester – raubt. Die Gnade, welche Gott durch den Priester leitet und die hauptsächlich durch die sakramentale Gnade der gespendeten Sakramente anderen, nicht dem Priester selbst, zugutekommt, lässt sich mit einem kristallklaren Bergwasser vergleichen, welches in eine Kloake gepumpt wird. Das Wasser kommt schon durch, wird aber verunreinigt durch die Sünde des Priesters. Ähnlich stellt es hl. Thomas dar (Summ. Theol. III, q. 64, a. 5, corp.):

Ich antworte, die Diener der Kirche seien wie Werkzeuge beim Spenden der Sakramente. Das Werkzeug aber wirkt nicht vermöge der eigenen Kraft, sondern auf Grund der Kraft desjenigen, von dem aus es in Bewegung oder Tätigkeit gesetzt wird. Dies ist also dem Werkzeuge unwesentlich, was es außer der Kraft, die demselben als einem Werkzeuge entspricht, an sich hat; wie es unwesentlich ist, ob der Leib des Arztes als Werkzeug der die Kunst besitzenden Seele krank oder gesund und ob die Röhre, durch die das Wasser geht, von Silber oder von Blei sei. Also wenn auch die Diener der Kirche schlecht sind, können sie gültig die Sakramente spenden.[2]

Das Sakrament ist gültig, es findet also statt, aber es ist gleichsam verdreckt. Stellen Sie sich vor Ihnen würde jemand eine Oblate mit dermaßen vor Schmutz verkrusteten Fingern reichen, dass diese Oblate selbst schmutzbeladen und verkrustet wird. Sie genießen die Oblate trotzdem, aber den Dreck gleich mit. So in etwa sind Sakramente der in Sünde lebenden Priester zu betrachten: gültig, aber nicht würdig. Wenn die Priesterehe über eine Hintertür eingeführt werden wird, wenn die Priester ihre Konkubinate legalisieren oder wenn verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden, dann werden wir es ständig mit einer Dreckkruste zu tun haben, obwohl Christus möchte, dass seine Priester rein sind und nur ihm gehören, was die Kirche immer so sah. Diese Lösung oder eher die „Endlösung“ würde dazu führen, dass noch mehr Priester ihr Amt aufgeben würden, weil die Gläubigen nicht für „Priesterfamilien“ zahlen würden, der „Markt würde es verifizieren“ und zwar dadurch, dass die Gläubigen zu den wenigen zölibatär lebenden Priestern reisen würden. Die anderen würden über kurz oder lang Pleite gehen und sich weltliche Berufe suchen müssen, „um die Familie zu ernähren“, die sie gezeugt haben.  Wir schätzen, dass nach solch einer Änderung wohl 90% aller Katholiken die Sonntagspraxis aufgeben werden, denn verheiratet sind die meisten selbst und wollen nicht für die „Priesterfrauen“ zahlen. Die vorhandene Priesterschaft würde sich weltweit wohl um 90% reduzieren und dadurch reinigen.

Wem haben wir aber paradoxerweise die geistliche Erneuerung im nachrevolutionären Frankreich des 19 Jhdts. zu verdanken? Denjenigen Priestern, welche zuerst, entgegen der Weisung des Papstes, den Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus (1790) geschworen hatten und dadurch zum clergé assermenté wurden. Dies betraf 24.000 von 29.000 Priestern und 21 Bischöfe von 83, wobei 10 Bischöfe sogar heirateten, wie Romano Amerio angibt.[3] Anders ausgedrückt nur 5.000 Priester und 62 Bischöfe fielen nicht vom Glauben ab, d.h. 17,3% aller Priester und immerhin 75,6% Bischöfe blieben dem Glauben treu. Durch die Revolution und die nachfolgende Kirchenverfolgung schrumpfte sich die katholische Kirche in Frankreich gesund, da die humanistischen Revolutionäre viele guillotinierte Schrumpfköpfe hinterließen, was der späteren Entwicklung der Kirche bis zum unseligen Vat. II zugutekam. Diesmal wird es viel drastischer werden und die gesamte Kirche betreffen.

Was tun?

Wie soll man diesen Beitrag positiv beenden? Halten Sie sich im Gnadenstand, opfern Sie und sühnen Sie für die Sünden, denn jemand muss das ja tun, trösten Sie den Herrn bei der Eucharistischen Anbetung, denn er ist verraten und einsam. Vielleicht wird sich Gott der gläubigen  Seelen erbarmen und die Zeit der Prüfung abkürzen? Hilary White phantasiert über die Ermordung Caesars, deren Übertragung auf Franziskus unwahrscheinlich erscheint, denn die Römer waren Männer, unsere Kardinäle sind verweiblichte Weicheier, zu keinem Kampf fähig. Zitieren wir dennoch das witzige Zitat, das Hilary White anführt, welches im Original angeführt werden wird, damit es seine Würze nicht verliert:

People are losing the spirit of the Ides of March. It’s not about just stabbing. It’s about coming together to stab in groups.

Iden des März

Sie müssen selbst etwas schreiben. Schreiben Sie Beschwerdebriefe an Ihre Ordinariate, Bischöfe, den päpstlichen Nuntius, die vatikanischen Kongregationen. Diese feigen Kirchenmänner wissen, dass Franziskus nicht ewig ist und sich irgendwann alles zum Guten ändern wird, obwohl sie nichts dazu beigetragen haben. Dann werden sie als „die heimlichen Verteidiger des Glaubens“ vor uns treten und uns vorjammern, wie schwer sie es hatten und welchen Widerstand sie im Geheimen übten. Deswegen werden sie Ihre Briefe nicht zerstören, um für die Zukunft etwas in der Hand zu haben, um sich verteidigen zu können. Ändert sich die kirchliche Wetterlage, dann werden sie von diesen Informationen Gebrauch machen, aber diese müssen erst vorliegen. Also schreiben Sie! Sie werden sich Ihren Frust vor der Seele schreiben, was schon an sich nicht schlecht ist. Sie können aber auch an die weltliche Presse schreiben. „Die Sorgen eines Katholiken“ an Peter Seewald oder Matussek vom Spiegel. Journalisten sind immer auf der Suche nach einer interessanten Human interest story, weil echte Emotionen verkaufsfördernd wirken. So hatte die New York Times zum Erhalt der Tridentinischen Messe in Holy Innocent beigetragen, da sie sinngemäß schrieb: Die Leute zahlen dafür und wollen es. Lass sie!  Schreiben Sie Leserbriefe an Die Zeit nach dem letzten Franziskus-Interview und kündigen Sie die Kündigung Ihres Abos an, falls Sie welches besitzen oder damit, dass Sie diese Zeitung nie wieder kaufen werden. Es geht darum, dass diese Leute sehen, dass man Ihnen Ihr Heiligstes mit den Füssen zertrampelt, dass man ihr Ich schädigt. Sie müssen subjektivistisch argumentieren, nach dem Motto:

„Mir ist es wichtig und ich zahle meine Kirchensteuer, ohne dass ich dafür eine Leistung erhalte“.

Falls Sie ein pensionierter Beamter sind, so haben Sie viel Zeit und den richtigen Wortschatz. Tun Sie es. Jemand muss ja. Wir sind auf uns selbst gestellt. Amen.

[1] http://www.katholisches.info/2017/03/falscher-kult-im-petersdom-oekumene-strategie-von-franziskus-welche-konfession-oder-religion-ist-nicht-wichtig/  http://www.katholisches.info/2017/03/historisch-erste-anglikanische-vesper-im-petersdom-geruechte-um-neue-liturgiekommission/

[2] http://www.unifr.ch/bkv/summa/kapitel770-5.htm

[3] Amerio, R., Iota Unum. Eine Studie über die Veränderungen in der katholischen Kirche im XX. Jahrhundert, Stuttgart 2011, 189.

Tridentinische Messe (für Februar) für alle Wohltäter am 17. März um 6.30.


Le Barroux Msza

Am 17. März findet in der Abtei Le Barrou um 6.30 wieder eine Messe für unsere Wohltäter statt:

Herr J.C.

Herr R. A.

Frau K. H. de C.

Herr U.M.

Herr M.S.

Herr T. R.

Herr F.A.

Herr G.F.

Frau G.M.

Frau K.W.B.

Frau S. H.

J.S.Y

Frau C-M R. S.

Frau G.S.

Frau M.G.

Schwester M.E.

Wenn Sie erfahren wollen, wie gut Sie bei Gott angeschrieben sind bzw. wie es um Ihre derzeitige Heiligkeit steht, dann spenden Sie uns etwas und warten ab. Die Diagnostik verläuft wie folgt:

  • Große unerwartete Probleme mit Menschen, Geld, Elektronik, Unfälle etc. – sieht gut aus.
  • Mittlere unerwartete Probleme s.o. – noch ausbaufähig.
  • Keine Probleme, alles läuft glatt – Sie sollten sich langsam Sorgen machen.

Es ist wirklich genau umgekehrt als Calvin sagte: das fehlende Wohlergehen in den weltlichen Dingen kann ein Zeichen der Auserwählung sein, nicht umgekehrt. Anders formuliert, wenn Sie, wie bei einer Radarfalle, eine bestimmte Geschwindikgeit überschreiten und Sie der Heiligkeit sich zu nähern beginnen, lässt Gott dem Teufel den Raum, dass er Sie züchtigt. Theologische Begründung? Bitte sehr! In der Summ. Theol. q. 64, a.4 können wir folgendes nachlesen:

[Respondeo dicendum:] Ich antworte, daß die Engel in der Mitte stehen zwischen Gott und den Menschen. Die göttliche Vorsehung aber schließt dies in sich ein, daß sie das Wohl der niedrigeren Geschöpfe durch die höheren besorgt. Das Wohl des Menschen nun wird von Gott gefördert: 1. Dadurch daß der Mensch zum Guten angetrieben, und 2. dadurch daß er vom Übel abgehalten wird; und das thut Gott schicklicherweise durch die guten Engel. Dann wird das Wohl des Menschen jedoch auch mittelbar gefördert, nämlich durch die Übung im Kampfe mit den Gegnern; und das besorgt Gott durch die bösen Engel, indem dadurch sogleich dargethan wird, wie die Natur selber der Teufel in der Hand Gottes noch zu etwas nützen kann. […] Da nun die Menschen bis zum letzten Tage um ihr Heil kämpfen, so stehen ihnen die guten Engel hier auf Erden bei und die bösen bekämpfen sie bis zum Gerichte. Das hindert aber nicht, daß schon jetzt einige der Teufel ihre Wirksamkeit betreffs der Menschen in der Hölle ausüben, indem sie jene quälen, die sie verführt haben; sowie einige Engel zum Troste der Guten im Himmel thätig sind. […].

Die bedeutet, dass Gott den Teufel als unseren Sparring-Partner zulässt, damit wir dadurch wachsen und je mehr wir uns geistlich entwickeln und je mehr Gnade von Gott erhalten, desto mehr wachsen unsere geistlichen Gegner, im Sinne der ausgleichenden Gerechtigkeit. Denn nicht jeder Amateur-Boxer kämpft gleich gegen einen Klitschko.  Deswegen widerfahren guten Menschen schreckliche und unverhoffte Dinge, wobei die Heiden um uns herum immer sagen können: „Wo ist ihr Gott“ und wir uns manchmal dasselbe fragen, die Frage: „Wofür das schon wieder“ vorangestellt. Aber so ist es nunmal: Viel Feind, viel Ehr! Sie wollen doch nicht wie ihr Pfarrer um die Ecke enden oder wie die DBK entscheiden. Und umsonst gibt es nichts in diesem Leben und im geistigen Leben schon gar nicht. Die Gnade ist zwar frei, aber wir müssen mit ihr zusammenarbeiten, sonst gäbe es nur Prädestination und keinen freien Willen, wie bei Calvin.

Es ist also demnach möglich, dass Sie nach einer Spende an uns irgendwelche Widrigkeiten erfahren werden und am Tag oder im Augenblick der Messe auch.  Natürlich nicht alle, nicht immer und Sie erfahren auch sehr viel Gnade. Anfänger und Sünder schüttet Gott gleichsam mit seinen Gnaden zu, wenn man fortschreitet wird es härter, da wir erwachsen werden. So ist es nun mal und Sie sind hiermit gewarnt.

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